Artikel - 16.6.2003 - 26.6.2003

Stoiber sauer über Treffen Merkel-Schröder

Und noch ein paar Politiker, die sich um die Langeweile der Bürger im Sommerloch Sorgen machen

Teufelsgrinsen

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Leica Digital Modul for the R8 & R9

Hey, die Konferenz ist doch erst heute abend um 18:00! Naja, Leica hats auch schon auf den eigenen Seiten stehen.

Zum Modul: will ich den haben? Ich weiss nicht so recht. Faktor 1.37 ist ja ganz in Ordnung. 10 Megapixel auch. Und die Kombination mit der Leica R8 oder R9 gibt eine recht ordentliche Kamera (auch wenn ich den Body der R8/9 immer noch potthässlich finde). Auch aussehen tut die Kombi ganz brauchbar. Aber der Preis: 4500 Euro. Dazu kommt noch der Body für 1000 Euro und die Objektive (je nach Bedarf - und Leica-Objektive sind nicht gerade aus der Billigsparte).

Schön ist aber schon die Idee einer gut manuell zu bedienenden Digitalkamera, vor allem nachdem jetzt die Contax N Digital vom Markt ist. Auch wenn eine Digitalkamera ohne Autofokus auf den ersten Blick etwas sonderbar anmutet

Bei Digital Photography Review (dpreview.com) gibts den Originalartikel.

Standartintegrale

Rechnen kann er ja, aber mit der Ottokrafie haperts noch ein bischen

Teufelsgrinsen

Bei Mathematische Kleinigkeiten gibts den Originalartikel.

Verbraucherzentralen überraschen mit 0190-Servicenummern

Hmm. Die Verbraucherzentralen empfehlen den Bürgern die Installation von 0190-Rufnummernsperren um unerwartete Gebühren zu vermeiden. Und bieten ihre Dienstleistungen per 0190er-Nummer an. Ja, das ist eine Strategie. Ich weiss nur noch nicht genau wofür

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Winokurow gewinnt Tour de Suisse

Netter Erfolg für Team Telekom!

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Wolfowitz to be in Charge of Military Tribunals

Na toll, einer der schlimmsten Hetzer der US-Regierungsmannschaft als Leiter und Verantwortlicher für die Militärtribunale. Vermutlich ja wohl auch für die, die in Guantanamo Bay die angeblichen Terroristen unter Ausschluss der Öffentlichkeit zum Tode verurteilen sollen, um sie gleich vor Ort umzubringen. Das erhöht die Überlebenschancen in dem Lager dort ja ganz ungemein

Bei Warblogs:CC fand ich den den Originalartikel.

COW - Programming for Bovines

Muh!

Hier gibts den Originalartikel.

Genfood auf europäischen Tisch?

Gerade im Heute-Journal gesehen: die Amerikaner drängen vermehrt darauf ihre genetisch veränderten Pflanzen auch nach Europa verkaufen zu können. Nichts neues, aber was mich schon stutzen lässt: Wir haben immer wieder versucht mit der EU zu einer Regelung zu kommen, jetzt ist unsere Geduld zu Ende (sinngemäß aus einem Interview mit einem Amerikaner zum Thema der Blockadehaltung der Europäer gegen genmanipulierte Nahrungsmittel). Klingt doch verdammt nahe zu dem was über den Irak gesagt wurde, oder?Mir stinkt mittlerweile das arrogante Verhalten das die lautesten Teile Amerikas an den Tag legen ganz gewaltig. Und nein, dabei hilft es nicht, die vielzitierten ich kenne genug Amerikaner die alle ganz tolle Kumpels sind Sprüche zu bringen. Anti-Amerikanismus? Ja. Wird langsam notwendig. Ich will nämlich weiterhin entscheiden können was ich esse, was ich lese, wohin ich reise, was ich denke und was ich sage, ohne mir Gedanken drüber machen zu müssen obs Dubya und seinen machtgeilen Freunden Recht ist.

Androhung von Zwangsgeldern wegen fehlender Website-Sperrungen in NRW

Na klasse. Die Bezirksregierung ist also nicht nur nicht in der Lage zu begreifen das die Sperrungen nahezu unwirksam sind, sondern sind auch nicht in der Lage zu überblicken, wie sie ihre eigenen Forderungen überprüfen können.l Armselig. Und ausgesprochen peinlich, diese Demonstration von totaler fachlicher Unbelecktheit.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Neues Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Eine deutsche Variante von Homeland Security? Nein danke.

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Olympus E-1 Digital SLR

Und da sind sie, die ersten Daten zum 4/3 System von Olympus. Die Featureliste klingt wie aus den feuchten Träumen der Digifetischisten . Aber der Preis, sorry, der ist deutlich heftig. Warum für ein 4/3 System 2200 US Dollar (was dann warscheinlich eher 2500 - 3000 Euro wird) bezahlen, wenn man für weniger schon digitale Spiegelreflexen von Canon bekommt? Ich denke nicht das ein solcher Preis gerechtfertigt ist, denn der kleinere Chip ist nunmal eine Kompromisslösung (selektive Schärfe wird einfach schwieriger, wenn die Brennweiten kürzer werden). Und der Faktor hier ist ja nunmal 2, was deutlich kürzere Brennweiten als selbst im Consumersegment von Canon bedeutet.

Warten wir mal ab was das System im September bei Verfügbarkeit dann an Leistung bieten wird.

Bei Digital Photography Review (dpreview.com) gibts den Originalartikel.

Syndication

Ich spar mir jetzt mal das übliche Gerede von Stop-Energie, weil jemand eine Neuerung blogged (sorry, blockt ) und sag mal, warum ich der Meinung bin, das das Unternehmen Sinn macht.

RSS ist ein Format das von vielen verschiedenen Leuten in verschiedene Richtungen entwickelt wurde. Es gibt zwei Hauptströmungen. Die RDF-basierten Formate mit dem Gipfel in RSS 1.0, mit design-by-company und teilweise sogar by-commitee. Und die keep-it-far-too-simple Strömung von Dave Winer mit dem Gipfel in RSS 2.0, welches zwar versucht RSS und RDF zu verheiraten, aber eigentlich auch nicht so wirklich rund ist (zum Beispiel wird neuerdings von Dave alles was Namespaces benutzt als "funky RSS" tituliert - ich hasse Funk!).

Was kann also ein neues Format bringen? Unter Umständen garnix. Macht dann auch nix, dann weiss man wenigstens (und hat es nachlesbar dokumentiert), das RSS in den vorhandenen Ausprägungen gut genug ist.

Oder man erkennt das es Schwächen und Fehler im vorhandenen Pool an Formaten gibt. Wenn das der Fall ist, gibt es wieder zwei Möglichkeiten:

Die Schwächen lassen sich beheben (zum Beispiel eben durch RSS 1.0 mit voller RDF-Basis oder mit RSS 2.0 und ein paar zusätzlichen Namespaces). Mit Sicherheit wird das gemacht werden - denn nicht jeder will auf ein neues Format aufspringen.

Die Alternative - das neue Format - hat aber auch was für sich: es wird in Community-Technik entwickelt. Ein Wiki, auf dem jeder seinen Senf dazugeben kann. Es kann also ein durchaus interessantes Format werden mit vielen guten Ideen. Warum sollte man es dann nicht implementieren? Wär doch schade, wenn die ganzen Ideen umsonst wären ...

Mindestens ist es aber ein wunderbares netzpsychologisches Experiment. Ein Haufen von ziemlich abgedrehten Freaks unterschiedlichster Färbung, die in einem Wiki (man erinnere sich: jeder kann alles editieren und ändern!) versuchen zusammen zu arbeiten. Hey, das schreit gerade zu nach Chips und Cola und gemütlichem Zurücklehnen und mitlesen

Teufelsgrinsen

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Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Charming Python: Using combinatorial functions in the itertools module

Ein recht interessanter Artikel Über die neuen funktionalen Funktionen in itertools in Python 2.3. Mit itertools kann man eine Programmiertechnik anwenden, die aus Common Lisp schon länger als Series bekannt ist und am besten als lazy sequences beschrieben werden kann: Sequenzen von Objekten, die erst bei Bedarf soweit erstellt werden, wie nötig. Das eröffnet eine ganze Reihe sehr interessanter Techniken, die Programme sehr viel lesbarer machen können.

Hier gibts den Originalartikel.

Couchblog: Abgeben

Treffer.

Teufelsgrinsen

Hier gibts den Originalartikel.

Ein ungeheures Lächeln - "Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs" von Colin Goldner

Eine empfehlenswerte Buchrezension von Colin Goldner: Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs, Alibri Verlag Aschaffenburg, 1999 , geschrieben von Marcus Hammerschmitt. Lesen lohnt sich (jaja, ist nicht mehr ganz neu, aber ich bin zum ersten Mal drüber gestolpert - Dank geht an Instant Nirvana). Was wir hier im Westen gerne immer wieder vergessen: diese freundlich lächelnden alten Männer (egal ob es jetzt orthodoxe Bischöfe, katholische Päpste, moslemische Ayatollahs oder eben tibetanische Lamas sind) vertreten sehr alte kirchliche Strukturen. Mit sehr alten Ideen. Alt ist nicht zwangsläufig gut.

Erinnern wir uns mal daran, was Kirche bedeutet: Macht. Grosse Macht. In allen grossen Kirchen (in den kleinen sicher auch, nur halt in kleinerem Masstab) steht an oberster Stelle die Erhaltung der eigenen Macht gegenüber weltlichen Einflüssen. Staaten können demokratisch aufgebaut sein, Kirchen sind es nicht. Bestenfalls findet man Scheindemokratien.

Das Frauen in Kirchen massiv unterdrückt werden und häufig rechtslos oder gerade mal zur Vermehrung der Gläubigen ertragen werden, ist ja auch nichts neues. In vielen grossen Kirchen fehlt für Frauen etwas ganz wesentliches: die Möglichkeit für Frauen an die Spitze zu kommen, zentral leitende Stellen zu besetzen, überhaupt steuernd einzugreifen. Statt dessen dürfen sie gerade mal als Träger der Erbsünde herhalten. Oder Arbeiten verrichten - gerne auch sexuelle Dienstleistungen bringen. Kirchen sind eben eine rein männliche Veranstaltung. Schilderungen des Paradieses klingen eh oft mehr wie der letzte Ausflug ins Bordell als wie ein erstrebenswerter Zustand.

Von daher braucht es nicht zu wundern das auch der tibetanische Buddhismus eine ganze Menge Leichen im Keller hat und der freundlich lächelnde Herr aus Tibet nicht viel anders zu betrachten ist wie der freundlich lächelnde Herr aus Rom: mit grosser Vorsicht und äusserster Skepsis. Denn das Ziel der freundlich lächelnden alten Männer ist nicht das Wohl der Menschen, sondern das Wohl (und die Macht) ihrer Kirchen.

Die Ziele der Kirchen und die Ziele von frei denkenden Menschen widersprechen sich sehr oft, ja nahezu zwangsweise, da Machtgebäude von der Grösse z.B. der katholischen Kirche einfach nicht machbar wären, wenn jeder denken dürfte was er will. Ausser man ist gerade der Papst oder der Dalai Lama. Aber auch der darf nicht wie er will. Aber er will vielleicht garnicht anders.

Das Tibet des Dalai Lama ist eben nur ein religiös fundiertes Staatsgebilde. Und vor soetwas sollte man Angst haben. Egal welche Religion. Egal welche Kirche.

Hier gibts den Originalartikel.

MacOSX Packages for Mozart 1.2.5

Hey, Mozart und Oz gibt es auch für OS X. Ok, nicht direkt für OS X, sondern nur als normale Unix-Portierungen für OS X - das GUI baut weiter auf GTK auf und damit auf X11. Aber immerhin, man kann es auf dem Mac laufen lassen. Es gibt jetzt auch ein interessantes Buch über die Konzepte der Programmierung, welches diese anhand von Mozart und Oz beschreibt. Hier gibts den Originalartikel.

Try Before You Sell

Wer bei der Google AdSense-Geschichte mit machen will, kann unter dem Link ausprobieren, welche Ads Google für die eigene Seite liefern würde. Ich lehne natürlich Werbung auf meinen Seiten ab, aber andere haben ja vielleicht nicht ganz so viele Skrupel

Bei Google Weblog gibts den Originalartikel.

Vim 6: A Great Linux Outliner

Wer einen Outliner für Linux sucht, und VI mag, sollte sich mal den VIM Outliner angucken. Das ist ein Makropaket für VIM 6, mit dessen Hilfe dieser zu einem Outliner mutiert. Leider hat er noch ein paar heftige Defizite, wie zum Beispiel das er nicht speichert, welche Textbereiche collapsed sind und welche nicht. Aber grundsätzlich ist der schon ganz gut zu benutzen. Zumindestens immer noch besser als die Alternativen, die ich bisher gefunden habe. Ausserdem braucht man VIM nicht zu booten, wie Emacs

Hier gibts den Originalartikel.

Wer heute noch liest, hat selber Schuld

Achherrjeh. Mit Zusammenfassungen lesen und damit dann Wissen vorgaukeln haben wir uns doch fast alle schon mal in der Schule blamiert - Königs Erläuterungen oder wie die noch hiessen.

Bei Telepolis News fand ich den den Originalartikel.

Belgien ändert erneut Kriegsverbrechergesetz

War ja zu erwarten, das die einknicken

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

The Hercules System/370, ESA/390, and z/Architecture Emulator

Weil ich gerade im Chat mal wieder drüber geredet habe: der Link geht auf einen Emulator für IBM /370 und /390 Hardware. Und IBM liefert dafür Betriebssysteme - alte natürlich, aber dafür völlig legal. OS/360 oder MVS 3.8j oder sogar eine alte VM/370 Version auf einer Linux-Kiste ist doch ein richtig putziges Spielzeug für den Geek von damals

Und wie ich gerade sehe gibt es jetzt davon auch eine OS X Version. Sehr nett.

Hier gibts den Originalartikel.

ABCNEWS.com : Women Have Surgery to 'Restore' Virginity

Wiederherstellung des Jungfernhäutchens? Was denn noch alles? Wäre es nicht sinnvoller gegen diesen kulturellen Unfug, das eine Frau bis zur Ehe Jungfrau sein muss, vorzugehen? Aber nein, statt dessen lügen wir uns einen in die Tasche. Ist ja egal das die Welt schon lange ganz anders ist als in der Vorstellung reaktonärer Dummbeutel, hauptsache der Schein wird gewahrt. Und ist der Schein kapputt, gibts einen der ihn gegen Cash wieder poliert ...

Hier gibts den Originalartikel.

Ehemaliger Coast-Sportdirektor nimmt Rechtsanwalt

Och menno ist das ein Kuddelmuddel. Könnten die nicht mal wieder mit radsportlichen Leistungen in die Presse kommen? Ein "ausgeruhter" 12. Platz bei der Tour de Suisse ist jedenfalls nicht das, was ich mir darunter vorstelle ...

Hier gibts den Originalartikel.

My Visit to SCO

Mal wieder was zum SCO-Fall: hier berichtet jemand aus der Free Software Gemeinschaft über seinen Besuch bei SCO und das, was er unter der NDA über die ganze Geschichte erzählen darf. Wenn seine Einschätzung stimmt, dann hat SCO da einen haufen gequirlter Scheisse, aber wohl nicht viel mehr. Es bleibt interessant. Ich frage mich allerdings ab wann endlich in den USA auch Unternehmen gegen die FUD-Kampagne von SCO vorgehen, so wie es in Deutschland mit der einstweiligen Verfügung gegen SCO der Fall war.

Hier gibts den Originalartikel.

OS X Oberfläche für Spice

Wer sich mit Schaltungssimulation beschäftigt, oder dafür interessiert, unter dem Link gibts eine grafische Oberfläche für Spice, mit der man das Paket etwas Mac-typischer bedienen kann. Spice ist eines der ausgefeiltesten Systeme zur Schaltungssimulation (also so Transistoren, Widerstände, Spulen und son Zeug). Für Elektronikbastler vielleicht ganz interessant (für mich ist das nix, ich bin ja zu blöd einen Lötkolben am richtigen Ende anzufassen ).

Hier gibts den Originalartikel.

Schleuser-Ermittlungen auch im Bundestag

Passend zum Sommerloch eine schöne dreckige und widerliche Affäre. Ist doch nett, wie sich die Politiker um unsere Langeweile sorgen, oder?

Teufelsgrinsen

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Thunderbird für OS X

Hier gibts den aktuellen nightly Build vom Thunderbird Mailclient aus dem Mozillaprojekt für OS X. Macht einen sehr netten Eindruck, zum Beispiel funktioniert das Spam-Filtering deutlich besser als bei Apple Mail, wenn man IMAP4 einsetzt. Und Threading (Kommentarverkettung) kann er auch bei Mail. Nett. Sehr nett.

Hier gibts den Originalartikel.

EU-Bischöfe verlangen "Christliche Europaverfassung"

Moment mal: Der ausdrückliche Hinweis auf das Christentum sei "unbedingt erforderlich". Als Bürgschaft für Würde und Freiheit des Menschen solle das Dokument auch einen Gottesbezug enthalten. - irgendwie tun mir jetzt die Rippen weh vor Lachen. In wessen Namen sind denn wohl mehr Menschen umgebracht, verunglimpft und benachteiligt worden (und werden teilweise immer noch), als im Namen diverser Götter diverser Fraktionen? Die gehören nun wirklich nicht in irgendwelche Verfassungen. Jedem der anderer Meinung ist empfehle ich mal die Lektüre des Kirchenarbeitsrechtes und die Auswirkungen, die das z.B. auf Krankenhäuser oder Schulen mit Kirchlicher Teilträgerschaft (denn voll getragen werden die eh nicht von der Kirche, der Staat zahlt da immer deftig zu). Es gibt kaum etwas übleres als das Verhalten das die Kirche in solchen Institutionen an den Tag legt, wenn Mitarbeiter nicht der Kirche angehören - und das, obwohl die Kirche teilweise nichtmal 10% der eigentlichen Kosten trägt. Keine Religion in Verfassungen! Für eine klare Trennung von Staat (oder auch Staatenbund) und Kirche!

Bei Der Rollberg gibts den Originalartikel.

Hundt will Insolvenzgeld kürzen

Nunja, wo die ganze Wirtschaft mitlerweile auf den Hundt gekommen ist, ist die Zahlung von Insolvenzgeldern an die Berufsgenossenschaften natürlich angestiegen, Herr Hundt. Bringen Sie einfach Ihren Mitgliedern besseres Wirtschaften bei, dann wird die Zahlung nicht so oft fällig und die Umlage sinkt auch wieder ...

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Partei der Schwarzen Kassen

Netter kleiner Bericht über Möllemanns Waffengeschäfte und die seines geistigen Vorgängers (in dem Sinne, das er ein ähnlich kreatives Finanzgebahren an den Tag legte), Heinz Herbert Karry.

Bei Telepolis News fand ich den den Originalartikel.

Perle: Saddam war keine unmittelbare Gefahr

Schon niedlich wie die ganzen US-Falken alle so blöd sind und aus dem Nähkästchen plaudern. Welche Argumente für den Krieg lassen Wolfowitz und Perle nach den letzten Aussprachen denn noch für Dubya und Blair übrig?

Teufelsgrinsen

Bei TAZ fand ich den den Originalartikel.

Swindle - CLOS und mehr für DrScheme

Das hier ist aber wirklich klasse: eine auf Tiny-CLOS aufbauende OO-Erweiterung für DrScheme (wobei Objektorientiert hier der typische Objekt+Funktional-Mischmasch aus CLOS ist - also nicht diese Minimal-OO-Systeme von typischen klassenbasierten Sprachen). Sehr schön. Und noch einen grossen Stapel zusätzlicher Tools und Utilities. Im Prinzip könnte man meinen das der Programmierer versucht hat weite Teile von Common Lisp in DrScheme zu implementieren. Nett, da ich als alter CL-Fan und Scheme-Fan hier das beste aus beiden Bereichen kriege

Leider ist das System nicht auf das GUI-System ausgeweitet worden, das ist noch in der mehr klassischen OO-Form aus DrScheme vorhanden. Ein CLOS-Wrapper darüber (oder womöglich sowas wie ein Tiny-CLIM? Jaja, bin ja schon still, aber man wird ja noch träumen dürfen) wäre ja auch nicht schlecht.

Irgendwie erinnert mich DrScheme fatal an meine netten Xerox 1186-kompatiblen Lispmaschinen mit ihrem Mischmasch aus Interlisp-D und Common Lisp im Betriebssystem. Auch dort ist der Basiskram in Interlisp-D (in DrScheme halt in Scheme) implementiert und dann darüber ein Common Lisp (in DrScheme dann eben Swindle) gelegt. Sehr schöner Ansatz.

Und noch ganz witzig: ein kleines grafisches Werkzeug, das den Lambda-Calculus visualisiert. Programmieren mit farbigen Klötzchen zur Verdeutlichung.

Ich glaub ich mag DrScheme

Hier gibts den Originalartikel.

XchemeRPC

Soll mit DrScheme 200 und neuer funktionieren. Funktioniert natürlich nicht mit 204, die ich laufen habe. Also wieder mal ab in den Softwarekeller und mit der Rohrzange die Probleme beheben

Hier gibts den Originalartikel.

101 three sixty five

Ein recht interessantes Fotografie- und Bildtechnikblog. Fotos, Erklärende Artikel, technischer Hintergrund - alles was man sich vorstellen kann. Recht interessant gemacht. Und die Linksammlung in der Blogrolle auf dem Weblog ist auch nicht ganz uninteressant.

Hier gibts den Originalartikel.

Dieter Bohlen - Vorbild für Deutschland?

Waaaaaa - Dumpfbacke Bohlen für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen? Hat die Griefahn noch alles beisammen? Und das nur, weil er seine Steuern in Deutschland zahlt? Und weil er sich mit seinen Prollshows damit in Szene setzt, das er unfähigen Kids rüpelhaft klar macht, das er meint der Show-Gott zu sein? Und bitte schön was für ein Vorbild soll der denn für die Jugend sein: Seid arrogante und frauenverachtende Arschlöcher ? Siegmar hilf und verhindere das Grauen.

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

DrScheme

Eine sehr schöne Scheme-Programmierumgebung, deren Ziel vor allem das Erlernen von Programmierung an sich ist - aufbauend auf verschieden komplexen Scheme-Sprachumfängen. Das ganze gut daran orientiert was im jeweiligen Level notwendig ist. Dazu dann einen grossen Berg von Bibliotheken an nützlichen Funktionsdefinitionen, eine grafische Programmierumgebung und eine entsprechende Bibliothek für eigene Programme, viele sinnvolle Entwicklertools (und einige optinal zusätzlich installierbare Entwicklertools die man anderswo nicht bekommen kann) und das schönste: jetzt auch unter OS X lauffähig. Nett.

Hier gibts den Originalartikel.

Looking to do web stuff with Python?

Notizgeblogged, im Web-Framework-Shootout gehts um den Vergleich verschiedenster Web-Frameworks für Python. Recht interessant, und vielleicht kann ich ja die eine oder andere Idee für den Python Desktop Server oder den Python Community Server klauen. Bei Richard's stuff : /python gibts den Originalartikel.

Mikrofotografie

Eine Reihe von Tipps rund um Mikroskopie, Mikrofotografie und ähnliches. Bilder, Beschreibungen, Linksammlung etc.

Hier gibts den Originalartikel.

***Plonk***

Hach, herrlich, eine Linkschlacht in Blogistan.de. Leute, holt Chips, Cola und Popcorn raus, setzt euch gemütlich hin und geniesst das Schauspiel.

Teufelsgrinsen

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Sad day... GIF patent dead at 20

Und Tschüß

Teufelsgrinsen

Bei kuro5hin.org gibts den Originalartikel.

Textsatzsysteme wie man sie nicht machen sollte?

Ich bin ja ein Lisp-Fan. Ich liebe Lisp-ähnliche Sprachen und benutze nach Möglichkeit nur Sprachen die zumindestens einen gewissen Grundschatz der Features bieten, die Lisp-Implementierungen auch bieten. Aber das geht zu weit: ein Textsatzsystem in der Struktur von TeX, aber mit Lisp-Syntax.

Irgendwie erinnert mich das an die Probleme, die ich mit Common Lisp habe: ich mag die Sprache, ich finde die meisten Features genial bis göttlich und ich habe durchaus brauchbare Implementierungen zur Auswahl. Ich benutze sie trotzdem nicht: ich müsste einfach zu viel Text schreiben. Die Bezeichner sind so lang wie Cobol Syntax-Elemente. Ihgitt. Ähnlich bei Scribe: zwar sind die Bezeichner kurz, aber ich muss das ganze Geraffel drumherum schreiben. Und habe die tollen Blah-blubb-fasel-blubber Bezeichner für diverse Steuerungszwecke. Wer will den ganzen Mist schreiben? Was bringt mir ein Textsatzsystem, bei dem ich mehr Markup reinschreiben muss, als ich in nacktem HTML schreiben müsste? Wenn ich so viel non-content schreiben wollen würde, könnte ich auch gleich DocBook verwenden ...

Hier gibts den Originalartikel.

Egon, Du hast die URL vergessen!

Im Schockwellenreiter sein Forum ist ein besonders tiefergelegter Spambot unterwegs. Putzig. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Europäische Softwarepatente rücken näher

Idiotisch. Gefährlich. Letzten Endes Wirtschaftsschädigend. Was glauben diese dämlichen Politiker denn eigentlich, wer diese Patente bekommen wird? Die kleinen Softwarehäuser? Die freien Programmierer? Nein. Die grossen Firmen werden wieder mal auf lange Sicht den Vorteil haben. Klasse - Microsoft, IBM und andere Patenthorter können dann mit sauteuren Patentverfahren kleine Läden aus dem Markt drängen, wenn sie stören. Und können den Wahnsinn, den sie mit Softwarepatenten in den USA schon durchziehen, auch auf die EU ausweiten. Zahlen muss den ganzen Unfug dann am Ende wieder der Kunde.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Mark Pilgrim an einen Robot-Schreiberling

Wuff, da ist aber einer stinkig

Hier gibts den Originalartikel.

Orrin Hatch: clueless and malevolent

Ja super. Ein amerikanischer Senator will Internetuser zur Not auch über Zerstörung ihres Computers (vermutlich eher gemeint sind Angriffe über das Internet auf das Betriebssystem) davon abhalten, Filesharing zu benutzen. Ist jetzt irgendwann zu erwarten, das die Amerikaner im Internet auf Filesharing-Systemen Angriffe starten? Gibt es noch absurdere Vorstellungen als die von diesem Senator Hatch? Vielleicht will er auch die Todesstrafe auf Filesharing verhängen?

Bei algorhythm gibts den Originalartikel.

SCO vs. IBM: Suns McNealy preist Vorzüge von Solaris

Nunja, das der SUN-Chef den denbar dümmstmöglichen Versuch machen würde sich in einem aktuellen Thema zu platzieren und als von Fakten gänzlich unbeleckt darzustellen, darauf kann man sich ja mitlerweile schon verlassen

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Clement: Deutsche sollten mehr arbeiten

Klar. Die Flaute liegt einfach nur daran, das wir alle nicht genug arbeiten. Wie, wir haben zu viele Arbeitslose, die wir nicht unterbringen können, weil nicht genug Arbeit da ist? Egal, einfach mehr arbeiten, das hilft schon. Nicht den 4.5 Millionen Arbeitslosen, nicht der Wirtschaft, aber der Superminister kann sich bei Arbeitgebervertretern einschleimen und von seiner Konzeptlosigkeit ablenken, also hilfts wenigstens einem ...

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Wenns richtig wild werden soll: Paketdienste

Heute habe ich endlich das paket mit meinem Telekonverter für die Contax bekommen - einen Mutar II übrigens (zur Kombination mit meinem Sonnar 2.8/180, um daraus ein 360er zu machen). Sehr schön.

Nicht so schön: das Paket war schon fast eine Woche da, nur halt nicht bei mir, sondern bei einem Laden im Haus abgegeben. Weder hatte ich einen Zettel im Briefkasten, noch hing einer an der Tür. Hätte mich nicht einer der Mitarbeiter aus dem Laden angesprochen, hätte ich dem Lieferanten noch verärgertere Mails geschickt, wo denn das Paket bliebe.

Noch absurder: auf dem ganzen Paket ist nicht erkennbar, welcher Zustelldienst es mir dann schlussendlich gebracht hat. Es ist eine Zolldeklaration des Versenders dabei (kam aus USA), aber kein Zollvermerk oder Meldepapiere. So ein Paket gibt man doch als Paketzusteller nicht einfach irgendwo ab, da kommt doch höchstwarscheinlich noch eine Zollabrechnung nach, die der Paketdienst bezahlt haben will.

Nunja, ist nicht der erste Paketdienst der meint mich nicht finden zu können (dabei ist der Eingang einfach nur von der Seite des Hauses), aber in diesem Fall finde ich das schon recht heftig.

Auf Wiedersehen und Danke für den Fisch ...

Natürlich könne man Wale auch erforschen ohne welche zu töten, aber das würde viel zu lange dauern, da könnten die ja vorher ausgestorben sein - soweit der japanische Untersuchungsleiter für Walforschung (gerade in den Tagesthemen). Gibt es noch idiotischeres Gelaber um das Walmorden?

Checkpointed Object Database

Klingt recht interessant, eine Datenbank mit pseudo-transparentem Zugriff aus Python. Objekte werden automatisch eingelesen und bei Änderungen automatisch geschrieben. Objekte werden automatisch der Datenbank zugefügt, wenn sie von einem schon gespeicherten Objekt referenziert werden. Die Datenbanken werden per Reference-Counting von Müll befreit (ausser man produziert zyklische Referenzen). Und es gibt ein Checkpointing, mit dem man sicherstellen kann das eine Datenbank mit dem zuletzt konsitenten Zustand wieder hochfährt. Im weitesten Sinne ähnlich zu Metakit, aber ein bischen stärker auf Objekte als auf Tabellen abgestimmt. Dadurch sicherlich eine elegantere Einbindung in Python-Code. Die Frage ist, wie ist die Performance. Denn viele kleine Objektdatenbanken sind fies langsam, wenn die Anzahl der Objekte darin grösser wird. Und grosse Objektdatenbanken sind für sowas wie ein Weblogwerkzeug schlicht overkill. Hier gibts den Originalartikel.