Archiv 20. März 2003

Brief von Moore an Bush

Michael Moore hat ein paar Wahrheiten für Bush am Tag der Wahrheit.

Bei .::: [unsinnfälliges] fand ich den den Originalartikel.

Byrd: I Weep for My Country

Auch Robert C. Byrd hat ein paar Wahrheiten für Bush.

Bei lies.com fand ich den den Originalartikel.

Herta for Präsident

Gerade läuft Extra 3 und Herta Deubler-Gmelin ist als Gast da. Ich find die Frau einfach nur beeindruckend. Sie hat Humor, sie hat Verstand und bringt Argumente. Und sie steht für mich für Integrität und Vernunft. Warum haben wir von der Sorte Politiker so wenige? Und warum werden die, die wir haben, wegen dummer Anwürfe ausgesteuert? Schade, eigentlich.

Schülerdemos - mit Nachsitzen?

Ahja. Wir fordern von der jungen Generation das sie sich politischer gibt, mehr für das Geschehen interessiert und sich einsetzt, aber wenn sie genau das tun (und nur das in den Demos sagen, was viele von uns auch denken), dann reagieren wir so: > Ein Sprecher des bayerischen Kultusministeriums kritisierte zwar das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht, erklärte aber, scharfe Sanktionen wie etwa Verweise solle es nicht geben. Es solle aber pädagogische Konsequenzen geben, etwa mit Gesprächen im Unterricht oder dem Nachholen der entfallenen Stunden. Saarlands Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) forderte hingegen, dass den demonstrierenden Schülern der Unterrichtsausfall als "unentschuldigte Fehlzeit" ins Zeugnis eingetragen werden soll. Sehr seltsame Vorstellung einer politischeren Jugend haben die zitierten Kultusministerien da aber an den Tag gelegt. Sollen politisch interessierte Jugendliche nur ausserhalb der Schule politisch interessiert und engagiert sein? Erinnert mich fatal an die Button-Verbote bei uns damals auf der Schule. Politische Meinungsäußerungen gehören nicht in das Schulgebäude war damals die Haltung der Schulleitung. Eine auch heute noch für mich seltsame Haltung, zumal wenn man bedenkt das in vielen Schulen mit kirchlichem Träger Kreuze in den Klassenzimmern hängen ... Bei Industrial Technology & Witchcraft gibts den Originalartikel.

Streit um Überflugrechte für US-Streitkräfte

Wie können deutsche Politiker immer noch argumentieren das sei kein völkerrechtswidriger Angriff? Es gab keinen Angriff des Irak auf die USA, es wurde eklatant die Position des UN-Sicherheitsrates ignoriert und massiv amerikanische Interessen über die der UN gestellt. Es ist nichtmal sicher das der angegriffene Irak tatsächlich über Massenvernichtungswaffen verfügt, die die von den USA aufgezeigte potentielle zumindestens annähernd bestätigen könnten (im Gegenteil, die UN-Waffeninspekteure gingen davon aus das die Bedrohung weitaus geringer ist als von den USA dargestellt) und die USA hat zu keinem Zeitpunkt mit den Waffeninspekteuren zusammengearbeitet (und ihnen z.B. die angeblich vorhandenen Hinweise auf Massenvernichtungswaffen zukommen lassen). Der ganze Krieg basiert auf Propagandamaterial und Behauptungen der Bush-Administration. Und das soll nicht Völkerrechtswidrig sein?

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Und gleich noch ein Gedicht.

Die kleine Spielerei als Gedicht zu betrachten ist auch ein Weg. Wobei, so richtig spannend war es eigentlich noch zu der Zeit, als Google noch die Seite indiziert hat und damit dann Suchanfragen auf die Seite gingen, die nur Aufgrund der vielen Suchbegriffe dort als Treffer auftauchten. Das war dann eine echte Feedbackschleife Bei MEHRZWECKBEUTEL gibts den Originalartikel.

Und schon wieder ...

Tja, dieses Gehype geht mir auch ganz schon auf den Senkel, vor allem das was in den klassischen Medien teilweise davon ankommt. Zu viel Fokus auf ein angeblich neues Medium. Dabei ist das entscheidende immer noch der Mensch, der seine Meinung äußert, nicht die Form, die er dafür wählt.

Die Technik ist da nur ein Hilfsmittel, mehr nicht. Und eine Revolution ist das virtuelle Gegenstück zur Apfelsinenkiste, von der ein einsamer Streiter den Weltuntergang predigt, nun wirklich nicht.

Aber auch in der Bloggerszene selber taucht immer wieder diese leicht übersteigerte Form von Selbstverständnis auf, speziell zu sehen zum Beispiel bei einem Ur-Blogger aus USA. Solche Kollegen scheinen sich selbst und ihre Meinung für das beste seit geschnittenem Weissbrot zu halten. Dabei finde ich schon geschnittenens Weissbrot ziemlich albern ...

Klar, im Web ist es einfacher eine Plattform für seine Meinungsäußerung zu finden - nur was bringts, wenn da jemand schreibt, aber keiner liest es?

Klar, im Web ist es einfacher Vernetzungen und Verbindungen aufzubauen, Sachen zu finden, Leute zu finden, Meinungen zu finden. Nur was bringts, wenn man alles finden kann, aber keiner sucht danach?

Und selbst wenn die Leute etwas suchen, jemanden finden und seine Äußerungen lesen - oft bleibt es eben doch nur bei der Apfelsinenkiste.

Ausgenommen natürlich die Fachblogs - das ist ein ganz anderes Thema. Aber dafür interessiert sich der Hype in den Medien im Moment nicht - schade eigentlich. Dort steckt schon die eine oder andere kleine Revolution.

Wobei ich die Apfelsinenkisten nicht abwerten will: es macht Spass. Und meine Apfelsinenkiste ist grün gepinselt. Aber sie ist keine Medienrevolution.

Achja. Und ein Blog ist kein Tagebuch. Musste nur nochmal betont werden

Bei das Netzbuch - ralles Weblog gibts den Originalartikel.