Artikel - 17.3.2005 - 13.4.2005

Nur so als Hinweis ...

... wenn bei Zugriff auf euer Weblog bei mir folgende Meldung kommt:

Sorry, your IP address is listed in the local realtime blackhole list. You may not enter this site.

dann habt ihr was per Definition falsch gemacht. Denn Weblogs sind als Mittel der Kommunikation gedacht - und alberne Kommunikationsverhinderer zu installieren nur weil man keine Links in seinem Referrer-Log haben will die von Spammern kommen ist schlichtweg hirnrissig. In dem Fall könnt ihr euer Weblog auch einfach ganz aus dem Netz nehmen.

Geeignet ab 6 Jahre

Beim Spreeblick drüber gestolpert: was eine Spielefirma unter ab 6 Jahren geeignet versteht:

Ihre Aufgabe: herrschen Sie über Ihre Insel, auf der Piraten und Gefangene hausen. Diese zwei Bevölkerungsgruppen müssen völlig unterschiedlich behandelt werden. Die Piraten möchten ein möglichst ungestörtes Luxusleben genießen, um sich von ihren anstrengenden Raubzügen zu erholen. Die Produktivität der Gefangenen steigern Sie am besten durch die Verbreitung von Angst und Schrecken.

Bordelle bauen (und mit weiblichen Gefangenen füllen), wahllose Hinrichtungen, Kielholen - halt alles um die Piraten zu vergnügen und die Gefangenen zu ängstigen. Schönes Trainig für die Kleinen für unsere herrliche Welt.

Hey, mit Politikern, Bänkern und Wirtschaftsbossen statt Piraten und Arbeitslosen und Ausländern statt der Gefangenen könnte es fast realistisch sein ...

PostgreSQL 8.0.2 released with patent fix

Gerade gefunden: PostgreSQL 8.0.2 released with patent fix. PostgreSQL hat also eine neue Minor-Version bekommen in der ein patentierter Caching-Algorithmus (arc) gegen einen nicht patentierten (2Q) ausgetauscht wurde. Das interessante: das ist eines der Patente die IBM für Open Source freigegeben hat. Und warum haben die trotzdem gewechselt? Weil IBM diese Patente für Open Source Nutzung zwar freistellt, aber nicht für kommerzielle Nutzung - PostgreSQL ist aber unter BSD Lizenz, die explizit auch kommerzielle Nutzung völlig frei stellt.

Für PostgreSQL selber hätte das kein Problem bedeutet: solange es BSD bleibt, hätte weiter die Nutzung des IBM-Patents keine Probleme gemacht. Nur ein späterer Lizenzwechsel - wie er z.B. entsteht wenn jemand die BSD-Software für ein kommerzielles Produkt als Basis wählt - wäre ausgeschlossen.

Ein schönes Beispiel wie selbst liberal gehandhabte Softwarepatente Probleme machen. Denn gerade mittelständische Firmen die kommerzielle Produkte auf Open Source aufbauen hätten also eine bisher verfügbare Basis verloren - nur aufgrund des patentierten Cachingalgorithmus (effiziente Speicherung von und effizienter Zugriff auf Daten - also nach Clements' Vorstellung patentierbar).

Im Falle von PostgreSQL ist es unkritisch abgelaufen: der patentierte Algorithmus ist nicht schneller oder besser als sein nicht patentierter. Und für die Software selber ist nichts wirklich weltbewegendes verändert worden. Aber das muss (und wird) nicht immer so glimpflich ablaufen. Im Bereich Audioprocessing und Videoprocessing sind die patentierten Minenfelder viel weiter ausgebaut und damit viel kritischer für freie Projekte.

Ok, man mag jetzt noch argumentieren das mit GPL Lizenz dem PostgreSQL das nicht passiert wäre. Aber mit GPL Lizenz sind eben manche Formen der Verwendung wie sie bei PostgreSQL heute schon existieren (z.B. das Firmen Spezialdatenbanken auf PostgreSQL aufbauen ohne diese Spezialdatenbanken zu Open Source zu machen) nicht möglich. Man mag dazu stehen wie man will - Ideologie hin oder her - das PostgreSQL Projekt hat nunmal die BSD Lizenz als Basis gewählt.

Selbst wohlwollende Patenthandhabung im Kontext von Open Source Software wäre also problematisch. Genau sowas ist der Grund warum ich generell gegen Softwarepatente bin.

Dauerthema SORBS

Sorbs hatte ich ja schon mal. Viel verbessert hat sich dort nicht. Heute hatte ich mal wieder einen Server drin in deren Listing. Und wollte wissen warum - aber abfragen darf man die Datenbank nur, wenn man registrierter Benutzer ist und angemeldet ist. Um Benutzer zu werden muss man erst mal einen Haufen Fragen beantworten, z.B. Telefonnummer und Adresse.

Ok, sorry, aber nett kann man das nicht mehr formulieren: die Betreiber von SORBS sind Filterfaschisten. Otto Orwell hätte an den Spinnern seine helle Freude - Administratoren werden durch deren unfähigen Betrieb von Sperrlisten behindert in ihrer Arbeit und sollen dann noch ihre Daten offenlegen. Und natürlich ist auch für die Delistung ein Benutzer Pflicht.

Das deren Webinterface eine Zumutung in Bezug auf die Useability ist, brauche ich wohl nicht extra betonen. Welche Felder Pflichtfelder sind erführt man nur häppchenweise, welche Funktionen eine Registrierung erfordern erfährt man nur nach der Anwahl der Funktion (und nach dem Abschicken des zugehörigen Formulars!) und noch so diverse andere Böcke.

Und wenn man dann durch deren Reifen gesprungen ist, kriegt man so Mist wie das hier als Begründung für die Listung: "Likely Trojaned Machine, host running unknown trojan" - nein, meine Maschine hat keinen unbekannten Trojaner installiert. Vermutlich sind die Deppen nur mal wieder über einen denen unbekannten Port gestolpert (Ports 8080, 8081 und 9999 sind auf der Maschine in Benutzung - übrigens mit ganz normalen Servern dahinter) und behaupten mal wieder kackendreist das die Maschine korrumpiert wäre - dabei sind die einfach nur zu blöd eine brauchbare Liste aufzubauen.

Und ja, die schwachsinnige Forderung das man das Delisting nur von der gelisteten Maschine aus machen kann und dafür wieder durch deren albernes Webinterface rennen muss (das mit Lynx ziemlich hässlich zu bedienen ist - klar, auf Servern betreibt man nach diesen grossartigen Sicherheitsexperten warscheinlich grafische Oberflächen und VNC ...).

Ich sags nochmal: ich werde keine grossen Handstände unternehmen wenn irgendwer diese vertrottelte und unbrauchbare Liste in seinen Server einträgt und aufgrund dessen Mails gebounced werden. Wer SORBS benutzt und deshalb von mir keine Mail bekommen kann, ist schlicht zu blöd für diese Welt und kann sich woanders einen Spielplatz suchen. Ich hab die Faxen dicke mit unfähigen Sperrlistenbetreibern und unfähigen Mailadmins, die diese lahmen Listen benutzen ...

Simulation von :before mit content: in IE6

Der IE6 kann ja nunmal nicht mit :before klarkommen, wenn man darüber per content: über das CSS Inhalt in die Seiten bringen will. Ziemlich nervig, wenn man das benutzt. Das IE7-Projekt von dem ich im vorigen Artikel schreibe funktioniert bei mir aber auch nicht verlässlich - z.B. unter einem Citrix-Server will er das nicht ausführen, warscheinlich fehlen ihm irgendwelche Sicherheitseinstellungen dort. Strange. Egal, ich hab mir das Problem selber mal angeguckt und eine recht kompakte Lösung gefunden, jedenfalls für meine spezielle Spielart des Problems: ich will nämlich nur Icons vor einen Link stellen.

Dazu haben Links eine von drei Klassen oder keine Klasse: class="zu" definiert ein zugeklapptes Navigationselement, class="auf" ein aufgeklapptes, class="ohne" einen Link der nicht speziell angehübscht werden soll und alle anderen Links kriegen ein Standard-Icon.

Dazu hänge ich einfach unten in die Datei kurz vor dem /body folgenden Code:


var links = document.getElementsByTagName("a");
for (var i=0; i

Den ganzen Kram packe ich dann am besten noch in einen bedingten Kommentar für den IE, so das er nur von diesem überhaupt ausgeführt wird. That's it. Simpel und wirksam. Deaktiviertes JavaScript ist in meinem Fall nicht kritisch, da ohne JavaScript auf dem System (ist eine Business-Lösung mit hoher Interaktivität) demnächst eh nix mehr laufen wird- Ajax braucht nunmal JavaScript als eine Komponente ...

Lickr: Flickr, without the Flash

Wer wie ich kein Flash im Browser mag, aber trotzdem ab und an neugierig auf Flickr-Links klickt, kennt das Gefühl: man fühlt sich verarscht, weil kein Bild kommt. Und fragt sich, was das Flash da eigentlich soll, schliesslich will man nur ein popeliges Bild anzeigen ...

Die Lösung für uns Anti-Flasher: Lickr: Flickr, without the Flash - ein Greasemonkey-Script das den Flash-Kram vor der Anzeige umschreibt in eine normale HTML+JavaScript-Geschichte, die einwandfrei im Firefox ohne Flash funktioniert. Und endlich kann man auch all die blöden Bilder bewundern

Meine Firefox-Erweiterungen

Neues Meme bei Pepilog: FireFox-Erweiterungen posten. Nagut, ListZilla macht das ganze recht einfach, hier sind meine:

  • [Adblock][1] 0.5.2.039
  • [Bookmarks Synchronizer][2] 1.0.1
  • [BugMeNot][3] 0.6.2 (irgendwie scheints die nicht zu tun)
  • [Conkeror][4] 0.18
  • [Disable Targets For Downloads][5] 0.8
  • [Google Pagerank Status][6] 0.9.4
  • [Greasemonkey][7] 0.2.3
  • [Html Validator (based on Tidy)][8] 0.5.6
  • [JustBlogIt][9] 0.2
  • [ListZilla][10] 0.5.1
  • [Live HTTP Headers][11] 0.10
  • [mozcc][12] 1.0.0
  • [QuickTabPrefToggle][13] 0.0.4
  • [Resizeable Textarea][14] 0.1a
  • [SessionSaver .2][15] 0.2.1.025

Multimap - nettes Spielzeug

Bei Call it YASBLOG gefunden: Multimap erlaubt das reinzoomen in eine Karte, bis auf Masstab 1:5000 - man kann gut an dem Link sehen wo ich wohne, falls mich mal jemand aus dem Orbit nuken will

Ok, technisch nicht so cool wie Google-Maps, aber dafür funktioniert es mit deutschen Adressen. Ganz praktisch wenn man anderen einen Ort genau angeben will - einfach einen Link auf die Karte setzen.

Allerdings weiss ich nicht so genau, ob das Linken erlaubt ist. In deren Nutzungsbedingungen steht folgendes:

The reproduction, copying, downloading, storage, recording, broadcasting, retransmission and distribution of any of the maps and digital data shown on this site is not permitted without prior written consent of Multimap.com.

Hmm. Links sind auch digitale Daten und demnach dürfte ich den Link der mir unten unter der Karte ausgespuckt wurde nicht benutzen ohne schriftliche Erlaubnis ...

Nett finde ich das das Charivari-Puppentheater mit in der Karte steht - das kennen die wenigsten Münsteraner ...

SISC - Second Interpreter of Scheme Code

SISC Scheme ist ein in Java geschriebener, sehr vollständiger Scheme-Interpreter und Compiler. Besonders interessant: es gibt ein continuation-basiertes Webframework dafür.

Weitere interessante Eigenschaften sind die gute Integration in die Java-Welt durch das Java-Scheme-Interface. Im Prinzip stehen alle Bibliotheken aus der Java-Welt auch in Scheme zur Verfügung.

SISC Scheme unterstützt auch SLIB (eine Erweiterungsbibliothek für Scheme mit vielen nützlichen Modulen) und diverse SRFIs (Scheme Requests for Implementation - der formale Weg zur Erweiterung der Scheme Sprache mit Standardmodulen).

Tags aus Terms

Jonathan Luster hat sein Y! Terms Extraction Plugin für WordPress veröffentlicht. Es benutzt die Yahoo-Services um aus einem Postingtext relevante Schlüsselwörter herauszuholen und präsentiert diese dann als Technorati-Tags im Posting. Wenn jemand das mal ausprobiert: mich würd interessieren wie gut das mit deutschen Texten klarkommt.

Ausserdem würde mich natürlich auch mal interessieren wann blogg.de ein API anbietet, ich mein, wird doch langsam mal Zeit mit den Features von Technorati und Yahoo aufzuholen, oder?

Resizeable Textarea

Bei fx3.org gefunden: resizeable Textarea, ein Plugin mit dem man in Formularen im FireFox ein Textfeld grösser ziehen kann, wenn es zu klein ist. Gerade für jemanden der öfter mal mit Weboberflächen von CMSen oder Datenbanken hantiert ist das sehr praktisch.

SLR-Objektive an der Leica M benutzen

Neues vom Gott der Kamera-Objektiv-Querbeet-Adapter: ein Adapter von SLR-Bajonett auf Leica M mit Messsucherkoppelung. Krank: man fokussiert mit dem Adapter und liest am Adapter die Entfernung ab und überträgt diese Entfernungseinstellung identisch auf das SLR-Objektiv. Also nur eine halbe Koppelung, aber besser als garnix.

Ok, ich würde damit kein 100/2.0 von Zeiss an meiner M fokussieren wollen bei Offenblende, aber für die üblichen Verdächtigen könnte das ganze durchaus praktikabel sein. Man spart unter Umständen halt die Anschaffung eines recht teuren Leica-Objektivs.

Andererseits kostet der Adapter mit $325 dann doch ein bischen viel nur um solche Exotenkombinationen zu benutzen. Und unter Umständen ist es einfach besser sich die günstigeren Voigtländer-Objektive zuzulegen.

Die Idee ist aber einfach so verrückt, das sie schon wieder gut ist.

Datenschützer: Anonymität im Netz ein gesetzlich verbrieftes Recht

Eine Reaktion aus Kiel auf die Vorwürfe aus Hessen, der Anonymisierungsdienst JAP würde Verbrechen Vorschub leisten:

Man werde sich aber weiter "unzweideutig zur Wehr setzen, wenn Möchtegern-Internetpolizisten ohne Anzeichen von Technikverständnis populistisch den Datenschutz als Täterschutz diskreditieren".

Ob das nach der Bildung der grossen Koalition noch genauso klingen wird?

Jamba vor Problemen in den USA?

Don Alphonso erzählt warum es Jamba demnächst vielleicht nicht mehr gibt. Denn wenn die Klage in den USA erfolgreich verläuft, könnte das ganze nicht nur Jamster platt machen, sondern auch Auswirkungen auf Jamba haben. Irgendwie hätte das was, wenn Jamba von Anwälten zerfetzt würde ...

Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz

Die Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz - und wettert daher zum Beispiel gegen staatlich geförderte Anonymisierungsdienste. Dabei ist es eben einfach nur der ganz normale Konflikt der Technik: die Anwendung kann in zwei Weisen geschehen. Von den Gründen warum Anonymisierungsdienste und Verschlüsselungssysteme durchaus berechtigt benutzt werden redet niemand, einzig die kriminelle Verwendung ist Thema. Verbieten wir Hammer und Sichel, schliesslich kann man mit beidem Menschen umbringen.

Bedenklich an dieser Entwicklung ist, das über kurz oder lang vermutlich der Einsatz von Kryptographie eingeschränkt - oder wie es neudeutsch heisst: reguliert - wird. Und irgendwann wird die Situation kommen wo verschlüsselte Mails an sich schon als verdächtig gelten. Verdacht braucht es ja sowieso keinen mehr um jemanden auszuspionieren. Und was liegt näher als jemandem der seine Mails verschlüsselt Illegalität zu unterstellen?

Jede Gesellschaft muss mit Missbrauch des Systems und Missbrauch der Gesellschaft klar kommen - und mit denen die völlig aus der gesellschaftlichen Norm fallen. Das ist ärgerlich und in vielen Fällen sogar tragisch - aber nicht zu ändern. Davon, das die gesamte Gesellschaft unter Generalverdacht gestellt wird, löst sich das Problem aber nicht. Was letztendlich über bleibt ist irgendwann eine Gesellschaft die nicht mehr lebenswert und erhaltenswert ist, weil alles auf Überwachung und Denunziantentum aufbaut. Davon das die Rechte des normalen Bürgers eingeschränkt werden gibt es keinen einzigen Verbrecher weniger - eher mehr, weil sich immer mehr Bürger gegen die Auflagen wehren werden (und nach Definition von Menschen wie Otto Orwell dann eben einfach Verbrecher sind).

Was hierbei völlig ignoriert wird, ist meines Erachtens aber der Punkt das Verbrechen eben nicht nur aus dem vielleicht technisch schwer zugänglichen verschlüsselten Kanal bestehen - es muss immer auch Auswirkungen ausserhalb geben. Kinderpornografie wird nicht nur im Internet getauscht - sie wird irgendwann auch produziert. Organisierte Kriminalität organisiert nicht nur den PGP-Schlüssel-Ausstausch im Internet - sie organisiert eben Menschenschmuggel, illegales Glücksspiel, Drogenhandel und was weiss ich noch alles. Jedes Verbrechen hat also immer auch Facetten die ganz offen und erkennbar in der Gesellschaft stattfinden. Die Ermittlungen finden bisher auch primär in diesem Bereich statt - die Lauschangriffe haben bisher keine reproduzierbar besseren Ergebnisse gebracht als durch normale Ermittlungen schon erzielt wurden. Im Gegenteil: die Lauschangriffe, Rasterfahndungen und ähnlichen Ansätze sind bisher alle gefloppt, ganz besonders wenn man die immensen Personaleinsätze (und damit Kosten) dieser Aktionen betrachtet. Und nein, auch beim Moshammermord war die Genprobe nicht ausschlaggebend.

Auch wird eine Reglementierung von Netztechniken nicht die Verwendung für kriminelle Zwecke verhindern - sie wird nur den legalen Einsatz erschweren oder brandmarken. Wer Menschen schmuggelt hat sicherlich weitaus weniger Skrupel gegen Kryptografiegesetze zu verstossen als jemand der Kryptografie nur deshalb benutzt weil ihm nicht passt das der Staat alles mitlesen will.

Sun bemäkelt die GPL

Neues vom Pausenclown:

Jonathan Schwartz, Suns Präsident und Chief Operating Office (COO), übt einmal mehr Kritik an der GPL und preist das eigene Unternehmen als größten Förderer von Open Source. Indirekt wirft Schwartz anderen Open-Source-Unternehmen Lügen vor.

Irgendwann muss dieser Hanswurst dem Unternehmen doch peinlich werden

Ego-Surfing

Wenn man einen Schauspieler findet der den gleichen Namen wie man selber hat, wünscht man sich natürlich das wäre einer der in Actionfilmen mitmacht, coole Rollen spielt, vielleicht auch irgendwas ernstes, wichtiges macht - halt jemanden, den zu erwähnen nicht peinlich wäre. Tja, shit happens.

Öffentlich Rechtlicher Unfug

ist für mich die Tatsache, das der WDR sein Radioprogramm als Streams nur als RealAudio oder Windows Media Format anbietet - nichts mit halbwegs offenen Formaten wie MP3. Schwach. Sehr schwach. Ich halte nix davon wenn meine GEZ-Gebühren dafür benutzt werden um noch mehr Leuten Spyware auf den Rechner zu kippen und per ÖR die Benutzung dieser Formate auch noch zu fördern ...

Onlinemagazine und journalistische Ehrlichkeit

News - Bombenstimmung im WWW - da regt sich jemand drüber auf, das Otto Orwell nicht schon gleich das ganze Internet zensiert, weil ja so viele Bombenbauanleitungen im Netz stünden. Wenn man dann den Artikel genauer liest, findet man so eine Perle:

Sein Unternehmen, ein Hamburger Internet-Filter-Anbieter, hat bei der regelmäßigen Aktualisierung ihrer Sperrsysteme einen erschreckenden Rekord festgestellt.

Ok, also hat hier ein Online-Magazin nichts weiter gemacht als einem Filterunternehmen kostenlose Werbung zu schalten und das als journalistischen Beitrag zu verkleiden. Und dann als Quelle einfach nur den Link auf den Filterhersteller - klar, Filterhersteller sind ja immer sowas von neutral in der Beurteilung des Netzes ...

Da laut Impressum das Onlinemagazin eine Chefredaktion hat, meinen die wohl das sie unter die Schublade "professionelle Journalisten" fallen. Nunja, da nehme ich mir doch zehnmal lieber einen Stapel schlechter Blogs als Lektüre als so einen Schleichwerberhaufen ...

Urteil in Sachen Musikindustrie gegen heise online

Das Urteil in Sachen Musikindustrie gegen heise online liegt schriftlich vor - und die Richter beweisen mal wieder ihre Internetinkompetenz:

Nach Ansicht der Münchener Richter hat heise online durch das Setzen des Links auf die Eingangsseite der Unternehmenspräsenz vorsätzlich Beihilfe zu einer unerlaubten Handlung geleistet und hafte daher als Gehilfe gemäß § 830 BGB wie der Hersteller selbst. Dem stehe nicht entgegen, dass ein Download der Software erst mit zwei weiteren Klicks möglich sei. Maßgeblich sei allein, dass die Leser der Meldung über den gesetzten Link direkt auf den Internetauftritt geführt werde. Auch sei es nicht relevant, dass die Leser das Produkt auch über eine Suchmaschine finden könnten. Durch das Setzen des Links werde das Auffinden "um ein Vielfaches bequemer gemacht" und damit die Gefahr von Rechtsgutverletzungen erheblich erhöht.

Ich halte mich - und einen Grossteil der deutschen Internetuserschaft - durchaus für fähig mit einer Suchmaschine und einem Herstellernamen sowie Produktnamen das Produkt mindestens genauso schnell zu finden wie mit einem Herstellerlink (je nach Herstellerpräsenz kann der Weg über Suchmaschine sogar effizienter sein).

Ok, wenn sich die Richter explizit aus diesem Kreis von minimalkompetenten Usern ausgrenzen wollen, nur zu. Aber ich betrachte ein Urteil das solche Unfähigkeit bei Usern voraussetzt als persönliche Beleidigung.

Das sie nicht gleich noch die Pressefreiheit mit über Bord geworfen haben kann man da ja schon fast als Glücksfall sehen ...

Regierungsstudie warnt vor Blockade durch Softwarepatente

Regierungsstudie warnt vor Blockade durch Softwarepatente:

Dringlich fordert die Studie insbesondere eine Stärkung der Interoperabilitätsklausel in dem geplanten EU-Gesetzwerk ein. Andernfalls drohe angesichts der nach wie vor "großzügigen" Praxis des Europäischen Patentamtes (EPA) bei der Erteilung von Schutzrechten auf Computerprogramme eine Destabilisierung und ein teilweises Absterben des IT-Marktes in Deutschland und Europa.

Aber Clement - unser aller Superpfeife - behauptet immer noch das alles völlig aus der Luft gegriffen wäre und wir die Kirche im Dorf lassen sollten. Was für ein Scharadenspiel auf Kosten unseres eigenen Wirtschaftsstandorts

Und das deutsche Unternehmen gegen Softwarepatente sind, wird ihn auch nicht sonderlich scheren - warscheinlich hört er nix, weil der Kopf noch im Arsch der Grossunternehmer steckt. Das drückt aufs Ohr ...

Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen ...

... das Merkelnix der Birne so rein optisch immer ähnlicher wird? Mir war ja schon die Metamorphose von Turnschuh-Joschka zum Genscher-Abziehbild unheimlich, aber so langsam mache ich mir Sorgen ob wir nicht ein paar Stereotype haben in Deutschland die zwanghaft gefüllt werden wollen - egal mit wem.

Oder sind das Bauhaus-Politiker - Form folgt Funktion?

Rätselhaft ...

Von Biometrie, Vorratsdatenspeicherung, Wissenschaft und Zensur

Owl Content

Via rabenhorst und IsoTopp gefunden: Wie eine vom BSI ausgerichtete Konferenz mit kritischen Stimmen umgeht - sie nämlich einfach rauswirft aus der Planung.

Das BSI ist eine Einrichtung die dem BMI unterstellt ist - und damit unserem allseits geliebten Otto Orwell. Hat da wohl jemand beim BSI kalte Füsse bekommen, das er den eigentlichen Hausherren verärgern könnte?

A Response to the Noise

A Response to the Noise ist photomatts Antwort auf die Geschichte mit dem Suchmaschinenspamming. Wenn ich es mir so durchlese fällt mir mal wieder auf wie saublöd sich passable Programmierer ausserhalb ihrer schön geordneten Computerwelt verhalten ...

Nunja, er hat alles demontiert was dazu gehörte und irgendwann gibt ihm Google vielleicht seinen Pagerank zurück (update: hat zurückgegeben) und das Leben geht weiter. Seine Erklärung klingt jedenfalls blöd genug um glaubhaft zu sein.

Danilo Hondo positiv auf Doping getestet?

"Entsetzen und Erklärungsnot" beim Team Gerolsteiner, weil Danilo Hondo bei der Murcia Rundfahrt positiv auf Aufputschmittel getestet wurde. Oh shit.

Ich hoffe das war ein Irrtum oder es gibt eine Erklärung (Medikament oder ähnliches). Ansonsten wäre das ziemlich mies, gerade beim Team Gerolsteiner das doch recht viele Sympathien aufgebaut hat - gerade wegen seiner doch recht menschlichen Auftritte auch deutlich besser rüberkommt als das T-Mobile Team.

Ruf nach strikter Regelung bei Organspenden

Ruf nach strikter Regelung bei Organspenden:

Wer keine Organe spenden wolle, solle im Notfall auch keine bekommen, meint der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Manfred Weber.

Der hat wohl eher den Hippopotamus-Eid abgelegt als den hippokratischen ...

Wordpress Website's Search Engine Spam

Beim Netzbuch gesehen: Wordpress Website's Search Engine Spam - photomatt finanziert WordPress Server und den ersten WordPress Mitarbeiter über Suchmaschinenspam. Gemacht wird das über Artikel und versteckte Links auf diverse High-Cost Suchbegriffe die dann auf Suchmaschinenspamseiten zeigen, die von einem Dienstleister angeliefert werden. photomatt ist also nur der Mittelsmann - der Spambot, nur das er halt nicht Kommentare sondern Suchmaschinenergebnisse bespammed.

Auf deutsch: das ist oberste Scheisse. So ein Verhalten ist - gerade für jemanden der mit seiner Software massiv unter Spammern zu leiden hat - absolut inaktzeptables Verhalten. Das Gerede von "wenn die Community das nicht gut findet hör ich damit auf" ist Bullshit - warum hat er überhaupt so einen Scheiss angefangen? Ganz besonders weil Blogsoftware immer wieder als Suchmaschinenbeschmutzer beschimpft wird sollte man in dem Bereich sehr vorsichtig mit dummen Ideen sein und nicht noch extra Öl ins Feuer giessen ...

Gleichzeitig ist das für mich ein weiterer guter Grund auf GPL-Software zu setzen: wäre es eine Firma, deren Handeln ich nicht akzeptieren kann, würde ich auf den Einsatz der Software verzichten müssen. So kann ich die Software weiter benutzen - denn der eigentliche Programmierer ist relativ wurscht, ich kann jederzeit einen Fork machen und meinen eigenen Weg mit der Software gehen. Die Trennung zwischen dem Lieferanten der Software und der Software selber ist eben sehr viel offener.

Mal sehen was in der Community-Diskussion über das Thema rund kommt, notfalls wirds halt Zeit für einen Fork ...

Erster Fallout: wordpress.org ist aus dem Google-Index rausgeflogen.

Und da immer wieder die Diskussion um die Finanzierung von Projekten kommt und das als Entschuldigung für das Verhalten herangezogen wird: sorry, aber das ist Bullshit. Man kann nicht mit dem Zweck die Mittel heiligen - wer selber massiv unter Spammern leidet und sich durchaus gegen diese wehrt kann nicht zu ähnlichen Mitteln greifen. Und ja, es ist und bleibt Spam: wer Suchmaschinen - und damit die Suchenden! - missbraucht um sein Ranking hochzupushen ist ein Suchmaschinenspammer. Basta. Auch die Kommentarspammer reden sich gerne damit raus das sie ja nur offene Resourcen benutzen und garnicht wirklich spammen würden - Bullshit, alles beides.

Schröder: Waffenlieferungen an China auch gegen Willen des Bundestags

Schröder: Waffenlieferungen an China auch gegen Willen des Bundestags - wo kämen wir denn auch da hin wenn die Meinung des Bundestages auch nur einen Furz interessieren würde, wenn man ordentlich Waffen exportieren kann in ein Land in dem poltische Gegner - wenn sie Glück haben - lebenslang im Knast verschwinden, Menschen regelmäßig hingerichtet werden und auch sonsten Menschenrechte eher als ein Problem anderer Leute betrachtet werden.

Die Wirtschaft muss brummen, und wenns nur die Rüstungswirtschaft ist. Das bringt zwar keine Arbeitsplätze - schliesslich ist die Rüstungsindustrie durchrationalisiert wie kein anderer Wirtschaftszweig - aber den Geldsäcken bringts Kohle und das ist doch das einzige was zählt. Und schlussendlich ist es doch nur konsequent: im eigenen Land werden dem Aktienkurs die Arbeitnehmer geopfert und in China dann die politischen Gegner und andere unbequeme Menschen.

Was ein richtiger Industriekanzler ist, der schert sich nicht um Menschenleben oder Demokratie.

Antwort vom BMWA auf mein Fax

Zum Thema Softwarepatente hatte ich mich auch per Fax beim BMWA gemeldet. Wärend das BMJ noch eine höfliche und sachliche - wenn auch meiner Meinung nach in Anbetracht des Kurses von Minister Clement recht verträumte und realitätsfremde - Antwort geschickt hat, verfällt man beim BMWA in einen meiner Meinung nach irgendwie ein wenig pampigen (angepissten?) Tonfall:

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihr Telefax vom 06.03.2005, in dem Sie die Verabschiedung der Richtlinie zu computerimplementierten Erfindungen in erster Lesung ansprechen.

Ihre Kritik an dem Verfahren teile ich ausdrücklich nicht.

Die rein formale Verabschiedung eines bereits beschlossenen Textes ist wegen der Sprachenvielfalt in der EU absolut üblich, geradezu zwingend. Das sehen auch die Mitgliedstaaten so, die inhaltliche Bedenken hatten oder haben. Das hat mit Missachtung demokratischer Spielregeln überhaupt nichts zu tun. Die Richtlinie ist damit übrigens noch längst nicht verabschiedet.

In der Zielsetzung sind wir uns durchaus einig. Ich kann Ihnen versichern, dass mir eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Softwarebranche am Herzen liegt. Die vielfach geäußerten Behauptungen, Patentschutz für Software würde neu eingeführt oder ausgeweitet, sind jedoch sachlich nicht zutreffend. Bei aller Kritik im Detail sollte man „die Kirche im Dorf lassen".

Die deutsche Softwarebranche hat sich im bisherigen Rechtsrahmen mit Computerprogrammpatenten wirtschaftlich gut entwickelt. Daran wird sich durch eine internationale Harmonisierung grundsätzlich nichts ändern. Wir gehen in Europa ausdrücklich nicht den in der Tat eher fortschritts- und vor allem mittelstandsfeindlichen Weg wie in den USA. Hier unterscheiden sich die beiden Rechtssysteme deutlich.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag

Thomas Zuleger

Tja. Aussetzung demokratischer Beschlüsse und Ignorieren des eigenen Bundesparlamentes ist für Minister Clement also geradezu zwingend. Ganz toll. Macht so richtig Mut, das wir von diesem Minister in dem Thema so richtig gut vertreten werden ...

deNic bei .net-Bewerbung draussen?

Liest man sich den Bericht bei Heise durch, dann klingt das alles wieder arg nach Gemauschel zugunsten VeriSign - dem grössten Abzocker im Domaingeschäft. Ziemlich absurd, die ganze Vergabe, wenn tatsächlich genau dem Unternehmen dem in letzter Zeit mehrfach unfaires Vorgehen vorgeworfen wurde (Vorregistrierung von IDN-Domains ohne Grundlage, Wildcard-A-Record auf .com) den Zuschlag bekommt. Ich vermute mal das Problem von deNic war schlicht und einfach das es nicht ein US-Unternehmen ist, denn die Internet-Verwaltung ist eben immer noch viel zu US-zentrisch.

Studie bescheinigt Windows bessere Sicherheit als Linux

Studie bescheinigt Windows bessere Sicherheit als Linux - klar, wenn ich die Sicherheit von RedHat und Windows vergleiche und herausbekomme das die Firma RedHat noch langsamer als die Firma Microsoft ist, dann schliesse ich daraus das Linux unsicherer als Windows ist. Denn es ist ja völlig undenkbar das Leute die Server betreiben wesentliche Pakete entweder von Upstream betreiben oder ihre Patches auch anderswo bekommen. Und andere Distributionen als die einer Firma die Schweinegeld für Open Source verlangt und auch ansonsten im Geschäftsgebahren eher an Microsoft erinnert gibts natürlich auch nicht. Und das ganze dann finanziert von Microsoft. Das ist sicherlich eine völlig relevante Untersuchung.

Das nebenbei nirgendwo betrachtet wird ob die jeweiligen Fehler tatsächlich überhaupt für Angriffe genutzt werden konnten und ob sie für das Szenario überhaupt relevant sind - egal. Schmeissen wir alles in einen Haufen. Das Microsoft garnicht alle Bugs veröffentlicht und daher eine objektive Beurteilung offener Bugs an Windows dadurch völlig unmöglich ist, egal. Das nirgendwo unabhängig dokumentiert ist wann Microsoft tatsächlich ein Bug das erste Mal bekannt war und daher eine Beurteilung über die tatsächliche Dauer die man dem jeweiligen Bug ungeschützt war nicht möglich ist, egal. Das Microsoft in letzter Zeit mal wieder Bugs reinbringt (ich erinnere an die LAND-Attacke), die schon lange raus waren und das sowas ein ziemlich mieses Licht auf deren Entwicklungsmethodik wirft, egal.

Wie die jetzt allerdings glauben das irgendjemand den Mist als objektive Messung von Verwundbarkeit ansehen könnte und wieso sowas unter dem Stichwort "Research" läuft, das find ich schon wirklich lächerlich ...

Yahoo 360 Grad

Rundumblick verpasst bekommen. Wer sich das Spielzeug auch mal angucken will: theoretisch müsste ich in der Lage sein Invites zu schicken. Wer meint das ich ihm eigentlich einen Invite hätte verpassen sollen und tatsächlich einen will um sich das mal anzugucken: melden. Achja, man braucht ne Yahoo-ID dazu. Achso, und wer nen Invite will obwohl ich seinen Blog hier noch nie verlinkt habe oder ihn irgendwoher kenne: lasst euch wenigstens einen interessanten Grund einfallen warum ich euch inviten sollte

Cat2Tag Plugin

Das Cat2Tag Plugin ist etwas das mir noch für mein Fotoblog fehlte: eine Möglichkeit mit den WordPress Kategorien wie mit Flickr-Tags zu arbeiten.

Es werden die häufigsten Tags (20 Stück, kann auf alle umgestellt werden) angeboten in einer kleinen JavaScript Leiste und zusätzlich gibts ein Eingabefeld für Tags in die man einfach manuell weitere eingeben kann (oder eben aus der Liste der häufigsten welche reinklicken kann). Die Default-Kategorie wird einfach als Wort in der Tagliste aufgeführt. Neue Tags können einfach durch Verwendung derselben angelegt werden. Sehr praktisch.

Einzig die Hierarchie der Kategorien wird natürlich nicht abgebildet - die ist aber bei Tags eh nicht so wirklich interessant, die Hierarchie spielt bei Tags ja keine echte Rolle. Genauso wird die Tagbeschreibung (Kategorienbeschreibung) nicht gepflegt, die muss man dann nachträglich von Hand überarbeiten wenn man da was sinnvolles stehen haben will (z.B. für die Feeds).

Ein Problem hat das Plugin noch: es setzt das scharfe s "ß" nicht korrekt um bei der Kürzung von Umlauten aus Tagnamen. Scheint aber ein Problem zu sein das WordPress auch hat - auch bei manueller Kategorienanlage wird das "ß" nicht korrekt aufgelöst. Mit denen sollte man also vorsichtig sein. Und natürlich werden Umlaute nicht auf ihre Langform gewandelt sondern auf ihre Grundform - aus "ä" wird "a". Was die Tag-URLs dementsprechend etwas problematisch macht, da User wissen müssen wie der Tagname sich auf die URL umsetzt, wenn sie die URL selber hacken wollen. Das ist aber ebenfalls ein generelles Problem der Internationalization.

Eine Idee der Verbesserung wäre noch eine zusätzliche Querystring-Regel mit der man URLs mit Tag-Kombinationen (Natur+Tiere) realisieren könnte.

Ansonsten aber ein wirklich nettes Plugin mit einer für mich sehr praktischen Funktionalität.

Rund um Köln ...

... hat David Kopp gewonnen. Nicht Zabel. Nicht Hondo. Im Gegenteil, Hondo hat sich mit seiner Konzentration auf Zabel voll verkalkuliert und konnte nur noch einen Trainingssprint im Hauptfeld hinlegen. Tja, vor lauter Taktieren haben sie das Radfahren vergessen, möchte man meinen. Vor allem Holtzers Entscheidung Rene Haselbacher nach hinten zu holen um für einen eventuellen Zusammenschluss gewappnet zu sein war wohl schlicht ein Schuss in den Ofen - wenn man den Zusammenschluss nicht herbeiführt verliert man so nur einen guten Sprinter in einer Verfolgergruppe.

Schön für Wiesenhof aber in so einem bekannten Rennen mal den Sieger stellen zu können. Und super Leistung von David Kopp, der anscheinend heute Kraft ohne Ende hatte.

APLX Version 2: The exciting cross-platform APL

APLX ist eine APL2 Implementation für verschiedene Systeme: Linux, Windows, Mac OS X. Leider etwas teuer - eine Personal-Version gibts nur für Linux billiger, ansonsten gibts auf dem Mac nur eine Evaluation-Version. Und wie die das Problem mit den APL-Sonderzeichen gelöst haben steht da auch nicht - vermutlich über kombinierte Tasten oder ähnliches. Ich wüsste jedenfalls nicht das es eine APL-USB-Tastatur gäbe.

Irgendwie hätte ich mal wieder Spaß mit APL rumzuspielen - die Sprache ist herrlich verrückt und hat ein paar Ecken die heute noch (ausser in Sprachen wie J und K natürlich, bedingt auch in Sisal) ihr Gegenstück suchen können. Speziell die Möglichkeit ganze Arrays von Werten auf einen Schlag zu bearbeiten und mit mächtigen Higher-Order-Funktionen zusammenzufassen ist wirklich spannend.

J gibt es mitlerweile auch in einer OS X Version, leider erst ab 10.3. Wäre noch eine Alternative, J kann im Prinzip als APL-in-ASCII betrachtet werden (wobei es eine ganze Menge Bereinigungen in der Sprachtheorie bietet gegenüber APL).

PowerBook macht Zicken

Komische Sache, das: ganz plötzlich weigert mein PowerBook sich den Sound zu spielen. Es kommt nix raus. Ich kann an den Einstellungen drehen wie ich will - kein externer Ton, kein interner Ton. Nicht mal der Systemstart kriegt seinen Sound - alles stumm. Open Firmware zurücksetzen und Parameter Ram zurücksetzen brachte auch nix.

Ich hatte vorher schon seltsame Phänomene mit dem Sound: immer wenn der internen Sound machen wollte blockierte das System beim ersten Ansatz kurz. Als ob der Soundchip irgendein Problem hätte. Aber das müsste ja beim Hardwaretest des Motherboards auffallen - nix, Test läuft glatt durch. Mist. Ok, ich hab Apple Care für solche Zwecke und werd dann einfach mal da anrufen und dann wohl irgendwann mein PowerBook zum Händler zwecks Reparatur schleppen - aber in der Zeit hab ich dann keinen Rechner zu Hause und das nervt. Ok, ich hab den Firmen-Mac und werd mir den wohl so fertig machen das ich den einfach zwischen Heim und Arbeit hin- und herschleppen kann (so ein Mac Mini ist ja zum Glück nicht viel zu schleppen ), aber irgendwie ärgerlich wenn sowas nur wegen blöder Soundgeschichten kommt. Aber auf iTunes vom Rechner die Anlage füttern verzichten möchte ich auch nicht ...

DrScheme 300er Serie

freshmeat.net: Project details for DrScheme: Yeeeehaaaa!!!! DrScheme wird Unicode-tauglich. Sehr schön. Ok, die anderen Features klingen auch sehr gut, vor allem die über Threads portablen Continuations - gibt ganz neue Möglichkeiten für Schweinereien im Code

Auf jeden Fall gehts bei der besten Scheme-Umgebung weiter und sie wird noch besser.

Revanche des Karteikastens

Tja, es gibt so Tage im Leben eines Admins die tun weh, aber sind nötig: ich spiele im Moment mit einem Spam-Filter ( DSPAM) herum, der seinen Statistikdaten in einer SQL-Datenbank speichert. Der Spamfilter unterstützt eine ganze Reihe von Datenbanktreibern, unter anderm PostgreSQL und MySQL und ein paar andere non-client-server Datenbanken (SQLite etc.). Ich hab also gewohnheitsgemäß zuallererst zu PostgreSQL gegriffen - lief auf der Kiste ja eh schon.

Nunja, am Anfang etwas zäh und die Kiste wurde etwas unter Damp gesetzt, aber ich habe ein paar Tipps im Netz gefunden mit denen man PostgreSQL für DSPAM Beine machen konnte. Danach lieft der Rechner zwar nicht begeisternd schnell, aber deutlich fixer als vorher. Also mal ne Nacht durchlaufen lassen.

Nunja, am nächsten Tag das böse Erwachen: tonnen von blockierten Prozessen, schweinelangsame Updates gegen die Datenbank, tödliche Performance beim Umlernen einer Mail: 12 Minuten Laufzeit keine Besonderheit. Autsch. Der Dump der Datenbank ist zu dem Zeitpunkt schon 100 MB gross. Das ganze ist irgendwie nicht so begeisternd, wenn die Systemlast so immer zwischen 3 und 6 pendelt ... Ok, also in den sauren Apfel beissen und den Karteikasten MySQL installiert und konfiguriert. Danach dann den Exim wieder hochgefahren und die wartenden Mail einsortiert. Effekt: totale Load-Explosion. Loads oberhalb von 30 und dann irgendwann schlug der Watchdog zu und bootet. Oh shit. Alles klar, mal nachgeguckt was eigentlich in der Kiste steckt: jau, nur 256 MB Speicher und der MySQL-Server geriet massiv ins Pagen. Da kann er nu ja nix für, wenn ich einfach zu wenig Speicher habe. PostgreSQL hatte damit weniger Probleme, weil das Speichermanagement von PostgreSQL wesentlich statischer ist und der Server nicht so viel Speicher in der Grundkonfiguration an sich reisst.

Ok, Jutta hat mit ihrem Linux-Kasten den Speicher getauscht und jetzt hat der Server 512 MB Speicher, das reicht ihm für den Zweck. Und die Systemlast mit MySQL drauf ist deutlich besser als alles vorher. Ok, ich könnte sicherlich auch PostgreSQL mit grösserer Konfiguration zu besserer Performance bringen, aber das Problem war den Symptomen nach bei PostgreSQL die massive Anzahl paralleler Updates und die Multiversion-Transaktions-Technik des Servers - die war in diesem konkreten Fall definitiv im Weg.

Merke: MySQL ist zwar weiterhin nur ein glorifizierter Karteikasten und MyISAM definitiv das eigentlich dümmste Tabellenformat das man wählen kann, aber keine Technik ist so blöd das man sie nicht doch ab und an brauchen könnte. Wenn die Daten nämlich völlig transaktions-fremd sind - weil der SQL-Server eben einfach nur als Datenablage missbraucht wird, ohne das es ein echtes fachliches Datenmodell mit grosser referentieller Integrität vorliegt - sollte man eben einfach keine Datenbank benutzen deren Schwerpunkt dem genau entgegensteht. Da ist MySQL und MyISAM schlicht und einfach die bessere Wahl.

Besser als Berkley-DB oder andere In-Process-Datenbanken ist es allemal, denn die können nur über File-Locking verlässlich arbeiten und bei den massiven parallelen Updates die DSPAM nunmal macht (er lernt - je nach Einstellung - bei jeder Mail und aktualisiert so seine statistische Basis) ist eine Datenbank auf Filesystembasis denkbar ungünstig.

Jetzt werde ich mal die nächste Nacht abwarten und schauen wie sich DSPAM mit dem nächtlichen Mailberg abmüht und wie das System morgen aussieht, wenn mehrere tausend Mails durchgerauscht sind (ja, wir verbraten mit nur zwei Usern gigantische Mengen an Mailtraffic - liegt primär an Bergen von Spam, Bergen von administrativen Mails diverser Systeme und Bergen von Mailinglisten). Mal schauen ob das System morgen noch genauso fix ist wie heute. Ich fürchte ja das ich bei den Mengen an Mail auch die MySQL-Basis für DSPAM an den Rand des Möglichen treiben werde ...

Update: also bis jetzt siehts sehr gut mit der Load aus, der Karteikasten hat also tatsächlich mal die Nase vorne

Mac Mini auf der Arbeit angekommen

Nette Butterbrotdose

Jetzt kommt natürlich wieder das lästige Einrichten und draufschaufeln von den ganzen Daten. Den wichtigsten Teil hab ich aber schon durch. Ein paar Perversionen stehen noch aus (mein altes Ergo-PS2-Keyboard an den Mac per Adapter anschliessen und den uralten Logitech Trackman dranstöpseln) und natürlich das Installieren all der vielen kleinen Helfer an die man sich gewöhnt hat in der letzten Zeit (aber ich werd wohl mal wieder die Gelegenheit nutzen um da mit der Axt die Auswahl zu treffen).

Leider durfte ich mir kein Apple-Display dazu leisten und hab jetzt ein schweinehelles BenQ das auch noch dreisterweise den Helligkeitsregler einfach ignoriert

verwirrtes Gesicht

Antwort des BMJ zu Softwarepatenten

Das BMJ hat heute - ganz modern per eMail versendetem PDF

erstauntes Gesicht

  • auf mein Fax zum Thema Softwarepatente am 25.2. geantwortet. Leider kann ich bei dem Inhalt nicht wirklich Beruhigung verspüren, zumal der Inhalt des BMJ-Schreibens meiner Meinung nach deutlich von der Position des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit abweicht, der ja z.B. Verfahren zu effizienten Speicherung von Daten auch als patentierungswürdig bezeichnet hat - was aber reine Softwarepatente sind.

Genauso gibt es einen Konflikt mit der tatsächlichen Praxis des EU Patentamtes: dieses erteilt sehr wohl nicht-technische Patente, wie man an dem absurden Patent auf die g eografische Trennung von Datensätzen durch KFZ-Kennzeichen sieht, das gerade vor Gericht (aber eben nur nach derzeitigem Recht!) gescheitert ist. Nach einer Patentvergabeänderung wie sie sich Clement vorstellt (und wie sie eigentlich laut BMJ ja garnicht existieren dürfte und auch nicht kommen würde) wäre so ein Patent möglicherweise überlebensfähig.

Auf mein Fax an Clement gibts natürlich noch keine Antwort, das war ja auch erst Anfang dieses Monats, das wird sicherlich April werden bis eine Antwort da ist ...

Der Fall Schiavo - Trauerspiel zwischen Leben und Tod | tagesschau.de

Der Fall Schiavo - Trauerspiel zwischen Leben und Tod:

Als er [Präsident Bush] noch Gouverneur von Texas war hat Bush häufiger Entscheidungen über Leben und Tod gefällt. Gnadenlos. In keinem Fall gab es Aufschub für die Todeskandidaten, in keinem einzigen Fall spielte das in der Verfassung verbriefte Recht auf Leben eine Rolle.

Tja, politisches Kalkül auf dem Rücken von Menschen ausgefochten - für die eigentlichen Menschen interessiert sich keiner wirklich. Nur die religiöse Rechte will mal wieder auftrumpfen und dann wird eben auch das Gesetz mit den Füssen getreten und mal eben über die Entscheidungshoheit von Gerichten und Bundesstaaten hinweggesehen.

Was ich pervers finde ...

... sind Dialer-Abzocker die angebliche Drogen-Info-Sites aufziehen die nur noch Dialerlinks enthalten, natürlich keinen Hinweis auf die Preise enthalten (und damit in Deutschland nicht erlaubt sind) und dann auch noch für diesen Dialer-Scheiss mit Blog-Spam Werbung machen. Dazu verstecken die sich dann noch hinter einer Österreicher Adresse - vermutlich eh nur ne Briefkastenfirma.

Dialer-Abzocke kotzt mich an. Wenn die dann mit Blog-Spammern zusammenkommen kann ich garnicht so viel fressen wie ich kotzen will.

zorniges Gesicht

Das ganze ist vor ein paar Tagen auch schon anderswo übel aufgefallen.

Yahoo kauft wirklich Flickr

Yahoo kauft Flickr - was einer der Gründe ist, warum ich meine Daten nicht mehr Zentraldiensten anvertraue sondern alles selber mache (und für Bilder derzeit an einer auf Wordpress aufbauenden Site arbeite mit ein paar selbstgestrickten Plugins - stay tuned). Ich hab das mit OneList mitgemacht, ich hab das bei eGroups erlebt. Yahoo kauft es auf und danach kommen haufenweise Umstellungsschmerzen bei der Zusammenführung der Accounts. Und hinterher gibts dann haufenweise Werbung in den Seiten, Zwangswerbung auf Zwischenseiten und was noch alles für einen Unfug.

Social Software wird leider oft von Dissocial Guys betrieben ...

Stolpe empfiehlt: Autobahnen für den Aufschwung

Stolpe empfiehlt: Autobahnen für den Aufschwung, jaja, ganz grosse Ideen:

"Verzögerungstaktiken durch Umweltverbände darf es nicht mehr geben. Das plötzliche Auffinden von Hamstern, um begonnene Bauvorhaben zu blockieren, wird nicht mehr möglich sein", sagte Stolpe dem Magazin "Focus".

Klar, die bösen bösen Umweltverbände verhindern das Autobahnfanatiker die ganze Republik asphaltieren können - mit noch mehr beschissenen Strassen die keiner braucht, wärend die vorhandenen Strassen verrotten, weil keine Reparaturen ausgeführt werden (oder wenn, dann solcher Pfusch stattfindet das man es nach kurzer Zeit wiederholen muss).

ARD-Anstalten contra jW

junge welt vom 18.03.2005 - ARD-Anstalten contra jW - wofür die ARD Rundfunkanstalten unsere GEZ-Gebühren so ausgeben. Hmm. Wenn öffentlich-rechtliche Anstalten gegen freie Presse vorgehen, bedroht das dann die kulturelle Vielfalt und ist das dann ein durchaus hinreichender Grund für einen Boykott-Aufruf gegen die GEZ?

Metasuchmaschinen-Betreiber muss für ehrverletzende Einträge einstehen

Metasuchmaschinen-Betreiber muss für ehrverletzende Einträge einstehen - bidde watt?

Da tatsächlich keine Nacktbilder der Moderatorin im Internet zu finden waren, verletze bereits die Behauptung der Existenz derartiger Aktaufnahmen das nach Paragraf 823 Absatz Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht und verpflichte zur Unterlassung solcher Behauptungen.

Darf ich das mal übersetzen: weil der Richter in die gestellte Suchanfrage etwas reininterpretiert hat (das olle Ferkel) was garnicht da ist, ist die schmutzige Phantasie des Richter ein Verstoß der Metasuchmaschine gegen die Persönlichkeitsrechte der Moderatorin, die garnicht in der Seite vorkommt.

Suchmaschinen stellen schliesslich über ihr Suchergebnis keine Behauptungen auf - sie liefern nur Treffer zu einer Stichwortanfrage. Hat da jemand mal wieder Ursache mit Symptom verwechselt? Abgesehen davon: wo zum Geier ist die angebliche Behauptung denn zu sehen - nur in der Tatsache das zu vorgegebenen Stichworten Suchergebnisse gefunden wurden? Was für ein hirnrissiger Schwachsinn.

Oder ist es bloss der Versuch eines Juristen seinen arbeitslosen Kollegen der Abmahnfraktion lukrative Einnahmequellen bei wenig Aufwand frei Haus zu liefern? Ich frag ja nur. Ganz unschuldig.

Contax rausverkauf

Nur mal so für die Münsteraner: bei Köster am Bahnhof wird Contax N1 Equipment (Bodies, Objektive) verkauft. Zu ziemlich guten Preisen. Restposten aus der Auflösung von Contax Deutschland wohl. Da Kyocera ja aus der Fotografie aussteigt und damit Contax erstmal am Ende ist, könnte das die letzte Gelegenheit zum Neuerwerb des einen oder anderen Objektives sein. Die Objektive werden ja von Zeiss gefertigt und auch bei Zeiss gewartet ...

Der Industriekanzler und die Konzeptlosigkeit

Tja, der Bundesschröder will unbedingt Geld den Grossunternehmen via Körperschaftssteuersenkung in den Arsch blasen. Ja genau, den Unternehmen die entweder grosse Gewinne eingefahren und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen haben, oder alternativ grössere Verluste eingefahren haben und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen sowie Vorstandsgehälter erhöht haben. Das wird den Arbeitsmarkt ganz sicher ankurbeln.

Und die Opposition? Die nennt das konzeptlos, was der Kanzler vorschlägt. Womit sie recht hat - das wussten wir schon vorher. Denn das sind zum Teil genau die Forderungen die Merkelnix und der Oberstauber selber gefordert haben - und das was die Opposition veranstaltet ist ja nun schon seit längerem völlig konzeptlos ...

Was mir nur nicht ganz klar wird: wie soll dieser Mumpitz die Arbeitslosigkeit bekämpfen? Achso, die Autobahnen die der Bundesschröder bauen will (oder was für tolle Verkehrsprojekte auch immer ihm vorschweben). Nagut, dann rollen unsere Panzer demnächst ganz fix zum Hindukusch, wo sie ja laut Strucki das Grundgesetz verteidigen sollen. Wobei das bei Otto Orwell und der geballten Inkompetenz des Justizministeriums eigentlich hierzulande viel dringender nötig wäre (aber anbetracht der doch recht seltsam anmutenden Gesinnungen in der Bundeswehr vielleicht doch lieber nicht ...).

Irgendwie wären die deutschen Politiker und ihr Marktgeschreie wesentlich lustiger wenn sie ein anderes Land als ausgerechnet das Land regieren würden, in dem man selber wohnt ...

FUD Kampagne gegen Linux

Linux für Großunternehmen ungeeignet? Behauptet zumindestens die Agility Allianz. Und wer ist das? Schaun mer mal bei Pro-Linux:

Die Agility Allianz, ein Zusammenschluss verschiedener Branchenschwergewichte wie EDS, Fuji Xerox, Cisco, Microsoft, Sun, Dell und EMC warnt Großunternehmen vor dem Einsatz von Linux auf Grund von Sicherheitsbedenken, Problemen bei der Skalierbarkeit sowie fehlender zwingender Kostenvorteile.

Ok. Microsoft. SUN. Cisco. Das sind natürlich vor allem drei Unternehmen die geradezu dafür prädestiniert sind den Unternehmen den Einsatz von Linux vorzuschlagen

Die besondere Sorge Rasmussens gilt dem möglichen Einsatz von Linux auf Mainframes, so genannten Supercomputern. Hier glaubt man in der Agility Allianz, dass Linux gegenüber den von der Initiative propagierten Betriebssystemen keinen zwingenden Kostenvorteil besitzt und zudem Probleme mit der Skalierbarkeit habe.

Jau. Wo ist eigentlich IBM in der Runde - ich mein, wenns um Mainframes geht, wär das nicht praktisch wenn einer dabei wäre, der auch tatsächlich echte Mainframes anbietet? Achso, IBM propagiert durchaus den Einsatz von Linux auf dem Mainframe. Na sowas aber auch, die Schelme ...

Nach dem Job-Gipfel: Hirnlosigkeit

Nach dem Job-Gipfel: Einigkeit über Steuersenkungen - ganz tolles Konzept. Wir haben zwar kein Geld, aber das verschenken wir an Unternehmen. Die uns dann wieder verarschen und weiter Stellen abbauen, weshalb noch weniger Menschen noch weniger konsumieren und im Endeffekt die Wirtschaft wieder rumheult. Und alles klopft sich auf die Schultern für die grossartige Leistung die sie vollbracht haben.

In Kiel muss die Ministerpräsidentin erst an einem Verräter aus eigener Reihe scheitern und vermutlich zur grossen Koalition gezwungen werden. In Berlin reicht dazu schon pure Planlosigkeit und Hirnlosigkeit aus, ganz ohne Wahlen. Aber da sind die Berliner Prolethiker ja eh ganz gross drin, Entscheidungen gegen die Bürger zu treffen ...