Cleaning… – Marco.org. Da ist doch noch einiges etwas seltsam bei iOS 5. Hier das Problem der cache und tmp Verzeichnisse, die jetzt sehr viel aggressiver bereinigt werden, was dazu führt, das manche Anwendungen wesentlich öfter Daten aus dem Netz holen müssen (oder gegen die Apple Guidelines verstoßen und Dokumente doch im Cache speichern). Betrifft vor allem Offline-Reader, denn deren Inhalte sind ja per Definition rekonstruierbar, gehören also in den Cache - dort werden sie aber unter Umständen mal eben beseitigt, was das ganze Offline-Readen ad absurdum führt. Ungut.
Archiv 23.9.2011 - 14.10.2011
Bundestrojaner-Artikel-Sammlung - Farlion Inside. Weils ja doch langsam unübersichtlich wird, hier eine sehr vollständige und ausführliche Linksammlung zum Thema Bundestrojaner, der übrigens jetzt doch auch beim BKA im Einsatz war. Aber natürlich nur in einer abgewandelten Version, was wir natürlich alle glauben, weil die uns ja gerade erst heftigst im Dementi belogen haben.
[Service to share on any Diaspora* pod [[Basshero.org]]](http://www.basshero.org/blog/108/service-to-share-on-any-diaspora*-pod). Mal geblogmarkt, das sieht schon ganz ordentlich aus. Ein Share-on-Diaspora Button, der erstmal den Benutzer nach seinem Home-Pod fragt und das dann in einem Cookie speichert, damit dieser Share Button auch wirklich mit allen Pods zusammenarbeiten kann. Könnte ich vielleicht mal in ein Wordpress Plugin umbauen und in mein Blog integrieren - da dann alles von meinem eigenen Blog kommt, gibts da auch nicht die Probleme wie mit den anderen Share/Like/Tweet Buttons (und damit brauchts nicht so kompliziert wie mit FB, Twitter oder Google+ laufen).
How to speed up the Android Emulator by up to 400%, Nuxeo Developers Blog. Mal geblogmarkt, denn wir werden wohl demnächst etwas mit Apps rumspielen und der Android Simulator ist grottenlahm - damit zu testen macht fast keinen Sinn, da man gerade bei Phonegap Anwendungen das Browserrendering mit Papier und Bleistift und Radiergummi überholen könnte, so langsam ist der Bildaufbau. Mit der Lösung hier hat man zwar keinen exakten Test eines Android-Gerätes, aber zumindestens für die ersten Feeling-Tests sollte es ausreichend sein, da es gerade bei Phonegap eher darauf ankommt, dass die Rendering-Engine die gleiche ist als darauf, dass die CPU die gleiche ist.
A Lesser Photographer - A Manifesto. Habs ja nicht so mit Manifesten, aber hier hat einer einfach nur mal seine Gedanken über Fotografie zusammengeschrieben und sie auf 10 für ihn wesentliche Punkte reduziert. Interessant daran: er hat bei der Gelegenheit sein Equipment drastisch reduziert. Und liefert in seinem Manifest die Ratio dafür. Viel sinnvolles kompakt zusammengeschrieben, da kann man ruhig mal reingucken, da wird man nicht dümmer von.
Staatstrojaner auch in NRW - WDR 2 Der Sender. Gerade im Radio Bericht gehört - und wieder geärgert. Wenn man mehrfach von jemandem belogen wird, warum glaubt man dann wilde unüberprüfbare Behauptungen? Die angebliche "Konfiguration" des Trojaners ist für die Polizei machbar, die Entwicklung aber nicht? Haha, sehr glaubwürdig. Und die Konfiguration sowie der Einsatz - das sind digitale Spuren, die sind zum Einen trivial fälschbar (ausser es gäbe ein brauchbar kryptografisch signiertes Audit) und zum Anderen eben nicht mehr nachträglich nachvollziehbar. In den Unterlagen über die Fälle steht nur das drin, was der jeweilige Beamte gesagt hat. Ob das stimmt, kann kein Datenschützer und kein Anwalt nachträglich mehr herausfinden - ausser der Trojaner wird auf Geräten gefunden und untersucht. Und genau das ist mit dem bayrischen Trojaner passiert - und die Untersuchung durch den CCC hat ja nun nicht von deaktivierten Features gesprochen, sondern von aktiven Funktionen. Also nochmal, warum glauben immer noch Teile der Presse den Behauptungen der Landeskriminalämter und Politiker?
Kodak Said to Weigh Bankruptcy Filing to Clear Path for Selling Patents - Bloomberg. Outch - das wäre heftig, unter andrem für Leica. Denn deren digitalen Ms bekommen den digitalen Teil von Kodak. Und das könnte dann auch für M8 und M9 Benutzer negativ werden, wenn es dort keine Ersatzelektronik mehr gibt. Ich bin da ja schon einmal von Kodak gebissen worden, als meine DCS 520 gestorben ist (und zwar nur der digitale Teil von Kodak - der analoge Teil von Canon war problemlos).
Ricoh GXR A12 Field Report - immer wenn man meint seine Entscheidung zu haben, kommt jemand und wirft wieder alles hoch und man sortiert von vorne. Klar, die von mir favorisierte NEX 5n hat warscheinlich die besseren Features gesamt - aber der fehlende Anti-Aliasing Filter reizt mich echt, auch die Tatsache, das hier auch Mikroprismen zur Optimierung der Abbildung mit M-Optiken zum Einsatz kommen. Naja, werde ich halt noch ein paar Weilen Grübeln. Aber auch nach dem Artikel wird es wohl beim NEX System bleiben - denn mit der M8 habe ich schon eigentlich eine Kompromisskamera, die GXR liefert nicht wirklich viel das darüber hinaus geht - und die technischen Spielereien (Video und Panoramen) machen mit der NEX einfach Spaß. Zumal in dem verlinkten Text vermutet wird, dass die 5n auch schon einen eher schwachen AA Filter hat.
Fujifilm FinePix X10. Bin ja ein Sucker für gut gemachtes Retro-Design und das hier spricht alle Trigger bei mir an. Wobei ich dann doch warscheinlich Probleme hätte die Ausgabe von 599 Euro für einen 2/3" Chip mit fest montiertem 28-112mm Äquivalent Objektiv und einem reinen optischen Tunnelsucher zu rechtfertigen. Aber allein schon die Tatsache, dass Fuji sich die Mühe einer Pseudobelederung gemacht hat. Nett.
Bundestrojaner: Die Privaten hinter dem Bundestrojaner | Politik - Frankfurter Rundschau. Jaja, aber das BKA hat ja schon dementiert. Wird bestimmt noch lustig, gerade weil hier auch mal die "normalen" Medien das ganze aufgegriffen haben - und wenn Merkel und Konsortien auch Blogs und ähnliches ignorieren, sowas wie die FAZ tut denen ziemlich weh wenn sie es von ihren Pressesortierern vorgelesen bekommen.
Normal ignoriere ich Techcrunch ja, aber die haben diese Story nunmal als erste (jedenfalls hab ich sie noch nicht woanders gesehen):
Now, some company called VS Technologies is suing Twitter, alleging that it infringes on a patent of theirs, entitled “Method and system for creating an interactive virtual community of famous people”. For real? For real.
via Twitter Gets Sued For Letting Famous People Interact Online | TechCrunch.
SuperCollider » About. Das hier ist was unter dem vorigen Projekt als Basis benutzt wird. SuperCollider hat seine eigene Programmiersprache, kann also auch für Live Coding und ähnliches verwendet werden.
Home // Overtone. Bin ja immer begeistert von Krachmachern - das hier ist ein Tool zur interaktiven Soundprogrammierung und Livecoding und Instrumentenbau (also digitalem natürlich), und das ganze in Clojure geschrieben. Vielleicht für den einen oder anderen ein Grund sich mal Clojure näher anzugucken.
Henri Cartier-Bresson | Adam Marelli Photo. Ein interessanter Artikel der die geometrische Basis von HCB Fotos betrachtet und dadurch einen Aspekt der Fotografie von HCB verständlicher macht.
Chaos Computer Club: Der deutsche Staatstrojaner wurde geknackt - Aktuell - FAZ. Das ich mal auf die FAZ verlinke. Und dann noch auf einen Artikel, in dem der CCC von der FAZ als Fachquelle herangezogen wird. Aber sowas passiert halt wenn die eigene Exekutive die Bürger verscheißern will und mal eben so verfassungswidrige Trojaner baut, die dann die Bürger ausspionieren sollen. Und dabei dann z.B. auch so praktische Sachen macht, wie beliebig nachladbaren (und damit ungeprüften) Code realisiert - und das ganze dann als einzige "Sicherheit" eine Prüfung auf eine IP Adresse auf einen Weiterleitungsserver in den USA hat. Was ja nochmal wieder richtig toll ist. Oh, und man kann mit der Software auch problemlos Daten auf den Computern der Verdächtigen deponieren. Und natürlich ganz ohne Kontrolle. Das würde natürlich kein Ermittler tun, das wäre ja illegal. Ungefähr so illegal wie der ganze Trojaner. Und wir trauen natürlich den Leuten, die solche Sachen konstruieren, oder?
Zeitzonen: tz-Datenbank wegen Klage abgeschaltet. Das ist wohl wieder einer der extra-absurden Fälle von Patentabzocke. Zeitzonen sind wohl kaum Copyright dieser albernen Firma und die banale Zusammenstellung von Fakten die einem nicht gehören hat nun wirklich keine Schaffungshöhe die man groß schützen muss. Patenttrolle nerven.
oryx-editor - Web-based Graphical Business Process Editor. Gerade für einen Kollegen rausgesucht und sieht ganz interessant aus - sollte ich mir mal näher angucken was das eigentlich macht. Für einige Arbeitsprojekte könnte das ganz spannend sein.
Gulasch ungarische Art
Juliana hatte Schweinegulasch gekauft, aber noch keine Idee was damit machen - und ich hab dann ungarisches Gulasch vorgeschlagen. Danach musste ich dann in die Küche und kochen. Gulasch ist ja recht simpel, hier nur mal als Gedankenstütze für mich geblogged:
- 300g Schweinegulasch
- 1 Zwiebel
- 2-3 Knoblauchzehen
- 1 Paprika
- 1-2 Tomate
- 100ml Rotwein
- 400ml Wasser (Kollege schlug vor da statt dessen Brühe zu nehmen, gibt dann mehr Geschmack)
- Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf)
- 3 Gewürznelken, 3 Lorbeerblätter, 4 Pimentkörner
- Pfefferkörner, 1 TL Salz
- Coriander, Rosmarin, Thymian, Majoran, Basilikum (oder was einem sonst noch so an Gewürzen einfällt, aber die hier sind relativ klassisch dafür)
- etwas Tomatenmark (hauptsächlich für den Ausgleich der zur Zeit eher geschmacklich dünnen Tomaten)
- 1/3 Becher Sahne
Die Zubereitung ist dann wie folgt:
- die Paprika, die Tomaten, die Zwiebel und die Knoblauchzehen kleinwürfeln (auf getrennte Teller packen)
- die Zwiebel und die Knoblauchzehen glasig braten in einem Topf
- Fleisch rein in den Topf und scharf anbraten
- Paprikapulver drauf (kräftig würzen!) auf das Fleisch und die Zwiebeln, fix umrühren
- mit dem Rotwein ablöschen
- mit dem Wasser auffüllen
- die Paprika (klein gewürfelt) rein in den Topf
- die ganzen Gewürze (vor allem Nelken, Lorbeerblätter, Pimentkörner und Pfefferkörner müssen mit dem ganzen Fleisch und Sud schmoren, sonst bringen sie nichts) rein
- alles zusammen 45 Minuten schmoren lassen
- die Tomaten rein, das ganze 20 Minuten schmoren lassen
- etwas Tomatenmark reinführen, nochmal 10 Minuten schmoren lassen
- kurz vor Schluß die Sahne vorsichtig reinrühren
Passt gut zu Nudeln oder vielleicht auch Reis (Nudeln ziehe ich aber vor). Oder auch einfach nur mit Brot und etwas Gemüse.
virtualenvwrapper 2.10.1 — virtualenvwrapper v2.10.1 documentation. Hmm, hatte ich glaube ich schon mal, aber da ich mitlerweile fast ausschließlich mit virtualenv arbeite sollte ich es mir nochmal angucken - das scheint wirklich einiges zu vereinfachen (allerdings scheint es davon auszugehen, dass alle Umgebungen in einem Hauptverzeichnis liegen, da müsste ich warscheinlich ein bischen was bei mir anpassen).
Straight Talk on Event Loops. Nach seinem wunderschönen Rant "Node.js is Cancer" geht Ted Dziuba nochmal etwas mehr darauf ein, was mit reinen async-event-Lösungen wie node.js das Problem ist. Als Programmierer eines recht alten Projektes in Python - dem Toolserver for Python - kann ich das ganze durchaus nachvollziehen. Gibt gute Gründe, warum ich in die eventloop integrierte Threads für parallele Verarbeitung bei Bedarf realisiert habe. Dieses "async ist schneller und besser als threads" ist genau so ein Hype-Unfug wie "NoSQL ist schneller und besser als SQL" und anderen Säuen die derzeit so durchs Dorf getrieben werden.
Glass cover replacement for Sony NEX LCD screen | Photoclubalpha. Mal geblogmarkt, das könnte sich für meine NEX 3 auch lohnen - das Display sieht ja jetzt doch schon eher doof aus mit der abgerubbelten Anti-Spiegel-Beschichtung. Zumindestens den nicht mehr sonderlich gut funktionierenden Film entfernen könnte ich - nach Reporten anderer User soll wohl das Glas darunter alleine auch ziemlich gut sein.
Ausflug nach Norderney
Juliana und ich sind recht spontan heute nach Norderney unterwegs gewesen - nicht lange, nur ein kurzer Abstecher, mal die Füße in die Nordsee stellen und ein Krabbenbrötchen futtern, mal wieder auf dem Meer mit einem Schiff fahren, Seehunde sehen, Möwen gucken - all das was eben nur dort oben geht. War ein wunderschöner Tag und das Wetter hat auch größtenteils mitgespielt. Von Münster ist das ja mit dem Zug recht problemlos zu schaffen - und das Schiff kann man gleich mitbuchen.
Benefizkonzert Hungerhilfe Ostafrika
In Nienberge war heute ein Konzert von Millima Mabonde (Gospelchor aus Nordwalde und Altenberge) und der Bläsergruppe St. Sebastian aus Nienberge. Da meine Schwester ja im Gospel Chor singt, sind wir wieder dabei gewesen. War ein sehr schönes Konzert, hat viel Spaß gemacht.
The Olympus 45 1.8 Micro 4/3 Lens Review by Steve Huff. Ok, bei Steve muss man immer etwas den Enthusiasmus abziehen, aber das 45/1.8 klingt wirklich sehr spannend. So langsam kommt das Micro 4/3 System wirklich ins Rollen. Einige der letzten Objektive die angekündigt wurden und tatsächlich rauskommen sind sehr interessant. So auch das 12/2.0 von Olympus oder das 14-42 Powered Zoom von Panasonic (jaja, powered Zoom klingt so nach Kompaktknipse, aber hey, das Objektiv ist extrem klein und damit ideal an der GF1 für eine immer-dabei-Kamera mit etwas mehr Flexibilität als mit dem 20er). Ich schwanke immer noch zwischen dem Sony E-Mount und dem Micro 4/3 System, aber letzten Endes wird es auf die Objektive ankommen - was nützt mir das vom Sensor her bessere System, wenn ich die Objektivauswahl zu eingeschränkt ist. Sony liefert definitiv viel zu schnell neue Bodies aus - und viel zu langsam neue Objektive.
Today’s belief in ineluctable certainty is the true innovation-killer of our age. In this environment, the best an audacious manager can do is to develop small improvements to existing systems—climbing the hill, as it were, toward a local maximum, trimming fat, eking out the occasional tiny innovation—like city planners painting bicycle lanes on the streets as a gesture toward solving our energy problems. Any strategy that involves crossing a valley—accepting short-term losses to reach a higher hill in the distance—will soon be brought to a halt by the demands of a system that celebrates short-term gains and tolerates stagnation, but condemns anything else as failure. In short, a world where big stuff can never get done. via Innovation Starvation - Neal Stephenson at World Policy Institute.
Mein Profil auf meinem eigenen Diaspora Pod - falls jemand dort auch ist, einfach gb@pod.rfc1437.de einem Aspekt zufügen. Läuft mittlerweile recht rund und daher isses jetzt sozusagen semioffiziell. Nicht das dort schon sonderlich viel los ist, aber vielleicht treibt sich ja der eine oder andere Leser hier auch auf einem Diaspora Pod rum. Es sind die kleinen Details die mich an Diaspora interessieren - natürlich auch die großen Dinger wie Selbstkosten und verteilte Architektur, aber wenn man dann z.B. sieht, dass als Standard das Profil selbstverständlich einen RSS Feed hat, das ist schon nett. Oder dass einfach Markdown als Formatierung angeboten wird. Und seit den letzten Iterationen ist auch das Mobil-Interface schon ganz nett. Keine App, aber immerhin eine iOS angepasste Oberfläche. Und naja, das verteilte Installieren - so ein bisschen ist Diaspora wie OpenSim. Und das ist ja mindestens als Spielzeug schon ganz interessant. BTW: mir persönlich bekannte Leser können mich für einen Invite anschreiben, wenn sie damit mal rumspielen wollen. Sorry, kein offener Pod, aber ich hab auf das sich aus öffentlichen Systemen automatisch ergebende Heckmeck derzeit einfach keinen Bock.
Eindeutig identifizierbar: Nato möchte individuelle Signatur für jeden Internetnutzer. Die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben werden wird. Militärische Einrichtungen sind ja nicht unbedingt als Geburtsstätten der Demokratie bekannt, von daher wundert mich nicht aus der Richtung so einen Schwachsinn zu hören. Aber wird bestimmt interessant zu beobachten welche Politiker und welche Lobbyverbände das aufgreifen werden. Würde mich nicht wundern da einige der Hardliner aus Berlin zu sehen oder z.B. die Rechteabzocker der Musikindustrie. Oh, und wird bestimmt lustig, was dazu von den "Datenschützern" nicht kommen wird.
Datenschützer: Social Plugins in Deutschland nicht zulässig - Golem.de. Na toll, damit geht dann nahezu alles Fremdverlinken den Bach runter. JavaScript Libraries über ein Delivery-Network laden? Verboten. Youtube-Videos anzeigen? Verboten. Flickr-Diashows anzeigen? Verboten. Das mit so einer unsinnigen Sichtweise das ganze Internet ad absurdum geführt wird, wird sicherlich die politische Ebene eher freuen als besorgen. Jedenfalls der Teil, der im Moment eh schon durch regelmäßiges Unverständnis auffällt. Manchmal habe ich das Gefühl, die derzeitige Riege von "Datenschützern" sind nur Maulwürfe für Hardliner in den Parteien, die am liebsten alles zu Tode reglementieren würden. Denn nur ein dummer und stiller Bürger ist ein guter Bürger. Mit realem Schutz unserer Daten hat das ganze nichts mehr zu tun - denn gegen Übermittlungen von Flugdaten oder inner-europäischen Kontobewegungen an ausländische Geheimdienste gehen diese "Datenschützer" nicht vor. Auch nicht gegen bundesweite Zentraldatenbanken die durch die Einführung der zentralen Steuernummer oder der elektronischen Patientenkarte aufgebaut werden (oder in Zukunft durch eine sicherlich dann irgendwann kommende Maut für Privatwagen) - da bleibt es bei halbherzigem windelweichem "Protest". Von der Androhung von Strafgeldern liest und hört man da nichts. Wer glaubt die "Datenschützer" würden sich da mutig für den Schutz unserer Daten vor die Löwen im Internet werfen, der glaubt auch Zitronenfalter würden Zitronen falten.
dust ist eine Template-Library für JavaScript, die in Kanso benutzt wird. Von der Funktionalität her sehr ähnlich zu Django Templates, allerdings mit leicht abgewandelter Syntax.
Kanso Framework. Das klingt sehr interessant - ein Framework für die Programmierung von JavaScript CouchApps. Also Anwendungen, die in JavaScript geschrieben sind, und komplett aus einer CouchDB-Installation laufen. Der Server muss einfach nur eine CouchDB Instanz bieten und das wars schon an Voraussetzungen - und da CouchDB von Hause aus Replikation mitbringt, kann man problemlos hochskalieren oder Fehlertoleranz realisieren - einfach einen Cluster aus mehreren CouchDB Instanzen bilden. Genauso interessant sind Replikationen der Produktionsdatenbank auf einen anderen Topf wie z.B. die private Entwicklermaschine oder diverse andere Szenarien die mit CouchDB so machbar sind. Da das ganze auf CommonJS als Sprachbasis aufbaut ist JavaScript auch nicht ganz so schlimm als wenn es roh verwendet würde.
StatsModels: Statistics in Python — statsmodels v0.3.0 documentation. Nicht im Fokus für mich im Moment, aber mit dem Modul kann man Zahlen auf ihr statistisches Modell hin untersuchen.
pandas: powerful Python data analysis toolkit — pandas v0.4.1 documentation. Hatte ich glaube ich noch nicht, aber ist recht interessant für Zahlenfresser und Listenvergleicher: ein recht mächtiges Toolkit zur Analyse von Massendaten, speziell mit Behandlung von fehlenden Daten und Alignment von Daten auf eine gemeinsame Basis. Insgesamt nicht ganz uninteressant für ein Projekt auf der Arbeit, bei dem ich häufiger mal mit größeren Datenmengen aus Fremdquellen zu tun habe.
websites - How do I suppress the address bar in mobile Safari? - Apple - Stack Exchange. Geblogmarkt weil ich einfach nur das ganze mir mal merken will - ist nämlich recht praktisch für Webanwendungen wenn die alberne Adressleiste nicht mehr da ist (jedenfalls wenn man mit Single-Page-Anwendungen arbeitet die eh das meiste auf dem Client machen)
"Algorithm" is Not a Four-Letter Word. Algorithmen und deren Vielfalt und warum Programmierer sich mit ihnen beschäftigen sollten (Stichwort: mentales Bankdrücken) am Beispiel von Algorithmen zur Generierung von Labyrinthen.
trunkdesk - Mac desktop companion for Trunk Notes - Google Project Hosting. Da ich immer wieder mit Desktop-Wikis rumspiele und generell das Problem habe, dass ich auch unterwegs auf Daten zugreifen will - und zwar auch ändernd, nicht nur anschauend, und bitte schön mit vergleichbaren Features und nicht nur eingeschränkt (wodurch leider VoodooPad ausfällt, weil da die Version für iOS nur reine Textversionen kann und diese nicht brauchbar gerendert werden auf dem Desktop, sondern auch dort nur plain angezeigt werden), könnte das hier interessant sein - es ist ein einfacher Desktop-Client für TrunkNotes. Im Prinzip mache ich das derzeit mit VimWiki, aber ich hätte nichts gegen eine etwas vollständigere Unterstützung der TrunkNotes Features auf dem Desktop einzuwenden.
Firewire Attacks Against Mac OS Lion FileVault 2 Encryption » frameloss. Da hat Apple wohl ganz grandios gepatzt. Denn über Firewire DMA kann man das im Hauptspeicher abgelegte Passwort für die Full-Disk-Verschlüsselung zugreifen. Auch wenn man Auto-Login deaktiviert hat und eigentlich kein Grund vorliegt, das Passwort im Speicher zu haben. Autsch.
Face off: Facebook bezeichnet persönliche Daten als "geistiges Eigentum" | G! - gutjahr's blog. Und weiter geht der Spaß - jetzt behauptet Facebook, sie könnten die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 40 Tagen nicht halten und sowieso, die Daten wären ja geistiges Eigentum von Facebook. Ausgesprochen lustig - interessant aber der Hinweis darauf, dass die Datenschutzbehörde in Irland da aktiv dran arbeitet, könnte also durchaus für Facebook was auf die Nuschel geben. Das ganze mit dem angeblichen Arbeitsaufwand für Facebook halte ich eh für vorgeschoben - wenn man das richtig macht, ist es einfach nur ein Tool, das halt die Daten eines Benutzers aus allen Töpfen zusammensucht und aufbereitet.
psycopg2-ctypes - GitHub. Wer mit PyPy rumspielt und einen Datenbanktreiber braucht, der hier könnte helfen - das ist der klassische psycopg2, aber in einer Version die auf ctypes aufbaut und damit effizient in PyPy integriert werden kann.
django-tastypie - GitHub. Als Alternative zu django-piston klingt das hier sehr interessant - zum Beispiel liefert es automatisch alle CRUD Features über unterschiedliche APIs ohne eigene Programmierung. Gerade für Projekte die stärker auf Webapp abzielen (und wo somit größere Teile des Codes lokal im Client in JavaScript laufen) interessant.
coleifer/flask-peewee - GitHub. Interessantes kleines Projekt, dass mit Flask und Peewee arbeitet und daraus einen etwas vollständigeren Stack für Python Webprogrammierung macht. Liefert auch ein Admin-Interface, wie Django - dazu wird dann wtforms benutzt. Flask selber benutzt Jinja2 und Werkzeug unten drunter - dadurch kommen z.B. gute Debugging-Tools und mächtiges Templating auch rein. PyCharm in der kommenden Version 2 wird übrigens auch Jinja2 auf dem gleichen Level unterstützen wie Django Templates (Template-Debugging mit Breakpoints und Steppen im Template!).
Diebold voting machines can be hacked by remote control - 2012 Elections - Salon.com. Hmm - wo warden die deny notch so eingesetzt? Gibts schon die ersten Einsätze von diesen Geräten in Europa?
Poor Mans IDE Plugin PMIP - Google Project Hosting. Wer sich von m einem Post über PyCharm als Python IDE anstecken hat lassen und jetzt auch die IDE gerne erweitern möchte - mit dem Plugin hier kann man relativ einfache Scripte mit Ruby bauen und muss nicht immer das ganz große IntelliJ SDK rausholen.
Python for Facebook - Welcome. Da Facebook mal eben im Sommer den Support für das Python SDK eingestellt hat und unter anderem auch den gesamten Bugtracker geleert hat, haben sich Python-Entwickler für Facebook-Apps anderweitig gesammelt - das hier ist einer der Plätze. Gibt aber wohl noch den einen oder anderen Ort im Netz, wo Leute Patches und Fixes sammeln.
StartSSL and Nginx. StartSSL ist ein sehr guter Weg sich für einen Webserver SSL Zertifikate zu besorgen, die von Browsern tatsächlich auch akzeptiert werden. Allerdings werden diese von Zwischenzertifikaten ausgestellt, die in Browsern oft fehlen - dafür muss man diese mit dem Server ausliefern lassen. Bei Nginx ist das etwas komplizierter, weil es dafür keine eigene Einstellung gibt - man muss die Zertifikate zusammenkopieren, damit das funktioniert. Das steht auch alles im verlinkten Blogpost drin.
Launchpad-Control | chaosspace.de. Mal geblogmarkt, weil mich das Auto-Layout des Launchpad manchmal dann doch etwas nervt und etwas mehr Einfluss gut wäre. Hiermit kann man zumindestens etwas auf das Launchpad einwirken und Icons rausfiltern, etc.
Piroschki wie von Schwiegermuttern
Das erste Mal habe ich sie zusammen mit meiner Schwiegermutter zubereitet - ich habe den Teig gemacht, sie das Hackfleisch gewürzt und die Piroschki geformt. Diesmal musste ich alles selber machen. Aufbau ist aber eigentlich recht simpel.
Man beginnt mit einem klassischen Hefeteig. Ich packe dafür folgendes zusammen in eine Knetschüssel und knete das ordentlich durch:
- 500g Mehl
- 200ml Milch (Zimmerwarm)
- 2 Tüten Trockenhefe
- 125g Margarine (warm)
- 80g Zucker
- 1 Ei
- 1/2 Teelöffel Salz
Das ganze dann ordentlich kneten und an warmer Stelle 30 Minuten gehen lassen - sollte sich deutlich im Volumen vergrößern. Ich nehme dafür üblicherweise den auf 50 Grad leicht angewärmten Backofen, mit einem feuchten Handtuch über der Teigschüssel, das liefert genau das richtige feuchtwarme Klima. Tipp: die Trockenhefe erstmal in das Mehl reinführen, dann erst die anderen Sachen dazu geben, dadurch vermeidet man Klumpen von Hefe und bekommt gleichmäßigeren Teig. Statt zwei Tüten Trockenhefe kann man auch einen Würfel Frischhefe nehmen.
Die Füllung ist auch nicht kompliziert, einfach 500g Hack mit zwei Ziegeln (kleinhacken) und Pfeffer, Salz und weiteren Gewürzen nach Geschmack zusammen vermischen. Das wars schon bei der Füllung.
Danach dann den gegangenen Teig nochmal mit der Hand gut durchkneten und kleine Kugeln formen - so von der Größe her etwas kleiner als Tischtennisbälle. Die mit einem Nudelholz ausrollen auf etwas mehr als Bierdeckelgröße. Dann das Hackfleisch auf die Teigfladen geben und Halbmonde formen (also zusammenklappen). Die Ränder gut verschließen. Das war dann auch der komplizierte Teil, die richtige Größe für die Teigbällchen, die richtige Dicke beim Ausrollen und die richtige Menge Hack als Füllung zu finden. Das ist alles dieses Mal noch etwas hakelig gewesen, da müssen wir einfach noch üben. Da wir am Ende des Hack noch Teig hatten, haben wir den Rest einfach mit Marmelade gefüllt. Als Tipp daraus: am besten eine Marmelade mit kräftigem Geschmack wählen. Oh, und wirklich die Ränder gut zusammendrücken - gerade bei den süßen Piroschki sind uns ein paar aufgegangen beim Backen.
Alle Piroschki auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit einem geschlagenen Ei bepinseln und im Ofen bei 180 Grad backen. Bei der Menge oben werden das zwei Blechen: die beiden Bleche 20 Minuten backen, dann die Positionen der beiden Bleche tauschen und nochmal 15 Minuten backen. Bei nur einem Backblech geht's wahrscheinlich schon mit 30 Minuten - einfach reingucken, wenn der Teig schön braun ist, ist es fertig. Das ganze gibt eine große Schüssel voll.
facebook/python-sdk - GitHub. Auch noch wichtig, das offzielle Python SDK für Facebook Open Graph Applikationen. Damit kommt man an die ganzen Sachen direkt von Python dran - also auch ganz ohne Django (wenn man das denn will).
Django Facebook 2.0 – Integrating Facebook. Weils im Moment interessant ist (jaja, ich weiss, alles macht G+, aber man soll ja antizyklisch handeln), hier ein Link zu einer Django-Library mit der man Open Graph Apps für Facebook bauen kann. Könnte gerade zusammen mit der neuen Timeline von Facebook wieder interessant werden. Und G+? Naja, solange die nur armselige Spar-APIs liefern, ist das für Bastler schlichtweg uninteressant.
Photosmith - the iPad mobile companion for Adobe Lightroom | Latest news, challenges, and progress from the developers.. Sollte ich mir mal angucken, damit kann man Bilder vom iPad nach Lightroom syncen und mit dem kommenden neuen Plugin sogar einen bidirektionalen Sync über einen Publish-Service in Lightroom einrichten, so dass man Bildbestände zwischen beiden Geräten gleich halten kann. Ganz interessant für Unterwegs (Camera Connection Kit) und zur Präsentation bei der Familie, wo man z.B. gleich mit Tags oder Farbmarkierungen sagen kann, wovon die Familie Abzüge haben will. Wobei natürlich noch abzuwarten ist, was aus Adobe Carousel wird - das soll ja ähnliche Möglichkeiten bieten.
Adobe Lightroom - Customising Camera Defaults. Weil ich immer vergesse wie das geht - man hat ja nicht so oft eine neue Kamera und daher wird das nur selten gemacht und dann verschwindet es wieder aus dem Gedächtnis. Also geblogmarkt, damit ich das dann später wiederfinden kann.