Artikel - 17.5.2004 - 30.5.2004

79.Hainleite-Rundfahrt: Wrolich gewinnt - Ullrich Fünfter

Hmm. 13 Sekunden auf den Führenden ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Aber warten wir mal die Deutschland Tour ab, wie er sich dort macht. Die Hainleite-Rundfahrt mag ja ein anspruchsvolles Rennen sein - aber trotzdem ist es nur ein eintägiges Rennen.

Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.

Gerolsteiner verlängert Sponsoren-Vertrag bis 2008

Sehr schön. Natürlich bin ich etwas voreingenommen: der Sieger der Bergwertung im Giro (ok, er muss heute noch zeitgerecht ins Ziel kommen, aber das sollte er wohl schaffen) kommt aus Münster

Bei all den abgesprungenen und abspringenden Sponsoren ist es ja auch mal nett wenn ein Sponsor sich klar zu dem Sport stellt.

Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.

Kamera-Speicherkarte für 12500 Euro

Den Preis finde ich dann - anbetracht der Tatsache das ein 1 GB Microdrive für max. 150 Euro zu kriegen ist, was für 12 GB nur 1500 Euro macht - ein klein wenig überteuert

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

Heute waren wir zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, in der Nähe von Datteln. Das ist von Münster nur eine knappe Stunde Fahrt - und es lohnt sich absolut! Zum Einen natürlich das alte Schiffshebewerk von 1899. Dazu die ganzen Aussenanlagen - am Oberwasser sind komplette Kanalhafenanlagen. Und schlussendlich natürlich auch das Museum im Kesselhaus, in dem eine komplette Dampfmaschine steht, die noch funktioniert. Dazu dann rundherum noch eine ganze Menge zu sehen: die Motorbothäfen, die alte Schleusenanlage aus der gleichen Zeit wie das Schiffshebewerk und natürlich auch das neue Schiffshebewerk. Alles im Rahmen des westfälischen Industriemuseums zu besichtigen. Allerdings sollte man mehr Zeit mitbringen als wir hatten - einen Nachmittag kann man da locker verbringen um alles zu sehen.

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Hier gibts den Originalartikel.

0190-Betreiber mahnt Dialerschutz.de ab

Wo wir gerade bei Anwälten und ihren dubiosen Machenschaften sind. Es ist kein Verstoss gegen irgendwas wenn ein Anwalt seinen Namen als Admin-C für sowas wie malvorlagen.de hergibt. Aber natürlich ist es ein Verstoss gegen das Rechtsberatungsgesetz wenn man Foren anbietet, in denen sich von genau diesem Angebot - wie es zum Beispiel auf malvorlagen.de vorhanden ist - Betroffene austauschen können. Sicherlich findet der Anwalt das alles ganz normal. Wundert sich bei solchen Aktionen eigentlich noch irgendjemand warum Anwälte eine so bescheidenen Ruf haben?

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Allergien

Wenig bekannt ist laut Huffnagle, dass der Darm auch an der Immunabwehr gegen respiratorische Erkrankungen beteiligt ist. In den Atemwegen eintreffende Erreger werden von den Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut in Richtung Rachen transportiert und von dort aus heruntergeschluckt. So kommen sie in den Darm, wo das Immunsystem sie erkennt. Es werden Abwehrzellen gebildet, die über das Blut auch in die Lunge gelangen, wo sie an der Bekämpfung der Infektion beteiligt sind. Sehr interessanter Artikel. Für einen Dauerallergiker endlich mal die Spur eines Lichtblickes - denn die bisherigen Allergiemedikamente sind ja doch eher entweder chemische Keulen oder Symptomdämpfer. Aber die wirklichen Ursachen der Allergien müsste man zu packen kriegen, dann könnte man diese nervigen Probleme endlich mal loswerden.

Bei passe.par.tout fand ich den den Originalartikel.

Der Kalif von Kölle, der Staatsfeind Nr.1!

Ich würd ja viel lieber die Hassprediger à la Beckstein abschieben - aber welches Land will die schon haben ... Bei das Netzbuch gibts den Originalartikel.

Jim Jarmusch mal wieder

Ich hab ja schon verraten ( P2235) das ich Jim Jarmusch Fan bin. Aber heute hab ich mir endlich die Ghost Dog DVD in den Player geworfen. Einfach nur genial. Ich hatte den vorher nur einmal im Fernsehen gesehen. Einfach klasse. Wie diese alten Mafiosi über Rapper, Indianer und deren Namen diskutieren - herrlich absurde Dialoge. Und erst der Eisverkäufer mit dem Sprachproblem. Wie kann man sich nur so verrückte Figuren ausdenken? Herrlich.

Teufelsgrinsen

Justizministerin verteidigt Software-Patente

Was für ein dummes Gewäsch von der Zypries. Man zeige mir das Open Source Projekt oder die kleine Firma die sich das Patentverfahren leisten kann - geschweige denn die spätere Durchsetzung, wenn eines der grossen Unternehmen sich das Thema unter den Nagel reisst. Umgekehrt hingegen werden grosse Unternehmen die Patente dazu benutzen um andere zu blockieren. Arbeitsplätze wird das nicht schaffen. Ausser allenfalls bei Patentanwälten ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Umfrage: Deutschland bei Top-Managern beliebt

Logisch. Wo sonst kann man mit so billigen Lügen wie hier so hohe Ergebnisse (wilde Rationalisierungen, idiotisch hohe Gehälter und noch Millionenabfindungen für Geschäftsversager) erzielen ...

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

=F6 über Debian ...

Tja. Was erwarte ich von einer Distribution? Und warum benutze ich ausgerechnet Debian - und das schon seit Jahren? Vermutlich sind es unterschiedliche Erwartungshaltungen, warum ich mit Debian so gut zufrieden bin.

Eine Distribution muss für mich das Basis-System realisieren - dieses muss stabil sein (aus dem Grund setze ich fast immer Debian Stable ein), sollte aber leicht erweiterbar sein (aus diesem Grund benutze ich an ausgewählten Stellen Rückportierungen aus Unstable oder Testing).

Die Distribution muss die Aktualisierung des Basis-Systems einfach machen - ein Basis-System besteht aus einem Haufen von Komponenten, die alle irgendwelche Löcher haben können. Ich hab keine Lust mich mit diesen potentiellen Löchern rumschlagen - das ist der Job der Distribution. Debian macht das durch apt nahezu trivial. Ich will sehen können was ein Upgrade bedeutet - damit ich entscheiden kann, ob ich ihn machen will oder nicht. Debian bietet dazu die Werkzeuge (z.B. die automatische Anzeige von Changelogs und kritischen Bugs vor der Installation eines Paketes). Die Distribution muss mir an definierten Stellen und mit einfachen Mitteln das Ausbrechen aus der normalen Distribution ermöglichen. Jede Binärdistribution hat das gleiche Problem: Paketmaintainer suchen aus, wie Programme konfiguriert sein sollen. Das geht oft gut - gelegentlich geht es aber auch extrem schief. Daher muss eine Binärdistribution es ermöglichen die Pakete notfalls selber zusammenzustellen. Bei Debian ist die Buildstruktur für Pakete sehr einfach aufgebaut. Die Anpassung von Paketen, die Rückportierung von Paketen aus Unstable oder Testing (um neuere Versionen als in der Stable zu bekommen) und die Erstellung eigener Pakete ist einfach. Ich bin nicht in das Korsett der Stable gezwungen - kann aber trotzdem in der Stable für das Grundsystem bleiben, um die gute Security-Infrastruktur von Debian zu nutzen. Das es zusätzlich trivial ist die eigenen Pakete auf viele Maschinen zu verteilen in dem man ein eigenes Paketrepository aufbaut und dieses neben den Standardrepositories einbindet ist nicht nur nice to have - es ist bei genügend grosser Anzahl von Maschinen essentiell.Eine Distribution muss funktionierende Paketabhängigkeiten haben und diese verdammt noch mal auch benutzen. Und zwar durchgängig. Ich habe keine Lust ein Programm zu starten und dann komische Meldungen zu kriegen, nur weil irgendwelche Libraries oder andere Tools fehlen. Klar, andere Distributionen haben auch Abhängigkeiten - aber manchmal sind sie optional oder nur sehr flach im Einsatz. Debian ist durchgängig und geht sehr in die Tiefe - alles baut auf den Dependencies auf. Dadurch kann man sich relativ sicher sein, das Abhängigkeiten erfüllt sind, wenn man ein Paket normal installiert. Wenn nicht, ist das ein klarer Bug und kann über das Bugreporting gemeldet werden - und wird auch behoben. Abhängigkeiten sind nicht nice to have , sondern essential . Punkt. Natürlich muss eine Distribution auch bei den Abhängigkeiten Ausbrüche aus dem Korsett erlauben. Debian hat dazu mehrere nette Utilities, mit denen man Abhängigkeiten lösen kann - z.B. Pseudopakete, die einfach nur sagen das ein bestimmtes Paket installiert sei. Dieses Paket kann dann durchaus handinstalliert sein. Eine Distribution muss wissen was Config-Files sind. Das heisst das sie unter keinen Umständen auf meinen Config-Files rumzutrampeln hat. Wenn eine Distribution bei einem Update meine Configs überschreibt und ich Kommentare ala mach vorher Backups davon kriege, fliegt die Distribution raus. Sorry, aber da habe ich absolut keine Toleranz. Eine Distribution hat eine Konfiguration nur unter klar definierten Umständen zu ändern. Und nein, ich habe da auch mit Debians debconf nicht viel Mitleid - wenn der Paketupgrade meine Configs schreddert, hagelt es Bugreports. Configfiles gehören mir, nicht der Distribution. Basta. Eine Distribution soll verdammt noch mal nicht versuchen alle Probleme der Welt zu lösen. Und vor allem soll sie möglichst nicht versuchen schlauer zu sein als die ursprünglichen Programmierer eines Paketes. Wenn ein Programm eine Struktur an Configfiles hat, dann soll die mindestens optional ohne Probleme mit der Distribution genutzt werden können. Und das heisst auch, das die Distribution nicht drauf rumtrampelt, nur weil sie meint das sie ein besseres Tool dafür hat. Abgesehen davon stinken alle Konfigurationswerkzeuge aus dem Mund.

Worauf ich nicht unbedingt scharf bin: immer die allerneuesten Pakete zu haben. Sorry Leute, aber das ist die blöde Updateritis die im Windows-Land um sich greift. Immer das neueste haben müssen. So ein Blödsinn. Apache 1.3 macht seinen Dienst gut, nicht mal die neueste 1.3 muss man haben - wenn die Security-Patches rückportiert wurden. Und das macht Debian. Security-Pastches für die Stable aktualisieren nicht einfach kommentarlos auf eine neue Version mit neuen, unbekannten Problemen. Statt dessen wird - wenn möglich - der Patch in die alte Version rückportiert und darüber verfügbar gemacht. Security-Updates sollten nur unter absoluten Ausnahmezuständen Konfigurationsänderungen des Admins erfordern oder Systemkomponenten abändern, was zu potentiellen Problemen führt. Ich will vor und nach dem Update ein glatt laufendes System haben!

Auch bin ich nicht besonders scharf auf tolle grafische oder textorientierte Konfigurations- oder Administrationswerkzeuge. Sorry, aber das ideale Werkzeug für diese Zwecke heisst vim und das perfekte Datenformat sind Textdateien. Und ja, ich kann debconf nicht sonderlich gut leiden - zum Glück kann man es an den Stellen wo es nervig wäre schlicht umgehen - und Debian lässt die Pfoten von den vorhandenen Standardkonfigurationen, auch wenn ein Paket normalerweise debconf benutzt. Wenn nicht, ist das ein Bug.

Ich erwarte aber von einer Distribution eine gewisse Transparenz in dem was sie treibt. Ich halte nichts von Ein-Mann-Shows in die man nicht reingucken kann - wo einer selbstherrlich entscheided was gut oder richtig ist. Oder vielleicht auch wenige. Ich will in alles reingucken können - denn auch der Prozess der Distributionserstellung kann Bugs haben, die für mich wesentlich sind. Daher bin ich auch garnicht scharf darauf das eine Firma eine Distribution aufbaut. Sorry, aber früher oder später kommen dann die tollen Gewinnmaximierungsstrategien ala RedHat Enterprise oder den vergleichbaren Suse-Ansätzen. Wenn eine Distribution den Standardmailer wechselt, will ich die Diskussion dazu sehen, warum er gewechselt wird - mit den Pro- und Contra-Argumenten. Ich will nachvollziehen können, warum sich etwas wie entwickelt. Ich will vorgewarnt sein. Natürlich interessiert mich das nicht bei jedem Paket - aber bei den wesentlichen, die mich interessieren, will ich diese Informationen. Transparenz ist wichtig - das fängt bei einem transparenten Bugtracking an und endet bei einer transparenten Projektstruktur. Hätte ich kein Interesse an Transparenz könnte ich genausogut Solaris installieren. Oder Windows. Womit ich keine Probleme habe: eine Lernkurve beim Einsatz des Systems. Systemadministration ist ein Job. Ein Job erfordert Lernen. Wer nicht bereit ist zu lernen sollte die Finger von dem Job lassen. Argumente ala da muss ich ja erst verstehen wie das System arbeitet zählen nicht. Es gibt Haufenweise Dokumentationen und gute Bücher zur Debian als Startpunkt. Lesen. Lernen. Das gehört nunmal dazu. Dagegen helfen auch keine bunten Werkzeuge und keine vollmundigen Versprechungen von Herstellern über die einfachste zu installierende Linux Distribution - alles Bullshit. Wenn es hart auf hart geht, muss man das System vom Kernel bis zum Dotfile beherrschen können. Und dazu muss man sowieso lernen, egal wie die das System heisst. Das Erlernen einer Distribution und deren Funktionieren ist eine Investition für Jahre. Daher will ich auch nicht meine Investition den Bach runter gehen sehen, nur weil mal eben das System wild umgebaut wurde, weil es dem Hersteller so gefällt oder weil es cooler ist oder weil es sich so besser verkauft, weil ein weiteres Buzzwort erfüllt ist. Distributionen benötigen Evolution, nicht Revolution.

Debian ist nicht die perfekte Linux Distribution - die gibt es nicht. Aber Debian ist verdammt nah dran.

Bei Die wunderbare Welt von Isotopp gibts den Originalartikel.

Eigentümer von ish stimmen Verkauf an Kabel Deutschland zu

Wie war das noch? Privatisierung sorgt durch Konkurrenz für gesenkte Preise und besseres Angebot? Ahja. Ganz klar.

Natürlich müssen wir weiter Privatisieren was das Zeug hält. Gilt noch viele neue Monopole zu schaffen ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Mal wieder ein paar Bilder

Und wieder ein paar Eindrücke von Spaziergängen. Viel Action gibts diesen Urlaub nicht

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Datenbank Ingres wird Open Source

Ein weiterer getuneter Dinosaurier kehrt in seine angestammte Welt zurück

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

digitalkamera.de: DxO Optics Pro-Bildkorrektursoftware jetzt erhältlich

Klar. Die Software ist auf Profis ausgerichtet, weshalb man keine Digiknipsen mit fest montierten Optiken unterstützt. Aber weil sie so professionell ist, wird nur JPG unterstützt, nicht aber RAW Bilder. Sehr professionell ist allerdings der Preis.

Sorry, aber das gleiche kann man mit einigen Photoshop-Aktionen auch erledigen und viele dieser Aktionen kann man im Netz finden und für kleines Geld bekommen (oder eben selber erstellen). Preise von 100 Dollar für ein Objektivmodul sind da jedenfalls nicht gerechtfertigt.

Hier gibts den Originalartikel.

Skype for Mac OS X announced by developer

Könnte ganz interessant sein. Ich hab einige Bekannte die mit Skype telefonieren - nur halt Windows-User (ich kann ja nunmal nicht jeden zum Einzig Wahren Glauben bekehren ).

Bei The Macintosh News Network gibts den Originalartikel.

Kann mal jemand das Internet reparieren?

Seit heute Mittag ca. 14:00 oder so:

 traceroute to pages.ebay.de (66.135.192.85), 30 hops max, 40 byte packets 1 firewall (10.0.0.88) 0.751 ms 0.437 ms 0.459 ms 2 217.5.98.26 (217.5.98.26) 58.647 ms 49.401 ms 85.632 ms 3 217.237.152.194 (217.237.152.194) 46.751 ms 48.2 ms 46.915 ms 4 paix-gw12.sfo.us.net.dtag.de (62.154.5.245) 232.335 ms 232.182 ms 232.114 ms 5 * * * 6 * * *

Malformed Proteins Found in Sheep Muscle

Na toll. Prionen sind in Muskelfleisch von Schafen gefunden worden. Naja, ich ess eh keine Lammhaxen oder ähnliches Zeuch ...

Bei New York Times: Science gibts den Originalartikel.

Prothon

Prothon hatte ich ja schon mal - eine Verquickung von Python und Self. Sehr interessant - und hat eine neue Version bekommen, die deutlich runder wirkt.

Hier gibts den Originalartikel.

Telefon-Spamming bleibt verboten

Und die Spammer versuchen sicherlich weiter vor Gericht diesen Mist durchzukriegen. Aber ich hoffe das sie in der nächsten Instanz auch scheitern - diese Fake-Anrufe sind eine absolute Frechheit. Diese absurden Werbemaßnahmen sind nur eine Belästigung für Handybesitzer und haben keinen wirklichen Wert - oder glaubt wirklich jemand, Handybesitzer wären so doof einen gebührenpflichtigen Dienst zu nutzen, nachdem dieser einen mehrfach das Handy bespammed hat? Bei NETZEITUNG.DE Internet fand ich den den Originalartikel.

Was TV-Magazine angeht...

Hmm. klack.de ist garnicht so schlecht. Ok, ein bischen bunt, aber ich find ein TV-Magazin das auf der ersten Seite schon gleich RSS Feeds für TV-Programme anbietet sympatisch

Bei ab::gebloggt gibts den Originalartikel.

Die schlimmste aller Susen

Jedesmal wenn ich mir solche Upgrade-Stories durchlese frage ich mich, wo jetzt eigentlich der tolle Vorteil der Suse gegenüber der Debian liegt. Was bringt mir eine Distribution, die bei der Installation hübsch bunt aussieht, aber nicht vernünftig upgradebar ist? Und erzählt mir jetzt nicht, das sei ein Einzelfall mit der Suse 9.1 - ich habe ähnliche Horrorstories von nahezu jedem Suse-Upgrade gelesen.

Bei Die wunderbare Welt von Isotopp gibts den Originalartikel.

Giro: Montgomery brach sich Schulterblatt

Autsch. Ich finds ja immer schon erstaunlich das die sich aufrappeln und dann mit irgendwelchen Brüchen noch das Rennen zu Ende fahren. Irgendwie muss deren Schmerzgrenze weit ausserhalb des normalen liegen ... Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.

tagesschau.de: Der Triumph des Horst Köhler

Triumph? Bitte was? Er hat die absolute Mehrheit - bei der Ausgangslage in der Bundesversammlung kein Wunder. Aber was für ein Triumpf ist es, wenn wir einen Bundespräsidenten bekommen, den keiner kennt und mit dem keiner was anfangen kann - nur weil die Parteien sich mal wieder auf ihre dumme Parteipolitik versteifen? Nur weil dummes Machtgehabe der Union und albernes Geschacher der FDP mal wieder aus der Bundespräsidentenwahl eine Farce machen musste? Was für ein Triumph kann denn bitte schön die Wahl eines absoluten Verlegenheitskandidaten darstellen? Wenn solche Peinlichkeiten schon als Triumph gewertet werden, möchte ich nicht erleben was solche Leute als Debakel bezeichnen würden ...

Hier gibts den Originalartikel.

Eurocity Stadtfest in Münster

Ein paar Eindrücke vom Stadtfest. Nicht viel - ich war irgendwie nicht in der Stimmung für mehr Bilder.

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Moores "Fahrenheit 9/11" gewinnt Goldene Palme

Wow!

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

Rubicode - RCDefaultApp

Sehr praktisch: einstellen der diversen Default-Handler für diverse Dateitypen, URL-Typen, Mime-Typen etc. Genau das Panel, das Apple aus den Systemeinstellungen rausgelassen hat ...

Hier gibts den Originalartikel.

WordPress 1.2

Die finale ist draussen. Allerdings tuts das Trackbacken immer noch nicht so ganz richtig - jedenfalls wenn das Ziel ein Topic bei TopicExchange ist. Bei WordPress WordBlog gibts den Originalartikel.

Canon Releases EOS Viewer Utility

Jeder Benutzer einer Canon Digitalkamera die RAW Bilder produziert sollte schnellstens diesen Update holen und installieren. Das EOS Viewer Utility is weitaus angenehmer zu bedienen und es ist deutlich schneller. Alle Informationen werden gut integriert dargestellt - das einzige Ärgerniss ist der immer noch viel zu fett ausgelegte Dateibaum, der nie in den kleinen Bereich reinpasst wenn man grössere Verzeichnistiefen angelegt hat. Aber man kann ihn jetzt mittels Tastendruck ausblenden.

Ebenfalls ärgerlich ist die Tatsache das man immer noch nicht unter OS X das EOS Viewer Utility mit einer Startdatei öffnen kann - es wird auch mit dem neuen Utility nur der Ordner des Bildes als Übersicht geöffnet, nicht direkt das angegebene Bild. Für die Integration in iView Media Pro ist das nicht gerade optimal.

Ansonsten ist es aber definitiv um Generationen weiter und besser als das alte File Viewer Utility.

Übrigens: entgegen der Bezeichnung als englische Version enthält der Updater auch eine deutsche Übersetzung - zumindestens unter OS X.

Bei PhotographyBLOG gibts den Originalartikel.

Die Geschichte der Programmiersprachen

Cool. Für einen Programmiersprachenfreak wie mich genau das richtige Futter

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Kubrick für Kaninchen

Klasse! Absolut sehenswertes Remake!

Teufelsgrinsen

Bei Ideen und Irrtümer - Streifzüge durch die neue Weltordnung gibts den Originalartikel.

Last Man Standing

Läuft gerade auf Pro7. Dabei bin ich mal wieder drüber gestolpert das ich die verschiedenen Versionen des Themas mal auflisten wollte, um die parat zu haben, wenn ich sie will. Urstoff ist sicherlich Yojimbo von Akira Kurosawa. Bekannteste Version des Stoffes ist aber sicherlich For a Fistfull of Dollars von Sergio Leone. Und dann eben Last Man Standing von Walter Hill. Ok, und jetzt die Rätselfrage: ich bin vor einigen Wochen mal über eine SciFi-Version davon gestolpert und hab vergessen wie der hiess. War nicht beeindruckend, aber der Vollständigkeit halber hätte ich den gerne hier mit aufgeführt. Any Takers?

Tausende Briten mit BSE-Variante infiziert?

Ich könnte jetzt die geschmacklose Vermutung äussern das sich diese Menschen im Regierungsapparat der Briten konzentrieren. Aber so einen bösen Scherz auf Kosten anderer würde ich nie machen.

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

Wissenschaftler im Clinch mit Software-Anbieter

Und wieder mal ein Softwareproduzent der es nicht begreift. In diesem Fall kann dem Problem aber leicht auf die Sprünge geholfen werden: macht GAMESS so gut, das die Gaussian Software einfach obsolet wird

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Bildernachschub

Der Vorteil am Urlaub: man kommt endlich wieder zum Fotografieren. Der Nachteil: man muss sich für die ganzen Bilder Titel und Beschreibungen überlegen ...

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E-Mail-Server der Bundesregierung nahezu lahm gelegt

Das können die in Berlin also auch nicht

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Köln, Essen oder Münster?

Münster isses nicht geworden. Und nein, Münster ist kein kulturpolitischer Normalfall. Jedenfalls hoffe ich das ein Katastrophenfall wie Münster nicht die Norm ist ...

Das Geschwalle von Tillmann kann man jedenfalls - wie üblich - in die Tonne treten. Heuchelei pur. Das einzig wahre war der Spruch "Kulturpolitik bleibt in Münster eine Bürgerbewegung" - eben. Bürger, nicht Politikerbewegung. Die Politiker in Münster demonitieren bestenfalls Kultureinrichtungen und Projekte - aufgebaut hat der Stadtrat jedenfalls garnichts.

Bei WDR.de gibts den Originalartikel.

Schön am Vatertag, schaurig am Wochenende

Toll. Die Saufnasen heute haben gutes Wetter, aber am Wochenende beim Stadtfest gibts nen nassen und kalten Arsch? Naja, abwarten. Aber wenn das Stadtfest ins Wasser fällt, das fänd ich garnicht gut ...

Bei WDR.de gibts den Originalartikel.

SCO vs. Linux: SCO fordert Offenlegung der FSF

Wo wir gerade mal wieder bei seltsam sind: das Verhalten von SCO fällt wohl auch unter diese Vokabel. So langsam scheint SCO sich auf eine Hexenjagd gegen die Freie Software vorzubereiten.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Softwarepatentgegner werfen Brüssel Verlogenheit vor

Soviel dazu das unsere Regierung angeblich gegen Softwarepatente ist, wie noch vor kurzem von ihr selbst behauptet wurde ( P2234). War eben alles bloss Lüge. Bei heise online news gibts den Originalartikel.

"Von Null auf Linux in 6 Monaten? Nur durch kopierten Code."

Irgendwie kommit mir die Tocqueville-Stiftung und ihr Auftreten zum Thema Linux ziemlich seltsam vor ...

Nunja, warscheinlich hat Tannenbaum Recht: die haben schlicht keine Ahnung wovon sie da schreiben.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

WordPress Spielereien

Da ich ja im Moment mit Blog-Utilities und CMSen spiele, meine derzeitige WordPress Installation hat schon ein bischen Inhalt und Layout verpasst bekommen. Von den ganzen Alternativen für kleine Sites gefällt es mir noch am besten. Für drupal (mein momentaner Favorit für grössere Sites) find ich vielleicht auch noch einen Anwendungszweck.

Ich hab zu viel Domains und Sites? Ach watt.

Update: da ich mitlerweile dieses Blog mit WordPress betreibe und das andere veraltet war, hab ich das andere einfach eingestampft. Eine Site weniger zu pflegen ...

drupal.org

Ich spiele im Moment auch mal ein bischen mit drupal herum. Erster Eindruck: wow! Extrem leistungsfähig, extrem viele Features. Allerdings unter Umständen viel zu viele Features. Was mir aber auf Anhieb gefällt ist die sehr aufgeräumte Oberfläche mit recht logischer Menüstruktur, und das alle Erweiterungen sich automatisch in diese Menüs einklinken. Auch gefällt mir die Lösung mit den Templates und Themes: Themes können in Templates oder Stylesheets aufgegliedert werden. Dadurch kann man das generelle System umstellen, aber auch nur Varianten eines Systems wählen. Das Default-Theme ist tabellenbasiert, aber es gibt ein weiteres CSS basiertes zur Auswahl. Wie es mit der XHTML-Kompatibilität aussieht kann ich im Moment noch nicht so sagen. Gut auch die Unterstützung von MySQL und PostgreSQL - ich ziehe normalerweise letzteres vor. Weblogs kann man damit auch machen, genauso wie statische Artikel, ganze Bücher, Stories mit Diskussionsforen ähnlich wie Slashdot oder Kuro5hin und vieles mehr. Allerdings fällt auf Anhieb auf, das die Werkzeuge in den einzelnen Contentbereichen etwas mager sind - Werkzeuge die explizit auf Weblogs abzielen wirken oft vollständiger. Speziell Sachen wie Trackback, Pingback, Update-Pings oder ähnliches müssen nachinstalliert oder zumindestens nachkonfiguriert werden - der Standard pingt nur drupal.org selber für den verteilten Anmeldemechanismus. Auch so elementare Sachen wie einfache Kategorien (komplexere Kategorien - sogar hierarchisch - gibt es durchaus, aber an anderer Stelle) für Blogeinträge sucht man erstmal eine Weile. RSS Feeds werden zwar automatisch erstellt, die müssen aber auf manchen Seiten (zum Beispiel der Homepage) erst verlinkt werden (in User-Blogs ist aber der Link automatisch da). Ansonsten sind sie nur als alternate Link enthalten, aber nicht unbedingt für User sichtbar. Überhaupt zielt das ganze System eindeutig darauf ab, ganze Websites mit ganzen Gruppen von Benutzern zu gestalten und aufzubauen.Der verteilte Anmeldemechanismus ist aber oberkühl: die Benutzer von teilnehmenden Systemen können sich bei anderen teilnehmenden Systemen mit user@host anmelden und die Anmeldung wird automatisch an das Heimatsystem weitergegeben. Anmeldung mit immer dem gleichen Passwort, aber mit verteilter Authorisierung. Sehr nett! Überhaupt wird auf die Benutzerverwaltung viel Wert gelegt - die hat fast schon Zope-Ausmaße mit ihren Rechtegruppen und der Möglichkeit für einzelne Aktivitäten symbolische Rechtegruppen anzulegen. Weniger kühl sind die vielen fehlenden Metadaten. Eigentlich gibt es kaum Metadaten an Content. Autor, Datum, Status - aber das wars mehr oder weniger auch schon (natürlich neben Titel und Text, die sind selbstverständlich da). Auch die Content-Organisation bleibt dem Benutzer selber überlassen - da gibt es allerdings Hilfswerkzeuge, die zum Beispiel die Navigation leichter erstellbar machen. Allerdings lassen sich wohl viele Metadatenthemen (wie zum Beispiel die Kategorien) mittels Taxonomien lösen - das sind Gruppierungen von Content. Hier ist die Beschreibung etwas unintuitiv, das Thema ist recht komplex. Den Taxonomien sind Gruppierungen von Stichwörtern zu einem Thema. Ich ordne also nicht Beiträge zu Kategorien zu, sondern ich ordne Stichwörter zu Beiträgen zu und ordne die Stichwörter dann in Kategorien. Das liefert zwar Berge von Metadaten, ist aber weitaus komplexer als die normalen Blog-Kategorien die man so gewohnt ist.

Klasse wiederum sind aber die ganzen Content-Status und Content-Versioning Funktionalitäten. Alle Änderungen werden gelogged. Alle Änderungen an Content sind versioniert. Man kann auf älteren Content zurück und damit zum Beispiel Fehler beheben (oder Mist von amoklaufenden Benutzern beseitigen).

Das ganze System ist erweiterbar, aber ich vermute (geprüft habe ich es noch nicht, aber bei der Funktionsvielfalt liegt die Vermutung nahe) das die Erstellung von Plugins und Filtern doch aufwändiger ist als bei kleinen Lösungen wie WordPress. Das liegt aber in der Natur der Sache.

Ein weiterer potentieller Nachteil ist die Nicht-Verfügbarkeit einer fertigen deutschen Übersetzung. Auch finden sich zwar weitere Sites die mit drupal auf Deutsch arbeiten, aber scheinbar gibt keiner die kompletten Übersetzungstabellen frei zum Download - zumindestens habe ich da nichts gefunden, weder bei drupal.org selber noch bei google.

Wo würde ich drupal am ehesten einordnen? Ganz klar in die Kategorie CMS - also da wo Typo3, Mambo Open Source, Plone und ähnliche Systeme sich austoben. Diskussionsorientierte CMSe wie Scoop oder Squishdot schlägt es allerdings um Längen - genauso wie einfache Blog-CMSe. Für ein einfaches Blogsystem ist es eindeutig overkill. Für eine komplette Site wirkt es sehr brauchbar.

Hier gibts den Originalartikel.

Eine Ohrfeige für den Kanzler

Wenn ich jeden Politiker und Funktionär ohrfeigen würde, der mir nicht passt, dann würde mir die Hand abfallen vor Schmerzen ...

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

EU-Staaten über Softwarepatente einig [Update]

Und wieder mal der Beweis für die Dummheit und/oder Korruption der Eu Kommissionen und Räte. Denn wie anders sollte man so einen Blödsinn erklären können? Viele europäische Unternehmen gibt es nicht, die an Softwarepatenten Interesse haben können. Aber amerikanische Unternehmen stehen sicher schon parat ihre idiotischen Patente auch in Europa durchzuprügeln und so Konkurrenten aus dem Markt zu kicken.

Es gibt keinen volkswirtschaftlichen Bedarf an Blockadepatenten - und genau darum handelt es sich bei Softwarepatenten.

Das diese Entscheidung nebenbei noch ganz klar gegen die Entscheidung der gewählten Volksvertreter - dem Parlament - geht, stört scheinbar eh keinen mehr ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Hausärzte drohen Krankenkassen-Boykott

Natürlich ist so eine Erpressungsstrategie alles im Sinne des Patienten und der Gesundheit und hat gar nichts mit Abzocke und Verweigerung der eigenen Verantwortung zu tun. Wie kann man nur auf die Idee kommen, das bei einem Gesundheitssystem mit Problemen alle Beteiligten Nachteile akzeptieren müssen. Absurde Vorstellung, wo es doch ganz klar auf der Hand liegt, das nur die Patienten die Arschkarte gezogen haben. Bloss nicht an den Ständen rühren ...

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

Rob Galbraith DPI: Digital Photo Professional, EOS Viewer Utility coming May 20

Na das wird auch Zeit, das Canon die veralteten RAW Utilities aufräumt. Die bisherigen (File Viewer Utility und Image Browser) sind grauenhaft langsam und von der Bedienung her eher armselig. Hoffentlich kommt der Release von den neuen Tools mit 10D-Unterstützung recht bald und hoffentlich vergisst Canon nicht mal wieder die OS X Plattform ...

Hier gibts den Originalartikel.

Struck: Keine Strafe für Wolffsohn

Ach der hat sich entschuldigt? Na dann ist ja alles gut. Ist ja auch eh kein Problem, der unterrichtet ja nur an der Bundeswehrhochschule, an der die kommenden Offiziere ausgebildet werden. Und schliesslich müssen die ja auch vorbereitet werden, wenn irgendwann Deutschland mal wieder die Demokratie am Hindukusch oder sonstwo verteidigt ...

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

Akte X Wiederholungen

Wussten Sie, dass Sie mit der Technik der chinesischen Körperbeherrschung Ihre Hoden dahingehend beeinflussen können, dass sie sich zum Schutz in den Körper zurückziehen? - Das mache ich in diesem Moment! - Mulder in Akte X. Als die Serie noch gut war

b2evolution: Home

b2evolution macht auch vom Papier her eine gute Form. Erstaunlich wie weit die ganzen Blogprogramme gekommen sind, wärend man mal nicht hinguckt

Auf jeden Fall macht b2evolution eine sehr gute Figur, was Antispam und Security angeht. Und es scheint auch eine gute XHTML-Unterstützung und Plugin-Architektur zu haben. Die Plugins sind nach Anwendungszweck (Edit-Plugins und Toolbar-Plugins) geteilt. Ich glaube die etwas einfachere Form der Plugins in WordPress wird für viele leichter zu verstehen sein, aber Programmierer sind warscheinlich von b2evolution eher angetan.

Mir persönlich ist die Admin-Umgebung ein bischen zu verspielt - ich habs mir allerdings nur in der Online-Demo angeguckt. Auch das Standardtemplate wirkt nicht so sauber und aufgeräumt wie das von WordPress - ich glaube mit letzterem hat man einen einfacheren Start sein eigenes Layout überzustülpen. Schick ist auf jeden Fall die Wahl des Input-Parsers bei Postings - sowas habe ich im Python Desktop Server ja auch gemacht, eben weil man manche Plugins nicht immer aktiv haben will. Ansonsten ist es natürlich WordPress sehr ähnlich - es ist ja auch ein b2-Nachkomme. WordPress hat aber wohl die bessere Unterstützung für Bilder, da es automatisch Thumbnails erstellen kann. Ausserdem fehlt b2evolution das metaWeblogAPI. Wiederum schön ist die Integration von Referrern und Suchmaschinen in das Blog direkt - ähnlich der Auswertung die der Python Community Server bei mir macht. D Useability-Design von b2evolution wirkt stellenweise etwas wirr: Permanlinks an Beiträgen sind kleine Kettensymbole, Permalinks an Kommentaren sind kleine Dokumentensymbole. Auch an anderen Stellen ist es etwas inkonsistent.

Fazit? Sofern ich überhaupt nach dem Mini-Test einen ziehen kann würde ich sagen das b2evolution für mich bei den meisten Features genau das eine kleine Häkchen, Schalterchen oder Optiönchen zu viel implementiert. Daher würde ich persönlich eher zu WordPress tendieren - ich kann mir vorstellen das der Code etwas einfacher strukturiert ist und daher eigene Hacks leichter integriert werden können.

Von der Funktion her allerdings gewinnt b2evolution klar nach Punkten. Wer also eher auf viele Features steht und lieber aus dem vollen schöpft, oder wer über normale Blogs hinaus stärker in den Bereich CMS vorstossen will, wird sicherlich von b2evolution begeistert sein.

Was ich allerdings weder bei b2evolution noch WordPress verstehe: keines der beiden Projekte implementiert Stories. Also Artikelformen die nicht auf den Kalender fixiert sind. Klar, man kann das mit einer Kategorie oder mit einem eigenen Blog realisieren (bei b2evolution durch die Multiblog-Funktionalität sicherlich sehr viel leichter als der für WordPress nötige Kategorienhack), aber ich finde es unpraktisch das man nur für ein Impressum schon solche Handstände machen muss ...

Hier gibts den Originalartikel.