Mitlerweile ist ja klar das der von der britischen Polizei Erschossene unschuldig war. Und trotzdem: Scotland Yard verteidigt Kopfschuss-Praxis. Der frühere Scotland Yard Leiter:

"Es gibt nur einen sicheren Weg, einen Selbstmordattentäter zu stoppen, der davon überzeugt ist, seine Mission auszuüben - sein Gehirn sofort zu zerstören, vollständig", schrieb er in der Sonntagszeitung "News of the World". "Das heißt, ihn mit zerstörerischer Wucht in den Kopf zu schießen, ihn sofort zu töten."

Man muss dabei bedenken, das waren Polizisten in Zivil - eine Panikreaktion wenn eine Gruppe bewaffneter Menschen in Zivilkleidung hinter einem her sind ist ja wohl vorprogrammiert. Das dann als Begründung für einen gezielten Kopfschuss zu nehmen ist mehr als nur Zynismus.

Hinrichtungen auf Verdacht als Antwort auf Terror - damit wird der angebliche Schutz der Gesellschaft selber zum Terror und zur Gefahr für jeden Bürger. Die Unmenschlichkeit der Polizei-Vertreter in der Verteidigung dieser Praxis - Police chief 'sorry' over death - ist einfach nur abstoßend.