Archiv 25.5.2004 - 3.6.2004

SCO vs. Linux: Mission impossible

Ok. Erst stellt sich SCO hin und sagt das es Millionen von geklauten Zeilen gibt. Und das sie diese nennen können. Dann fordern sie Sourcen. Bekommen sie. Suchen ewige Zeiten darin rum und finden nichts. Hallo? Wieso müssen die überhaupt suchen, wenn die Stellen doch angeblich bekannt sind? Und wieso merken die nicht, das das JFS für Linux auf dem OS/2 JFS basiert? Das steht da doch sogar in der Dokumentation drin - wenn die in den Sourcen suchen, wieso lesen die die nicht gleich auch? Aber vermutlich wird das genau das Problem sein: wenn man Text nicht liest, kann man darin ewig lange suchen ohne jemals was zu finden

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Silverlab Partnerprogramm - Bilderdruckdienst mit finanzieller Beteiligung des Fotografen

Symantec-Chef: Windows ist nicht unsicherer als Linux

Jau, ganz klar. Windows ist das leichter zu treffende Ziel, deshalb ist es nicht von Natur aus unsicherer als Linux. Und natürlich liegen die Sicherheitsprobleme bei Anhängeklickern - komisch nur, das wesentlich mehr Serverattacken gegen Windows möglich sind, die alle nichts mit Anhängen zu tun haben. Und das ganze, obwohl bei Servern definitiv Linux und Apache der Zug sind der durch die ganze Stadt rollt, wärend der IIS - neben dem IE und Outlook das Sicherheitsloch schlechthin - eher nur in den schmuddeligen Vororten fährt ... Bei heise online news gibts den Originalartikel.

United States Patent: 6,727,830

Was für eine Moppelkotze: einen Applikationsbutten einmal klicken ist die Standardfunktion, ihn für mindestens eine Sekunde zu halten eine Zweitfunktion und ein Doppelklick auf einen Applikationsbutton ist dann eine Drittfunktion.

Und für so eine Banalität vergibt das US-Patentamt an Microsoft ein Patent. Und wir führen gerade die ach so sinnvollen und innovativen Softwarepatente in der EU ein. Danke, Frau Zypries, das wir uns in Zukunft mit so tollen innovativen Lösungen und so sinnvollen Patenten rumschlagen dürfen.

Hier gibts den Originalartikel.

EditThisPagePHP - Seiten online editieren in PHP - Alternative für Situationen wo ein echtes CMS zu gross und ein Wiki oder Weblog zu starr in der Struktur ist

SCO vs. Linux: Investor Baystar steigt aus

Endgültiger Anfang des vorläufigen Endes?

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SF-Autor Bradbury: "Michael Moore ist ein fürchterlicher Mensch" - Kultur - SPIEGEL ONLINE

Bradbury hat ja auch einen leichten Schatten. Statt sich zu freuen das jemand wie Moore einen Filmtitel an einen seiner Buchtitel anlehnt, meckert er rum, das er hätte gefragt werden müssen. Was denn noch alles? Sollen Thermometerhersteller mit Fahrenheit-Skala auch ihn um Erlaubnis fragen? Selten dämlicher Mensch, der Bradbury ...

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Vellum: a weblogging system in Python - Nettes kleines Weblog System in Python

Abenteuer Erde - Zum Geier

Gerade beim Zappen reingestolpert. Absolut witzig gemacht! Und interessant - der Riesengeier der Anden mit 8 Metern Spannweite (ausgestorben) war mir genauso neu wie die Tatsache das die Neuweltgeier (incl. des Kondors) mit den Störchen verwandt sind und nicht mit den Raubvögeln, wie die Altweltgeier.

Hier gibts den Originalartikel.

drbs - Distributed Replicated Blob Server - Dem Google File System nachempfundenes Serversystem

GDL - GNU Data Language - Mal wieder was für die Zahlenfresser

Maypole / Apache::MVC - Perl Framework zur Erstellung von Webapplikationen

mnot%u2019s Web log: Ubiquitious Fragment Identifiers - Interessante Fragmentlinklösung mit CSS

paramiko: ssh2 protocol for python - SSH2 Protokoll Implementierung in Python

PYSH: A Python Shell - Shell die Python als Shellsprache benutzt

SoftPear - PC/Mac Interoperability

Wow - jetzt haben die auch einen Recompiler für Maschinencode mit drin. Das klingt immer interessanter - ein Recompiler ist der wichtigste Schritt für brauchbare Performance für solche Systeme.

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Sonys Clié nimmt Abschied

War ja klar. Immerhin hab ich mir ja einen gekauft und bin damit auch recht zufrieden. Immer wenn ich sowas habe geht der Hersteller pleite oder stellt die Produktlinie ein oder macht sonstwas für Kapriolen. So langsam komme ich mir vor wie die Regengott in Mach's gut und Danke für den Fisch Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Sun Insists that Red Hat Linux is Proprietary

Nur um mal zu zeigen das die IT-Welt mehr Bekloppte hat als nur den SCO-Chef. Der Realitätsverlust des SUN-Chefs ist auch ganz beachtlich

Hier gibts den Originalartikel.

Telekom will Kundendaten von Internetnutzern einsammeln

Die haben ja wohl ein Rad ab. Was für ein Mist - seit wann können Provider darüber entscheiden welche meiner eMail-Adressen veröffentlicht werden dürfen? Hahnebüchener Unfug das ganze!

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Acratech, Inc: Precision Machining & Photographic Equipment - Hersteller und Vermarkter des Ultimate Ballhead

Curdled (1996)

Gelegentlich werden doch auch mal Perlen im Fernsehen gezeigt

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Jan Ullrich in der Deutschlandtour

Beim Zeitfahren hat er klar gezeigt, das er wohl wirklich wieder voll da ist. Das ihm Michael Rich 24 Sekunden am Ende abgenommen hatte ist nicht weiter tragisch - gegen jemanden wie Michael Rich darf man im Zeitfahren unterliegen, der Mann ist da einfach ein Ausnahmefahrer. Von daher ein wirklich klasse Rennen. Absolute Spitze aber die Leistung der Gerolsteiner Mannschaft: in den ersten 8 Plätzen 4 Fahrer landen zu lassen hat schon was. Das macht so schnell keiner nach.

Allerdings sollte die ARD mal lernen ihre Mikros richtig zu benutzen. Das war ja am Ende ein totales Chaos

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Lycos - webhosting

Tolle Bedingungen haben die: Urheberrechtlich geschütztes bzw. gesetzeswidriges Material darf nicht gespeichert und nicht zum Download angeboten werden. Nach deutschem Recht ist alles was jemand schreibt automatisch urheberrechtlich geschützt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich dürfte also meine eigenen Inhalte die ich selber schreibe nicht veröffentlichen, wenn ich bei denen hoste, da diese eigenen Inhalte ja urheberrechtlich geschützt sind

Teufelsgrinsen

Hier gibts den Originalartikel.

Mark Lentczner's Journal

Autsch. Ein Periodensystem der Perl Operatoren. Könnte es sein, das jemand bei Perl ein bischen zu weit gegangen ist mit der Definition von möglichen Operatoren? Ein ganz kleines bischen ? Hier gibts den Originalartikel.

Syndication-Formate Ursache fortschreitender Demenz?

Wer mal wissen will, wie eine übliche gesittete Diskussion über Syndication-Formate aussieht, einfach mal dem Link folgen. Erstaunlicherweise benimmt sich Dave Winer in dem Thread sehr ordentlich. Was nicht von Mark Pilgrim gesagt werden kann. Schon putzig - letzten Endes tritt ein, was ich damals schon vermutet habe: wenn es auch zu sonst nix taugt, sorgt das Atom Format doch für ein grosses netzpsychologisches Experiment Auf der technischen Seite: Atom ist beschissen designed. Je lauter Pilgrim und seine Pilgrim-Fathers-of-Atom-Format herumschreien, desto peinlich ist die ganze Angelegenheit. Bei der Diskussion um das Atom-API wurde häufiger die Kritik geäußert, das PUT und DELETE als HTTP-Verben unüblich und oft nicht unterstützt wären. Kommentar darauf war, diese Leute sollten halt ihre Toolkits wegwerfen, die würden nix taugen wenn sie keine Standardtechniken könnten. Gleichzeitig wurde von diesen Leuten extra für Atom ein eigenes Authentication-Scheme für HTTP entworfen, das nur die Technik von Digest-Auth unter einem anderen Namen und mit anderer Syntax neu erfindet - mit dem Argument, das ja viele Toolkits und Servertechniken keine Digest-Auth unterstützen würden. Ja, richtig, das gleiche Argument wurde von Pilgrim und Konsorten in zwei entgegengesetzten Richtungen benutzt. Soviel zur Konsistenz der Argumentation

Anderes Beispiel: es wird ständig darauf rumgeritten wie konsistent das Atom-Format in Bezug auf die Tags wäre. Komischerweise sind aber zwar alle Links im Format über das Link-Tag abgebildet (und mit entsprechenden rel-Attributen spezifiziert), aber dafür werden nur für Datumsangaben drei verschiedene Tags definiert - obwohl ein einziges Date-Tag mit rel-Angabe für die Art des Datums in dem Kontext wesentlich logischer wäre.

Putzig war auch die Diskussion über die Art des API - viele wollten ein XMLRPC-API, einfach weil sich RPC gut in die Programmierung integriert. Durchgesetzt hat sich die Dokumentenfraktion, denen halt ein API mit REST-Struktur mehr liegt (weil dort Dokumente native über GET/POST/PUT/DELETE verwaltet werden). Soweit so gut - kann ich akzeptieren. Aber peinlich war die Art der Diskussion mit denen diverse REST-Proponenten versuchten zu begründen warum XMLRPC nicht funktionieren würde. Was in Anbetracht der weiten Verwendung von XMLRPC für die verschiedensten Zwecke ziemlich albern ist. Und für jemanden der sich mit RPC-style APIs auskennt war die ganze Diskussion eher ein Treppenwitz als eine ernstzunehmende fachliche Diskussion. RPC ist als Programmiertechnik im Unix-Umfeld wie alt? 20 Jahre? Aber natürlich ist das alles nur Einbildung ...

Nunja, was will man von Leuten erwarten die die Tatsache das Googlegroups und Blogger alle zwangsweise Atom-Feeds verpasst bekommen haben als Grundlage für die Aussage nehmen, das Atom heute schon verbreiteter als RSS ist Wird jetzt vorstellbar warum es eigentlich wirklich keine Freude ist sich mit Content-Syndication auseinanderzusetzen? Nur Psychopathen und Spinner in dem Thema, kaum ein geistig normaler Mensch aufzufinden. Kann mir jetzt jemand erklären warum ich mir für den Python Desktop Server einen eigenen Aggregator programmiert habe? Hier gibts den Originalartikel.

Taxi (1998)

Sehr lässig

Hier gibts den Originalartikel.

The Contiki Operating System - System für Rechner mit beschränktem Speicher

Web Development Bookmarklets

Haufenweise nette Bookmarklets (kleine Javascript-Schnipsel die über Bookmarks angestossen werden) für den Webdeveloper. named anchor ist besonders nett - es macht Anker im Text sichtbar, so das man auf diese Anker linken kann. Ohne dieses Bookmarklet bleibt nur wühlen im Source (oder evtl. CSS Hacks). Hier gibts den Originalartikel.

79.Hainleite-Rundfahrt: Wrolich gewinnt - Ullrich Fünfter

Hmm. 13 Sekunden auf den Führenden ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Aber warten wir mal die Deutschland Tour ab, wie er sich dort macht. Die Hainleite-Rundfahrt mag ja ein anspruchsvolles Rennen sein - aber trotzdem ist es nur ein eintägiges Rennen.

Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.

Gerolsteiner verlängert Sponsoren-Vertrag bis 2008

Sehr schön. Natürlich bin ich etwas voreingenommen: der Sieger der Bergwertung im Giro (ok, er muss heute noch zeitgerecht ins Ziel kommen, aber das sollte er wohl schaffen) kommt aus Münster

Bei all den abgesprungenen und abspringenden Sponsoren ist es ja auch mal nett wenn ein Sponsor sich klar zu dem Sport stellt.

Bei Radsport-News.com fand ich den den Originalartikel.

Kamera-Speicherkarte für 12500 Euro

Den Preis finde ich dann - anbetracht der Tatsache das ein 1 GB Microdrive für max. 150 Euro zu kriegen ist, was für 12 GB nur 1500 Euro macht - ein klein wenig überteuert

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

Heute waren wir zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, in der Nähe von Datteln. Das ist von Münster nur eine knappe Stunde Fahrt - und es lohnt sich absolut! Zum Einen natürlich das alte Schiffshebewerk von 1899. Dazu die ganzen Aussenanlagen - am Oberwasser sind komplette Kanalhafenanlagen. Und schlussendlich natürlich auch das Museum im Kesselhaus, in dem eine komplette Dampfmaschine steht, die noch funktioniert. Dazu dann rundherum noch eine ganze Menge zu sehen: die Motorbothäfen, die alte Schleusenanlage aus der gleichen Zeit wie das Schiffshebewerk und natürlich auch das neue Schiffshebewerk. Alles im Rahmen des westfälischen Industriemuseums zu besichtigen. Allerdings sollte man mehr Zeit mitbringen als wir hatten - einen Nachmittag kann man da locker verbringen um alles zu sehen.

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Hier gibts den Originalartikel.

Dampfmaschine

Dampfmaschine

Dampfmaschine

Die Dampfmaschine steht im Kesselhaus des Schiffshebewerks Henrichenburg.

Papachristos

Papachristos

Papachristos

Turm des Restaurants Papachristos in der Nähe des Schiffshebewerkes Henrichenburg.

Schiffshebewerk Henrichenburg

Schiffshebewerk Henrichenburg

Schiffshebewerk Henrichenburg

Das Schiffshebewerk in Henrichenburg - Baujahr 1899!

0190-Betreiber mahnt Dialerschutz.de ab

Wo wir gerade bei Anwälten und ihren dubiosen Machenschaften sind. Es ist kein Verstoss gegen irgendwas wenn ein Anwalt seinen Namen als Admin-C für sowas wie malvorlagen.de hergibt. Aber natürlich ist es ein Verstoss gegen das Rechtsberatungsgesetz wenn man Foren anbietet, in denen sich von genau diesem Angebot - wie es zum Beispiel auf malvorlagen.de vorhanden ist - Betroffene austauschen können. Sicherlich findet der Anwalt das alles ganz normal. Wundert sich bei solchen Aktionen eigentlich noch irgendjemand warum Anwälte eine so bescheidenen Ruf haben?

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Allergien

Wenig bekannt ist laut Huffnagle, dass der Darm auch an der Immunabwehr gegen respiratorische Erkrankungen beteiligt ist. In den Atemwegen eintreffende Erreger werden von den Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut in Richtung Rachen transportiert und von dort aus heruntergeschluckt. So kommen sie in den Darm, wo das Immunsystem sie erkennt. Es werden Abwehrzellen gebildet, die über das Blut auch in die Lunge gelangen, wo sie an der Bekämpfung der Infektion beteiligt sind. Sehr interessanter Artikel. Für einen Dauerallergiker endlich mal die Spur eines Lichtblickes - denn die bisherigen Allergiemedikamente sind ja doch eher entweder chemische Keulen oder Symptomdämpfer. Aber die wirklichen Ursachen der Allergien müsste man zu packen kriegen, dann könnte man diese nervigen Probleme endlich mal loswerden.

Bei passe.par.tout fand ich den den Originalartikel.

Der Kalif von Kölle, der Staatsfeind Nr.1!

Ich würd ja viel lieber die Hassprediger à la Beckstein abschieben - aber welches Land will die schon haben ... Bei das Netzbuch gibts den Originalartikel.

Jim Jarmusch mal wieder

Ich hab ja schon verraten ( P2235) das ich Jim Jarmusch Fan bin. Aber heute hab ich mir endlich die Ghost Dog DVD in den Player geworfen. Einfach nur genial. Ich hatte den vorher nur einmal im Fernsehen gesehen. Einfach klasse. Wie diese alten Mafiosi über Rapper, Indianer und deren Namen diskutieren - herrlich absurde Dialoge. Und erst der Eisverkäufer mit dem Sprachproblem. Wie kann man sich nur so verrückte Figuren ausdenken? Herrlich.

Teufelsgrinsen

Justizministerin verteidigt Software-Patente

Was für ein dummes Gewäsch von der Zypries. Man zeige mir das Open Source Projekt oder die kleine Firma die sich das Patentverfahren leisten kann - geschweige denn die spätere Durchsetzung, wenn eines der grossen Unternehmen sich das Thema unter den Nagel reisst. Umgekehrt hingegen werden grosse Unternehmen die Patente dazu benutzen um andere zu blockieren. Arbeitsplätze wird das nicht schaffen. Ausser allenfalls bei Patentanwälten ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Umfrage: Deutschland bei Top-Managern beliebt

Logisch. Wo sonst kann man mit so billigen Lügen wie hier so hohe Ergebnisse (wilde Rationalisierungen, idiotisch hohe Gehälter und noch Millionenabfindungen für Geschäftsversager) erzielen ...

Bei tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD gibts den Originalartikel.

=F6 über Debian ...

Tja. Was erwarte ich von einer Distribution? Und warum benutze ich ausgerechnet Debian - und das schon seit Jahren? Vermutlich sind es unterschiedliche Erwartungshaltungen, warum ich mit Debian so gut zufrieden bin.

Eine Distribution muss für mich das Basis-System realisieren - dieses muss stabil sein (aus dem Grund setze ich fast immer Debian Stable ein), sollte aber leicht erweiterbar sein (aus diesem Grund benutze ich an ausgewählten Stellen Rückportierungen aus Unstable oder Testing).

Die Distribution muss die Aktualisierung des Basis-Systems einfach machen - ein Basis-System besteht aus einem Haufen von Komponenten, die alle irgendwelche Löcher haben können. Ich hab keine Lust mich mit diesen potentiellen Löchern rumschlagen - das ist der Job der Distribution. Debian macht das durch apt nahezu trivial. Ich will sehen können was ein Upgrade bedeutet - damit ich entscheiden kann, ob ich ihn machen will oder nicht. Debian bietet dazu die Werkzeuge (z.B. die automatische Anzeige von Changelogs und kritischen Bugs vor der Installation eines Paketes). Die Distribution muss mir an definierten Stellen und mit einfachen Mitteln das Ausbrechen aus der normalen Distribution ermöglichen. Jede Binärdistribution hat das gleiche Problem: Paketmaintainer suchen aus, wie Programme konfiguriert sein sollen. Das geht oft gut - gelegentlich geht es aber auch extrem schief. Daher muss eine Binärdistribution es ermöglichen die Pakete notfalls selber zusammenzustellen. Bei Debian ist die Buildstruktur für Pakete sehr einfach aufgebaut. Die Anpassung von Paketen, die Rückportierung von Paketen aus Unstable oder Testing (um neuere Versionen als in der Stable zu bekommen) und die Erstellung eigener Pakete ist einfach. Ich bin nicht in das Korsett der Stable gezwungen - kann aber trotzdem in der Stable für das Grundsystem bleiben, um die gute Security-Infrastruktur von Debian zu nutzen. Das es zusätzlich trivial ist die eigenen Pakete auf viele Maschinen zu verteilen in dem man ein eigenes Paketrepository aufbaut und dieses neben den Standardrepositories einbindet ist nicht nur nice to have - es ist bei genügend grosser Anzahl von Maschinen essentiell.Eine Distribution muss funktionierende Paketabhängigkeiten haben und diese verdammt noch mal auch benutzen. Und zwar durchgängig. Ich habe keine Lust ein Programm zu starten und dann komische Meldungen zu kriegen, nur weil irgendwelche Libraries oder andere Tools fehlen. Klar, andere Distributionen haben auch Abhängigkeiten - aber manchmal sind sie optional oder nur sehr flach im Einsatz. Debian ist durchgängig und geht sehr in die Tiefe - alles baut auf den Dependencies auf. Dadurch kann man sich relativ sicher sein, das Abhängigkeiten erfüllt sind, wenn man ein Paket normal installiert. Wenn nicht, ist das ein klarer Bug und kann über das Bugreporting gemeldet werden - und wird auch behoben. Abhängigkeiten sind nicht nice to have , sondern essential . Punkt. Natürlich muss eine Distribution auch bei den Abhängigkeiten Ausbrüche aus dem Korsett erlauben. Debian hat dazu mehrere nette Utilities, mit denen man Abhängigkeiten lösen kann - z.B. Pseudopakete, die einfach nur sagen das ein bestimmtes Paket installiert sei. Dieses Paket kann dann durchaus handinstalliert sein. Eine Distribution muss wissen was Config-Files sind. Das heisst das sie unter keinen Umständen auf meinen Config-Files rumzutrampeln hat. Wenn eine Distribution bei einem Update meine Configs überschreibt und ich Kommentare ala mach vorher Backups davon kriege, fliegt die Distribution raus. Sorry, aber da habe ich absolut keine Toleranz. Eine Distribution hat eine Konfiguration nur unter klar definierten Umständen zu ändern. Und nein, ich habe da auch mit Debians debconf nicht viel Mitleid - wenn der Paketupgrade meine Configs schreddert, hagelt es Bugreports. Configfiles gehören mir, nicht der Distribution. Basta. Eine Distribution soll verdammt noch mal nicht versuchen alle Probleme der Welt zu lösen. Und vor allem soll sie möglichst nicht versuchen schlauer zu sein als die ursprünglichen Programmierer eines Paketes. Wenn ein Programm eine Struktur an Configfiles hat, dann soll die mindestens optional ohne Probleme mit der Distribution genutzt werden können. Und das heisst auch, das die Distribution nicht drauf rumtrampelt, nur weil sie meint das sie ein besseres Tool dafür hat. Abgesehen davon stinken alle Konfigurationswerkzeuge aus dem Mund.

Worauf ich nicht unbedingt scharf bin: immer die allerneuesten Pakete zu haben. Sorry Leute, aber das ist die blöde Updateritis die im Windows-Land um sich greift. Immer das neueste haben müssen. So ein Blödsinn. Apache 1.3 macht seinen Dienst gut, nicht mal die neueste 1.3 muss man haben - wenn die Security-Patches rückportiert wurden. Und das macht Debian. Security-Pastches für die Stable aktualisieren nicht einfach kommentarlos auf eine neue Version mit neuen, unbekannten Problemen. Statt dessen wird - wenn möglich - der Patch in die alte Version rückportiert und darüber verfügbar gemacht. Security-Updates sollten nur unter absoluten Ausnahmezuständen Konfigurationsänderungen des Admins erfordern oder Systemkomponenten abändern, was zu potentiellen Problemen führt. Ich will vor und nach dem Update ein glatt laufendes System haben!

Auch bin ich nicht besonders scharf auf tolle grafische oder textorientierte Konfigurations- oder Administrationswerkzeuge. Sorry, aber das ideale Werkzeug für diese Zwecke heisst vim und das perfekte Datenformat sind Textdateien. Und ja, ich kann debconf nicht sonderlich gut leiden - zum Glück kann man es an den Stellen wo es nervig wäre schlicht umgehen - und Debian lässt die Pfoten von den vorhandenen Standardkonfigurationen, auch wenn ein Paket normalerweise debconf benutzt. Wenn nicht, ist das ein Bug.

Ich erwarte aber von einer Distribution eine gewisse Transparenz in dem was sie treibt. Ich halte nichts von Ein-Mann-Shows in die man nicht reingucken kann - wo einer selbstherrlich entscheided was gut oder richtig ist. Oder vielleicht auch wenige. Ich will in alles reingucken können - denn auch der Prozess der Distributionserstellung kann Bugs haben, die für mich wesentlich sind. Daher bin ich auch garnicht scharf darauf das eine Firma eine Distribution aufbaut. Sorry, aber früher oder später kommen dann die tollen Gewinnmaximierungsstrategien ala RedHat Enterprise oder den vergleichbaren Suse-Ansätzen. Wenn eine Distribution den Standardmailer wechselt, will ich die Diskussion dazu sehen, warum er gewechselt wird - mit den Pro- und Contra-Argumenten. Ich will nachvollziehen können, warum sich etwas wie entwickelt. Ich will vorgewarnt sein. Natürlich interessiert mich das nicht bei jedem Paket - aber bei den wesentlichen, die mich interessieren, will ich diese Informationen. Transparenz ist wichtig - das fängt bei einem transparenten Bugtracking an und endet bei einer transparenten Projektstruktur. Hätte ich kein Interesse an Transparenz könnte ich genausogut Solaris installieren. Oder Windows. Womit ich keine Probleme habe: eine Lernkurve beim Einsatz des Systems. Systemadministration ist ein Job. Ein Job erfordert Lernen. Wer nicht bereit ist zu lernen sollte die Finger von dem Job lassen. Argumente ala da muss ich ja erst verstehen wie das System arbeitet zählen nicht. Es gibt Haufenweise Dokumentationen und gute Bücher zur Debian als Startpunkt. Lesen. Lernen. Das gehört nunmal dazu. Dagegen helfen auch keine bunten Werkzeuge und keine vollmundigen Versprechungen von Herstellern über die einfachste zu installierende Linux Distribution - alles Bullshit. Wenn es hart auf hart geht, muss man das System vom Kernel bis zum Dotfile beherrschen können. Und dazu muss man sowieso lernen, egal wie die das System heisst. Das Erlernen einer Distribution und deren Funktionieren ist eine Investition für Jahre. Daher will ich auch nicht meine Investition den Bach runter gehen sehen, nur weil mal eben das System wild umgebaut wurde, weil es dem Hersteller so gefällt oder weil es cooler ist oder weil es sich so besser verkauft, weil ein weiteres Buzzwort erfüllt ist. Distributionen benötigen Evolution, nicht Revolution.

Debian ist nicht die perfekte Linux Distribution - die gibt es nicht. Aber Debian ist verdammt nah dran.

Bei Die wunderbare Welt von Isotopp gibts den Originalartikel.

Eigentümer von ish stimmen Verkauf an Kabel Deutschland zu

Wie war das noch? Privatisierung sorgt durch Konkurrenz für gesenkte Preise und besseres Angebot? Ahja. Ganz klar.

Natürlich müssen wir weiter Privatisieren was das Zeug hält. Gilt noch viele neue Monopole zu schaffen ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Mal wieder ein paar Bilder

Und wieder ein paar Eindrücke von Spaziergängen. Viel Action gibts diesen Urlaub nicht

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Blütenstand

Blütenstand

Blütenstand

Keine Ahnung was es ist, aber niedliche kleine Blüten sinds ...

Stadthaus

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Stadthaus

Stadthaus (Verwaltugngsgebäude) mit neuer Fassade.

Stühle

Stühle

Stühle

Ein Stapel von Stühlen vor einer Kneipe.

Datenbank Ingres wird Open Source

Ein weiterer getuneter Dinosaurier kehrt in seine angestammte Welt zurück

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

digitalkamera.de: DxO Optics Pro-Bildkorrektursoftware jetzt erhältlich

Klar. Die Software ist auf Profis ausgerichtet, weshalb man keine Digiknipsen mit fest montierten Optiken unterstützt. Aber weil sie so professionell ist, wird nur JPG unterstützt, nicht aber RAW Bilder. Sehr professionell ist allerdings der Preis.

Sorry, aber das gleiche kann man mit einigen Photoshop-Aktionen auch erledigen und viele dieser Aktionen kann man im Netz finden und für kleines Geld bekommen (oder eben selber erstellen). Preise von 100 Dollar für ein Objektivmodul sind da jedenfalls nicht gerechtfertigt.

Hier gibts den Originalartikel.