Archiv 17.3.2005 - 29.3.2005

Studie bescheinigt Windows bessere Sicherheit als Linux

Studie bescheinigt Windows bessere Sicherheit als Linux - klar, wenn ich die Sicherheit von RedHat und Windows vergleiche und herausbekomme das die Firma RedHat noch langsamer als die Firma Microsoft ist, dann schliesse ich daraus das Linux unsicherer als Windows ist. Denn es ist ja völlig undenkbar das Leute die Server betreiben wesentliche Pakete entweder von Upstream betreiben oder ihre Patches auch anderswo bekommen. Und andere Distributionen als die einer Firma die Schweinegeld für Open Source verlangt und auch ansonsten im Geschäftsgebahren eher an Microsoft erinnert gibts natürlich auch nicht. Und das ganze dann finanziert von Microsoft. Das ist sicherlich eine völlig relevante Untersuchung.

Das nebenbei nirgendwo betrachtet wird ob die jeweiligen Fehler tatsächlich überhaupt für Angriffe genutzt werden konnten und ob sie für das Szenario überhaupt relevant sind - egal. Schmeissen wir alles in einen Haufen. Das Microsoft garnicht alle Bugs veröffentlicht und daher eine objektive Beurteilung offener Bugs an Windows dadurch völlig unmöglich ist, egal. Das nirgendwo unabhängig dokumentiert ist wann Microsoft tatsächlich ein Bug das erste Mal bekannt war und daher eine Beurteilung über die tatsächliche Dauer die man dem jeweiligen Bug ungeschützt war nicht möglich ist, egal. Das Microsoft in letzter Zeit mal wieder Bugs reinbringt (ich erinnere an die LAND-Attacke), die schon lange raus waren und das sowas ein ziemlich mieses Licht auf deren Entwicklungsmethodik wirft, egal.

Wie die jetzt allerdings glauben das irgendjemand den Mist als objektive Messung von Verwundbarkeit ansehen könnte und wieso sowas unter dem Stichwort "Research" läuft, das find ich schon wirklich lächerlich ...

The SimCam: Film and Digital Camera Simulator ist eine Kamerasimulation für Fotografie-Anfänger: man kann mit Blende und Zeit rumspielen und virtuelle Fotos schiessen und dann sehen wie das Ergebnis wirkt. Zusammenhänge wie Schärfentiefe, Verwackelung, korrekte Belichtung, Filmgeschwindigkeit etc. werden so direkt erfahrbar, auch ohne Kamera. Witzige Idee.

Vertragsbedingungen für Sperr-Rufnummer publiziert - hmm, witzige Idee. Bleibt abzuwarten wie praktikabel das ganze dann abläuft.

Yahoo 360 Grad

Rundumblick verpasst bekommen. Wer sich das Spielzeug auch mal angucken will: theoretisch müsste ich in der Lage sein Invites zu schicken. Wer meint das ich ihm eigentlich einen Invite hätte verpassen sollen und tatsächlich einen will um sich das mal anzugucken: melden. Achja, man braucht ne Yahoo-ID dazu. Achso, und wer nen Invite will obwohl ich seinen Blog hier noch nie verlinkt habe oder ihn irgendwoher kenne: lasst euch wenigstens einen interessanten Grund einfallen warum ich euch inviten sollte

BBEdit 8.1 brings Subversion support - vielleicht sollte ich jetzt doch mal upgraden, Subversion-Integration ist ganz praktisch.

Cat2Tag Plugin

Das Cat2Tag Plugin ist etwas das mir noch für mein Fotoblog fehlte: eine Möglichkeit mit den WordPress Kategorien wie mit Flickr-Tags zu arbeiten.

Es werden die häufigsten Tags (20 Stück, kann auf alle umgestellt werden) angeboten in einer kleinen JavaScript Leiste und zusätzlich gibts ein Eingabefeld für Tags in die man einfach manuell weitere eingeben kann (oder eben aus der Liste der häufigsten welche reinklicken kann). Die Default-Kategorie wird einfach als Wort in der Tagliste aufgeführt. Neue Tags können einfach durch Verwendung derselben angelegt werden. Sehr praktisch.

Einzig die Hierarchie der Kategorien wird natürlich nicht abgebildet - die ist aber bei Tags eh nicht so wirklich interessant, die Hierarchie spielt bei Tags ja keine echte Rolle. Genauso wird die Tagbeschreibung (Kategorienbeschreibung) nicht gepflegt, die muss man dann nachträglich von Hand überarbeiten wenn man da was sinnvolles stehen haben will (z.B. für die Feeds).

Ein Problem hat das Plugin noch: es setzt das scharfe s "ß" nicht korrekt um bei der Kürzung von Umlauten aus Tagnamen. Scheint aber ein Problem zu sein das WordPress auch hat - auch bei manueller Kategorienanlage wird das "ß" nicht korrekt aufgelöst. Mit denen sollte man also vorsichtig sein. Und natürlich werden Umlaute nicht auf ihre Langform gewandelt sondern auf ihre Grundform - aus "ä" wird "a". Was die Tag-URLs dementsprechend etwas problematisch macht, da User wissen müssen wie der Tagname sich auf die URL umsetzt, wenn sie die URL selber hacken wollen. Das ist aber ebenfalls ein generelles Problem der Internationalization.

Eine Idee der Verbesserung wäre noch eine zusätzliche Querystring-Regel mit der man URLs mit Tag-Kombinationen (Natur+Tiere) realisieren könnte.

Ansonsten aber ein wirklich nettes Plugin mit einer für mich sehr praktischen Funktionalität.

Pheed RSS Specification sind Erweiterungen für RSS mit denen man Links auf Fotos explizit rausreichen kann. Könnte für mein Fotoblog interessant sein. Allerdings hat WordPress etwas wenig Hooks für die Manipulation von Feeds.

Rund um Köln ...

... hat David Kopp gewonnen. Nicht Zabel. Nicht Hondo. Im Gegenteil, Hondo hat sich mit seiner Konzentration auf Zabel voll verkalkuliert und konnte nur noch einen Trainingssprint im Hauptfeld hinlegen. Tja, vor lauter Taktieren haben sie das Radfahren vergessen, möchte man meinen. Vor allem Holtzers Entscheidung Rene Haselbacher nach hinten zu holen um für einen eventuellen Zusammenschluss gewappnet zu sein war wohl schlicht ein Schuss in den Ofen - wenn man den Zusammenschluss nicht herbeiführt verliert man so nur einen guten Sprinter in einer Verfolgergruppe.

Schön für Wiesenhof aber in so einem bekannten Rennen mal den Sieger stellen zu können. Und super Leistung von David Kopp, der anscheinend heute Kraft ohne Ende hatte.

SCO Uses Legal Documents from Groklaw and Tuxrocks - jau, klasse, die Verfechter der eigenen intellectual Property klauen für ihre Webseiten die IP von anderen Autoren ohne die Quelle anzugeben. Wie peinlich ist denn sowas ...

APLX Version 2: The exciting cross-platform APL

APLX ist eine APL2 Implementation für verschiedene Systeme: Linux, Windows, Mac OS X. Leider etwas teuer - eine Personal-Version gibts nur für Linux billiger, ansonsten gibts auf dem Mac nur eine Evaluation-Version. Und wie die das Problem mit den APL-Sonderzeichen gelöst haben steht da auch nicht - vermutlich über kombinierte Tasten oder ähnliches. Ich wüsste jedenfalls nicht das es eine APL-USB-Tastatur gäbe.

Irgendwie hätte ich mal wieder Spaß mit APL rumzuspielen - die Sprache ist herrlich verrückt und hat ein paar Ecken die heute noch (ausser in Sprachen wie J und K natürlich, bedingt auch in Sisal) ihr Gegenstück suchen können. Speziell die Möglichkeit ganze Arrays von Werten auf einen Schlag zu bearbeiten und mit mächtigen Higher-Order-Funktionen zusammenzufassen ist wirklich spannend.

J gibt es mitlerweile auch in einer OS X Version, leider erst ab 10.3. Wäre noch eine Alternative, J kann im Prinzip als APL-in-ASCII betrachtet werden (wobei es eine ganze Menge Bereinigungen in der Sprachtheorie bietet gegenüber APL).

PowerBook macht Zicken

Komische Sache, das: ganz plötzlich weigert mein PowerBook sich den Sound zu spielen. Es kommt nix raus. Ich kann an den Einstellungen drehen wie ich will - kein externer Ton, kein interner Ton. Nicht mal der Systemstart kriegt seinen Sound - alles stumm. Open Firmware zurücksetzen und Parameter Ram zurücksetzen brachte auch nix.

Ich hatte vorher schon seltsame Phänomene mit dem Sound: immer wenn der internen Sound machen wollte blockierte das System beim ersten Ansatz kurz. Als ob der Soundchip irgendein Problem hätte. Aber das müsste ja beim Hardwaretest des Motherboards auffallen - nix, Test läuft glatt durch. Mist. Ok, ich hab Apple Care für solche Zwecke und werd dann einfach mal da anrufen und dann wohl irgendwann mein PowerBook zum Händler zwecks Reparatur schleppen - aber in der Zeit hab ich dann keinen Rechner zu Hause und das nervt. Ok, ich hab den Firmen-Mac und werd mir den wohl so fertig machen das ich den einfach zwischen Heim und Arbeit hin- und herschleppen kann (so ein Mac Mini ist ja zum Glück nicht viel zu schleppen ), aber irgendwie ärgerlich wenn sowas nur wegen blöder Soundgeschichten kommt. Aber auf iTunes vom Rechner die Anlage füttern verzichten möchte ich auch nicht ...

Das Time Zone (WP Plugin) ist ein praktisches kleines Plugin das die Zeitzone bei WordPress benutzt so das die etwas alberne Umstellerei der Zeitdifferenz in den Optionen entfallen kann. Gefunden bei Perun in den Kommentaren.

Alice ist jetzt in der Version 1.1 verfügbar - dabei ist auch ein Mac OS X Port. Leider nur über den Unix-Weg, also mit X11-Interface und ohne den native Code Just-in-Time-Compiler, aber immerhin kann man mit der Sprache mal spielen auf dem Mac. Zur Erinnerung: Alice ist ein ML-Dialekt mit starkem Fokus auf guter Unterstützung von Parallelität.

DrScheme 300er Serie

freshmeat.net: Project details for DrScheme: Yeeeehaaaa!!!! DrScheme wird Unicode-tauglich. Sehr schön. Ok, die anderen Features klingen auch sehr gut, vor allem die über Threads portablen Continuations - gibt ganz neue Möglichkeiten für Schweinereien im Code

Auf jeden Fall gehts bei der besten Scheme-Umgebung weiter und sie wird noch besser.

Grundlagen Wellenausbreitung und Antennenbau - ein paar Infos zur Ausbreitung von Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW. Reflektion an atmosphärischen Schichten und Wellenverhalten.

Revanche des Karteikastens

Tja, es gibt so Tage im Leben eines Admins die tun weh, aber sind nötig: ich spiele im Moment mit einem Spam-Filter ( DSPAM) herum, der seinen Statistikdaten in einer SQL-Datenbank speichert. Der Spamfilter unterstützt eine ganze Reihe von Datenbanktreibern, unter anderm PostgreSQL und MySQL und ein paar andere non-client-server Datenbanken (SQLite etc.). Ich hab also gewohnheitsgemäß zuallererst zu PostgreSQL gegriffen - lief auf der Kiste ja eh schon.

Nunja, am Anfang etwas zäh und die Kiste wurde etwas unter Damp gesetzt, aber ich habe ein paar Tipps im Netz gefunden mit denen man PostgreSQL für DSPAM Beine machen konnte. Danach lieft der Rechner zwar nicht begeisternd schnell, aber deutlich fixer als vorher. Also mal ne Nacht durchlaufen lassen.

Nunja, am nächsten Tag das böse Erwachen: tonnen von blockierten Prozessen, schweinelangsame Updates gegen die Datenbank, tödliche Performance beim Umlernen einer Mail: 12 Minuten Laufzeit keine Besonderheit. Autsch. Der Dump der Datenbank ist zu dem Zeitpunkt schon 100 MB gross. Das ganze ist irgendwie nicht so begeisternd, wenn die Systemlast so immer zwischen 3 und 6 pendelt ... Ok, also in den sauren Apfel beissen und den Karteikasten MySQL installiert und konfiguriert. Danach dann den Exim wieder hochgefahren und die wartenden Mail einsortiert. Effekt: totale Load-Explosion. Loads oberhalb von 30 und dann irgendwann schlug der Watchdog zu und bootet. Oh shit. Alles klar, mal nachgeguckt was eigentlich in der Kiste steckt: jau, nur 256 MB Speicher und der MySQL-Server geriet massiv ins Pagen. Da kann er nu ja nix für, wenn ich einfach zu wenig Speicher habe. PostgreSQL hatte damit weniger Probleme, weil das Speichermanagement von PostgreSQL wesentlich statischer ist und der Server nicht so viel Speicher in der Grundkonfiguration an sich reisst.

Ok, Jutta hat mit ihrem Linux-Kasten den Speicher getauscht und jetzt hat der Server 512 MB Speicher, das reicht ihm für den Zweck. Und die Systemlast mit MySQL drauf ist deutlich besser als alles vorher. Ok, ich könnte sicherlich auch PostgreSQL mit grösserer Konfiguration zu besserer Performance bringen, aber das Problem war den Symptomen nach bei PostgreSQL die massive Anzahl paralleler Updates und die Multiversion-Transaktions-Technik des Servers - die war in diesem konkreten Fall definitiv im Weg.

Merke: MySQL ist zwar weiterhin nur ein glorifizierter Karteikasten und MyISAM definitiv das eigentlich dümmste Tabellenformat das man wählen kann, aber keine Technik ist so blöd das man sie nicht doch ab und an brauchen könnte. Wenn die Daten nämlich völlig transaktions-fremd sind - weil der SQL-Server eben einfach nur als Datenablage missbraucht wird, ohne das es ein echtes fachliches Datenmodell mit grosser referentieller Integrität vorliegt - sollte man eben einfach keine Datenbank benutzen deren Schwerpunkt dem genau entgegensteht. Da ist MySQL und MyISAM schlicht und einfach die bessere Wahl.

Besser als Berkley-DB oder andere In-Process-Datenbanken ist es allemal, denn die können nur über File-Locking verlässlich arbeiten und bei den massiven parallelen Updates die DSPAM nunmal macht (er lernt - je nach Einstellung - bei jeder Mail und aktualisiert so seine statistische Basis) ist eine Datenbank auf Filesystembasis denkbar ungünstig.

Jetzt werde ich mal die nächste Nacht abwarten und schauen wie sich DSPAM mit dem nächtlichen Mailberg abmüht und wie das System morgen aussieht, wenn mehrere tausend Mails durchgerauscht sind (ja, wir verbraten mit nur zwei Usern gigantische Mengen an Mailtraffic - liegt primär an Bergen von Spam, Bergen von administrativen Mails diverser Systeme und Bergen von Mailinglisten). Mal schauen ob das System morgen noch genauso fix ist wie heute. Ich fürchte ja das ich bei den Mengen an Mail auch die MySQL-Basis für DSPAM an den Rand des Möglichen treiben werde ...

Update: also bis jetzt siehts sehr gut mit der Load aus, der Karteikasten hat also tatsächlich mal die Nase vorne

Mac Mini auf der Arbeit angekommen

Nette Butterbrotdose

Jetzt kommt natürlich wieder das lästige Einrichten und draufschaufeln von den ganzen Daten. Den wichtigsten Teil hab ich aber schon durch. Ein paar Perversionen stehen noch aus (mein altes Ergo-PS2-Keyboard an den Mac per Adapter anschliessen und den uralten Logitech Trackman dranstöpseln) und natürlich das Installieren all der vielen kleinen Helfer an die man sich gewöhnt hat in der letzten Zeit (aber ich werd wohl mal wieder die Gelegenheit nutzen um da mit der Axt die Auswahl zu treffen).

Leider durfte ich mir kein Apple-Display dazu leisten und hab jetzt ein schweinehelles BenQ das auch noch dreisterweise den Helligkeitsregler einfach ignoriert

verwirrtes Gesicht

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Den ersten Marienkäfer dieses Jahr. Ein paar weitere Bilder gibts in meinem neuen Fotoblog (seit 2007 nicht mehr). Das übrigens auch mit WordPress arbeitet, aber mit ein paar selbstgestrickten Plugins für die Fotoverwaltung und den Streifenkalender (irgendwann pack ich das mal zusammen und machs downloadbar). Ich bin schon ganz zufrieden mit dem Stand da drüben. Auf Dauer werde ich wohl einen Mechanismus basteln mit dem die Fotos als Thumbs in diese Site hier reinwandern und hier dann eher selten Bilder posten (allenfalls die üblichen Snapshots).

Warum ich mir überhaupt was eigenes gebastelt habe? Naja, ich finde zwar eine Reihe von Features von Flickr sehr nett, aber ich habe eine massive Abneigung dagegen meine Inhalte fremden Servern anzuvertrauen bei denen ich weder über den Betrieb noch bei der Softwaregestaltung mitreden kann. Von daher habe ich mir einige der Ideen von Flickr geklaut und auch mich fleissig bei anderen Projekten bedient (die Idee für den Streifenkalender hab ich mir bei PixelPost abgeguckt zum Beispiel) und das ganze in WordPress integriert. Das Layout war mal früher Kubrick, aber ich hoffe es ist auch für die Kubrick-Allergiker genügend abweichend davon geworden

Ich hatte mir vorher auch eine ganze Reihe von Content-Management-Systemen angeguckt daraufhin wie geeignet die für sowas gewesen wären (den FallOut dazu konnte man ja teilweise hier lesen). Und sogar eine Weile mit der Idee gespielt das ganze mit PixelPost direkt zu machen. Aber die deutlich überlegenen Kommentarfeatures bei WordPress (speziell die ganzen Anti-Spam-Techniken) haben mich dann dazu gebracht bei WordPress zu bleiben.

Ein paar Sachen stehen noch auf der ToDo, aber im Prinzip ist es schon so ganz brauchbar und wird daher hiermit offiziös angeläutet.

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Mein neues Fotoblog - und der erste Marienkäfer

Microsoft auf Patentraubzug - und dazu stehlen sie einfach Ideen aus der IETF Workinggroup zu IPv6, an der sie mal beteiligt waren. Auch so ein Patent das bei Clements Auslegung - und möglicherweise sogar nach der des BMJ - des Patentrichtlinienentwurfs der EU auch hier durchsetzbar wäre. Und damit ziemliche Probleme beim Einsatz von IPv6 machen könnte. Klar, wegen prior Art könnte man sowas anfechten - aber das muss ja erstmal jemand machen und sich leisten können.

Hacker ermöglichen erneut den Zugriff von PyMusique auf iTMS - Hase und Igel :)

Kasia hat mal ein wenig (15 Minuten Google) über den in der US-Presse häufiger zum Fall Shiavo zitierten, angeblichen Nobellpreisanwärter Dr. William Hammesfahr recherchiert und stellt fest: Journalism is a joke. Denn der gute Dr. scheint zwar viel zu behaupten, aber nix vorzuweisen zu haben. Vor allem keine Nobellpreisnominierung - nur einen Brief eines Kongressmitglieds der den Dr. beim Nobellpreiskommitee für den Friedensnobellpreis in Medizin vorgeschlagen hat. Qualitätsjournalismus allererster Güte.

PythonEggs sind sowas wie .jar-Files für Python. Nur das sie auf ZIP aufbauen. Wird auch endlich Zeit, das man Python-Anwendungen als ein einzelnes File mit Abhängigkeitsdefinitionen runterladen kann und die Installation von Python Anwendungen damit endlich einfacher wird.

Sybase stoppt Veröffentlichung von Details zu Sicherheitslücken - und wieder ein Hersteller der Sicherheit nicht versteht

Ajaxing the Rails - die neueste Release von Ruby on Rails bietet auch Ajax-Support. Wobei hier der eigentliche Ajax-Teil wesentlich stärker integriert ist als bei anderen Frameworks - könnte interessant sein, denn bisher ist Ajax doch eher frickelig zu nutzen in grösseren Projekten.

All Complex Ecosystems Have Parasites - Lesebefehl!

Antwort des BMJ zu Softwarepatenten

Das BMJ hat heute - ganz modern per eMail versendetem PDF

erstauntes Gesicht

  • auf mein Fax zum Thema Softwarepatente am 25.2. geantwortet. Leider kann ich bei dem Inhalt nicht wirklich Beruhigung verspüren, zumal der Inhalt des BMJ-Schreibens meiner Meinung nach deutlich von der Position des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit abweicht, der ja z.B. Verfahren zu effizienten Speicherung von Daten auch als patentierungswürdig bezeichnet hat - was aber reine Softwarepatente sind.

Genauso gibt es einen Konflikt mit der tatsächlichen Praxis des EU Patentamtes: dieses erteilt sehr wohl nicht-technische Patente, wie man an dem absurden Patent auf die g eografische Trennung von Datensätzen durch KFZ-Kennzeichen sieht, das gerade vor Gericht (aber eben nur nach derzeitigem Recht!) gescheitert ist. Nach einer Patentvergabeänderung wie sie sich Clement vorstellt (und wie sie eigentlich laut BMJ ja garnicht existieren dürfte und auch nicht kommen würde) wäre so ein Patent möglicherweise überlebensfähig.

Auf mein Fax an Clement gibts natürlich noch keine Antwort, das war ja auch erst Anfang dieses Monats, das wird sicherlich April werden bis eine Antwort da ist ...

TidBITS: What You Get Is What You CSS, With Style Master 4.0 - klingt sehr interessant, ein Programm, mit dem man CSS-Files editiert und direkt in Verbindung mit verschiedenen Webseiten anzeigen lassen kann. Muss ich mir mal angucken, denn CSS-Files von Hand dengeln und damit rumprobieren ist manchmal dann doch recht nervig, sowas offline vorbereiten zu können wäre ganz nett. Update: sorry, aber nach einem ersten Test ist das Teil wieder von der Platte geflogen. Gute Idee, lahme und unintuitive Umsetzung.

Advanced Bash-Scripting Guide - alles was ihr schon immer über Bash-Scripting wissen wolltet aber nie zu fragen gewagt habt. Und noch ein bischen was ihr nie auf die Idee gekommen wäret zu fragen. Und dann noch das, was ihr eigentlich niemals hättet wissen wollen, aber trotzdem drin steht

BFI-Banker zu fast sechs Jahren Haft verurteilt - es gibt auch mal positive Nachrichten. Ein Modell, für das ich mich erwärmen könnte. Natürlich sollte die Haftstrafe der Grösse der Bank angemessen sein: Ackermann könnte man dann bis zum Lebensende verknacken

Der Fall Schiavo - Trauerspiel zwischen Leben und Tod | tagesschau.de

Der Fall Schiavo - Trauerspiel zwischen Leben und Tod:

Als er [Präsident Bush] noch Gouverneur von Texas war hat Bush häufiger Entscheidungen über Leben und Tod gefällt. Gnadenlos. In keinem Fall gab es Aufschub für die Todeskandidaten, in keinem einzigen Fall spielte das in der Verfassung verbriefte Recht auf Leben eine Rolle.

Tja, politisches Kalkül auf dem Rücken von Menschen ausgefochten - für die eigentlichen Menschen interessiert sich keiner wirklich. Nur die religiöse Rechte will mal wieder auftrumpfen und dann wird eben auch das Gesetz mit den Füssen getreten und mal eben über die Entscheidungshoheit von Gerichten und Bundesstaaten hinweggesehen.

Hastymail ist ein Webmail-Programm das mit sehr minimalen Browseranforderungen klar kommt und ein wesentliches Feature unterstützt, das bei vielen Clients fehlt: Kommentar-Threading.

Know your Enemy: Tracking Botnets ist ein sehr interessanter Artikel über Botnets und wie sie aufgebaut sind - analysiert mit einem Honeynet.

Gefunden beim photomatt: Nifty Corners sind abgerundete Ecken die ohne Bilder auskommen. Wahlweise direkt mit HTML und etwas CSS oder CSS und etwas JavaScript, das den DOM-Tree entsprechend umschreibt.

Strafbefehl gegen Stefan Raab - YES!

Was ich pervers finde ...

... sind Dialer-Abzocker die angebliche Drogen-Info-Sites aufziehen die nur noch Dialerlinks enthalten, natürlich keinen Hinweis auf die Preise enthalten (und damit in Deutschland nicht erlaubt sind) und dann auch noch für diesen Dialer-Scheiss mit Blog-Spam Werbung machen. Dazu verstecken die sich dann noch hinter einer Österreicher Adresse - vermutlich eh nur ne Briefkastenfirma.

Dialer-Abzocke kotzt mich an. Wenn die dann mit Blog-Spammern zusammenkommen kann ich garnicht so viel fressen wie ich kotzen will.

zorniges Gesicht

Das ganze ist vor ein paar Tagen auch schon anderswo übel aufgefallen.

Yahoo kauft wirklich Flickr

Yahoo kauft Flickr - was einer der Gründe ist, warum ich meine Daten nicht mehr Zentraldiensten anvertraue sondern alles selber mache (und für Bilder derzeit an einer auf Wordpress aufbauenden Site arbeite mit ein paar selbstgestrickten Plugins - stay tuned). Ich hab das mit OneList mitgemacht, ich hab das bei eGroups erlebt. Yahoo kauft es auf und danach kommen haufenweise Umstellungsschmerzen bei der Zusammenführung der Accounts. Und hinterher gibts dann haufenweise Werbung in den Seiten, Zwangswerbung auf Zwischenseiten und was noch alles für einen Unfug.

Social Software wird leider oft von Dissocial Guys betrieben ...

Schwarzes Loch im Labor - weird.

Stolpe empfiehlt: Autobahnen für den Aufschwung

Stolpe empfiehlt: Autobahnen für den Aufschwung, jaja, ganz grosse Ideen:

"Verzögerungstaktiken durch Umweltverbände darf es nicht mehr geben. Das plötzliche Auffinden von Hamstern, um begonnene Bauvorhaben zu blockieren, wird nicht mehr möglich sein", sagte Stolpe dem Magazin "Focus".

Klar, die bösen bösen Umweltverbände verhindern das Autobahnfanatiker die ganze Republik asphaltieren können - mit noch mehr beschissenen Strassen die keiner braucht, wärend die vorhandenen Strassen verrotten, weil keine Reparaturen ausgeführt werden (oder wenn, dann solcher Pfusch stattfindet das man es nach kurzer Zeit wiederholen muss).

The Man in Blue > Experiments > widgEditor ist ein Wysiwig-Editor für HTML der Textareas im Browser austauscht und in JavaScript geschrieben ist. Er hat einen integrierten Fallback auf normale Textareas, so das Browser ohne JavaScript immer noch mit normalem Text arbeiten können. Und er produziert sauberes XHTML. Und: er funktioniert bei mir tatsächlich mal vernünftig.

Hondo ist Zweiter bei Mailand - San Remo geworden. Wow. Dieses Jahr will er es wohl wissen.

ARD-Anstalten contra jW

junge welt vom 18.03.2005 - ARD-Anstalten contra jW - wofür die ARD Rundfunkanstalten unsere GEZ-Gebühren so ausgeben. Hmm. Wenn öffentlich-rechtliche Anstalten gegen freie Presse vorgehen, bedroht das dann die kulturelle Vielfalt und ist das dann ein durchaus hinreichender Grund für einen Boykott-Aufruf gegen die GEZ?

Bildbeschneidung mit DHTML und PHP dahinter. Könnte in einem Photo-Plugin ganz praktisch sein.

Metasuchmaschinen-Betreiber muss für ehrverletzende Einträge einstehen

Metasuchmaschinen-Betreiber muss für ehrverletzende Einträge einstehen - bidde watt?

Da tatsächlich keine Nacktbilder der Moderatorin im Internet zu finden waren, verletze bereits die Behauptung der Existenz derartiger Aktaufnahmen das nach Paragraf 823 Absatz Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht und verpflichte zur Unterlassung solcher Behauptungen.

Darf ich das mal übersetzen: weil der Richter in die gestellte Suchanfrage etwas reininterpretiert hat (das olle Ferkel) was garnicht da ist, ist die schmutzige Phantasie des Richter ein Verstoß der Metasuchmaschine gegen die Persönlichkeitsrechte der Moderatorin, die garnicht in der Seite vorkommt.

Suchmaschinen stellen schliesslich über ihr Suchergebnis keine Behauptungen auf - sie liefern nur Treffer zu einer Stichwortanfrage. Hat da jemand mal wieder Ursache mit Symptom verwechselt? Abgesehen davon: wo zum Geier ist die angebliche Behauptung denn zu sehen - nur in der Tatsache das zu vorgegebenen Stichworten Suchergebnisse gefunden wurden? Was für ein hirnrissiger Schwachsinn.

Oder ist es bloss der Versuch eines Juristen seinen arbeitslosen Kollegen der Abmahnfraktion lukrative Einnahmequellen bei wenig Aufwand frei Haus zu liefern? Ich frag ja nur. Ganz unschuldig.

Agata Report ist sowas wie Crystal Reports, nur für Linux und Open Source. Könnte mal gelegentlich ganz praktisch sein, zumal es wohl auch Reports generieren kann die leicht auf einem Webserver laufen können.

Contax rausverkauf

Nur mal so für die Münsteraner: bei Köster am Bahnhof wird Contax N1 Equipment (Bodies, Objektive) verkauft. Zu ziemlich guten Preisen. Restposten aus der Auflösung von Contax Deutschland wohl. Da Kyocera ja aus der Fotografie aussteigt und damit Contax erstmal am Ende ist, könnte das die letzte Gelegenheit zum Neuerwerb des einen oder anderen Objektives sein. Die Objektive werden ja von Zeiss gefertigt und auch bei Zeiss gewartet ...

Der Industriekanzler und die Konzeptlosigkeit

Tja, der Bundesschröder will unbedingt Geld den Grossunternehmen via Körperschaftssteuersenkung in den Arsch blasen. Ja genau, den Unternehmen die entweder grosse Gewinne eingefahren und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen haben, oder alternativ grössere Verluste eingefahren haben und grössere Mengen Mitarbeiter entlassen sowie Vorstandsgehälter erhöht haben. Das wird den Arbeitsmarkt ganz sicher ankurbeln.

Und die Opposition? Die nennt das konzeptlos, was der Kanzler vorschlägt. Womit sie recht hat - das wussten wir schon vorher. Denn das sind zum Teil genau die Forderungen die Merkelnix und der Oberstauber selber gefordert haben - und das was die Opposition veranstaltet ist ja nun schon seit längerem völlig konzeptlos ...

Was mir nur nicht ganz klar wird: wie soll dieser Mumpitz die Arbeitslosigkeit bekämpfen? Achso, die Autobahnen die der Bundesschröder bauen will (oder was für tolle Verkehrsprojekte auch immer ihm vorschweben). Nagut, dann rollen unsere Panzer demnächst ganz fix zum Hindukusch, wo sie ja laut Strucki das Grundgesetz verteidigen sollen. Wobei das bei Otto Orwell und der geballten Inkompetenz des Justizministeriums eigentlich hierzulande viel dringender nötig wäre (aber anbetracht der doch recht seltsam anmutenden Gesinnungen in der Bundeswehr vielleicht doch lieber nicht ...).

Irgendwie wären die deutschen Politiker und ihr Marktgeschreie wesentlich lustiger wenn sie ein anderes Land als ausgerechnet das Land regieren würden, in dem man selber wohnt ...

Ein Grundrecht ohne Grund und Boden - wie die Grundrechte der Bürger im Namen der Sicherheit mit Füssen getreten werden.

FUD Kampagne gegen Linux

Linux für Großunternehmen ungeeignet? Behauptet zumindestens die Agility Allianz. Und wer ist das? Schaun mer mal bei Pro-Linux:

Die Agility Allianz, ein Zusammenschluss verschiedener Branchenschwergewichte wie EDS, Fuji Xerox, Cisco, Microsoft, Sun, Dell und EMC warnt Großunternehmen vor dem Einsatz von Linux auf Grund von Sicherheitsbedenken, Problemen bei der Skalierbarkeit sowie fehlender zwingender Kostenvorteile.

Ok. Microsoft. SUN. Cisco. Das sind natürlich vor allem drei Unternehmen die geradezu dafür prädestiniert sind den Unternehmen den Einsatz von Linux vorzuschlagen

Die besondere Sorge Rasmussens gilt dem möglichen Einsatz von Linux auf Mainframes, so genannten Supercomputern. Hier glaubt man in der Agility Allianz, dass Linux gegenüber den von der Initiative propagierten Betriebssystemen keinen zwingenden Kostenvorteil besitzt und zudem Probleme mit der Skalierbarkeit habe.

Jau. Wo ist eigentlich IBM in der Runde - ich mein, wenns um Mainframes geht, wär das nicht praktisch wenn einer dabei wäre, der auch tatsächlich echte Mainframes anbietet? Achso, IBM propagiert durchaus den Einsatz von Linux auf dem Mainframe. Na sowas aber auch, die Schelme ...

Gmail-Einladungen: Erste einstweilige Verfügung - jemand benachrichtige bitte Wonko den Verständigen.