Zeigt sich derzeit in Mainz: Mützen auf und durch:

In der Tatsache, daß die neuen Servicekräfte der MVG auch noch eine gelbe Mütze und ein Namensschild tragen sollen, sieht er eine Diskriminierung der Betroffenen, die sich ohnehin in einer Notlage befänden und dann noch gezwungen seien, sich entsprechend öffentlich als Hartz-IV-Opfer zu »outen«.

Es werden also erstmal Menschen zu einer Arbeit gezwungen. Diese Arbeit besteht darin, Service zu bieten - was eigentlich eine normale Aufgabe für die Verkehrsbetriebe wäre und mit normalen Arbeitskräften abgewickelt werden müsste. Es ist also definitiv Konkurrenz zum normalen Arbeitsmarkt, was mit Ein-Euro-Kräften ja eigentlich verboten sein soll. Und dann kriegen diese Kräfte auch noch einen optischen Stempel aufgedrückt, damit sie weithin sichtbar sind. Denken manche Leute auch ab und an mal nach, was sie da treiben?

Mit der sichtbaren Kennzeichnung von Menschen die als "minderwertig" angesehen werden hatte Deutschland ja schon mal Erfahrungen gemacht ...