blogging - 12.12.2003 - 19.1.2005

WordPress NoFollow Plugin

The WordPress NoFollow Plugin adds rel="nofollow" to links in comments to remove their Google ranking. While I personally find it a shame that links in comments are generally not followed, thus removing the useful opportunity for smaller blogs to promote their own through active discussion in other blogs. Okay, in the end it's not that bad, but somehow a small piece of the "one link washes the other" mentality of blogs is lost... A small handicap is that the author has directly linked the plugin and unfortunately his server executes the PHP directly. At the moment, you can't download it, you only get an empty HTML page.

The Temboz RSS aggregator

The Temboz RSS aggregator ist ein sehr nett gemachter Aggregator in Python. Er benutzt den Ultraliberal Feedparser für das Parsing und kann OPML importieren. Die Oberfläche finde ich schick gestaltet und die Administration ist recht simpel. Und er hat ein paar nette Features wie das zweispaltige Layout und die recht einfache integrierte Filtermöglichkeit sowie recht brauchbare Feedlistensortierungen. Ich spiel mit dem gerade mal ein bischen herum - auch wenn das warscheinlich meine Motivation einen eigenen Aggregator zu schreiben reduzieren wird

Anwärter auf den Preis für das absurdeste WordPress Plugin: ein Code39 Barcode Generator. Naja, vielleicht können dann ja Leute die Webseiten immer ausdrucken damit was anfangen

Planteopia - Wissenverbiegungsmagazin

No TV Logo

Das Wissen schafts verbiegungsmagazin hat ja einen Beitrag über Weblogs verbrochen - und ein paar Blogger haben dazu Input geliefert. Das Ergebnis war natürlich ein totales Debakel - was will man von einem SAT.1 Magazin auch anderes erwarten? Sehr humorvoll die Reaktion vom Spreeblick auf den Quatsch. Und die Aufregung vom Schockwellenreiter kann ich gut verstehen.

Warum Jörg allerdings das ganze nicht gleich gegen Honorar gemacht hat, um wenigstens ein positives Ergebnis aus dem Quatsch zu ziehen, ist mir nicht so ganz klar. Hat er wirklich erwartet das sich bei SAT.1 irgendwas sinnvolles zum Thema Grassroots-Journalismus ergeben kann? Faktenfälschung und manipulative Schnitte sind bei solchen Magazinen doch an der Tagesordnung - es geht nur um reisserischen Müll, mit wirklicher Berichterstattung oder Reportage hat das ganze nichts zu tun.

Und Planetopia selber? Naja, im Gegensatz zur Boulevardpresse (deren Eskapaden manchmal vor unfreiwilligem Humor strotzen) ist das ganze auch noch so schlecht aufgezogen und die Beiträge so flach gehalten, das es nichtmal als Trash-Unterhaltung taugt ...

Blogs - die neue Geldmaschine?

Ein Plugin das ich sicherlich nicht installieren werde:

BlogMine enables content targeted ads in both feeds and web pages, simplifies and increases revenue generation for bloggers. The service provides a universal way to monetize all blog related content, regardless of whether it is published to the web or as an RSS feed.

:: t e k t o n i c a ::

mo:Blog sollte ich mir nach meinem Wechsel auf Wordpress nochmal angucken, könnte jetzt noch interessanter sein. Vor allem weil es sich jetzt besser integrieren sollte. Vielleicht fange ich ja doch noch irgendwann das mobloggen an, bevor der Trend schon wieder veraltet ist ...

Update: Also erste Spielereien sind eigentlich schon sehr positiv. Was mich noch stört ist die Tatsache das bei einem Bildupload am Ende ein HTTP Timeout kommt. Aber wenn man in den Menüs etwas rumsucht findet man eigentlich alle nötigen Einstellungen. Etwas spartanische Oberfläche, aber es ist ja auch ein Palm.

Was mir allerdings garnicht passt: der Timeout geht auch bei entsprechender Konfigurationsänderung nicht weg. Und gelegentlich crasht das Programm meinen Clie. Das habe ich in der ganzen Zeit noch kein einziges Mal gehabt, erst mit mo:Blog hatte ich schon zwei Systemhänger. Und das wiederum ist ein Grund die Software nicht zu mögen ...

hobix&you!! feel yeah!!

hobix&you!! feel yeah!! ist eine Weblogsoftware in Ruby geschrieben. Sie stammt vom Autor des Why's (Poignant) Guide to Ruby und die Homepage des Projektes ist dementsprechend durchgeknallt. Eines muss man ihm lassen: entweder er ist völlig neben der Spur oder er ist ein Genie. Irgendwas dazwischen passt definitiv nicht (gefunden bei but she's a girl)

kasia in a nutshell: Spam breeds more spam

Kasia macht ein faszinierendes Experiment: sie lässt einfach mal zwei Kommentarspameinträge stehen und wartet das Google sie indiziert hat. Keine 24 Stunden später wurde dieser Eintrag bombardiert mit Spam - mehrere hundert Stück.

Man kann also daraus folgern das die Spambots zumindestens teilweise zweistufig arbeiten und das es wirklich um das Googleranking geht. Der erste Eintrag ist sozusagen ein Testeintrag. Bleibt er stehen so das er über Google wiedergefunden werden kann, ist es ein Eintrag wo man gut spammen kann - er ist unbeaufsichtigt und wird von Google schnell indiziert. Ideales Futter für Spammer.

Google ist also integrales Werkzeug und Ziel gleichzeitig für die Spammer. Man kann auf jeden Fall durch technische Abtrennung der eigenen Kommentare (so wie es mein altes Weblog hatte wo die Kommentare nicht nur auf einer eigenen Seite hinter einem Popup-Link waren, sondern zusätzlich auch noch auf einem ganz anderen Webserver) und durch Indizierungsverbot für diese Kommentaradressen den Spammern den Wind aus den Segeln nehmen. Man würde zwar von den Testproben noch erwischt, aber der gigantische Schwung hinterher sollte ausbleiben.

Das könnte unter Umständen auch die Probleme des Schockwellenreiters begründen: aufgrund seiner exponierten Stellung dürfte Google ihn sehr oft besuchen und wenn erstmal ein Spamkommentar länger stehen bleibt und indiziert werden konnte (kann ja auch nur durch Glück des Spammers passieren, der einfach kurz vor Googles Besuch gespammed hat) hat sich der Spammer den Server in die Spamlisten eingetragen. Im Prinzip muss er ja nur einmal den Schockwellenreiter über Google bezüglich seiner Testspams gefunden haben.

Jetzt müsste ich nur noch eine gute Idee bekommen wie ich das ganze für Wordpress umsetzen kann. Popupkommentare gibts schon, aber ich müsste das ja auch noch auf eine andere virtuelle Adresse legen und dort per robots.txt die Suchmaschinen ausschliessen.

b2evolution: Home

b2evolution macht auch vom Papier her eine gute Form. Erstaunlich wie weit die ganzen Blogprogramme gekommen sind, wärend man mal nicht hinguckt

Auf jeden Fall macht b2evolution eine sehr gute Figur, was Antispam und Security angeht. Und es scheint auch eine gute XHTML-Unterstützung und Plugin-Architektur zu haben. Die Plugins sind nach Anwendungszweck (Edit-Plugins und Toolbar-Plugins) geteilt. Ich glaube die etwas einfachere Form der Plugins in WordPress wird für viele leichter zu verstehen sein, aber Programmierer sind warscheinlich von b2evolution eher angetan.

Mir persönlich ist die Admin-Umgebung ein bischen zu verspielt - ich habs mir allerdings nur in der Online-Demo angeguckt. Auch das Standardtemplate wirkt nicht so sauber und aufgeräumt wie das von WordPress - ich glaube mit letzterem hat man einen einfacheren Start sein eigenes Layout überzustülpen. Schick ist auf jeden Fall die Wahl des Input-Parsers bei Postings - sowas habe ich im Python Desktop Server ja auch gemacht, eben weil man manche Plugins nicht immer aktiv haben will. Ansonsten ist es natürlich WordPress sehr ähnlich - es ist ja auch ein b2-Nachkomme. WordPress hat aber wohl die bessere Unterstützung für Bilder, da es automatisch Thumbnails erstellen kann. Ausserdem fehlt b2evolution das metaWeblogAPI. Wiederum schön ist die Integration von Referrern und Suchmaschinen in das Blog direkt - ähnlich der Auswertung die der Python Community Server bei mir macht. D Useability-Design von b2evolution wirkt stellenweise etwas wirr: Permanlinks an Beiträgen sind kleine Kettensymbole, Permalinks an Kommentaren sind kleine Dokumentensymbole. Auch an anderen Stellen ist es etwas inkonsistent.

Fazit? Sofern ich überhaupt nach dem Mini-Test einen ziehen kann würde ich sagen das b2evolution für mich bei den meisten Features genau das eine kleine Häkchen, Schalterchen oder Optiönchen zu viel implementiert. Daher würde ich persönlich eher zu WordPress tendieren - ich kann mir vorstellen das der Code etwas einfacher strukturiert ist und daher eigene Hacks leichter integriert werden können.

Von der Funktion her allerdings gewinnt b2evolution klar nach Punkten. Wer also eher auf viele Features steht und lieber aus dem vollen schöpft, oder wer über normale Blogs hinaus stärker in den Bereich CMS vorstossen will, wird sicherlich von b2evolution begeistert sein.

Was ich allerdings weder bei b2evolution noch WordPress verstehe: keines der beiden Projekte implementiert Stories. Also Artikelformen die nicht auf den Kalender fixiert sind. Klar, man kann das mit einer Kategorie oder mit einem eigenen Blog realisieren (bei b2evolution durch die Multiblog-Funktionalität sicherlich sehr viel leichter als der für WordPress nötige Kategorienhack), aber ich finde es unpraktisch das man nur für ein Impressum schon solche Handstände machen muss ...

Hier gibts den Originalartikel.

RFC: Subscriptions harmonizer - Synchronisation von Blogrollen über XMLRPC

Apple - RSS Information - Verzeichnis der RSS Feeds von Apple

myelin: Feed Normalizer - Normalizer für Feeds - kann auch Atom nach RSS konvertieren

d2r: comment spam filtering - it's all about the IPs - Möglicher Ansatz für Comment Spam Filtering im PyCS

Ari Paparo Dot Com: Big List of Blog Search Engines - Eine Liste von Suchmaschinen, die sich auf Weblogs spezialisieren