Streit um Kürzungen im Wissenschaftsbereich:
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Hannelore Kraft kritisiert am Donnerstag (22.12.05), dass die Landeszuschüsse für das Wissenschaftszentrum gesenkt und ab 2006 innerhalb von vier bis fünf Jahre auf Null gesenkt werden sollen. Die Folge sei das komplette Aus für diese Institute, denn sie benötigten eine Förderung des Landes, um überhaupt Drittmittel einwerben zu können. Kraft hält diese Entwicklung für "fatal". Entgegen den Ankündigungen spare Schwarz-Gelb bei wichtigen Zukunftsbereichen.
Hat wirklich jemand was anderes erwartet? Die schwarz-gelbe Regierung führt doch nur konsequent weiter, was die SPD vorher begonnen hat - die Abwirtschaftung von NRW. Ohne Sinn und Verstand wird da wild rumgemacht, egal was es kostet. Hauptsache man ist an der Macht und kann ordentlich was kaputt machen. In ein paar Jahren sind eh andere an der Macht, also was sollten sich Prolethiker für die Zukunft interessieren? Geht doch eh nur darum, sich einen guten Platz in der Wirtschaft zu sichern, für die Zeit nach der Regierung ...
heise online - Französische Abgeordnete wollen private Tauschbörsen-Nutzung legalisieren
Der Streit um die Reform des französischen Urheberrechts hat eine überraschende Wende genommen: Entgegen dem Ansinnen der Regierung haben sich die Abgeordneten nach dem zweiten Verhandlungstag in der Nacht zum heutigen Donnerstag dafür ausgesprochen, das Filesharing auch urheberrechtlich geschützter Werke mithilfe einer "Global-Lizenz" nebst Pauschalvergütung für private Zwecke zu erlauben.
Ok, die Richtung gefällt natürlich wesentlich besser als die vorige. Hoffen wir mal das sie bleibt. Wäre doch mal zur Abwechslung was neues, wenn sich ein Staat mal der legalisierung und sinnvollen Umsetzung von Privatkopien widmen würde. Und es könnte wirklich die Idee der Kulturflatrate nach vorne bringen.
in Australien haben sie seltsame Fußspuren von vor 20000 Jahren gefunden:
Unter den Fußabdrücken gibt es eine kleine Sensation: Es handelt sich um die Spur eines für die Eiszeit außergewöhnlich großen Mannes. Nach Einschätzung der Wissenschaftler maß er 1,94 Meter und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Stundenkilometern voran.
Wenn man sich überlegt, das die "Urbevölkerung" bei Ankunft der englischen Schiffe eher kleinwüchsig war, fragt man sich schon ob der rennende Riese ein biologischer Irrtum war, oder ob vielleicht in Australien doch ein bischen mehr los war als wir bislang wissen.