Canon EOS 20Da, Japan Only - na, sowas wollen sicherlich auch die Astronomen ausserhalb Europa haben. Und ich denke mir mal das auch einige Infrarotfotografiebegeisterte daran Interesse haben könnten. Ich finds jedenfalls gut wenn auch ein bischen exotische Varianten von Digitalkameras existieren, auch wenn für mich wohl eher eine reine SW-Digi-SLR ohne Bayer-Filter interessant wäre (gabs mal von Kodak, leider alle eingestellt).
Archiv 14. Februar 2005
Cooperative Linux ist ein Linux-Kernel der als normaler Prozess innerhalb von Windows läuft. Weird.
Des oanzige was zählt auf dera Welt
Paula, oh Paula Mir fanga jeden Tag von vorn o Und des oanzige was zählt auf dera Welt, is a Geld Paula, Paula Es is zwar traurig aber es is wahr des oanzige was wirklich zählt auf dera Welt für di is Geld Duitam Ditam Ditam
Haindling, Paula
Es wirkt ein wenig wie Flucht
Es wirkt ein wenig wie Flucht wie sich in Dresden die Menschen verhalten. Alles orientiert sich im Bezug zu den Nazis. Aber wieso muss dieses Gedenken an den Angriff auf Dresden öffentlich gemacht werden?
Ja, der Angriff auf Dresden war fürchterlich - und in seiner Art warscheinlich sinnlos und übertrieben. Genauso wie der Hamburger Feuersturm. Oder andere Angriffe auf deutsche Städte. Hier in Münster wurde die Innenstadt zerlegt - die Militärkommandos waren aber am Rande der Innenstadt, gut durch Schloss und grossen Exerzierplatz auch aus der Luft kenntlich - und blieben unzerstört. Noch Fragen?
Aber was war der Anlass? Kann man einfach ignorieren das diese Angriffe ein direktes Resultat des Wahnsinns des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges waren? Ich bin der Meinung das die eigenen Toten des zweiten Weltkrieges etwas sind, das wir still betrauern müssen. Man kann nicht alles in die Öffentlichkeit tragen und trotzdem meinen man distanziere sich von denen die diese Ereignisse für ihren mentalen Müll instrumentalisieren wollen.
Die Familie meiner Mutter wurde in alle Winde zerstreut - viele getötet, verschleppt, viele sind an direkten und indirekten Kriegsfolgen gestorben. Trotzdem nehme ich keinem Polen, keinem Russen und keinem Alliiertem etwas übel - und wiege nichts davon gegen anderes Leid auf. Es wäre einfach Wahnsinn und eine gefährliche Überheblichkeit diese Verluste (und für das Individuum sind es natürlich Verluste) gegen die fatalen Folgen des deutschen Verhaltens aufzuwiegen.
Nein, manche Trauer muss still von statten gehen, ohne grosse Zeremonien. Denn genau dadurch kann man sich von den Nazis distanzieren - deren Instrumentalisierung funktioniert nur gerade weil die Menschen in Dresden ihre eigene Zerstörung in die Mitte einer öffentlichen Veranstaltung stellen. Und damit für den rechten Dreck eine Plattform bildet.
No Tears vor Krauts? Halte ich für falsch. Aber Tränen dürfen auch leise fliessen.
Etomite Content Management System
Das Etomite Content Management System(gefunden via Netbib) ist eine recht interessante Angelegenheit. Was mir an dem CMS nicht so gut gefällt: das Standardtheme. Sorry, aber das ist bunt und sieht für mich aus wie Windows . Ausserdem benutzt es ein Tabellenlayout, was mir auch nicht so gut gefällt. Aber ansonsten muss ich schon sagen, das Teil hat was. Das Backend vor allem ist sehr interessant - es benutzt massiv JavaScript und DHTML, was natürlich erstmal nicht so gut ist wenn man JavaScript nicht mag. Aber es bietet darüber eine ganze Menge interaktiver Features die sehr nett sind - zum Beispiel Feedback über die laufende Aktion, automatische Aktualisierung der diversen Oberflächenelemente und insgesamt eine recht runde Bedienung.
Auch gut gefällt die Idee der Snippets - sowas wie in PyDS die Nuggets. Kleine Schnipsel von Code die man einfach in der Datenbank speichert und die dann über Tags in den Templates abgerufen werden. Sehr praktisch, da man so oft einfache kleinere Erweiterungen bauen kann, ohne extra ein grosses Rad zu drehen.
Ebenfalls recht interessant ist das automatische Caching - nichts wirklich neues, aber in diesem Fall eine nette Idee: man kann an den Elementen selber festlegen ob sie gecached werden sollen oder nicht. Und zwar für jedes Element einzeln. Deutlich besser als die üblichen Sekt-oder-Selters-Ansätze anderer CMS.
Insgesamt ist Etomite wesentlich stärker Full-CMS-orientiert als Blog-orientiert. Das stellt es funktional eher in eine Gruppe mit Drupal als z.B. WordPress. Es gibt auch schon eine Reihe von Snippets zur einfachen Erweiterung, genauso wie Themes. Auch verschiedene Sprachfiles existieren schon. Die Dokumentation existiert auch schon, ist sogar nach erstem überfliegen schon recht brauchbar für den Start.
Die Lizenz ist GPL, was schon mal gut ist. Allerdings kommt beim ersten Login ein spezieller Hinweis, der nicht entfernt werden darf - eigentlich beisst sich sowas mit der GPL, denn die GPL sagt ja gerade das ich mit dem Paket alles mögliche machen darf, sofern ich den geänderten Source zur Verfügung stelle. Ok, ich darf nicht behaupten das es von mir ist und muss ursprüngliche interne Copyright-Hinweise erhalten, aber ansonsten kann ich alles ändern. Und das umfasst normalerweise auch Hinweistexte. Zwangslinks und Zwangshinweise beissen sich nunmal mit der GPL. Entweder muss man dann die GPL explizit um diesen Hinweis erweitern - womit es eine GPL+Zusatz wird, die dann allerdings zur normalen GPL inkompatibel wird - oder man verkneift sich Zwangshinweise. Das ganze ist ein nicht unbekanntes Problem der Leute mit der GPL, aber stören kann sowas bei kommerziellem Einsatz definitiv.
Hat jemand Kubrick auf Etomite portiert? Ich bräuchte für meine Spielereien noch ein etwas hübscheres Theme als das mitgelieferte
Filter soll Internet-Filmtausch stoppen
Filter soll Internet-Filmtausch stoppen - weitere Moppelkotze der Rechteverwerter. In diesem Fall frag ich mich allerdings, was sie dem Journalisten für diesen Artikel bezahlt haben, selten sowas tendenziöses gelesen in der Netzzeitung. Egal, Mumpitz ist es allemal - wer Files schieben will, wird es machen. Ohne das irgendwelche Filter oder Signaturen an den Dateien dabei irgendetwas verhindern. Dieses ganze Filtergelaber und die ganzen Verfahren der Filmindustrie und Musikindustrie ist doch nix weiter als vorpubertäres Rumstolzieren im Sandkasten. Guck mal meine Muskeln, boah watt bin ich cool. Dahinter steckt dann nur ein kleines Bürschen das von nix Ahnung hat.
Eine Lösung? Hab ich nicht. Ist auch nicht mein Job. Ich sitz nur am Rand und lach mich über diese ganzen tollen Lösungsansätze schlapp, deren kindlicher Optimismus maximal noch vom Glauben an Weihnachtsmann und Osterhase übertroffen wird. Zu Zeiten von Techniken wie Onion Routing und Peer-2-Peer-Netzen wie Freenet ist es jedenfalls albern zu glauben man könne mit Filtern und Überwachungen was erreichen. Das einzige was man erreicht: die angesprochenen Techniken werden immer besser. Letzten Endes sogar ein positiver Effekt - wenn auch nicht der, den sich die Rechteverwerter vorstellen.
Ärgerlich an der ganzen Sache ist nur, das auch die guten Filetransfertools wie Bittorrent Ärger kriegen, weil ein paar Geldsäcke nicht kapieren wollen das der Zug für sie abgefahren ist und sie einfach zu blöd waren einzusteigen. Und das sich immer wieder Politiker nicht entblöden sich vor diese Industrie mit ihren absurd aufgepumpten Gewinnmargen spannen zu lassen.
Die Künstler? Sorry, Kinners, aber irgendwann müsst ihr der Realität mal ins Auge sehen: die Verlage zocken euch ab und sind einen Dreck an euch und euren Gewinnen interessiert. Also setzt euch lieber zusammen und baut gemeinsam was auf - das an den bisherigen Verwertern vorbei geht. Nutzt die Chancen des Internet direkt an eure Zuhörer und Zuschauer zu kommen. Ja, das heisst das sich das System Kunstverwertung ändern muss - muss es aber sowieso.
Aber vermutlich müssen wir erstmal noch ein paar Jahren menschenverachtende Werbebotschaften (Privatkopierer = Kinderschänder) und menschenverachtende Gesetzgebung (Verbot der Privatkopie, generelle Kriminalisierung von Internetbenutzern) über uns ergehen lassen, bis die Rechteverwerter an ihrer Arroganz und Unfähigkeit eingegangen sind. Dann gibts vielleicht eine Chance auf Neuanfang.
Freitag 06 - Die Plünderer kommen
Freitag 06 - Die Plünderer kommen. Vom Ausverkauf des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch die Arroganz, Dummheit und Borniertheit der Politiker und Wirtschaftsbosse in Deutschland:
Mögen Politiker wie Schröder noch so oft von wichtigen Investitionen für den Standort Deutschland reden und die Arbeitsplätze beschwören, die dadurch geschaffen werden - die Wirklichkeit sieht anders aus. "Die Statistik trügt", stellt das Handelsblatt fest. "Der steile Anstieg der Investitionen ist durch Fusionen und Firmenübernahmen geprägt. Und die haben unterm Strich mehr Arbeitsplätze vernichtet als neue geschaffen." Dies hindert dieselbe Zeitung ebenso wenig wie die Bundesregierung, die zielstrebigen Jongleure der Wall Street willkommen zu heißen, die man in den USA einfach "Raider", Plünderer, nennt. Völlig falsch - sagt der Bundeskanzler. Diese Firmen haben "Mut, Prinzipien und Visionen".
Wie stehts in Uhus Weblog so schön:
Wirtschaft - zumindest auf lange Sicht - den Menschen dienen muß, das Prinzip der Wirtschaft um der Wirtschaft Willen aber illegitim und somit irrsinnig ist?
Tja. Nur wer erklärt das dem Industriekanzler und seinen Schergen? Oder den ganzen anderen Trollen, die auf ihren Geldsäcken sitzen und nur drauf gucken das ihr Sack grösser und fetter wird? Arbeit muss sich lohnen - das ist das einzige was man von der Richtung hört. Ja, richtig - aber wenn sich die Arbeit der Mehrheit der Gesellschaft nur für eine kleine Minderheit lohnt, der Teil der die Arbeit macht aber in den Arsch getreten wird - dann ist was oberfaul. Und wenn Arbeit muss sich lohnen so umdefiniert wird, das es eigentlich Such dir Arbeit, egal wie beschissen, sonst verreckst du bedeutet, dann sind wir über die Grenzen einer sinnvollen Gesellschaftsordnung schon hinaus. Und deshalb hat der Uhu warscheinlich Recht: erstmal muss es wieder knallen. Nur knallt es in Deutschland oft auf die denkbar widerlichste Art und Weise - und die Ansätze zu einem sinnvollerem Knall werden einfach umgebracht ...
Howstuffworks "How Van de Graaff Generators Work" erklärt wie statische Elektrizität funktioniert und wie man mit einem Van de Graaff Generator welche produzieren kann. Cool. Britzel
javascript:xmlhttprequest [JPSPAN] - XMLHttpRequest ist das, was GMail und andere Webanwendungen mit hoher Interaktivität zum Ticken bringt. Integration von JavaScript Code mit Server Code über kleine HTTP-Requests die dann nur Teile der Seite aktualisieren.
Auch die Norweger kriminalisieren jetzt Musikbesitzer - auf eine auch noch ausgesprochen bescheuerte Weise: private Kopien bei Erhalt des Mediums (CD auf CD) sollen weiter erlaubt sein, aber Medienwechsel soll verboten sein - also Umsetzen einer CD auf einen MP3-Player zum Beispiel, wenn die ursprüngliche CD kopiergeschützt war. Was für eine hirnverbrannte Idee. (via Schockwellenreiter)
Sigma: 30-mm-Objektiv mit F1.4 für Digitalkameras - könnte für meine 10D ganz interessant sein, der Bildwinkel liegt schön nah an der bei mir so beliebten Normalbrennweite und die Lichtstärke ist ein ganz klares Plus. Andererseits bleibt natürlich die Frage ob das Bokeh des Objektives Sigma-typisch - also beschissen - ist ...
Vytorin Self-Stirring Mug - voll bekloppt. Eine Tasse mit eingebautem Umrührer. Wozu sollte man so einen Mist brauchen? Wenigstens hat die Tasse keinen USB-Anschluss ...
Wacom Cintiq 21UX Touch Screen Flat-Panel - geil. 21-Zoll Display mit Touchscreen und Grafikpad-Funktion. Endlich direkt mit Stiften auf dem Display malen. Hat jemand mal 2500 Dollar für mich über?