Zu den Ausführungen von Jutta möchte ich nur noch meine Sicht als Systemadministrator hinzufügen. Denn zusätzlich zu dem Problem mit den Datenvolumen die anfallen (und die viele eben noch nach Datenvolumen bezahlen), gibt es noch ein weiteres Problem: Bounces auf Bounces. Das Ergebnis von "verschmutzten" Adresslisten ist, das viele Mails bouncen. Die, die an gefälschte aber reale Benutzeradressen bouncen schlagen bei diesem Benutzer auf und ärgern diesen. Die anderen, die nicht zugestellt werden können, werden in der Regel in Form von entsprechenden Systembounces im Postfach des Systemadministrators eines der beteiligten Mailserver landen.

Ich bin da ziemlich direkt betroffen auf mehreren Systemen auf denen ich Admin bin - das Ergebnis sind oft unlesbare Bouncemailfolder, weil da einfach so viel reinläuft, das man da nicht mehr durchwaten mag um nach echten Problemen zu suchen. Im Ergebnis werden oft Systemprobleme die zu Mailzustellproblemen führen erst dann bemerkt, wenn User sich beschweren - vorher guckt keiner sich den Wust an Bouncemail an, genausowenig wie die Fehlerreports des Mailservers.

Wenn ihr also eure Systemadministratoren mögt (oder auch einfach nur wollt das eure Mail vernünftig behandelt wird ), dann denkt bei solchen Anti-Spam-Aktionen auch mal an diese.

Bei Hexentanz gibts den Originalartikel.