Archiv 18.10.2012 - 11.1.2013

the_silver_searcher - Interessant für jeden der wie ich große Sourcetrees verwaltet und durchsuchen muss. Im Prinzip sowas wie ack - also ein automatisch auf ganze Hierarchien laufender Grep, der zusätzlich Files nach verschiedenen Pattern filtert, wobei hier auch die gitignore und hgignore berücksichtigt wird. Und das ganze nicht wie ack als Perlscript, sondern in C und mit diverse native libraries und diversen Optimierungen für die Suche. Schneller gehts nur noch mit vorgenerierten Indizes (die aber ihre eigenen Probleme mitbringen).

Atom Publishing Protocol « WordPress Plugins. Wenn man das Atom publishing Protokoll benutzen will, muss man ab Wordpress 3.5 jetzt ein Plugin installieren, weil es aus dem Core rausgefallen ist. Natürlich haben die Wordpress-Programmierer sich nicht die Mühe gemacht und in das Plugin eine korrigierte Version des Atom Publishing Protokoll Servers gepackt, es ist immer noch der über 2 Jahre alte Bug mit Media-Uploads enthalten. Zum Glück funktioniert auch immer noch mein Patch, nur ist das File jetzt ein anderes auf das man es anwenden muss. Schon ziemlicher Pfusch, was die da treiben. Und wenn ich mir angucke wie der Bug im Wordpress Core ignoriert wurde, dann ist meine Hoffnung, dass irgendeiner sich die Mühe macht mal das Plugin zu reparieren ziemlich nahe dem Nullpunkt.

Polaroids interchangeable lens camera is awful hands-on | The Verge. Ok, damit hat sich das wohl auch gleich erledigt. Die ersten Prototypen und Bilder sind definitiv was anders als was hier tatsächlich auf der CES auftaucht und das klingt absolut nicht gut. Klar, könnte sich alles noch bis Release relativieren, aber ich würde da dann doch nicht mein Geld drauf setzen. Da gibt es andere, bessere Kameras zu vergleichbaren Preisen (z.B. der Ausverkauf der V1, die im Moment für 310 Euro mit dem 10-30 bei Amazon rumschwirrt). Update: das ist wohl eine andere Kamera, Polaroid hat scheinbar zwei verschiedene mit Wechseloptik rausgebracht, nur eine der beiden ist mit Android. Aber dass die andere dann doch gut ist, nunja, meine Hoffnungen sind da eher gering ...

[[[CES 2013]] Bring On The Influx Of Android-Powered Photography Machines: Polaroid Announces The iM1836 Mirrorless Camera With Jelly Bean](http://www.androidpolice.com/2013/01/07/ces-2013-bring-on-the-influx-of-android-powered-photography-machines-polaroid-announces-the-im1836-mirrorless-camera-with-jelly-bean/). Könnte interessant zum Hacken sein. Und das System schaut wirklich verdächtig nach der J1 von Nikon als Basis aus - wäre ja dann noch interessanter, weil man dann auch andere Optiken bekommen kann (und auf Dauer andere Bodies). Bleibt natürlich die Frage, ob das Android verhunzt ist oder recht offen und wenn offen, ob man auch problemlos eigene Apps drauf bringen kann.

Use Your iPhone, Android, Or Windows Phone To Lock And Unlock Your Mac Using Bluetooth | Redmond Pie. Netter kleiner Hack - braucht nur ein kleines Open Source Programm und zwei Apple Scripte und man kann Aktionen auslösen wenn z.B. ein Smartphone an einen Computer heran kommt oder von einem Computer weg geht - hier am Beispiel der Bildschirmsperre.

Aachener Dom

Spontan beim Abliefern von Schwiegermutter im Flughafen entschieden, wenn wir schon den halben Weg nach Aachen gefahren sind, dann doch gleich ganz dahin zu fahren und endlich mal Aachen anzugucken. Dabei dann Bilder vom Aachener Dom gemacht. Wow. Ist jetzt doch schon ziemlich was anderes als was wir in Münster so üblicherweise zu sehen bekommen (vielleicht mit Ausnahme der Klemenskirche).

Blaze — Blaze 0.1-dev documentation. Hmm, hätte schwören können ich hätte das schon gehabt, aber egal. Blaze ist im Prinzip ein Compiler, der numpy ähnlichen Code umwandelt und an Runtimes zur evaluierung übergibt. Speziell unterstützt es dabei auch viele parallel arbeitende Runtimes und parallelisierung von Evaluierungen. Auch sind die Datentypen deutlich weiter ausgebaut als bei numpy - die Autoren selber betrachten Blaze als die natürliche Weiterentwicklung von numpy. Was mich daran fasziniert ist die Integration von einer recht weit ausgebauten Array-Programming-Library in Python - seit ich mit J rumspiele finde ich Array-Languages faszinierend.

IOIO for Android - SparkFun Electronics. Auch ein interessantes Projekt, bin von einem Bekannten heute darauf hingewiesen worden: ein IO Board für Android-Smartphones. Es wird einfach über USB angesteckt und wird über eine simple Java Library angesprochen. Da drauf sind dann diverse analoge und digitale Eingänge und Ausgänge, I2C und andere Schmankerl. Man kann sogar ein Bluetooth-Kit dafür bekommen, wenn man nicht per Funk damit kommunizieren will. Preislich vielleicht etwas höher als man es aus dem Arduino Umfeld gewöhnt ist, aber trotzdem, klingt cool. Ich werd aber erstmal auf mein Smartduino warten, das hat auch Android-Unterstützung.

Run Mobile Apps on Mac with BlueStacks :: Mobile Apps on Mac :: Mobile App Player for Mac | BlueStacks. Hey, die Beta kann jetzt beliebige Android Apps ausführen. Muss ich mir doch gleich mal angucken. So das eine oder andere Android-Tool wäre auch auf dem Desktop praktisch, speziell wenn es da nicht wirklich gute Desktop-Versionen gibt.

MariaMole | dalpix.com. Wem die normale Arduino IDE zu simpel ist (wobei ich sagen würde, gerade die Einfachheit ist der große Bonus), kann sich ja mal dieses Projekt angucken. Das ist eine eher klassische IDE mit der man Arduino-Programme bauen kann.

Java 3D Engine | Learn Java Programming in 3D. Sieht sehr interessant aus, vor allem weil es eine enge Integration in eine IDE (BlueJ) mit Fokus auf Programmieren lernen hat. Und mittlerweile kann man daraus auch direkt Android Applikationen generieren und damit zum Beispiel eigene Spiele oder Spielereien bauen.

mehrere Methoden, wie man interessante Bereiche eines Bildes finden kann - und zum Beispiel interessant für Übersichtsgalereien bei denen Bilder in feste Formate gebracht werden jd bei denen man intelligentere Beschneiden und skalieren anwenden will.

imwilsonxu/fbone · GitHub. Gar nicht so uncool. Bin zwar eigentlich Djangonaut, aber Flask hat mich schon immer ein bischen interessiert, weils halt gerade für kompaktere Projekte durchaus eine gute Basis ist. Durch die Integration von HTML5 Boilerplate und CSS Bootstrap könnte das hier auch für kleine Webprojekte mit Frontend interessant sein. Wobei Flask bietet durchaus genug Luft nach oben um auch größere Sachen damit zu realisieren - ist halt nur so, dass ich bei größeren Sachen oft doch eher zu Django greife. Aber gerade für den typischen Webservice mit zusätzlicher HTML Präsentation der Daten kann das hier wirklich praktisch sein.

Cubes 0.10.1 Released – Multiple Hierarchies Data Brewery. Hatte ich glaube ich schon mal, aber hey, das Fernsehen wiederholt ja auch dauernd. Und es sieht immer besser aus, was man damit machen kann. Muss ich mir wirklich mal näher angucken, da gibts so ein Projekt in dem ich glaube ich was damit anfangen könnte. Muss allerdings mal gucken wie ich das integriert bekomme, denn mein Projekt benutzt Django und dessen ORM und Cubes benutzt SQLAlchemy. Könnte interessant werden, das zu vermischen.

The Ruggeduino. Wird vielleicht interessant wenn ich meine kommenden Spielzeuge tatsächlich durchgebratzt habe ... (was bei meinen elektrischen Kenntnissen schneller passieren kann als mir lieb wäre)

The SQLite RTree Module. Und noch eine Erweiterung für SQLite, diese hier eine Standarderweiterung. R-Trees sind Baumstrukturen die optimiert sind für Range-Abfragen - also Wertebereichabfragen wie z.B. "ist dieses gegebene Rechteck in der Liste der Rechtecke enthalten".

The Gaia-SINS federated project home-page. Nur schnell markiert, falls ich es mal brauchen könnte - spatiale Daten (GIS-Daten) in SQLite mit einer Erweiterung effizient indizieren und abfragen können. Da ich erklärter Fan von SQLite bin, durchaus interessant. Und es ist als dynamisch ladbare Erweiterung realisiert (tuts natürlich nur wenn das SQLite das man benutzt auch für Erweiterungen freigeschaltet ist - leider oft nicht der Fall, Installation könnte also eigene Neukompilation von SQLite erfordern, aber so schrecklich ist das nicht).

Süßkartoffel-Linsen-Kokosmilch-Suppe

Heute war uns wieder nach Suppe. Gestern hab ich etwas gesucht und bin über diese asiatische Linsen/Kartoffelsuppe gestolpert und wir haben die uns mal vorgenommen. War gar nicht so schwierig und sehr lecker. Was rein kommt (sieht man auch im ersten Bild):

  • Süßkartoffeln (waren so ca. 750g bei uns)
  • normale Kartoffeln (5 kleine hatten wir noch, musste reichen)
  • zwei Mohrrüben
  • eine Mango
  • frischer Ingwer (zwei kleine Finger hatten wir, hätte gerne mehr sein können)
  • Linsen (wir hatten noch braune Linsen, ca. 200g)
  • Gemüsebrühe (so ca. 1.5 Liter hatte ich)
  • eine Dose Kokosmilch (400ml)
  • Gewürze (Pfeffer, Salz, Curcuma, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Muskat, Nelken)

Zubereitung ist auch recht einfach, ist halt eine Suppe:

  1. beide Kartoffelarten würfeln, die Süßkartoffeln etwa doppelt so groß wie die normalen Kartoffeln (Süßkartoffen garen schneller und werden sonst matschig)
  2. Mohrrüben kleinschnippeln
  3. Zwiebeln hacken
  4. Ingwer schälen
  5. Zwiebeln in Öl glasig braten
  6. beide Kartoffelarten rein und anschwitzen (also eine Weile drin lassen bis sie Feuchtigkeit abgeben)
  7. Gemüsebrühe drüber
  8. Kokosmilch reinrühren (nicht wundern, die ist zum Teil ziemlich fest)
  9. Mohrrüben rein
  10. Linsen rein (eventuell, wenn es sehr harte sind, die lange garen müssen - die Linsen vorher vorkochen, unsere waren noch recht hart)
  11. den Ingwer über der Suppe zerreiben (Käsereibe geht dafür gut)
  12. die ganzen Gewürze nach Geschmack rein
  13. das ganze ca. 20-25 Minuten kochen lassen
  14. etwas von der Suppe (vor allem Süßkartoffeln und normale Kartoffeln) rausholen - ca. 1/2 Liter - und pürieren und wieder druntermischen. Dadurch wird es schön sämig.
  15. die Mango schälen, kleinschneiden und in die Suppe geben
  16. Muskat über die Suppe streuen
  17. nochmal 5 Minuten ziehen lassen
  18. servieren (bei uns gabs schottisches Gewürzbrot dazu)

Das ganze war sehr sättigend und sehr lecker. Ziemlich scharf für unsere Verhältnisse durch die Chiliflocken. Aber eine sehr interessante Geschmacksmischung.

plan 9 war das System, welches die Ideen von Unix noch weiter getrieben hat und darauf aufbauend ein verteiltes System mit verteilten Ressourcen und seamless networking schon in den späten 80ern ermöglicht hat. Einfach mal drüber nachdenken wo wir heute wären, hätte sich das durchgesetzt. Tabletts, die direkt Netz Ressourcen nutzen, die direkt komplexe Anwendungen auf CPU Servern im Netz nutzen und auf die der Entwickler beim Debugging direkt zugreifen kann von seiner Workstation, ohne irgendwelche Hacks.

F-Droid. Durchaus interessant - ein App-Store für Open Source Anwendungen für Android. Damit man nicht ständig selber nachgucken gehen muss, ob es Neuigkeiten gibt. Natürlich sind einige der Apps auch im normalen Google Play Store drin, aber nicht jedes Open Source Projekt will durch Googles Reifen springen.

The iDroid Project - Where it presently stands - 0xDEADFA11. Zum Thema Android auf iPad - sieht nicht gut aus, iDroid war wohl das aktivste Projekt das eine Gesamtlösung liefern wollte, aber der Status aus Juli und der Zustand des Projektes im Statusüberblick sehen nicht so aus, als ob da in Kürze was kommen würde. Schade.

Ipad optimization - xSellize. Ich glaub das guck ich mir mal genauer an - auf meinem iPad 1 hab ich nämlich mitlerweile das Problem, dass mir Apps ständig wegen Speichermangel crashen (z.B. der offizielle Twitter Client). Nach Erfahrungen mit anderen Systemen mit Flash sollte der Swap auf Flash nicht zu schlecht von der Performance sein - und wenn sich der Batterieverbrauch dann auch noch in Grenzen hält, wärs vielleicht eine Übergangslösung. Auch wenn es mich nervt, dass man nach so kurzer Zeit schon nur noch mit Jailbreak und Systemhacks sein System weiter benutzen kann. Idealer wäre wohl wenn jemand Android auf die alten iPads portiert ...

ActiveAndroid | Active record style SQLite persistence for Android. Hmm, mal angucken - ein weiterer ORM für Android, aber einer mit recht interessanter Syntax. Der Source verspricht auch noch ein paar mehr Sachen wie z.B. Joins. Wenn dann auch noch Migrations brauchbar abgebildet werden (daran krankt es erschreckend oft), könnte mich das Projekt durchaus motivieren mal mein kleines Bastelprojekt umzustellen.

Official Website | FreeBASIC Programming Language. Gerade drüber gestolpert (fragt nicht), ein freier Basic-Compiler der sich an QuickBasic orientiert.

The ElfData Plugin. For future use, etwas effizientere Stringklassen und Strukturen als die normalen in RealBasic. Und Basisstrukturen für Parser und Tokeniser. Irgendwann will ich ja doch mal einen eigenen Markdown-Prozessor für mein Desktopwiki bauen anstelle dauernd externe Tools aufzurufen.

Kürbissuppe

Irgendwie kamen wir auf die Idee für Kürbis. Kürbis - das passt doch zur Jahreszeit. Und warum nicht mal eine ordentliche Kürbissuppe kochen? Also rauf auf den Markt und das besorgen was wir brauchten (vor allem den Kürbis) und los gings. Was rein kommt:

  • ein kleiner Hokkaido Kürbis. Ok, bei uns war es 3/4 eines kleinen, also bei mittleren Kürbissen wird wohl eher so ein halber davon reichen. Unserer war so 1.6 Kilo schwer.
  • 3-4 Kartoffeln
  • halbe Orange (auspressen, der Saft kommt rein)
  • Kochsahne
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl zum anschmoren des Kürbis
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Gewürze (Ingwer, Koriander, Cayenne Pfeffer, scharfes Paprikapulver, Muskatnuss, Zimt, der Curcuma aus dem Bild fand keine Anwendung)
  • Pinienkerne (geröstet später über die Suppe)

Das aufwendigste an dem ganzen Gericht war den Kürbis zu schlachten. Die sind hart! Das ist Arbeit! Trotzdem, da muss man durch. Das war so der Ablauf:

  1. den Kürbis in Spalten schneiden. Achtung, das ist echt Arbeit, die sind hart. Ich habe den Kürbis auch geschält. Ja, ich weiss, bei Hokaido kann man die Schale mitessen. Aber man kann - man muss nicht. Und so mit Sparschäler gehts fix.
  2. die Spalten dann ausräumen - das ganze Kerngehäuse raus.
  3. dann die Spalten in Würfel schneiden
  4. die Würfel mit Knoblauch zusammen in Öl anschmoren
  5. Kartoffeln in Würfel zusammen mit dem Kürbis und der Gemüsebrühe kochen (20-25 Minuten)
  6. das ganze mit dem Pürierstab pürieren.
  7. die erste Runde Gewürze drauf (ordentlich Ingwer und Koriander, bei scharfem Paprika und Cayenne-Pfeffer etwas vorsichtiger sein, natürlich Pfeffer und Salz und ein wenig Zimt) und einrühren
  8. die Kochsahne und den Orangensaft reinrühren
  9. noch Muskatnuss drauf und reinrühren und leicht köcheln lassen
  10. Pinienkerne in der Pfanne rösten, wenn die Pinienkerne fertig sind, ist auch die Suppe gut

Bei uns gabs ein leckeres französisches Landbrot mit Paprika dazu und dazu Weinschorle. War ausgesprochen lecker, das ganze! Das ganze war übrigens von der Menge eher für 4 Personen, wir kochen bei Suppe gerne etwas mehr als nur für eine Mahlzeit.

A Cloud Storage Programming Interface - Store everything. Das sieht ganz interessant aus - eine C# Library zum Zugriff auf diverse Cloudspeicher. Unterstützt auch Dropbox und vor allem unterstützt es auch Mono for Android und MonoTouch, wodurch ich es als Basis nehmen könnte um mein kleines Android-Projekt mal testweise auf C# umzuschreiben.

F# and MonoGame on the Mac. Wer auf dem Mac mal Games bauen will hat mit MonoGames eine interessante Option. Es handelt sich dabei um eine Reimplementation der Microsoft XNA APIs. Also im Prinzip einfach die Weiterführung von Mono in den Gaming-Bereich. Ziemlich coole Sache - und weil eine coole Sache alleine nicht reicht, gibts in dem verlinkten Artikel das ganze mit Integration in F#, der funktionalen Sprache für .NET von Microsoft. Leider wird für iOS MonoTouch und für Android MonoDroid benötigt, wodurch es dort einen leichten Anschaffungswiederstand zu überwinden gilt (sind nicht ganz billig die Lizenzen, für Hobbyisten also vielleicht nicht so ganz der Knaller).

git-annex. Definitiv wert für zwei oder drei Blicke. Im Prinzip ist das sowas wie ein manuell betriebenes Dropbox - man kann Ordner mit anderen Ordnern verknüpfen und Sync-Beziehungen definieren. Aber man kann auch zum Beispiel Redundanzen definieren, wodurch sichergestellt ist, dass von Files genügend Kopien vorliegen - löscht man eine Datei, gibts was auf die Finger wenn es die letzte Kopie war (und sie wird wiederhergestellt). Viele Kommandos zur effizienten Verwaltung verschiedenster Szenarien kommen dazu und es gibt verschiedenste Backends für die Daten - z.B. kann man Amazon S3 integrieren und mit geeigneten Mitteln als Backup-Repository einbinden, oder URLs aus dem Web referenzieren und darüber Dateien jederzeit wieder rekonstruierbar machen (damit kann man z.B. auch einen eigenen Fileserver mit http Oberfläche integrieren). Oder sogar sowas wie Google Mail als Backend benutzen und seine Daten in Dateianhängen. Oder alle Mittel von git benutzen um z.B. temporäre Ergebnisse von Synchronisierungen auszuschließen. Im Gegensatz zu Sparkleshare - welches ja auch auf git aufbaut - werden hier aber nur die Metadaten in git versioniert, nicht die Dateien selber. Das hat natürlich den Nachteil, dass Dateiänderungen darüber nicht zurückgedreht werden können - dazu bräuchte man ein versionierendes Backend wie z.B. bup, welches dann als Datensicherung mit Versionierung und Definition der Backup-Zyklen benutzt wird. Der Vorteil der git-annex Methode ist aber, dass die Daten nicht so gigantisch wachsen wie bei Sparkleshare wenn man z.B. große Dateien wie Videos oder Digitalbilder syncen will - nur an der definierten Backup-Schnittstelle würdenm die Versionen anfallen und man kann explizit bestimmen welche Daten da hin gehen. Nix für Mäuseschubser, aber klasse für Kommandozeilenfetischisten.

Neulich im Internet (Schwarzweiß-Ausgabe)

Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert. Das ist die Schwarzweiß-Ausgabe.

Neulich im Internet

Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert.

couchbase/Android-Couchbase. Als Alternative zu SQLite unter Umständen interessant - vor allem, wenn man weniger mit strukturierten Daten sondern mehr mit Dokumenten arbeitet. Denn CouchDB bietet da echte Vorteile. Zusätzlich bekommt man damit eine Sync-Infrastruktur zur automatischen Replikation von Datenbankänderungen auf einen zentralen Server. Und zwar ohne wie bei SQLite Lösungen dafür Textexporte mit Dropbox-Sync zu bauen. Wobei letzteres erstaunlich gut funktioniert in den Situationen in denen ich das brauche.

Processing on iOS. Gerade drüber gestolpert. Drin was drauf steht - processing.js in einer spartanischen aber nutzbaren Mini-IDE. Nett für zwischendurch. Und passt irgendwie gut zum Tablett. Sketches beenden ist etwas hakelig, man muss oben auf einen Balken tippen oder drücken oder sowas, was einem keiner verrät. Aber sonst eigentlich alles klar. Es gibt noch zwei weitere die ich gefunden habe, eine kostet 89 cent und liefert eine Oberfläche analog PDE und die andere ist pr0c0d1n6 - ist zwar recht teuer mit vierfuffzig, aber hat dafür eine wirklich brauchbare IDE.

Lachsforelle mit Pastinaken

... und ohne Backkartoffeln (die sind schief gegangen und wurden zum Salat degradiert). Irgendwie sind Juliana und ich mal auf die Idee gekommen Fisch zu machen und ich dachte mir, so eine schöne Forelle, das wär doch was. Also auf dem Markt eingekauft und Forelle und Pastinaken geholt. Das waren die Zutaten:

  • zwei Lachsforellen (je 400g)
  • Pastinaken so für zwei Portionen
  • Knoblauch (6-8 Zehen)
  • Petersilie
  • Zitrone (für den Saft)
  • Lauchzwiebel
  • Olivenöl, Pfeffer, Salz

Zubereitung war nicht wirklich kompliziert, und es hat auch nicht sehr lange gedauert bis alles fertig war.

  1. Juliana hat Knoblauch, Lauchzwiebel und Petersilie klein gehackt
  2. ich habe die Pastinaken in Stifte geschnitten
  3. dann haben wir die Forellen innen und außen mit Pfeffer und Salz eingerieben (nicht zu geizig sein)
  4. dann die Zitrone (also eine halbe wars bei uns) auspressen und den Saft mit dem Knoblauch, der Petersilie und Lauchzwiebel vermengen
  5. die beiden Forellen ordentlich füllen und den Zitronensaft der übrig ist reinträufeln.
  6. die Forellen in eine backofengeeignete Schale in Alufolie eingewickelt legen. Also Schale mit Alufolie auslegen, Forellen rein, zuwickeln.
  7. die Pastinakenstifte ebenfalls in Alufolie packen (dünne Schicht von Stiften, damit alle schön garen)
  8. den Backofen auf 200 Grad aufheizen und dann Forelle und Pastinaken rein in den Ofen
  9. 25 Minuten backen
  10. auf dem Teller anrichten und servieren

Das ganze war super lecker. Wie oben angedeutet, eigentlich gehörten auch noch Backkartoffeln dazu und dazu dann ein Dip, aber das ist uns beides nicht so richtig gelungen - der Dip war zu dünn, eher ne Salatsoße, und die Backkartoffeln wurden nicht rechtzeitig gar. Aber bei der Menge an Fisch hat das auch so ausgereicht.

OpenXION. Der Vollständigkeit halber erwähnt: eine Open-Source-Implementierung einer xTalk-Sprache (die Familie zu denen HyperTalk - die Sprache von HyperCard - gehört) in Java. Könnte man zum Beispiel in eigene Projekte als Scriptsprache reinbringen.

uliwitness/Stacksmith. Und weil wir gerade mal wieder bei HyperCard sind - Stacksmith will einen Clone für OSX bauen. Wobei ich mich schon frage, warum sie selbst bei der grafischen Darstellung sich exakt am (rein schwarz-weißen) Original orientieren.

NovoCard. Jau, auf sowas hab ich die ganze Zeit gewartet. Leider nicht für Android bisher, sondern fürs iPad, aber das könnte mein altes iPad für eine Weile wiederbeleben - ein Hypercard-Clone für iOS, der mit Scriptsprache kommt die in diesem Fall auf JavaScript aufbaut. Alles onboard auf dem iPad, dadurch ideal für Basteleien unterwegs. Und generell bin ich der Meinung, dass die Hypercard-Struktur ziemlich genial auf Tablett-Rechner passt. Werd ich wohl mal mit rumspielen.

Travis Shrugged: The creepy, dangerous ideology behind Silicon Valley’s Cult of Disruption. "Almost seven decades in fact, since Ayn Rand’s “The Fountainhead” first put her on the radar of every spoiled trust fund brat looking for an excuse to embrace his or her inner asshole." - wie die sogenannten "disruptive startups" von Bullshit-Rand beeinflusst sind. Erklärt auch so tolle Ideen wie die vielen Ansätze in denen man in einem Service datentechnisch schon längst verwendet wird, auch wenn man nicht Mitglied ist (Klout zum Beispiel). Viel zu viele übersetzen für sich "disruptive" mit "sei ein egoistisches Arschloch", was zwar gut zu Rand passt, aber nicht so gut zur Realität - selbst in den USA.

Arduino Due mit 32-Bit-ARM-Mikrokontroller - Pro-Linux. Jau, 32bit embedded boards. Irgendwie schon cool. Nur bei den 84 Mhz Taktfrequenz kommen fast schon nostalgische Gefühle auf.

mono/xwt. Sollte ich mir vielleicht mal anschauen, ein High-Level-GUI-Toolkit für Mono, welches auf dem Mac neben einem GTK Backend auch ein Cocoa Backend hat. Damit könnte man Plattform übergreifend programmieren ohne die Look-and-Feel-Strafe von GTK zu kassieren (das ist auf OSX schlicht und einfach hässlich).

misfo/Shell-Turtlestein. Wenn man mit Sublime Text 2 arbeitet und viel Kommandozeilentools benutzt, kommt das Plugin hier sehr zu Hilfe - man kann die Befehle direkt aus ST2 absetzen und bekommt die Ergebnisse direkt dort angezeigt. Befehle laufen direkt im Verzeichnis des aktuellen Fensters ab oder man kann auch gleich dort ein Terminal starten. Gerade für alternative Buildsysteme praktisch, oder um mal schnell mit grep nach etwas im Verzeichnis zu suchen.

Turning to the past to power Windows’ future: An in-depth look at WinRT. Schöner Überblick über die Historie von Windows APIs und dann ein Detailblick auf WinRT und warum das gar nicht so neu und unabhängig ist, wie Microsoft behauptet und wie es denn wirklich im Systemumfeld aufgehängt ist (TL;DR WinRT ist modernisiertes COM basierend auf Win32 mit automatischen Wrappern für .NET und JavaScript).

wilhelmtell/dis. Falls jemand auf die Idee kommt sowas wie ein verteiltes Twitter auf Basis von git zu bauen: hat schon jemand gemacht, Source gibts hier. Nur mit bash, git und den linux coreutils.

jq. Ein sehr cooles Tool für jemanden der viel mit JSON rumspielen muss, vor allem in der Unix Shell. Das Tool kann JSON Daten verarbeiten mit Funktionen die an sed, awk und grep angelehnt sind. Und man kann jq unix-typisch pipen oder sogar interne pipes in Veränderungsausdrücken ala awk benutzen. Und das ganze kommt als single-executable ohne runtime libraries außer libc - sollte also sogar als statisches binary funktioneren und damit trivial mit scp installierbar sein.

Von Coesfeld nach Billerbeck

Heute sind Juliana und ich mit dem Zug nach Coesfeld gefahren und von dort nach Billerbeck gewandert und dann mit dem Zug zurück nach Hause. Eine sehr schöne Herbstwanderung, mit vielen bunten Eindrücken. Zwischenstopp war im Kloster Gerleve für Kaffee und Kuchen. Die Tour selber haben wir über Komoot gemacht - dort die Tour erstellen lassen und dann die Sprachnavigation benutzt. Erstaunlich praktisch, so eine Fußgängernavigation. Und das ganze hat uns wirklich auf Wanderwege, Feldwege und Nebenstraßen geführt, nur das letzte Stück nach Billerbeck war entlang einer Landstraße, aber immerhin eine mit Fußweg. Wer sich die Tour angucken will, ich habe sie mal auf Komoot öffentlich gemacht. Die Farben - das hatte wirklich was von Indian Summer.

Topinambur Salat und Linsensalat

Heute gab es zwei für unsere Verhältnisse exotische Salate. Eigentlich auch nur durch Zufall, weil ich beim Einkauf für morgen auf die Idee für den einen Salat (den Linsensalat) gekommen bin und durch zufall die Zutaten für den anderen Salat (Topinambur) gesehen habe und neugierig wurde. Beide Salate sind leicht zubereitet. Beide erfordern etwas kochen, aber nichts kompliziertes.

Für den Topinambur Salat braucht man folgendes:

  1. Topinambur natürlich
  2. Mini-Tomaten
  3. Zitronensaft
  4. Olivenöl
  5. Pfeffer, Salz
  6. Basilikum, Oregano

Zur Zubereitung einfach die Topinambur mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und 15 Minuten kochen lassen, damit sie schön weich sind. Besser nicht so unterschiedlich dicke nehmen wie wir, sondern wie bei Kartoffeln einfach drauf achten, dass die Größen aller Wurzeln ähnlich sind, dann gehts besser. Wärend die Topinambur kochen die Tomaten klein schneiden. Nach dem Kochen die Topinambur mit kaltem Wasser abschrecken. Kleinschneiden und mit den Tomaten mischen. Zitronensaft drüber, Pfeffer, Salz, Basilikum und Oregano zum Würzen dran. Ordentlich durchmischen, Olivenöl drüber und nochmal kurz mischen und dann einfach stehen lassen. Sollten ruhig eine Weile ziehen (bei uns waren es so 2-3 Stunden).

Für den Linsensalat braucht man folgendes:

  1. braune Linsen
  2. Mini-Tomaten
  3. Lauchzwiebel
  4. Zitronensaft
  5. Olivenöl
  6. Balsamikoessig
  7. Gemüsebrühe
  8. Pfeffer, Salz
  9. Curcuma, Coriander, Kumin, Ingwer, scharfes Paprikapulver

Zur Zubereitung einfach die Linsen in Gemüsebrühe aufkochen und dann 30 Minuten kochen lassen. Wir haben einfach einen halben Gemüsebrühwürfel genommen. Während die Linsen kochen die Tomaten und Lauchzwiebel kleinschneiden. Eine Vinegrette aus Öl, Essig, Zitronensaft und Gewürzen machen. Zusätzlich Gewürze über die Tomaten und Lauchzwiebeln geben. Die Vinegrette enthielt bei uns noch zusätzlich normale Zwiebeln. Die fertig gekochten Linsen über die Tomaten geben und durchmischen. Dann die Vinegrette drüber und nochmal mischen. Stehen lassen, auch hier waren es 2-3 Stunden. Vor dem Essen noch frischen Koriander auf den Linsensalat schneiden und verteilen.

Das ganze dann mit Baguette servieren. Juliana fand den Topinambur Salat besser, ich fand den Linsensalat besser, geschmeckt haben aber beide. Mahlzeit!

XKCD plots in d3. Und damit in JavaScript und direkt im Browser. Wäre doch mal was für die Mathe-Fans da draussen, die immer meinen Plots posten zu müssen.

IBM Worklight - Mobile application platform. Eclipse-basiert und vermutlich IBM-typisch Java-infiziert und überladen, aber trotzdem vielleicht mal einen Blick wert: eine IDE für Mobile Anwendungen die a) sowohl Client als auch Server umfasst und b) mehrere Zielsysteme unterstützt (iOS, Android, Web-Anwendungen). Also im Prinzip sowas wie Titanium Appcelerator oder Phonegap, nur mit einer Serverinfrastruktur und Verwaltungswerkzeugen noch mit dazu. Und man kann wählen, wie portabel man sein will und native Erweiterungen integrieren, wenn man es braucht (und dabei dann natürlich Teile der Portabilität opfern).

Lomography Belair X 6-12. Krass - Lomography hat tatsächlich mal ein interessantes Produkt. 6x12/6x9/6x6 Mittelformat mit Wechselobjektiven (zwei kommen gleich mit) und das ganze dann für einen extrem moderaten Preis (einsteigen bei unter 200 US$) - ok, die Linsen werden wahrscheinlich Lomo-typisch eher Flaschenböden sein, aber hey, wen schert das - es sind Wechseloptiken! Da wird sich früher oder später jemand finden und Linsen aus Glas bauen. Einziger Nachteil ist die Verarbeitung von 120er Rollenfilm - das wird mitlerweile zum Abenteuer (oder zur Versandorgie). Ist aber trotzdem das erste Mal, dass mich der "preorder" Button auf einer Lomography-Seite in den Fingern juckt.

BBC News - Apple loses UK tablet design appeal versus Samsung. Und kreativ ist das Urteil auch noch: Apple muss Anzeigen schalten mit dem Inhalt, dass Samsung nicht kopiert hat. Besonders in Hinblick auf die laufenden anderen Verfahren meinte der Richter, nur eine auffällige Aktion kann die Wahrnehmung der Verbraucher korrigieren. Ich glaub, das tut Apple jetzt so richtig weh.