Archiv 20.5.2005 - 31.5.2005

PC-Systeme auf dem Mac

Wer keinen Bock hat Microsoft für Virtual PC zu bezahlen und mit den anderen bekannten Alternativen auch nicht in Begeisterungsstürme ausbricht, kann sich ja mal eine unbekanntere angucken: iEmulator PC Emulator for MAC OS X ist ein auf QEmu aufbauender Emulator für den Mac. Das besondere: nicht nur die normalen 32bittigen Intel-Chips können emuliert werden, auch die 64bittigen und Sparc, ARM und PPC. Ziemlich klasse, das Teil. Und wem selbst die 25 Dollar für den iEmulator noch zu viel sind (oder wer Hardcore-OSS-Nutzer ist), kann sich QEmuX holen - eine freie grafische Oberfläche für QEmu auf dem Mac.

Um da mal einen Testflug zu machen kann man sich passende präparierte Images von FreeOSZoo holen.

Bei ersten Tests hab ich das übliche Problem: die Tastaturbelegung passt vorne und hinten nicht. Man kriegt nur sowas ähnliches wie eine deutsche Tastaturbelegung hin, exakt passen tuts nicht - die Umlaute haken, die Sonderzeichen sind zum Teil falsch, das ganze ist irgendwie in dem Punkt ziemlich unrund. Nicht das Virtual PC da besser wäre: die spitzen Klammern und das Pipe-Symbol hab ich unter Virtual PC auch nie richtig eingeben können (was für Programmierer ziemlich bescheuert ist).

The CHICKEN Scheme Compiler

Eine häufig (auch von mir) übersehene Scheme-Implementation ist der CHICKEN Scheme Compiler. Das besondere an dieser Implementation: nebem dem interaktiven Interpreter gibt es einen Compiler der portables C produziert und mittels C-Compiler in ladbare Module kompiliert. Dadurch ist dieser Compiler besonders gut bei der Integration von C-Libraries. Im Prinzip ist das noch recht ähnlich zu Gambit-C, einer anderen Scheme-Implementierung die auf C als Zwischensprache aufsetzt.

Aber Chicken geht beim generierten C-Code noch über Gambit-C hinaus - das System ist explizit darauf ausgelegt das es mit C gemixt wird, wärend Gambit-C einfach nur C als portablen Assembler benutzt. In Chicken sind die FFIs (Foreign Function Interfaces) wesentlich einfacher. Das zeigt sich dann in fertigen Interfaces zu diversen Datenbanken wie metakit (wird im Python Desktop Server benutzt), PostgreSQL und sqlite.

Zusätzlich hat Chicken mit den Eggs eine nette Infrastruktur an über das Netz installierbaren Erweiterungen bekommen - mit Webserver, Datenbank und vielen anderen Schmankerln. Das hilft natürlich ungemein bei der Programmierung - ich hab eine solche Infrastruktur an fertigem Code mit MZScheme, Python und Perl lieben gelernt.

Chicken kompiliert auch unter Mac OS X. Im Moment rödelt gerade bei mir der Compiler im Hintergrund

Typisch Mac-User ist ...

... sich Desktop Manager zu installieren, als Transition Cube einzustellen und dann aus lauter Spaß am optischen Effekt ständig zwischen zwei Desktops hin- und herzuschalten

Upgrade auf WordPress 1.5.1.2

Da ich gerade den Upgrade gemacht habe, kann es theoretisch zu komischen Effekten kommen - wem was auffällt, bitte melden. Ich meine damit komische Effekte die vorher nicht da waren - die andren komischen Effekte die schon länger hier sind sind warscheinlich Absicht

Gleis 22 zum besten Musikclub Deutschlands gewählt

Da wird das Gleis 22 zum zweiten Mal zum besten Musikclub Deutschlands gewählt - und ich erfahr das a) aus der Goslarer Zeitung und war b) noch nie drin.

Irgendwie war bei mir Gleis 22 immer nur mit dem JIB als Jugendeinrichtung (mit Fahrradwerkstatt und Fotolabor) im Hinterkopf, das der Musikclub ganz normal für Jeden ist und dann auch noch Musik bringt die mich durchaus interessieren könnte (Punk, Indie, Alternative), ist mir irgendwie entgangen. Und der Schuppen ist auch noch in absoluter Fussnähe zu unserer Wohnung.

Mann bin ich ne Pfeife. Ich wohn ja auch nur so 13 Jahre in Münster ...

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Mehr Bilder aus dem Stadthafen Münster gibts auf einer meiner vielen (zu vielen?) Gallerieseiten.

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Schröder und Fischer bedauern Frankreichs Votum

Schröder und Fischer bedauern Frankreichs Votum: Der Ausgang des Referendums ist ein Rückschlag für den Verfassungsprozess, aber nicht sein Ende" - vor dem Referendum hat er aber noch was ganz anderes gesagt. Schön wie man sich drauf verlassen kann das Politiker sich ihre Welt zurechtlügen - natürlich auch gegen den Wähler. In Frankreich hat die Propagandamaschine versagt, in den Niederlanden wird sie wohl auch versagen. Aber keine Bange, die Stärkung der Macht des EU-Rates und der EU-Kommission wird schon durchgesetzt, sowas wie Bürgerwillen wird doch nicht die grosse Politik aufhalten ...

Aber Atomkraft ist ja soooo sicher

Hoch radioaktive Flüssigkeit in Sellafield ausgelaufen - aber natürlich beteuern alle Beführworter immer wieder das bei uns im Westen keine solchen Probleme auftreten können. Nein, wir haben keine grossen Unfälle, keine Beinahe-Katastrophen und unbemerkte oder vertuschte Vorfälle. Angeblich ist hier alles toll. Jetzt werden die Beführworter natürlich wieder haufenweise Gründe finden warum das in Sellafield nicht verallgemeinert werden dürfe und warum das alles in Deutschland nicht passieren würde, weil unsere Anlagen ja so toll sind - vermutlich haben die Engländer von sich das gleiche erzählt.

Sorry, aber es gibt an der Atomkraft ein paar absolut verallgemeinerbare Problemfelder:

  • Endlagerung der Abfälle ist nicht sichergestellt
  • Auswirkungen von Unfällen sind - bedingt durch die beteiligten Stoffe - sehr viel problematischer als bei konventionellen Kraftwerken
  • Wirtschaftlichkeit ist keinesfalls gegeben

Aber bei einem Wechsel zu schwarz/gelb wird dann wieder erzählt das nur mit Atomkraft die Emissionswerte eingehalten werden könnten und das alles ja so toll sicher ist und das wir nie einen grösseren Unfall hatten und haben werden weil bei uns ja alles viel besser ist als anderswo.

Eben genau die gleiche Scheisse die die Beführworter in England über Sellafield sicherlich auch erzählt haben ...

PageRank ist seit ein paar Tagen nicht mehr verfügbar

Moe blogged drüber, ich hatte es noch garnicht gemerkt. Scheint für mich nicht wirklich wichtig zu sein ...

Unsere Computer gehören uns - noch

Denn wie rabenhorst(dessen Site übrigens meinen Safari in die ewigen Jagdgründe schickt) verlinkt: Intel hat DRM-Techniken in die neuen Dual-Core-Prozessoren eingebaut die z.B. Microsoft dazu dienen darauf im System aufzubauen. Danach bestimmt dann Microsoft im Auftrag der Unterhaltungsindustrie oder aus Eigennutz welche Software und welche Daten auf dem System genutzt werden dürfen. Privatkopien stehen dann garnicht mehr zu Diskussion und warten wir ab wann Microsoft dann Open Source als nicht vertrauenswürdig einstuft und blockiert.

Algol 68 Genie - An Algol 68 interpreter. Obercool. Algol 68 ist ja zwar eine Vintage Language, aber eine faszinierende: die einzige, wo für die Definition der Sprache selber eine Metasprache definiert wurde, in der die Definition der Sprache selber geschrieben ist. Der Algol68 Report ist immer noch einer der faszinierendsten Programmiersprachenstandards den ich kenne.

Giro in verdammt spannend

Die heutige Etappe war klasse: zwischenzeitlich hatte Simoni - nach Hilfe von DiLuca - schon virtuell das rosa Trikot übergestreift, aber in der Abfahrt und anschliessenden Zielanfahrt hat er es dann wieder verloren. Alle Plätze 1-6 des Gesamtklassements waren in den Führungsgruppen vertreten und kämpften um Punkte. Beeindruckend die recht bunten Koalitionen die sich gebildet haben und recht lange gehalten haben. Salvodelli hat nach 3500 KM Rundfahrt gerade mal 28 Sekunden Vorsprung vor Simoni und 45 Sekunden Vorsprung vor Rujano, dem Etappensieger von heute. Wow. Wär nett wenn sich bei der Tour auch mal anstelle von wildem Taktieren mal so aktiver Radsport zeigen würde.

Und es gibt ein PDF Browser Plugin für den Safari. Für non-commercial-Nutzung frei. Zeigt direkt im Browser PDFS an anstatt einen externen Viewer anzuwerfen. Ich habs allerdings noch nicht ausprobiert.

PithHelmet ist ein Ad-Blocker für Safari. Sehr ähnlich in der Funktion zu dem AdBlocker für FireFox. Sehr praktisch, macht Safari damit wieder durchaus zu einem interessanten Browser. Zusätzlich liefert PithHelmet für Safari selektive JavaScript-Unterdrückung und ähnliche Mechanismen - so wie es auch OmniWeb bietet. Allerdings ist die eine oder andere Regel (vor allem die BadSense-Regel ist mir da aufgefallen) ein bischen aggressiv, aber das kann man ja gut konfigurieren.

Safari WebDevAdditions ist eine Developer Toolbar für den Safari - also Anzeige von Blocklevel-Elementen, Links etc. Macht einen recht praktischen Eindruck auf mich.

saft ist eine Kitchen-Sink-Erweiterung für den Safari. Haufenweise Features drin. Allerdings Shareware, ich habs auch noch nicht ausprobiert.

Scharping kandidiert nicht mehr für Bundestag - käme die Aussage von einem Politiker bei dem man davon ausgehen könnte das er auch tatsächlich gewählt würde, wäre es ja durchaus interessant. Aber Scharping?

Agfa-Photo GmbH geht in Insolvenz - och menno

Basso again! - holt sich den zweiten Tag in Folge den Etappensieg beim Giro. Wow. Das lässt für die Tour hoffen.

Bitte nicht rubbeln

Steht so auf dem Brief mit der Geheimzahl für die MasterCard. Strange. Ist doch kein Rubbel-Los ...

Blechtrommeln machen Lärm und wie Heiko werd ich halt weiter auf meine kleine Blechtrommel hauen. Auch wenn ich nur ein Oskar Matzerat von vielen bin.

Digibux - Digitale Bibliothek setzt auf Open Source - cool. Vielleicht bildet sich so endlich mal ein offenes Format für eBooks. Bisher wurden viele Buchinhalte ja als HTML-Sammlungen (nur mühsam mit grep zu durchsuchen) oder PDF (eher auf die Form als auf den Inhalt fixiert) verteilt. Die Software der digitalen Bibliothek hingegen ist speziell auf Recherche und Nutzung der Inhalte ausgerichtet. Was mir noch so einfällt: wie wärs mit nem Spotlight-Plugin für die Software?

LispWorks Personal 4.4.5

LispWorks Personal - die freie (Freibier-freie) LispWorks-Version ist in der neuen 4.4er Release verfügbar und läuft auch mit Tiger. LispWorks ist im Moment die interessanteste Lisp-Umgebung für den Mac, da sie sich relativ gut in das System integriert. Und zum Spielen reicht die Personal Version ohne weiteres.

Prozessorlüfter beim Powerbook 12"

Tja, eine Geschichte die mich jetzt natürlich erwischt, ist die Änderung von Apple an der Ansprechschwelle des Prozessorlüfters - mit 10.3.3 wurde da was geändert und seit dem ist im Prinzip bei einem 12" PowerBook (zumindestens bei den alten - meines ist noch eines mit 867Mhz) immer der Lüfter an. Nervig, das. Vorher war es ein schön ruhiges Gerät, jetzt rauscht es - vor allem beim Betrieb am Netz. Und das selbst dann wenn auf der Kiste absolut keine Aktivität ist (MenuMeters zeigt absoluten Lowlevel an Aktivität an).

Früher gabs da ne Software namens Silent Night, die hat zwei Kernel Extensions (AppleADM103x.kext und AppleADT746x.kext) gegen alte Versionen ausgetauscht und damit diese Steuerung wieder auf alte Werte gesetzt (die ja schliesslich durchaus funktioniert haben). Da gibts auch noch ne Beschreibung zu zu finden. Aber irgendwie findet man da nix mehr - die Links laufen ins Leere. Irgendwer ne brauchbare Idee, was man tun könnte? Das 12" Powerbook hat ja leider die Prozessoreinstellung "automatisch" nicht (warum auch immer), sondern nur "maximal" und "minimal" - und ein kastrierter Prozessor wäre auch nicht besser als ein rauschender Lüfter. Würde das automatisch geregelt wäre es ja in Ordnung, aber so ...

Irgendwie find ich es arm das Apple da keine brauchbare Lösung bietet. Einfach dem User das Lüfterrauschen aufzudrücken ist schon ziemlich stragen - zumal ich bei Apple nix an Dokument dazu finden konnte. Normalerweise würde man wenigstens einen Knowledgebase-Artikel dazu erwarten ...

X.4 Dashboard (Quarter Life Crisis) ist ein Text über die schlimmsten Useability Böcke die Apple im Dashboard geschossen hat. Unter anderem wird auch das Weather Widget auseinander genommen. Was mich natürlich an dem Teil ganz besonders nervt: Münster ist nicht zu finden. Nicht als Münster und nicht als Muenster. Wir haben hier einen Flugplatz, von daher sollten die Daten verfügbar sein (solche Tools greifen in der Regel auf Flugplatzwetterdaten zu, da diese frei und weltweit abrufbar sind) - aber nix dergleichen.

Apple ist auch manchmal strange ...

... denn das man den Standardwebbrowser nicht mehr in den Systemeinstellungen ändert, sondern in den Einstellungen vom Safari, das finde ich doch schon etwas wild.

Delicious Library - yep, klappt! Geil.

Einstweilige Verfügung gegen Googles Mail-Dienst

Diese hahnebüchene Absurdität und Abzocke nimmt immer groteskere Züge an - wie üblich im Bereich Markenrecht reicht es einen ausrechend seltsamen Richter zu finden und man kriegt jeden Mist durchgedrückt. Klar, Google ist ne grosse Firma und der andere ne kleine Klitsche. Aber guckt euch einfach mal die Zeitpunkte der Anmeldung an und das angeblich ach so gefährdete Angebot der Klitsche ...

Mir ist Google relativ wurscht - und die können sich die vermutlich irgendwann dann fällige Zahlung sicherlich auch leisten - aber dieser ganze Schwachsinn der sich aus lächerlichen Markenähnlichkeiten und konstruierten Markengefährdungen ergibt ist einfach nur eine Beschäftigungstherapie und Alimentierung für Rechtsanwälte und nix sonst.

Aber wenigstens kriegts jetzt Google selber zu spüren und nicht mehr die - selbst im Vergleich zur Klitsche ja noch schwächeren - User von Google Mail. Zum Kotzen find ichs trotzdem.

Nachtrag: eine interessante Geschichte der Entwicklung von Wortmarken gibts bei Telepolis.

Noch ein Nachtrag: in der Netzzeitung ist ein ausführlicherer Bericht darüber. Was ich besonders putzig finde: der Markeninhaber behauptet es ginge ihm nur darum in Ruhe gelassen zu werden. Klar, deshalb hat er ja auch haufenweise User abgemahnt, die Google Mail Invites auf eBay versteigert haben. Typische Aktion von jemandem der nur seine Ruhe will.

Kranke Software ...

... ist das was Epson für die Scanner unter OS X schreibt. Wenn man die Software startet, kommt irgendwann - nachdem die Software erfolgreich geladen ist - eine Meldung das sie nicht gestartet werden könne. Natürlich funktioniert sie tadellos. Und wenn man die Software so da stehen hat und nichts macht, ist die CPU-Auslastung gigantisch - immer so um 80% der CPU wird von der wartenden Software verbraten. Wenn man aber dann einen Scan anwirft, die Software also wirklich was tut, geht die Auslastung auf 10% runter.

Was für Knallköpfe beschäftigt Epson eigentlich in der Programmierung?

Lauter kleine Otto Orwells

Niedersächsische Regierung schwächt Einfluss des Datenschutzbeauftragten

In Niedersachsen gärtnern demnächst die Böcke. Ist sicherlich viel bequemer so, vor allem diese öffentlichen Berichte und politischen Vorschläge vom Datenschutzbeauftragten, die sind doch echt lästig ...

Noch ein Tiger-Verlust?

Mein Photoshop 7 will nicht mehr den Datei-Open-Dialog öffnen - es stürzt dann lieber ab. Der Dateibrowser tuts, direktes Öffnen von Files tuts auch, aber Datei Öffnen tuts nicht - crash. Strange - hat das noch jemand beobachten können? Drüberinstalliert hab ich das Photoshop schon, hat aber auch nix gebracht.

Noch was zu Spotlight

Ich muss mich da mal dringend mit der Indizierungsgeschichte beschäftigen, ob man da auch entfernte Indizes einbinden kann oder einen Indexer der übers Internet eine Datenbank indiziert. Ich hätte nämlich gerne meine gesammelten Postings aus meinem WordPress-Blog in meinem Spotlight-Index. Das wäre viel praktischer als extra einen Browser zu öffnen und hier zu suchen. Und da ich das hier sowieso als Linkdump und Notizblog benutze, würde ich so endlich mal die Sachen wiederfinden die ich mir merken wollte

Performance vom Tiger

Da ich gestern gefragt wurde, ob ich was von der Performance merke: jein. Ja, denn die ganzen Anzeigegeschichten sind deutlich schneller - vor allem die Browser kriegen ihren Kram wesentlich fixer angezeigt. Da ist ein drastischer Gewinn zu sehen.

Nein, denn durch die netten - durchaus brauchbaren - Features wie Spotlight und FileVault (gabs ja unter Jaguar noch nicht) wird einiges der Systemperformance auch wieder aufgefressen. Gerade heftigere Speicheraktionen in meinem Homeverzeichnis schlagen so natürlich zu. Andererseits sind die Features wirklich brauchbar, also zahle ich den Performancepreis gerne.

Also alles in allem ist die Anzeige flotter und der Rest nicht langsamer. Dafür das ich gerade zwei major Releases weiter bin auf der gleichen Hardware wie vorher (867 Mhz 12" PowerBook mit 640 MB Speicher) ist das ein gutes Fazit. Der Sprung über zwei Windows-Versionen erfordert jedenfalls häufiger Hardwareupgrades um noch Spaß zu machen.

Shoebox sieht ganz nett aus - eine recht pfiffige Fotoverwaltung mit ähnlichen Organisationsmöglichkeiten über Kategorisierungen wie iView sie bietet. Mir gefiel beim Rumspielen die recht hohe Geschwindigkeit. Allerdings hab ich mitlerweile eh schon viel mehr Fotoverwaltungen gekauft als ich benutzen kann, ich übe mich daher hier mal in Selbstbeschränkung

Spotlight support in VoodooPad

Gerade in der Bugdatenbank von VoodooPad gefunden: die 2.1 wird Unterstützung für Spotlight haben. Sehr gut - ich stopf nämlich mitlerweile einiges an Krams in mein VooDooPad. Und dann könnte ich es glatt mal wieder finden

DRM ist und bleibt Scheisse

Ich hab ja nun meinen Rechner mal neu installiert - ich wollte ganz frisch anfangen mit der Installation, damit auch wirklich alle Sachen glatt funktionieren und nicht irgendwelche Leichenteile aus dem Jaguar Ärger machen (Panther hab ich ja übersprungen). Also Backups gemacht und Kiste neu formatiert und eingerichtet. Geht auch alles gut. Musik per Drag-and-Drop in den iTunes-Ordner gezogen, geht auch gut. Erstes gekauftes Stück angeworfen - ich muss meinen Rechner authentifizieren. Hallo? Bitte was? Ich benutze das auf exakt dem gleichen Rechner auf dem ich es gekauft habe, aber ich muss mich selber authentifizieren?

DRM ist schlicht und einfach eine Beleidigung für mündige Kunden.

TBNL - A Toolkit for Dynamic Lisp Websites ermöglicht es mit Common Lisp dynamische Inhalte zu generieren. Im Prinzip sowas wie eine FastCGI-Lösung für Common Lisp.

Tigerattacke

Hier wird derzeit der Tiger installiert. Im Moment funktioniert das meiste noch, aber ich hab ja auch noch lange nicht alles installiert das funktionieren sollte. Immerhin, das Netz tuts schon mal

Der Safari von OS X hat einen doofen Bug: man kann normalerweise bei Checkboxen auch auf ein definiertes Label klicken um die Checkbox umzustellen. Nur nicht mit Safari. Blöd, das.

Voyager erreicht die Grenze des Sonnensystems - gute Reise und grüss mir die Aliens!

Ann Elisabeth war fleissig und hat die Bulgarian twin spammers identifiziert - die vermutlich für einen grossen Teil Blogspam verantwortlich sind.

Michael Hampton betrachtet was nofollow wirklich gebracht hat: Nofollow revisited. Wer noch mit der rohen Version von WordPress arbeitet: NoNoFollow installieren und nofollow abschalten.

Und die Abzocke geht weiter

Das Internet wird gebührenpflichtig! - weil ja ein PC das gleiche wie ein Fernseher oder Radio ist. Warscheinlich nur in den kaputten Hirnen der Politiker, aber die bestimmen ja leider wo es lang geht. Und so kann die GEZ sich im nächsten Gebiet frei bedienen und ihre Gestapomethoden umsetzen.

US-Justizministerium stellt landesweites Sexualstraftäter-Register ins Netz - manche Meldungen machen einfach nur noch fassungslos ...

Wahlen in NRW

Tja, ein Regierungswechsel ist was ganz normal demokratisches. Wäre die Union mit sowas wie einem Programm und Aussagen aufgetreten, hätten sie kämpfen müssen um zu gewinnen - dann könnte ich das ganze sogar verstehen. Ok, ich finds weiter Mist, aber ich könnte verstehen wie es passiert. Aber gegen diese Flachpfeife Rüttgers zu verlieren - sorry, aber tiefer kann man wirklich nicht mehr sinken. Die Pfeife hat kein einziges Konzept vorgelegt das irgendwas bringen würde - Kohlesubventionen streichen? Prima Idee, wir haben noch nicht genug Arbeitslose in NRW. Studiengebühren? Klasse Idee, dann drängen auch noch die Studenten die sich das Studium nicht mehr leisten können in den Arbeitsmarkt und die Studenten, die für die Gebühren arbeiten müssen, prügeln sich dann mit Ein-Euro-Jobbern um die Plätze. Klasse Zukunft - das bevölkerungsreichste Bundesland steht damit zumindestens nicht mehr vor dem Abgrund. Nachdem Rüttgers ihm den letzten Schubs gegeben hat jedenfalls ...

Und einmal - nur ein einziges Mal - möchte ich erleben das ein Politiker nach der Wahl mal ehrlich ist. Nicht dieses widerliche Grinsen und so tun als hätte man einen Streckenrekord im Hundertmeterlauf aufgestellt - es geht verdammt noch mal um unsere Zukunft, ihr Penner!

Statt dessen wird jetzt wieder rumgeeiert, jeder liefert Erklärungen warum das so sein muss und richtig ist oder falsch ist - aber natürlich ist sowieso nur der Wähler schuld, nie die Politiker. Ekelhaft. Eigentlich müsste man Wochen vor und nach der Wahl sich weigern den Fernseher anzumachen und irgendwelche Nachrichten zu gucken/lesen/hören - nur um diese fies grinsenden Fratzen (übrigens egal welche Partei, in dem Punkt sind sich alle selig einig) nicht zu sehen. Und ihre egoistischen und wähler-verachtenden Erklärungsversuche nicht zu hören.

Müntefering hat übrigens vorgezogene Bundestagswahlen im Herbst angekündigt - entweder will er uns Wählern endgültig den Grinsefratzen-Rest geben, oder die SPD macht mal wieder das was sie am besten kann: sich aus der Verantwortung verpissen. Man kann dann ja wieder schön alles auf den Wähler schieben, der nix verstanden hat - statt mal über die eigene unmenschliche Politik nachzudenken ...

Scheiss Tag. Ich hab ne fette Erkältung, schlechte Laune und Rüttgers gewinnt die Wahl. Rüttgers - das dümmste Stück Brot in der Unionspfütze! Oha. Armes NRW.

Kassenbeiträge werden wieder nicht sinken

Umfrage: Finanzlage der Krankenkassen wieder schlechter - wir werden alle fleissig verarscht. Von Politikern die versprechen die Beitragssätze zu senken und natürlich nicht können. Von Kassen die eigentlich unsere Interessen vertreten aber natürlich nicht tun. Von Ärzten die Kooperation bei der Kostensenkung versprechen, aber natürlich nicht auf ihre Einnahmen verzichten wollen (*). Von Apothekern, die als Vertrauensstelle für den Patienten dienen sollen, aber das Vertrauen schon längst verspielt haben.

Natürlich, die Beitragssenkung für die Arbeitgeber - dafür ist dann immer Geld da. Nur die Patienten, die dürfen das alles wieder bezahlen. Kassen, Ärzte und Apotheker hingegen sitzen auf ihren Besitzständen und weigern sich weiter auch nur minimal zu einer Senkung beizutragen die auch ihre Einnahmen betreffen würden.

Kassen machen dann tolle Sachen wie Hausarztmodell und Hausapothekenmodell - bringt nur nix, wenn die Ärzte sich dann einfach weigern dabei mitzumachen (passiert hier in Münster durchaus). Korrekte Abrechnung der Praxisgebühr erlebt man auch nur selten - wenn einfach nur ein Rezept abgeholt wird, ohne das der Arzt auch nur ein Fitzelchen an Leistung erbracht hat (ausser seiner Unterschrift), wenn das Medikament schon seit Jahren genommen wird - egal, die Praxisgebühr nimmt man noch mal schnell mit.

Qualitätskontrolle der Ärzte? Fehlanzeige - da weigert man sich, das wäre ja zu viel Einfluss für den Patienten. So verstecken sie sich weiter hinter der angeblich freien Arztwahl - die aber schon lange durch Abwanderung von Fachärzten aus den Kassenärztlichen Vereinigungen nur noch lächerlich ist. Bei mancher Fachrichtung hat man als Kassenpatient nur noch im Krankenhaus eine Chance einen wirklich qualifizierten Arzt zu treffen - ausserhalb findet man nur Quacksalber ...

Gleichzeitig reden aber immer mehr Politiker und Funktionäre der diversen Verbände davon, das Patienten mehr Eigenverantwortung übernehmen sollen und mehr von den Kosten tragen müssen. Natürlich, bei der Beratung sollen wir den Ärzten vertrauen. Bei der Wahl des Medikamentenherstellers sollen wir den Apothekern vertrauen. Bei der Abrechnung sollen wir den Kassen vertrauen. Wie bitte sollen wir in einer solchen Situation die auf Vertrauen ohne Kontrolle aufbaut mehr Eigenverantwortung übernehmen? Was soll Eigenverantwortung in dem Kontext überhaupt heissen - es geht doch garnicht um Verantwortung, es geht doch allein um Kostenabwälzung. Und Risikoabwälzung: Was, Ihre Beschwerden haben sich verschlimmert, weil Sie wegen der Kosten zu früh die Behandlung abgebrochen haben? Selber Schuld, warum machen Sie auch sowas. Wenn verlangt wird, das der Patient mehr Eigenverantwortung übernimmt, dann müssen ihm auch Mittel an die Hand gegeben werden mit denen er diese Eigenverantwortung in Form von Einflussmöglichkeiten und Kontrollen auch umsetzen kann. Ansonsten sind das nur hohle Phrasen.

Ärzte bekommen von der Pharmaindustrie Vorzugsbehandlung und verschreiben dann brav deren Ergebnisse - ist ja so schön praktisch und komfortabel und man hat was davon. Die Kassen sitzen da und beschäftigen sich mehr mit ihrem Wasserkopf und ihrer eigenen Absicherung als damit den Ärzten auf die Finger zu gucken und dafür zu sorgen das eben genau diese Verbandelung zur Pharmaindustrie nicht so überhand nimmt. Die Apotheker kämpfen um den Erhalt ihrer Privilegien und gehen gegen jede alternative Form der Medikamentenversorgung an und argumentieren mit ihrer Beratungsleistung - die aber defakto oft schon garnicht mehr existiert, wenn in einer Apotheke nur ein oder zwei ausgebildete Apotheker arbeiten, der Rest bestenfalls bessere Drogeristen sind ... (und der Hauptumsatz in Apotheken mit Pflegemitteln, Gummibärchen und irgendwelchem obskurem Quatsch gemacht wird - hey, wieso sollte man Leuten vertrauen, die homöopathischen Murks anbieten und "beraten"?)

Und die Pharmaindustrie? Die sind der Lachende Fünfte im Hintergrund. Ordentliche Gewinnmargen, trotzdem natürlich Arbeitsplätze abbauen, denn die Margen müssen ja noch steigen. Im Prinzip Monopolstellungen durch absurde Patentpolitik (ich erinnere an das Stickstoff-Patent von Linde - das zum Glück gekippt ist) und eine mitlerweile völlig undurchsichtige Zulassungsbürokratie. Klar, Medikamente müssen geprüft werden vor Zulassung - aber was die derzeitigen Prüfungen wirklich bringen, hat man ja in diversen Fällen in letzter Zeit (Lipobay, Vioxx und ander COX-2 Hemmer - nur um zwei Fälle zu nennen) gesehen.

Was gebraucht würde wäre eine wesentlich radikalere Umstrukturierung des Gesundheitssystems, eine Umstrukturierung die darauf ausgelegt ist das der Patient tatsächlich auch Eigenverantwortung übernehmen kann, weil ihm die Informationen gegeben werden die er dafür benötigt und weil ihm Beratungseinrichtungen gegeben werden, die ihn dabei unterstützen.

Trennung der Abrechnungssystematik und der Kontrollfunktion bei den Kassen - die Kontrollfunktion wird von denen eh nicht ausreichend ausgeübt, die gehört in eigene unabhängige Institutionen die über Pflichtabgaben der am Gesundheitssystem beteiligten (Ärzte, Apotheker, Pharmaindustrie und Anteilig Krankenkassenbeiträge) finanziert werden.

Die Abrechnungsvorgänge sollten über unabhängige Buchstellen für Patienten und Ärzte erledigt werden, die sich nur über ihre Abrechnungsdienstleistungen finanzieren sollten - sowas ist in der Wirtschaft schon gängig, dort werden Abrechnungsleistungen ausgegliedert in eigene Unternehmungen die dann durch Anteile an der Kostenersparnis der Beteiligten finanziert werden.

Mehr Transparenz bei der Pharmaindustrie - Forschungsergebnisse müssen zwangsweise freigegeben werden, wenn ein Unternehmen Medikamente zugelassen bekommen will. Viele Forschungseinrichtungen sind sowieso teilweise vom Staat mitfinanziert oder durch Universitätsnähe vom Bundesland. Eine transparente Prüfungsrichtlinie für Medikamente muss her - eine die Wissenschaftler und Mediziner durchschauen können und in der diese Leute eingebunden sind, so das Probleme frühzeitiger erkannt werden können - und nicht vom Unternehmen verheimlicht werden können (wie bei Vioxx der Fall war).

Gleichzeitig muss eine effektive Kostenkontrolle für Medikamente her - die Begründungen mit den Forschungskosten reicht da nicht, das ganze muss nachvollziehbar sein. Addiert man mal die angeblichen Forschungskosten der Pharmaindustrie aus verschiedenen Medikamenten zusammen, kommt man irgendwann an den Punkt wo das Bruttosozialprodukt alleine in den Forschungseinrichtungen der Pharmaindustrie erwirtschaftet wird. Hier muss es eine wesentlich grössere Transparenz her, damit Preiswucher bei Medikamenten wirksam verhindert werden kann.

Und die Apotheker? Sorry, aber die müssen sich einfach überlegen wie und welchen Platz sie überhaupt noch haben. Dazu würde gehören das sie ihre Beratungsleistung wieder ernst nehmen und sich darauf konzentrieren was Ihre Aufgabe wäre: die Anwendungsberatung von Medikamenten und die Beratung des Einsatzes von Rezeptfreien Medikamenten. Das kann aber eine Fachverkäuferin mit einer Drogeristenausbildung nicht leisten. Die eigene Existenz mit einem Verkaufsmonopol für Medikamente zu begründen ist jedenfalls nicht genug. Und den Beipackzettel vorlesen reicht auch nicht.

(*) Hier sind natürlich die Ärzte in Krankenhäusern ausgenommen - deren Job ist dafür dann so ziemlich das letzte in der Gesundheitsbranche und von menschenwürdigen Arbeitszeiten kann bei denen nicht geredet werden.

Blogbücher schreiben, aber RSS nicht kapieren

Das jedenfalls ist die Zusammenfassung von Dons Beschwerde über RSS-Leser. Sorry, aber irgendwie geht mir das mitlerweile auf den Keks (Don ist nicht der erste, nur der lauteste zu dem Thema): wenn man einen RSS-Feed zur Verfügung stellt, muss man mindestens eines akzeptieren: das die Leute diesen benutzen. Wenn mann dann so arm ist und keinen Volltext-Feed anbietet, aber gleichzeitig zu faul zu einem Artikel einen Excerpt zu schreiben, dann darf man sich nicht darüber auskotzen das die Leute einen nach den ersten paar Sätzen beurteilen - man gibt denen ja nur die ersten paar Sätze zu sehen.

Nein, es ist albern zu erwarten das jeder Blogs nur im Original auf der Webseite liest. Ja, damit geht zum Beispiel das Layout der Blogs flöten, weil man es im RSS-Reader nicht sieht. Ja, das ist durchaus positiv zu sehen - ganz besonders bei diversen Kackbraunen oder bei Blogs mit bescheuerter Farbwahl mit unzureichendem Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.

Wers nicht schafft mich mit seinen Einträgen im RSS-Feed dazu zu reizen einen Artikel (sofern er nicht im Feed vollständig ist dann auch auf der Website) zu lesen, der hat was mit seinem RSS-Feed falsch gemacht. Punkt.

User mit RSS-Readern jedenfalls zu beschimpfen ist eine seltem dämliche Aktion für jemanden der für sich in Diskussionen immer wieder in Anspruch nimmt Blogs kapiert zu haben und sich immer wieder dick über andere Blogger lustig macht - sei es wegen derer Technikverliebtheit, wegen derer Arroganz oder was auch immer sonst dem Herrn missfällt ...

Dive Into Greasemonkey ist ein freies Online-Buch von Mark Pilgrim über die Programmierung von Userscripts für Greasemonkey. Mit diesen Userscripts kann man Webseiten bei Anzeige per JavaScript verändern - z.B. fest integrierte Werbeblöcke ausschneiden, Links mit Afiliate-IDs umschreiben so das die eigene benutzt wird, einfach nur seltsames HTML reparieren so das man mit der Webseite überhaupt was anfangen kann oder alle möglichen anderen spassigen Sachen.

FramerD ist eine Objektdatenbank (ok, ein Framestore - ist aber was ähnliches) mit integriertem DB-Server, CGI-Interface und Scheme-Scriptsprache. Ideal um Wissensdatenbanken aufzubauen, da FramerD auf die dabei anfallenden pointerlastigen Strukturen optimiert ist. Aber auch so sehr spannend, da man ein Scheme mit Server und ODB bekommt. Muss ich unbedingt mal mit spielen, zumal es auch auf OS X kompilieren soll (was es bei mir aber derzeit nicht tut). Und es ist unter GPL lizensiert. Und für die Schlangenbeschwörer unter den Klammeraffen gibts auch eine experimentelle Pythonlibrary zum Zugriff auf FramerD...