Zum Beispiel wenn ich ghc (einen Haskell-Compiler) installieren will, aber der als erstes mal Perl 5.8 installieren will. Als ob ich unter Tiger nicht schon ein durchaus brauchbares Perl 5.8.6 auf der Platte hätte, nein, die DarwinPorts wollen eigene Versionen davon. Und dann hab ich je nach Pfadeinstellung mal das Apple-Perl oder eben das von DarwinPorts aktiv. Ziemlich dämlich - ich finde da müssten in die DarwinPorts Pseudopakete rein, die dann auf die vorinstallierten Versionen von Apple verweisen.
Das macht ganz besonders dann Probleme, wenn man selber auch Pakete so von Hand installiert. Denn dann wird teilweise das über den Pfad erreichbare Perl genommen - und mit aktiven DarwinPorts ist das halt das dort. Was aber absolut nicht der gewünschte Effekt ist - schliesslich ist das Perl in diesem Fall nur deshalb reingekommen, weil der Port für ghc eine build-dependency hat. Ich will aber garnicht das DarwinPorts Perl benutzen ...
Aus dem gleichen Grund sind die ganzen Python und Ruby Module in DarwinPorts IMHO unbrauchbar: sie ziehen automatisch eine neue Installation von Python und Ruby nach sich und nutzen nicht die vorinstallierte Version. Selten dämlich ...
Im Ergebnis kann man DarwinPorts auf einer OS X Kiste nur für gut isolierte Tools benutzen - was aber irgendwie schade ist, denn die Idee und die Umsetzung an sich ist ziemlich klasse. Nur wird halt zu wenig Rücksicht auf die schon installierten Sachen genommen.
ghc hab ich übrigens einfach über das Binary-Paket von haskell.org installiert. Da steht zwar das sei für 10.3, tuts aber auch mit 10.4 - jedenfalls das was ich damit mache. Und erspart mir das ganze Zeugs zu builden.