Gerade im Heute-Journal gesehen: die Amerikaner drängen vermehrt darauf ihre genetisch veränderten Pflanzen auch nach Europa verkaufen zu können. Nichts neues, aber was mich schon stutzen lässt: Wir haben immer wieder versucht mit der EU zu einer Regelung zu kommen, jetzt ist unsere Geduld zu Ende (sinngemäß aus einem Interview mit einem Amerikaner zum Thema der Blockadehaltung der Europäer gegen genmanipulierte Nahrungsmittel). Klingt doch verdammt nahe zu dem was über den Irak gesagt wurde, oder?Mir stinkt mittlerweile das arrogante Verhalten das die lautesten Teile Amerikas an den Tag legen ganz gewaltig. Und nein, dabei hilft es nicht, die vielzitierten ich kenne genug Amerikaner die alle ganz tolle Kumpels sind Sprüche zu bringen. Anti-Amerikanismus? Ja. Wird langsam notwendig. Ich will nämlich weiterhin entscheiden können was ich esse, was ich lese, wohin ich reise, was ich denke und was ich sage, ohne mir Gedanken drüber machen zu müssen obs Dubya und seinen machtgeilen Freunden Recht ist.
Na klasse. Die Bezirksregierung ist also nicht nur nicht in der Lage zu begreifen das die Sperrungen nahezu unwirksam sind, sondern sind auch nicht in der Lage zu überblicken, wie sie ihre eigenen Forderungen überprüfen können.l Armselig. Und ausgesprochen peinlich, diese Demonstration von totaler fachlicher Unbelecktheit.
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Eine deutsche Variante von Homeland Security? Nein danke.
Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.
Und da sind sie, die ersten Daten zum 4/3 System von Olympus. Die Featureliste klingt wie aus den feuchten Träumen der Digifetischisten . Aber der Preis, sorry, der ist deutlich heftig. Warum für ein 4/3 System 2200 US Dollar (was dann warscheinlich eher 2500 - 3000 Euro wird) bezahlen, wenn man für weniger schon digitale Spiegelreflexen von Canon bekommt? Ich denke nicht das ein solcher Preis gerechtfertigt ist, denn der kleinere Chip ist nunmal eine Kompromisslösung (selektive Schärfe wird einfach schwieriger, wenn die Brennweiten kürzer werden). Und der Faktor hier ist ja nunmal 2, was deutlich kürzere Brennweiten als selbst im Consumersegment von Canon bedeutet.
Warten wir mal ab was das System im September bei Verfügbarkeit dann an Leistung bieten wird.
Bei Digital Photography Review (dpreview.com) gibts den Originalartikel.
Ich spar mir jetzt mal das übliche Gerede von Stop-Energie, weil jemand eine Neuerung blogged (sorry, blockt ) und sag mal, warum ich der Meinung bin, das das Unternehmen Sinn macht.
RSS ist ein Format das von vielen verschiedenen Leuten in verschiedene Richtungen entwickelt wurde. Es gibt zwei Hauptströmungen. Die RDF-basierten Formate mit dem Gipfel in RSS 1.0, mit design-by-company und teilweise sogar by-commitee. Und die keep-it-far-too-simple Strömung von Dave Winer mit dem Gipfel in RSS 2.0, welches zwar versucht RSS und RDF zu verheiraten, aber eigentlich auch nicht so wirklich rund ist (zum Beispiel wird neuerdings von Dave alles was Namespaces benutzt als "funky RSS" tituliert - ich hasse Funk!).
Was kann also ein neues Format bringen? Unter Umständen garnix. Macht dann auch nix, dann weiss man wenigstens (und hat es nachlesbar dokumentiert), das RSS in den vorhandenen Ausprägungen gut genug ist.
Oder man erkennt das es Schwächen und Fehler im vorhandenen Pool an Formaten gibt. Wenn das der Fall ist, gibt es wieder zwei Möglichkeiten:
Die Schwächen lassen sich beheben (zum Beispiel eben durch RSS 1.0 mit voller RDF-Basis oder mit RSS 2.0 und ein paar zusätzlichen Namespaces). Mit Sicherheit wird das gemacht werden - denn nicht jeder will auf ein neues Format aufspringen.
Die Alternative - das neue Format - hat aber auch was für sich: es wird in Community-Technik entwickelt. Ein Wiki, auf dem jeder seinen Senf dazugeben kann. Es kann also ein durchaus interessantes Format werden mit vielen guten Ideen. Warum sollte man es dann nicht implementieren? Wär doch schade, wenn die ganzen Ideen umsonst wären ...
Mindestens ist es aber ein wunderbares netzpsychologisches Experiment. Ein Haufen von ziemlich abgedrehten Freaks unterschiedlichster Färbung, die in einem Wiki (man erinnere sich: jeder kann alles editieren und ändern!) versuchen zusammen zu arbeiten. Hey, das schreit gerade zu nach Chips und Cola und gemütlichem Zurücklehnen und mitlesen

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Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.