Und hier beweist eine Zeitung wie wenig sie begriffen hat, worum es im Internet geht. Hier wird sogar ein Suchdienst verklagt, weil er direkt auf Artikel verlinkt. Leute, denkt mal drüber nach: wenn Deep Linking verboten wird, dürfen Weblogs nicht mehr auf die Artikel selber linken, sondern nur noch auf die Hauptseiten des Verlages. Jeder der einen Link setzt müsste also erstmal prüfen ob der überhaupt rechtlich machbar wäre. Ansonsten könnte er von einem solchen Ignorantenverein verklagt werden.
Möglicherweise gehört aber das Handelsblatt auch zu denen die rumheulen wie sehr doch die Weblogs ihren qualitativ hochwertigen Mist aus dem Google-Suchergebnis verdrängen.
Ursprünglich hatte ich aus Reflex das Handelsblatt schon verlinkt. Aber auf solche Ignoranten setze ich keine Links, könnte ja deren Google-Ranking verbessern.
Ich kann nur hoffen das der BGH diesem Unfug ein Ende setzt.
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Hachja, wie sehr mich das doch an die Geschichten mit Theo de Raadt im NetBSD-Projekt erinnert. Vor allem die Begründung kommt mir sehr bekannt vor
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Wie üblich fehlt natürlich in der verlinkten Aufstellung wieder mal der Python Desktop Server. Sowas. Unglaublich! Übrigens gibts vom Python Desktop Server mitlerweile auch ein Windows-Installationspaket unter http://simon.bofh.ms/~louis/ Bei netbib weblog gibts den Originalartikel.
Ist doch so: wie viele Inhalte verschwinden hinter Bezahl- oder Registrierungsschranken? Google und andere Suchmaschinen registrieren sich nicht! Wie viele Inhalte verschwinden hinter Formatschranken? Google öffnet zwar einige gängige Formate, aber eben nicht alle und nicht in allen Varianten. Wie viele Inhalte verschwinden hinter No-Linking-Schranken? Inhalte in proprietären Formaten haben nunmal keine Links die in sie hineinzeigen - und daher auch ein mieses Google-Ranking. Das gleiche gilt für Deep-Linking-Verhinderer.
Beispiel diese unseeligen Flash-Filmchen, bei denen sinnigerweise der "Skip Intro" Link innerhalb des Flash-Filmchens steckt, statt ausserhalb in HTML. Und wo platzieren diese Geistesgrössen so einen Traversal-Verhinderer? Direkt auf die Homepage. Auf das jeder Robot schon an der index.html scheitert und nicht weitersucht. Genauso wie jeder, der kein Flash hat. Oder jeder, der z.B. sehbehindert ist.
Leute, macht euch endlich eines klar: ihr alle habt einen blinden Kumpel, und das ist Google (und dessen Kollegen). Seiten mit mieser Accessibility, mit JavaScript-programmierten Links statt normalen Links, mit zu viel Flash und proprietären Formaten, all das macht nicht nur Blinden das Leben schwer, sondern auch den noch deutlich blinderen Suchmaschinen. Ihr schliesst nicht nur eine Bevölkerungsgruppe aus, ihr schliesst euch selber aus der Internet-Infrastruktur (Links und Suchmaschinen) aus. Und dann erwartet ihr Mitleid?
Statt nachzudenken und den Inhalt da hinzustellen, ihn so aufzubereiten und zu verlinken wo und wie er für Suchmaschinen auch erreichbar ist, gibt man dann lieber Unsummen für Suchmaschinenoptimierer aus, um sein bischen mageren Content in Google nach oben zu pushen. Und ist dann natürlich beleidigt, wenn doofe Weblogs einfach nach oben rutschen, nur weil die eben genau so arbeiten, wie es sich derzeit Suchmaschinenprogrammierer vorstellen ...
Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.
Keine Bange, die Politiker werden es schon schaffen jeglichen Einfluss der Realität und von Fakten auf ihr Handel zu verhindern. Wir können uns auf eins verlassen: wenn die Politiker mal einen Sündenbock gefunden haben, dann halten sie auch keine Zahlen des statistischen Bundesamtes ab ihre falsche Meinung weiter in die Welt zu tönen ...

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.