
Clement will ALG-II-Empfänger schärfer kontrollieren und die Sozialarbeiter zu Erfüllungsgehilfen machen. Die sollen nämlich die Leistungsempfänger stärker kontrollieren und ihnen nachschnüffeln. Weil ja unser grösstes Problem nicht die 4.8 Millionen fehlenden Arbeitsplätze sind und auch nicht die Tausenden weiteren Stellenvernichtungen jeden Monat, sondern die paar Leute die ihre Lebensgemeinschaft als Bedarfsgemeinschaft ausgeben.
Und so wird weiter die Mär gefüttert das das Problem einzig die unwilligen und betrügerischen Arbeitslosen sind. Ist ja alles in den Augen von Clement nur Abschaum, wärend er sich natürlich vehement gegen Angriffe auf die von ihm ach so geliebte Wirtschaft verbittet.
Und wir können sicher sein das Clement auch nach der Abwahl von Rot/Grün kein Arbeitslosengeld empfangen muss, denn er hat ja sein Scherflein im Trockenen ...
Arnie podcasted: Welcome to California. Watt fürn Scheiss.
morons.org - Supreme Court makes supreme blunder - in Amerika darf der Staat gegen Menschen vorgehen, die Marijuana aus medizinischen Gründen (Schmerztherapie bei Krebs im Endstadium zum Beispiel) nehmen. Auch wenn das Marijuana vom Arzt verschrieben ist. Und das ist nicht irgendein Hinterwäldlergericht gewesen das die Entscheidung getroffen hat ...
Da ich irgendwo eine Debian 3.0 auf 3.1 upgraden muss um mal damit Erfahrungen für die Firma zu sammeln, nehme ich einfach meinen eigenen Server. Kann also sein das hier in der nächsten Zeit einiges durcheinander geht oder einem Sachen um die Ohren fliegen. You have been warned
Ok, der Systemupgrade ist im Prinzip durch. Verluste soweit nur das Mailinglistensystem - allerdings das auch hauptsächlich weil ich einfach kein Interesse mehr daran habe es zu betreiben. Im Prinzip war es komplett aktualisiert, ich habs dann einfach nur rausgeworfen weil ich mit dem Teil nichts weiter machen will - war nur eine Liste drin. Und auch sonst ist hauptsächlich alter Schrott rausgeflogen.
Allerdings muss ich nach zwei Systemupgrades sagen, das ich nicht so wirklich begeistert vom Upgrade dieses mal bin - es zeigt sich schon das Problem des extrem langen Release-Zyklus. Der erste Upgrade lief noch ziemlich problemlos durch - die betreffende Maschine war aber auch eine Maschine die schon auf Sarge lief, nur halt auf einer alten Version aus Testing und nicht die aktuelle Stable. Der Upgrade machte keinerlei Probleme.
Der zweite Upgrade war aber eben simon.bofh.ms - einer Maschine die in weiten Teilen noch auf Stable war, mit einer ganzen Reihe von Backports (selbst gemachte und aus dem Netz). Letzteres ist natürlich das eigentliche Problem - weil die Releasezyklen sehr lang sind, ist es oft mals notwendig sich selber Pakete zu installieren. Der Debian-Upgrade-Mechanismus sollte damit trotzdem klar kommen. Die Realität zeigt aber das Pakete aus Backports sich oftmals eben auf Zwischenstände beziehen in denen Bugs in Testing-Paketen drin sind oder einfach Besonderheiten die nicht berücksichtigt wurden. Dadurch waren eine ganze Reihe von Paketupgrades sehr hakelig und ich möchte das keinem normalen User zumuten das durchzumachen.
Highlight der ganzen Probleme war der PostgreSQL-Upgrade, der zwar alles sauber durchführte, aber dann wegen einer veralteten Option in der Config nicht startete. Die Meldungen waren aber so kryptisch, das selbst ich nicht auf Anhieb erkennen konnte was es war - erst wühlen in den Logs und gucken in den Scripts bestätigte mir das der Upgrade sauber war und wirklich nur der Start geklemmt hat.
Allerdings muss ich trotzdem sagen das der Upgrade einer Maschine mit teilweise bis zu 3 Jahre alten Programmversionen erstaunlich gut ging und 99% der Pakete völlig problemlos aktualisiert wurden - selbst so Sachen wie meine recht exotische Exim4-Installation (ein selbstgemachter Backport mit Besonderheiten) lief recht problemlos durch - es waren allerdings schon manuele Fixes nötig, aber die hatte ich selber verbrochen. Der Apache und das ganze PHP-Geraffel lief völlig problemlos, auch die MySQL-Datenbank lief auf Anhieb. Und man sollte auch beachten das der ganze Upgrade - obwohl von mir als suboptimal beschrieben - nur 1:45 Stunden gebraucht hat. Und das meisste davon war warten auf das Auspacken der Pakete ...
Nunja, in den nächsten Tagen wird sich zeigen was sonst noch alles kaputt gegangen ist und welche der ganzen Scripte nicht mehr laufen, die ich bisher übersehen habe
Drei Männer, 254 Kilo, das war der Deal!
Surfin' Safari berichtet darüber das WebKit (das Objective-C API für den Renderer von Safari), WebCore (der Basis-Code) und JavaScriptCore (der Basis-Code für die JavaScript Implementierung) ab sofort Open Source sind. Mit CVS Repository und öffentlichem Bugtracking System.
Letzten Endes ist das natürlich damit ein Fork von khtml und kjs, aber durch die Offenlegung der Sourcen kann sich jetzt jede Seite bei der anderen frei bedienen und damit sollten die Probleme zwischen den Projekten erstmal vom Tisch sein. Zumal auch Contributions angenommen werden sollen.
In den WebObjects 5.3 Release Notes gesehen und gleich mal nachgeguckt: WebObjects ist jetzt Bestandteil der XCode 2.1 (für ADC-Member verfügbar) Distribution. Ich hab mir die über 700 MB mal gezogen und nachgeguckt: ja, da ist ein WebObjects.mpkg drin. Schon seltsam, denn bisher war WebObjects ein nicht ganz billiges Paket - ist jetzt der ganze Einsatz frei, oder braucht man für die generierten Anwendungen noch eine irgendwie geartete Runtime, die dann wieder Geld kostet?