CouchDB: The Definitive Guide. Und weil es so gut passt, hier der Link auf ein Buch zu CouchDB zum Online lesen. Gibts dort auch Online in Deutsch (und natürlich Englisch. Und auch Französisch). Die deutsche Version scheint aber nur unvollständig zu sein - man stößt immer wieder auf Englische Seiten.
Archiv 15.5.2011 - 1.6.2011
Simple JavaScript Applications with CouchDB - CouchApp.org. Interessanter Ansatz: ganze Anwendungen werden in HTML+CSS+JavaScript realisiert und direkt in der CouchDB gespeichert, persistieren ihre Daten ebenfalls in der CouchDB. Erinnert mich ein bischen an Frontier, nur dass eben hier CouchDB und JavaScript anstelle der Frontier Roots und UserScript eingesetzt werden. Der große Vorteil: wenn die Anwendung tatsächlich mit den eingesetzten Elementen auskommt, erhält man die leichte Skalierbarkeit sozusagen kostenlos dazu - denn CouchDB lässt sich leicht durch Starten mehrerer Instanzen skalieren. Klarer was es bedeutet wird es vielleich in diesem Tutorial.
Its About The Hashbangs. Gebloggmarkt, weil das eine recht gute Beschreibung ist was an diesen #! in Adressen falsch ist. Der Teil hinter dem # ist nur Clientseitig, der Server sieht den nie - jede Form von serverseitiger Umleitung und serverseitigem Routing fällt damit komplett aus. Auch serverseitige Zugriffskontrollen fallen weitestgehend aus, der Server sieht nur die Hauptseite. Für Single-Page-Anwendungen wie TiddlyWiki ist das alles ok - da ist alles in einem File schon drin und es ist der erklärte Sinn dieser Anwendungen so aufgebaut zu sein. Für Webseiten wie Twitter oder gar Newssites wie die von Gawker Media ist es einfach nur absurd. Twitter kann vielleicht wegen seiner banalen Struktur noch garantieren, dass die URLs auf Tweets auch mit #! auf Dauer funktionieren, in dem ein entsprechender JavaScript-Anteil auf Dauer in der Homepage drin bleibt (was aber schon ziemlich albern ist), aber Newssites werden früher oder später schlicht und einfach die alten #! URLs fallen lassen - und damit massiven Linkrot produzieren.
Function Reference/site url. Muss ich mal genauer durchgehen, denn wenn eine Site parallel unter http und https laufen soll, dann dürfen ja keine absoluten Bezüge mehr drin stehen, dann muss alles über diese Funktionen geroutet werden. Ein paar Plugins (jQuery Lightbox und Infinite Scroll) machen da auch noch Probleme, da werde wohl Bugreports fällig.
Shedding Bikes: Github's Favorite Joke. Warum social networks in Kombination mit Code und Geeks schnell zu asocial networks werden. Ein Punkt warum ich mich auch von Github weitestgehend fern halte - ich hab da einen account um Favorites zu setzen und Bugreports zu machen, aber meine Projekte lege ich lieber bei Bitbucket ab. Und selbst dabei bin ich sehr froh, dass Mercurial (wie natürlich auch Git) als verteiltes Versionssystem mir den Wechsel zu anderen Systemen oder den Wechsel auf selbstgehostete Seiten ermöglicht (Rhodecode wäre auf Dauer mal sinnvoll dafür zu installieren). Update: Github reagiert und baut endlich Blocking ein.
SSL and Cookies in WordPress 2.6 « Ryan Boren. Zwar ursprünglich für Wordpress 2.6 geschrieben, aber immer noch gültig. Bei mir musste ich noch ein bischen Hacken, da mein Wordpress-Server nicht direkt zum Netz steht, sondern hinter einer Firewall (iptables mit DNAT hat geholfen), aber jetzt habe ich ordentlich gesicherte Admin-Cookies und bin damit besser gegen WLAN Sniffer an öffentlichen Hotspots geschützt. Die Wordpress-Idee ist wirklich nett - zwar keine 100% Sicherung, da mit meinem Login-Cookie immerhin Kommentare unter meinem Namen gepostet werden können, aber durch die Cookie-Trennung ist zumindestens die Administration geschützt. Beisst sich bei mir aber mit dem Safer Cookies Plugin, das ich vorher benutzt habe um meine Cookies wenigstens auf die IP festzunageln. Zusätzlich gibt es noch einen Patch der nach 3.1 gegangen ist und es ermöglicht auch das Login-Cookie abzusichern.
cloud9 ist die Software hinter Cloud9ide.com - einer IDE, die komplett im Browser läuft und in JavaScript auf Basis von Node.js programmiert ist. Ein interessantes Projekt, in der aktuellen Version wird auch ein Offline-Modus angeboten, man kann also problemlos Projekte über den Browser auf seinem Server bearbeiten und im Offline-Fall (im Zug oder in WLAN-spartanischen Hotels im Schwabenland) dann lokal weiterarbeiten und später wieder resynchronisieren. Ich selbst bin ja IDE-inkompatibel, aber Programmierung im Browser fasziniert mich schon seit vielen Jahren, einfach weil man darüber von überall an seine Projekte rankommt, auch ohne seinen eigenen Rechner dabei zu haben. Falls ich es mir mal näher angucken will, jemand hat für Ubuntu eine Installationsanleitung geschrieben. Unterstützung für iOS Geräte ist auch schon in der Mache - also könnte das auch ein netter Weg sein an seine eigenen Projekte per iPad dranzukommen von unterwegs.
Hackers broke into Lockheed Martin. Holy cow, worst case Szenario. Wer wettet drauf dass jetzt die Cybersecurity-Gesetze in den USA verschärft werden, nachdem durch Angriffe auf Unternehmen aus der Rüstungsindustrie das ganze ja vermutlich als Frage der nationalen Sicherheit hochstilisiert werden kann?
Spring cleaning for some of our APIs - The official Google Code blog. Guter Beleg dafür, warum Cloud-Dienste schlichtweg eine dumme Idee sind als Basis für Projekte die irgendeine höhere Bedeutung als "rumspielen" haben. Der Anbieter dieser Cloud-Dienste und APIs kann diese nämlich einfach jederzeit einstampfen - und Google zeigt mal wieder wie man einer größeren Menge von Developern mit sowas ans Bein pinkeln kann. Ich kann da nur aus einem der Kommentare zitieren: Warum sollen wir überhaupt jemals wieder irgendein API von Google benutzen?
IPhone PPTP VPN – GRE Protokoll Probleme | it-fabrik blog. Argh. Genau daran sind meine Experimente gescheitert - das VPN tuts nicht über Edge - und vermutlich liegts einfach daran, dass Telekom GRE filtert (gegengeprüft über eine WLAN Verbindung und dann klappt alles problemlos). Wieso pfuschen diese doofen Mobilfunkanbieter auch im Netzwerk rum, die sollen einfach nur eine Verbindungsmöglichkeit liefern und fertig. Jetzt darf ich in WLAN Umgebungen denen ich nicht traue manuell das VPN anschalten, nur weil die Telekomiker meinen ich dürfte keine VPN Verbindungen über deren geheiligtes Netz aufbauen. Man soll das angeblich über einen anderen APN machen können, der öffentliche IPs vergibt und keine NAT-Kiste dazwischen hat, aber ob der dann mit dem Tarif als Flatrate abgerechnet wird, kann natürlich auch wieder niemand sagen. Ich hasse Mobilfunkanbieter und ihr protektionistisches Gehabe und ihre chaotische Netzstruktur.
clj-android. Und wenn ich schon dabei bin, auch gleich ein Framework für Clojure und Android. Ist allerdings alles scheinbar noch etwas roh (braucht zum Beispiel einen Fork von Clojure um ein paar Probleme mit Dalvik zu umgehen). Und nur zum Rumspielen mit Clojure für unterwegs ist vielleicht die Clojure REPL interessant.
scalaforandroid - Scala for Android. Und der Vollständigkeit halber auch ein Projekt zur Erstellung von Android-Anwendungen mit Scala. Scala braucht zwar auch eine große eigene Runtime-Library, aber in scalaforandroid wird ein Treeshaker (Proguard) eingesetzt, der bei der Paketerstellung nur die benutzten Klassen der Library überträgt und so das Volumen klein hält.
mirah/pindah - GitHub. Mirah ist eine Sprache, die von Ruby inspiriert ist, aber weiterhin mit statischen Typen arbeitet und daher näher am Java-Level von der Performance her liegt. Type-Inference nimmt den Typen aber die Schmerzen, weil man sich die Deklarationen oft sparen kann. Codemakros bieten darüber hinaus auch noch interessante Ansätze für interne DSLs. Pindah ist ein Framework und Toolset um mit Mirah Android-Applikationen zu schreiben. Mirah bietet gegenüber JRuby den Vorteil, dass keine eigene Runtime und keine dynamische Interpretation hinzukommt - die Anwendungen dürften also wesentlich näher an Java-Anwendungen von der Performance liegen.
Ruboto: Ruby on Android. Ein kleiner Artikel beim IBM Developernetwork mit einer kleinen Beispielanwendung in Ruby für Android. Ruboto hat im Moment noch das Problem von recht hohen Startzeiten für die Anwendungen und recht großer Applikationsgröße, da das ganze JRuby mit ausgeliefert wird.
Ruboto ist ein Framework und eine App für Android-Geräte. Mit dem Framework kann man Android-Apps in Ruby schreiben (auf Basis von JRuby, das allerdings im Gegensatz zu JPython tatsächlich mit dem normalen Ruby nicht nur mithalten kann, sondern bei der Performance durchaus auch mal vorne liegt) und mit der App kann man direkt in Ruby interaktiv auf dem Android-Gerät scripten. Vielleicht mal ein Grund mein Ruby-Foo zu entstauben ...
MS Optical Super Triplet Perar 3.5/35 Mark II. Neuauflage eines exotischen Objektives für Leica M - diesmal direkt M-Bajonett, nicht mehr Schraubanschluss mit Adapter. Reizen würde es mich ja schon, aber ich hab schon 35mm und mit dem Zeiss C-Biogon kann das Triplet dann doch eher weniger konkurrieren. Die Kompaktheit von dem Objektiv ist jedenfalls klasse. Ich hoffe die 200er Auflage ist schnell verkauft, damit ich nicht mehr in Versuchung komme.
Zotonic - Hmm, ob ich mir das mal angucken sollte? Ein CMS in Erlang, welches einige interessante Features auf der Liste hat - und so ein bischen in die Richtung zielt, die auch Drupal hat, also eher ein CMS Baukasten zu sein, als eine reine vorgefertigte Blogging-Lösung. Das Admin-Interface sieht auch recht aufgeräumt aus.
hij1nx/SugarSkull - GitHub. Weil ich letztens schon mal single-page JavaScript apps (ein Beispiel für diesen Typ Anwendung wäre TiddlyWiki) hatte: das hier ist eine einfache Library, die keine Voraussetzungen hat, mit der man einfaches Parsing und automatischen Funktionsstart für hash-routes bauen kann. Also im Prinzip sowas wie der Django URL Handler, nur eben in JavaScript und rein auf dem Client.
Seesaw - GitHub. Da mich GUI-Programmierung fast immer nervt, ist das hier ganz interessant: eine Clojure-Library die Swing in eine sehr viel kompaktere Form bringt. So dass man sich für einfache GUIs nicht mehr die Finger wund schreiben muss. Und da MCL-IDE ja jetzt auch Clojure unterstützt, wird es vielleicht ja doch mal Zeit sich das ganze näher anzugucken.
Tequila Suicide | Blogrebellen Kreuzberg. Weils so bescheuert ist, das es bescheuerter nicht mehr geht (und nur Versicherungsvertreter so blöd sein könnten es tatsächlich auszuprobieren, von daher ist Ergo fast schon zu glauben). Und naja, bei den Blogrebellen ist da noch ein lustiger Comic dazu.
Single Page Apps with Node.js. - blog.nodejitsu.com - scaling node.js applications one callback at a time.. ein paar interessante Projekte gelinkt von dem Artikel, die für Webanwendungen die in einer einzigen HTML-Seite leben interessant sind. Mal für später weggeblogmarkt.
llama font - say it in llama. Der Llama-Font. Dazu fällt mir eigentlich nix mehr ein. Irgendwer muss doch all die Llamas gemalt haben ...
Roundabout for jQuery by Fred LeBlanc. Netter Effekt, auch wenn ich im Moment nicht so genau wüsste, wofür ich ihn bräuchte (ok, man könnte es zur Anzeige von Bildern nutzen, aber ich persönlich ziehe da dann doch Lightbox oder ähnliches vor). Vermutlich ist es einfach nur ein Gimmick, aber manchmal ist sowas ja auch ganz brauchbar.
"Fassen wir zusammen: Die deutsche Polizei hat wegen einer vergangenen Protestaktion gegen die Website eines Engergiekonzerns, eine demokratische Partei kurz vor den Wahlen lahmgelegt, die demokratische Bewegung der Bürger in Spanien behindert und Anonymous-Operationen gegen Regime im mittleren Osten gestört. Alles in Allem war #Servergate somit ein sehr undemokratischer Tag in der Geschichte unserer Freunde und Helfer." - aus der Stellungnahme von Anonymous zu Servergate. Man mag davon halten was man will - die Reaktion der Polizei ist mehr als fragwürdig. Da ist wohl ein banaler Anlass einem Staatsanwalt ein bisschen zu günstig unter die Finger gekommen. Die Alternative wäre eklatante Inkompetenz, sowohl bei der Beurteilung des Anlasses als auch bei der Beurteilung der Auswirkungen. Und so langsam sieht das ganze noch schlechter aus, denn es gab nicht einmal ein Rechtshilfeersuchen aus Frankreich, sondern nur die Ankündigung eines solchen.
Cloud Foundry - Make it Yours!. Interessantes Projekt zum Aufbau einer auf Ruby aufbauenden Cloud-Plattform. Der Source ist frei auf Github zu finden. CloudFoundry ist wohl das, was unter ActiveState Stackato läuft (bei denen dann Perl und Python unterstützt werden). So eine private Cloud kann auch für eigene Projekte ganz interessant sein, weil man dann zu Hause oder unterwegs lokal entwickelt und der Deploy auf den eigenen Rootserver simpel und einfach ist. Irgendwann will ich mir sowas glaub ich mal einrichten (zur Zeit wird bei mir jeder Service wieder individuell eingerichtet, das ist auf Dauer durchaus nervig).
AndTidWiki | mgBlog. Noch zur Ergänzung meiner TiddlyWiki Links, es gibt natürlich auch eine App für Android, mit der man TiddlyWiki auf Telefonen und Tablets laufen lassen kann. Basiert auf dem gleichen mobilen Plugin wie die iOS Version (logisch, da beide Plattformen ja WebKit als Kern einsetzen).
Introducing JetBrains dotPeek - dotPeek - Confluence. Für Neugierige, die in .NET Assemblies reingucken wollen (und für Mono Assemblies wohl auch, aber da ist ja oft der Source sowieso verfügbar).
TiddlySpace/tiddlyspace. Und weil ich gerade TiddlyWiki interessant finde: das Projekt hier ist ein Hostingprojekt für TiddlyWikis, die dort mit Benutzern verknüpft werden können und untereinander vernetzt werden können - klingt nach einer interessanten Plattform für Zusammenarbeit an Projekten zum Beispiel (also Projekte bei denen es nicht um Code geht - dafür gibts ja Github und Bitbucket). TiddlySpace ist auch eine direkte Plattform auf der man sich anmelden kann, oder man greift sich hier einfach deren Opensource Projekt und hostet eben selber.
TWMobile. Apropos TiddlyWiki - yep, gibts auch für iOS Geräte. Benutzt übrigens Phonegap zur Erstellung der App. Der Link vorne geht auf die Benutzergruppe, hier ist aber auch ein Link direkt in den AppStore. Ziemlich interessant, weil in TiddlyWiki auch automatisch Plugins und ähnliches in JavaScript möglich sind und durch PhoneGap damit dann erweiterte Zugriffe auf iPhone-Hardware möglich wird. Zur Zeit ist die Integration mit Dropbox noch etwas mager: man muss Files zwischen Apps hinundher schicken. Aber da bei TiddlyWiki alles in einem HTML File steckt, ist das ja nicht so ein großes Problem. Ermöglicht jedenfalls auf iPad und iPhone und Desktop immer die gleiche Oberfläche für ein kleines Desktop-Wiki zu haben. Und zwar eines, das auch noch ganz nett aussieht. Und das zusätzlich die onboard Programmierung in JavaScript ermöglicht. Klingt nach nettem Spielzeug!
QuickSilver Network. Hmm, hatte ich das schon? Egal, ist cool. Und zwar ist es eine Smalltalk-ähnliche Entwicklungsumgebung, aber mit JavaScript als Sprache und im Webbrowser anstatt in einer Anwendung. Allerdings alles noch sehr roh und einige der Sachen tun nicht so richtig (zumindestens im Safari), aber irgendwie trotzdem nett. Irgendwie könnte ich mir jetzt vorstellen, dass jemand das mit TiddlyWiki verheiratet (für die Persistenz) und dann daraus ein JavaScript Imagesystem ala alten Smalltalk-Systemen machen könnte, nur halt im Web. Wäre irgendwie witzig. Sinnlos, aber witzig.
Urteil: Sharehoster müssen externe Linksammlungen prüfen. Das ganze klang irgendwie absurd, meine erste Reaktion war "Landgericht Hamburg" - und siehe da, es ist das LG Hamburg. Und es ist so absurd, wie vermutet. Und im Falle von Sprüchen des LG Hamburg glaube ich auch nicht unbedingt, dass die Reporter das bloß falsch wiedergegeben haben. Hamburg ist Deutschlands Texas.
On TermKit. Ein ziemlich cooles Projekt zur Neu-Erfindung von Terminals. In diesem Fall wird der Output als HTML gemacht und das Terminal wird nicht als einfache Konsole sondern als Browserfenster gerendert. Dadurch kann man zum Beispiel Verzeichnislisten grafisch machen oder Bilder direkt ausgeben. Das ganze geht auch auf Sachen wie Pipes ein und auf die Idee wie man Daten zwischen Werkzeugen transportiert, so das sie alle damit universell arbeiten können - hier kommt JSON zum Einsatz. Das ganze macht durchaus einen durchdachten Eindruck.
AI art | painting robot | art | expert systems. Mal was anderes - ein richtiger Roboter der mit Lisp (also zumindestens das Prototyping) gesteuert mal. Also nicht so ein virtueller Roboter ala Turtlegrafik, sondern richtige Hardware die sich bewegt.
xmlisp - eXtreme Media Lisp: Rich media cross-platform programming for 3D (OpenGL) and 2D applications. Hatte ich glaube ich schon mal, bin mir aber nicht sicher. Egal, Wiederholungen sind ja nix ungewöhnliches, und das hier ist wirklich interessant - eine Lisp-Umgebung mit besonders guter Unterstützung für 2D und 3D Daten. Hat noch eine ganze Menge mehr auf der TODO - das Ziel ist eine Lisp-Umgebung speziell für Spieleprogrammierung und andere grafische, interaktive Programme. So ein bischen wie Processing.
MilkPack - Edgar Gonçalves. Interessantes Projekt das eine Taskliste implementiert, die mit Remember-the-Milk im Internet kommuniziert. Das interessante daran: es ist in Common Lisp geschrieben und nutzt intensiv die Objective-C Bridge für OpenMCL.
michaelmacinnis/oh. Eine Shell in Go. Die Shell hat einige interessante Features, zum Beispiel Prototyp-basierte Objektorientierung, first-class Funktionen und explizite Kanäle (was andere Shells implizit hinter Pipes liegen haben). Sieht auf den ersten Blick ganz interessant aus.
Javascript PC Emulator - Technical Notes. Ja, ein PC Emulator. Basiert auf QEmu, also durchaus ausgereifter Code. Bootet Linux im Browser. Weils geht.
Infinite Scroll WordPress Plugin - netter Effekt, bei Erreichen des Seitenendes wird automatisch per Javascript die nächste Seite nachgeladen und eingemischt - also bauen sich Seiten endlos auf, bis alle Inhalte des Blogs da stehen. Facebook und Flickr machen das ja auch seit einiger Zeit und ich finde es irgendwie besser als diese "ältere Posts" und "neuere Posts" Links. Ohne Javascript sollten die Links weiterhin kommen, Suchmaschinen indizieren auch weiterhin alles dadurch (wobei dabei ja eine Google Sitemap deutlich hilft), von daher sollte es keinen Schaden verursachen.
Lightroom Developer Center. Weil ich mir das demnächst mal wieder genauer angucken will, vielleicht mache ich mir ja doch noch mal ein eigenes Plugin zum einfachen Sync nach Wordpress. Und Lua ist ja nicht so eine schreckliche Sprache.
Neulich auf Flickr
Ich habe auf Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert.
Microsoft Small Basic. Auf seltsame Weise nostalgisch. Ein Basic im Stile von QBasic, nur für Silverlight und den Browser mit Libraries für Grafikausgaben und ähnliches. Im Prinzip sowas wie Processing, nur eben .NET statt JVM und Basic statt Java.
Pressbox « WordPress Plugins. Wollte ich mir die ganze Zeit selber bauen, aber jetzt gibts das schon fertig. Könnte ich mir mal angucken - damit kann man Bilder von der Dropbox auswählen und in Posts einfügen. Da ich die Dropbox gerade für Bilder viel verwende, wäre das schon recht praktisch - allerdings muss ich erst gucken ob das Bild dann auf den Wordpress-Server gebracht wird, oder ob es auf der Dropbox verbleibt - ich will meine Mediafiles auf meinen eigenen Servern liegen haben.
Teures Gesundheitswesen: Kassen rechnen mit Zusatzbeitrag von 70 Euro. Komisch, wie schnell das ganze nur noch darum geht, wie man die Kassenmitglieder möglichst heftig abzocken kann und nicht mehr darum, nur temporär der knappen Kasse einer Kasse zu helfen. Und ganz klasse wie immer wieder von der Politik gesagt wird, man müsse ja nur auf eine zusatzbeitragsfreie Kasse wechseln. Wie denn, wenn demnächst alle Kassen da zugreifen? Und natürlich darf das alles der Arbeitnehmer selber bezahlen. Damit auch morgen noch die Pharmaindustrie, Ärzte und Apotheker kraftvoll in Arbeitnehmertaschen greifen können. Und die Prolethiker in Berlin halten schön den Steigbügel.
Leistungsschutzrecht: Bundesjustizministerin über eine Abgabenpflicht für Zitate. Wieder einmal hilft die Politik den Internet-Nicht-Verstehern und Rechteabzockern in Firmen mit kaputtem Geschäftsmodell auf Kosten der Arbeit anderer Geld zu machen. Und so ganz nebenbei wird das Zitatrecht vernichtet. Denn glaubt wirklich jemand, dass "kommerziell" nicht ganz schnell zu "geschäftsmäßig" und dann über juristische Spitzfindigkeite zu "jeder Blogger" wird? Reicht ja schon Werbung auf dem eigenen Blog um ganz schnell als kommerzieller Anbieter betrachtet zu werden. Und ganz toll natürlich die Idee, eine weitere Verwertungsgesellschaft für den Quatsch einzuführen, die ja auch gleich wieder ordentlich bezahlt werden will. Irgendwann müssen wir dann wohl die Gaslieferanten bezahlen wenn wir furzen wollen.
ZenphotoPress ist ein Plugin für WordPress mit dem man auf Bilder und Galerien in ZenPhoto von WordPress aus zugreifen kann. Da man bei ZenPhoto ganze Ordner per FTP oder anderen Wegen hochladen kann (z.B. auch einfach in dem man das Albums-Verzeichnis in die Dropbox verlinkt) und damit Bilder recht simpel in Galerien landen, könnte man so auch schnell und simpel auf diese Bilder in WordPress zugreifen. Wär vielleicht mal was als Bastelprojekt, da ich immer noch auf der Suche nach simplen Wegen bin, wie ich aus Lightroom heraus mein Fotoblog füttern kann.
From Me To You. Faszinierende nicht-ganz-Fotos und nicht-ganz-Filme. Ein bisschen Hintergrundinformation, wie diese GIFs entstehen. Und noch eine andere Site, die ähnliches macht.
Dropbox Lied to Users About Data Security, Complaint to FTC Alleges. Nur nochmal als Erinnerung: wer sowas wie Dropbox (oder jeden der anderen Dienste mit vergleichbarer Funktion) benutzt, sollte clientseitig verschlüsseln (auf Macs bieten sich sparse Bundles an), wenn es kritische oder persönliche Inhalte sind. Denn selbst wenn ein Dienst verspricht, alles zu verschlüsseln und niemand könne die Daten lesen, kann dieser Dienst auch einfach lügen. Oder eine falsche Implementierung haben. Die Deduplizierung, das Foldersharing und die Tatsache, dass seit einigen Versionen auf jedes File eine public URL erzeugt werden kann - und damit in beiden Fällen Leute auf Files Zugriff bekommen, denen man ja nun nicht sein Passwort verraten hat - sollte klar machen, dass Dropbox zwangsweise dazu in der Lage sein muss serverseitig zu entschlüsseln. Was natürlich die falsche Präsentation in deren Werbeseiten nicht besser macht - klar, es war nur weglassen von Informationen, aber bei Sicherheitsaussagen sagt man lieber etwas mehr um klar zu machen was man tatsächlich garantiert. Wenn man wesentliche Informationen weglässt, braucht man sich nicht wundern wenn man (zu Recht!) als Lügner hingestellt wird. Und gerade in den USA könnte sowas eine Firma ziemlich in Bedrängnis bringen.
match Technical Services. Oder auch "Pimp your Leica" - denn der liefert ein paar interessante Zubehörteile (Okularlupen, Daumenhalter, albern aussehende Softreleases) und das praktische M-Coder Kit, mit dem man die Kodierung an den Leica Linsen (oder auch Fremdlinsen) zur automatischen Erkennung an der M8/M8.2/M9 selber anbringen kann (temporär, da die Farbe abreibt bei Wechseln). Ich überlege noch, ob sich das lohnt - die M-Linsen (und die Zeiss-Linse), die ich habe, zeichnen sich durch sehr geringe Abweichungen vom Optimum aus. Sowohl was Verzeichnung als auch Vignettierung angeht (hat halt Vorteile, wenn man auf ultra-lichtstark verzichtet), von daher hatte ich bis jetzt noch nicht das Gefühl, ich bräuchte die Korrekturen aus dem Objektiv-Profil.
Variochromat Homepage. Weil ich den Laden schon wieder mal vergessen hatte und gesucht habe, wo verflixt ich damals die digitale Ausbelichtung auf Baryt Papier habe machen lassen. Ergebnis war übrigens ziemlich gut, speziell wenn man berücksichtigt, dass ich da ein JPG aus einer Kompaktkamera hingeschickt habe (aus der Ricoh GRD II, sogar ein unbearbeitetes - ich schreck halt vor nix zurück!).
The Best Street Photographer You've Never Heard Of - sollte jeder, der sich für Streetphotography interessiert, angucken. Auch ruhig mal die Links durchstöbern in dem Artikel.