Archiv 29.7.2013 - 14.1.2014

Google will Hausgeräte-Markt erobern. "Hey Google, brennt es bei mir zu Hause?"

TeleHash / JSON + UDP + DHT = Freedom. Über git-annex drauf gestoßen: eine verteilte Messaging-Technik mit interessanten Eigenschaften. Stark P2P ausgerichtet, stark auf Verschlüsselung ausgerichtet und von vornherein als Middleware konzipiert und nicht primär als Mensch-zu-Mensch Protokoll wie XMPP. Definitiv beobachten, was da raus kommt.

Self Mallard 4.5.0 released | Self. Es lebt noch. Ist ja immer noch eines der coolsten Systeme die sich aus Smalltalk ergeben haben - sehr exotisch, sehr anders. Aus einigen Aspekten können Systeme auch heute noch lernen - die Umsetzung der prototypischen Vererbung in die grafische Entwicklungsoberfläche ist schon echt cool und wirkt selbst heute noch modern. Das GUI Framework selber hat ja schon vor geraumer Zeit seinen Weg in Squeak gefunden, aber außerhalb der Squeak+Self-Welt kennt es kaum jemand. Was wirklich schade ist. Und der Compiler ist auch immer noch einer der besseren im Feld der Bytecode-Sprachen. Gerade wenn man mal vergleicht wie JavaScript heute sich darstellt und was Self schon seit ewigen Zeiten kann, da kann man glatt traurig werden.

Ori File System. Hmm - kein echter Server, implementiert als richtiges Filesystem, klingt gut. Allerdings nicht für Windows verfügbar und daher bei meinem Gerätemix nur bedingt tauglich. Könnte trotzdem mal einen Blick wert sein.

Magic for Fun

Ich selbst spiele recht gerne Magic the Gathering - hauptsächlich EDH, weil es in der Regel als nettes Spiel in netter Runde gestalten lässt, und nicht so sehr auf Turnier und Gewinn ausgerichtet ist. Jedenfalls in der passenden Runde. Da kommt dann aber schon das Problem - spielen kann ich eigentlich nur auf MTGO (also Online), da ich in den seltensten Fällen rechtzeitig zum lokalen Spieletreff komme. Man kann natürlich einfach mit ein paar Kumpels spielen, aber dann brauchts Decks. Dann gibt es aber das Problem, dass da mehrere mit fremden, unbekannten Decks spielen - und EDH Decks haben ja nunmal eine thematische oder mechanische Ausrichtung die man kennen muss um es sinnvoll und gut einzusetzen. Was dann denjenigen bevorteilt, der die Decks gebaut hat und kennt.

Daher habe ich mich in letzter Zeit mal mit ein paar Mehrspieler-Varianten von Magic beschäftigt, die man gut so als spontane Spielrunde aufbauen kann, die aber meiner zweiten Leidenschaft - dem Deckbau - Befriedigung verschaffen.

Da ist natürlich das bekannteste und wohl verbreitetste - der Cube. Dabei baut jemand einen großen Stapel an Karten zu einem Cube zusammen, aus dem dann Drafts gezogen werden. Da sind dann allerdings mehrere Probleme dabei. Das erste Problem: der Cube muss sehr gut balanciert werden, da man eben einen Draft macht - also Karten zufällig zu Booster Packs zusammenstellt aus denen dann die Spieler ihre Decks bauen. Im Prinzip steckt man in den Cube das an Design rein, was man auch in einen Magic-Set stecken müsste. Das kann viel Spaß machen, erfordert aber schon einiges an Aufwand. Man kann da natürlich Netz-Listen von Cubes holen und die Karten besorgen - aber in der Regel will man ja seinen eigenen Cube haben. Das zweite, für mich schwerwiegendere Problem: man macht eben eines der Limited Formate, Draft oder Sealed. Also den ganzen Cube mischen (Problem 3 - wie mischt man 500 Karten?), dabei auf Seltenheit (nicht zwingend identisch mit der originalen Seltenheit. sondern eher eine Gewichtung in A/B/C Karten), dann daraus "Booster" zusammenstellen und vorbereiten, dann kann man loslegen mit dem Spiel. Sorry, nein, erst kommt der Draft. Und dann der Deckbau. Ooops - da hat man dann die Einsteiger schnell verloren, denn Gelegenheitsspieler können vielleicht schnell lernen wie man spielt, aber wie man draftet oder ein Deck baut, das ist schon etwas aufwändiger. Cube selber fällt für mich also aus.

Dann bin ich über das Stack-Format gestolpert und war sofort begeistert. Ich will ja gar nicht wirklich einen eigenen Set designen - ich will einfach nur mit coolen Karten spielen und das ganze so, dass man auch Gelegenheitsspieler nach spätestens einer offenen Runde (also eine Runde bei der alle Decks offen sind, damit man Sachen erklären kann und sich gegenseitig helfen kan) mit reinnehmen kann. Der Design-Aspekt ist also da - ich kann mir Gedanken über die Karten machen die rein sollen, so viel oder so wenig ich will - und der Setup wenn man mal spielen will ist auch niedrig. Und durch das automatische Mana-Fixing in dem Format haben auch Einsteiger ihren Spaß, weil sie in der Regel irgendwas gespielt bekommen das auch Impact bringt. Bleibt eigentlich nur zwei Probleme: zum Einen muss man wieder 500 Karten mischen und dann daraus Extrakte ziehen von denen man dann halt nicht weiss wie sich das Spiel mit dem Gemeinschaftsdeck darstellt und zum Anderen gibts trotz Manafixing Probleme ein konsistentes Spiel zu gestalten - es ist eben sehr viel zufälliger. Die Deckgestaltung existiert nahezu gar nicht, es gibt nicht mal eine Vorauswahl an Farben.

Ein weiteres Casual-Format aus der Stack-Familie ist Big Box Magic (oder Commie Box Magic wie es jetzt heisst). Da gibt es auch eine gemeinsame Bibliothek, aber eben nach Farben geteilt. Und der Spieler baut sich vorher eine Farbidentität durch die Auswahl seiner 12 Länder zusammen. Was mir daran gut gefällt: ich kann damit zumindestens eine grobe Ausrichtung geben, weil sich ja die Farben doch recht unterschiedlich spielen. Und durch die Landauswahl stelle ich schon mal eine grobe Idee auf, wie ich spielen will - leider kann das sehr schnell mit der Realität der gezogenen Karten in Konflikt kommen. Ich hab auf blau-weiß mit grün-sprenkel gesetzt, aber kriege bei Grün immer nur 3-grün fette Jungs, da wirds schnell traurig.

Ausserdem haben beide Formate auch noch ein Problem: es ist eben nicht mal ansatzweise sowas wie Commander. Ja, es sind Singleton-Formate (jedenfalls wenn der Stack/Cube-Designer das will), aber es sind eben keine Commander da. Und das hat mich dann dazu bewogen meine eigene Variante zu entwerfern, eine Mischung aus Commander und den beiden Stack-Formaten. Mein Versuch aus den Ideen eine gemeinsame Basis zu bauen mit der man Magic eher als Gesellschaftsspiel spontan spielen kann, ohne großen Setup, mit Gestaltungsmöglichkeit für die Spieler und mit Deckbau-Möglichkeit für mich. Und ohne 500 Karten mischen zu müssen (jedenfalls auf einmal).

Grundidee ist eine gemeinsame Bibliothek wie in Commie Box Magic (also die 5 Farben als eigene Stapel - und in meinem Fall auch wirklich nur reinfarbige Karten) und ein gemeinsamer Friedhof. Der Friedhof wird genauso wie die Bibliothek auf Farben geteilt und es gibt einen 6. Stapel mit Artefakten und nicht-Standard-Ländern und einem dazu gehörigen Friedhof. Alle Bibliotheken und Friedhöfe sind gemeinsames Eigentum - aber immer gefiltert nach der Farbidentität des betroffenen Spielers. Ich habe mich dafür entschieden pro Farbe 70 Karten auszuwählen und für jede Farbe 30 Standardländer auszulegen. Bei vielen Spielern sollte man den Länderstapel wohl größer auslegen, sonst ist der zu schnell leer.

Farbidentität ergibt sich aus der Auswahl des Commanders durch die Spieler. Ich habe einen Satz von Drachen - die Shard- und Feindesfarben-Drachen, davon sind immer die zwei mit gleicher Primärfarbe gebündelt. Das reicht für bis zu 5 Spielern - jeder kann eine Primärfarbe wählen und dann darin seinen Kommandodrachen. Will man mehr als 5 Spieler, habe ich einen Satz von Gildenkommandanten, zwei pro Gilde. Das geht also bis 10 Spieler, sollte für meine Zwecke völlig reichen. Die Gildenkommandanten bieten sich auch an, wenn mehrere Spieler gleiche Primärfarben wollen und es keine Einigung auf die Verteilung der Drachen gibt. Oder wenn man halt nicht mit drei sondern nur mit zwei Farben spielen will - das schränkt zwar etwas ein, hat aber den Vorteil, dass Spieler schneller ein Gefühl für die zwei Farben im Fokus entwickeln können, einfach weil die Menge an Karten geringer sind. Die Drachenvariante ist auch ideal für 2HG Spielvarianten - die beiden Spieler eines Teams nehmen die Drachen mit gleicher Primärfarbe, das Team deckt damit alle 5 Farben ab, hat aber trotzdem Synergien. Damit lassen sich bis zu 5 2er Teams aufstellen.

Das Spiel gestaltet sich also erstmal aus der Auswahl und Verteilung der Kommandanten. Danach zieht jeder Spieler seine Hand aus der Bibliothek - natürlich nur aus den farblich passenden Stapeln. Dazu kann jeder Spieler 3 oder 4 Karten aus den eigentlichen Kartenstapeln ziehen und dann seine Hand auf 7 aus den Ländern auffüllen. Gezogen wird reihum, da ja Bibliothekenstapel gemeinsam genutz wird - also Spieler eins zieht die erste Karten, Spieler zwei die erste, bis alle die erste haben - dann die Runde für die zweite Karte und so weiter. Dadurch kann jeder Spieler nachsteuern welche Farbe (oder ob er Artefakte brauch) er ziehen will und auch ab wann und wie viel Länder und welche Länder er will. Das sollte jedem eine spielbare Starthand geben, ohne große Mulligan-Regeln.

Das Spiel selber gestaltet sich genauso wie normales EDH - man startet mit 40 Leben, es gibt Kommandantenschaden von 21, Giftzähler von 10 und so weiter. Alles wie gehabt. Besonderheiten gibt es nur beim Ziehen von Karten, bei allen Karten die die Bibliothek referenzieren und bei allen Karten die den Friedhof referenzieren. Eine Besonderheit gibt es noch mit dem Kommandanten - es gibt keinen Tuck. Der Kommandant geht immer in die Kommandozone, nie in die Bibliothek - sonst könnte jemand anderes meinen Kommandanten ziehen und mangels passendem Mana nicht spielen können.

Karten ziehen gibt es in zwei Varianten: das Standardziehen von Karten und das durch Karten oder Fähigkeiten ausgelöste Ziehen von Karten. Bei normalen Ziehen in der Kartenzieh-Phase kann der Spieler wählen, aus welchem Teil der Bibliothek er ziehen will. Hier stehen alle Farben seiner Farbidentität und der Artefaktestapel zur Verfügung. Ein Spieler kann also entweder eine Karte in seiner Farbidentität ziehen, ein Land in seiner Identität oder eine farblose Karte. Zusätzliches Ziehen von Karten geschieht genauso, nur dass der Artefaktestapel nicht verfügbar ist. Der Grund ist einfach: alle Spieler teilen sich den Artefaktestapel und der wäre schlicht zu schnell leer wenn man davon immer ziehen könnte, Artefakte sind nunmal oft die "Joker" in Magic. Wenn ein Stapel leer ist, kann man davon eben nicht mehr ziehen - da jeder Spieler durch seine Farben mindestens 300 Karten zum Ziehen hat (zwei Farbstapel, zwei Standardlandstapel und der Artefaktestapel bei der Gildenvariante, 400 Karten bei der Drachenvariante), sollte man immer irgendwas ziehen können. Wer als erster nichts mehr ziehen kann hat wie im normalen EDH auch verloren.

Was ist mit Karten, die sich auf die Bibliothek beziehen? Also zum Beispiel mit Tutoren (ich selber vermeide die in meinem Stapel) oder die auf die obersten Karten der Bibliothek gehen? Diese verhalten sich genauso wie zusätzliches Ziehen von Karten, aber ohne Länder - also gehen direkt auf die farbigen Stapel der eigenen Farbidentität. Zusätzlich muss der Spieler eine Farbe der Farbidentität wählen bevor er die Aktion auslöst - Scry 3 guckt also nur in den Stapel einer Farbe (dadurch, dass nur Nicht-Länder in dem fraglichen Stapel sind, wäre ein Verteilen über mehrere Stapel dann doch zu mächtig). Der Stapeldesigner sollte tunlichst Karten vermeiden, die zum Beispiel sich auf Länder oder Nichtländer beziehen - in einem gewählten Stapel sind ja immer nur Nicht-Länder. Einige Karten sind also schlicht nicht kompatibel mit diesem Format. Was ist mit der Bibliothek des Gegners? Genauso - nur wird halt eine Farbe der Farbidentität des Gegners gewählt. Und ja, die eigene Bibliothek und die Bibliothek eines Gegners können sich überlappen. Top-Manipulation hat also oft eher den Charakter von "einem Gegner was wegnehmen" als den Charakter "etwas für den nächsten Zug bereitlegen" - Hellsicht ist also eher ein offensives Werkzeug. Denn schließlich kommt jeder Gegner mit überlappender Farbidentität in den potentiellen "Genuss" meiner bereitgelegten Karte. Das öffnet gleich ganz neue politische Strategien!

Und der Friedhof? Da ist ja auch alles zusammen drin. Simple Lösung: der Friedhof ist genauso nach Farben sortiert wie die Bibliothek. Karten die auf den Friedhof gehen werden auf den Stapel ihrer Farbe gelegt. Mein Friedhof sind dann alle Friedhofsstapel aus meiner Farbidentität - und zusätzlich der Artefaktefriedhof. Der Friedhof eines Gegners sind alle Stapel in seiner Farbidentität - und zusätzlich der Artefaktefriedhof. Reanimation kann also ohne weiteres Karten zurückbringen die eigentlich ursprünglich mal jemand anderem gehörten! Auch wenn nach der Anzahl von Kreaturen in den Friedhöfen deiner Gegner gefragt wird - einfach die gemeinsame Farbidentität der Gegner nehmen und dann die Kreaturen in den dazu passenden Friedhofstapeln und im Artefaktestapel zählen. Ja, der Starrer vom 6. Revier kann dadurch ziemlich monströs ausfallen!

Der Designer des Stapels sollte natürlich entsprechend des Formates designen - zum Beispiel machen Mühlsprüche wie die Archivfalle absolut keinen Sinn, da durch die geteilten Bibliotheken gar nicht klar ist, wessen Karten man wegmühlt. Kleine Mühleffekte sind ok, aber Sinn machen sie eigentlich auch nicht - da ist das eher nur so, dass man sie akzeptiert weil man die Karte aus anderen Gründen drin haben will. In der Regel sollte man sie vermeiden. Genauso Karten die in Friedhöfen oder Bibliotheken oder Exilen (das auch geteilt wird, aber da man darauf nicht oft zugreift ist der Part eher Wurscht) von Eigentümer reden - "bringe alle Kreaturen in Friedhöfen unter der Kontrolle ihrere Besitzer ins Spiel" ist hier ziemlich blöd, weil wer ist der Besitzer von gemeinsam genutzten Friedhofsstapeln? Also beim Design immer drauf achten, dass die Karten hier auch wirklich ohne Konflikte oder großes Kopfkratzen gespielt werden können.

Generell habe ich mir als Basis für jeden Farbstapel das Kredo "Good-Stuff-Deck mit Theros-Gott als Idee" gesetzt. Dadurch bekommen die Farbstapel ein bischen Charakter und die Spieler können durch die Farbwahl entscheiden in welche Richtung ihr Spiel gehen soll. Für die Artefakte habe ich den Fokus auf die farblosen Hilfsländer gelegt und ansonsten natürlich viel auf Ausrüstungen und Hilfsartefakten mit niedrigen Kosten. Auch deshalb die obige Regelung mit Zugriff auf die Artefaktebibliothek nur zum Zeipunkt des primären Kartenziehens - sonst greift sich ein Nin-Spieler schnell die ganzen Waffen ...

Ein Manko des Fomates ist die schlechte Unterstützung für Goldkarten - bisher nur als Kommandanten, ansonsten nur rein-farbige Karten. Eine Idee wäre den Kommandanten - zumindestens in der Gildenversion - eine private Bibliothek von Goldkarten mitzugeben, die dann nur dieser eine Spieler kontrolliert. Das macht es zwar etwas komplizierter, bietet aber auch die Möglichkeit sich darüber eine echte Gildenidentität zu entwerfen und damit der Kommandantenwahl noch mehr Bedeutung zu geben. Allerdings kommt man da recht schnell in die Situation von oben, dass Gelegenheitsspieler mit der Bewertung der Privatbibliotheken überfordert sind und geübtere Spieler deutlich bevorteilt werden. Da muss ich wohl erstmal ein bischen Spieltesten, bevor ich darüber entscheide - am besten auch erstmal ohne diese Gildenbibliothek. Spart auch Zeit und Karten, wenn ich das erstmal ohne mache.

Das schöne an dem Format: der Setup ist ähnlich einfach/komplex wie bei einem der komplizierteren Gesellschaftsspiele wie zum Beispiel den Siedlern - 5 Kisten mit 70 Karten und 30 Ländern, je Farbe eine Kiste. Länder abtrennen und hinlegen, 70 Karten mischen und hinlegen. Dann die 100er-Kiste mit den Artefakten und farblosen Ländern mischen und hinlegen. Kommandanten auf den Tisch zur Auswahl, und dann kann es losgehen.

Magic spielt hier voll seinen Vorteil aus, dass Karten oft recht gut verstanden werden können wenn man einfach nur den Text liest - ich hab aus dem Grund auch darauf geachtet nur deutsche Karten zu benutzen. Eventuell werde ich auch noch mal die Auswahl durchgehen und allzu komplizierte Karten (oder Karten mit Schlüsselworteigenschaften ohne Erklärungstext) rauszusortieren und durch einfachere Karten zu ersetzen. Auch wenn ich dann einige liebgewonnene Karten opfern werde. Ich habe auch so schon nur einen Planeswalker pro Farbe drin zum Beispiel.

Ob das Format funktioniert werden natürlich nur Spieletests ergeben. Ich werde berichtet, ob Top oder Flop.

Commie Box Magic ist eine weitere Variante mit zentraler Library. Die Regeln sind weiter ausgebaut und IMO komplexer als beim Stack, ich würde den wahrscheinlich vorziehen. Vor allem weil das einfachere Manafixing im Stack Goldkarten gut spielbar macht - man hat halt das passende Mana in wenigen Runden parat, selbst wenn man derzeit keine der Farben der Goldkarte hat.

The Stack and Back : Daily MTG : Magic: The Gathering - hmm, das Format klingt sehr interessant um mit der großen Kartensammlung was sinnvolles zu machen. Könnte auch als Pauper-Variante sehr spaßig werden, oder halt in einer Version mit einer entsprechend gewogenen Mischung nach Rarity. Es fällt halt das Deckbuilding weg, was es leichter macht Leute reinzunehmen, die mit MTG erst anfangen - man kann einfach nach dem spielen was auf den Karten steht. Manascrew gibts nicht, weil man sich einfach im Draw eine passende Land-Karte nehmen kann. Das Spiel sollte dadurch wesentlich reaktiver werden - wenige Möglichkeiten vorzuplanen, da selbst wenn man den Stack kennt ja nicht weiss, welche Karte vielleicht jemand anderes bekommt. Und der Vorteil: Deckungleichgewicht ist eine reine Funktion des Zufalls. Magic wird dadurch noch ähnlicher zu einem Boardgame. Ich glaub, das ist mal ein Projekt für meine Sammlung.

Hiltenfingen und Landsberg

Besuch bei Freunden in Bayern. Yep, wieder nur langweilige Urlaubsfotos! Wir verwandeln uns noch total zu Touristen!

Un peu de math...: Installing and using Sage just got even easier.. - und zwar einfach ein git pull und ein make und das wars. Ok, und größere Mengen Kaffee während man auf den Build wartet. Way cool. Wer Sage nicht kennt: ein Mathematik-Paket mit ähnlicher Komplexität und Ausrichtung wie Mathematica, das komplett auf Open Source Projekten basiert die alle mit Python als "Glue"-Sprache integriert werden.

Hands on Sailfish OS: Intelligenter Baukasten zum Basteln und Portieren - Golem.de. Hmm - nicht wirklich so weit offen wie man gehofft hätte, aber weiter offen als man hätte befürchten können. Klingt auf jeden Fall nach einer guten Hack-Grundlage für Bastelprojekte. Vor allem die Kombination eines "richtigen" Linux und einer Android-Umgebung für die Apps ist ziemlich cool, weil dadurch die technische Isolation vermieden wird.

WordPress › WordPress 3.8 “Parker”. Seit längerem mal ein Update der mich tatsächlich auch optisch anspricht - und das neue Default-Theme gefällt mir so gut, dass ich echt überlege von meinem derzeitigen (das immer noch auf 2010 basiert, mit kleineren Anpassungen) dahin zu wechseln. Die 2011/2012/2013 fand ich alle eher meh. Vor allem 2013 war für mich mit seiner Farbgestaltung einfach nur irritierend. Auch 2014 wird ein paar Patches brauchen, aber das bezieht sich hauptsächlich auf die Gestaltung von Galerie-Posts und Asides - wobei ich sogar mit den Asides fast leben könnte, eventuell die einfach in eine Randspalte packen oder sowas. Hmm, mal schauen ob ich mir das antue - der Vorteil wäre, ich könnte einiges an selbstgedengeltem Code wieder wegwerfen und hab damit schlicht weniger Arbeit mit potentiellen neuen Versionen die da Anpassungen erfordern würden (wobei meine Anpassungen sich als erstaunlich stabil erwiesen haben, bisher brauchte ich da nichts anpacken). was ich allerdings echt seltsam finde: das "Press This" Bookmarklet ist seit ewigen Zeiten nahezu unverändert im Design. Könnte auch mal etwas Aufhübschen vertragen!

Plug-ins for Adobe Photoshop Lightroom | Adobe Labs. Muss ich mir mal angucken, gibt so ein paar Situationen wo mir das wahrscheinlich gut helfen könnte (z.B. mit der Sony und Leica Objektiven).

Urlaub auf Madeira

Wir wollten noch etwas Sonne und Wärme - und Landschaft. Jede Menge davon. Ok, Landschaft haben wir bekommen, warm war der Regen auch, nur mit der Sonne hat es dann doch etwas gehapert. Nunja, hier die Ergebnisse, einfach zusammengeschmissen und ganz unzeremoniell präsentiert (dank dem Abrauchen des Koken Veröffentlichungsdienst, wie im vorigen Rant geschrieben). Viel Spaß damit!

Aussen Hui, innen Pfui

Das scheint das Motto von Koken zu sein, das ich vor einiger Zeit hier mal ziemlich gelobt habe. Es ist immer noch eines der am besten aussehenden Galleriesysteme mit einer wirklich schicken Admin-Oberfläche. Aber all das schicke kann nach einigen Problemen die nahezu gar nicht debugbar waren nicht darüber hinwegtäuschen, das der Code unten drunter wohl nicht so schick ist wie das Layout. Bis heute hat das Login-Formular Probleme mit Chrome und Safari - und gelöst bekommen die das Problem nicht. Aus den Reaktionen geht nicht mal hervor, ob sie sich überhaupt darum kümmern. Wie blöd ist es bitte, wenn ein Login-Formular nicht funktioniert weil es irgendwelche Probleme mit Javascript-Hacks unter Chrome gibt? Das ist ein simples Formular mit Benutzer und Passwort, was brauchts da groß an Javascript für?

Die Krone war aber heute mal wieder das Lightroom-Plugin. Ich hab ja Koken benutzt, weil mein alter Blog-Workflow - dank der dämlichen Entscheidung der WP-Programmierer mal eben das ganze Atom-Publishing zu schrotten und vergammeln zu lassen und dann nicht zu reparieren sondern zu löschen - den Bach runter gegangen ist. Ich will ja nix kompliziertes - nur einen simplen Weg einen Stapel von Bildern auf Knopfdruck online zu stellen direkt aus Lightroom heraus. Klappt auch wenn das Ziel Flickr oder Picasa oder einer der anderen unterstützten Onlinedienste ist. Nur will ich bitte meine Bilder selber kontrollieren - und selber hosten. Tja, wenn dann aber ein Plugin einfach nur ein leeres Album anlegt aber kein einziges Bild hochlädt (obwohl es stundelang rumrödelt und Aktivität vortäuscht), dann ist das ganze einfach für die Wurst. Wenn es dann nirgendwo auch nur ansatzweise Logs oder Debugmöglichkeiten oder Meldungen gibt, die bei der Analyse helfen, dann ist das ganze einfach nur für die Tonne.

Also werden wohl bis auf weiteres Bilder wieder hier landen, im Moment mit Dossier de Presse, einem Plugin für Lightroom das über XMLRPC auf Wordpress veröffentlicht. Was nicht gerade optimal ist, aber halt das einzige was derzeit verfügbar ist, das mit aktuellem Wordpress, aktuellem Lighroom und überhaupt funktioniert. Da bei XMLRPC bei Wordpress keine Metadaten rüber gehen wie zum Beispiel Bildertitel, werde ich das wohl aus meinem Layout für Galerien irgendwie rauswerfen müssen, da sonst da nur so komische technische Bildernamen auftauchen. Bilder betiteln finde ich eh doof.

Computer könnten so viel mehr Spaß machen, wenn Software nicht zu 90% von Amateuren und Klotzköpfen programmiert würde ...

Bublcam: 360º Camera Technology for Everyone by Bubl Technology Inc. — Kickstarter. Das ist doch mal ein witziger Kickstarter - und der Prototyp sieht ganz ordentlich aus. Ok, ist prinzipiell "nur" eine Action-Cam, und nicht mal wirklich Action - werfen ist da wohl eher nicht angesagt - aber cool ist es trotzdem.

Fishing in Modern: Top 64 at Grand Prix Antwerp by Raphael Levy. Sehr netter Bericht über ein gutes (und vor allem bezahlbares) Modern Fish Deck. Überlege mir das zuzulegen - einige der Karten hab ich eh schon, viele sind nicht so teuer, und mit Modern als eternal Format kann man das problemlos auch länger als ein Jahr spielen. Ausserdem liegt Merfolk voll auf meiner Linie - auf MTGO spiele ich ein Heroic Deck, das mit Buffs arbeitet, manchmal auch mit einem Sliver Deck (das ähnlich funktioniert wie Merfolk). Und in Papier ist mein Standard-Deck ein Nivix Cyclops Deck - das auch mit Buffs arbeitet, wenn auch mit eher temporären.

Sony A7R Hands-On. Klingt alles sehr gut. Nur der Preis ... (und die Tatsache, dass es wieder ein neues System ist, für das man neue Optiken braucht, die dann aber von Zeiss ...)

Google Apps Script — Google Developers. Interessant - JavaScript-Scripting für Google Apps wie GMail oder GDocs und so. Sieht gar nicht mal so uncool aus und hat jetzt auch ein Eclipse Plugin um die Scripts offline editieren zu können.

Roundcube - Free and Open Source Webmail Software. Dank NSA denkt man ja doch mal wieder darüber nach, ob man nicht Mail selber handhaben will. Ok, will man nicht wirlich, weil Spam wälzen keinen Spaß macht, aber nun ja, wenn man doch will, ist das hier vielleicht eine etwas modernere Variante der Webmail-Lösungen. Ausserdem kann man es mittels App in Owncloud integrieren. Wobei das wirklich nur eine iframe-Integration ist - also nicht erwarten, dass man sein Adressbuch gemeinsam nutzen würde oder sowas. Persönlich bleibe ich vermutlich dabei, meine Mail über Google zu schieben und die NSA meinen Spam sortieren zu lassen. Aber Kontakte und Kalender könnten schon bald auf meinem owncloud landen. Selbst der Dateisync ist echt gut geworden in den letzten Versionen.

Drawing Attention : Daily MTG : Magic: The Gathering. Sehr guter Artikel darüber, was Card-Draw in Magic the Gathering eigentlich genau ist und wie damit umgegangen wird. Warum ist das Spiel so aufgebaut wie es ist, was für Einflussmöglichkeiten haben die verschiedenen Farben auf Kartendraw und wie wichtig sind Karten im Vergleich zu anderen Ressourcen wie zum Beispiel Lebenspunkte?

Scala Implicits - Not to be feared. Netter Foliensatz, der erklärt wofür die Scala Implicits alles benutzt werden und warum sie Sinn machen. Da Implicits ein eher oft außerhalb der Scala-Community schlecht verstandenes Feature sind, vielleicht ganz lohnend anzugucken.

lihaoyi/macropy. Aus alten Lisp-Zeiten bin ich immer noch ein Fan von Macros - einfach weil konfigurierbare Programmiersprachen einen deutlich höheren Beschreibungslevel erlauben. Ok, das ganze geht dann oft auf Kosten der Verständlichkeit, weil ein Leser nicht nur die Sprache und die Bibliotheken, sondern jetzt auch noch die Macros kennen muss. Trotzdem, für manche zwecke finde ich Macros immer noch sehr praktisch. Ob ich sie allerdings in Python einbinden wollen würde, wie dieses Projekt es macht, weiss ich noch nicht so genau - der Ansatz über den AST ist aber mindestens interessant.

Tokens zum Ausdrucken ist die Alternative zum selber machen mit dem Designer - einfach die passenden Tokens auswählen und drucken. Kann man sogar mehrere zusammensammeln und reinwerfen und damit dann gesammelt ausdrucken. Vorteil: sind vom Design die originalen Tokens. Nachteil: sind vom Design die originalen Tokens (manchmal will man ja etwas individueller sein). Und eben nur Tokens, nicht irgendwelche Kartenproxies oder Eigenkreationen.

Welcome | Magic Set Editor. Magic Karten selber machen - zum Einen ideal um sich Tokens zu bauen, oder auch für Proxies (sofern sie in der Spielrunde akzeptiert werden), oder natürlich auch für ganz eigene Kreationen mit denen man spielen will (auch das klappt natürlich nur, wenn die eigene Spielrunde mitmacht). Etwas steifere, federnde Pappe nehmen (oder auch originale Karten - z.B. Basisländer) und die Ausdrucke ausschneiden und aufkleben und dann in die Sleeves und es kann losgehen.

Magic Plugin for LackeyCCG. Drin was drauf steht - ein Plugin, welches MTG unter LackeyCCG erlaubt.

LackeyCCG - Play any CCG Online, or make your own. Mac or PC.. Schaut interessant azs, Alternative zu Cockatrice und erlaubt beliebige CCGs über das Internet zu spielen, nicht nur MTG. Genau wie bei Cockatrice wird aber nur der Spieltisch und die Pappe simuliert - auf Regeleinhaltung müssen die Spirler selber achten. Von daher keine echte Konjurrenz zum Magic Online Client - aber natürlich viel billiger, da man Karten rinfach benutzt und nicht kauft. Und läuft unter Win, OSX und Linux.

Zim - a desktop wiki. Da ich ja mal wieder mit Windows arbeite, wäre vielleicht doch mal die Zeit da, entweder mein eigenes Desktop Wiki mal wieder zu portieren (klingt nach Arbeit) oder halt ein anderes zu benutzen, dass ähnliches bietet. Zim sieht dabei ganz ordentlich aus und ist auf dem Desktop durchaus portabel - aber ich müsste dann wohl meine Android-App anpassen. Hmm. Klingt auch nach Arbeit ...

FriCAS - an advanced CAS. Habe ich ein bischen aus den Augen verloren - FriCAS ist ehemals Axiom, ein ziemlich weit ausgebautes Mathematik-Paket ala Mathematika, geschrieben in Common Lisp. Gibts für verschiedene Systeme, etwas spröde in der Oberfläche (halt eine Kommandozeile), aber sehr mächtig. Und etwas moderner als vielleicht Maxima (wobei für Maxima gibt es GUI Optionen, keine Ahnung was FriCAS da zu bieten hat). Wie jedes anständige Open Source Projekt ist es natürlich nur der Fork eines Forks - unter Open Axiom gibt es ein weiteres Projekt und unter Axiom wird der ursprüngliche Code weitergeführt. Wobei für mich das seit Sage (und eigentlich sogar noch viel mehr seit Anaconda und IPython Notebooks) alles nicht mehr so hohe Relevanz hat - in der Regel sind meine Anforderungen auf deutlich niedrigerem Niveau und mit den über IPython und Python verfügbaren Libraries schon abgedeckt. Klar ist Mathematica und ähnliches immer noch spannend - aber die Motivation die Pakete zu starten und sich in die doch recht andere Syntax-Welt zu begeben ist eher gering. Python hat halt den good-enough Status schon lange erreicht.

Python Data Analysis Library — pandas: Python Data Analysis Library. Hmm, hatte ich bestimmt schon mal, aber mir ist gerade aufgefallen, dass es in Anaconda drin ist. Und daher sollte ich mich mal ganz dringend damit beschäftigen, da sind so ein paar Datenwüsten die ich mir damit mal zu Gemüte führen könnte.

Neulich im Internet

Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert. Und Korrektur der letzten Nachricht: das war Sommer 2012. Huch!

Neulich im Internet (Schwarzweiß-Ausgabe)

Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert. Das ist die Schwarzweiß-Ausgabe. Und autsch, sind da alte Sachen dabei. Scheinbar seit Sommer nicht mehr aktualisiert.

Bundesregierung: "Datenschützer nicht für NSA-Skandal zuständig". Na das ist dann ja ganz einfach, wenn man als Betroffener einfach die zuständige Überwachungsbehörde als nicht zuständig deklariert. Klassische Innenminister-Logik.

Freebase. Wissensdatenbank Nummer 2 - hier werden Leute, Plätze, Ereignisse und alle möglichen anderen Sachen gesammelt und als strukturierte Datenbank mit Abfrage per Service bereitgestellt. Genauso wie die DBPedia hab ich das über das Quepy Projekt gefunden.

wiki.dbpedia.org : About. Auch interessant - hier wird die Wikipedia durchforstet und nach strukturierten Informationen ausgewertet. Also sozusagen aus der Wikipedia für Menschen eine Wikipedia für Maschinen gemacht. Dem ganzen vorgepackt ist dann eine Abfragesprache und ein passender Webservice.

Quepy: A Python framework to transform natural language questions to queries.. Cool - man kann englische Fragen reinstecken und das System bildet daraus eine strukturierte Abfrage und liefert dann Antworten aus Freebase oder DBPedia. Quepy ist dabei das Teil, welches aus der natürlichen Sprache die Abfrage formuliert. Sozusagen sowas wie Wolfram Alpha wenn man dabei nur auf die Wissensabfragen guckt.

Tweak Mode for Processing. Damit wird das Sketch interaktiv wärend es ausgeführt wird - in einem Fenster läuft der Code mit Output, im anderen Fenster ist der Code. Mit der Maus an Zahlenkonstanten ziehen und die Werte ändern sich nach oben oder unten und der Output aktualisiert sich automatisch entsprechend. Nette Idee.

You are Missing the Point of Promises. Schon etwas älter, aber eine interessante Aufstellung was Promises sind und sein sollen, wie sie aus der Hölle der Callbacks herausführen und was das eher theoretische Modell dahinter so her gibt. Und wo man es in JavaScript Libraries wiederfindet und in welchen Libraries es eher stiefmütterlich behandelt wird.

part-cw/lambdanative. Interessant - eine Cross-Plattform Programmierumgebung mit Zielen auf Android, iOS, OSX, Linux, Windows und BSD. Basierend auf Gambit-C, einem ziemlich guten (und schon recht lange verfügbaren, also auch "erwachsenen") Scheme Compiler.

"3 windows builds have been performed on win95. There is an as yetunidentified runtime error running the 2.6.9 images on win7. Moreinformation here will be forthcoming shortly." - [[[Gcl-devel]] GCL 2.6.8 and 2.6.9 are released](http://lists.gnu.org/archive/html/gcl-devel/2013-08/msg00011.html). Abgesehen davon, dass ich dachte es wäre schon lange tot (ein "paar" Jahre hat der Release ja gedauert), schon lustig, dass jemand noch heute Builds für Windows unter Windows 95 macht ...

Anaconda. Hmm, hatte ich das schon? Keine Ahnung. Es ist eine Python Installation, die gleich mit einem Stapel an wissenschaftlichen Modulen kommt (NumPy, Matplotlib, PyLab und sowas) und auch sonst eine Reihe brauchbarer Module mitliefert. Dazu IPython mit den üblichen Tools - also Notebooks und QTConsole - und noch ein Kommandozeilentool zur Paketverwaltung. Das nette: die Installation geht in einen eigenen Pfad, es wird also nicht unbedingt eine andere Python-Installation tangiert.

Meet RegExpBuilder: Verbal Expressions rich, older cousin - The Changelog. Ich bin ein alter Snobol und Icon Fan - und eine der Eigenschaft beider Sprachen war die ziemlich gut lesbare Subsprache für Textmuster. Das was heute üblicherweise mit dann doch eher kompakt bis kryptischen regulären Ausdrücken gemacht wird. Von daher freut es mich, hier auf ein Projekt zu stoßen, welches die deutlich lesbareren Ausdrucksformen wie sie in Icon üblich waren auf reguläre Ausdrücke kompiliert. Ok, die zielorientierte Ausführung in Snobol und Icon und das darin inherente backtracking fehlt natürlich, von daher ist es nur syntaktisch. Trotzdem nett.

Trusted Computing: Bundesregierung warnt vor Windows 8. Solange Microsoft den Artikel nicht auch aus dem Netz verfügt, wie den gleichen Artikel bei der Zeit. TLDR: TCP bietet immer mehr Kontrolle über Rechner den Leuten, die nicht die Besitzer sind - und beschneidet die Rechte des Besitzers immer mehr, sich davor zu schützen. Weshalb das BSI die Regierung davor warnt (der Titel ist etwas irreführend) auf Systeme zu setzen, die TCP in neueren Versionen einsetzt. Wohingegen die NSA ganz begeistert von den neuen Möglichkeiten ist. Was in der aktuellen Prism-Diskussion dem ganzen gleich noch viel mehr Hintergrund verpasst.

PyPy.js Update: A Proof-of-Concept JIT. Braintwister. Python mittels PyPy auf Javascript über asm.js. Mit aktivem JIT.

How To Create Your Own Chrome Extensions. Sollte ich mir mal genauer durchlesen. So das eine oder andere würde ich schon ganz gerne dem Chrome beifrickeln.

Was ich so im Laufe der Woche als lesenswert betrachtet habe und nicht extra verlinken wollte, hier gesammelt und unkommentiert.

Weil ja immer behauptet wird, das wär alles gar nicht so schlimm, wie wärs mit einem Kommentar eines wirklichen Experten zu dem Thema? "This is really bad. The surveillance state is closer than most of us think." via Schneier on Security: NSA Surveillance and Mission Creep.

Was ich so im Laufe der Woche als lesenswert betrachtet habe und nicht extra verlinken wollte, hier gesammelt und unkommentiert.

Forge - Slightly Magic. Für Magic-Einsteiger wie mich echt praktische Software. Man kann Decks zusammenstellen, fertige Decks benutzen, randomisierte Decks bekommen - und diese dann gegen eine AI spielen. Die AI soll nicht die stärkste sein, aber hey, ich bin da auch weit von entfernt. Das ganze ist Java und läuft tatsächlich auf Windows, OSX und Linux gleichermaßen. Nett um auch mal sein eigenes Deck einem Testflug zu unterziehen, besonders wenn man keine Magic-Spieler in der Nähe hat (oder die keine Lust haben die eigene kranke Kreation zu testen). Oh, und Open Source ist es auch.

Was ich so im Laufe der Woche als lesenswert betrachtet habe und nicht extra verlinken wollte, hier gesammelt und unkommentiert.