Time Machine - Frequently Asked Questions 30. What are Local Snapshots?. Gar nicht so doof, was Apple sich da hat einfallen lassen. Die ersten Gerüchte über die lokalen Snapshots klangen ja noch eher seltsam, aber das was daraus geworden ist - automatische Snapshots für unterwegs, wenn man sein Sicherungslaufwerk nicht eingestöpselt hat, sind durchaus praktisch. Nicht für echte Recovery im Sinne eines Plattencrashs, aber für die üblichen "mist, bin ich blöd, das wollte ich doch noch garnicht löschen" Situationen. Allerdings fände ich es gut, wenn es dafür dann doch ein GUI in Timemachine gäbe, wo man lokale Snapshots an und aus schalten kann - ja, ich weiss, kann man von der Kommandozeile machen, aber ich bin nicht umsonst Apple-User, ich will da hübsche grafische Knöpfe zum Drücken!
Archiv 25.7.2011 - 9.8.2011
Telefontarife können einem echt den Spaß verderben
Wenn man sich so umschaut bei den Telefontarifen, dann kann man schon kleinere bis größere Tobsuchtsanfälle bekommen. Bei den Telefonie-Komponenten ist es ja mittlerweile einigermaßen ok geworden, die SMS Tarife sind immer noch lächerlich bis hanebüchen - teurere Wege seine Daten in 140 Zeichen Paketen zu verschicken gibt's nicht. Aber ok, das ist ja alles nichts neues. Aber wenn man sich dann die Datentarife anschaut, dann kriegt man wirklich das Schreien.
Anlass warum ich mir den Wahnsinn angetan habe: SMS von T-Mobile, dass ich mein full-speed Volumen ausgeschöpft hätte und den Rest des Monats jetzt mit 64kbit down- und 16kbit upstream leben darf. Nachgeguckt in meinem iPhone unter Benutzung der Daten: 1.1G downstream und 430 MB upstream. Dummerweise aber in einem Zeitraum von fast einem Jahr. Wie ich da plötzlich nur die ersten 8 Tage dieses Monats schon 200 MB gebraucht haben soll, war mir ein Rätsel, bis mir eingefallen ist, dass die Provider ja praktischerweise angefangenen 100kbit Häppchen abrechnen. Damit das full-speed Volumen auch möglichst schnell leer ist. Danke, Push-Notifikationen.
Guckt man bei den drei Großen (T-Mobile, Vodafone und O2), dann sieht man da erstmal hübsche Übersichten mit Preisen. Und natürlich flat. Heute ist ja alles flat. Aber flach war da wohl nur das Hirn des Marketingfuzzis, der sich den Mist einfallen hat lassen. Zwar ist dort tatsächlich das Volumen unbegrenzt, aber natürlich steht nur im Kleingedruckten, ab welchem Volumen man auf lächerliche 64kbit reduziert wird - und das ist nur der Download, der Upload wird dann gleich mit der Reduktion auf 16kbit fast schon unbrauchbar gemacht.
Zur Ehrenrettung von O2: wenn man auf die richtigen Wege klickt, kriegt man da die Drosselungsstufe relativ übersichtlich gezeigt. Also nicht etwa unter den Handytarifen den mit Smartphone Angabe, sondern über Internet und dann da Surfen mit Handy. Warum das eine Übersichtlich ist und das andere nicht wissen wohl nur die Webdesigner. Oder die Preisverstecker. Möglicherweise hat man auch bei den anderen Anbietern eine Verlegenheitsseite wo man eine vernünftige Übersicht bekommt, aber mir war dann irgendwann die Laune nicht mehr nach weiter suchen.
Das Kleingedruckte ist übrigens nur bei der Telekom mit Nümmerchen am Tarif referenziert - und unten schon ausgeklappt angezeigt. Bei O2 und Vodafone muss man sich aber erstmal denken, dass unter "weitere rechtliche Hinweise" oder "weitere Hinweise" sowas verstecken könnte, ohne dass man da drauf hingewiesen würde. Wozu auch, ist ja unwesentlich, ist ja alles flat. Oh, und natürlich blass-graue Schrift und nur 10 Punkte hoch, soll ja nicht zu einfach zu lesen sein. Für mich grenzt das schon an Beschiss.
Abgesehen vom versteckten anbringen: die normal bezahlbaren Tarife (sorry, aber Tarife über 50 Euro im Monat sind einfach nur eine Frechheit aber kein Angebot) haben lächerliche 300 MB Volumen bis zur Runterschaltung. Oh, Sorry, Vodafone hat nur 200 MB ...
Dazu kommen dann die lustigen Vorstellungen über Vertragsbindungen. Ja, ich kann die Bindung von 2 Jahren durchaus nachvollziehen, wenn man einen Vertrag mit Gerät nimmt - schließlich muss das Gerät darüber ja mitfinanziert werden und ich erwarte keine Geschenke. Aber die sich dann locker mal eben anschließende Verlängerung um ein Jahr, wenn man nicht mindestens 3 Monate vor Ablauf der Zwangsdauer kündigt, das ist schon echt dreist.
Besonders wenn man sich dann die Billigmarken der großen Anbieter anschaut: Base, Fonic, Congstar. Komischerweise kann man bei denen direkt auf der Tarifübersicht sehen, welche Varianten an Runterschaltung es gibt. Ausserdem gibt es mehrere Varianten. Und es gibt deutlich übersichtlichere Preise. Nur komisch - die laufen über die Netze der Mütter. Muss ja auch nicht erwähnen, dass komischerweise die Billigmarken moderatere Vertragsbindungen haben, oder? Gut sind die Billigmarken natürlich auch nicht - dort wird nichtmal mehr behauptet, man würde Service bekommen (den die großen aber auch nicht wirklich liefern - das sind eher Verzweifelungstaten als Service).
Ist doch seltsam, dass die gleiche Leistung zu drastisch unterschiedlichen Preisen angeboten werden kann, und die Billigmarke trotzdem Gewinn macht. Könnte das damit zu tun haben, dass die Mutter-Marke einfach Sachen zu Mondscheinpreisen verkauft? Oh, und es ist natürlich völliger Zufall, dass alle fast die gleichen Preise haben in ihrem jeweiligen Segment. Ich mein, das ist doch ein toll regulierter Markt, da gibt's doch bestimmt keine Absprachen oder sowas. Wie kann man nur überhaupt den Gedanken aufwerfen ...
Der Feind des mobilen Internet, der Klotz am Bein der Entwicklung dieses Sektors? Die absurden Vorstellungen der Mobilfunkanbieter. Es wird dringend Zeit für alternative Funktechniken, die von Anbietern ausserhalb dieses inzestuösen Haufens von Beutelschneidern geliefert werden können. Aber darauf zu hoffen ist wohl auch absurd, da wird die Telekommunikationslobby schon für sorgen, dass da nicht versehentlich tatsächlich mal der Markt geöffnet wird.
PS: ja, ich weiss, dass Base nicht die Billigmarke von Vodafone sondern von E+ ist. Bzw. das E+ Netz nutzt. Hat Vodafone überhaupt sowas wie eine Billigmarke?
Map Tunneling Tool. Cool - man kann in einer Karte eingeben wo man ist und auf der anderen wird dann der Gegenpol auf der Erde angezeigt. Wir liegen damit ziemlich im Südpazifik, südöstlich von Neuseeland. Spanien hats gut, die kommen direkt in Neuseeland raus.
Sankra Software: Disable OS X Lion Resume per application. Weil das Feature von Apple etwas "aggressiv" implementiert ist (es wird auch für Apps aktiviert, die nicht explizit sagen "mach das an, ich kann das"), ist es manchmal echt nervig - manche Apps machen dann sowohl die eigene "neuer Programmstart"-Aktion als auch danach die Aktion vom System - z.B. manche Editoren öffnen zwei Fenster auf die gleiche Datei, wenn sowohl der Editor als auch das OSX sagen "Wiederherstellung Fenster". Von daher nicht unpraktisch wenn man das pro Anwendung ausschalten kann, das Feature. Wobei das dann natürlich spätestens bei Updates der Anwendung dann irgendwann vergessen wird und man sich wundert warum jetzt plötzlich die Fenster nicht mehr automatisch aufgehen, weil die Anwendung von der eigenen Steuerung auf die Systemsteuerung gewechselt hat. Aber hey, Software ist das letzte verbleibende Abenteuer ...
Modula-3 Resource Page. Weiter bei den Nischensprachen - Modula-3 hat mich ja immer fasziniert, weil es eine pragmatische und praktikable Erweiterung der Wirthschen Sprachenwelt war und dabei eine Menge interessanter Sprachkonstrukte in ein bekanntes imperatives Sprachsystem integrierte. Und da geht die Entwicklung bis heute weiter, der Download hat sogar Binärpakete für Darwin (den Unix-Unterbau von OSX), allerdings derzeit nur 32bit (und ich denke mal keine Bridge zu Objective-C und damit zu den Cocoa APIs).
Magpie Guide: Welcome. Wo wir doch gerade bei Nischensprachen sind: Magpie ist mal wieder eine Sprache für die JVM. Diese hier sieht so ein bischen ähnlich aus wie eine Mischung aus Scala und Ruby, aber die Konzepte sind schon deutlich anders. Besonders nett ist Multidispatch - generische Funktionen, die abhängig von all ihren Parametern und deren Typen die passende Version wählen. Erinnert so ein bischen an CLOS in dem Aspekt. Ausserdem gibt es volle Closures und Funktionen und Blöcke sind first-class Objekte im System. Ausserdem gibt es mit Quotations einen Ansatz für Metaprogramming, wobei ich da allerdings immer noch den Lisp-Weg für ungeschlagen halte (einfach weil bei Lisp die Strukturen des Parsetrees 1:1 auf die eigentliche Syntax und die Listen als interne Repräsentation passt, während bei Sprachen mit Algol-ähnlicher Syntax das ganze wesentlich indirekter ist). Was ich persönlich auch angenehm finde: Magpie ist sehr textuell orientiert, nicht so stark Sonderzeichenlastig. Liest sich für mich einfach angenehmer.
Straßenfest Hammer Straße 2011
Heute hatte das Straßenfest dann ja doch noch Glück mit dem Wetter, nachdem gestern der ganze Tag verregnet war. War also wieder sehr voll.
"Was die Rechtskenntnisse angeht, besteht bei Innenminister Friedrich – immerhin Jurist – allerdings noch erheblicher Nachholbedarf." via Internet-Law » Friedrich uns graut vor Dir.
the "useless" language. Ziemlich verrückte Sprache - sowas die Forth, aber alle Befehle und Syntax besteht aus einzelnen Zeichen. Dazu kommen noch ziemlich seltsame Beschränkungen für Funktionsdefinitionen (maximal 64 Zeichen auf einer Zeile und nur ein if oder while oder vergleichbares in einer Funktion). Besonders faszinierend ist der in U geschriebene U->C Compiler. Der Entwickler der Sprache hat ein ganzes Buch über Programmierung in U geschrieben. Aber Vorsicht: die Farbwahl des Autors ist gewöhnungsbedürftig ...
Groklaw - A Brief Explanation of Microsofts Anti-Google Patent FUD ~ by pj. Da das ganze Patentgesumse rund um Android schon etwas undurchsichtig ist, find ich es gut wenn sich Sites wie Groklaw dazu äußern: "Again, Google is pointing to the main issue, not that Microsoft and its satellite helpers are meanies, but that what they are doing is *illegal*. They are attacking the open source community, with patents as the weapon and not just as individual companies but as an artificial group designed to "strangle" Android. And if you look at the mobile litigation going on as we speak, ask yourself: who is suing and who is being sued? Does it look coordinated to you?"
Ricoh GXR Mount A12 Preview: 1. Introduction: Digital Photography Review. Sieht sehr interessant aus - speziell die Bedienung der GRX ist ja ähnlich zu meiner GRD, und die ist echt klasse. Die GRX sieht einfach aus wie eine Kamera und nicht wie ein deformiertes Kinderspielzeug. Auf jeden Fall hat Ricoh das richtig hingekriegt, zumindestens auf dem Papier: kein Anti-Aliasing Filter sowie Fokus Peaking. Der fehlende Anti-Aliasing Filter begeistert mich immer wieder in den Bildern aus der M8 und das Fokus Peaking ist das Feature aus der neuen Sony Firmware, das mich am meisten begeistert hat. Bin mal gespannt, was das kosten wird, das Modul (Ankündigung ist 650 Dollar, aber Straßenpreise weichen ja immer mal ab) - der Body ist ja mitlerweile mit unter 300 Euro echt günstig zu kriegen. Und rund 200 Euro für den zusätzlichen Sucher. Wenn das Modul günstiger ist als die beiden derzeit verfügbaren A12 Module, dann könnte die GXR eine ziemlich geniale Alternative für Leica-M Objektive werden.
Xcode4 / Objective Pascal - Available Files. Wenn man mal mit Pascal in der Xcode4 Umgebung spielen will, ist das sicherlich ganz gut als Start. Dort wird beschrieben wie man FPC in die Umgebung einhängt, es gibt fertige Templates für Projekte und noch lustiger: es wird beschrieben wie man iOS Geräte in Pascal programmiert. Back to the Future! Oder Back from the Future?
extpascal - Ext JS wrapper for Object Pascal. Weil, ich wollte doch schon immer mal meine Webanwendungen mit Pascal programmieren und ihnen ein Ajax-GUI verpassen. Weil es geht. Und jeder RIA-Hipster einen Herzinfarkt bekommt, wenn er die Sourcen ansieht.
sausage.js - examples - The Core API. Interessante kleine JavaScript Lib, die die Navigation in großen Dokumenten deutlich erleichtert, dabei aber nicht mit Navigationsbuttons erschlägt - einfach rechts mit der Maus hovern, da gibt es visuelle Markierungen für die Größe der Sektionen des Dokumentes und da wo man hovert, kommt ein Button den man zum Direktsprung benutzen kann. Meiner Meinung nach deutlich weniger aggressiv in der Darstellung als Flexible Nav. Allerdings hat Flexible Nav natürlich den Vorteil, dass man nicht erst hovern muss, um die Navigation zu sehen.
Okito.net — On SproutCore 2.0. Über die aktuelle Version des Frameworks, das hinter icloud.com werkelt (da haben wohl ein paar Developer ihre NDA verletzt, als sie sich icloud.com genauer angeguckt haben). SproutCore gibt es schon länger, aber die Version 2.0 hat einiges an Veränderungen gebracht und ist ein Rewrite in wesentlichen Teilen. Das Ziel ist immer noch nativ aussehende Anwendungen nur mit JavaScript und Browser zu bauen.
Pascal Script | RemObjects Software. Wohl eher aus der Reihe "Kuriositäten die man im Netz so findet" - eine Scripting-Engine, die eine weitestgehende ObjectPascal-ähnliche Syntax hat und in Delphi und Lazarus (FreePascal RAD IDE) integriert werden kann.
Killer rat daubs fur with poison-arrow plant toxins. Titel sagt schon alles. Gibt dem Wort "Rattengift" eine ganz neue Bedeutung ...
Get Started Guide « PhoneGap. Nur mal geblogmarkt, weil ich das garantiert später nochmal brauche, wenn ich mit Phonegap und Android rumspiele. Ziemlich holperig, wäre doch schon nett, wenn Phonegap einfach ein fertiges Projekttemplate mitliefern würde. Aber nunja, es geht jedenfalls - mein Hello World taucht auf. Auf dem Simulator. Und ich muss kein fieses Java dafür anpacken, sondern nur fieses JavaScript.
Python, SymPy and Quantum Physics. Bisher waren NumPy/Matplotlib sowie SymPy für mich mehr oder weniger zwei Welten - in diesem Blogpost wird gezeigt, wie man diese beiden verbinden kann, also seine Funktionsdefinitionen über SymPy symbolisch erarbeiten und dann nach NumPy überführen um dort numerische Untersuchungen zu machen. Was gerade im Zusammenhang mit der qtconsole von ipython interessant ist, weil die nur matplotlib Plots inline anzeigt, SymPy Plots aber in einem eigenen Fenster (da diese über pyglet laufen), was zur Speicherung eines Arbeitsergebnisses eher blöd ist.
Blues Jam im Bunten Vogel
So siehts aus, wenn am Dienstag Abend im Bunten Vogel Alexander Goerschel und Tim Abenath spielen (sowie Bernd Klümper am Bass und Andre Werkmeister am Schlagzeug). Immer wieder nett, der Abend, guter Blues und oft interessante Experimente wenn mal wieder welche zusammen spielen, die noch nie zusammen gespielt haben (oder Gregor Hilden da ist und einen Song spielt, den die anderen noch nie gehört haben). Macht Spaß zuzuhören!
wsgi_lite. Da ich ab und zu mal "roh" gegen WSGI programmiere nicht ganz uninteressant für mich - ein verschlanktes WSGI, welches simplere Aufrufkonventionen für Middleware und Applikationen definiert und damit einfach den Code noch etwas weiter reduziert. Für ganze Apps bringt es in der Regel nicht so viel wie für Middleware, da man Apps üblicherweise ja mit einem Webframework schreibt und das einem schon diesen ganzen Teil erleichtert.
Allergologie :: Allergene Allergien allergologisch allergisch. Ein Arzt und ein Buch, das er geschrieben hat und eine Datenbank, die im Prinzip der Inhalt des Buches ist, mit Suchfunktion. Viel mehr braucht man auch oft nicht, wenn man nachgucken will, ob z.B. das betreffende Obst als Allergieauslöser bekannt ist oder eher unwarscheinlich.
Issue 438 - pyglet - pyglet 1.1.3 fails on Snow Leopard. Ach menno, das ist jetzt echt ärgerlich. Pyglet wird von Sympy benutzt um mathematische Ausdrücke auszugeben. Dummerweise benutzt Pyglet auf OSX aber Carbon - und das ist nur 32bittig. Und alle Versuche von mir da irgendwas auf 32bit zu zwingen waren vergebens - eigentlich geht das per Environment Variable oder alternativ mit dem arch Tool, aber aus irgendeinem Grund (wahrscheinlich wegen interner indirekten Aufrufe von Programmen) wird das bei Python ausgerechnet nicht so gemacht wie dokumentiert. Ärgerlich, weil Sympy schon länger (nicht erst seit der QT Konsole) auf der Liste der auszuprobierenden Sachen steht.
Innovations in iPython. Sehr interessante Sachen, die bei ipython passieren - damit wird das schon sehr ähnlich zu typischen Mathe-Umgebungen ala Maxima oder Mathematica. Jedenfalls wenn man Sympy und solche Sachen installiert. Die QT Konsole hat bei mir jedenfalls nach etwas rumprobieren und nachinstallieren von Paketen mit Homebrew funktioniert. matplotlib kriege ich aber generell nicht auf Lion installiert, da hakt noch irgendwas, schade - das wäre auch interessant mit dem pylab Modus. Hier gibt es noch mehr zur QT Konsole.
Kunst trifft Kohl
Das ist der seltsame Name einer schönen Kunstaktion in Münster, die dieses Jahr zum elften Mal stattfindet. Künstler stellen ihre Arbeiten in Kleingartenvereinen und Gärten, öffentlichen Plätzen und anderen Orten aus, mitten in der Stadt. In Münster ist das in der Regel in Kinderhaus. Juliana und ich waren heute in zwei der Kleingartenanlagen von Kinderhaus (Heidegrund und Bergbusch) und haben uns die Kunstwerke dort und die Gärten angeschaut. Besonders Heidegrund hat mir sehr gefallen, sehr viele Blumen und insgesamt wunderbar bunt.
WSGI and the Pluggable Pipe Dream | Armin Ronachers Thoughts and Writings. Einfach mal lesen, damit man einen guten Überblick bekommt, was WSGI eigentlich so alles ist und was damit machbar ist und wo es vielleicht auch mal klemmt.
Gambas - Gambas Almost Means Basic. Ok, und jetzt wirds richtig wild, aber ich dachte mir nach RealBasic kann ich nicht umhin auch noch auf Gambas zu linken, einer Art VisualBasic Clone für verschiedene Systeme. Kann mit unterschiedlichen Datenbanken und unterschiedlichen GUI Libraries. Und eine Portierung nach OSX ist mitlerweile (Juni 2011, also noch recht frisch) auch da, klingt also auch für die Zukunft spannend, denn Linux und Windows werden schon unterstützt. Und ja, ich weiss, "richtige" Programmierer rümpfen über sowas wie VisualBasic die Nase, aber um mal eben grafische Tools zusammenzudengeln ist es sehr brauchbar und gerade für Gelegenheitsprogrammierer interessant.
TL Omnis. Und noch so ein RAD Oldtimer - Omnis war eine der ersten RAD Umgebungen mit der ich gespielt habe und sie war recht ungewöhnlich für die damalige Zeit. Keine "richtige" Programmierung damals, nur GUI Tools zur Verdrahtung und Verbindung in Kombination mit berechneten Feldern, aber diese sehr leistungsfähig. Sehr starker Fokus auf grafische Werkzeuge für verschiedenste Zwecke (DB Design, Relationsmanagement, Reports, Formulare etc.). Schon erstaunlich was man alles findet, wenn man etwas nachbuddelt. Gibt übrigens eine freie Standardversion der Umgebung, man kann also einfach mal reingucken was es heute so alles kann.
Lazarus. Ich mein, wie kann ich denn sowas wie einen freien Delphi-Clone auslassen, wenn ich über IDEs und RAD Tools schreibe? Also hier der Link, gibt auch OSX Versionen davon. Und ist definitiv ein aktives Entwicklungsprojekt. Und hey, Pascal war meine erste Hochsprache nach Basic, als ich damals mit der Programmierung angefangen bin. Oh, und es gibt mit Objective Pascal eine ziemlich runde Bridge zu den Cocoa Frameworks. Update: boah, da kommt Nostalgie auf! Kommandozeilentools in Pascal bauen! Und die IDE ist gar nicht mal so übel, die kann was!
HyperNext Studio kannte ich überhaupt noch nicht. Ein HyperCard Clone für Mac, mit dem man auch Windows-Anwendungen erzeugen kann. Allerdings ist die letzte Version etwas älter, keine Ahnung ob die mit Lion noch läuft. Mittlerweile ist das Freeware (allerdings closed Source, ich vermute mal weil deren letzte Version halt schon älter ist). Und auch interessant: es bietet zwei Sprachen an, eine die HyperTalk nachempfunden ist und RBScript, ein objektorientiertes Basic aus Realbasic (einer anderen IDE für OSX und Windows). Ich vermute mal, HyperNext selber ist vielleicht mit Realbasic programmiert. Oh, und mit dem HyperNext Android Creator kann man auch Android Anwendungen mit HyperNext bauen. Der Android Creator ist allerdings kostenpflichtig (aber mit 60 Dollar nicht wirklich teuer). Und leider ist der nur für Windows verfügbar, nicht für den Mac. Update: wer Lion hat, kann es vergessen mit HyperNext Studio zu spielen, denn das ist PowerPC Code, und unter Lion gibt's kein Rosetta mehr. Also Maximum an OSX Version ist Snow Leopard.
Whalesong: a Racket to JavaScript compiler. Schon lange keinen Link zur besten Scheme Implementation des Netzes gehabt. Ok, Racket nennt sich nicht mehr Scheme, aber Scheme ist noch haufenweise drin. Und jetzt gibt es mit Whalesong ein Backend, das aus dem Racket Code JavaScript produziert - und sogar standalone HTML Files erzeugen kann, die dann einfach im Browser laufen.
WebKit in PyQt - rendering web pages. Da ich mal wieder über GUI Bibliotheken und Tools grüble und mit Python und Qt rumspiele sollte ich natürlich nicht die WebKit-Integration von Qt vergessen, die ist wirklich schön einfach realisiert, wie diese recht simplen Beispiele zeigen. Und die Qt-Oberflächen unter OSX sind zwar nicht 100% wie native Anwendungen, aber schon deutlich besser als die von GTK. Und man kann seinen Code dann auch auf anderen Systemen laufen lassen, ohne große Handstände. Auf dem Blog gibt es noch mehr sehr interessante kleine Artikel über Python und Qt.
Anonymous und LulzSec: "Sperrt eure PayPal-Konten" - Netzpolitik - derStandard.at › Web. Da kann man schön sehen, was für eine Geisteshaltung und Überheblichkeit hinter Paypal steckt. Passt ja auch gut zu deren Ansatz europäischen Unternehmen amerikanische Exportbeschränkunfen aufzuzwingen und mal eben willkürlich Konten zu blockieren.
CodeMirror. Wenn man Editoren in Webseiten haben will, die Syntax von Programmen einfärben. Sieht ganz nett aus und könnte vielleicht für ein paar Sachen interessant sein, z.B. da wo ich restructured Text eingeben lasse, oder wo Python-Code in der Datenbank gespeichert wird. Ist eine JavaScript Library die im Browser einfach eingehängt wird in die Textareas.
Harbour Project. Jemand sagte dBase. Dann landete ich bei dbase.com - und dann stellte sich mir die Frage nach Clipper. Und dann hab ich danach gesucht. Warum tu ich sowas? Warum kann ich mich nicht beherrschen? Und wo ist dBase für die Cloud?
Orange - Data Mining Fruitful & Fun. Wow, gerade drüber gestolpert, das kannte ich noch nicht, glaub ich. Eine GUI-Oberfläche mit einem Node-Interface zur Definition von Datenanalysen und Visualisierungen, wobei diese Knoten in Python programmiert sind. Das ganze Interface ist mit QT gebaut, daher gibts da auch eine OSX Version davon. Wenn man also größere Datenmengen durchwühlen muss, ist das sicherlich mal einen Blick wert, zumal es Open Source ist und man sich da ja nix vergibt.
Sage: Open Source Mathematics Software. Einfach weil ich ja letztens über Worksheet-Interfaces gegrübelt habe und drüber nachdenke, was es da alles so an Auswahl gibt - Sage ist ja nicht nur ein Mathematik-Paket, sondern primär erstmal eine gigantische Modulsammlung für Python und ein Worksheet-Interface ebenfalls für Python. Ok, man benutzt einen Webbrowser gegen einen lokal laufenden Webserver, aber trotzdem ist das eigentlich eine nette Sache. Und mitlerweile ist Version 4.7 mit vielen Änderungen draußen. Und man kann gute Sachen ruhig mal wiederholen. Billiger als Mathematik ist es allemal und Python gefällt mir auch deutlich besser als Programmiersprache. Da ich warscheinlich dann irgendwann mir meinen eigenen Server installieren will, um auf Notebooks von überall zugreifen zu können, hier mal ein Blogmark auf eine Anleitung, wie man mit Ubuntu einen eigenen Sage Server baut.
The Xavisys WordPress Plugin Framework - Xavisys. Interessant wenn man selber Plugins für WordPress bauen will, denn es nimmt einem ein paar der Standardarbeiten ab und macht den Code damit etwas simpler.
BuddyPress.org. Gerade mal wieder drüber gestolpert als es um selbst betriebene Social Networks ging. Buddypress läuft irgendwie immer unterm Radar, aber ist eine ziemlich interessante Entwicklung mit allen Features von Wordpress - unter anderem also auch allen Login-Integrationen und ähnlichem. Und für BuddyPress gibts dann auch noch eigene Plugins wie zum Beispiel das BuddyPress Media Plugin, mit dem man aus einer BuddyPress Installation sein eigenes Flickr machen kann. Und da gibts noch haufenweise mehr Sachen, bis hin zu kommerziellen Plugins für diverse Zwecke. Und zusätzlich kann man alle WordPress Themes benutzen und darauf aufbauen.
On Safari. Interessanter Artikel von einem, der mal eine Safari anders gemacht hat als üblich - statt der dicken 35mm DSLR hat er eine Panasonic GH2 (für den großen Zoombereich) und eine Leica S2 mitgenommen. Sehr interessante Beobachtungen in dem Artikel und auch ein paar nette Fotos.
EL34 - The home of Eddie - About. Hmm, sollte ich mir auch mal angucken - die MPW-geerbten Worksheets klingen interessant, die von BBEdit sind leider immer eher hakelig als wirklich rund. Vielleicht ist Eddie da ja etwas besser bestückt. Allerdings "SVN Integration" als einzige Versionsverwaltung? Autsch. Kommt mal ins aktuelle Jahrtausend, Leute! (auf der Schockwelle gefunden, den Link)
Ultimatum: Paypal will in Deutschland Kuba-Embargo durchdrücken. Schön, wie die Unsinnigkeiten aus den USA so mal eben in Europa durchgestzt werden sollen, oder? Wird dringend Zeit für brauchbare Alternativen zu PayPal. Und wird malnZeit, dass die endlich unter die Bankenregulierung fallen - denn deren Sperraktionen blockieren oft auch Gelder die schon da sind - wie zum Beispiel zuletzt bei WikiLeaks.
Creating Apps Using AppleScript Objective-C. Vielleicht sollte ich mir einfach das Buch hier holen, um meine (recht perverse) Neugierde für die AppleScript/Objective-C Bridge zu befriedigen.
SuperCard on Lion. Und weil ich gerade von HyperCard geschrieben habe, sein geistiger Nachfolger - SuperCard - existiert immer noch und ist für Lion wieder fit gemacht worden. Aber wohl immer noch eine Carbon Anwendung, seine Tage sind also wohl doch in nicht zu ferner Zukunft gezählt (bzw. wird es immer schwerer werden, SupeCard in aktuelle Entwicklungen zu integrieren, wenn nicht ein Wechsel nach Cocoa stattfindet). Und es reizt mich immer noch das Teil zu kaufen, und wenn es nur aus Nostalgie ist. Das Hack-Gefühl von HyperCard hab ich nur später wieder so in Smalltalk-Umgebungen erlebt (und die sind ja leider unter OSX auch eher tot).
Mac OS X 10.7 Lion Automation Release Notes. Die schrecklichste Spracherfindung seit Hypertalk hat in der Löwenversion einen Haufen Erweiterungen bekommen, besonders die Integration der Objective-C Bridge in den Apple Script Editor ist witzig - man kann damit direkt in Scripten auf Cocoa Frameworks zugreifen. Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass AppleScript wahrscheinlich mehr Programmierer in den Wahnsinn getrieben hat als dass es Benutzern das Leben erleichtert hat, es ist allein schon aus Sprachhistorischen Aspekten immer wieder interessant zu gucken was sich dort tut. Seit Snow Leopard mit der Objective-C Bridge gekommen ist, ist es jedenfalls wieder im Aufwind und selbst im aktuellen XCode 4.1 kann man Anwendungen komplett nur mit dem Interface Designer und AppleScript zusammendengeln. Leider ist die Anwendungsstruktur unter Cocoa definitiv nicht Non-Programmierer-geeignet, XCode mit AppleScript Anwendungen ist also nicht wirklich eine Neuauflage von HyperCard (der einzige Grund, warum ich HypeTalk vergebe - es war die Sprache in diesem ziemlich genialen kleinen Tool mit großer Reichweite).
Meedia: Meck-Pomms CDU wirbt mit “C wie Zukunft”. Dumm, dümmer, CDU. Oder "C wie Kann keine Rechtschreibung". Oder vielleicht auch "C wie Ziemlich Dusselig"? Und sowas spielt Regierung ...
Trunk Notes | Apps On The Move. Hab ich schon länger auf meinem Rechner, aber erst jetzt hab ich mich mal intensiver damit beschäftigt, wie ich das mit anderen Tools integrieren kann. Und es ist eigentlich völlig banal: VimWiki benutzen. VimWiki benutze ich sowieso schon für mein Desktop-Wiki, und da liegt es natürlich nahe das einfach alles so zu integrieren, dass ich das auch mit dem TrunkNotes Wiki benutzen kann. Klar, damit werden diverse erweiterte Features von TrunkNotes nicht unterstützt, aber das ist für mich nicht so primär wichtig, wichtiger ist erstmal die normalen Inhalte direkt bearbeiten zu können. Und dafür reicht der kleine Hack. Irgendwann mache ich dann mal einen speziellen TrunkNotes Mode, der auch Unterstützung für die Metadaten bietet. Gerade gefunden: ein Clone von VimWiki, der mit Markdown (was TrunkNotes intern benutzt) klar kommt (der entsprechende Code ist in der Entwicklerversion von VimWiki schon drin).
Die seltsamen Fakten des Herrn Uhl « mrtopf.de. Ich sach einfach mal: lesen. Denn wozu soll ich da alles wiederholen, was anderswo schon jemand geschrieben hat. Und da es mit der VDS ja auch den Datenschutz betrifft, auch mal für die Metaeule kategorisiert.
XMPPFLASK — XmppFlask v0.1 documentation. Definitiv ein interessantes Projekt - ein XMPP Bot in Python, der eine ähnliche Struktur hat wie Flask, also einfache Definition für XMPP Handler mit Routing von Events. Da ich immer mal wieder vor hatte mir XMPP als Backbone für verteilte (also weit verteilte) Anwendungen mit Online/Offline-Möglichkeit anzugucken, mal geblogmarkt.
Social Networks und meine Nutzung von denselben
Irgendwann fällt einem mal auf, dass man einfach viel zu viele Stellen im Netz hat, wo was passiert und wo man irgendwie vertreten ist. Aus diesem Grund hier mal eine Aufstellung von den aktuellen Netzwerken in denen ich auftauche und wie ich diese dann tatsächlich nutze (bzw. plane zu nutzen - nicht immer klappt das mit dem was ich will und dem was ich mache).
- meine digitale Heimat ist hier im Blog. Hier landet alles mögliche, Links, Bilder, Artikel, sonstwas. Wenn es mir wichtig genug ist, dass ich da was zu sagen will, dann pack ich es hier hin - denn nur hier habe ich tatsächlich volle Kontrolle über meine Inhalte. Ein paar meiner Inhalte werden nach Metaowl - unserem kleinen Datenschutz Aggregator - gepostet.
- Ich habe nebenbei noch ein kleines Tumblelog bei Tumblr. Das benutze ich eigentlich nur um da Fotos oder ab und an mal Kommentare oder so zu posten, wenn ich unterwegs bin. Wird also primär von meinem iPhone befüttert.
- Auf Twitter ist das, was Dave Winer als "Firehose" bezeichnet. Wer also wissen will was überhaupt wie auch immer wo auch immer von mir so veranstaltet wird, der kann meinem Stream dort folgen. Vorsicht, das ist wirklich viel - denn jeder neue Dienst, der mir wie auch immer Zugriff auf meine Aktivitäten dort liefert, wird eingehängt.
- Auf Flickr habe ich eine ganze Reihe von Fotos, und da werde ich sicherlich auch immer mal wieder Bilder hinstellen. Einfach weil ich manchmal für die Bilder auch die Vernetzung will - in der Regel landen die gleichen Bilder aber dann auch hier im Blog.
- Als Social Network benutze ich primär Google+ im Moment. Klar, das hat noch einige Probleme, aber die Architektur gefällt mir deutlich besser als in den anderen Netzen. Und die Integration mit Picasa führt dann natürlich auch dazu, dass ich dort Bilder reinstelle.
- An Social Code Networks benutze ich derzeit Bitbucket und Github. Dort landen meine Open Source Projekte (allerdings hab ich da natürlich auch Kopien lokal bei mir, falls diese Hoster mal irgendwann verschwinden). Github benutze ich derzeit allerdings hauptsächlich um Projekten dort zu folgen, meine eigenen Projekte benutzen Mercurial und landen daher bei Bitbucket.
- Facebook benutze ich eigentlich garnicht. Ich schicke ein paar Inhalte (Blogposts und zum Beispiel Google+ Updates) dort hin, aber ansonsten bin ich da eigentlich nur so als Aufhänger und für die Leute, die nicht meinen RSS Feed benutzen wollen, sondern einfach dort meinen Inhalten folgen wollen, weil sie halt schon dort sind.
So, damit sollte jeder wissen wo ich mich rumtreibe und wo was von mir auftaucht. Und jetzt bitte kein Meckern "dein Twitter Stream ist zu voll" - das ist absichtlich so. Und auch kein "guck doch mal in dein Facebook" - das passiert nur sporadisch.