Linkblog - 25.10.2012 - 4.2.2013

Repetier Software | The software driving your 3d printer. Interessant, das ist eine Software die alle Schritte des Prints in einer Oberfläche zusammenfasst und soll deutlich schneller sein als pronterface. Mac-Version gibt es auch, von daher wäre das mal einen Versuch wert. Es kommt auch mit einer eigenen Firmware, da muss ich natürlich erst mal in Erfahrung bringen, ob der Robo3D damit funktionieren kann (aber da er im Prinzip auf den Open Source Druckern aufbaut, könnte das durchaus klappen - und deren FAQ schreibt auch schon, dass sie Repetier-Host direkt benutzen wollen, Chancen sind also gut).

Filabot Personal Filament Maker for 3D Printers - Desktop Extruding System – Environmentally Friendly. Und damit macht man sich sein eigenes Filament aus Plastikschredder. Auch ne coole Idee.

Slic3r - G-code generator for 3D printers. Ah ja, auch noch eine wichtige 3D Printing Software. Mit Slic3r wird aus dem STL Modell der eigentliche Druckplan erstellt, mit dem dann der Drucker das Werkstück produziert. Hier geht es also um die Layerdicke, wie der Kopf bewegt wird, wie die Infills aussehen sollen etc.

Printable wood available. Cool - druckbares Holz. Im Prinzip einfach ein Holzsmehl-Plastik-Gemisch, das nach dem Druck dann bearbeitet werden kann wie normales Holz auch.

LightZone | Open-source digital darkroom software for Windows/Mac/Linux. Gerade dran erinnert, das ist ja jetzt frei. Und dadurch, dass es Java ist, ist es auch über mehrere Plattformen erhältlich. Bei meinen Experimenten damals war es für Linux durchaus eine coole Alternative. Speziell die Kontraststeuerung durch ein digitales Zonensystem ist recht cool, und das Programm speichert JPEG Vorschauen und in den Vorschauen direkt die Bearbeitungsschritte, so dass man diese leicht zwischen Rechnern austauschen kann. Achtung: derzeit braucht Lightzone immer noch einen Lizenzschlüssel. Der ganze Lizenzkram muss da erst ausgebaut werden, aber der Source ist schon auf Github, ist alles nur eine Frage der Zeit.

Thingiverse - Digital Designs for Physical Objects. Und da kann man suchen gehen für Inspirationen und Startmodelle. Vermutlich auch auf den anderen üblichen 3D Warehouses, nur muss man da dann die Modelle erst noch nach STL umformen (und diverse Vorbereitungen der Modelle machen, damit sie printfähig werden).

Tinkercad - Mind to design in minutes. Wow. Gibt sogar 3D Design Software für 3D Drucker die komplett im Web läuft. Ok, seit man Linux im Browser booten kann sollte mich nix mehr wundern, aber cool ist es schon ...

repetier/Repetier-Host-Mac · GitHub. Und die nötige Software zur Ansteuerung des Druckers.

RepRap - RepRapWiki. Jo, das wird dann wohl hoffentlich bald wichtige Lektüre für mich werden. Ziemlich cooles Zeug, das 3D Printing.

Pinoccio - A Complete Ecosystem for Building the Internet of Things | Indiegogo. Noch ein spannendes Arduino-kompatibles Projekt. Kompakte Arduino Boards mit integriertem Mesh Networking und Gateway-Möglichkeit über Wifi ins Internet. Das ganze als Open Source Hardware und ohne zwingenden zentralen Server.

i.MX233 Product Summary Page. Die vom Chumby One verwendete CPU - schon cool, was da alles im Core schon drin ist.

Chumby tricks - ChumbyWiki. Wenn man so rumsucht, schon spannend was mit dem Chumby so alles ging. Das war halt wirklich eine offene Plattform. Von daher vielleicht gar nicht so schlecht, dass der Hersteller platt ist und jetzt die Infrastruktur wirklich so langsam verschwindet, weil sich so zeigt ob ein offenes System wirklich weiterleben kann, auch wenn der ursprünglich treibende weg ist. Und abgesehen davon kann es so immer noch ein witziges Bastelprojekt bleiben. Ich glaube ich werde wirklich mal meinen alten Radiowecker austauschen und mal mehr mit dem Teil hier machen. Wenn ich also demnächst zu spät zur Arbeit komme und morgendliche Termine verpasse wisst ihr woran es liegt - dann ist mein gehackter Wecker abgestürzt.

Falling Faster than the Speed of Sound « Wolfram Blog. Interessante Analyse von Felix Baumgartners Sprung mit Mathematica. Ich bin ja immer noch in der Spiel-Phase mit Mathematica, daher sind solche Sachen recht spannend um ein besseres Gefühl zu bekommen wie man mit Mathematica an Probleme ran geht. Arbeiten mit Mathematica ist schon etwas anders als mit normalen Programmierumgebungen.

ZDoc - Browse Files at SourceForge.net. Und hier kommt wohl die vorläufige Rettung - eine Firmware, die offline arbeitet und die Widgets und den ganzen Kram von einem Thumbdrive lädt. Da wird sicherlich nicht alles funktionieren, aber wenn ich wenigstens einen Radiowecker damit wieder hin bekomme ist es schon ganz ok. Also wohl mal wieder ein Bastelprojekt angesagt.

End of Chumby as we know it... Page 1 - Chumby.com - chumbysphere forum. Cloud ist eben nicht immer die gute Idee - ich habe auch noch so ein Chumby-Teil zu Hause, aber wenn der Rettungsplan hier nicht klappt, ist es nicht mal mehr als Wecker benutzbar. Sieht so aus als sollte ich mich schleunigst darum kümmern das Gerät zu rooten um dort selber lokale Software zum Laufen zu bekommen. Im Prinzip ist der Chumby ja auch nur ein kleines Embedded Linux System mit ein paar Hardwaresensoren und integriertem Touchscreen (naja, eher Quetschscreen - der ist so unpräzise wie die ersten Generationen von Palm Pilots nach 1 Jahr Benutzung waren).

Metabones announces Speed Booster lens adapter for mirrorless cameras: Digital Photography Review. So von der Idee her klingt das bestechend - einfach per Optik den großen Vollformat-Bildkreis runterverdichten auf einen APS-C Bildkreis (ungefähr) und aus dem 1.5x wird ein 1.1x mit höherer Lichtstärke. Aber ob das in der Praxis tatsächlich genau so gut funktioniert wie beschrieben? Bin mal gespannt auf Testergebnisse.

Permaduino | Indiegogo. Interessantes Projekt: ein Arduino-kompatibles Board, welches eher als permanente Installation gedacht ist, aber trotzdem Prototyping-Charakter hat (also mit Breadboard kommt für die Verkablung der zusätzlichen Elemente). Idee dahinter: Prototyp mit einem der klassischen Systeme machen und dann mit diesem Board neu aufbauen um es dann dauerhaft einzusetzen - als Gehäuse kommen 8mm Video Kassetten zum Einsatz.

Back To Top: Android vs. iOS. Ein Artikel über ein Kuriosum in Android das mich auch schon öfter irritiert hat. Unter iOS kann man schnell zum Anfang scrollen wenn man den Titelbalken antippt. Unter Android gibt es nichts dergleichen als systemweite Geste. Und es ist auch nicht so einfach so etwas universal zu bauen, wie dieser Artikel erklärt.

SPT100 Pan & Tilt System. Ok, ich glaube, ich weiss was ich brauche. Mit so einem Gerät und zum Beispiel einer Kamera mit einfacher Bildauswertung dahinter kann man sich einen Follower bauen, mit dem man zum Beispiel Himmelsbeobachtungen machen könnte. Oder automatisch erstellte Panoramaabläufe für Google+. Oder optische Bereichsüberwachung mit Erkennung und Protokollierung von Änderungen. Und sonderlich teuer ist das auch nicht.

Reflow Controller Shield Arduino Compatible - Rocket Scream. Ofensteuerung mit Arduino. In diesem Fall für die optimale Verteilung von Lötzinn über Platinen - aber sowas kann man sicherlich auch modifizieren für optimale Backergebnisse oder zum Aushärten von Prototypen oder whatever. Schon cool.

the_silver_searcher - Interessant für jeden der wie ich große Sourcetrees verwaltet und durchsuchen muss. Im Prinzip sowas wie ack - also ein automatisch auf ganze Hierarchien laufender Grep, der zusätzlich Files nach verschiedenen Pattern filtert, wobei hier auch die gitignore und hgignore berücksichtigt wird. Und das ganze nicht wie ack als Perlscript, sondern in C und mit diverse native libraries und diversen Optimierungen für die Suche. Schneller gehts nur noch mit vorgenerierten Indizes (die aber ihre eigenen Probleme mitbringen).

Atom Publishing Protocol « WordPress Plugins. Wenn man das Atom publishing Protokoll benutzen will, muss man ab Wordpress 3.5 jetzt ein Plugin installieren, weil es aus dem Core rausgefallen ist. Natürlich haben die Wordpress-Programmierer sich nicht die Mühe gemacht und in das Plugin eine korrigierte Version des Atom Publishing Protokoll Servers gepackt, es ist immer noch der über 2 Jahre alte Bug mit Media-Uploads enthalten. Zum Glück funktioniert auch immer noch mein Patch, nur ist das File jetzt ein anderes auf das man es anwenden muss. Schon ziemlicher Pfusch, was die da treiben. Und wenn ich mir angucke wie der Bug im Wordpress Core ignoriert wurde, dann ist meine Hoffnung, dass irgendeiner sich die Mühe macht mal das Plugin zu reparieren ziemlich nahe dem Nullpunkt.

Polaroids interchangeable lens camera is awful hands-on | The Verge. Ok, damit hat sich das wohl auch gleich erledigt. Die ersten Prototypen und Bilder sind definitiv was anders als was hier tatsächlich auf der CES auftaucht und das klingt absolut nicht gut. Klar, könnte sich alles noch bis Release relativieren, aber ich würde da dann doch nicht mein Geld drauf setzen. Da gibt es andere, bessere Kameras zu vergleichbaren Preisen (z.B. der Ausverkauf der V1, die im Moment für 310 Euro mit dem 10-30 bei Amazon rumschwirrt). Update: das ist wohl eine andere Kamera, Polaroid hat scheinbar zwei verschiedene mit Wechseloptik rausgebracht, nur eine der beiden ist mit Android. Aber dass die andere dann doch gut ist, nunja, meine Hoffnungen sind da eher gering ...

[[[CES 2013]] Bring On The Influx Of Android-Powered Photography Machines: Polaroid Announces The iM1836 Mirrorless Camera With Jelly Bean](http://www.androidpolice.com/2013/01/07/ces-2013-bring-on-the-influx-of-android-powered-photography-machines-polaroid-announces-the-im1836-mirrorless-camera-with-jelly-bean/). Könnte interessant zum Hacken sein. Und das System schaut wirklich verdächtig nach der J1 von Nikon als Basis aus - wäre ja dann noch interessanter, weil man dann auch andere Optiken bekommen kann (und auf Dauer andere Bodies). Bleibt natürlich die Frage, ob das Android verhunzt ist oder recht offen und wenn offen, ob man auch problemlos eigene Apps drauf bringen kann.

Use Your iPhone, Android, Or Windows Phone To Lock And Unlock Your Mac Using Bluetooth | Redmond Pie. Netter kleiner Hack - braucht nur ein kleines Open Source Programm und zwei Apple Scripte und man kann Aktionen auslösen wenn z.B. ein Smartphone an einen Computer heran kommt oder von einem Computer weg geht - hier am Beispiel der Bildschirmsperre.

Blaze — Blaze 0.1-dev documentation. Hmm, hätte schwören können ich hätte das schon gehabt, aber egal. Blaze ist im Prinzip ein Compiler, der numpy ähnlichen Code umwandelt und an Runtimes zur evaluierung übergibt. Speziell unterstützt es dabei auch viele parallel arbeitende Runtimes und parallelisierung von Evaluierungen. Auch sind die Datentypen deutlich weiter ausgebaut als bei numpy - die Autoren selber betrachten Blaze als die natürliche Weiterentwicklung von numpy. Was mich daran fasziniert ist die Integration von einer recht weit ausgebauten Array-Programming-Library in Python - seit ich mit J rumspiele finde ich Array-Languages faszinierend.

IOIO for Android - SparkFun Electronics. Auch ein interessantes Projekt, bin von einem Bekannten heute darauf hingewiesen worden: ein IO Board für Android-Smartphones. Es wird einfach über USB angesteckt und wird über eine simple Java Library angesprochen. Da drauf sind dann diverse analoge und digitale Eingänge und Ausgänge, I2C und andere Schmankerl. Man kann sogar ein Bluetooth-Kit dafür bekommen, wenn man nicht per Funk damit kommunizieren will. Preislich vielleicht etwas höher als man es aus dem Arduino Umfeld gewöhnt ist, aber trotzdem, klingt cool. Ich werd aber erstmal auf mein Smartduino warten, das hat auch Android-Unterstützung.

Run Mobile Apps on Mac with BlueStacks :: Mobile Apps on Mac :: Mobile App Player for Mac | BlueStacks. Hey, die Beta kann jetzt beliebige Android Apps ausführen. Muss ich mir doch gleich mal angucken. So das eine oder andere Android-Tool wäre auch auf dem Desktop praktisch, speziell wenn es da nicht wirklich gute Desktop-Versionen gibt.

MariaMole | dalpix.com. Wem die normale Arduino IDE zu simpel ist (wobei ich sagen würde, gerade die Einfachheit ist der große Bonus), kann sich ja mal dieses Projekt angucken. Das ist eine eher klassische IDE mit der man Arduino-Programme bauen kann.

Java 3D Engine | Learn Java Programming in 3D. Sieht sehr interessant aus, vor allem weil es eine enge Integration in eine IDE (BlueJ) mit Fokus auf Programmieren lernen hat. Und mittlerweile kann man daraus auch direkt Android Applikationen generieren und damit zum Beispiel eigene Spiele oder Spielereien bauen.

mehrere Methoden, wie man interessante Bereiche eines Bildes finden kann - und zum Beispiel interessant für Übersichtsgalereien bei denen Bilder in feste Formate gebracht werden jd bei denen man intelligentere Beschneiden und skalieren anwenden will.

imwilsonxu/fbone · GitHub. Gar nicht so uncool. Bin zwar eigentlich Djangonaut, aber Flask hat mich schon immer ein bischen interessiert, weils halt gerade für kompaktere Projekte durchaus eine gute Basis ist. Durch die Integration von HTML5 Boilerplate und CSS Bootstrap könnte das hier auch für kleine Webprojekte mit Frontend interessant sein. Wobei Flask bietet durchaus genug Luft nach oben um auch größere Sachen damit zu realisieren - ist halt nur so, dass ich bei größeren Sachen oft doch eher zu Django greife. Aber gerade für den typischen Webservice mit zusätzlicher HTML Präsentation der Daten kann das hier wirklich praktisch sein.

Cubes 0.10.1 Released – Multiple Hierarchies Data Brewery. Hatte ich glaube ich schon mal, aber hey, das Fernsehen wiederholt ja auch dauernd. Und es sieht immer besser aus, was man damit machen kann. Muss ich mir wirklich mal näher angucken, da gibts so ein Projekt in dem ich glaube ich was damit anfangen könnte. Muss allerdings mal gucken wie ich das integriert bekomme, denn mein Projekt benutzt Django und dessen ORM und Cubes benutzt SQLAlchemy. Könnte interessant werden, das zu vermischen.

The Ruggeduino. Wird vielleicht interessant wenn ich meine kommenden Spielzeuge tatsächlich durchgebratzt habe ... (was bei meinen elektrischen Kenntnissen schneller passieren kann als mir lieb wäre)

The SQLite RTree Module. Und noch eine Erweiterung für SQLite, diese hier eine Standarderweiterung. R-Trees sind Baumstrukturen die optimiert sind für Range-Abfragen - also Wertebereichabfragen wie z.B. "ist dieses gegebene Rechteck in der Liste der Rechtecke enthalten".

The Gaia-SINS federated project home-page. Nur schnell markiert, falls ich es mal brauchen könnte - spatiale Daten (GIS-Daten) in SQLite mit einer Erweiterung effizient indizieren und abfragen können. Da ich erklärter Fan von SQLite bin, durchaus interessant. Und es ist als dynamisch ladbare Erweiterung realisiert (tuts natürlich nur wenn das SQLite das man benutzt auch für Erweiterungen freigeschaltet ist - leider oft nicht der Fall, Installation könnte also eigene Neukompilation von SQLite erfordern, aber so schrecklich ist das nicht).

plan 9 war das System, welches die Ideen von Unix noch weiter getrieben hat und darauf aufbauend ein verteiltes System mit verteilten Ressourcen und seamless networking schon in den späten 80ern ermöglicht hat. Einfach mal drüber nachdenken wo wir heute wären, hätte sich das durchgesetzt. Tabletts, die direkt Netz Ressourcen nutzen, die direkt komplexe Anwendungen auf CPU Servern im Netz nutzen und auf die der Entwickler beim Debugging direkt zugreifen kann von seiner Workstation, ohne irgendwelche Hacks.

F-Droid. Durchaus interessant - ein App-Store für Open Source Anwendungen für Android. Damit man nicht ständig selber nachgucken gehen muss, ob es Neuigkeiten gibt. Natürlich sind einige der Apps auch im normalen Google Play Store drin, aber nicht jedes Open Source Projekt will durch Googles Reifen springen.

The iDroid Project - Where it presently stands - 0xDEADFA11. Zum Thema Android auf iPad - sieht nicht gut aus, iDroid war wohl das aktivste Projekt das eine Gesamtlösung liefern wollte, aber der Status aus Juli und der Zustand des Projektes im Statusüberblick sehen nicht so aus, als ob da in Kürze was kommen würde. Schade.

Ipad optimization - xSellize. Ich glaub das guck ich mir mal genauer an - auf meinem iPad 1 hab ich nämlich mitlerweile das Problem, dass mir Apps ständig wegen Speichermangel crashen (z.B. der offizielle Twitter Client). Nach Erfahrungen mit anderen Systemen mit Flash sollte der Swap auf Flash nicht zu schlecht von der Performance sein - und wenn sich der Batterieverbrauch dann auch noch in Grenzen hält, wärs vielleicht eine Übergangslösung. Auch wenn es mich nervt, dass man nach so kurzer Zeit schon nur noch mit Jailbreak und Systemhacks sein System weiter benutzen kann. Idealer wäre wohl wenn jemand Android auf die alten iPads portiert ...

ActiveAndroid | Active record style SQLite persistence for Android. Hmm, mal angucken - ein weiterer ORM für Android, aber einer mit recht interessanter Syntax. Der Source verspricht auch noch ein paar mehr Sachen wie z.B. Joins. Wenn dann auch noch Migrations brauchbar abgebildet werden (daran krankt es erschreckend oft), könnte mich das Projekt durchaus motivieren mal mein kleines Bastelprojekt umzustellen.

Official Website | FreeBASIC Programming Language. Gerade drüber gestolpert (fragt nicht), ein freier Basic-Compiler der sich an QuickBasic orientiert.

The ElfData Plugin. For future use, etwas effizientere Stringklassen und Strukturen als die normalen in RealBasic. Und Basisstrukturen für Parser und Tokeniser. Irgendwann will ich ja doch mal einen eigenen Markdown-Prozessor für mein Desktopwiki bauen anstelle dauernd externe Tools aufzurufen.

A Cloud Storage Programming Interface - Store everything. Das sieht ganz interessant aus - eine C# Library zum Zugriff auf diverse Cloudspeicher. Unterstützt auch Dropbox und vor allem unterstützt es auch Mono for Android und MonoTouch, wodurch ich es als Basis nehmen könnte um mein kleines Android-Projekt mal testweise auf C# umzuschreiben.

F# and MonoGame on the Mac. Wer auf dem Mac mal Games bauen will hat mit MonoGames eine interessante Option. Es handelt sich dabei um eine Reimplementation der Microsoft XNA APIs. Also im Prinzip einfach die Weiterführung von Mono in den Gaming-Bereich. Ziemlich coole Sache - und weil eine coole Sache alleine nicht reicht, gibts in dem verlinkten Artikel das ganze mit Integration in F#, der funktionalen Sprache für .NET von Microsoft. Leider wird für iOS MonoTouch und für Android MonoDroid benötigt, wodurch es dort einen leichten Anschaffungswiederstand zu überwinden gilt (sind nicht ganz billig die Lizenzen, für Hobbyisten also vielleicht nicht so ganz der Knaller).

git-annex. Definitiv wert für zwei oder drei Blicke. Im Prinzip ist das sowas wie ein manuell betriebenes Dropbox - man kann Ordner mit anderen Ordnern verknüpfen und Sync-Beziehungen definieren. Aber man kann auch zum Beispiel Redundanzen definieren, wodurch sichergestellt ist, dass von Files genügend Kopien vorliegen - löscht man eine Datei, gibts was auf die Finger wenn es die letzte Kopie war (und sie wird wiederhergestellt). Viele Kommandos zur effizienten Verwaltung verschiedenster Szenarien kommen dazu und es gibt verschiedenste Backends für die Daten - z.B. kann man Amazon S3 integrieren und mit geeigneten Mitteln als Backup-Repository einbinden, oder URLs aus dem Web referenzieren und darüber Dateien jederzeit wieder rekonstruierbar machen (damit kann man z.B. auch einen eigenen Fileserver mit http Oberfläche integrieren). Oder sogar sowas wie Google Mail als Backend benutzen und seine Daten in Dateianhängen. Oder alle Mittel von git benutzen um z.B. temporäre Ergebnisse von Synchronisierungen auszuschließen. Im Gegensatz zu Sparkleshare - welches ja auch auf git aufbaut - werden hier aber nur die Metadaten in git versioniert, nicht die Dateien selber. Das hat natürlich den Nachteil, dass Dateiänderungen darüber nicht zurückgedreht werden können - dazu bräuchte man ein versionierendes Backend wie z.B. bup, welches dann als Datensicherung mit Versionierung und Definition der Backup-Zyklen benutzt wird. Der Vorteil der git-annex Methode ist aber, dass die Daten nicht so gigantisch wachsen wie bei Sparkleshare wenn man z.B. große Dateien wie Videos oder Digitalbilder syncen will - nur an der definierten Backup-Schnittstelle würdenm die Versionen anfallen und man kann explizit bestimmen welche Daten da hin gehen. Nix für Mäuseschubser, aber klasse für Kommandozeilenfetischisten.

couchbase/Android-Couchbase. Als Alternative zu SQLite unter Umständen interessant - vor allem, wenn man weniger mit strukturierten Daten sondern mehr mit Dokumenten arbeitet. Denn CouchDB bietet da echte Vorteile. Zusätzlich bekommt man damit eine Sync-Infrastruktur zur automatischen Replikation von Datenbankänderungen auf einen zentralen Server. Und zwar ohne wie bei SQLite Lösungen dafür Textexporte mit Dropbox-Sync zu bauen. Wobei letzteres erstaunlich gut funktioniert in den Situationen in denen ich das brauche.

Processing on iOS. Gerade drüber gestolpert. Drin was drauf steht - processing.js in einer spartanischen aber nutzbaren Mini-IDE. Nett für zwischendurch. Und passt irgendwie gut zum Tablett. Sketches beenden ist etwas hakelig, man muss oben auf einen Balken tippen oder drücken oder sowas, was einem keiner verrät. Aber sonst eigentlich alles klar. Es gibt noch zwei weitere die ich gefunden habe, eine kostet 89 cent und liefert eine Oberfläche analog PDE und die andere ist pr0c0d1n6 - ist zwar recht teuer mit vierfuffzig, aber hat dafür eine wirklich brauchbare IDE.

OpenXION. Der Vollständigkeit halber erwähnt: eine Open-Source-Implementierung einer xTalk-Sprache (die Familie zu denen HyperTalk - die Sprache von HyperCard - gehört) in Java. Könnte man zum Beispiel in eigene Projekte als Scriptsprache reinbringen.

uliwitness/Stacksmith. Und weil wir gerade mal wieder bei HyperCard sind - Stacksmith will einen Clone für OSX bauen. Wobei ich mich schon frage, warum sie selbst bei der grafischen Darstellung sich exakt am (rein schwarz-weißen) Original orientieren.