Hohe Geldstrafe für Studentenvertretung wegen Hyperlinks - damit Studenten sich schon früh an den gesellschaftlichen Maulkorb gewöhnen. Ausserdem ist es doch wirklich lästig wenn diese Studenten sich den Luxus einer politischen Meinung leisten. Und so lernt man eben sehr früh, das man gewählte Vertretungen und ihr Handeln nur dann akzeptieren muss, wenn es einem opportun ist.
Aber den Opfern der Bildungsinstitutionen das Maul zu verbieten hat ja Tradition - Schulverweise wegen Äusserungen der eigenen politischen Meinung kenne ich noch aus meiner Schulzeit (nicht aus meiner Schule - wir hatten zum Glück einen Direktor mit Hirn, der dieses auch benutzt hat).
Das in diesem Fall die Klage auch noch von einem Mitstudenten ausgeht, dem die Äusserungen der politischen Meinung der AStA nicht passt - und das die Reaktion eine Klage statt einer Diskussion ist - passt gut ins Bild. Schliesslich lenkt ja die Bildung einer eigenen politischen Meinung und die Auseinandersetzung mit allgemeinpolitischen Themen bloss davon ab in der Bildungsfabrik zum Fachidioten herangezüchtet zu werden ...