flot - Attractive Javascript plotting for jQuery. Mal wieder was für die Zahlenfresser, bzw. deren visualisierenden Kollegen - Zahlenwüsten in gut aussehenden Graphen darstellen, und das ganze als jQuery Plugin. Muss ich mir definitiv mal näher angucken, könnte bei speziell einem Projekt interessant werden.
Archiv 6.7.2011 - 25.7.2011
EVIL is King
Nein, das ist jetzt nicht die Anbetung des Bösen, sondern einfach nur meine Überlegungen über die Kameratechnik, die in der letzten Zeit die größten Veränderungen durchmacht hat und bei der die meisten neuen Systeme herauskamen - EVIL Kameras, also Kameras mit Electronic Viewfinder und Interchangeable Lenzes. Sei es das Micro-4/3 System von Panasonic oder Olympus, oder das NEX System von Sony, oder eines der anderen neuen Systeme in der Kategorie. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel das für mich in der Fotografie geändert hat - einfach durch die Verfügbarkeit von wirklich kompakten Kameras, die ich tatsächlich dabei habe.
Bis vor wenigen Jahren hatte ich ja noch eine Canon EOS 10D - ein wirklich klasse Gerät mit guter Bildqualität und der Leistungsfähigkeit der üblichen digitalen SLR. Ok, zum Ende hin nicht mehr auf der Höhe der Zeit, da gabs schon mehrere neue Generationen (als ich sie verkauft habe, war gerade die 50D erschienen), aber das war für mich egal - die Bildqualität liess nichts zu wünschen übrig.
Aber die Größe! Die Kamera selber war schon nicht gerade klein (wenn auch nicht so ein Monster wie die üblichen Profi-Geräte), aber die Objektive waren dann wirklich heftig. Ich hatte nur wenige Objektive - hauptsächlich das 35/1.4L und das 100/2.8 Macro (meine Autokorrektur wollte das gerade auf Macho korrigieren - Anbetracht des Gewichts vielleicht nicht ganz falsch). Die Kamera mit beiden Objektiven mitnehmen? Äh, nein danke, lieber nicht. Und wenn ich sie dabei hatte, war es eben nur ein Fotoapparat mit recht klassischen Funktionen. Video, nur weil man was witziges sieht das man als Filmchen festhalten will? Nö.
Ok, heute haben auch viele DSLRs Liveview und Filmen, aber kleiner sind die nicht geworden - das sind immer noch prinzipbedingt ziemlich heftige Geräte. Die kleinen EVIL Systemen hingegen sparen alleine durch den fehlenden Spiegelkasten eine Menge Platz. Und das gilt nicht nur für das Gehäuse - Optiken können bei gleichen Bildkreis oft kompakter gebaut werden, wenn der Abstand zur Chipebene geringer ist. Und erst die Möglichkeit der Adaption! Ich kann an meiner NEX-3 so ziemlich alles adaptieren was ich zu Hause an alten Optiken noch rumliegen habe. Sehr angenehm, denn selbst die Optiken meiner alten Contax RTS III waren deutlich kompakter als aktuelle DSLR Objektive, und wenn ich richtig kompakt will, kann ich die Leica Linsen dranmachen.
Was sich dadurch für mich geändert hat: ich habe viel häufiger als früher den Reflex "schmeiß die Kamera in den Rucksack" - die NEX-3 war nicht teuer, da macht man sich auch über den Transport nicht sonderlich viel Gedanken, rein in den Rucksack und gut. Viel Gewicht produziert die mit dem Standardzoom nicht und man hat so ziemlich alles dabei was man braucht. Die Bildqualität selber überrascht mich immer wieder - und zwar positiv. Ich glaube kaum, dass meine 10D wirklich besser war (im Gegenteil, die ausreichende Qualität rauf bis 3200 ISO bei der NEX macht Aufnahmen möglich, über die ich früher nicht mal nachgedacht hätte). Und der Fokus-Peek bei der NEX ist bei manuellen Objektiven besser als die Fokushilfen alter manueller SLRs (jedenfalls bei meinen Augenwerten).
Alles in allem war die Investition in ein EVIL System (ok, eigentlich in meinem Fall sogar in zwei Systeme, da ich ja noch die Panasonic Ausrüstung habe) ein echter Gewinn. Auch wenn sicherlich die meisten meiner Foto-Freunde die Nase über die Familienfotos und reinen Knipsbilder rümpfen würden, die ich mache - hey, ich heirate demnächst, ich muss mich schon mal auf Familienbilder einstellen, die Zeit der wilden Kunstversuche (die ja nun auch nicht wirklich besser waren) ist vorbei.
Letzten Endes ist für mich eh nur eines wichtig: dass mir die Fotografie Spaß macht. Und das ist mit den neuen kompakten Kameras wieder der Fall. Und was will man mehr.
clojurescript demo convex hull. Eine Demo für die Programmierung von Clientside Code in Clojure mit Hilfe von Clojurescript. Clojurescript compiliert Clojure nach JavaScript mit Hilfe des Google Closure Compilers und der Closure Library. Sieht nach einer sehr interessanten Möglichkeit der Clientprogrammierung aus, zumal Clojurescript unter Mithilfe von Rich Hickey steht, dem Erfinder und Hauptentwickler von Clojure, man kann also davon ausgehen, das die Integration in die Clojure Welt gut sein wird.
Flurstücke 2011 - Généric Vapeur
Die ganze Schau war wirklich ein Kracher an Farben und Tönen. Ziemlich verrückt und laut. Gestartet ist die ganze Show am Servatii Platz und ging dann durch die Innenstadt bis zum Dom - am Anfang waren die Autos noch weiß, wurden dann mit einem Traktor durch die Stadt gezogen und währenddessen angemalt, dann zum Trocknen auf die Wäscheleine gehängt. Zum Schluss gabs noch einen Segen von einem der Künstler in einer Bischofsverkleidung (passt ja zum Dom im Hintergrund, und in Deutschland ist das Auto ja heilig). Auf jeden Fall war es mal was ganz ungewohntes für Münster - und hatte einen beeindruckenden Andrang, die ganze Aktion war von großen Mengen Besuchern begleitet. Wer einen kleinen akustischen Eindruck will, ich habe einen kleinen Film aus ein paar Clips die ich gemacht habe zusammengestellt.
First Demonstration of Time Cloaking. Zeitlöcher. Faszinierend - ich habe schon Probleme mir überhaupt vorzustellen, was ein Zeitloch sein soll, ich mein, undetektierbar für Licht, ok, aber undetektierbar für die Zeit?
Elements+. Lustig - scheinbar ist Photoshop Elements nicht wirklich eine abgespeckte Photoshop Version, sondern in Wirklichkeit nur eine abgespeckte GUI für den Photoshop-Kernel - viele Funktionen sind intern noch verfügbar. Und mit dem Patch soll man diese Funktionen wieder zugänglich machen können.
Elemental - Integrating Photoshop Elements with Lightroom. Sollte ich mir mal angucken, denn die Integration von PSE als simpler externer Editor ist doch etwas schmal und sperrig.
ShareMeNot. Firefox-Erweiterung, die die diversen Social Buttons rausfiltert, so dass die entsprechenden Dienste nicht die besuchten Seiten sehen können (denn diese Daten werden auch dann übertragen, wenn die Buttons nicht geklickt werden - z.B. ist das Icon in der Regel beim Dienstleister gehostet und über die Referer kann der dann in den Logs besuchte Seiten sehen, sofern man bei einem der Dienste angemeldet ist über das Anmeldecookie auch den Benutzer der die Seite besucht).
Pattern Matching In Python. Interessanter Artikel für Leute wie mich, also für Leute die Snobol4 oder dessen "Nachfolger" (in Tüddelchen, weil es ja dann doch eine gänzlich andere Sprache ist) Icon mögen und mal eine Alternative zu regulären Ausdrücken haben möchten. Implementiert ein dem Icon-Modell sehr ähnliches Pattern-Matching-System, komplett mit Backtracking und Generatoren. Ist allerdings aus 2004 und ist eher eine proof-of-concept Geschichte, nicht unbedingt ein direkt nutzbares und installierbares Python Modul. Im Gegensatz zu SnoPy ist es aber reines Python und nicht ein Swig-basierter Wrapper für eine Ada Library.
Bash on Balls. Für die Momente im Leben, wo selbst Visual Basic zu viel wäre - ein Webframework für Bash Scripte. Benutzt natürlich ein paar Unix-Werkzeuge zusätzlich, vor allem Netcat für den Netz-IO. Und ja, es kommt komplett mit Server und allem, so wie man es sich vorstellt. Sogar Dev-Code-Reload und solche Sachen gibts, auch eine Templatesprache. Und mit BoB ein nettes Acronym. (und im Gegensatz zu Cobol on Cogs ist das hier ein Projekt das man wirklich ausführen kann und nicht nur ein Ulk)
FAQ - Kotlin - Confluence. Die Drölfundfünfzigste Java-Killer-Sprache für die JVM, die hier auch gleich Scala attackiert (das übliche Argument "Scala ist zu kompliziert", welches auf den ersten Blick auch durchaus stimmt - Scala hat wenige zentrale Basisfeatures, die durch die Standardlibrary und die gute DSL Möglichkeit die eigentliche Sprache an der Oberfläche für den Programmierer dann mit vielen Features versorgt). Bleibt die Frage, was daraus wird, aber da JetBrains dahinter steht, wird sie zumindestens eine gute IDE haben (JetBrains baut IntelliJ und andere JVM IDEs, unter anderem auch PyCharm und mit AppCode die einzige derzeitige OSX Objective-C Alternative zu XCode). Und hey, wer seine Sprache nach einer Insel vor St. Petersburg benennt, hat schon mal einen Wohlwollensvorsprung bei mir.
Wenig Trauer um elektronisches Lohnmeldeverfahren ELENA. Wo wir gerade bei peinlich sind - die Nummer der Regierung mit Elena ist ja auch wieder so eine dämliche Luftnummer die Haufenweise Geld kostete aber letztendlich nichts brachte und nicht funktioniert. Und nebenbei auch noch gegen Gesetze zum Datenschutz verstößt. Und sowieso schlichtweg idiotisch war - die Daten, die dort erhoben werden sollten, sind ja nun wirklich für den angekündigten Zweck unsinnig gewesen in weiten Bereichen. Warum unsere Regierung aber immer wieder solche idiotischen Projekte überhaupt startet, obwohl die Probleme schon im Vorfeld bekannt sind, das muss mir mal jemand verständlich erklären.
Copiepresse: Googles Suchmaschine zeigt wieder belgische Zeitungen. Die Internetversteher von den großen belgischen Presseergüssen haben dann doch mal gelernt, das Internet zu vestehen (wenigstens den Teil von "bist du raus, bist du draussen" den sie sich selber eingebrockt haben). Schon ziemlich peinlich, was die da getrieben haben.
WSGID When your WSGI app becomes a nix daemon. Mongrel2 von Zed Shaw hat mich schon geraume Zeit interessiert, aber das grösste Manko war, dass es nicht viele Python Frameworks gibt, die direkt mit Mongrel2 arbeiten. wsgid löst das Problem, es ist ein WSGI Server für Mongrel2 und kann damit dann Frameworks ankoppeln, die unter WSGI laufen können - zum Beispiel ist damit Mongrel2 als HTTP Server für eine verteilte Django-Installation benutzbar. Durch den Einsatz von ZeroMQ bei Mongrel2 ist das ganze dann deutlich flexibler strukturierbar als mit den klassischen (FCGI basierten) Serverintegrationen.
Typekit. Ich bin ja immer noch am Rumforschen über Webfonts und deren einfachen Einsatz in verschiedenen Situationen, speziell auch der Suche nach brauchbaren Fonts. Typekit sieht dabei ganz interessant aus, deren freies Angebot ist zwar ein bischen eingeschränkt, aber die Preise für die größeren Pakete sind nicht völlig utopisch - zumindestens wenn deren Behauptung einer effizienten Auslieferung der Fonts über HTTP auch wirklich der Realität standhält. Im Prinzip mietet man die Fonts für die Nutzung anstelle sie zu kaufen und selber zu hosten. Für Wordpress gibt es da eine Reihe Plugins, dieses hier von OM4 scheint auch aktuell gepflegt zu sein.
Elnode - an Emacs version of node.js. Mal wieder ein Projekt aus der Klasse "weil es geht" - ich glaube jedenfalls nicht, dass irgendjemand auf die Frage "wie will ich meine Webservices betreiben" als Antwort spontan "Emacs" sagen würde. Aber nunja, das Betriebssystem mit eingebauten Basisfunktionen zur Textverarbeitung kann eben auch einen asynchronen Webserver darstellen.
Replication, atomicity and order in distributed systems. Sehr interessanter Artikel über Verteilung und Ordnung in verteilten Systemen mit paralleler Ausführung - denn das ganze ist nicht wirklich trivial. Lesenswert alleine für die Links auf verschiedene Projekte in dem Umfeld. Am Ende ein bischen ein Cliffhanger, weil auf einen kommenden Artikel verwiesen wird - hoffentlich kommt der auch, denn dessen Thema klingt ebenfalls interessant.
Kivy: a crossplatform framework for creating NUI applications. Interessante neue GUI-Library für Python, läuft auf verschiedensten Plattformen (und neben den drei Großen Desktopumgebungen ist mit Android ist auch schon eine mobile dabei) und kann OpenGL zur Beschleunigung der Ausgabe einsetzen (intern haben die einen JIT, der die Basisfunktionen compiliert und so schnelle Ausführung ermöglicht).
Simple, Secure, Scalable Web Development with Opa. Das Opa Buch ist auf den ersten Blick eine sehr vollständige Einführung in die Sprache Opa und ihre Motivation. Was auch begeistert: die Installation unter Linux basiert nur auf Basispaketen, da wird nicht erstmal das halbe Internet runtergeladen und installiert nur weil man eine Sprache benutzen will. (Was bei Spielereien mit Opa übrigens eher nicht so positiv auffällt: sehr lange Compile Zeiten - schon die im Buch gelieferten Beispiele, die ja nicht gerade überragend groß sind, liegen schnell mal bei recht heftigen 15-20 Sekunden ...)
Bulbflow: a New Python Framework for Graph Databases. Auch wenn ich immer wieder denke, Graphdatenbanken sind eigentlich sowas von 70er Jahre, nicht alles was alt ist ist automatisch schlecht - IMS ist ja auch immer noch da und für manche Zwecke sehr interessant. Und das hier klingt interessant, sowas wie DBAPI für Graphdatenbanken, so dass man in seinen Projekten auch mal die Datenbank wechseln kann, ohne das alles komplett umgeschrieben werden muss.
The Pragmatic Bookshelf | Core Data. Das Buch klingt recht interessant, Core Data wird auch bei MacRuby voll unterstützt, wäre also vielleicht interessant sich das zu holen und zu lesen.
Scripts Tagged fluid - Userscripts.org. Mal verlinkt, denn Fluid ist ein wirklich cooler site-specific Browser für OSX und mit zum Beispiel dem Google+ Dock Badget echt praktisch. Und mit den getrennten Cookiespeichern von Fluid kann man auch mehrere Google+ Profile offen halten (oder auch andere Sites, die mit Cookies arbeiten).
Responsive Applications - Mono. Ein Artikel über die verschiedenen Wege wie man Anwendungen mit GTK# aufbauen kann, damit sie zügig reagieren und das Userinterface nicht blockieren, obwohl GTK# single-threaded ist (also nur vom GTK#-Thread auf das UI zugegriffen werden darf).
MonoMac und XCode 4
Autsch, das hat mich jetzt voll erwischt - ich wollte mal mit den GUI Tools spielen, aber MonoMac unterstützt XCode 4 noch nicht vollständig und hat nur lapidar das zu sagen:
Developers that use Interface Builder are recommended to install Xcode 3.2.6 for the time being. MonoTouch News.
Schlecht daran: das ist aus März. Das ist deutlich zu lange keine Unterstützung, so ist MonoMac einfach nur ein halbes Werkzeug (wenn überhaupt). XCode 3 und XCode 4 parallel laufen lassen ist auch keine Option (beides will im selben Ordner rumliegen). Defakto ist man entweder auf XCode 3 zurückgeworfen, oder MonoMac ist raus. Oder man baut seine GUI mit GTK# - dann ist XCode egal (der Compiler-Teil von XCode 4 ist unterstützt), aber dann kann man zum Beispiel AppStore vergessen (und GTK# sieht nicht wirklich toll aus). Mist.
Jtalk Smalltalk. Keine Ahnung wieso das bisher an mir vorbeigeschlichen ist - aber eine recht vollständig wirkende Smalltalk-Implementation in JavaScript inklusive IDE mit Class-Hierarchy-Browser ist schon durchaus bemerkenswert, auch wenn es nicht das erste Projekt dieser Art ist (Clamato wäre ein anderes, aber das scheint größtenteils tot zu sein).
jQuery vs MooTools: Choosing Between Two Great JavaScript Frameworks. MooTools hab ich ein bischen aus den Augen verloren, früher (bevor ich mit jQuery und dessen vielen Plugins Bekanntschaft gemacht habe), war es meine bevorzugte Library für JavaScript. Von daher mal interessant zu lesen, wie es sich mit jQuery vergleicht (aus der Sicht eines MooToolers geschrieben).
Aber da muss man doch was gegen tun! - Die Raummaschine. Durchaus mal sinnvoll das zu lesen und drüber nachzudenken. Wie im WDR öfter mal gesagt: viertel stunde drüber nachdenken. viertel stunde. schaffst du schon. Denn ich will vom Datenschutz die Werkzeuge und rechtlichen Mittel um die Ausbreitung meiner Daten zu kontrollieren, aber keine Bevormundung darüber, was ich mit Daten machen darf (indirekt über die massiven Regulierungsversuche von Diensten). Ich will selber entscheiden können was veröffentlicht wird - aber ich will auch die Möglichkeit haben zu sagen "jetzt nicht mehr" und eine Verpflichtung der Anbieter zu sinnvollen Werkzeugen. Dazu gehört für mich aber eben nicht nur "Verbieten" und "Regulieren" - sondern vielmehr so Dinge wie Datentransportabilität (ich will ein Eigentumsrecht an meinen Daten!) und nachvollziehbares Löschen. Denn ich habe durchaus Interesse an Diensten und Dienstleistern die mit meinen Daten arbeiten - soziale Netze machen durchaus Spaß und können auch sinnvoll sein.
Google Plus RSS Feeds. Interessanter Post, nicht offiziell von Google, aber eine nette kleine App mit der man seinen Stream per RSS abgreifen kann. Damit und mit Twitterfeed kann man dann seine Google+ Posts nach Twitter oder Facebook schieben.
asuhan / happy. Auch nicht uninteressant: ein PHP Interpreter bzw. Compiler in Python auf Basis der PyPy Toolchain. Ok, ist jetzt nicht der Brüller, ich glaube nicht, dass ich schon sehr oft die Frage hatte "wie kann ich jetzt in Python PHP Code ausführen" - aber z.B. wenn eine Site auf Django-Basis den Nutzern PHP als Scriptsprache zur Verfügung stellen will, könnte sowas durchaus interessant werden - PHP ist nunmal eine der bekanntesten Scriptsprachen für das Web, Python aber mit einigen Frameworks einfach sehr viel interessanter aus Produktionssicht.
cfbolz / Pyrolog. Hatte ich den schon mal? Ein Prolog-Interpreter in Python, der die PyPy Toolchain benutzt. Könnte sehr interessant werden wenn man mal wieder ein bischen Regellogik in seinen Programmen braucht aber nicht unbedingt externe Tools dafür anwerfen will.
The Node Beginner Book » A comprehensive Node.js tutorial. Falls ich mir wirklich Node.js nochmal näher angucken will, könnte das (freie!) Buch hier hilfreich sein. Oder auch für andere, die das gleiche vor haben.
JQuery-Wysiwym - PushingKarma. Noch was das für mich interessant werden könnte: ein Markdown (unter anderem) Konverter in JavaScript. Kann benutzt werden um einen Life-Editor für Markdown-Code zu bauen. Ob man das für Restructured Text erweitern könnte? Denn das ist eines der Probleme mit denen ich mich öfter mal rumschlage, das ich für Docbook/XML Output eben ReST als Input habe, aber dann keinen geeigneten grafischen Editor.
pdf.js reached its first milestone. Und weil wir gerade bei JavaScript und PDF sind: mit dem Projekt hier kann man PDF Dateien ohne PDF Reader anzeigen - nur mit HTML5 und JavaScript. Sehr interessant, wenn das weiter ausgebaut wird, könnte das an vielen Stellen den PDF Reader völlig überflüssig machen.
PDFKit — A PDF Generation Library for Node. Ich glaub ich muss mir doch nochmal wieder Node.js angucken. Und CoffeeScript. Diese PDF Generierung sieht sehr interessant aus und könnte bei einigen Projekten ganz praktisch sein. Wobei mir bei solchen Libraries immer der Highlevel-Teil fehlt - das eigentliche Layouten. Wann baut jemand eine TeX Engine in JavaScript? Hyphenator liefert ja schon eine sehr gute Silbentrennung, aber was einfach fehlt ist eine gute Layoutengine zur Verteilung von Texten auf definierten Seiten. Und bitte auch mit guter Unterstützung für Tabellensatz.
manuel/edgelisp. Weil ich nie die Finger von Klammern lassen kann - ein Common Lisp Dialekt und dessen Implementation, die nach JavaScript compiliert un den Lisp-Code im Browser ausführbar macht. Macht einen recht vollständigen Eindruck - viele andere Projekte zeigen nur die rudimentären Elemente, aber hier gibts auch schon generische Funktionen und Makros.
paver/paver. Klingt interessant, wie eine Mischung aus SetupTools/DistUtils und Make (bzw. deren high-level Kumpel Rake/Cake). Könnte ich mir mal angucken, denn für Python-Projekte wäre das vielleicht doch recht praktisch - allerdings sind die Standardtools von Python auch schon ganz brauchbar.
Uhrwerk in Hiltrup
Ganz vergessen, dass ich die Fotos gemacht hatte und die noch in der Kamera waren. Naja, nichts besonderes, aber ich finde das alte Uhrwerk faszinierend (ich finde jede alte Maschinerie faszinierend).
PerlDancer - The easiest way to write web applications with Perl. Zur Ergänzung meiner Sammlung von Sinatra-angelehnten Microframeworks für Webanwendungen hier noch eines in Perl. Nicht das ich jetzt unbedingt Perl wieder einsetzen wollen würde - ist eher wegen der Vollständigkeit hier aufgeführt.
Tuning Your PostgreSQL Server. Hab ich gerade gebraucht, und damit ichs nicht immer wieder googeln muss, hab ich mal ein Blogmark gemacht. Zusätzlich muss man warscheinlich auch noch Kernelparameter hochsetzen, damit der shared memory überhaupt alloziert werden kann. Denn PostgreSQL mag viel Speicher wenn man komplexere Queries absetzt und die Default-Allokation von ca. 100 MB ist definitiv viel zu niedrig für ernsthaften Einsatz.
Max Pechstein im Ahlener Kunstmuseum - sollte ich mir mal auf den Kalender packen, das ist einer meiner Lieblingsexpressionisten (neben Schmidt-Rottluff und Kirchner) - die Bilder in ihrer Farbigkeit sind für mich einfach das größte.
Datenschutz und Social Network Buttons
Gerade gelesen: Datenschutz & Facebook Like-Button für Webseiten-Betreiber. Hatte gerade mal mit den diversen Social Buttons gespielt (deshalb könnten die noch eine Weile auf gecachten Seiten auftauchen), aber dann mir überlegt, die werden warscheinlich doch etwas mehr an Verbindungen zwischen Accounts und Seitenbesuchen nach Hause melden - und erstmal wieder abgeschaltet.
Der verlinkte Artikel guckt ein bischen in den Facebook Like Button rein, der Google +1 Button dürfte sehr ähnlich gelagert sein. Vermutlich ist der Twitter Button auch nicht unproblematisch, zumindestens wenn da der Server abgefragt wird auf die Zahl der Tweets - aber eine unproblematische Variante des Twitterbuttons sollte man hinkriegen können, denn das ist ja noch der simpelste Fall.
Naja, erstmal hab ich das Spielzeug wieder ausgeschaltet, muss da noch etwas drüber nachdenken. Denn einerseits ist es natürlich interessant den Besuchern mit aktiven social Networks einfaches Sharing in ihren Netzen zu ermöglichen - aber was ist der Preis?
danlucraft/git.js. Wow, beeindruckend. Und potentiell sehr interessant - git als genereller Synchronisationsmechanismus ist ausgesprochen praktisch und Integration von Git-Funktionalität in Webanwendungen könnte einige Probleme gut lösen (z.B. wenn es um Synchronisation mit anderen Stellen geht, oder natürlich für Dokumenteninterne Versionierung). Muss ich mir mal genauer angucken bei Gelegenheit, ich hätte da schon die eine oder andere Idee wie ich das einsetzen könnte. Ist im Moment noch recht rudimentär, aber beobachten lohnt sich sicherlich.
Google+. Hab jetzt auch so ein lustiges Spielzeugdingens. Allerdings noch nicht so richtig die Idee, wofür ich das brauche. Was gefällt ist die schon recht gute Integration mit anderen Google Diensten, obwohl ich mich schon wundere, dass ich aus dem Google Reader nicht meine Empfehlungen automatisch nach Google+ laufen lassen kann. Oder das ich nicht einen einfachen RSS Feed nach Goolge+ importieren kann für automatische Posts. Schaun mer mal wie sich das entwickelt. Den Aufbau für das gezielte Sharing mit verschiedenen Empfängergruppen find ich jedenfalls schon mal deutlich durchdachter als das seltsame Zeug bei Facebook.
Operation Quiche erfolgreich
Dieses Mal war es eine Quiche mit Paprika und Porree. Ich spar mir die Erklärung wie man eine Quiche macht, denn das habe ich ja hier schon getan. Also den Teig und die Eiermasse - das ist hier genauso gewesen. Die Gemüsefüllung war einfach Speck, Porree und später dann Paprik in der Pfanne. In der Eiermasse war noch Koriander mit drin (frischer Koriander) und in das Gemüse ordentlich Kümmel. Da Juliana dieses Mal den Speck und das Gemüse geschmort hat, war auch nichts angebraten. Und der Teig war - dank etwas weniger Milch - auch deutlich fester und stabiler. Und irgendwie haben wir beide viel zu viel gegessen.
Stiivi / cubes. Mal für später geblogmarkt: eine OLAP Library in Python die auf SQL Datenbanken oder MongoDB aufbauen kann. Für so einige Sachen auf der Arbeit könnte das mal interessant werden.
Tree for policy-settings-basic in MeeGo Multimedia - MeeGo. Da immer mal wieder behauptet wird, Prolog sei so eine völlig esoterische Sprache die niemand im normalen Leben benutzen würde: der Teil von MeeGo (wir erinnern uns, das ist dieses Handset-Betriebssystem vom Nokia N900/N950/N9), der abhängig von Umgebungsbedingungen verschiedene Einstellungen triggert, ist in Prolog geschrieben. Und läuft so produktiv auf den Handsets.
Auto Refresh Plus - Chrome Web Store. Aus gegebenem Grund war mein Interesse an sowas gerade mal geweckt. Auf dem Mac hab ich natürlich etwas komfortablere Werkzeuge, aber um einfach mal nur eine Webseite zu refreshen bis sie eine definierte Änderung hat, reicht das Teil hier allemal.
DropKick - a jQuery plugin for beautiful dropdowns. Sieht nett aus, auch wenn es natürlich hauptsächlich optisches Gimmick ist. Aber manchmal sind optische Gimmicks auch notwendig.
WordPress 3.2 now available. Update ausgeführt (und zum ersten Mal auch über den automatischen Update und ssh-Zugriff für den Update, da mein Webserver keine Schreibrechte auf den WP Code hat) und alles scheint problemlos geklappt zu haben, obwohl ich eine Reihe von Plugins benutze. Nett. Der Admin ist wirklich um einiges entschlackt worden, deutlich fixere Reaktionen.
Deshalb müssen wir Panzer an Saudi-Arabien verkaufen. Das unsägliche Interview hab ich heute morgen auch gehört. Dieses Gelüge und Gelaber von Politikern kann einem den ganzen Tag verderben. Der Moderator heute ist normalerweise nicht so mein Fall, aber beim Interview heute hat er einige Sachen gut auf den Punkt gebracht: "Moral ist was für Dummköpfe, die Gescheiten machen Geschäfte draus" - das ist die Denke von Pfeiffer und vermutlich noch einigen anderen in der Union. Das wir Gesetze haben, die Exporte von Waffen in Krisenregionen verbieten interessiert dabei dann nicht. Vermutlich würde er auch irgendwo einbrechen und die Wohnung leerräumen, wenn die Nachbarn ihm vorher zugestimmt haben.