Archiv 9. März 2005

Musikindustrie und ihr angebliches Interesse für Musikerrechte

Musikindustrie will Schutzfrist von 95 Jahren für Tonträger und begründet das damit, das Musiker ihr Leben lang an den Rechten an ihrer Musik verdienen sollen. Ziemlich kackendreist, wenn genau die Musikindustrie es ist die am meisten an den Rechten abzockt und die Musiker - wenn überhaupt - nur kleine Beiträge erhalten. Es geht der Musikindustrie doch überhaupt nicht um die Musiker, die sind denen völlig egal. Es geht denen einzig um ihre eigenen Einnahmen die sie vergrössern wollen ohne dafür auch nur einen Furz an Leistung zu erbringen.

Was dahinter steckt kann man sich denken wenn man anguckt wann die alten Kamellen produziert wurden von denen die Musikindustrie immer noch massiv lebt, weil sie unfähig ist etwas zu produzieren das auch nur minimal über Eintagsfliegen hinaus geht. Denn die Urheberrechte an Musik mancher 60er- und 70er-Jahre-Band laufen in absehbarer Zeit aus - und da müssten die Herren in den Chefetagen ja glatt mal Risiken eingehen und neue Bands unterstützen um auch in Zukunft noch Geschäft zu haben das nennenswert ist.

Man kann eben nicht ewig von den Songs der Beatles oder der Stones leben ...

Was die Harvard Business School unter Hacking versteht

Ist laut Philip Greenspun's Weblog recht bansal: das Ändern einer URL um auf eigentlich gesperrte Daten zuzugreifen. Nicht der Lieferant wird gefeuert, weil er unfähig ist und das System schlecht abgesichert hat - sondern die HBS-Applikanten die diesen "Hack" benutzt haben um sich vor dem offziellen Termin ihren Status anzugucken werden jetzt nicht zur HBS angenommen. Wegen Ändern einer URL. Nunja, bestätigt all meine Vorurteile von Wirtschafts-Unis