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Archiv 23.12.2003 - 2.1.2004
LinuxWorld | Linux's other file sharing software
Eigentlich nichts besonderes ist passiert: Red Hat hat mal wieder eine Firma gekauft, diesmal Sistina. Sistina ist deshalb interessant, weil sie die kommerzielle Entwicklung von GFS - einem Clusterfilesystem für Linux - betrieben haben. Es gab schon länger OpenGFS, aber GFS hat mehr Features und kann vor allem mit mehr Basistechniken zusammenarbeiten (z.B. über Netzwerkblockdevices oder iSCSI).Jetzt schreibt ein anderer Laden, Proserve, das ihr Produkt MatrixServer viel besser wäre, das Sistina noch zwei Jahre bräuchte, um das Produkt auf ihren Level zu bringen, und das natürlich ihr Produkt für wichtige Services besser geeignet wäre. Komischerweise ist ihr Produkt natürlich eine kommerzielle Software.Wo ist der Denkfehler? Ganz einfach: OpenGFS existiert schon und wird von mehr Leuten als nur denen von Sistina betreut. Die Features von GFS, die bisher der kommerziellen Version vorbehalten waren, werden in die freie Version Einzug halten, sofern sie brauchbar sind. OpenGFS wird sich weiterentwickeln, nicht unbedingt GFS - Proserve hat sich auf den falschen Gegner eingeschossen. Proserve wird sich gut überlegen müssen, was sie tun - reines Klappern wird da alleine nicht reichen. Mag durchaus sein, das ihr Produkt besser ist - aber die Frage ist, ob es das in einem Jahr noch ist, oder in zwei Jahren. Open Source entwickelt sich auf Grund von Bedürfnissen, nicht aufgrund von Marketingfeatures - und die Entwicklung kann verdammt schnell vonstatten gehen.
Klar, es kann auch ein Debakel wie mit Mozilla oder OpenOffice geben, in den Projekten arbeiten fast nur die ursprünglichen Entwickler der Firmen mit, freie Entwicklung findet nur sehr zögerlich statt (Mozilla wird langsam besser, aber wer kennt OpenOffice Hacker?). Aber bei dem Bedürfnis nach Clusterfilesystemen ohne Single Point of Failure glaube ich das hier nicht.
SPD-Politiker Maas stachelt Kopftuchstreit an
|KK| Wieder mal der nervende Hinweis auf den Gottesbezug im Grundgesetz - und natürlich mal wieder aus Reihen der Union. Leute, in der Präambel wird das Wort Gott verwendet, das ist korrekt. Aber nur an einer Stelle: Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen - und mehr gibts zu Gott nicht im Grundgesetz. Und das ist gut so. Es ist schon absurd was einige Politiker aus diesem einen kleinen Erwähnen des Wortes im Grundgesetz meinen ablesen zu müssen. Aber wenns hilft: ich bin dafür den Gottesbezug auch aus der Präambel rauszuwerfen. Spart immerhin zwei Wörter ein, macht das Grundgesetz kürzer und keine armen Politikerhirne werden mehr irritiert und in Verwirrung gestürzt.

Bitte bei der Gelegenheit auch gleich den Zusatz zum Eid so wahr mir Gott helfe ersatzlos streichen. Der ist über - genau wie Kreuze in Schulen. Oder Schwüre auf die Bibel. Oder das staatliche Inkasso für die grossen christlichen Kirchen. Oder Religionsunterricht. Und Schulgottesdienste. Es ist jedenfalls hochgradig albern aus dieser einen Erwähnung abzuleiten, das der Staat die christliche Symbolik akzeptieren muss. Und natürlich ist es keinerlei Form von Diskriminierung, wenn Merkelnix davon redet das sie keinesfalls einer Gleichbehandlung der Religionen im öffentlichen Dienst zustimmen könne und daraus ableitet, das die christlichen Symbole dem Staat nicht egal sein könnten und die Entfernung keine Lösung sei.
Die Trennung von Staat und Kirche hat wohl doch nicht stattgefunden. Oder Merkelnix hat in der Schule nicht aufgepasst. Oder beides ...
Bei RP-Online: Politik fand ich den den Originalartikel.
Substanz im Rotwein wirkt gegen Krebs
Ich hab im Keller noch zwei Pullen Rotwein. Ich denke mal, ich werde mich am Wochenende der Krebsvorsorge widmen
Bei RP-Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.
URL · Python software · LivingLogic AG - URL-Handling (und Resourcen) nach RFC Definition
Adobe Photoshop 7: Sketch Effect - Einfache Technik um mit Photoshop Strichskizzen aus Fotos zu erzeugen
Das A und O der Terrorsuche
Wundern würds mich nicht, wenn ich an so einige Karten der CIA denke
Bei TAZ fand ich den den Originalartikel.
Feed Parser [dive into mark] - Marks ultraliberaler Feedparser in Python
Fighting to Save Hubble Telescope From Fiery Death
Schon verrückt, ich erinnere mich noch dran wie das Hubble Teleskop repariert werden musste und an die ersten Enttäsuchungen nach dem Start, als die Fehler bemerkt wurden. Und jetzt wird es schon darüber nachgedacht es zu verschrotten. Die derzeit fehlenden Service-Flüge der Spaceshuttles sind der Grund. Ich finde ja das die Nasa Hubble erst dann in Rente schicken sollte, wenn ein anderes Teleskop oben ist und vor allem funktioniert. Wäre ja nicht das erste Mal das bei der Nasa was schief geht ...
Bei National Geographic News: Science & Technology fand ich den den Originalartikel.
Forbes.com: Linux's Hit Men
Braucht jemand einen Adrenalinschub nach dem durchzechten Sylvesterabend? Ja? Dann den verlinkten Forbes-Artikel lesen. Ein haufen wilder Behauptungen, Beleidigungen und Unwahrheiten zusammengekocht von einem der Sprachrohre der Wirtschaft. Ein gar grausiger Haufen Mist.
Wo liegt das Problem? Firmen sind zu blöd sich die Lizenzbestimmungen von Software die sie verwenden wollen vorher durchzulesen. Sie verstossen gegen die offen vorliegende (und mitlerweile nun wirklich genügend analysierte) GPL. Kriegen Ärger mit der FSF (die ja nunmal die GPL durchsetzt - das ist ihre Aufgabe, unter anderem). Firmen sehen ein das sie Mist gemacht haben und einigen sich gütlich mit der FSF. Soweit so gut.
Was macht Forbes daraus? Eine kommunistische Verschwörung mit dem Ziel kommerzielle Software zu vernichten. Wilde Unterstellungen, das die GPL ja gar schrecklich wäre und die Firmen natürlich nur Opfer. Und sowieso, das ist ja die dunkle Seite der Open Source - wie können diese Prolls das nur wagen ihre Lizenzen auch durchsetzen zu wollen?
Nach Forbes hat wohl alles hinter dem Kommerz und der wirtschaftlichen Ausschlachtung zurückzustehen. Open Source Programmierer sind für Forbes wohl nur die Idioten die begnadeten Managern und Visionären das Material zu liefern haben. Open Source soll wohl nur aus Leistung bestehen, die kostenlos und ohne Bedingungen von Firmen ausgeschlachtet werden kann. Natürlich hat Forbes kein Problem damit, wenn die Musikindustrie ihre Rechte durchsetzen will. Oder Microsoft mal wieder gegen Raubkopierer vorgeht. Oder die Filmindustrie verschärfte Rechte verlangt, um noch absurdere Einschränkungen der Rechte der Verbraucher durchzusetzen.
Erschreckend daran finde ich eigentlich nur das Forbes so einen Mist überhaupt noch schreiben kann und das es nicht nur gelesen, sondern auch geglaubt wird.
Nyetwork Wiki: MiniWiki - Einfaches Wiki als mod_perl Modul für Apache
Perl Monks - The Monastery Gates - Tipps und Tricks rund um Perlprogrammierung
Core Team von XFree86 löst sich auf
Ich bin ja mal gespannt was das jetzt für ein Modell ergeben wird. Wobei ich ja lieber endlich mal eine brauchbare Alterantive zu X11 haben wollen würde - X11 ist einfach eine streckenweise grausige Konstruktion. Eine Lösung ala Mac OS X wäre da gut: ein neues, natives GUI mit brauchbarem Modell und darauf ein gut integrierter X11 Server für die alten Anwendungen.
Denn mal ehrlich: der Wust an GUI-Toolkits, der durch den Fakt enstanden ist das X11 Toolkitneutral ausgelegt ist und keines präferiert, ist eines der grossen Handicaps für Unix auf dem Desktop. Und nein, KDE oder Gnome sind keine wirklich vollständige Antwort darauf, denn sie verkleiden die Probleme der Basistechnik zwar, lösen sie aber nicht wirklich.
Wär doch mal was für 2004, endlich ein brauchbares GUI für Unix entwickeln. Braucht noch jemand einen guten Vorsatz?
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Ein überdimensionales Fanbuch frisst die Ärzte auf
Ein Buch über die Ärzte. Hoffentlich steigt es denen nicht zu Kopf - 3 Kilo Papier in der Birne wären sicherlich den Texten abträglich auf Dauer
Bei Telepolis News gibts den Originalartikel.
mindlube software / developer / revclips - CLIPS als Plugin für Revolution - Expertensystemtechnik innerhalb eines GUI-Entwicklungs-Toolkits
Ritterschlag für Web-Erfinder Tim Berners-Lee
Ist Sir Berners-Lee angesichts der Verkommerzialisierung, der absurden Nicht-Web-Techniken, der Browser-Inkompatibilitäten, den Kontrollversuchen durch grosse Firmen, den Kontrollversuchen der Politiker und dem absoluten Müll der im Web so rumgammelt jetzt der Ritter der Traurigen Gestalt? Don Quichote de la Berners-Lee?
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Runtime Revolution - User-Centric Software Development - Ein weiterer Hypercard "Clone" - dieser ist allerdings Multiplattform
lython - lisp for python - Lisp-Syntax für Python Bytecode
Berlusconis merkwürdige Definition eines Triumphs
Naja, ok, er leidet an Realitätsverschiebung. Aber das Problem teilt er mit unserem Kundesbanzler, der hält die Reformen ja auch für die beste Erfindung seit geschnittenem Weissbrot ...
Bei RP-Online: Politik fand ich den den Originalartikel.
Linux-Magazin - ssh
Ein älterer Artikel im Linux Magazin über den Einsatz von ssh. Enthält eine ganze Reihe Tipps und weiterführende Links. Unter anderem wird auch auf die nosh ( Source und Debian Binary) hingewiesen, eine Shell die sehr restriktiv die Definition von Kommandos erlaubt, die User ausführen können. Da in dem Artikel alte Links stehen, gibts oben die aktuellen. Die Nosh habe ich irgendwann mal aus der Osh (ich find da keine Homepage für) entwickelt, weil ich eine Shell brauchte die den Usern wirklich nur das erlaubt, was unbedingt nötig ist. In kritischen Umgebungen ist das oft viel einfacher als über Unixrechte alle unangebrachten Bereiche abzusperren (oder alternativ chroot Jails zu bauen). Hier gibts den Originalartikel.
Rules for Bookmarklets - Regeln für Bookmarklets
Bundespräsident Rau redet Klartext
Und warum hat er das nicht schon viel eher gemacht?
Bei RP-Online: Politik fand ich den den Originalartikel.
Ricke Brothers: Matrix XP - Die Matrix mal ganz anders ...
Studienportal Bachelor Kulturwissenschaften - FernUniversität Hagen - Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften - Bachelor Studiengang Kulturwissenschaften an der Fernuni Hagen
AWM - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster - Entsorgungskalender für Pluggendorf
Bundesrechnungshof rügt Finanzierung der Steuerreform
Auch das wird wieder keinen interessieren. Nachhaltigkeit in der Planung hats schon lange nicht mehr gegeben, alles guckt nur auf kurzfristige Erfolge. Machterhalt ist halt wichtiger als sinnvolle Politik.
Bei RP-Online: Politik fand ich den den Originalartikel.
Clement: Noch 18.000 ohne Lehrstelle
Wozu auch eine Nichtausbildungsabgabe, das könnte ja glatt die Arbeitnehmer dazu bringen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen ...
Wen glauben Clement und die Wirtschaftsvertreter damit eigentlich belügen zu können? Das die Wirtschaft garkein Interesse hat auszubilden kann man doch deutlich an der Entwicklung verfügbarer Ausbildungsplätze sehen.
Natürlich wird dann hinterher wieder rumgeheult, das qualifizierte Arbeitnehmer fehlen und das man irgendwelche Inder oder sonstwen über Greencards herholen muss um qualifiziertes Personal zu haben. Die werden dann gleich mit verarscht und können sich mit den arbeitslosen Jugendlichen ohne Ausbildung ja beim Bahnhof treffen ...
Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.
fabFORCE.net - GPL-Datenbankdesign-Werkzeug
Land der Häuptlinge - Browserbasiertes Onlinespiel
macosxhints - Share an internet connection with a Bluetooth device - Noch eine Anleitung um per Bluetooth eine Netzwerkverbindung anderen Geräten zur Verfügung zu stellen
Nussknacker - Pneumatischer Nussknacker für Macadamia Nüsse. Etwas überdimensioniert für den Hausgebrauch ...
Reiskugeln in Mangosauce - Thailändischer süsser Reis mit Mango - ausgesprochen lecker.
*{TechnoHappyMeal}: Sharing Your Mac's Internet Connection via Bluetooth - Netzwerkzugang eines Macs über Bluetooth anderen Geräten zur Verfügung stellen
Ein religiöses Gefängnis
Was für eine tolle Idee Bei Telepolis News gibts den Originalartikel.
Lachen wirkt wie Kokain
Jetzt weiss ich auch warum User Friendly süchtig macht Bei RP-Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.
Mars-Mission: ESA zittert um den "Beagle"
Naja, einige Optionen zur Kontaktaufnahme bestehen ja noch, alleine der Beagle wird ja für die nächsten 10 Tage eine ganze Reihe von Varianten (Frequenzen etc.) durchprobieren. Panik ist also noch nicht angesagt.
Und Mars Express selber ist ja schon ein sehr beeindruckender Erfolg - und mit dem hochauflösenden Kamerasystem und dem Radarsystem auch sehr interessant.
Alles in allem also schon mal eine gute Leistung. Natürlich wäre der Beagle das Tüpfelchen auf dem "i" - und so billig, das man ihn einfach wegschmeissen kann, war er ja auch nicht
Bei RP-Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.
Toothpasteworld - World's Largest Toothpaste Collection - Online Zahnpasta Museum
GSI-Lizenzen: Schöne Bescherung für Fassa Bortolo
Tja, US Postal, das kommt dabei raus wenn man sich einzig auf wenige Highlights konzentriert und ansonsten eher weniger auftaucht im Radsport. Da gibts schon mal Probleme mit der Lizenzvergabe ...
Bei RADSPORT-NEWS.COM - Nachrichten-Gesamtübersicht gibts den Originalartikel.
Way Out of the Box
Ein interessanter Artikel von Ted Nelson - dem Erfinder des Hypertext - über die Limitierung, die uns Software heute immer noch aufzwingt, obwohl wir schon viel weiter sein könnten. Für ihn sind wir nicht viel über Papier und Bleistift hinaus gekommen, auch nicht mit dem viel gelobten Web - letztendlich ist das Konzept der Seiten und des Browsers immer noch stark an alten Konzepten verhaftet.
Ein paar seiner Kritikpunkte werden von Techniken die im Bereich der Weblogs sich entwickeln (Trackback, Kommentarfunktionen auf einem Level unterhalb der Seite, Suchfunktionen auf Seitenelemente anstelle auf ganze Seiten, höherer Verlinkungsgrad) heute schon angegangen, aber weitestgehend hat er Recht - es ist eigentlich schon ein bischen deprimierend wenn man betrachtet wie die digitale Simulation von Papier und Bleistift zwar immer perfekter wird, aber gleichzeitig Möglichkeiten verschenkt werden.
Welcome to ERights.Org - Programmiersprache für verteilte Peer-to-Peer Anwendungen mit speziellen Sprachfeatures für diesen Aufgabenbereich
The MGR Window System HOWTO - Alternative grafische Oberfläche für Systeme mit kleinen Resourcen
WindowShade X - Expose-ähnliches Feature (Minimize to Desktop) für Jaguar
Anke Engelke wird der neue Harald Schmidt
Eine Mutation die mir - so rein vom biologischen Standpunkt her - irgendwie Angst macht.
Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.
CMake Cross Platform Make - Endlich eine brauchbare Alternative zu den GNU autotools?
Divmod Lupy Overview - Volltextindex in Python - Portierung der Lupene Datenbank aus der Java Welt
DocIndexer - Dokumentenindexer in Python, benutzt Lupy
GROKLAW - Linus Kommentare zu angeblichen SCO-Files
SCO behauptet nicht nur über triviale Files, das sie ihre wären (ctype.h und errno.h sind ja nun wirklich nichts das aussergewöhnlich wäre), sondern behaupten das sogar von Versionen die nachweislich von Linus schon in der 0.01 von Linux verwendet wurden. Wenn SCO nichts besseres vorzuweisen hat, wird das ein Gelächter für die ganze Branche