geschichte

Simmons Games: Napoleon’s Triumph Sample Game zeigt gut, warum ich auf der Suche nach einer bezahlbaren Kopie dieses Spiels bin. Die grafische Aufmachung ist einfach genial, das Spielsystem relativ kompakt und ungewöhnlich, das ganze sieh eher nach einem der alten militärischen Planspiele als einem klassischen Wargame aus. Viele mögliche Wege wie sich der Konflikt entwickeln kann, abhängig davon, wie sich die Spieler entscheiden. Einfach rundum gut gemacht.

Junior General ist eine sehr interessante Webseite mit vielen (freien!) Papier-"Miniaturen" für klassische Kriegsspiele auf Basis von Miniaturenregeln wie z.B. Professor Sabins Lost Battles: Reconstructing the Great Clashes of the Ancient World. Simpel zu produzieren (ausdrucken, falten, kleben, fertig) und geben dem Schlachtfeld ein 3D-Feeling bei geringem Aufwand an Zeit und Geld.

Aus Gründen (Great Battles of History: Alexander) beschäftige ich mich derzeit mit den Macedonischen Armeen und den Strategien von Alexander dem Großen. Da sind Ausschnitte aus der Geschichte der Kriegskunst von Hans Delbrück scheinbar immer noch eine der besten ersten Anlaufstellen um mehr darüber zu lernen.

Great Battles of History: Deluxe Alexander muss ich mir mal durchlesen, da die Kiste demnächst wohl bei mir ankommen wird. Ich hab nur noch keine Ahnung wie ich den Tisch im Wohnzimmer für mehrere Stunden belegen kann, ohne Ehekrisen auszulösen ...

Ruinen von Babylon durch Irakkrieg irreparabel beschädigt - "Doch diejenigen, die Babylon nach der Befreiung des Landes 2003 besucht haben, berichten, es sei fast nicht mehr möglich zu unterschieden, was alte Ruinen seien - und was von den Koalitionstruppen ruiniert wurde." - das Ergebnis der Achse des Blöden. Was sind schon ein paar Jahrtausende Kulturgüter wenn man zur Ablenkung von innerpolitischen Problemen und zur Sicherung der wirtschaftlichen Interessen seiner Spendengeber einen Krieg führen kann ...

Wie der Weltuntergang aussieht - «Etwa 20 Millionen Curie, halb soviel wie bei der Katastrophe von Tschernobyl, wurden ausgestoßen», erklärt der Atomexperte Wladimir Kusnezow. Eine radioaktive Wolke trieb eine regelrechte Schneise der Verseuchung mehrere hundert Kilometer weit in den Ural. Doch ein Eindämmen der Unglücksschäden setzte erst zehn Stunden später ein. Die örtliche Verwaltung wartete auf ein Signal aus Moskau.

Full map of Europe in year 1000 - wär das nicht was für den Reiter vonne Schockwelle?

The Birth Control of Yesteryear - bei den alten Griechen. Faszinierend.

Babylonische Erklärung für die Nebra-Himmelsscheibe?

Die Nebra-Himmelsscheibe ist eine astronomische Uhr:

Eine babylonische Keilschrift aus dem siebten Jahrhundert vor Christus und die Detektivarbeit eines Hamburger Astronomen haben das Rätsel um die Himmelsscheibe von Nebra gelöst: Rahlf Hansen entschlüsselte eine Schaltmonat-Regel, die von der 3600 Jahre alten Bronzescheibe abzulesen ist.

Mit der Regel wird das Mondjahr und das Sonnenjahr wieder synchronisiert - das Mondjahr ist etwas kürzer als das Sonnenjahr und daher läufts im Laufe der Zeit aus der Synchronisation, mit der Regel auf der Scheibe wussten die Besitzer wann sie den Mondkalender durch Einschub eines Schaltmonats zurücksetzen mussten.

Schon verrückt, wenn man bedenkt, das die Scheibe aus der Bronzezeit ist. Und Babylonien und Sachsen nicht wirklich dicht beieinander liegen (wobei die Aufzeichnungen fast tausend Jahre jünger sind, was die Leistungen der Hersteller der Scheibe noch interessanter macht).

Dresdner war «Vertrauensbank der SS»

Eine von der Dresdner Bank selbst in Auftrag gegebene historische Studie belegt die Verstrickung der Dresdner Bank in die Nazi-Herrschaft, die deutlich über die Verstrickung der Deutschen Bank und der Commerzbank hinaus gingen. Diese drei Banken waren auch diejenigen, deren Auflösung in den OMGUS Berichten empfohlen wurde (welche aber nicht umgesetzt wurde).