Im Logfile gefunden:
554- (RTR:DU) The IP address you are using to connect to AOL is a dynamic 554- (residential) IP address. AOL will not accept future e-mail transactions 554- from this IP address until your ISP removes this IP address from its list 554- of dynamic (residential) IP addresses. For additional information, 554- please visit http://postmaster.info.aol.com. 554 Connecting IP: 62.226.72.29
Nein, ich will gar keine Mail einliefern. Ich will nur die Gültigkeit von Mailadressen prüfen. Aber das wird mir ja von AOL schon im Vorlauf verboten - anstelle damit zu warten, bis ein DATA kommt, was ja eine echte Mail einleiten würde. Im Ergebnis kann ich den Callback nicht benutzen, weil AOL mich nicht prüfen lässt und ich damit alle Mail von AOL Usern abweise. Tolle Wurst.
Mit ihren sehr seltsamen Aktionen gegen Spam machen solche Provider es nur anderen Leuten schwer, sich auch gegen Spam zu schützen. Denn ich kriege die Abweisung schon vor dem ersten Kommando - kann also auch keinen VRFY oder ähnliches machen. Ich kriege gar keinen Connect auf den AOL Mailserver hin.
Zur Erklärung was ich mache: wenn eine Mail reinkommt, wird diese geprüft, ob der technische Absender (also der an den Bounces gehen) ein gültiges Postfach ist. Damit werden bei mir alle nicht bounce-fähigen Mails abgewiesen. Kann ich keinen Fehlerreport darauf absetzen, will ich die Mail nicht haben. Dazu wird von meinem Mailserver eine Mailzustellung versucht. Allerdings werden nur die ersten beiden Kommandos - MAIL FROM und RCPT TO - abgesetzt. Kein DATA und vor allem keine Mail.
Das ist ein gängiges Verfahren um sicherzustellen, das nur echte Mails ankommen bei einem Server. Dadurch, das AOL jetzt aber jeden Connect auf den Mailserver verhindert, kann ich das nicht mehr einsetzen - ich kann AOL-Adressen nicht mehr auf Gültigkeit prüfen, so wie ich es bei anderen Adressen kann. Was natürlich bedingt durch die Tatsache, das gerade AOL-Adressen für Spam gefälscht werden, ziemlich dreist von AOL. ist.
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So, ich habe jetzt einfach meine eMail-Validierung auf einen externen Server gelegt, den ich per XML-RPC abfrage. Der macht dann die Validierung der eMail - und da er auf einer statischen IP läuft, wird er auch von AOL akzeptiert.
Wer damit auch spielen will, der Service ist über SOAP oder XMLRPC erreichbar. Die Adresse für XMLRPC: http://simon.bofh.ms:1111/RPC2 und dann dort die Methode mailcheck.validateEmail(adr) aufrufen.Die Adresse für SOAP: http://simon.bofh.ms:1111/SOAP/mailcheck und dann dort validateEmail(adr) aufrufen.Eine Dokumentation der Methode dieses Moduls ist unter http://simon.bofh.ms:1111/API/mailcheck zu finden. Eine WSDL für .NET Leute und andere die sowas brauchen ist unter http://simon.bofh.ms:1111/WSDL/mailcheck zu finden. Der Webservice ist übrigens mittels TooFPy erstellt worden. Das entsprechende Tool ist im Sourcepaket mit enthalten - oder kann direkt im CVS angesehen werden.
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