Agata Report ist sowas wie Crystal Reports, nur für Linux und Open Source. Könnte mal gelegentlich ganz praktisch sein, zumal es wohl auch Reports generieren kann die leicht auf einem Webserver laufen können.
Nur mal so für die Münsteraner: bei Köster am Bahnhof wird Contax N1 Equipment (Bodies, Objektive) verkauft. Zu ziemlich guten Preisen. Restposten aus der Auflösung von Contax Deutschland wohl. Da Kyocera ja aus der Fotografie aussteigt und damit Contax erstmal am Ende ist, könnte das die letzte Gelegenheit zum Neuerwerb des einen oder anderen Objektives sein. Die Objektive werden ja von Zeiss gefertigt und auch bei Zeiss gewartet ...
Tja, der Bundesschröder will unbedingt Geld den Grossunternehmen via Körperschaftssteuersenkung in den Arsch blasen. Ja genau, den Unternehmen die entweder grosse Gewinne eingefahren und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen haben, oder alternativ grössere Verluste eingefahren haben und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen sowie Vorstandsgehälter erhöht haben. Das wird den Arbeitsmarkt ganz sicher ankurbeln.
Und die Opposition? Die nennt das konzeptlos, was der Kanzler vorschlägt. Womit sie recht hat - das wussten wir schon vorher. Denn das sind zum Teil genau die Forderungen die Merkelnix und der Oberstauber selber gefordert haben - und das was die Opposition veranstaltet ist ja nun schon seit längerem völlig konzeptlos ...
Was mir nur nicht ganz klar wird: wie soll dieser Mumpitz die Arbeitslosigkeit bekämpfen? Achso, die Autobahnen die der Bundesschröder bauen will (oder was für tolle Verkehrsprojekte auch immer ihm vorschweben). Nagut, dann rollen unsere Panzer demnächst ganz fix zum Hindukusch, wo sie ja laut Strucki das Grundgesetz verteidigen sollen. Wobei das bei Otto Orwell und der geballten Inkompetenz des Justizministeriums eigentlich hierzulande viel dringender nötig wäre (aber anbetracht der doch recht seltsam anmutenden Gesinnungen in der Bundeswehr vielleicht doch lieber nicht ...).
Irgendwie wären die deutschen Politiker und ihr Marktgeschreie wesentlich lustiger wenn sie ein anderes Land als ausgerechnet das Land regieren würden, in dem man selber wohnt ...
Ein Grundrecht ohne Grund und Boden - wie die Grundrechte der Bürger im Namen der Sicherheit mit Füssen getreten werden.
Linux für Großunternehmen ungeeignet? Behauptet zumindestens die Agility Allianz. Und wer ist das? Schaun mer mal bei Pro-Linux:
Die Agility Allianz, ein Zusammenschluss verschiedener Branchenschwergewichte wie EDS, Fuji Xerox, Cisco, Microsoft, Sun, Dell und EMC warnt Großunternehmen vor dem Einsatz von Linux auf Grund von Sicherheitsbedenken, Problemen bei der Skalierbarkeit sowie fehlender zwingender Kostenvorteile.
Ok. Microsoft. SUN. Cisco. Das sind natürlich vor allem drei Unternehmen die geradezu dafür prädestiniert sind den Unternehmen den Einsatz von Linux vorzuschlagen
Die besondere Sorge Rasmussens gilt dem möglichen Einsatz von Linux auf Mainframes, so genannten Supercomputern. Hier glaubt man in der Agility Allianz, dass Linux gegenüber den von der Initiative propagierten Betriebssystemen keinen zwingenden Kostenvorteil besitzt und zudem Probleme mit der Skalierbarkeit habe.
Jau. Wo ist eigentlich IBM in der Runde - ich mein, wenns um Mainframes geht, wär das nicht praktisch wenn einer dabei wäre, der auch tatsächlich echte Mainframes anbietet? Achso, IBM propagiert durchaus den Einsatz von Linux auf dem Mainframe. Na sowas aber auch, die Schelme ...
Ganz ehrlich? Stampft die ProTour und ihr albernes Trikot einfach wieder ein. Ist eh nur Marketing-Hype und keiner wirds vermissen.

Am Dienstag hab ich mich mal einen Tag in Köln rumgetrieben und Fotos gemacht. Ein paar davon sind jetzt online - aber da ich 2007 die entsprechende Site abgeschaltet habe, nicht mehr.
Nach dem Job-Gipfel: Einigkeit über Steuersenkungen - ganz tolles Konzept. Wir haben zwar kein Geld, aber das verschenken wir an Unternehmen. Die uns dann wieder verarschen und weiter Stellen abbauen, weshalb noch weniger Menschen noch weniger konsumieren und im Endeffekt die Wirtschaft wieder rumheult. Und alles klopft sich auf die Schultern für die grossartige Leistung die sie vollbracht haben.
In Kiel muss die Ministerpräsidentin erst an einem Verräter aus eigener Reihe scheitern und vermutlich zur grossen Koalition gezwungen werden. In Berlin reicht dazu schon pure Planlosigkeit und Hirnlosigkeit aus, ganz ohne Wahlen. Aber da sind die Berliner Prolethiker ja eh ganz gross drin, Entscheidungen gegen die Bürger zu treffen ...
Die Bahn sollte dringend die Programmierer des Online-Systems feuern. Ich hab heute mal wieder die Situation das eine Reservierung nicht erfüllt werden kann - natürlich wird das erst an allerletzter Stelle im Workflow der Buchung gemeldet. Das ist zwar ärgerlich, aber wäre noch zu verschmerzen - wenn nicht die einzigen Auswahlen die mir bleiben die folgenden sind:
- Mit Reservierung buchen (was ja wahnsinnig viel Sinn macht, wenn die Reservierung nicht erfüllt werden kann)
- Ohne Reservierung buchen (klar, wenn der Zug mit Reservierungen voll ist, buche ich den ohne Reservierungen ...)
- Abbrechen
Und Abbrechen bei der Bahn heisst exakt das: abbrechen der Buchungsgeschichte. Zurück auf Los. Gehe nicht über vereinfachte Eingaben oder Zugverschiebungen. Nö, ich muss ganz von vorne anfangen. Um Festzustellen das der zweite Zug auch überbelegt ist.
Useability? Nix da. Kommt warscheinlich im Sprachschatz der Affen die diesen hirnlosen Buchungsschrotthaufen programmiert haben nicht vor ...
Dabei wäre es so einfach gewesen wenigstens "Zug früher" oder "Zug später" als Schaltflächen anzubieten, oder gar der Gipfel des Luxus: "suche einen Zug mit freien Plätzen", so das man vernünftig planen kann wann man fahren will.
The horror of software patents and Microsoft - guckt euch gut an, was wir dank Trotteln wie Clemens und Zypries demnächst in Europa zu erwarten haben. Ja, genau sowas würde laut Clemens auch bei uns durchgehen - Verfahren der Datenspeicherung sind ja eines der Beispiele die aus der Richtung immer mal wieder gebracht werden als etwas das schützenswert wäre, auch wenns bloss Algorithmus+Software ist. Ganz toll. Soviel zum Thema Interoperabilität. Aber wir Softwarepatent-Gegner sind ja alle völlig uninformiert und hysterisch und haben laut Clement ja keine Ahnung.
Unverständnis und Kritik nach Wolfowitz-Nominierung - irgendwie passend. Einer der grössten US-Kriegshetzer wird als Kandidat für die Weltbankpräsidentschaft nominiert und wer sagt zu die "Kandidatur konstruktiv zu begleiten"? Der Industriekanzler. Aber seine Ablehnung des Irak-Krieges war natürlich kein bischen politisches Kalkül, nein, er hat das aus voller Überzeugung getan. Weswegen er dann ja auch Wolfowitz wohlwollend als Weltbankpräsident sieht - denn da kann er dann noch mehr und noch effizienter Schaden anrichten, ganz ohne das die USA wieder Truppen losschicken muss - und die Finger macht man sich bei Buchgeld ja auch nicht mehr schmutzig ...
US-Senat segnet Ölbohrungen in Alaska ab und opfert damit wieder einmal den Verstand auf dem Altar der Ölwirtschaft. Nunja, wenn ein Staat sogar Kriege um Öl führt (sorry, aber an die Massenvernichtungswaffen glaubt ausser Blair heute doch sowieso niemand mehr) braucht man sich ja nicht zu wundern wenn der Naturschutz denen noch weniger wert ist.
Wahldebakel in Kiel. Klasse, damit können wir dann Schleswig-Holstein von der Karte der Vernunft streichen. Egal wie das Hickhack ausgeht, wenn die eigenen Leute nichtmal bei der ersten entscheidenden Wahl hinter ihrer Chefin stehen, kann eine solche Regierung nicht funktionieren. Ist doch schön wie man sich drauf verlassen kann das in Zeiten der Not einem die Genossen in den Rücken fallen.
Besonders leid tut mir der SSW: sie haben sich viel Mist anhören müssen und viele Beschimpfungen aushalten dürfen dafür das sie das Modell mittragen wollten - und kriegen jetzt den Tritt in die Kniekehle. Und das der SSW zu den Verlierern gehören wird, wenn es zur grossen Koalition kommt, dürfte wohl klar sein.