Archiv 6. Januar 2004

Advanced Bash-Scripting Guide - Anleitung für Scripting in der Bash

Ein Zehntel der Praxisgebühr für Bürokratie

Das die Praxisgebühr horrender Unfug ist, darüber braucht man wohl nicht diskutieren. Aber wieso angeblich die Verwaltungsaufwände so hoch sind, speziell bei Mahnungen, muss mir mal jemand erklären. Jedes Handelshaus hat mit weitaus komplizierteren Zahlungsformen und Mahnverfahren zu tun als die Ärzte. Das ist banalste Software und das Mahnwesen lässt sich auch noch gut zentralisieren. Der Eigentliche Aufwand ist gut vergleichbar mit dem eines typischen Zeitungskiosk, nur das der Kioskbetreiber nicht den Vorteil hat, das er von seinen Kunden für spätere Mahnungen und Inkassoverfahren gleich die Adresse geliefert bekommt ...

Mir scheint hier eher das Problem zu sein, dass die Abzocker in der Ärztesoftwarebranche und die Berufsjammerer in den Ärzteverbänden Hand in Hand arbeiten.

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Mambo Open Source

Mambo Open Source bewirbt sich selbst mit markigen Sprüchen:

  • Mambo Open Source is the finest open source Web Content Management System available today.
  • The easiest to use CMS there is.

Wird es diesen selbstgestellten Ansprüchen gerecht? Ich habs mir mal installiert und damit etwas getestet. Hier meine ersten Eindrücke:

  • die Installation über den Webinstaller ist sehr einfach - allerdings findet man auf der Hauptseite nirgendwo einen Hinweis, wie diese von statten geht. Dazu muss man auf den Dokumentationsserver wechseln.
  • Mambo unterstützt verschiedene Sprachen. Das Basispaket enthält aber nur Englisch. Will man weitere Sprachen, sucht man nach Hinweisen oder Links auf der Homepage vergeblich. Erst Google fördert das Mamboportal zu Tage, auf dem man dann fündig wird.
  • Es gibt eine Menge Dokumentation zu Mambo. Da lohnt es sich auch mal vorher reinzugucken. Dummerweise gibt es von der Homepage keinen einzigen Link zur Dokumentation - die liegt nämlich auf einem anderen Server.
  • das Standardlayout ist erstaunlich gut für ein Standardtemplate. Allerdings hat es mit Mozilla einige böse Darstellungsfehler (umbrechende Texte, die Grafiken überlappen). Gerade von einem Open Source Projekt erwarte ich aber, das es wenigstens den Open Source Browser schlechthin (Mozilla) korrekt unterstützt!
  • Mambo hat Wysiwyg-HTML-Editierfelder. Dummerweise in einer Variante, die nur mit dem IE funktioniert. Wieso da nicht erstmal eine Mozilla-taugliche Variante genommen wird, muss mir einer mal erklären (zumal es die auch gibt!)
  • Searchengine-freundliche Links (also welche ohne Querystring) werden optional unterstützt, das ist gut. Allerdings wird nicht standardmässig damit gearbeitet, sondern Module benutzen oft normale Links. Die werden dann natürlich nicht umgestellt. Links werden explizit eingebaut, nicht programmatisch erzeugt, dadurch kann so eine Umsetzung eben nur erfolgen, wenn der Templateersteller dran denkt, die Funktionsaufrufe selber einzubauen. Dieses Feature ist allerdings noch sehr neu, wird sich also wohl noch verbreiten.
  • Mambo setzt zwingend MySQL voraus. Ich finde es immer schade, wenn eine Software sich auf eine Datenbank einschiesst. Für PHP gibt es PEAR für den Zugriff, da muss man sich nicht so einschränken.
  • Mambo ist inkompatibel mit dem Safemode von PHP! Hart inkompatibel: wenn der Safemode aktiv ist, kann man keine Komponenten installieren, die Fehlermeldungen weisen auf Fehler bei mkdir hin.
  • Mambo braucht im Prinzip Schreibrechte auf seinen ganzen Tree. Also entweder alles unter Owner www-data stellen, oder worldwriteable. Zusammen mit dem fehlenden Safemode heisst das, sicherer Betrieb nur in chroot jail machbar!
  • Zusatzmodule (ich hab mir zum Beispiel yopsFM und Mamblog angeguckt) sind von sehr unterschiedlicher Qualität, speziell was Layoutintegration und Berücksichtigung der Searchengine-Freundlichen Links angeht.
  • die Administrationsoberfläche benutzt teilweise verwirrende Nomenklaturen - was ist ein Modul, was eine Komponente?
  • Mambo ist ein Plug-and-first-play-possible Paket. Nach der Installation hat man ein fertiges System mit fertigem Layout, mit dem man spielen kann. Das kann ein entscheindender Vorteil sein!
  • es gibt eine Menge fertiger Module, die man mit ranziehen kann, wenn man eine neue Site aufbauen will.

Generell: Mambo ist ein absolut beeindruckendes Werkzeug, da gibt es keine Frage. Von allen PHP-basierten CMS die ich mir bisher angeguckt habe, ist es definitiv das überzeugendste (Typo3 war zum Beispiel für wesentlich unübersichtlicher und schwerer zugänglich - und ich habe CMS Erfahrungen mit Zope und diversen Eigenentwicklungen). Es geht hier also nicht darum Mambo zu dissen - wer ein leistungsfähiges CMS sucht, PHP+MySQL als Basis schon benutzt und damit fit ist und bereit ist die Dokumentation zu lesen, wird mit Mambo definitiv gut bedient sein. Was allerdings genauso definitiv Bullshit ist, ist der Hype den die Mambo-Programmierer rund um ihr Produkt machen. So einfach, wie rumgetönt wird, ist es nur unter der Randbedingung das man einfach nur den Content editiert, aber nichts weitergehendes damit macht. Ansonsten ist man auch bei Mambo damit beschäftigt die Dokumentation (immerhin gibt es eine!) zu durchwühlen und notfalls in Sourcen zu gucken. Allerdings muss man fairerweise das gleiche von Plone sagen: auch da gibts eine Menge Hype, der leider auch da an der Realität vorbei geht. Put your code where your mouth is! Beim Source von Mambo kommt dann der Knackpunkt: wer PHP-Guru ist, wird sich sicherlich durch die PHP-Sourcen wühlen können. Aber Module mit mehreren tausend Zeilen Source sind nicht jedermanns Sache, da Fehler und Features zu suchen wird schon aufwändig. Da sehe ich keinen grossen Vorteil von Mambo über Zope oder Plone. Mambo ist nicht klein ! Das muss man sich immer vor Augen führen - in Mambo einzusteigen ist ähnlich wie der Einstieg in Zope zu sehen. Berge von Sourcen, aber eine gut strukturierte Erweiterbarkeit. Ein klarer Gewinn gegenüber Zope ist der Plug-and-play Ansatz von Mambo. Die erste funktionierende Page ist sehr viel schneller da. Im Prinzip müsste man aber Mambo auch nicht mit Zope vergleichen, sondern mit Plone, da Mambo - wie Plone - schon komplett fertige Contentwerkzeuge bietet.

Ein weiterer Gewinn ist die recht bescheidene Anforderung von Mambo an den Server: Linux+Apache+MySQL+PHP = LAMP. Kriegt man an jeder Strassenecke nachgeworfen. Zope-Hosting ist da schon schwerer zu finden (oder man nimmt nen Rootserver, dann gibts auch keine Probleme mit Zope oder Plone).

Hier gibts den Originalartikel.

MamboOS Documentation : Home Page - Dokumentationsserver zu Mambo Open Source

Mamboportal.com - Mambo Open Source CMS Portal - Mambo Open Source Module und Languages

MOS - Homepage von Mambo - Open Source CMS

mt-daapd - Home Page

Sehr nett: ein MP3 Streaming Server, der Rendezvous kompatibel ist und mit iTunes kooperiert. Man kann damit also eine zentrale Jukebox aufbauen, die mehrere Rechner füttern kann. Ideal für Schulungsräume und Rechner-Pools an Unis

Hier gibts den Originalartikel.

NASA: Die ISS hat möglicherweise ein Leck

Ein Loch ist im Eimer, Karl Otto, Karl Otto, ein Loch ist im Eimer, im Eimer ein Loch! Bei RP-Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.

Registrar Network Solutions verunsichert Strato-Kunden

Coole Methoden, den Network Solutions da mal wieder an den Tag legt. Die lernens wirklich nie ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

RWE bittet Privatkunden zur Kasse

Ziel des seit Februar 2003 amtierenden RWE-Chefs Harry Roels ist es, einen engeren Kontakt zu den Kunden aufzubauen. - wenn die verärgerten Kunden ihn mit Knüppeln besuchen, ist der Kontakt dann eng genug?

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

SCG / Stéphane Ducasse / Free Books - Freie Bücher über Smalltalk

Schützt Kaffee vor Diabetes?

Hätte das nicht lieber was anderes sein können, als ausgerechnet Kaffee? Ok, Jutta wirds freuen, den Schockwellenreiter wohl auch, aber ich mag das braune Zeug einfach nicht.

Bei RP-Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.

UADE - Unix Amiga Delitracker Emulator - an amiga music file player for unix - UAE-basierter Player für alte Amiga Sound Formate

Webgres - Webinterface für PostgreSQL

WhatOS: Free Real-time Operating System (RTOS) Solution - Komplettes Echtzeit Betriebssystem für Steuerrechner mit allen nötigen Werkzeugen

yops.de ::: what are you waiting for? - Weitere Downloads zu Mambo Open Source (z.B. Filemanager)