Ralph Bollmann stellt fest: Aber wer sich über zu häufige Wahlen beklagt, der beleidigt nur die Wähler. - nunja, das ist doch das einzige, was unsere Politiker noch beherrschen: Wähler beleidigen. Wir dürfen uns nur noch aussuchen welche Farbe die Krawatte hat, an der wir über den Tisch gezogen werden ... Und für einen Politiker ist das doch der Traum, die Anzahl der Wahltermine zu reduzieren: endlich mal ein paar Jahre lang betrügen, korrumpieren, hintergehen, lügen und Mist bauen, ohne das die Wähler eine Möglichkeit haben zwischendrin aufzumucken.
Hey, in 4 unkontrollierten Jahren könnte man locker eine Landesbank, einen Landeshaushalt und noch das ganze Sozialsystem in den Ruin treiben, und niemand kann meckern! Wunderbar! Und was man da alles an die Seite schaffen kann!
Eigentlich stören die Wähler doch bloss bei der Politik.
Bei TAZ fand ich den den Originalartikel.