2060 wird jeder Dritte 65 oder älter sein - ich halte ja nix von Voraussagen mit Laufzeit von 50 Jahren. Guckt mal 50 Jahre zurück und überlegt, ob aufgrund der damaligen Situation irgendein Statistiker auch nur minimal relevante Aussagen über unsere heutige Zeit hätte machen können. 50-Jahre-Vorhersagen sind nur Trendhochrechnungen, die bestenfalls als statistische Selbstbefriedigung dienen können.
Linkblog - 29.10.2009 - 18.11.2009
Hudson CI - da ich mich verstärkt mit JVM Sprachen beschäftige, wäre sowas durchaus interessant. Eine Continuous Integration Plattform in und für Java (und auch für andere Zwecke nutzbar). Interessant vor allem die leichte Installation - einfach nur ein .war das man startet oder in einen Container wirft und dann über das Webinterface konfiguriert. Continuous Integration hilft gewaltig beim Deploy, gerade wenn man seine Projekte sauber mit Unit-Tests aufbaut. Manuelles Durchlaufen der Testsuite entfällt dann weitestgehend, da der CI Server das übernimmt und zum Beispiel automatisch sauber durchlaufende Builds als Beta deployen kann oder z.B. funktionierende Snapshots (im Sinne der Testfälle funktionierend) als Downloads bereitstellen kann.
PyGoWave Server - keine Ahnung ob ich das schon hatte, aber gerade aus aktuellem Anlass wieder nach gesucht: eine Implementierung der Google Wave Idee in Python. Und das witzige: die Website darunter ist mit Django gebaut!
Python moratorium and the future of 2.x [LWN.net] - eine gute Zusammenfassung der aktuellen Diskussionen rund um Python Releases, speziell die Diskussion ob 2.6 das letzte 2er Python ist, oder ob das schon existierende 2.7er noch released wird, ob es danach auch noch 2.8 oder mehr geben wird, oder ob der Wechsel zu 3.x forciert werden soll.
Steinbach wirft Westerwelle Profilierung vor - tja, mag ja sein, das sich Westerwelle profilieren will (sicherlich ist es so, er ist ja erst ganz frisch Außenminister und muss ja erst ein Profil kriegen das mehr aussagt als "kann kein Englisch"). Aber in diesem Fall hat er schlicht recht. Denn eine Frau Steinbach, die sich gegen die Anerkennung des Polnischen Staatsgebietes ausgesprochen hat, wäre als Aushängeschild eines Vertriebenenzentrums komplett das falsche Signal. So jemand ewig gestriges ist da völlig fehl am Platz. Wir reden hier ja nicht von einer Abstimmung in den 50ern oder so, wo die Stimmung noch aufgeheizter war - wir reden von einer Abstimmung in 1991 ...
Verteilte Wikipedias statt zentralem Monster mit Löschfanatikern - interessanter Vorschlag. Eine dezentrale Wikipedia auf Basis eines verteilten Versionssystems wie Git. Geht genau in die Richtung in die meine Überlegungen für mein Blog in letzter Zeit gehen. Ich hab sowas in meinem Second Life orientierten Blog ausprobiert und als sehr angenehm empfunden - Blogeinträge habe ich da auf einem meiner Rechner gemacht und dann einfach roh als Markdown files per Mercurial (mag ich lieber als Git vom Handling her) auf den Server gepushed, wo das ganze dann durch eine Blogengine genudelt wurde und statisches HTML erzeugt wurde. Sauberer Nachvollziehbarkeit von Änderungen, saubere Konfliktbehandlung, ordentliches Backup von alten Versionen - und die Übertragung per Mercurial (git ist da vergleichbar) ist auch schön zügig, da nur Differenzen rausgeschickt werden. Im Moment grübel ich immer noch wie ich sowas effizient auf ein Blogmonster mit mehreren tausend Einträgen anwenden kann. Und wie man sowas z.B. auch in der Firma nutzen kann, anstelle von Wikis, da diese dort auch nicht unbedingt die optimale Situation darstellen.
in which things are mapped, but also reduced - ein wirklich nettes Beispiel der Agents in Clojure anhand eines Log-Analyzers. Berechnungen werden auf parallele Prozesse verteilt, ein zentraler Prozess liest und verteilt, am Ende wird alles gemerged. Also klassische map/reduce Technik. Schön wäre natürlich noch gewesen wenn das Lesen auch parallelisiert worden wäre, denn auf Plattesystemen mit vielen Spindeln kann paralleles Lesen durchaus schneller sein als sequentielles Lesen (besonders bei gigantischen Filegrößen wie sie von Tim Bray im originalen Problem postuliert wurden). Aber trotzdem nett mal ein kompaktes sinnvolles Beispiel für map/reduce in Clojure zu sehen. Die Sprache gefällt mir immer besser.
Fefes Kritik an Spdy - ich bin ja nicht der eingeschworene Fefe-Fan, aber seine Kritik an Googles neuen Protokoll trifft IMO durchaus. Meine Meinung über SPDY ist auch eher negativ - die Kritikpunkte, die Google an HTTP hat, liessen sich problemlos innerhalb HTTP lösen. Multi-Requestr? Wir haben schon keep-alive um Verbindungsaufbauten zu minimieren, das zu erweitern zu Multirequest bei dem man mehrere Requests gleich abschickt und dann sofort alle Daten bekommt wäre kein unlösbares Problem. SSL gibts für HTTP auch schon lange. Komprimierte Header? Sorry, aber die Header machen nun wirklich nicht den großen Teil der Daten aus, die zu komprimieren bringt ja nun mal garnix.
More Freedom Necessary as Top Developers Abandon iPhone - wenn Apple das nicht bald mal in den Griff bekommt, kann das eine ziemlich negative Wirkung haben. Denn wenn jetzt schon eingeschworene Apple-Schmieden wie Rogue Amoeba Apple die rote Karte zeigen, dann werden auf Dauer auch andere dort folgen. Und wenn dann im App Store nur noch alberne Taschenlampen brennen, wird Apple vielleicht merken, das ihr Vorgehen selten blöd war. Aber dann wird es zu spät sein ... (man schaue sich nur an, wie Palm den Palm Pre mehr oder weniger als Plattform ad absurdum geführt hat durch all das Heckmeck rund um deren Variante von App Store).
nothing new - da vergleicht jemand Go (Googles neue Systemsprache) mit Algol 68 - und die alte Tante Algol 68 kommt recht gut dabei weg.
warum Common Lisp nie wirklich Mainstream sein wird - der verlinkte Source dient nur dazu, um eine binary-ascii decoding/encoding Bibliothek in verschiedenen Common Lisps über einen automatisch decodierenden und encodierenden Stream zu verwenden. Was steht drin? Berge von #+ Markern mit diversen Common Lisp Implementierungen. Das ist keine Portabilität, das ist schlicht Moppelkotze.
Play framework - ein recht interessantes Framework für Java im Stile von Django oder Rails. In der Dev-Version 1.1 unterstützt es auch Scala für die Viewfunktionen, was dann wieder ganz interessant ist, denn egal wie nett das Framework ist, ich werd mir nicht Java roh antun.
Google Closure: How not to write JavaScript - klingt so, als ob die tolle Library bei Google vom Praktikanten geschrieben wurde ...
Mandelbulb: The Unravelling of the Real 3D Mandelbrot Fractal - Mathematik kann einfach nur schön sein.
NetBeans support for Google App Engine - der Titel sagt schon alles. Netbeans gefällt mir übrigens relativ gut. Sieht zwar absolut arm aus (nicht sonderlich gut in Cocoa eingepasst - Eclipse macht da einen deutlich besseren optischen Eindruck), aber im Gegensatz zu den Alternative scheinen die Plugins recht gut zu funktionieren (Eclipse produziert komische Fehler, IntelliJ muss man erst die richtige Version vom Plugin für die richtige Version der IDE jagen gehen). Und das Clojure-Plugin von Netbeans scheint bis jetzt das netteste zu sein - die REPL ist echt gut.
The Enclojure REPLs (Not just for Netbeans!) - wie man die REPL aus dem Netbeans-Plugin auch standalone benutzen kann. Und das ist eine recht brauchbare REPL, mit netten Features.
Joe Strummer darf alles (1999) | Spreeblick - ist so. Joe Strummer darf alles.
The Go Programming Language - interessante Sprache die aus den Google Labs kommt. Viele Ideen drin, die das Programmieren angenehm machen können - und viele pragmatische Ansätze. Für mich liegt es in einer ähnlichen Kategorie wie D - also eine Systemsprache, die als Alternative zu C oder C++ eingesetzt werden kann. Es ist interessant, das dieses eher vernachlässigte Segment von Sprachen in letzter Zeit mal wieder frischen Wind bekommt.
Ricoh GXR Hands on Preview - interessantes, wenn auch seltsames Konzept: ein Kamerabody ohne Kamera-Funktion, dafür dann Objektiv-Module mit integriertem Chip. Dadurch können Chip und Objektiv perfekt aufeinander eingestellt sein, der Benutzer hat aber immer die gleiche Body-Bedienung. Eigentlich recht pfiffig, mal sehen wie die Ergebnisse in der Realität dann sind - mit meiner Ricoh GRD II bin ich ja super zufrieden. Und Kompaktchip-Kameras sind natürlich potentiell ein gutes Stück kleiner als selbst meine Micro 4/3 Ausrüstung. Der Preis ist natürlich exorbitant.
Staatssekretär Hanning in Ruhestand versetzt - dann hat August ja vielleicht wieder mehr Zeit zum Schachspielen in Nordwalde ...
:: Clojure and Markdown (and Javascript and Java and...) - interessanter Post, weil hier der Vorteil der gemischten Sprachen auf der JVM voll ausgespielt wird. Anstelle einen Markdown-Parser für Clojure zu schreiben, wird einfach einer in JavaScript über Rhino (JS in Java) benutzt. Womit dann auch sichergestellt ist, das sowohl Web-Client als auch Blog-Server die gleiche Implementierung von Markdown benutzen können.
for post in leo.blog():: Django-Jython 1.0.0 released! - für ein Projekt auf der Arbeit nicht unwichtig: Django-Jython hat fertig. Und mit dabei der Oracle-Client, den wir in dem Projekt auch dringend brauchen würden. Nett.
What DNS Is Not - ACM Queue - über die Unsitte, DNS-Abfragen abzufangen und auf Werbeserver umzuleiten. Den gleichen Mist macht auch T-Online seit geraumer Zeit. Ja, man kann es abschalten, wenn man durch diverse Reifen hüpft. Ich betrachte es immer noch als eine Frechheit, so einen Unfug nur als Opt-out einzuführen. IMO ist sowas Missbrauch der Marktposition.
Acme::Don't - Perl-Leute sind seltsam!
Automatisiertes Newsportal: Netzeitung verliert Redaktion - was passiert jetzt eigentlich, wenn die Qualität der Zusammenstellungen und Inhalte durch die Newssammelalgorithmen jetzt plötzlich besser sind als die vorher von der Redaktion zusammengestellten Inhalte? Nur mal so in den Raum gestellt. (jaja, bin ja schon still. witzig wärs aber.)
Eva Redselig - putzig.
avodonosov's abcl-idea - da ich gerade mit IntelliJ spiele (und den Plugins für Scala und Clojure dafür), hier gibts auch ein Plugin zur Integration von Common Lisp in Idea. Sogar mit der Möglichkeit Erweiterungen für Idea in Common Lisp zu schreiben (und einer eigenen Repl dafür zu haben). Müsste ich mal ausprobieren.
Cluster SSH - Cluster Admin Via SSH - noch ein interessantes Tool, lässt Kommandos per ssh auf mehreren Maschinen parallel laufen. Gut für Administration vieler gleichartiger Maschinen auf denen im Prinzip das gleiche Kommando laufen soll.
FAI - Fully Automatic Installation - da wir in der Firma haufenweise chroots und virtuelle Maschinen haben, vielleicht ganz interessant.
flogr - Fotoblogging mit Flickr als Backend für die Bilder. Sieht ganz interessant aus.
iWebKit - Make a quality iPhone Website or Webapp - noch so ein iPhone Web Framework.
jQTouch — jQuery plugin for mobile web development - for future use, iUI ist doch ein bischen spröde und native Anwendungen verlangen ja den Strafzoll von jährlich 79 Euro für das Developerprogramm. Für die paar Sachen die ich mache sind Webanwendungen warscheinlich häufig ausreichend.
Lazy Pythonista: Diving into Unladen Swallow's Optimizations - unladen swallow ist die Python-Variante für LLVM. Sieht immer interessanter aus.
OpenOffice.org2GoogleDocs - export & import to Google Docs, Zoho, WebDAV - klingt cool. Mit einer passenden Anwendung auf dem iPhone kann man dann fix Dokumente einsehen, die man zu Hause normal in einer Desktop-Anwendung bearbeitet.
Electric Alchemy: Cracking Passwords in the Cloud: Breaking PGP on EC2 with EDPR - interessanter Artikel über brute-force-cracking von Passwörtern mit Hilfe von dynamischen Instanzen auf Amazon EC2. Besonders interessant der zweite Teil mit den Analysen der Kosten dieser Lösung abhängig von Passwort-Komplexität und Länge. Da sind 8-Zeichen Passwörter (selbst mit Sonderzeichen und Ziffern) für wirklich schützenswerte Daten definitiv nicht mehr aktuell.
Large Problems in Django, Mostly Solved: Search - interessantes Projekt: Haystack. Eine Erweiterung von Django um Volltextsuche mit einem Interface das sehr ähnlich zum normalen Datenbank-Interface von Django ist.
Parsing JSON in Arc - nichts weltbewegend neues, einfach nur Parser-Kombinatoren, aber man sieht ja nicht so sehr oft Code in Arc, dem Lisp-Dialekt von Paul Graham.
Why do we have an IMG element? - Mark Pilgrim buddelt in HTML-Geschichte.
Tausende Blaue Briefe vom Jugendamt - "Ärzte und Jugendämter in NRW kontrollieren mittlerweile, welche Kinder nicht zur freiwilligen Vorsorge kommen. Mehrere tausend Mahnbriefe sind bereits verschickt worden. Wer nicht reagiert, muss mit Besuch vom Jugendamt rechnen." - klingt alles wahnsinnig freiwillig.
alandipert's step - ein Pico-Framework für Websites-Dengeln mit Scala. Sieht ganz witzig aus gerade für einfache REST Webservices in Scala.
GRDIII vs. GRDII vs. GRD - B&W side by side photos - für Pixelpeeper interessant, wie der Kontrast und die Schärfung sowie Rauschunterdrückung bei den drei GRD Modellen unterschiedliche Auswirkungen auf das Bild haben.
Henri de Toulouse-Lautrec in Langenfeld - bis 24. Januar. Das sollte ich mir auf die ToDo packen.
hlship's cascade - und ein etwas weiter ausgebautes Framework mit einigen netten Features aber immer noch sehr kompaktem Code.
macourtney's Conjure - achherrjeh, noch ein framework für Clojure. Diesmal eines das ähnlich zu Rails ist. Nettes Detail: kommt mit H2 als Datenbank vorkonfiguriert und enthalten - H2 ist eine Datenbank in Java, ähnlich zu SQLite, klein, schnell, schlank. Kann aber auch andere Datenbanken.
weavejester's compojure - Pico-Webframework für Clojure. Vergleichbar zu Step für Scala oder web.py für Python. Einfach das absolut minimal notwendige um eine kleine Webanwendung zusammenzudengeln.
RWPluginMarkup - Markdown plugin für RapidWeaver.
Bill Clementson's Blog: Clojure could be to Concurrency-Oriented Programming what Java was to OOP - interessanter Vergleich zwischen Erlang und Clojure bezüglich Multithreading.
(Field) - beim Schockwellenreiter gefunden und jau, das Teil sieht sehr interessant aus. Processing auf Steroiden? Jedenfalls deutlich offener was die Programmiersprachen angeht. Muss ich definitiv mal genauer angucken, denn einfache grafische Oberflächen ala Processing sind das was mir z.B. für Processing oder Abcl noch fehlen.
Underscore.js - funktionale Hilfsmittel für JavaScript.
UNITY: Game Development Tool - ist jetzt frei wie Freibier.