... dumm nur, wenn dann die eigene Zentralbank Ziel einer Patentklage ist: Europäische Zentralbank wegen Patentverletzung verklagt. Wird das vielleicht mal beim EU-Rat die Leute aufwecken? Ach watt, vergesst es, die wachen in diesem Leben nicht mehr auf, dann müssten sie ja ihre eigene Korruption erkennen ...
Das Äquivalent zum Apple FileSafe unter Linux: Automatically mount dm-crypt encrypted home with pam_mount. Gerade für Notebooks sehr sinnvoll, aber auch bei Arbeitsplatzrechnern von Administratoren (wegen der vielen sicherheitsrelevanten Files die sich so im Homeverzeichnis ansammeln).
Philip J. Eby hat einen Patch zur Implementation von PEP 342 geliefert. Damit stehen die Chancen das Python in Zukunft Coroutinen haben wird sehr gut.
Und das wiederum bedeutet das Python eine - wenn auch primitive - Form von Continuations bekommt. Jetzt fehlt nur noch das sowas wie statesaver mit in Python integriert wird - für Multishot Continuations (ok, erstmal nur copyable Coroutines, aber das wäre immerhin der Anfang).
Das alles natürlich nur um dann endlich in Webframeworks mit Continuations arbeiten zu können. Ok, geht mit CherryFlow jetzt schon, aber es wäre schon wenn das ganze in das Mainstream-Python wandern würde.
Wer sich mal mit grösserer Erlang-Software beschäftigen möchte und einen Jabber-Server ausprobieren will, für den ist vielleicht ejabberd interessant - ein Jabber-Server der all die netten Features von Erlang ausnutzt um zum Beispiel einfaches Clustering und gute Datenverteilung zu bieten.
Erst Intel-Prozessoren und jetzt mehr als eine Maustaste. Und sogar sowas ähnliches wie ein Scrollrad. Schockierend.
Und noch einer Linux-auf-Mac Story. Diesmal ein iBook und Gentoo. Für eine kleine und preiswerte Linux-Kiste für Unterwegs ganz brauchbar.
Die Linux on an Apple Powerbook HOWTO liefert genau das was ich bräuchte, wenn ich mein 12" Powerbook auf Linux umstellen wollen würde - der Autor benutzt sogar genau mein Modell. Und nein, noch will ich nicht umsteigen
Ian Bicking hat in seinem Artikel über setdefaultencoding einen Verweis auf einen netten Trick drin: einfach mit reload(sys) das sys-Modul neu laden, damit setdefaultencoding verfügbar ist.
setdefaultencoding dient dazu einzustellen, welches Standardencoding bytestrings benutzen. Normalerweise ist das ASCII, kann aber auch auf iso-8859-1 oder utf-8 umgestellt werden - wenn man setdefaultencoding überhaupt hat. Das wird nämlich dummerweise beim Start der Python Laufzeitumgebung gelöscht - weil die Python-Macher da mal wieder die User bevormunden wollen.
reload(sys) ist natürlich etwas das nicht unbedingt für Vertrauen sorgt - sys ist ja ein nicht ganz unwichtiges Modul. Aber in meinen Experimenten hat es bisher gut geklappt und es hilft definitiv bei der ganzen Unicode-Problematik wenn man seinen programmen ein anderes Encoding als Standard verpassen kann.
Schöner wärs natürlich wenn in der Standarddistribution setdefaultencoding nicht mehr gelöscht würde. Klar, kann man auch erreichen durch einen Patch von site.py, aber das ist auch nicht besser als sys neu zu laden ...
Da es gerade modern ist zu erklären das man switched, wenn Apple TPA - oder wie auch immer das Zeugs dann in Zukunft heissen mag - einsetzt: erstmal abwarten. Angucken was Apple macht und wie - Gerüchte gibts vorher immer.
Wenn dann tatsächlich TPA drin ist: Linux kann auch ein brauchbares System sein, auch wenn die Oberflächen ziemlich krank sind (wobei aktuelle XFCE-Versionen garnicht mal so übel aussehen) und wenn in Apple-Hardware eh kein PPC mehr drin steckt und man Linux draufpackt: da kann man auch sein Notebook bei IBM kaufen. Die haben nette Geräte die auch ganz hervorragend unter Linux funktionieren.
Und last but not least: nur weil neue Apple-Hardware anders ist verändert sich die schon gekaufte Hardware nicht - und die hält Apple-typisch meist ein paar Jahre länger. Und unter Linux wird mancher Mac sogar schneller als unter OS X
hat gerade die FFII gemerkt: Nutzwerk ließ FFII.org abschalten(etwas mehr Infos wie üblich bei Heise).
Nun war zwar die entsprechende IP-Adresse durchweg erreichbar, doch der als technischer Ansprechpartner für die Domain FFII.org eingetragen DNS-Provider kam der Forderung Nutzwerks nach und schaltete die Domain FFII.org am vergangenen Freitag Nachmittag ab. Die Namensauflösung von FFII.org sowie entsprechender Subdomains funktionierte vorübergehend nicht. Nach einer Intervention des FFII hat der DNS-Provider die Domain am Abend des gleichen Tages aber wieder frei geschaltet und will Nutzwerk um eine Präzisierung des Ansinnens bitten, so FFII-Vorstand Hartmut Pilch gegenüber Golem.de.
Ein echtes Dilemma: Dienstleister wollen sich selber schützen und leider wird durch das Teledienstgesetz eben diesen Dienstleistern das Leben schwer gemacht: auf Inhalte hingewiesen die einen Rechtsverstoß darstellen muss man diese Inhalte unverzüglich entfernen. Nur wie will man beurteilen ob Inhalte jetzt einen Rechtsverstoß darstellen? Ganz besonders wenn es um solche Sachen wie bei Nutzwerk gehen - wo kritische Berichterstattung von der Firma als Rechtsverstoß definiert wird?
Letzten Endes wird so den Firmen ein Zensurmittel in die Hand gegeben, ohne den Dienstleistern (und natürlich den Seitenbetreibern selber!) vernünftige Möglichkeiten zur Abwehr zu geben. Wie soll sich ein kleinerer Provider zum Beispiel vor Abmahnungen mit absurden Streitwerten - wie sie z.B. von der Musikindustrie mit Vorliebe eingesetzt werden - schützen? Rechtsschutzversicherungen helfen da nicht.
Kein Wunder das mancher Provider in dem Fall im vorauseilenden Gehorsam die richtige Strategie sieht - er verliert so maximal den Kunden den er abgeschaltet hat, eventuell ein bischen negative Presse, aber den Kampf gegen eine Firma mit überzogenen Vorstellungen aufnehmen, dabei kann er nicht viel gewinnen.
Wer dann so wie ich im Vorstand eines privat betriebenen Providers sitzt, der kommt bei solchen Entwicklungen schon ins Grübeln, was eigentlich die Zielsetzung dieser Gesetzesänderungen im Zuge des Teledienstgesetzes wirklich war ...