Archiv 31. Dezember 2005

Forscher neigen zu Übertreibungen

Jedenfalls wenn der Spruch im Artikel zum Forschungszentrum für Computer-Sicherheit an der Uni Passau korrekt wiedergegeben ist:

Dafür haben die Passauer Wissenschaftler Testmethoden entwickelt, die Sicherheitslücken aufspüren sollen. "Das System arbeitet sehr genau und produziert keine falschen Alarme", sagte Professor Gregor Snelting. "Unser Analyseverfahren ist zwar aufwändiger als Standard-Prüfmethoden, dafür entgeht uns aber garantiert kein Sicherheitsloch".

Ja klar. Garantiert alle Sicherheitslöcher finden. Logisch. Halteproblem bei Programmen? Egal. Software läuft noch auf klassischen Prozessoren, und hat damit eine völlig ungesicherte Schicht? Egal. Klar, wir finden alle Sicherheitslöcher.

Schwachsinn. Solche blödsinnigen Behauptungen disqualifizieren nur denjenigen, der sie äußert - hoffen wir also mal, das da einfach nur ein Journalist einfach nur das gehört hat was er hören wollte. Oder das es nur ein dummer Assi war, der gefragt wurde ...

Re: Web application design: the REST of the story - eine sehr interessante Diskussion von zwei derzeit dominierenden Architekturstilen für Webanwendungen: REST und Continuations.

Wiehernde Amtsschimmel

Schicken dem Shopblogger Behördenpost - das Sozialgericht Bremen meint, man dürfe keine Webseiten haben, in denen im Titel der Name "Sozialgericht Bremen" steht. Beim LawBlog gibts mehr Infos.

Eins ist jedenfalls klar - solange sich Beamte an Gerichten mit solchem Mumpitz die Zeit vertreiben dürfen sie nicht erwarten, das jemand ihr "wir sind überlastet" ernst nimmt.