A3DSculpt: Creating sculpties with Albatross3D - Exporter für Second Life Sculptmaps aus Albatross3D.
Archiv Nov. 2008
Albatross3D - 3D-Modeler für Windows, Linux und BeOS (kein Mac). Und frei wie Freibier. Wobei ich vermutlich auch auf dem kleinen Asus wohl eher bei AC3D bleiben werde.
2.700 Jahre alte Marihuana-Funde in chinesischem Grab - Bill und Ted hatten doch ne Zeitmaschine?
IronClad - erlaubt die Nutzung von CPython C-Erweiterungen unter IronPython.
Python-Ogre | High performance gaming and graphics library for Python - wird immer vollständiger und enthält alles, um 3D Spiele zu bauen. Könnte ich mir auch mal angucken.
Tutorial: Einstieg in das Adobe Flex SDK - nett, besonders da ich immer noch einen guten Einstieg für Whirled suche, und das Tutorial genau den interessanten Teil - wie man Media-Dateien mit Events verbindet - betrifft.
VPython - hatte ich das schon? Ein kleines Modul zur einfachen Erstellung und Manipulation (und Anzeige) von 3D Objekten.
C o r e P y : Synthetic Programming in Python - Maschinensprache aus Python heraus für verschiedene Prozessoren erzeugen. Potentiell interessant für die Stellen, an denen man maximale Kontrolle und Performance braucht und Psyco und PyRex nicht ausreichend sind.
Rands In Repose: Dumbing Down the Cloud - interessanter Post darüber, was Dropbox richtig hinbekommt. Dropbox ist auch einer der wenigen Cloud-Dienste, die ich wirklich brauchbar finde und die warscheinlich auf Dauer mein iDisk-Syncing ablösen werden (einfach weil das Schrott ist und nicht verlässlich funktioniert).
Continue: Web Applications in PLT Scheme - und weil ich natürlich nicht auf Scheme verweisen kann, ohne auf die beste Scheme-Umgebung aller Zeiten zu verweisen, hier ein Link auf ein Tutorial zur Programmierung von Webanwendungen mit PLT-Scheme.
JazzScheme - interessante "neue" (nicht wirklich, schon 12 Jahre auf dem Buckel, aber jetzt demnächst Open Source) Scheme-Umgebung. Leider nur X11 unter OSX bisher. Aber die GUI-Screenshots sehen sehr interessant aus.
Mankind's new best friend? - Ratten gegen Tretminen und TB!
Molotov Alva - Filme, die komplett in Second Life erzeugt wurden - mit einer interessanten Story und von jemandem, der weiss wie man Filme macht. Schon aus 2007, aber immer noch gut (und ja, ich hab Molotov Alva mal inworld getroffen).
arRsync - an Rsync GUI for Mac OS X - Titel sagt schon alles. Nachtrag: der Programmierer war wohl auf Dope. Man kann keine ssh-Server oder ähnliches eintragen, nur Pfade. Was bitte soll rsync nur für lokale Pfade bringen? Der Vorteil von rsync ist gerade bei Netzverbindungen ... (oh, und keine Dokumentation und keinen Status, ausser man opfert eine eMail-Adresse für "Informationen über den neuen Release")
duplicity - hmm. Könnte eventuell interessant sein um meinen Server zu sichern, wenn ich den zweiten Mitte nächsten Monats abschalte und statt dessen z.B. nach S3 sichern will.
IT-Gipfel: Vertrauenswürdige De-Mail von Innenministerium und Telekom - also der Laden, der einen Trojaner auf jeden PC bringen will und der Laden, der willkürlich und selbstherrlich entschieden hat, für ihn interessante Telefone abzuhören, wollen zusammen eine "vertrauenswürdige" eMail-Plattform aufbauen. Hab ich das so richtig verstanden?
Mercurial hosting — bitbucket.org - könnte eventuell ganz interessant sein, einfach weil es simples und einfaches veröffentlichen von kleinen Projekten biete. Im Prinzip sowas wie Flickr für Projekte (auf Mercurial - für gibt gibts dann GitHub, aber ich mag halt Mercurial lieber)
Modulare Kamera mit 6 x 17 cm großem Riesensensor - wow. Das ist doch mal endlich ein Format!
Respektvolle Unverschämtheit: Das wird ihnen eine Lehre sein, eine tatsächliche gültige Placebo-Kontrolle zu verwenden - "Ach, armer Dr. Ng, er wurde von den Unwägbarkeiten des Vergleichs zweier verschiedener (und fast mit Sicherheit gleicher) Placebos gegeneinander hereingelegt. Führt man solche Studien lange genug durch, wird unvermeidlich manchmal das "falsche" Placebo gewinnen. So ist die Wissenschaft."
Wikipedia abgeschaltet - toll, mal wieder ein Haufen Leute (mindestens der Abgeordnete und der Richter), die das Internet nicht kapiert haben. Könnten nicht mal bitte demnächst die Richter einfach bei Anträgen auf Sperrung von wikipedia.de in lautes Lachen ausbrechen und den Antragsteller wegen Verulkung des Gerichts zu Bussgeld verknacken?
I'm actually Knuth's homeboy on Flickr - verdammt, auf so ein Foto bin ich glatt neidisch.
ISS rät vom Einsatz von Trend Micros ServerProtect ab - Sicherheitslücken in Sicherheitssoftware. Klasse Leistung!
Microsoft erklärt siebenjährige Patch-Verspätung - sieben Jahre. Für eine eklatante Lücke. Klasse. Proprietäre Software ist ja so verdammt sicher, weil da ja nur Profis dran arbeiten und die Security natürlich die höchste Priorität einräumen. (und wer Sarkasmus in dem Satz findet, darf ihn behalten)
The world’s most super-designed data center – fit for a James Bond villain - na das ist mal ein Rechenzentrum nach meinem Geschmack!
To WebKit or not to WebKit within your iPhone app? - interessanter Artikel über WebKit auf dem iPhone in eigenen Anwendungen.
Deutsche Bank verklagt Lehman Brothers - ob Ackermann jetzt immer noch so überheblich tönt? Sind aber warscheinlich ja auch nur Peanuts ...
The flying car - jetzt mal ehrlich: wenn ich mir typisches Strassenverhalten angucke, dann will ich garnicht, dass irgendwann fliegende Autos gebaut werden ...
Lokführer springen aus Güterzug - "Weil die Bremsen ihres Güterzuges versagten, sprangen zwei Lokführer am Montagabend (10.11.08) in Frechen aus dem fahrenden Zug. Dieser kam erst mehrere Kilometer weiter zum Stehen, als er in Köln in eine Lagerhalle krachte." - bitte was?
Vom qualitativen Abstieg eines Providers
Es war mal ein Provider, der hat Root-Server in Deutschland verkauft. Und die Leistungen waren auch gut. Und der Service war gut. Und oh Wunder: man bekam kompetente Ansprechpartner. Und hey, man bekam zügige Reaktionen. Und noch was: wenn man Problemsituationen schilderte, verstand der Ansprechpartner auf der anderen Seite tatsächlich worum es ging. Und alles war gut.
Und dann wuchs der Provider. Und wuchs. Und irgendwie wuchs das Gehirn nicht mit.
Fast-forward auf gestern: ich bekomme eine Mail. Einer meiner Server hat laut dieser Mail einen anderen Server im Netzwerk angegriffen. Als beleg wird ein Log/Dump beigefügt, welcher diesen Angriffs-Traffic zeigt. Es ist meine IP und die eines anderen Rechners zu sehen, sowie das Protokoll: FTP Daten. Soweit, so gut. Wenn meine Maschine irgendwelche Gäste hat, find ich es gut, wenn mir das gesagt wird.
Erster Akt: Kontakt aufnehmen per Ticket und Konsole anfordern - denn die Netzverbindungen sind abgeklemmt, es gibt nur eine Konsolenanbindung über das Web. Oh, klasse: der Provider hat eine Software ausgewählt, die mit Proxies nicht kann - direkte Zugriffe auf Ports gehen nunmal nur dann, wenn die Firewall NAT macht (was bei Firmenfirewalls seltener der Fall ist). Und damit ist es dann schonmal 6 Stunden Zwangsdowntime, weil es keinen anderen, alternativen Weg gibt - um auf eine Maschine mit reinem Textkonsolen-Setup zuzugreifen, muss ich zwangsweise eine auf Java basierende Web-Konsole benutzen. Ok, dumme Entscheidungen treffen auch ab und an intelligente Firmen, dachte ich noch ...
Zweiter Akt: zu Hause dann die Konsole direkt angeworfen. Und zwischendurch über die Adressen gegrübelt - die Adresse kenn ich doch? Hmm, mal gucken. Und richtig: sie steht in einem meiner Scripte drin. Und wird jeden Tag einmal angeworfen, und schaufelt dann einige Gigabyte Daten auf diese Zielmaschine. Warum? Nunja, der Zielserver ist der per FTP erreichbare Backup-Server für die Datensicherungen ... mich hätte stutzig machen müssen, dass in der originalen Mail nichts davon stand. Intelligente Provider kennen ihre eigenen Maschinen. Aber ok, so ein fauxpas kann mal passieren, nimms mit Humor, was solls. Ist ja nur Internet.
Dritter Akt: Support-Mitteilung abgeschickt - noch schnell vor 18:00, obwohl ja Support bis 22:45 angegeben ist, aber nunja. Keine Reaktion nach einer Stunde. Hmm. Angerufen - "oh, ja, das Ticket hab ich gesehen, ich gebs nochmal weiter". Wieder zwei Stunden. Dann die Aussage "der Traffic war keine Datensicherung, das war ein Angriff". Hä?
Dritter Akt zieht sich über einige Zeit, denn der Support-Mitarbeiter weigert sich schlicht und einfach diese Klärung zu akzeptieren. Was an dem Traffic ungewöhnlich ist, will oder kann er nicht sagen. Ich hätte mich garnicht eingeloggt. Komisch nur, dass bei meiner Recherche auf meiner Maschine und dem Backup-Server die Dateien genau die angegebenen Zeiten haben und damit ganz eindeutig ein Login und Transfer stattgefunden hat. Ich kann die Daten schliesslich nur per FTP da hinbringen, nicht hinzaubern. Ok, die Daten sind gross - aber ich hab 50 GB Backupbereich, ich sollte die ja wohl auch füllen dürfen. Und das Volumen liegt bei ca. 14-15 GB. Ja, das ist viel.
Aber nein, der Support-Mitarbeiter beharrt darauf, dass ich eine schriftliche Stellungnahme mache. Ich muss Stellung dazu nehmen, was für einen Bockmist die beim Provider verzapft haben. Kommt nicht gut. Schlechte Stimmung.
Vierter Akt: am nächsten Morgen erst ein Meeting, danach dann gleich das Fax fertig gemacht und hingefaxt. Gewartet, gearbeitet, immer mal wieder in den Maileingang geguckt. Nichts. Nach 6 Stunden keine Reaktion. Support-Ticket erweitert um Kommentar, auch darauf keine Reaktion. Downtime des Servers mitlerweile weit über 24 Stunden - wegen einer Fehlinterpretation auf Seiten des Providers. Aber der hat es nicht nötig sich darum zu kümmern. Schikane als Standardbehandlung für Kunden, die es wagen zu widersprechen?
Zu blöd, dass ich jetzt Hetzner nicht mehr als Serverprovider empfehlen kann. Schade, nach so vielen Jahren, ein dermaßen eklatanter Bockmist, das hab ich echt nicht erwartet.
(Mögliche Ursache: schlicht das Datenvolumen und ein irregeleitetes Intrusion-Detection System, oder vielleicht das eine File, das grösser als 2 GB ist? Wer weiß - der Provider hat ja kein Interesse an der Klärung, und auf meiner Seite kann ich das nicht analysieren, schon garnicht mit einer vom Netz abgeklemmten Maschine).
Update: das Fax sei nicht angekommen (naja, passiert mal, Fax ist eh primitive Steinzeit). Netterweise durfte ich ein Foto des Faxes reinschicken, denn das nächste Mal bin ich Freitags erst wieder in der Nähe von Steinzeittechnik. Und oh wunder - wenige Minuten nach Einsenden des Fotos kommt "der Server ist wieder am Netz" - nur was mich jetzt erstaunt: in meinem Fax stand exakt das drin, was ich schon im Ticket gesagt habe. Und natürlich gibts keine Begründung, keine Erklärung und auch kein "Sorry, unser Fehler". Nichts weiteres. Kopfkratzen und Ärgern über 30 Stunden Ausfallzeit.
CLPython - an implementation of Python in Common Lisp - hatte ich glaub ich schonmal, aber gute Sachen kann man ruhig wiederholen. Und die scheinen fleissig gewesen zu sein - immerhin schon sehr nah an Python 2.5 in der Implementierung. Damit sollte ich wirklich mal ein bischen spielen, schließlich verbindet es zwei meiner Lieblingssprachen und könnte eines der zentralen CL Probleme lösen helfen: die recht magere Ausstattung mit guten (im Sinne von aktuell gepflegten und miteinander kombinierbaren) Bibliotheken. Aber ob ich das wohl unter Allegro CL 3.01 auf meinem EeePC zum Laufen kriege, ist wohl eher fraglich. Ich fürchte, in den letzten 5 major releases hat sich doch ein bischen was getan ...
CouchDBX Revival - CouchDB als Applikation unter OS X (Leopard only).
Nagare - von der Beschreibung her klingt es ein bischen wie Uncommon Web und Seaside (den beiden führenden Webframeworks für Common Lisp und Smalltalk). Und es benutzt Stackless - meiner Meinung hätte Guido Stackless mit auf die Roadmap für Python 3000 packen sollen.
The Picodore 64 - a Commodore 64 PDA - aus einem umgebauten Spielzeug (es gab da zwei Joysticks und offensichtlich ein Rennspiel mit integriertem C64).
Fabric - interessantes kleines Tool zum vereinfachten Deploy von Software auf Cluster oder verteilte Systeme.
"Sichere Identität = Eindeutige Identität" - "Er ist überzeugt, dass die Informationelle Selbstbestimmung des Bürgers durch die neuen Technologien besser geschützt werden kann, deshalb solle man solche Systeme 'nicht immer als Bedrohungsszenario sehen'." - liegts vielleicht daran, dass der Schutz der Informationellen Selbstbestimmung in deren ganzen Präsentation nirgendwo Platz hat? Warum wird immer wieder einfach wahllos behauptet, irgendwas schütze die Informationelle Selbstbestimmung, obwohl es dafür dann keinerlei Beleg oder konkretes Beispiel gibt? Etwas mehr Sorgfalt beim Lügen wäre doch wirklich mal angebracht.
WPA angeblich in weniger als 15 Minuten knackbar - Holy Cow!
SPD-Rebellen lassen Ypsilanti scheitern - weil, Koch als Ministerpräsident ist ja so viel besser, als sich von der Linken dulden zu lassen. Nach dem Unfug in Schleswig-Holstein hätte ich eigentlich geglaubt, die SPD wäre rudimentär lernfähig aus solchen Debakeln, aber der Dummheit und Ignoranz einiger Prolethiker sind eben einfach keine Grenzen gesetzt. Klasse Strategie, so kann man weiter dummes Zeug labern und immer nur so tun als ob man ernsthaft daran interessiert wäre, irgendwann mal Verantwortung zu übernehmen. Und derweil kann ein dokumentierter Rechtsausleger sich ins korrupte Fäustchen lachen.