'Hollywood Accounting' Losing In The Courts | Techdirt - bei der nächsten Diskussion über die arme Filmindustrie die doch durch Filmpiraterie so arg gebeutelt ist, einfach mal an diesen Artikel denken. Wie man aus einer Milliarde Gewinn ganz einfach 170 Millionen Verlust macht - und damit dann argumentiert, warum man Darstellern und anderen Mitarbeitern keine volle Gage zahlt, denn der Film hat ja nur Verluste gemacht ...
Linkblog - 23.5.2010 - 10.7.2010
Three Minute Philosophy - Immanuel Kant - ich link da ja nicht oft hin, aber naja, wer Kant in 3 Minuten zusammenfasst und dabei noch 30 Sekunden auf den Namen verschwenden kann und am Ende bei Kant immer noch einen Lacher dranhängen kann, das muss man einfach würdigen.
Fake - Mac OS X Web Browser Automation and Webapp Testing Made Simple. - vom Autor von Fluid, den ich gerne für site-spezifische Browser benutze.
Dropbox API - und das könnte für die nächste Zeit ein recht wichtiges Spielzeug für mich werden - eine API für Dropbox. Klar, meistens muss ich nur Files hin- und herschicken, da reicht es einfach Dropbox zu benutzen. Aber für manche Sachen wäre eine API zum Zugriff auf die Metadaten auf Dropbox durchaus interessant (eines meiner schon länger auf Halde liegenden Projekte wäre eine Umsetzung des Simpletext.ws Dienstes von Google App Engine auf einen normalen Python-Dienst mit Dropbox als Backend zum Beispiel).
Python 2.7 Release - einige gute Sachen drin, speziell die set und dictionary comprehensions mag ich - bisher habe ich mir mit Generator-comprehensions beholfen, aber gerade die dict-comprehensions sehen einfach besser und lesbarer aus. Aufgrund diverser Abhängigkeiten bin ich auf der Arbeit wohl noch auf längere Zeit an Python2 gebunden, da ist es schön, dass einige der Python3 Features auch in Python2 verfügbar werden. Allerdings bin ich einer derjenigen, die wirklich Python3 wollen - allein schon das deutlich aufgeräumtere Stringhandling mit Unicode als Default. Aber solange Django nicht auf Python3 läuft, bleib ich notgedrungen auf Python2.
Gib dem Irrsinn eine Chance!: Ich kaufe nicht mehr bei Thalia!!! - "nett" wie sich Thalia aufführt. Der Laden ist mir ja eh schon lange suspekt, denn interessante Buchhandlung, das geht anders. Ein Grund warum ich immer mehr im Internet kaufe ist die schlichtweg abgrundartig öde Auswahl an "Literatur" in örtlichen Großbuchhandlungen. Leider beschränken sich Kleinbuchhandlungen in Münster auf Kinderliteratur, Frauenliteratur, Esoterik und Religion- und ich weiss auch nicht warum ich Esoterik und Religion jetzt getrennt aufgezählt habe. Jedenfalls nicht das, was ich lesen will. Und bei allen nicht-deutschen Büchern sind nahezu alle Buchhandlungen hier derartig schlecht im Bestellen, dass Amazon da schlicht aus der Motivation des "ich will das Buch noch dieses Jahr bekommen" im Januar zur dringenden Option wird. Vielleicht kommt irgendwann mit Selbstverlag und lokalem Print wieder Bewegung in die Sache - und damit hoffentlich auch wieder eine Chance für kleine, gut sortierte und kompetente Spartenbuchhandlungen. Denn eigentlich macht das stöbern im Buchladen Spaß, wenn die Verkäufer tatsächlich wissen wovon sie reden und nicht nur deshalb im Buchladen verkaufen weil man in der Parfümerie zu wenig verdient. Aber das ist vermutlich für Münster eher eine Utopie.
Back In Time - schaut ganz gut aus, es bietet in etwa das, was auch TimeMachine macht. Ok, Linux-typisch sind ein Haufen Optionen und Auswahlen zugekommen und einfach / als Quelle für die Sicherung eintragen ergibt nix, aber nunja, wenn man die relevanten Verzeichnisse manuell aufnimmt (und dran denkt die Auswahl gelegentlich bei Änderungen mal zu aktualisieren), kann man damit durchaus wohl was anfangen. Die Basis ist jedenfalls rsync mit Hardlinks, also im Ergebnis echt brauchbare Backups, weil man da zur Not auch manuell rücksichern kann. Was ich noch nicht ausprobiert habe ist was passiert, wenn man auf removeable media sichert und die nicht drin sind. Aber da hats ja auch bei faubackup gehakt. UPDATE: tut ganz brauchbar mit Wechselmedien, macht zwar eine stündliche Meldung wenn das Laufwerk nicht dran ist, aber erkennt es sauber und überspringt den Backup-Lauf dann. Schön wäre noch ein "automatisch sichern wenn Laufwerk auftaucht".
liebke's clj - ah, jemand hat Paketinstallation und eine anständige REPL für Clojure zusammengeworfen, so dass man auch mal eben schnell interaktiv mit Clojure rumspielen kann, ohne jedesmal ein Projekt anlegen zu müssen. Ganz praktisch um mal fix mit irgendwelchen Java-Libs rumzuprobieren. Macht intern nix anderes als ein verstecktes Leiningen-Projekt anzulegen und zu verwalten, ist also eher Kosmetik, aber die richtige Art von Kosmetik
jessemiller's HamlPy - muss ich mir mal angucken, eine Implementation von HAML (im Prinzip eine Kurznotation für HTML) mit Integration für Django. Gerade für die vielen kleinen internen Templates könnte das interessant sein, denn die werden von Programmierern und nicht Designern gemacht. Allerdings müsste ich mir dann erstmal angucken wie gut (oder wie schlecht) ich damit JavaScript integriert bekomme. Aber sicherlich interessant - HTML ist nicht wirklich Diff/Merge-freundlich und schlichtweg nervig zu schreiben und zu lesen.
Welcome | Ibis Reader ™ - ein ePub reader im Web mit Sync der Lesepositionen (naja, nicht wirklich Sync - die speichern ja alles in der Cloud und der Reader ist einfach nur deren Webinterface). Für die, die kein iOS 4 benutzen können (weil z.B. iOS 4 aus einem iPhone 3g ein sehr langsames iPhone 3g macht) und keinen Bock auf Amazon Kindle (für den sie ihre Bücher auf die Amazon-Server schicken müssten) haben eine Alternative. Ausserdem unterstützt es auch Android Phones.
Write-Ahead Logging - in SQLite! Ab Version 3.7. Das ist sehr interessant, weil damit ein Anwendungsfall einfacher wird - multicore-nutzende Applikationen, die mit einer embedded Datenbank arbeiten wollen. SQLite wird damit noch mehr zum Schweizer Messer der Datenspeicherung (und wenn man beim Programmieren darauf Rücksicht nimmt, ist der Wechsel zu PostgreSQL für größere Installationen wo die embedded Datenbank keinen Sinn mehr macht einfach lösbar).
Inconsolata - bin über mein iPad (in iSSH) über diesen Font gestolpert und empfinde ihn als sehr angenehm. Gerade mit heutigen höheren Bildschirmauflösungen kann auch ein Monospace Font gerne etwas Wert auf Details legen - und der hier macht das gut.
iPad or Bust! - Blog - The Omni Group - OmniOutliner für das iPad? Das wär klasse. Wobei für viele Sachen benutze ich mitlerweile einfach Taskpaper wegen des einfachen syncens. Ich hoffe ja immer noch, mehr Apps nutzen Dropbox als Dateiablage, aber bisher ist das noch reichlich dünn gesäht.
Nicholas Piël » ZeroMQ an introduction - kurzer Überblick wie asynchrones Messaging mit ZeroMQ und Python aussieht und wie die verschiedenen Messaging-Szenarien abgebildete werden können. Sollte ich mir mal genauer angucken, denn es ist sowas wie ein deconstructed Framework für Messaging - also nur die Bausteine um ein eigenes, optimal auf das Problem zugeschnittenes, Messaginng System bauen zu können.
Ben Goldacre: Predictions are fine, but there are better ways to protect a population - Italien ist ja schon immer etwas seltsam (ich mein, die haben einen Presse-Don als Präsidenten und diesen seltsamen katholischen Ministaat mit dem Herrscher mit Absolutheitsanspruch). Und dieser Ministaat hat ja eine lange Tradition im verklagen (und verurteilen) von Wissenschaftlern. Vermutlich sollte es einen nicht wundern, wenn jetzt Seismologen vor Gericht gestellt werden sollen, wegen Totschlags, weil sie ein Erdbeben nicht vorhergesagt haben. Und sowas gehört zur EU ...
iOS 4 walkthrough | TiPb - hoffentlich kann man mit iOS 4 endlich Spellcheck (er auf dem iPad recht brauchbar tut) und Autokorrektur (das immer noch dieses armselige "space übernimmt den Vorschlag" Verhalten hat) getrennt aktivieren und deaktivieren. Denn eigentlich möchte man schon Spellcheck haben, aber solange Apple diese dämliche Autokorrektur beibehält und den Spellcheck daran koppelt, solange kann man das komplett vergessen.
PyFilesystem 0.3 released - schaut interessant aus, Dateisysteme in und mit Python. Man kann FUSE Dateisysteme in Python schreiben oder einfach auch nur auf Amazon S3 oder FTP mit dem gleichen Code zugreifen.
About Greenfoot - eine grafische Programmierumgebung für Spiele und anderes interaktives in Java. Von den BlueJ Machern.
Chimply generates your images - liefert eine nette Auswahl an Ajax-Aktivitätsindikatoren. Von denen, die ich getestet habe, so mit das interessanteste Exemplar.
PyPy Status Blog: A JIT for Regular Expression Matching - sowas ist der Grund, warum ich durchaus glaube, dass die Zukunft von Python PyPy heisst (oder etwas vergleichbares) und warum ich sowas wie PyPy haben will. Eine Umgebung, in der alle Sprachelemente auf eine gemeinsame Basis zurückgeführt werden, in der ich auf allen Abstraktionsebenen arbeiten kann - notfalls auch auf der Ebene der Codegenerierung. Das bietet wesentlich angenehmere Optimierungsmöglichkeiten als das Modell von CPython, wo höhere Performance ab einem Punkt nur durch C-Erweiterungen machbar ist. Allerdings komme ich auch von Lisp, wo es völlig üblich ist, von High-Level-Sprachelementen bis runter auf die Codegenerierung mit einer Sprachfamilie zu arbeiten. Meine Xerox Lisp Maschine hatte einen TCP/IP Stack in einem Subset von Interlisp geschrieben - das ist durchaus mit der Situation von PyPy und RPython vergleichbar.
nutshell — Lettuce v0.1.2 (barium release) documentation - lettuce ist cucumber für Python. cucumber ist BDD für Ruby. BDD ist behaviour driven development - zuerst schreibt man BDD stories, dann schreibt man dazu den Code und ein kleines Python-Modul, welches die Story mit dem Code verbindet. Daraus ergibt sich dann automatisch der Testcode. Sieht auf den ersten Blick etwas albern aus, aber hat einfach den Vorteil, dass sich Testfälle tatsächlich an spezifiziertem Verhalten orientieren und nicht einfach abstrakt in den Wald programmiert werden. In Kombination mit testcase-pro-bugreport liefert das eine recht brauchbare Testumgebung.
SSH on the iPhone at last | The 23x blog - "termcapinfo xterm ti@:te@" in die .screenrc für Unterstützung der Scroll-Gesten ist an dem Artikel das wichtigste (und auf dem iPad macht ssh auch durchaus Spaß - eine ordentliche Servermaschine und man kann gemütlich im Sessel mit dem iPad scripten, evtl. noch ein Bluetooth-Keyboard dazu ...)
Urheberrechtsreform: Justizministerin füllt Dritten Korb - Golem.de - äh, hallo Frau Ministerin, Sie sind Politikerin und aus der FDP. Könnten Sie sich bitte an die Vorurteile der Blogger halten und komplette Unkenntnis von Technik demonstrieren? Sowas wie Ihr offensichtliches Erkennen des Links als grundlegendes Mittel des Internets, sowas kommt mir nicht wieder vor, ok? Und überhaupt, wieso machen Sie sich ein paar der Meinungen von Bloggern und von Kreativen gleichzeitig zu eigen? Verstößt sowas nicht gegen das Urheberrecht? Und überhaupt, wie kommen Sie dazu, ausgerechnet den Schwachpunkt der Kulturflatrate gleich offen zu benennen? Muss sowas nicht erst durch 50 Ausschüße ermittelt werden? Können Sie nicht wie andere Politiker einfach das ganze als Kommunismus ablehnen? Ok, mit dem seltsamen Vorschlag, die Provider sollten doch die Benutzer automatisch (ohne Daten zu analysieren oder zu erfassen) darauf hinweisen wenn sie was verbotenes tun, damit versuchen Sie es wieder ein bischen rauszureißen, das hat schon was von typischem Politikerdenken. Aber so ganz will der Eindruck trotzdem nicht verschwinden, Sie wüssten tatsächlich wovon Sie reden. Das geht aber nun garnicht. Das verstößt doch voll gegen alle Regeln der Politik.
iFolder - bin ich erst jetzt drauf gestoßen. Open Source von Novell die eine Funktionalität analog zu Dropbox aufbaut. Nur dass man seinen Server selber betreibt (eine Linux-Kiste, fertige Pakete für Open Suse). Das ganze mit Mono gebaut, Clients für Linux, Windows und Mac. Ich habs noch nicht ausprobiert (Dropbox funktioniert einfach zu gut als dass ich da großen Drang für Änderungen verspühre), aber ich glaub vor der nächsten Verlängerung bei Dropbox könnte ich mir das mal angucken. Eine Suse-Kiste irgendwo hosten (oder den Server auf Ubuntu oder Debian zum Laufen bekommen) sollte nicht das grösste Problem sein und ich stoße schon an die Grenzen der 50G Option von Dropbox. Was ich nicht gefunden habe ist der Zugriff auf ältere Versionen von Dateien - hab aber auch noch nicht die recht umfangreichen Handbücher durchgeguckt.
Innovation sieht anders aus: Rechristiansenisierung - taz.de - Jauch statt Will? Und für so einen Scheiß bezahl ich Gebühren? Anne Will war seit langem endlich jemand mit Profil in der ARD, die selbst einen Fernsehmuffel wie mich mal motivieren konnte einzuschalten.
SPD sagt CDU in NRW ab: Die wahren Irren - taz.de - das rumgeeiere und die dummen Sprüche der Politiker gehen mir ziemlich auf den Senkel. Dummschwätzer alle miteinander, an einer echten Lösung ist keiner von denen interessiert. Und so müssen wir weiter diesen unsäglichen Rüttgers ertragen, weil SPD und Grüne dumme Prinzipienspiele gegen die Linke wichtiger einschätzen als eine Ablösung der Union in der Landesregierung. Klar sind die Linken Chaotisch - waren die Grünen damals bei ihren Anfängen auch. Und? Ist etwa ein Rüttgers im Amt besser?
AdBlock for Safari - mit Safari 5 kann man jetzt Ads blocken. In diesem Fall ist eine Chrome Extension nach Safari portiert - scheintbar sind die recht ähnlich (beide basieren ja auf JS + HTML5 als Technik).
Im Auge des Gesetzes — Der Freitag - jaja, der Staat würde doch nie unerlaubte Datensammlungen anlegen, der Staat legalisiert einfach den Bockmist den er verzapft.
Racket Released - PLT Scheme hat einen neuen Namen und ein neues Release. Und ist immer noch die coolste Scheme Umgebung.
Internettelefonie: iPhone: Telekom droht Skype-Nutzern - WirtschaftsWoche - jaja, unsere tollen Telekomunikationsunternehmen. Total kundenorientiert.
HDRtist "HDR Software will never be the same" - Ohanaware - die Software, die ich für den HDR Test benutzt habe. Keinerlei Einstellmöglichkeiten jenseits simpler Berechnungsstärken für die Einzelbilder. Aber das Ergebnis gefällt mir und sieht recht natürlich aus.
kenkeiter's ryfi - geblogmarkt für später. Ein Server in Ruby, der mit EyeFi Karten zusammenarbeiten kann und es so ermöglicht mehr mit Fotos zu tun als sie nur zu speichern. Damit könnte man dann automatische Syncs to der eigenen Cloud bauen oder andere Spielereien.
Creaceed - Hydra - sollte ich mir mal angucken, da es sowohl einige Tone-Mapping-Algorithmen hat als auch Pixelmapping/-morphing unterstützt werden, man daher nicht zwingend mit Stativ arbeiten muss (auch wenn da natürlich dann Abstriche gemacht werden müssen). Ausserdem gibts das als Lightroom Plugin.
HDR PhotoStudio: HDR photo software, HDR merge & editing, BEF plug-in, realistic HDR imaging - und noch eine Software, die auch Fokus auf korrekte Farbabbildung und nicht diesen albernen Pseudo-HDR-Look legt.
Plac: Parsing the Command Line the Easy Way - interessante Bibliothek zum Parsen von Parametern für Python-Tools. Deutlich kompakter als andere Bibliotheken. Parameter werden per inspect automagisch aus definierten Funktionen abgeleitet.
Python Package Index : Baker 1.1 - und noch eine weitere Alternative eines mehr deklarativen Kommandozeilenparsers.
Aeracode :: On Django And Migrations - South core libraries wandern in der nächsten Zeit möglicherweise in den Django core (vielleicht mit Target Django 1.4). I approve. Die Basis für Migrationen schon im Django core zu haben wäre nicht nur für Migrationen hilfreich, sondern auch für Projekten in denen höhere Dynamik in den Datenmodellen gefordert ist - mein derzeitiger Hack mit sqldiff und einigem selbstgestrickten ist eben nur genau das: ein Hack. Wird wohl Zeit mir South mal genauer anzugucken (bisher nur grob reingeschaut, aber was ich gesehen habe gefiel mir) und zu überlegen, ob ich nicht schon jetzt meinen Hack auf eine etwas leistungsfähigere Basis stelle.
Mamiya announces RZ33 medium format camera - also wenn ich mal eben 18000 US Dollar zu verbrennen hätte, das wäre sicherlich ein charmanter Weg dazu. Die Mittelformatoptiken von Mamiya sind vom allerfeinsten und die RZ Serie ist ein hochsolides System. Ok, die RB hat noch mehr Charme, aber so verrückt Digitaltechnik in mechanisches Gerät zu packen ist halt nur Leica. Es gibt zwar schon geraume Zeit Digitalrückteile, die an die RZ gepackt werden kann, aber so ein komplett integriertes System ist natürlich noch eine Runde schöner. Interessant, dass Mamiya in Zeiten in denen Mittelformat mehr in Richtung kleine Systeme wandert (ihr eigenes 6x4.5 System, Pentax mit seinem angekündigten Digitalsystem, Hasselblad mit der Fuji-Kooperation H1), bei Mamiya mal wieder eines der ganz dicken Teile ausgebaut wird. Klasse. Auch wenn ich in der näheren bis mittleren (und vermutlich auch fernen) Zukunft keine 18000 US Dollar zu verbrennen haben werde ...
Oppugn.us: Where The Rants Go - Zed Shaw über Flash. Fuck, yeah.
HackageDB: berp-0.0.1 - jemand programmiert einen Python 3 Compiler und Interpreter in Haskell. Zumindestens rein intellektuell ganz interessant.
Köhler-Rücktritt: Fassungslosigkeit und Bedauern - passt zu ihm, dass er zurücktritt weil er beleidigt über die öffentliche Reaktion auf seine Äußerungen ist, und nicht weil seine öffentliche Äußerung mindestens grob missverständlich oder schlicht daneben war.
Fossil: Fossil Home Page - der Autor von SQLite, meinem bevorzugten Werkzeug für alles was Daten lokal speichern muss, hat auch ein eigenes verteiltes Versionierungssystem (ala Mercurial oder Git) gebaut. Und es hat gleich noch ein integriertes, verteiltes Wiki und ein integriertes, verteiltes Bugtracking mit dabei. Das ganze basiert natürlich auf SQLite als Backend zur Speicherung der Daten und hat einige interessante Eigenschaften. Durchaus mal wert anzugucken, zumal seine Installation nahezu perfekt ist: einfach ein fertiges Executable in den Pfad kopieren, das wars schon. Yep, Versionierung, Wiki, Bugtracking, CGI für Weboberfläche - alles in einem einzigen Executable. Kompakt ist es auch noch. Beeindruckend.
ikiwiki - und weil ich gerade mal wieder bei bare-bones Projekten bin: ikiwiki könnte recht interessant sein, es nennt sich selber "Wiki Compiler". Im Prinzip einfach ein Haufen Wiki-Seiten in Textfiles, verwaltet mit einem Versionierungssystem und einem Tool, welches automatisch statisches HTML produziert. Dazu noch eine Reihe von Plugins, mit denen man diverse Erweiterungen vornehmen kann (unter anderem erlaubt es Markdown und auch reStructured Text als Wikisprache und hat Blogging Plugins).
Bug 560738 – No Mac-style keyboard shortcuts - woah. Seit November 2008 gibt es einen offenen Bug bei Tomboy (Notizprogramm für Linux, Windows und Mac), das die Cmd+Irgendwas Hotkeys auf dem Mac alle nicht arbeiten (oder manchmal eingeschränkt zumindestens die für cut/copy/paste) ... irgendwie könnte man den Eindruck bekommen, Tomboy ist nicht wirklich verbreitet auf dem Mac ...
daemon 1.0 - der erste der üblichen Verdächtigen für Unix-Daemonen mit Python.
pyquery: a jquery-like library for python - unbedingt mal angucken, denn das ist etwas das mich schon die ganze Zeit nervt, die Libraries zum Zugriff auf XML-Daten in Python sind etwas primitiv. Und jQuery mag ich sehr, dessen Zugriffsmuster find ich einfach ausgesprochen praktikabel.
python-daemon 1.5.5 - und der zweite der üblichen Verdächtigen (der hier ist schon fast sowas wie offiziell, zumindestens orientiert er sich an einem PEP) zum Schreiben von Unix-Daemonen mit Python.
Spring Python - keine Ahnung was es wert ist, ich hab bisher Spring unter Java nicht benutzt (naja, benutze ja Java sowieso eigentlich nie, höchstens mal die JVM), aber man liest ne Menge positive Kommentare über Spring. Hier hat jemand die Ideen nach Python übertragen - gibt sogar ein Buch darüber. Ich weiss allerdings nicht, ob ein Framework für eine bondage-and-discipline Sprache sich so gut auf eine hoch-dynamische Sprache wie Python portiert. Könnte man sich in einer ruhigen Stunde aber mal angucken.
Turkmenbashi 1.0.0 - eine Library um Unix-Daemonen zu schreiben. Bringt ein paar mehr Features mit als die anderen üblichen Verdächtigen (daemon und python-daemon).
MY WORLD IS A LITTLE DARKER… - gibt nicht oft Nachrufe hier, aber nunja, mit Martin Gardner ist ein Held meiner Kindheit gegangen. Seine mathematischen Spielereien und Rätsel waren für mich was für andere Kinder der neue Batman oder Spiderman Comic waren. In der Stadtbücherei auf ein mir bisher unbekannte Ausgabe der Spektrum zu stoßen mit Rätseln vom ihm, oder eines seiner Bücher zu finden, das war immer ein Highlight.