Archiv 30. Juni 2004

Dashboard

Der Safari-Programmierer mit Blog erzählt ganz kurz woraus die Dashboard-Widgets bestehen: HTML-Seiten mit CSS und für den dynamischen Anteil JavaScript. Das ist schon deutlich anders als die Konfabulator Widgets, die in JavaScript only geschrieben sind und doch eher weniger mit Webseiten zu tun haben. Klar, Dashboard kopiert die Idee von Konfabulator - aber nach dem was man so lesen kann geht das was Dashboard deutlich über Konfabulator hinaus (z.B. die Konfigurationsseiten auf der Rückseite des Widgets - coole Idee). Ob also wirklich eine Kopie von Konfabulator vorliegt, oder ob es einfach nur logisch war, das irgendwann dieses Feature kommt, ist sicherlich diskussionswürdig. Denen, die behaupten das Konfabulator kopiert wurde, möchte ich nur eines in Erinnerung rufen: NextStep hatte schon zu seinen Zeiten irreguläre Fenster und ähnliche grafische Gimmicks, wenn auch wesentlich moderater und natürlich nicht in dieser technischen Ausprägung. Trotzdem ist die Idee eben nicht wirklich so neu wie manche einen jetzt glauben machen möchten. Wenn man es genau nimmt sind schon die Notizzettel eine Anwendung die von der Gestaltung in die Richtung Dashboard geht - nur eben nicht allgemein aufgebaut, sondern spezialisiert.

Meine persönliche Einschätzung ist, das die Konfabulator-Leute einfach nur etwas vorweg genommen haben mit ihrem Tool das früher oder später kommen musste - sie haben halt bis zu diesem Zeitpunkt eine Lücke gefüllt. Aber zu erwarten das solche Tools nicht von Apple kommen, wäre genauso blauäugig wie zu erwarten das Apple keinen Webbrowser mehr fürs eigene System liefern würde.

Andererseits kann ich mich natürlich auch komplett irren ...

Bei Surfin' Safari gibts den Originalartikel.

Justizministerium will Online-Kopierern weitere Steine in den Weg legen

Nein, Herr Hucko, bei so einer absurden Vorlage ist arme Schweine die falsche Bezeichnung. Dumme Schweine ist eher das passende, wenn man vorschlägt die Auskunftsrechte der Strafverfolgungsbehörden gegenüber Internetprovidern auch auf private Schnüffeleinrichtungen der Filmindustrie auszuweiten. So eine Moppelkotze. Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Tour-Aus für Jaksche nach Trainingsunfall

Och Mist. Ich mag den Jaksche - ein sympathischer Fahrer, wirkt auch in den Interviews immer recht locker und nicht so verbissen oder gar arrogant wie einige andere. Und er ist ein verdammt guter Fahrer - er hätte sicherlich bei der Tour für ein bischen Spannung mehr gesorgt.

Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.