Folgenschwerer PSN-Hack: Persönliche Kundendaten kopiert. Jetzt ist also raus, warum PSN so lange offline war (nicht das es mich sonderlich betroffen hätte - hab keine Playstation - aber die Stille rund um die Downtime war schon seltsam).
Archiv 6.4.2011 - 27.4.2011
Photosmith – The Grand Tour | Photosmith – the iPad mobile companion for Adobe Lightroom. Hmm - interessanter Ansatz. Eine App, die mit Lightroom über ein Plugin synced und das Erfassen von Metadaten und Bewerten von Bildern auf dem iPad einfacher macht. Allerdings benutze ich ja ein MacBook Air und das ist eigentlich schon kompakt genug für den Zweck - und hat den Vorteil einer echten Tastatur (für Metadatenerfassung nicht unbedingt falsch) und kann Lightroom direkt ausführen. Aber für eine Urlaubsreise wärs vielleicht ganz cool - Bilder importieren über CCK und dann dort taggen und später dann übertragen.
Lightroom Auto Sync: HOW to use it. Huch. Ich benutze Lightroom ja schon lange, aber das war mir nicht bekannt - man kann eine automatische Synchronisation von Einstellungen aktivieren, so dass man bei Änderungen an Bildern einer Reihe zwischen diesen Bildern springen und Änderungen machen kann, aber diese auf alle Bilder übertragen werden. Sehr praktisch, wenn man einen konsistenten Look für eine Bilderreihe will, aber mit allen Bildern etwas experimentieren muss, um zu sehen was dieser Look werden wird.
Piroggen (vegetarisch, und so garnicht russisch)
Oy, das war eine richtig komplizierte Nummer. Nicht wegen der Sachen die reinkommen, das war eher banal. Auch nicht die Füllung zu bereiten, auch simpel. Aber dann diese Piroggen formen und falten und dabei möglichst auch einiges an Gemüse reinzukriegen in die kleinen Biester, da war dann doch schon höhere manuelle Fertigkeit gefordert. Naja, ab und zu muss man auch mal in der Küche basteln. Übrigens sind das keine Hefeteig-Piroggen - das ist eher so eine Art Mürbeteig. Der Grund war, dass ich fand das passt besser zu der Füllung. Die war nämlich eher an einem Gemüsekuchen orientiert.
Was rein kommt:
- 225g Mehl
- 145g Margarine
- 1/2 TL Salz
- 2 Eier
- 3 kleine Paprika
- eine Handvoll schwarze Oliven
- 1 Gemüsezwiebel
- ein kleines Bund Lauchzwiebeln
- ein paar Knoblauchzehen (nach Geschmack)
- Basilikum und Oregano, Pfeffer, Salz
- noch ein Ei für die Entmontage
Die Zubereitung dann selber (also die Einzelteile):
- Mehl, Eier, Salz und Margarine zu einem Teig kneten
- Teig für eine Stunde im Kühlschrank verschwinden lassen
- Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken
- Paprik kleinschnipseln
- Oliven kleinschnipseln
- Ofen auf 200C vorheizen
- Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten
- Paprika mit in die Pfanne, 5 Minuten schmoren
- Oliven mit in die Pfanne, würzen, zusammen nochmal ein paar Minuten schmoren
- Pfanne zudeckeln und nach hinten schieben (gart dann noch etwas nach)
- das dritte Ei trennen nach Eiweiß und Eigelb
- den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen
- mit einer großen Tasse Runde Stücke stechen (meine hatten so 10cm Durchmesser)
- die Ränder mit Eiweiß bepinseln (als Kleber)
- Gemüse in die Mitte des Teigkreises geben und halb zusammenfalten, Ränder zusammendrücken
- das ganze treiben bis Teig und/oder Gemüse alle ist
- die gefalteten Piroggen dann mit Eigelb bestreichen von oben
- und das ganze für 20 Minuten bei 200C backen
Das Gefalte war schon ziemlich kompliziert. Der Teig muss recht dünn sein, sonst hat man hinterher mehr Teig als Inhalt, das ist dann ja auch eher doof, also ist der Teig halt empfindlich und das Falten und klappen komplizierter. Und der Teig soll zu bleiben - meine sind aufgegangen, ich hab die Seiten nicht gut genug verklebt (evtl. mit einer Gabel nachdrücken habe ich als Tip gelesen - leider erst als meine schon im Ofen waren).
Nach Möglichkeit sollte man das Gemüse früh zubereiten und dann auf den Teig im Kühlschrank warten, dann ist das Gemüse auch nicht mehr so warm - macht das Einwickeln einfacher. Und die Füllung kann man natürlich ganz frei Laune ändern - z.B. eine mit Hackfleisch ist klasse, Kohl ist klassisch, aber auch andere Gemüse gehen - muss alles nur klein genug geschnippelt werden, damit man falten kann.
The plan for mods : The Word of Notch. So sollten andere Spieleschmieden auch mit Mods umgehen. Nicht die Leute, die auf deinem Game aufbauen verklagen, sondern sie offen aufnehmen. Notch gibt gleich den ganzen Source dafür raus an Mod-Entwickler.
tvon / python-wordpress. Und um Posts und Bilder in Wordpress zu kriegen, könnte ich hiermit arbeiten - eine Python Library, die diverse Wordpress Funktionen zur Verfügung stellt. Allerdings gibts die in verschiedenen Versionen, in verschiedenem Zustand der Nicht-Pflege, muss ich also mal drübergehen und gucken ob alles so läuft wie ich es will.
Backing Up Flickr. Weil ich grade drüber gestolpet bin (ich suche nach Wegen um Flickr-Uploads automatisch auch in die Mediathek von Wordpress zu schieben, vorzugsweise vom Server aus, ohne dass ich immer nur manuell aktiv werden muss. Dazu müsste ich eigentlich das hier mit Wordpress-Funktionen verheiraten (es ist ein Python-Script, welches Flickr Bilder in Verzeichnisse sichert). Die Backup-Funktionalität tuts übrigens. Vielleicht auch garnicht so eine blöde Idee, einfach ab und an mal seinen Flickr-Account zu sichern ...
AWS Developer Forums: Life of our patients is at stake - I am ... - ich hoffe mal, das ist ein Fake, aber ich fürchte es ist tatsächlich so, das da eine Firma lebenswichtige Monitoringsysteme für herzkranke Patienten auf EC2 betrieben hat, ohne mehrere Availabilityzonen zu nutzen oder einen Ausfallplan zu haben ....
Real World Minecraft. Jemand baut Papp-Blöcke in 1x1x1m nach den Ideen aus Minecraft und diverse andere Sachen rundherum und macht daraus eine Installation. Schon schräg, sowas. Ob der Creeper in RL auch explodiert ist?
Alex Levinson hat da so ein oaar Kommentare zu der "neuen" Entdeckung der gesammelten Geodaten auf dem iPhone. Neben der Feststellung, dass nicht Aplle die Daten sammelt, sondern nur das eigene Device und der eigene Rechner des Besitzers ist recht interessant, dass diese "neue" Entdeckung so bekannt war, dass Alex darüber auff Konferenzen geredet hat und es Ende Dezember 2010 schon in seinem Buch über iPhone Forensics beschrieben hat. Gedrucktes Buch. So eins von denen aus Papier. Sowas, das Forscher eigentlich Lesen sollten, wenn sie Diinge untersuchen. Damit sie sich nicht lächerlich machen, wenn sie gehypte Artikel über längst bekannte Themen schreiben, ohne auf vorherige Forschungen zu dem Thema zu verweisen ...
Leica Summilux 35mm / 1.4 ASPH FLE. Hat mal jemand 3700 Euro für mich über? Ich leider nicht, und soviel würde mich das Schmuckstück kosten. Werd ich wohl weiter bei meinem 700 Euro Zeiss C-Biogon 35/2.8 bleiben, fehlen halt zwei Blenden Lichtstärke.
Münster bekennt Farbe
Im Frühling explodieren die Farben in Münster - viele Kirschbäume, Rhododendronsträucher und Magnolienbäume in den öffentlichen Anlagen und in den Vorgärten (ja, in Münster haben tatsächlich auch viele Stadthäuser noch Vorgärten mit echten Pflanzen anstelle von Betonplatten!), selbst Kellerfenster direkt zum Bürgersteig kriegen ein paar Blumen spendiert. Im Winter vergisst man fast wie schön die Stadt sein kann. Der Titel leitet sich aus einer regelmäßigen Pflanzaktion der Stadtgärtner ab - und findet sich z.B. auch als gepflanzte Anlage an der Promenade bei der Aegidii-Straße.
Natur erobert Geschichte
Fand ich einfach nur interessant, wie sich da ein vorwitziger Strauch am Denkmal angesiedelt hat.
Zwinger in Münster
Der Zwinger in Münster ist ein alter Geschützturm aus dem frühen 16. Jahrhundert, der unter anderem wärend des zweiten Weltkrieges als Gefängnis und Hinrichtungsstätte der Gestapo benutzt wurde. Heute ist er ein Teil des Stadtmuseums. Die Zwingerbezwingerin ist eine Ganesha-Statue im Garten eines Hauses auf der anderen Seite der Promenade, gegenüber des Zwingers.
Patentklage: Google wegen Linux-Servern in erster Instanz verurteilt. We glaubte der Patentschwachsinn wäre nicht mehr zu toppen kriegt hier das neueste Beispiel dafür, dass Patente auf Algorithmen und Datenstrukturen hirnrissig sind. Ganz besonders, wenn sowas dann vor Geschworenengerichten verhandelt wird, als ob Patentverletzungen was wäre, das von der "Volksseele" beurteilt werden könnte.
Kodak DC20 Datenblatt. Meine erste digitale Kamera. War schon irgendwie lustig. Die Wayback-Machine hat meine alte Homepage noch archiviert, auf der ich eine Bildergalerie aus Münster mit der Kamera gemacht habe.
Die Bezirksregierung Düsseldorf definiert verbotene Unterhaltung als Veranstaltung, "die angenehmen Zeitvertreib, Geselligkeit sowie Erholung und Entspannung vermitteln soll". Ausnahmen können zugelassen werden für religiöse oder weihevolle Veranstaltungen.
via Diskussion um Karfreitagsruhe. Soviel zum Thema Säkularisierung.
Gondor — effortless production Django hosting. Hmm, das klingt recht interessant - ein Tool zum einfacheren Deployment inklusive Datenbankmigrationen (über South). Soviel ich das verstehe ist es aber an deren Infrastruktur gebunden - also eher eine Alternative für die Google AppEngine, direkt auf Python aufbauend.
Kodak 760m Review. Und ein anderer Kamera-Exot: die Kodak ohne Antialiasing und ohne Bayer Filter. Also rohes Schwarzweiß, direkt aus dem Chip. Ich würde mir wünschen man könnte seine Kameras heute mit ohne Bayer bestellen - denn Schwarzweiß macht einfach Spaß.
Minolta Dimage RD3000 Digital Camera Review: Intro and Highlights. Weil wir heute drüber gesprochen haben im Büro - eines der interessantesten Kamerasysteme, das sich nie durchgesetzt hat. Sozusagen der Vorläufer von dem was heute Micro 4/3 ist, oder das Sony NEX System darstellt. Und zwar eine digitale Spiegelreflex für das Minolta APS SLR System.
Broadway update 3 « Alexander Larsson. Keine Ahnung wie ich das benutzen will oder wofür, aber ich will! GTK+ Anwendungen als Client-Server App mit Oberfläche im Browser laufen lassen - und Gimp tuts schon. Crazy.
Ratingagentur stellt Bonität der USA infrage. Vielleicht werden diese ominösen Ratingagenturen ja Geschichte wenn sie sich mit den USA anlegen. Denn eines ist ja klar: sobald die von der USA so propagierte freie Marktwirtschaft die USA selber trifft, sind die ganz fürchterlich empfindlich. Solange die Ratingagenturen nur unwichtige (aus Sicht der USA) europäische Staaten an den Rand des Abgrunds treiben, ist das ja völlig wurscht.
Snooping: It's not a crime, it's a feature. Das tolle neue Foto-Netzwerk Color? Das schaltet euer Mikrofon an um über Geräusche ein weiteres Indiz für Lokation zu haben. Habt ihr doch sicher damit gerechnet, dass eine Foto-Sharing-App für das iPhone nebenbei mithört, oder?
Jess, the Rule Engine for the Java Platform. Falls man mal eine Rules-Engine für Java braucht, Jess basiert in den Ideen auf dem Kern von CLIPS, welches ja nun schon seit einiger Zeit existiert (so Mitte der 80er), integriert aber eben in die Java-Welt. Eine Alternative wäre da auch noch Hamurabi, einer in Scala geschriebenen Rules-Engine die mit einer integrierten DSL mit Scala-Sprachmitteln aufwartet.
Evolutie test. Evolutionärer Algorithmus in JavaScript mit Visualisierung in processing.js - gestartet wird mit einem zufälligen String, die Evolutionsfunktion ist die Edit-Distanz zum Zielstring und die Evolution ist halt das was dabei passiert - die Visualisierung zeigt die Streuung und die Konvergenz zum eingegebenen Zielstring.
Re: Factor: Mail with GUI. Schön zu sehen wie ein allgemeinerer Ansatz für GUIs den Code schön kompakt macht - das ganze erinnert mich sehr stark an CLIM von der Struktur.
Quiche Ratatuille
Tja, ich hatte von gestern noch eine ordentliche Portion Ratatuille über - und ich wollte nicht wieder Nudeln essen (und Reis ist keiner da). Also habe ich mal geguckt was man so für eine Quiche braucht und festgestellt, das ist mehr oder weniger alles da. Also einfach die wenigen fehlenden Sachen vom Bahnhof mitgebracht und losgelegt. Das ging rein in die Quiche:
- 250g Mehl
- 110g Margarine
- 1 TL Salz
- 50ml Wasser
- 1+3 Eier (eines für den Teig und 3 für den Deckel)
- 125ml Milch
- 200g Schmand
- Gewürze
- Ratatuille (hatte ich ja noch von gestern, aber ehrlich - geht eigentlich mit jeder Gemüsepfanne)
Die Zubereitung ist auch recht simpel:
- 1 Ei, das Mehl, Wasser, Salz, Margarine zusammen mischen und zu einem Teig kneten (so ein Dreimix ist echt praktisch)
- Teig als Klumpen in Folie wickeln und in Kühlschrank für 30 Minuten
- Ofen auf 200 Grad vorheizen
- 3 Eier, Milch, Schmand mixen und würzen (probieren was und wieviel an Gewürzen rein soll)
- wenn Teig aus Kühlschrank kommt, diesen in eine Springform geben und so verteilen (mit der Hand drücken), dass er den Boden und den Rand bedeckt - ca. halb hoch am Rand
- Teig unten im Boden anstechen mit der Gabel und dann ca. 15 Minuten vorbacken
- Kuchen raus und Ratatuille reingeben und verteilen
- Eiermasse drübergießen, so dass das Gemüse gut bedeckt ist und bis zum Rand der Kuchen gefüllt ist. Nicht drübergießen, gibt sonst unter Umständen Schweinkram im Ofen (nicht jede Springform ist dicht).
- 30 - 40 Minuten backen (35 warens bei mir)
Das Ergebnis war erstaunlich gut. Ein Fehler den ich gemacht habe: der Teig war in den Ecken doch etwas dick und das schmeckt dann nicht so ganz toll, einfach weil der Teig selber ja recht banal ist. Aber das kriegt man mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl auch hin. Und die Eiermasse kann ich ruhig stärker würzen, das war auch etwas wenig (ok, ich bin ja eher ein Wenigwürzer, für mich wars also ok, aber Juliana würde sicherlich schimpfen). Auf jeden Fall eine geniale Gemüsepfannenzweitverwertung.
Allerdings ein Problem hab ich noch: von gestern hatte ich nur eine Portion Ratatuille über. Jetzt hab ich 3/4 Quiche über ... (ich glaub ich weiß, was ich diese Woche zwischendurch esse)
Und weil ich grade von Schleuse schreibe ...
... die wird derzeit umgebaut (verbreitert). Und ich fürchte, das hochmoderne Ergebnis wird mich nicht so begeistern wie die alte Schleuse. Die alte hatte wenigstens Charme. Die Baustelle selber ist natürlich allein schon wegen ihrer Größe interessant, trotz allem.
Münster. In Schwarzweiß.
Jaja, doofer Titel, aber mir fällt einfach nix anderes dazu ein. Sind halt ein paar Ecken die mir einfach gefallen haben als Schwarzweißbilder. Irgendwann muss ich mir mal einen Weg einfallen lassen, wie ich Fotos auch ohne Titel und Text in meinem Blog präsentieren kann. Bilder mit der M8 und dem C-Biogon 2.8/35. Das entwickelt sich langsam zu meinem Lieblingsobjektiv an der M8.
Toshiba releases self-erasing drives. What could possibly go wrong.
Is Chernobyl a Wild Kingdom or a Radioactive Den of Decay?. Über die Legende, dass Tschernobyl heute ein Paradies für Tiere ist - die Untersuchungen deuten eher darauf, dass es eine Todesfalle ist und nur deshalb die Tiere dort sind, weil sie aus umliegenden Gebieten dort hineinwandern - schließlich können sie ja keine Radioaktivität sehen und die Folgen der Strahlung dort sind eher heimtückisch, weil sie die Fortpflanzung massiv behindern. Oh, und die ganze Region soll laut Beschluss diesen Jahres für den Tourismus geöffnet werden ...
VirtuaWin - Virtual Desktops for Windows. Weil gerade jemand fragte, ob es sowas gibt. Ich brauchs ja nicht. Ich benutz ja ein Betriebssystem.
Re: Factor: XKCD. Wer einen Eindruck in eine der verrückteren Sprachen haben will - John Benediktssons Blog hat eine Menge an Beispielschnipseln in Factor, die üblicherweise direkt in der Factor REPL benutzt werden können (oder überschaubare Vokabularerweiterungen erstellen). Mich beeindruckt immer wieder die Kompaktheit von Factor-Code. Johns Code hat auch den Vorteil, das ich in der Regel gut verstehen kann, was da passiert - Slavas Code zum Beispiel ist da oft deutlich idiomatischer und dadurch kryptischer für mich. Liegt aber sicherlich auch daran, dass Slava in der Regel über Internas der Sprache schreibt, während John einfach kleine Spielereien beschreibt.
Deutlich erhöhte Strahlung in der Asse. Wieso glauben eigentlich immer noch Atomkraft-Vertreter die Atomkraft vertreten zu müssen, wenn wir nicht mal in der Lage sind ein Lager für schwach und mittel radioaktive Materialien wie die Asse sicher und ohne Probleme zu betreiben? Schliesslich ist das doch ein Lager in einem hochindustriellen Land, das nach Behauptung der Atomkraft-Vertreter die höchste Kompetenz bei Atomkraft habe. Wieso muss erst in Japan ein Reaktor abfackeln damit die Leute kapieren, dass unsere heile Atom-Welt gar nicht so heile ist? Wo wir doch die Probleme alle schon lange vor der eigenen Tür (und dahinter!) haben?
Akka Project. Und das hatte ich definitiv schon mal auf dem alten Blog, aber egal, im Fernsehen wird auch dauernd alles wiederholt. Und bei Akka hat sich ein Haufen getan in der letzten Zeit und es etabliert sich immer mehr als die zukünftige Plattform für ausfalltolerante Systeme auf der JVM. Viele Parallelitäten in den Ideen mit Erlang, aber eben mit der JVM-typischen breiteren Plattform (gibt einfach kaum was wofür es nicht irgendeine Klassenbibliothek für Java gibt und damit auch für Scala). Sehr interessant: Akka bringt eine Implementierung von Software Transactional Memory für die Java-Plattform.
Programming Scala. Hatte ich glaub ich schon mal, aber egal: das zweite online frei verfügbare Buch über Scala, über das ich heute gestolpert bin. Kann man ja auch gegenlesen mit dem anderen, ist aber auf ähnlichem Sprach-Stand (also vor 2.8).
ScalaQuery. Ja, Scala-Day heute. Eine der Sachen die mir bisher fehlten war eine gute Integration von Datenbanken, die von den DSL-Features und der Typsicherheit von Scala auch Gebrauch macht. Also nicht einfach nur per JDBC SQL durch die Gegend schicken, sondern sowas wie LINQ, nur eben für Scala. Das hier sieht schon recht nett aus.
Programming in Scala, First Edition. Und weil ich gerade Scala habe: die erste Auflage von Programming in Scala ist jetzt frei im Web verfügbar. Natürlich fehlt einiges das mit der aktuellen Scala-Version reingekommen ist (speziell die Container-Libraries sind ja doch anders in 2.8), aber um in die Sprache reinzulesen ist das trotzdem sicherlich ein guter Startpunkt.
Scala IDE for Eclipse. Hmm, so langsam scheinen die Werkzeuge sich dort zu entwickeln. Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Kommandozeilen und bin auf denen viel mehr zu Hause als in IDEs, aber für die allgemeine Akzeptanz von Sprachen sind IDEs dann doch recht praktisch. Und Scala ist immer noch eine der interessanteren Sprachen im JVM Umfeld, auch wenn es in der letzten Zeit recht ruhig darum geworden ist.
Why do I do what I do
Wenn ich das bloß wüsste ... (Existentialismus am Abend kuriert man am besten mit Guinness. Dosierung nach Bedarf.)
USB Port
Uli Stemmler Band am Hafen. Seht ihr was ich gemacht hab? Haha. Ok, bin ja schon ruhig. Macht aber netten Sonntag-Nachmittag-Jazz, die Truppe. Foto mit der Sony NEX-3 und dem Zeiss C-Biogon 2.8/35.
agronholm / jython-swingutils. Noch keine Idee was ich damit machen könnte, aber falls mal die Java-Welt interessant ist, könnte das als GUI Bibliothek interessant werden (Swing für Jython).
Code rant: Message Queue Shootout!. Kein echter Shootout und nur eine unvollständige Auswahl an Messagequeues. Aber trotzdem was interessantes als Ergebnis: wenn man Knoten hat, die schon eigene Persistenz und Transaktionslösungen haben, zwischen denen man nur maximal schnell Nachrichten schicken will - es gibt dann nichts besseres als ZeroMQ. Es ist - bedingt durch seine Architektur - schlichtweg die schnellste Lösung. Und wir reden hier von wirklich drastischen Unterschieden.
NOSQL Databases. Sehr gute Übersicht über alle möglichen verfügbaren NoSQL-Datenbanken. Guter Startpunkt wenn man sich über die verfügbaren Systeme und deren Ausrichtung und Implementierung infomieren will.
BBC News - Net giants challenge French data law. Ganz tolle Idee aus Frankreich, zwangsweises speichern von Klartextpasswörtern, damit die dann an jede dahergelaufene Behörde abgegeben werden. Wird doch bestimmt dem Bundesinnenfriedrich auch gefallen, wo der doch so wild auf alle Daten ist ... (Diskussionen auf reddit behaupten, bbc hätte die Sachlage falsch dargestelt, es ginge nur um die Speicherung von Accountdaten auch nach Schliessen des Accounts für ein Jahr - wenn ein Dienst das nicht macht, wird er nachträglich für Aktivitäten der nicht mehr identifizierbaren User haftbar gemacht - also nicht ganz das, was man aus dem BBC Artikel lesen könnte)
Warum die VISA-Warndatei eine Schweinerei ist bei Metronaut.de – Big Berlin Bullshit Blog. Die Visa-Warndatei betrifft mich direkt und persönlich. Meine Verlobte ist Russin, ihre Familie lebt auch weiterhin in Russland, Besuche werden wir aber trotzdem machen und bekommen wollen. Ich kann mich also schon mal von jeder Illusion von Datenschutz für mich und Juliana verabschieden. Natürlich hat ein Staat das Recht, sich vor Missbrauch zu schützen - aber Generalverdächtigung nur auf Grund der Nutzung von rechtlichen Möglichkeiten ist immer falsch. Und die Visa-Warndatei ist nichts anderes als die Generalverdächtigung von Bürgern, nur weil sie im Rahmen eines Visumsantrages mal vorkommen. Mit Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.
visionmedia/asset. Nachdem ich schon pip (für Python Module) und jip (für Java-Libraries) hatte, hier ein analoges Werkzeug für JavaScript Bibliotheken. Also zur automatischen Installation von JavaScript-Libraries in node.js Projektverzeichnisse von der Kommandozeile aus.
jRumble | A jQuery Plugin That Rumbles Elements. Das neue Blink-Tag! (okok, gibt durchaus sinnvolle Anwendungen, z.B. wenn man ein Element auf der Webseite kurz anzeigen lassen will, dass dort was passiert ist - analog zu hüpfenden Icons im OSX Dock).
Python Package Index : pip 1.0. Der Vollständigkeit halber hier geblogmarkt, auch wenn pip für mich mitlerweile eh fester Bestandteil der Python Infrastruktur ist. Aber vielleicht hat der eine oder andere ja noch nicht mit pip rumgespielt, dann ist jetzt wohl der richtige Zeitpunkt gekommen. Man sollte es meiner Meinung nach immer zusammen mit virtualenv benutzen, denn dann kann man einfach für jedes Projekt genau die passenden Abhängigkeiten installieren und sauber von anderen Projekten trennen.