Telepolis sucht Angaben über Bild-Journalisten um mal den Spiess umzudrehen: alles was über die im Telepolis-Artikel genannten Journalisten zu finden ist, möglichst die peinlichen Details. Als Revanche für all die, die vom grössten Schmierenblatt Deutschlands wegen Auflagenzahlen oder machtgeiler Kampagnen (so wie zum Beispiel bei der derzeitigen Wahlhilfe, die die Bildzeitung für die Union in Hamburg betreibt) runtergemacht wurden.
Mit Presse oder Journalismus hat das Schmierenblatt sowieso schon seit Jahren nichts mehr zu tun. Also können sie ruhig mal ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen ...
Bei ab::gebloggt fand ich den den Originalartikel.
Eben Moglen legt - unter anderem - den Finger auf die zentrale Wunde in dem Unfug den SCO treibt: wie kann SCO aus seinen Streitigkeiten mit IBM und anderen Firmen ableiten ein Anrecht auf Lizenzen von Linux-Anwendern zu haben? Selbst wenn SCO Recht hätte, hätte SCO maximal einen Titel gegen IBM. Aber daraus abzuleiten von Linux Anwendern Lizenzen erpressen zu können ist ausgesprochen zweifelhaft ...
Auch sonst ist die Rede recht lesenswert. Eben Moglen ist definitiv der interessantere Redner
Hier gibts den Originalartikel.
Was mich daran am meisten verwundert: wie kann sich so jemand, dessen Anwälte nach Haftstrafen für die Veröffentlichung von zwei Adorno Texten schreien, noch als Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur bezeichnen?0Da ja neuerdings Denker wie Kästner und Adorno nur noch hinter Verschluss gelesen werden dürfen, wenn es nach Anwälten und Rechteabzockern geht, könnten wir dann jetzt bitte endlich diese alberne Mär vom Volk der Dichter und Denker aufgeben und uns endlich zum Volk der Abzocker und Missgünstler bekennen? Jutta hatte da gerade den passenden Kommentar drauf: Das ist viel wirksamer als Bücherverbrennung .
Hier gibts den Originalartikel.