Archiv 18.3.2003 - 26.3.2003

Klauen Klauen Klauen

Na das ist ja mal effizienter Journalismus

Teufelsgrinsen

Bei Der Rollberg gibts den Originalartikel.

McDonald's-Rubbellos ist sittenwidrig

Nicht nur das Rubbellos

Teufelsgrinsen

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Perl, python

Was mich bei dem ganzen Virtuelle-Maschine-Gerede immer wieder wundert: warum gucken diese Leute nicht mal vor ihrer Implementierung von solchen Sachen da, wo wirklich schon lange mit virtuellen Maschinen gearbeitet wird? Ich mein, Smalltalk hat schon seit Existenz eine virtuelle Maschine und seit den mittleren 80ern einen hocheffizienten Garbage-Collector sowie eine ganze Reihe erweiterter Features. Genause Common Lisp Implementierungen - viele benutzen intern transportablen Code auf Basis von virtuellen Maschinen. Da gibt es auch entsprechende Erfahrungen mit Closures und Continuations. Ist doch nicht so als ob diese Themen so fürchterlich neu wären - im Gegenteil, es sind ziemlich alte Hüte.

Aber statt dort zu gucken, wo es nicht nur funktionierende Implementierungen gibt, sondern auch gleich den vollen Source zwecks Studium dazu, wühlt man lieber in eigenen Sachen rum und bezieht sich allenfalls auf die JVM oder die .NET CLR - zwei der armseligsten Implementierungen von virtuellen Maschinen, die existieren (unter anderem weil deren Designer genau den gleichen Fehler machen und meinen sie wüssten alles besser und bräuchten nicht auf den Code und die Ideen alter Hacker gucken).

Besonders lächerlich ist wirklich diese Continuations und Closure Debatte. Beides sind essentielle Features von Scheme und in allen Scheme-Implementierungen adressiert, denn ohne würde nix funktionieren. Und viele von denen haben hocheffiziente Implementierungen für virtuelle Maschinen oder reale CPUs.

Leute, guckt euch bitte an was andere schon vor Jahrzehnten gemacht haben, bevor ihr meint die tolle neue Idee zu haben. Oder wundert euch nicht allzusehr wenn ihr bei denen die diese alten Systeme kennen nicht wirklich ernst genommen werdet ...

Bei Squawks of the Parrot gibts den Originalartikel.

Schröder will Bundeswehr stärken

Bitte? Für das Sozialsystem ist kein Geld da, aber für dumme Waffenspielchen ist?

erstauntes Gesicht

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Seilschaften

Zustimmung Beipflicht. Vor allem wenn sich diese Seilschaften schon mit Bücher Plattenverbrennungen vergnügen Bei MEHRZWECKBEUTEL gibts den Originalartikel.

soksoksoksok

Hmm. Also wenn ich den Text und die Effekte der Geschichte mir angucke und mal ein bischen drüber nachdenke, würde ich folgendes schliessen: eine japanischer Pornosite benutzt weblogs.com und die dort angekündigten Weblogs für Pornospam, in dem sie diese Sites spiegeln (scheinbar nur einen Teil der Seiten), alle Bezüge auf die originale Site rauswerfen und durch Bezüge auf eigenen Content ersetzen. Damit wird dann von Google der Inhalt dieser Weblogs nicht nur auf dem Weblog selber gefunden, sondern eben auch auf dem verpornoten Spiegel.

Als Ergebnis nutzt diese Pornosite parasitär den Content aus um selber höher im Ranking zu steigen. Aber da sie alle Links austauschen, gehen die Verlinkungen verloren - und natürlich linkt niemand auf den Pornomirror (ok, niemand ausser Ben Hammersley ). Damit können sie den eigentlichen Rankingfaktor von Blogs - die hohe Verlinkung - nicht für eigene Zwecke ausnutzen.

Also alles in allem eigentlich eine ziemlich dämliche Aktion, speziell da die Site primär auf den asiatischen Raum zielt - und wer gibt dort zum Beispiel deutsche Suchbegriffe ein?

Es ist natürlich möglich das bei Nutzung von japanischen Suchmaschinen oder bei Einschränkung von Suchergebnissen auf den japanischen Domainraum diese Sites wegen des Inhalts nach oben wandern, da sie scheinbar die Änderungen von weblogs.com benutzen um die Spiegelseiten auch zu ändern - und damit häufig ändernde Seiten vorspiegeln, die im Scanning der Suchmaschinen höher gehen und damit evtl. auch im Ranking.

Aber obs das wirklich bringt? Ich habe jedenfalls noch keine Pornospam-Spiegel in meinen Suchergebnissen gehabt. Allerdings was das zeigt ist, das wir damit zu rechnen haben das sich Spam auch in ganz anderen Bereichen zeigen wird. Kommentarspam gibt es ja schon in der Blog-Szene, aber Website-Spam ist derzeit noch nicht so gängig. Das wird aber kommen.

Inwiefern man rechtlich gegen diesen Content-Klau vorgehen kann ist leider auch fraglich, da Copyright nicht überall gilt.

Bei Ben Hammersley.com gibts den Originalartikel.

Britische Sender verbannen düstere Songs

Ich denke gerade mit Grausen darüber nach, was Unsererlanden wohl passieren würde, würden die Sender sich zu so einer blödsinnigen Aktion entschliessen. Den ganzen Tag nur Volksmusik? Hilfe!

erstauntes Gesicht

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Das letzte Lied der Sirenen

Und wieder machen wir Menschen etwas kaputt das nicht repariert werden kann. Nein, die Fischer selber trifft da nicht die Hauptschuld - die wollen auch nur leben. Wie alle anderen Menschen auch. Aber eben genau deshalb werden die Dugongs wohl bald den Dodo machen.

Geht die Welt davon unter? Nein. Wird die Welt davon ärmer? Ja! :�-(

Bei Spiegel Online: Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.

Kritik an Polizeieinsatz gegen Schülerdemo

Woran erkennt man eigentlich gewaltbereite Jugendliche? Tragen die entsprechende T-Shirts?

Nunja, überzogene Reaktionen der Polizei auf Demonstranten haben in Hamburg ja Tradition und Schill ist ja ein ganz traditioneller ...

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Neue Käferfamilie

Nicht von Volkswagen, sondern made by Nature . Wobei ich allerdings ein bischen ins Grübeln komme, wenn die Rede von räuberischen Wasserkäfern ist, die das Schwimmen verlernt haben. Klingt auf den ersten Blick eigentlich nicht wie eine gute Entwicklungsstrategie. Hier gibts den Originalartikel.

Artifacting

Natürlich sollten wir uns mehr mit den Prozessen beschäftigen, die Software entstehen lassen, als mit angeblichen Kennziffern zur Beurteilung eines Projektes und abstrakten absoluten Werten, die nicht greifbar sind. Das ist ein generelles Problem mit der Software-Entwicklung, das in den Universitäten der Prozess der Erstellung der Software selber als unwichtig dargestellt wird und nur die Ergebnisse aus Analyse und Design als wichtig betrachtet werden. Als wäre die Analyse oder das Design unabhängig vom Prozess der Implementierung, als wäre dieser direkt von ersteren beiden ableitbar. Teilweise wird die Programmierung selber sogar aus dem normalen Bereich der Softwareentwicklung ausgegliedert und in Kurse gepackt, die als Pflichtscheine gefordert werden - aber in der eigentlichen Lehre wird darauf hingewiesen das ja die Analyse und das Design die Softwarelösung vorgeben, die Programmierung kann man dann ja in jeder Sprache machen. Albern.

Softwareerstellung ist von vielen Komponenten begleitet. Natürlich ist Analyse und Design einer davon - und ein nicht ganz unwichtiger. Vorzugsweise stehen diese beiden Komponenten am Beginn der Entwicklung. Aber begleitend auch wärend der Entwicklung. Aber genauso selbstverständlich ist die eigentliche Implementierung - oft verächtlich als blosses coding dargestellt, also würde man nur eine formale Sprache in eine andere überführen und das irgendwelchen trainierten Affen übergeben können - ein wesentlicher Aspekt, der ganz entscheidend für Erfolg und Misserfolg verantwortlich ist.Auch die Werkzeuge, ganz speziell die Freiheitsgrade die diese bieten, aber auch die Freiheitsgrade, die die Programmierer aktiv nutzen in der Realisierung, sind ein wesentlicher Aspekt. Dabei geht es jetzt nicht um meine Sprache ist besser als deine Sprache - das ist banal und langweilig. Nein, es geht darum, das Sprachen Ausdrucksmittel zur Verfügung stellen, so wie natürliche Sprachen das auch tun. Sprachen bieten Denkmodelle an - mit 40 Wörtern für Schnee und Eis kann man weitaus besser über Schnee und Eis diskutieren, aber in der Wüste geht einem der Gesprächsstoff aus. Genauso ist es in Programmiersprachen - sie bieten Denkmodelle an, die man nutzen kann. Oder man vergewaltigt die Sprache und redet mit 2 Wörtern für Sand über die Bedeutung von Wüste.

Es ist meiner Meinung nach unendlich traurig das gerade in der Bewegung des Software-Engineering und in den modernen Softwareentwicklungsstrategien (ausgenommen vielleicht der XP-Bewegung und der Pragmatic Programmer - aber die sind ja auch oft als Aussenseiter betrachtet) oft die Programmiersprache verächtlich als reines Werkzeug betrachtet wird. Mein Credo: die Programmiersprache ist mehr als ein Werkzeug. Sie ist ein Weg mit der Maschine zu kommunizieren. Und diese Kommunikation ist beileibe nicht spröde oder banal oder primitiv. Sie ist eine intellektuelle Herausforderung, und eine kreative Aktivität. Die Tätigkeit ist nicht kodieren - sie ist kommunizieren . Die verwendete Sprache zeigt den Fokus auf, den eine Gemeinschaft hat - das gilt auch für Programmiersprache. Deren Abstraktionsmechanismen, deren Freiheitsgrade und Ausdrucksvielfalt zeigt auf, welche Richtungen angedacht waren, wie die Entwickler, die diese Sprache entworfen haben, die Software-Welt sehen. Diese Richtungen und Ideenräume in denen sich eine Sprache bewegt sind wichtig - gehe ich in der Kommunikation dagegen an, fehlen mir die Wörter. Ich muss zu Umschreibungen greifen - hässlicher, unästhetischer Code ist oft die Folge.

Ich habe in meinen mitlerweile fast 20 Jahren Programmierung, davon 16 Jahre professionell, eine ganze Menge alten Code gelesen. Das ist unabdingbar wenn man 10 Jahre seiner Arbeitszeit damit verbringt an einem alten Warenwirtschaftssystem zu arbeiten. Und was mir immer wieder aufgefallen ist, ist das unästhetischer Code - im oben genannten Sinne, aber auch in seiner ganz profansten Form als falsch strukturierter und formatierter Code - fast immer auch der Code mit den meisten Bugs war.

Es ist oft ein ganz eindeutiges Kennzeichen das das Nichtverstehen der Kultur einer Programmiersprache und ihrer Kultur sich in der Programmierung dann durch ein Nichtverstehen der komplexen Abläufe widerspiegelt - und das führt zu Bugs.

Hässliche Sprachdesigns tragen dann das ihre dazu bei, das Programme eigentlich eher an Beschimpfungen der Maschine erinnern als daran, was sie sein sollten (und meiner Meinung nach sind): Programme sind Gedichte für den Computer!

Viele Programme erinnern in dem Kontext aber eher an verunglückte Limericks mit falschem Versmaß und nicht reimenden Zeilen, zu denen der Dichter 5 Seiten Erläuterungen geschrieben hat, wie der geneigte Leser bitteschön das Gedicht zu interpretieren hat ...

Bei PragDave gibts den Originalartikel.

CDU vermeidet eindeutige Position zu Irak-Krieg

Na klasse, bloss alle Optionen auf Opportunismus offen halten ...

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

"Dank sei Gott für den Tod der UN"

Grusel-Lektüre zur Nacht ...

Bei Telepolis News fand ich den den Originalartikel.

Finally! FULL review of Kodak DCS Pro 14n

Ein sehr interessanter Detailtest der Kodak Kamera mit ein paar Bezügen auf die Canon EOS 1Ds.

Bei Imaging Resource News Page fand ich den den Originalartikel.

It's Krieg, Baby

Hehe, nicht schlecht was da in der Nachbarschaft geschrieben wurde. Böse, aber gut. Ok, ich gebs zu, als Westfale hat mir besonders die Kölscheinlage gefallen

Teufelsgrinsen

Hier gibts den Originalartikel.

Monday 24 March XML-RPC : Add a pointer to XML-RPC for OpenMCL

Hah! Hätte ich das eher gehabt, hätte ich zusammen mit dem portable allegro store und vielleicht einer Portierung von Woods den ganzen Python Desktop Server in Common Lisp schreiben können

Bei CLiki Recent Changes fand ich den den Originalartikel.

Moore blasts Bush

Nunja, sowas ist zu erwarten wenn man Moore einen Oscar gibt und ihm ein Mikro in die Hand drückt. Irgendwie mag ich Moore, er ist immer für eine Beschimpfung der Bush-Administration zu haben.

Teufelsgrinsen

Gut finde ich auch seine Antwort auf Reporterfragen, warum er das getan hätte: Because I am an american Und hier noch der Text seiner Dankesrede.

Bei Warblogs:CC fand ich den den Originalartikel.

Britische Reporter-Legende vermutlich von US-Marines erschossen

Na super. Jetzt schiessen diese hochpräzisen amerikanischen Soldaten also auch auf britische Reporter. Aber auch da werden sich die Amerikaner ja wieder rausreden.

Bei Der Rollberg gibts den Originalartikel.

Die Vertreibung der Tiere aus dem Himmelreich

Eine Moritat von Tieren, deren Vertreibung, einem Bankhansel, diversen Schiebereien und dem Untergang von einigem das vielleicht nicht hätte weg müssen, wären nicht die Schiebereien gewesen. :�-(

Auf dem Gelände des alten Zoos bin ich häufiger und fotografiere die Reste des Zoos - melancholische Andenken an etwas, das ich als Kind geliebt habe. Ja, ich weiss, nicht jedes Gehege war tiergerecht (besonders die Bärengehege nicht). Aber meines Erachtens hätte man das Problem auch so lösen können, das man die Tiere, die nicht ordentlich gehalten werden konnten, in andere Zoos abgibt und sich mehr auf das konzentriert, was den Zoo liebenswert gemacht hat. Wie zum Beispiel das Meerschweinchendorf, das ich schon fast vergessen hatte. Oder die Affenfelsen. Oder der Dachs. Klar, der alte Zoo war ein wildes Sammelsurium von skurrilen Gebäuden und teilweise willkürlich zusammengekauften und gefangenen Tieren. Aber er hatte Charakter. Der neue Zoo hat den erst nach vielen Jahren langsam angefangen zu entwickeln und hat auch heute noch etwas zu viel Beton und Sterilität in einigen Ecken (und der damals ach so saubere Beton sieht mit Algen- und Moosbewuchs eben doch einfach nur schmuddelig und unschön aus).

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Auf dem Gelände ist auch die Tuckesburg, die im Text erwähnt wird. Eines meiner Lieblingsmotive, auch wenn der malerische Eindruck nach Kenntnis der früheren Verwendung doch etwas weniger malerisch ist. Aber da hats ja nur Geldsäcke erwischt

Teufelsgrinsen

Intelligente Bomben?

Bei dem ganzen Gerede über intelligente Bomben stellen sich mir ein paar Fragen:

  • sind die Bomben intelligenter als die Militärs die sie einsetzen?
  • diskutieren die Bomben über ihre Auslösung mit den Soldaten?
  • verweigern intelligente Bomben den Gehorsam, wenn Zivilisten bedroht sein könnten?
  • liest eine intelligente Bombe in Friedenszeiten ab und an ein gutes Buch?
  • haben intelligente Bomben Angst vor dem Krieg oder Albträume?
  • worüber unterhalten sich intelligente Bomben?
  • dürfen intelligente Bomben den Kriegsdienst verweigern?
  • und warum explodieren sie nicht schon gleich in den USA?

Kommentar: Der erste gefährliche Linux-Virus kommt

Da hat er nicht ganz Unrecht. Der ptrace-Bug hat Linux einen Teil der technischen Unschuld in Bezug auf Viren geraubt. Denn er hat recht beeindruckend darauf hingewiesen, was Administratoren schon lange klar ist: all software sucks - jede Software ist Mist. Auch Linux, im Grunde seines Kernels. Meist äussert sich dieser Mist in für den Endanwender weniger interessanten Bereichen, meist fluchen nur die Kernelprogrammierer darüber (ich denke da an das IDE-Subsystem). Manchmal - wie beim ptrace Bug - schlägt es aber voll durch. Da sind dann die Distributionen gefordert, dem Anwender den Upgrade möglichst einfach zu machen und speziell Kernelinstallationen sehr einfach verwaltbar zu machen - denn der Kernel ist nunmal das Herz eines Unix-Systems und wenn da Schwachstellen sind, hilft das ganze Drumherum auch nicht mehr. Übrigens ist das ein Punkt bei dem Debian eine Archillesverse hat: dadurch, das Kernelversionen beliebig kombiniertbar sind und der Kernel selber eben zwar mit den Distributionswerkzeugen verwaltet wird, aber nicht unbedingt in die Upgrades voll integriert ist, werden sicherlich auch viele Debian-Systeme auf veralteten Kernelreleases hängen bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, was in dem Umfeld noch alles an Folgeschäden kommt und wie sich dieser Bug im weiteren auswirkt.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Die Tuckesburg

Die Tuckesburg

Die Tuckesburg

Das Haus von Prof. Landois, dem Begründer und ersten Direktor des Münsteraner Zoos und Planer des Münsteraner Aasees.

The Future Of XFree86

Tja, mal wieder ein Zeichen dafür, das auch in Open Source Projekten Machtspielchen durchaus üblich sind. Mal schauen was da rauskommt, aber ich bin der festen Überzeugung das offenere Projektstrukturen auf lange Sicht immer gegenüber geschlosseneren Strukturen gewinnen werden - und sei es nur so weit gewinnen, das sie ein entsprechendes Alternativprojekt platzieren. Von daher sollte sich XFree Inc. mal drauf einstellen auf längere Sicht hin nicht mehr der einzige Lieferant für X-Windows unter freien Unix-ähnlichen Systemen zu sein.

Bei kuro5hin.org gibts den Originalartikel.

Zweierlei Mass

Soso. Es gibt die ersten amerikanischen Gefangenen und Rumsfeld ist ganz empört das die öffentlich gezeigt werden, das würde ja gegen die Genfer Konventionen verstossen. Ach. Ach was. Und was ist mit den wiederholt gezeigten Bildern von gefangenen Irakis, die in stacheldrahtgesicherten Arealen sitzen? Mit den Bildern der Al Quaida Mitglieder in den amerikanischen Lagern?

Einige amerikanische Sender wollen die Bilder von amerikanischen Gefangenen oder Toten nicht zeigen. Toll - also lügen wir noch mehr rum, tun wir weiter so, das der Krieg gegen den Irak nur ein Disneyworld für Erwachsene ist.

Natürlich haben die gleichen Sender keine Probleme die Bilder von gefangenen Irakis zu zeigen. Und nein, natürlich ist das alles keine Kriegspropaganda.

Genfer Konventionen gelten eben doch nicht für jeden. Beschlüsse des UN-Sicherheitsrat aber auch nicht, also sollten wir uns nicht allzusehr wundern.

Bruhaha!

Das ist wirklich witzig (Übersetzung von mir): > Microsoft Software ist sorgfältig so entworfen das die Daten ihrer Firma drin und die unauthorisierten Personen und Viren draussen bleiben. Dieses bedeutet das Ihre Daten nicht sicherer sein könnten, selbst wenn Sie sie in einem Safe aufbewaren würden. Das sind gute Nachrichten für das Überleben einer Firma, aber tragische Nachrichten für Hacker. Also im Zeitalter von Outlook-Viren, Sicherheitslöchern gross wie Scheunentoren und Securitypatches nach denen das System nicht mehr hochstartet sollte Microsoft wirklich solche Aussagen lieber nicht machen

Teufelsgrinsen

Bei WorldWideKlein - The Daily Durchblick gibts den Originalartikel.

CSU-Vorstand einig über Sozialrefomen

Na toll. Seehofer hat also gekuscht vor Stoiber. Beruhigt mich, Rückgrat und Verstand sind in der CSU also nicht vorhanden, hätte mich auch gewundert. Und das Programm ist gewohnt Menschenfeindlich.

Teufelsgrinsen

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Leben ohne Micro$oft ///

Tut mir leid, Papyrus mag ja damals innovativ gewesen sein, aber ich warte weiter auf die OS X Version vom Nisus Writer

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Luminous Landscape hat einen kurzen Vergleichstest Canon 1Ds gegen Kodak DCS 14n

Und das Ergebnis sieht garnicht gut für Kodak aus. Höhere Nennauflösung, aber bei den Bildvergleichen eher eine niedrigere effektive Auflösung und deutliche Artefakte und Rauschen bei 400 ISO. Nicht unbedingt ein beeindruckendes Ergebnis für die Kodak-Kamera. Da wird Kodak noch deutlich besser werden müssen.

Hier gibts den Originalartikel.

Siebenmeilenstiefel mit Verbrennungsmotor

Oh Mann, es gibt wirklich keine Idee die blöd genug wäre, das sie nicht realisiert wird. > Jeder Schritt zündet einen der Motoren, der mit einem leisen Zischen und Rattern über zwei Zylinder die Sohle mit einem Gewicht von 450 Kilogramm nach unten drückt und den Träger der Stiefel nach vorne wuchtet. Die ersten Schritte mögen für den Besitzer der Siebenmeilenstiefel noch ungewohnt sein, doch schon nach wenigen Minuten lässt sich die neue Gangart beherrschen. Der Tester entschwindet in Riesenschritten, eine kleine Wolke aus Auspuffgasen hinterlassend. Das klingt irgendwie ziemlich abgedreht. Ob die Russen damit dem Segway People Transporter Konkurrenz machen können bezweifel ich mal. Auch wenn sie billiger sind.

Hier gibts den Originalartikel.

Un-CDs, nein danke!

Ok, Leute, wer CDs kauft die nicht gekennzeichnet sind, aber Kopierschutz enthalten: bei der ct ins Register melden!

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Weblog-Artikel

Ich fühle mich diskriminiert. Ich benutze Python-Scripte für meine Gedankenpfürze, nicht Perl oder PHP. Das ist Unterdrückung. Ich will auch zu den privilegierten Luxusmenschen gehören.

Teufelsgrinsen

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Comparing Bush to Hitler

Nunja. Wir dürfen sowas ja nicht. Deshalb lassen wir das mal die Kollegen von lies.com machen.

Bei lies.com gibts den Originalartikel.

Kulturschätze im Irak bedroht

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Es ist schon scheusslich wenn die erste Reaktion auf so eine Mitteilung ist was solls, es werden Menschen umgebracht - nach einem Moment fällt einem dann auf was ein fataler Nebeneffekt von einem Krieg ist: man stumpft ab gegen all die anderen Sauereien die im Krieg passieren, weil man nur noch an die sterbenden Menschen und an die Verletzung des Völkerrechts denkt. Dabei wird der Krieg genauso wie für die Menschen im Irak für die Umwelt dort eine Katastrophe sein - man denke nur an diesen Wahnsinn mit der Uranmunition und anderen Sauereien aus dem letzten Golfkrieg.

Und genauso werden die Kulturgüter leiden und verschwinden. Und mit der Zerstörung von Kulturgütern geht auch viel für uns verloren - Erinnerungen an Zeiten die nicht mehr erreichbar sind. Auch das ist fatal.

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Mitschweigen für den Frieden

Naja, auch nicht viel intelligenter als Masturbate for Peace

Teufelsgrinsen

Bei Industrial Technology & Witchcraft fand ich den den Originalartikel.

Brief von Moore an Bush

Michael Moore hat ein paar Wahrheiten für Bush am Tag der Wahrheit.

Bei .::: [unsinnfälliges] fand ich den den Originalartikel.

Byrd: I Weep for My Country

Auch Robert C. Byrd hat ein paar Wahrheiten für Bush.

Bei lies.com fand ich den den Originalartikel.

Herta for Präsident

Gerade läuft Extra 3 und Herta Deubler-Gmelin ist als Gast da. Ich find die Frau einfach nur beeindruckend. Sie hat Humor, sie hat Verstand und bringt Argumente. Und sie steht für mich für Integrität und Vernunft. Warum haben wir von der Sorte Politiker so wenige? Und warum werden die, die wir haben, wegen dummer Anwürfe ausgesteuert? Schade, eigentlich.

Schülerdemos - mit Nachsitzen?

Ahja. Wir fordern von der jungen Generation das sie sich politischer gibt, mehr für das Geschehen interessiert und sich einsetzt, aber wenn sie genau das tun (und nur das in den Demos sagen, was viele von uns auch denken), dann reagieren wir so: > Ein Sprecher des bayerischen Kultusministeriums kritisierte zwar das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht, erklärte aber, scharfe Sanktionen wie etwa Verweise solle es nicht geben. Es solle aber pädagogische Konsequenzen geben, etwa mit Gesprächen im Unterricht oder dem Nachholen der entfallenen Stunden. Saarlands Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) forderte hingegen, dass den demonstrierenden Schülern der Unterrichtsausfall als "unentschuldigte Fehlzeit" ins Zeugnis eingetragen werden soll. Sehr seltsame Vorstellung einer politischeren Jugend haben die zitierten Kultusministerien da aber an den Tag gelegt. Sollen politisch interessierte Jugendliche nur ausserhalb der Schule politisch interessiert und engagiert sein? Erinnert mich fatal an die Button-Verbote bei uns damals auf der Schule. Politische Meinungsäußerungen gehören nicht in das Schulgebäude war damals die Haltung der Schulleitung. Eine auch heute noch für mich seltsame Haltung, zumal wenn man bedenkt das in vielen Schulen mit kirchlichem Träger Kreuze in den Klassenzimmern hängen ... Bei Industrial Technology & Witchcraft gibts den Originalartikel.

Streit um Überflugrechte für US-Streitkräfte

Wie können deutsche Politiker immer noch argumentieren das sei kein völkerrechtswidriger Angriff? Es gab keinen Angriff des Irak auf die USA, es wurde eklatant die Position des UN-Sicherheitsrates ignoriert und massiv amerikanische Interessen über die der UN gestellt. Es ist nichtmal sicher das der angegriffene Irak tatsächlich über Massenvernichtungswaffen verfügt, die die von den USA aufgezeigte potentielle zumindestens annähernd bestätigen könnten (im Gegenteil, die UN-Waffeninspekteure gingen davon aus das die Bedrohung weitaus geringer ist als von den USA dargestellt) und die USA hat zu keinem Zeitpunkt mit den Waffeninspekteuren zusammengearbeitet (und ihnen z.B. die angeblich vorhandenen Hinweise auf Massenvernichtungswaffen zukommen lassen). Der ganze Krieg basiert auf Propagandamaterial und Behauptungen der Bush-Administration. Und das soll nicht Völkerrechtswidrig sein?

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Und gleich noch ein Gedicht.

Die kleine Spielerei als Gedicht zu betrachten ist auch ein Weg. Wobei, so richtig spannend war es eigentlich noch zu der Zeit, als Google noch die Seite indiziert hat und damit dann Suchanfragen auf die Seite gingen, die nur Aufgrund der vielen Suchbegriffe dort als Treffer auftauchten. Das war dann eine echte Feedbackschleife Bei MEHRZWECKBEUTEL gibts den Originalartikel.

Und schon wieder ...

Tja, dieses Gehype geht mir auch ganz schon auf den Senkel, vor allem das was in den klassischen Medien teilweise davon ankommt. Zu viel Fokus auf ein angeblich neues Medium. Dabei ist das entscheidende immer noch der Mensch, der seine Meinung äußert, nicht die Form, die er dafür wählt.

Die Technik ist da nur ein Hilfsmittel, mehr nicht. Und eine Revolution ist das virtuelle Gegenstück zur Apfelsinenkiste, von der ein einsamer Streiter den Weltuntergang predigt, nun wirklich nicht.

Aber auch in der Bloggerszene selber taucht immer wieder diese leicht übersteigerte Form von Selbstverständnis auf, speziell zu sehen zum Beispiel bei einem Ur-Blogger aus USA. Solche Kollegen scheinen sich selbst und ihre Meinung für das beste seit geschnittenem Weissbrot zu halten. Dabei finde ich schon geschnittenens Weissbrot ziemlich albern ...

Klar, im Web ist es einfacher eine Plattform für seine Meinungsäußerung zu finden - nur was bringts, wenn da jemand schreibt, aber keiner liest es?

Klar, im Web ist es einfacher Vernetzungen und Verbindungen aufzubauen, Sachen zu finden, Leute zu finden, Meinungen zu finden. Nur was bringts, wenn man alles finden kann, aber keiner sucht danach?

Und selbst wenn die Leute etwas suchen, jemanden finden und seine Äußerungen lesen - oft bleibt es eben doch nur bei der Apfelsinenkiste.

Ausgenommen natürlich die Fachblogs - das ist ein ganz anderes Thema. Aber dafür interessiert sich der Hype in den Medien im Moment nicht - schade eigentlich. Dort steckt schon die eine oder andere kleine Revolution.

Wobei ich die Apfelsinenkisten nicht abwerten will: es macht Spass. Und meine Apfelsinenkiste ist grün gepinselt. Aber sie ist keine Medienrevolution.

Achja. Und ein Blog ist kein Tagebuch. Musste nur nochmal betont werden

Bei das Netzbuch - ralles Weblog gibts den Originalartikel.

Behaarte Alpenrose mit Froschgen

Irgendwie hab ich jetzt eine Blume mit Froschquaddeln vor Augen, die quakend durch die Gegend hüpft und gegen Fliegenpilze kämpft. Und dabei spiele ich doch garnicht sowas wie Super Mario Land oder andere Jump and Run Spiele

Bei Telepolis News fand ich den den Originalartikel.

Juristische Schlappe für 0190-Inkasso der Telekom

Gut. Sehr gut. Ich hatte eigentlich gedacht, das dieses leidige Thema schon längst abgehakt wäre und die Telekom generell nur einmalig die Eintreibung versucht und danach dann die Restarbeiten dem eigentlichen Anbieter aufbürdet. Das wäre auch das einzig sinnvolle, denn nur der kann ja letzten Endes überhaupt einen schlüssigen Beleg vorweisen, das jemand tatsächlich willentlich seinen überteurten Abzock-Dialer benutzt. Und bitte, liebe Gerichte, besteht demnächst auf unterschriebene Willenserklärungen der Benutzer. Das, was die Telekom jedenfalls hier an Argumenten vorgebracht hat ist hanebüchener Unfug.

Bei heise online news fand ich den den Originalartikel.

Lauschangriff auf EU-Büros

Hmm. Irgendwie bespitzelt im Moment jeder jeden. Muss ich doch glatt mal mein Telefon angucken, ob da auch schon jemand einen Lauschangriff startet

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Python Desktop Server 0.4.17

Ich dachte ich betreibe mal ein bischen Eigenwerbung

Bei freshmeat.net fand ich den den Originalartikel.

Seehofer droht im Unionsstreit mit Rücktritt

So langsam wirds interessant. Sollte sich da wirklich was zusammenbrauen, nachdem die FDP ja jetzt eher uninteressant geworden ist? Vorbereitungen für das Sommerloch? Oder nur Machtgeplänkel in der Union. Oder hat tatsächlich doch ein Unionspolitiker sowas ähnliches wie ein Gewissen entwickelt. Ach nein, warscheinlich wohl doch eher Machtgeplänkel

Teufelsgrinsen

Bei tagesschau im Internet fand ich den den Originalartikel.

Clement plant drakonische Strafen für Arbeitslose

Na klasse. Dann haben wir demnächst gut ausgebildete Kloputzer, weil wenn ein Arbeitsamts-Sachbearbeiter das als zumutbar betrachtet, hat man gefälligst zu parieren. Klar, man kann dagegen klagen, aber beim dem was dann Arbeitslose bekommen, können die sich sicherlich einen Anwalt oder auch nur eine Rechtsschutzversicherung leisten ...

Ausserdem, was regen wir uns so auf? Sind doch eh alle selber Schuld, die Arbeitslosen. Sind doch bestimmt alle nur zu Faul zu arbeiten. Strukturprobleme und regelrechte Zusammenbrüche ganzer Branchen sind sicherlich nur Hirngespinste linker Spinner. Das in meiner näheren räumlichen Umgebung zum Beispiel schon seit Jahren die Textilindustrie bauchoben auf der Konjunkturflaute treibt ist sicherlich auch nur Einbildung, genauso wie die vielen tausende Arbeitslosen. Alles Faulpelze.

Ganz besonders diese jungen, faulen Drückeberger, die wollen doch garnicht arbeiten. Von wegen Ausbildungsplatzmangel, sowas gibts doch nicht. Herr Clement ist doch selber immer durch die Lande gezogen und hat für jeden einen Ausbildungsplatz gefunden. Wer da keinen gekriegt hat, der ist doch sicherlich faul.

Und ein weiterer Schritt in Richtung Abbau Sozialsystem und soziale Kälte. Danke, Herr Clement. (wer Sarkasmus in diesem Posting entdeckt darf ihn behalten)

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

Landgericht: Spam nicht unbedingt rechtswidrig

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Mit solchen Gerichtsentscheiden werden wir nie die Spamflut in den Griff bekommen. Das wird so nur noch weiter legitimiert. Was für eine absurde Argumentation, das es nur eine Leistungsvorstellung beinhaltete und der Spammer angegeben habe, er würde nicht nochmal schicken. Und? Wenn ich für jede Mail in der drinstand this is a one-time-mailing einen Euro bekäme, wäre ich zwar nicht reich, hätte aber schon ein erkleckliches Sümmchen beisammen. Und wann wird endlich akzeptiert, das eine per Post vielleicht noch tolerierbare Leistungsvorstellung per Mail definitiv nicht tolerierbar ist? Jede Mail verbraucht Resourcen und verursacht Kosten. Spam ist unter keinen Umständen tolerierbar. Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Mac User Against War

Hmm. Also eine Aktion von Mac Usern gegen den Krieg, die sich an Steve Jobs richtet, damit dieser eine entsprechende Erklärung an den Präsidenten richtet, ist ja schon relativ putzig. Aber wenn sich das ganze an Mac-User als Zielgruppe richtet, sollte dann wirklich sowas in den Infos stehen? > Therefore support for some web-browers (like e.g. 'safari') cannot be guaranteed. Sorry for that! Ich mein, warum ausgerechnet Safari potentiell nicht unterstützen, wo das doch der Mac-Browser ist, seit Apple den rausgebracht hat? Was sollen wir Mac-User denn sonst benutzen - den Browser des Bösen etwa?

Teufelsgrinsen

Besonders putzig ist der Grund, warum möglicherweise Safari nicht funktionieren könnte:> Taking this experience into account, we had to tighten many security measures. Hmm. Wie bitte? Jetzt stellt sich mir wirklich die Frage, welchen Browser man denn benutzen kann. Aber leider wird das nicht verraten.

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

NPD-Verbot gescheitert

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Klasse. Dieser Patzer geht klar auf das Konto des Verfassungsschutzes, der lieber bespitzelt und anstiftet als saubere Verfahren aufbaut. Und an die politische Führung, die dieses Debakel nicht vorher gesehen haben - entweder haben sie versagt, weil sie nicht informiert waren (was meiner Meinung nach schon eine Katastrophe wäre - ein vom Parlament unkontrollierter Verfassungsschutz ist ja eigentlich selber verfassungswidrig), oder sie haben gepatzt weil sie es wussten und blauäugig glaubten das Verfassungsgericht würde über so einen eklatanten Bock hinwegsehen.

Und was ist das Ergebnis? Anstatt das eine klare Positionierung gegen ultrarechtes Gedankengut dargestellt wird, werden die Rechten es als Sieg feiern und sich bestätigt sehen. Toll. Danke dafür.

Bei TAZ fand ich den den Originalartikel.