ActiveAndroid | Active record style SQLite persistence for Android. Hmm, mal angucken - ein weiterer ORM für Android, aber einer mit recht interessanter Syntax. Der Source verspricht auch noch ein paar mehr Sachen wie z.B. Joins. Wenn dann auch noch Migrations brauchbar abgebildet werden (daran krankt es erschreckend oft), könnte mich das Projekt durchaus motivieren mal mein kleines Bastelprojekt umzustellen.
Archiv 19.9.2012 - 20.11.2012
Official Website | FreeBASIC Programming Language. Gerade drüber gestolpert (fragt nicht), ein freier Basic-Compiler der sich an QuickBasic orientiert.
The ElfData Plugin. For future use, etwas effizientere Stringklassen und Strukturen als die normalen in RealBasic. Und Basisstrukturen für Parser und Tokeniser. Irgendwann will ich ja doch mal einen eigenen Markdown-Prozessor für mein Desktopwiki bauen anstelle dauernd externe Tools aufzurufen.
Kürbissuppe
Irgendwie kamen wir auf die Idee für Kürbis. Kürbis - das passt doch zur Jahreszeit. Und warum nicht mal eine ordentliche Kürbissuppe kochen? Also rauf auf den Markt und das besorgen was wir brauchten (vor allem den Kürbis) und los gings. Was rein kommt:
- ein kleiner Hokkaido Kürbis. Ok, bei uns war es 3/4 eines kleinen, also bei mittleren Kürbissen wird wohl eher so ein halber davon reichen. Unserer war so 1.6 Kilo schwer.
- 3-4 Kartoffeln
- halbe Orange (auspressen, der Saft kommt rein)
- Kochsahne
- 2-3 Knoblauchzehen
- Olivenöl zum anschmoren des Kürbis
- 1 Liter Gemüsebrühe
- Gewürze (Ingwer, Koriander, Cayenne Pfeffer, scharfes Paprikapulver, Muskatnuss, Zimt, der Curcuma aus dem Bild fand keine Anwendung)
- Pinienkerne (geröstet später über die Suppe)
Das aufwendigste an dem ganzen Gericht war den Kürbis zu schlachten. Die sind hart! Das ist Arbeit! Trotzdem, da muss man durch. Das war so der Ablauf:
- den Kürbis in Spalten schneiden. Achtung, das ist echt Arbeit, die sind hart. Ich habe den Kürbis auch geschält. Ja, ich weiss, bei Hokaido kann man die Schale mitessen. Aber man kann - man muss nicht. Und so mit Sparschäler gehts fix.
- die Spalten dann ausräumen - das ganze Kerngehäuse raus.
- dann die Spalten in Würfel schneiden
- die Würfel mit Knoblauch zusammen in Öl anschmoren
- Kartoffeln in Würfel zusammen mit dem Kürbis und der Gemüsebrühe kochen (20-25 Minuten)
- das ganze mit dem Pürierstab pürieren.
- die erste Runde Gewürze drauf (ordentlich Ingwer und Koriander, bei scharfem Paprika und Cayenne-Pfeffer etwas vorsichtiger sein, natürlich Pfeffer und Salz und ein wenig Zimt) und einrühren
- die Kochsahne und den Orangensaft reinrühren
- noch Muskatnuss drauf und reinrühren und leicht köcheln lassen
- Pinienkerne in der Pfanne rösten, wenn die Pinienkerne fertig sind, ist auch die Suppe gut
Bei uns gabs ein leckeres französisches Landbrot mit Paprika dazu und dazu Weinschorle. War ausgesprochen lecker, das ganze! Das ganze war übrigens von der Menge eher für 4 Personen, wir kochen bei Suppe gerne etwas mehr als nur für eine Mahlzeit.
A Cloud Storage Programming Interface - Store everything. Das sieht ganz interessant aus - eine C# Library zum Zugriff auf diverse Cloudspeicher. Unterstützt auch Dropbox und vor allem unterstützt es auch Mono for Android und MonoTouch, wodurch ich es als Basis nehmen könnte um mein kleines Android-Projekt mal testweise auf C# umzuschreiben.
F# and MonoGame on the Mac. Wer auf dem Mac mal Games bauen will hat mit MonoGames eine interessante Option. Es handelt sich dabei um eine Reimplementation der Microsoft XNA APIs. Also im Prinzip einfach die Weiterführung von Mono in den Gaming-Bereich. Ziemlich coole Sache - und weil eine coole Sache alleine nicht reicht, gibts in dem verlinkten Artikel das ganze mit Integration in F#, der funktionalen Sprache für .NET von Microsoft. Leider wird für iOS MonoTouch und für Android MonoDroid benötigt, wodurch es dort einen leichten Anschaffungswiederstand zu überwinden gilt (sind nicht ganz billig die Lizenzen, für Hobbyisten also vielleicht nicht so ganz der Knaller).
git-annex. Definitiv wert für zwei oder drei Blicke. Im Prinzip ist das sowas wie ein manuell betriebenes Dropbox - man kann Ordner mit anderen Ordnern verknüpfen und Sync-Beziehungen definieren. Aber man kann auch zum Beispiel Redundanzen definieren, wodurch sichergestellt ist, dass von Files genügend Kopien vorliegen - löscht man eine Datei, gibts was auf die Finger wenn es die letzte Kopie war (und sie wird wiederhergestellt). Viele Kommandos zur effizienten Verwaltung verschiedenster Szenarien kommen dazu und es gibt verschiedenste Backends für die Daten - z.B. kann man Amazon S3 integrieren und mit geeigneten Mitteln als Backup-Repository einbinden, oder URLs aus dem Web referenzieren und darüber Dateien jederzeit wieder rekonstruierbar machen (damit kann man z.B. auch einen eigenen Fileserver mit http Oberfläche integrieren). Oder sogar sowas wie Google Mail als Backend benutzen und seine Daten in Dateianhängen. Oder alle Mittel von git benutzen um z.B. temporäre Ergebnisse von Synchronisierungen auszuschließen. Im Gegensatz zu Sparkleshare - welches ja auch auf git aufbaut - werden hier aber nur die Metadaten in git versioniert, nicht die Dateien selber. Das hat natürlich den Nachteil, dass Dateiänderungen darüber nicht zurückgedreht werden können - dazu bräuchte man ein versionierendes Backend wie z.B. bup, welches dann als Datensicherung mit Versionierung und Definition der Backup-Zyklen benutzt wird. Der Vorteil der git-annex Methode ist aber, dass die Daten nicht so gigantisch wachsen wie bei Sparkleshare wenn man z.B. große Dateien wie Videos oder Digitalbilder syncen will - nur an der definierten Backup-Schnittstelle würdenm die Versionen anfallen und man kann explizit bestimmen welche Daten da hin gehen. Nix für Mäuseschubser, aber klasse für Kommandozeilenfetischisten.
Neulich im Internet (Schwarzweiß-Ausgabe)
Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert. Das ist die Schwarzweiß-Ausgabe.
Neulich im Internet
Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert.
couchbase/Android-Couchbase. Als Alternative zu SQLite unter Umständen interessant - vor allem, wenn man weniger mit strukturierten Daten sondern mehr mit Dokumenten arbeitet. Denn CouchDB bietet da echte Vorteile. Zusätzlich bekommt man damit eine Sync-Infrastruktur zur automatischen Replikation von Datenbankänderungen auf einen zentralen Server. Und zwar ohne wie bei SQLite Lösungen dafür Textexporte mit Dropbox-Sync zu bauen. Wobei letzteres erstaunlich gut funktioniert in den Situationen in denen ich das brauche.
Processing on iOS. Gerade drüber gestolpert. Drin was drauf steht - processing.js in einer spartanischen aber nutzbaren Mini-IDE. Nett für zwischendurch. Und passt irgendwie gut zum Tablett. Sketches beenden ist etwas hakelig, man muss oben auf einen Balken tippen oder drücken oder sowas, was einem keiner verrät. Aber sonst eigentlich alles klar. Es gibt noch zwei weitere die ich gefunden habe, eine kostet 89 cent und liefert eine Oberfläche analog PDE und die andere ist pr0c0d1n6 - ist zwar recht teuer mit vierfuffzig, aber hat dafür eine wirklich brauchbare IDE.
Lachsforelle mit Pastinaken
... und ohne Backkartoffeln (die sind schief gegangen und wurden zum Salat degradiert). Irgendwie sind Juliana und ich mal auf die Idee gekommen Fisch zu machen und ich dachte mir, so eine schöne Forelle, das wär doch was. Also auf dem Markt eingekauft und Forelle und Pastinaken geholt. Das waren die Zutaten:
- zwei Lachsforellen (je 400g)
- Pastinaken so für zwei Portionen
- Knoblauch (6-8 Zehen)
- Petersilie
- Zitrone (für den Saft)
- Lauchzwiebel
- Olivenöl, Pfeffer, Salz
Zubereitung war nicht wirklich kompliziert, und es hat auch nicht sehr lange gedauert bis alles fertig war.
- Juliana hat Knoblauch, Lauchzwiebel und Petersilie klein gehackt
- ich habe die Pastinaken in Stifte geschnitten
- dann haben wir die Forellen innen und außen mit Pfeffer und Salz eingerieben (nicht zu geizig sein)
- dann die Zitrone (also eine halbe wars bei uns) auspressen und den Saft mit dem Knoblauch, der Petersilie und Lauchzwiebel vermengen
- die beiden Forellen ordentlich füllen und den Zitronensaft der übrig ist reinträufeln.
- die Forellen in eine backofengeeignete Schale in Alufolie eingewickelt legen. Also Schale mit Alufolie auslegen, Forellen rein, zuwickeln.
- die Pastinakenstifte ebenfalls in Alufolie packen (dünne Schicht von Stiften, damit alle schön garen)
- den Backofen auf 200 Grad aufheizen und dann Forelle und Pastinaken rein in den Ofen
- 25 Minuten backen
- auf dem Teller anrichten und servieren
Das ganze war super lecker. Wie oben angedeutet, eigentlich gehörten auch noch Backkartoffeln dazu und dazu dann ein Dip, aber das ist uns beides nicht so richtig gelungen - der Dip war zu dünn, eher ne Salatsoße, und die Backkartoffeln wurden nicht rechtzeitig gar. Aber bei der Menge an Fisch hat das auch so ausgereicht.
OpenXION. Der Vollständigkeit halber erwähnt: eine Open-Source-Implementierung einer xTalk-Sprache (die Familie zu denen HyperTalk - die Sprache von HyperCard - gehört) in Java. Könnte man zum Beispiel in eigene Projekte als Scriptsprache reinbringen.
uliwitness/Stacksmith. Und weil wir gerade mal wieder bei HyperCard sind - Stacksmith will einen Clone für OSX bauen. Wobei ich mich schon frage, warum sie selbst bei der grafischen Darstellung sich exakt am (rein schwarz-weißen) Original orientieren.
NovoCard. Jau, auf sowas hab ich die ganze Zeit gewartet. Leider nicht für Android bisher, sondern fürs iPad, aber das könnte mein altes iPad für eine Weile wiederbeleben - ein Hypercard-Clone für iOS, der mit Scriptsprache kommt die in diesem Fall auf JavaScript aufbaut. Alles onboard auf dem iPad, dadurch ideal für Basteleien unterwegs. Und generell bin ich der Meinung, dass die Hypercard-Struktur ziemlich genial auf Tablett-Rechner passt. Werd ich wohl mal mit rumspielen.
Travis Shrugged: The creepy, dangerous ideology behind Silicon Valley’s Cult of Disruption. "Almost seven decades in fact, since Ayn Rand’s “The Fountainhead” first put her on the radar of every spoiled trust fund brat looking for an excuse to embrace his or her inner asshole." - wie die sogenannten "disruptive startups" von Bullshit-Rand beeinflusst sind. Erklärt auch so tolle Ideen wie die vielen Ansätze in denen man in einem Service datentechnisch schon längst verwendet wird, auch wenn man nicht Mitglied ist (Klout zum Beispiel). Viel zu viele übersetzen für sich "disruptive" mit "sei ein egoistisches Arschloch", was zwar gut zu Rand passt, aber nicht so gut zur Realität - selbst in den USA.
Arduino Due mit 32-Bit-ARM-Mikrokontroller - Pro-Linux. Jau, 32bit embedded boards. Irgendwie schon cool. Nur bei den 84 Mhz Taktfrequenz kommen fast schon nostalgische Gefühle auf.
mono/xwt. Sollte ich mir vielleicht mal anschauen, ein High-Level-GUI-Toolkit für Mono, welches auf dem Mac neben einem GTK Backend auch ein Cocoa Backend hat. Damit könnte man Plattform übergreifend programmieren ohne die Look-and-Feel-Strafe von GTK zu kassieren (das ist auf OSX schlicht und einfach hässlich).
misfo/Shell-Turtlestein. Wenn man mit Sublime Text 2 arbeitet und viel Kommandozeilentools benutzt, kommt das Plugin hier sehr zu Hilfe - man kann die Befehle direkt aus ST2 absetzen und bekommt die Ergebnisse direkt dort angezeigt. Befehle laufen direkt im Verzeichnis des aktuellen Fensters ab oder man kann auch gleich dort ein Terminal starten. Gerade für alternative Buildsysteme praktisch, oder um mal schnell mit grep nach etwas im Verzeichnis zu suchen.
Turning to the past to power Windows’ future: An in-depth look at WinRT. Schöner Überblick über die Historie von Windows APIs und dann ein Detailblick auf WinRT und warum das gar nicht so neu und unabhängig ist, wie Microsoft behauptet und wie es denn wirklich im Systemumfeld aufgehängt ist (TL;DR WinRT ist modernisiertes COM basierend auf Win32 mit automatischen Wrappern für .NET und JavaScript).
wilhelmtell/dis. Falls jemand auf die Idee kommt sowas wie ein verteiltes Twitter auf Basis von git zu bauen: hat schon jemand gemacht, Source gibts hier. Nur mit bash, git und den linux coreutils.
jq. Ein sehr cooles Tool für jemanden der viel mit JSON rumspielen muss, vor allem in der Unix Shell. Das Tool kann JSON Daten verarbeiten mit Funktionen die an sed, awk und grep angelehnt sind. Und man kann jq unix-typisch pipen oder sogar interne pipes in Veränderungsausdrücken ala awk benutzen. Und das ganze kommt als single-executable ohne runtime libraries außer libc - sollte also sogar als statisches binary funktioneren und damit trivial mit scp installierbar sein.
Von Coesfeld nach Billerbeck
Heute sind Juliana und ich mit dem Zug nach Coesfeld gefahren und von dort nach Billerbeck gewandert und dann mit dem Zug zurück nach Hause. Eine sehr schöne Herbstwanderung, mit vielen bunten Eindrücken. Zwischenstopp war im Kloster Gerleve für Kaffee und Kuchen. Die Tour selber haben wir über Komoot gemacht - dort die Tour erstellen lassen und dann die Sprachnavigation benutzt. Erstaunlich praktisch, so eine Fußgängernavigation. Und das ganze hat uns wirklich auf Wanderwege, Feldwege und Nebenstraßen geführt, nur das letzte Stück nach Billerbeck war entlang einer Landstraße, aber immerhin eine mit Fußweg. Wer sich die Tour angucken will, ich habe sie mal auf Komoot öffentlich gemacht. Die Farben - das hatte wirklich was von Indian Summer.
Topinambur Salat und Linsensalat
Heute gab es zwei für unsere Verhältnisse exotische Salate. Eigentlich auch nur durch Zufall, weil ich beim Einkauf für morgen auf die Idee für den einen Salat (den Linsensalat) gekommen bin und durch zufall die Zutaten für den anderen Salat (Topinambur) gesehen habe und neugierig wurde. Beide Salate sind leicht zubereitet. Beide erfordern etwas kochen, aber nichts kompliziertes.
Für den Topinambur Salat braucht man folgendes:
- Topinambur natürlich
- Mini-Tomaten
- Zitronensaft
- Olivenöl
- Pfeffer, Salz
- Basilikum, Oregano
Zur Zubereitung einfach die Topinambur mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und 15 Minuten kochen lassen, damit sie schön weich sind. Besser nicht so unterschiedlich dicke nehmen wie wir, sondern wie bei Kartoffeln einfach drauf achten, dass die Größen aller Wurzeln ähnlich sind, dann gehts besser. Wärend die Topinambur kochen die Tomaten klein schneiden. Nach dem Kochen die Topinambur mit kaltem Wasser abschrecken. Kleinschneiden und mit den Tomaten mischen. Zitronensaft drüber, Pfeffer, Salz, Basilikum und Oregano zum Würzen dran. Ordentlich durchmischen, Olivenöl drüber und nochmal kurz mischen und dann einfach stehen lassen. Sollten ruhig eine Weile ziehen (bei uns waren es so 2-3 Stunden).
Für den Linsensalat braucht man folgendes:
- braune Linsen
- Mini-Tomaten
- Lauchzwiebel
- Zitronensaft
- Olivenöl
- Balsamikoessig
- Gemüsebrühe
- Pfeffer, Salz
- Curcuma, Coriander, Kumin, Ingwer, scharfes Paprikapulver
Zur Zubereitung einfach die Linsen in Gemüsebrühe aufkochen und dann 30 Minuten kochen lassen. Wir haben einfach einen halben Gemüsebrühwürfel genommen. Während die Linsen kochen die Tomaten und Lauchzwiebel kleinschneiden. Eine Vinegrette aus Öl, Essig, Zitronensaft und Gewürzen machen. Zusätzlich Gewürze über die Tomaten und Lauchzwiebeln geben. Die Vinegrette enthielt bei uns noch zusätzlich normale Zwiebeln. Die fertig gekochten Linsen über die Tomaten geben und durchmischen. Dann die Vinegrette drüber und nochmal mischen. Stehen lassen, auch hier waren es 2-3 Stunden. Vor dem Essen noch frischen Koriander auf den Linsensalat schneiden und verteilen.
Das ganze dann mit Baguette servieren. Juliana fand den Topinambur Salat besser, ich fand den Linsensalat besser, geschmeckt haben aber beide. Mahlzeit!
XKCD plots in d3. Und damit in JavaScript und direkt im Browser. Wäre doch mal was für die Mathe-Fans da draussen, die immer meinen Plots posten zu müssen.
IBM Worklight - Mobile application platform. Eclipse-basiert und vermutlich IBM-typisch Java-infiziert und überladen, aber trotzdem vielleicht mal einen Blick wert: eine IDE für Mobile Anwendungen die a) sowohl Client als auch Server umfasst und b) mehrere Zielsysteme unterstützt (iOS, Android, Web-Anwendungen). Also im Prinzip sowas wie Titanium Appcelerator oder Phonegap, nur mit einer Serverinfrastruktur und Verwaltungswerkzeugen noch mit dazu. Und man kann wählen, wie portabel man sein will und native Erweiterungen integrieren, wenn man es braucht (und dabei dann natürlich Teile der Portabilität opfern).
Lomography Belair X 6-12. Krass - Lomography hat tatsächlich mal ein interessantes Produkt. 6x12/6x9/6x6 Mittelformat mit Wechselobjektiven (zwei kommen gleich mit) und das ganze dann für einen extrem moderaten Preis (einsteigen bei unter 200 US$) - ok, die Linsen werden wahrscheinlich Lomo-typisch eher Flaschenböden sein, aber hey, wen schert das - es sind Wechseloptiken! Da wird sich früher oder später jemand finden und Linsen aus Glas bauen. Einziger Nachteil ist die Verarbeitung von 120er Rollenfilm - das wird mitlerweile zum Abenteuer (oder zur Versandorgie). Ist aber trotzdem das erste Mal, dass mich der "preorder" Button auf einer Lomography-Seite in den Fingern juckt.
BBC News - Apple loses UK tablet design appeal versus Samsung. Und kreativ ist das Urteil auch noch: Apple muss Anzeigen schalten mit dem Inhalt, dass Samsung nicht kopiert hat. Besonders in Hinblick auf die laufenden anderen Verfahren meinte der Richter, nur eine auffällige Aktion kann die Wahrnehmung der Verbraucher korrigieren. Ich glaub, das tut Apple jetzt so richtig weh.
Waldpilzsalat mit Hähnchenstreifen
Und wieder mal eine Folge von "Kochen mit rfc1437" - diesmal war Juliana die Köchin und ich nur der Fotograf und Helfer. Und es gab einen Salat mit Waldpilzen, in unserem Fall Steinpilze, schliesslich ist ja die richtige Jahreszeit dafür. Unsere Zutaten:
- ca. 250g Waldpilze (wir hatten tatsächlich 500g Steinpilze, haben aber nur die Hälfte davon für den Salat genommen)
- Kopfsalat (wir hatten vergessen vorher zu gucken wie viel wir haben, daher war das eindeutig zu wenig)
- eine Paprika (die wir dazu gepackt haben, weil es sonst zu wenig Salat geworden wäre)
- Kirschtomaten oder Zwergstrauchtomaten (8-9 Stück)
- 180g Hähnchenbrustfilet
- ein bischen Petersilie
- 2-3 Knoblauchzehen
- eine halbe Zitrone
- scharfes Paprikapulver und Ingwer zum Marinieren des Hähnchens
- Essig, Öl und Aprikosen-Senf-Soße um die Salatsoße zu machen
- Pfeffer und Salz für die Pilze
Für die Zubereitung haben wir wieder fleißig fotografiert, die Punkte hier orientieren sich also an den Bildern oben.
- Das Rezept haben wir als Basis benutzt, aber deutlich abgewandelt. Es kommt aus einem Buch, das wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben und das uns schon öfter gute Dienste geleistet hat.
- Das Hähnchen hatten wir schon morgens in Streifen geschnitten und mit scharfem Paprikapulver und Ingwer mariniert.
- Die Steinpilze in kleine Stücke schneiden und mit Olivenöl braten. So 15 Minuten brauchen die schon um gar zu sein.
- Danach die Hähnchenstreifen schön durchbraten.
- die Zitrone auspressen
- optional die Zitronenschale aufessen
- Die Pilze mit der kleingehackten Petersilie und dem kurz angebratenen Knoblauch vermengen
- die ausgepresste Zitrone über die Pilze und das ganze gut mischen
- Zwischendurch den Ehemann verpflichten eine Salatsoße aus Essig, Öl und Aprikosen-Senf-Soße zu mischen (die Aprikosen-Senf-Soße ist eigentlich so eine Art Marmelade oder Chutney, hatten wir einfach gerade im Kühlschrank, da geht natürlich auch jede andere Variante)
- Salat schneiden und in die Schüssel. Und ja, das war wirklich alles was wir hatten, das war schon etwas wenig.
- Daher noch schnell eine Paprika kleinschneiden
- Salat, Paprika und die Zwergstrauchtomaten mischen mit der Salatsoße
- Die Pilze über den Salat geben (nicht mehr mischen, sieht hübscher aus)
- Die Hähnchenstreifen auf dem Salat anrichten
- nochmal die Gewürze, die wir für Hähnchenstreifen und Salatsoße benutzt haben, das Öl war ja schon eher mal im Bild. Der Essig war einfach Balsamiko-Essig.
- das ganze mit Brot reichen
- und dann essen!
Das Ergebnis war sehr lecker, aber für das nächste Mal planen wir eine größere Menge Kopfsalat ein und ich glaube die Salatsoße statt mit Essig einfach mit einem Teil des Zitronensaftes zu machen wäre auch eine gute Idee. Aber es war ein sehr leckerer Salat, der auch hervorragend zur Jahreszeit passt.
Moby ist ein Paket für Racket mit dem man Android Programme erzeugen kann. Integriert in DrRacket hat man auch gleich eine passende IDE in der das meiste auch getestet werden kann. So viel auszuprobieren, so wenig Zeit.
PharoDroid ist eine Implementierung von Pharo, die auf Android Tablets läuft - allerdings wirklich so wie auf dem Desktop, also keine speziell Touch Unterstützung hat. Dadurch eher sperrig zu benutzen, aber es ist ein Anfang.
ownCloud’s Latest Community Edition Adds Video Streaming, and Easy Mounting of Third-Party Storage. Klingt nett, besonders das mounten von Cloud-Storage. Wobei ich mich frage, ob der dann nur auf der Cloud liegt und durchgereicht wird, oder ob der auch auf den Server runtergeladen wird zusätzlich. Aber da könnte ich ja vielleicht mal mit meiner kleinen Installation rumspielen. Der verbesserte Sync klingt auch gut, denn der bisherige ist wirklich etwas strange mit seinem regelmäßigen Timestamp-File-Check.
Streak - CRM in your Inbox. Strange - das Teil ist komplett an mir vorbeigegangen. Ok, liegt vielleicht daran, dass sie es ein CRM nennen und das ist für mich per Definition langweilig. Aber in Wirklichkeit ist es ja gar kein CRM, sondern eine Art Spreadsheet mit Mailintegration und Filtern - man kann Regeln definieren und Mails in Kisten sortieren und diese ganzen Sachen nach verschiedensten Kriterien auswerten, filtern, sortieren, whatever. Und das ganze ist in GMail integriert, direkt in die Webplattform (womit es natürlich auch nur dort funktioniert und nicht zum Beispiel in den mobilen Clients). Und plötzlich ist das ganze dann doch wieder ganz interessant, denn wenn man mit größeren Mengen von eMail gesteuerten Workflows zu tun hat, kann man sowas gut gebrauchen. Zumindestens, wenn man seine Emails in GMail liegen hat. Deren Architektur ist auch nicht uninteressant, da wird so ziemlich alles benutzt was Google zu bieten hat.
LLJS : Low-Level JavaScript. Ich versteh zwar nicht, was es bringt eine Low-Level-Sprache (JavaScript Dialekt mit C-ähnlichen Typdefinitionen und Konstrukten) nach JavaScript zu compilieren, was ja nun nicht gerade low-level im Ausführungsmodell ist, aber im Zweifelsfall gilt das Standardargument: weil es geht! Ist aber wohl eher ein Projekt das ich nur verlinke weil es seltsam ist, aber wohl nicht so schnell selber einsetzen werde.
Comtypes: How Dropbox learned to stop worrying and love the COM. Filed for future use. Zugriff auf COM APIs in Windows aus Python mit recht schlanken Mitteln. Könnte für das eine oder andere Admintool in der Firma interessant sein.
DataNitro. Wer gerne sein Excel-Spreadsheet in Python programmieren will, dem wird da geholfen. Ist vielleicht für den einen oder anderen Zahlenfresser der Excel als Frontend benutzt interessant.
Android-x86 - Porting Android to x86. Hmm, ob das ein lustiges Spielzeug für mein altes eeeBook sein könnte? Ich mein, das wäre ein ziemlich fettes tablet mit integrierter Tastatur und einem inkompatiblen Prozessor, was kann da schon schief gehen?
Pyjnius: Accessing Java classes from Python | Txzone. Sehr interessantes Seitenprojekt von Kivy - damit kann man recht einfach Java-Klassen in Python integrieren und benutzen, ohne auf Jython wechseln zu müssen. Es basiert auf Cython und JNI und integriert sich so direkt in das native Python. So langsam wird Kivy wirklich zu einer Alternative für die Android Entwicklung die ich mir mal genauer angucken sollte.
Rinderrouladen mit Pastinaken
Mal was neues - Kochen mit Dokumentation! Juliana wollte das ganze gerne dokumentiert haben um es zu zeigen, also haben wir abwechselnd mit Kochgerät und Fotoapparat rumgewedelt. Und erstaunlicherweise ist das ganze geglückt - und geschmeckt hat es auch!
Also die Zutaten für das heutige Menü:
- vier Rinderrouladen (waren so 850g Fleisch)
- 3 Pastinaken
- eine Möhre
- etwas Sellerie
- Lauchzwiebeln
- Gewürze (Pfeffer, Salz, Ingwer, scharfer Paprika)
- 250g Speck
- ein paar Gurken
- ein paar Knoblauchzehen (gerne auch ein paar mehr)
Zubereitung kam in Abschnitten, denn das ist alles doch recht aufwändig, besonders bei der Zeit. Also hier die Zubereitung inklusive der Pausen (die Schritte sind an den Bildern orientiert, also einfach oben das passende Bild angucken dazu):
- Sellerie, Möhren und Lauchzwiebeln kleinschnippeln und bereitstellen für den Sud in dem die Rouladen geschmort werden
- Speck, gewürfelte Gurken und kleingeschnippelten Knoblauch mischen und bereitstellen für die Füllung der Rouladen
- scharfen Senf braucht man, um die Rouladen zu beschmieren. Mit im Bild die Gurken - waren welche mit Chili dran, die sind für Rouladen klasse.
- die Rouladen mit Senf beschmieren, nicht zu kleinlich dabei sein.
- die Füllung auf die Rouladen verteilen.
- das ganze mit jeder Roulade wiederholen. Zu sehen auch die Rouladenringe mit denen ich die Rouladen zusammenhalte.
- da sind dann alle Rouladen gefüllt und aufgerollt.
- die Rouladen anbraten
- bis sie rundum schön angebraten sind.
- Rouladen raus aus dem Topf
- und rein mit dem Gemüse für den Sud
- ordentlich das Gemüse anbraten und schmoren (so ein paar Minuten)
- Rouladen zurück in den Topf und mit Wasser und Rotwein so auffüllen, dass die Rouladen ca. 3/4 bedeckt sind.
- den Sud zum Kochen bringen und dann die Rouladen für 2 Stunden bei 190 Grad im Backofen schmoren lassen. Der Topf ist doch hoffentlich backofenfest?
- ca. 1 Stunde vor Ende mit den Pastinaken anfangen. (naja, waren eher so 45 Minuten vor Ende bei uns, reichte aber auch)
- Pastinaken in Stifte schneiden
- die Pastinakenstifte in der Pfanne braten, dort mit Ingwer, scharfem Paprika und Pfeffer würzen, ordentlich schmoren bis sie weich sind, dann etwas Salz drüber
- den Sud muss man pürieren und mit Kochsahne und Soßenbinder zu einer Soße machen
- wenn die Rouladen fertig geschmort sind, raus aus dem Topf und den Sud pürieren
- den pürierten Sud mit Sahne mischen und dann Soßenbinder mit rein
- vorbereitete Soße in den Topf zurück, aufkochen, Rouladen nochmal rein damit sie ordentlich in der Soße liegen. Schmeckt einfach besser.
- sich auf das Essen freuen
- und Mahlzeit!
Hat Spaß gemacht zu kochen und noch mehr Spaß gemacht zu essen. Sehr lecker. Pastinaken sind so ein bischen wie eine Mischung aus Kartoffeln und Möhren mit leichter Zimtnote im Geschmack. War für uns das erste Mal, dass wir sie zubereitet und gegessen haben, war sehr lecker. Und die Rouladen waren absolut der Kracher dieses Mal.
#21866 Remove AtomPub from core – WordPress Trac. Pappnasen. Da gibts Bugs seit Jahren, ja. Aber die wären fixbar gewesen. Statt dessen wird AtomPub rausgeworfen - aber völlig ignoriert, dass die alten XMLRPC Sachen von Wordpress eben nicht das gleiche machen - zum Beispiel keinen vernünftigen Metadaten-Update bei Medienuploads, was dazu führt, dass man dann demnächst nur mit Einsatz des AtomPub Plugins wieder aus Lightroom Bilder mit einem Exportservice zu Wordpress syncen kann. Gibt noch so das eine oder andere was in dem Bereich nicht sauber funktioniert, weshalb ich immer deutlich lieber mit AtomPub gearbeitet habe von Lightroom aus. Jetzt darf ich mich schon drauf freuen, nach Wordpress 3.5 meinen ganzen Bilderworkflow zu überarbeiten.
Jetstrap - The Bootstrap Interface Builder. Eventuell mal angucken - damit kann man Bootstrap Sites in ihrer Struktur entwerfen ohne mit dem CSS selber rumfummeln zu müssen. Der Output kann dann als Basis für die eigene Website benutzt werden. Schaut ganz nett aus.
X11-Basic Homepage. Und weil ich gerade bei Basic bin - X11 Basic ist ein GFA Basic Nachbau der viele Erweiterungen hat und unter allen möglichen Systemen läuft. Unter anderem gibt es das auch für Android - allerdings ist da auf meinem Galaxy Nexus die Schrift nicht mehr alte-Leute-kompatibel und auch auf dem Nexus 7 überlege ich zur Lupe zu greifen. Mit diesem Basic gehts aber eher darum, alte Gewohnheiten beibehalten zu können als wirklich mit den neuen Systemen zu arbeiten - die Android-Spezifika sind recht übersichtlich.
RFO BASIC! for Android. Spaßiges System um mit dem Android Krams mal direkt interaktiv zu spielen - und vor allem das auch unterwegs zu tun. Einfach ein aufgemotztes Basic mit Unterstützung diverser Sensoren in Android und Zugriff auf alle möglichen Systemdienste (z.B. SQLite), so dass man da schon richtig was mit anfangen kann. Basic-Programme können dann sogar in APKs gewandelt werden die standalone weitergegeben werden können. Das kommt alles schon wieder verdammt nah an das Feeling mit den programmierbaren Taschenrechnern in den 80ern ran - amateur-Programme, aber eben selbstgedengelte Hacks und Tools.
Mr McNamee suggested that repressive regimes would “laugh till they choke when the EU next lectures them regarding free speech online”: via Clean IT: Die EU-Kommission will das Internet überwachen und filtern, ganz ohne Gesetze.
Plug-ins for Adobe Photoshop Lightroom | Adobe Labs. Wer manuelle Objektive an Sony NEX Kameras benutzt, und da auf Ultra-Weitwinkel oder ähnliches setzt, könnte das Phänomen kennen: ein asymmetrisches Abdunkeln und ein asymmetrischer Farbstich in den Randbereichen. Kann man in Lightroom jetzt mittels Referenzbild und diesem Plugin korrigieren.
Jforc Contents. J für C Programmierer. Damit ihre Hirne rauchen und qualmen. Was nicht immer was schlechtes ist. Gibt J sogar für Android, da kann man dann auch unterwegs damit rumspielen. Gerade so kompakte Sprachen sind ja besonders angenehm auf mobilen Geräten mit kleinen Bildschirmen. Da passt einfach mehr Funktion drauf, wenn die Funktion kompakt notiert ist. Wobei man dann aber auch damit leben muss, dass der Code ein bischen wie Line-Noise aussieht.
toastdriven/django-tastypie. Hatte ich glaube ich schon mal, macht aber nix, sieht immer noch interessant aus - eine Alternative zu django-piston mit einer deutlich weitergehenden Funktionalität (zum Beispiel recht ausführliche Optionen für Authentifizierung und Authorisierung). Was es macht? REST Interfaces für Django Modelle inklusive deren Relationen. In den verschiedensten Formaten (XML, JSON, YAML).
linq.js - LINQ for JavaScript. Das was dran steht ist auch drin. LINQ für JS Objekte und Arrays. Was gerade bei strukturierten Daten aus Services die erst per JS im Browser gerendert werden durchaus den Code lesbarer machen kann.
Postgres-XC project Page. Multi-Master (Read und Write) Cluster für PostgreSQL. Unterstützt replicated Setups genauso wie partitioned Setups (oder Mischformen).
Online Python Tutor - Learn programming by visualizing code execution. Nett wenn man Python als Programmieranfänger lernt und eine visuelle Unterstützung will, um zu verstehen was der Code da eigentlich veranstaltet.