Wenn Ihre Django-Anwendung Suchfunktionen benötigt, können Sie Ihre eigene Lösung entwickeln. Oder Sie können meine generische Suchansicht verwenden. Diese bietet einen Parser für Abfragen und eine Suchmaschinerie, die für moderate Datenbankgrößen geeignet ist. Sie bietet eine erweiterbare, google-ähnliche Syntax.
Das Hauptproblem ist, dass Django keine OR-Abfragekombinationen unterstützt und dass es keine "icontainsnot"-Abfragen unterstützt. Die Suchmaschine führt daher mehrere Selektionen durch, um eine Abfrage zu erhalten. Sie beginnt mit dem längsten Suchbegriff und geht von diesem Ergebnisdatensatz aus in der Größe nach unten, wobei sie ihn von einem Schritt zum nächsten einschränkt. Da sie jedoch den letzten Ergebnisdatensatz im Speicher behalten muss (mindestens die Liste der IDs), kann dies Probleme für Ihren Server verursachen, wenn Ihre Datenbank zu viele Zeilen enthält (insbesondere wenn die Benutzer dumme Abfragen durchführen, die große Ergebnisdatensätze erzeugen).
Vielleicht wird dies in Zukunft einige Optimierungen lernen, um es besser mit größeren Datenbanken funktionieren zu lassen, aber es ist ganz gut als Suchmaschine für Ihren Blog oder Standard-Content-Management-Systeme.
Ich hab mir mal die Live+Installations DVD gezogen (hey, T-DSL 3000 rules! und muss sagen, ich bin echt erstaunt. Ok, ein paar Haken hat das ganze: das Tastaturlayout ist als Standard für den PC vorgeschlagen - aber ein Mac-Notebook kann unterschiedliche Layouts haben (extern eine PC-Tastatur, intern aber immer eine Mac-Tastatur), da müsste die Auswahl etwas geschickter sein. Stellt man auf die Macintosh-Tastatur der Auswahl um, funktionieren Sonderzeichen wie das Pipe-Symbol und die geschweiften und eckigen Klammern und AT und sowas alles nicht mehr - bei PC-Belegung stimmt aber die Beschriftung der Mac-Tastatur nicht. Und eine Belegung für die Mac-Sonderzeichen gibts nicht.
Was ebenfalls nicht funktioniert ist der zweite Monitor - er wird einfach nicht erkannt und aktiviert, nicht mal initialisiert wid er. Schon schade, denn Macs haben ja nunmal von Hause aus Multi-Monitor-Unterstützung, jedenfalls die PowerBooks und PowerMac Modelle (die iBooks und iMac nur teilweise und dann nur mit Hacks). Das sollte meiner Meinung auch noch mit rein.
Aber ansonsten - nette Sache. Das WLAN nicht erkannt wird, ist normal - bzw. es wird erkannt, aber ist nicht nutzbar. Apples WLAN Chips sind da öfter nicht unterstützt. Wo das Bluetooth konfiguriert wird, weiss ich auch nicht - warscheinlch müsste ich dazu erstmal Pakete installieren. Aber das könnte meiner Meinung nach auch automatisch gemacht werden, wenn ein Bluetooth-Adapter erkannt wird. Trotzdem, im Grossen und Ganzen wirkt Ubuntu recht nett - es kommt mit brauchbaren Defaults hoch und unterstützt schon gleich eine Menge des Rechners. Und die recht weitgehende Übersetzung zumindestens von Menüs und Dialogen im Gnome ist sehr angenehm.
Und das unten drunter eine Debian-Architektur werkelt ist mir natürlich ganz besonders lieb
Katastrophal ist aber, das in der Live-CD scheinbar nirgendwo ein Terminal gestartet werden kann ...