Moorsee

Am Kanal vorbeispaziert und ein paar Eindrücke eingefangen:
Aus creativepro.com - Stripping Raw Naked - einem Interview mit dem Macher von Aperture:
JS: It depends on what you do with Aperture. I mostly run it on my 15-inch PowerBook. That's not to say that I don't enjoy the refreshing wind-blowing-through-my-hair feeling when I sit down in front of a G5 running Aperture. But a PowerBook is fine for what a lot of photographers do in the field with their laptops: browse images quickly and step through the thumbnails. Maybe tag the images they like, maybe zoom in closely on one. The photo edit stage. For that, a PowerBook does take a speed hit, but it's totally usable.
This is where our scheme of loading a proxy image comes in -- the 1024 proxy is often all I need to see at this stage. Depending on how many megabytes each image is, Aperture on a G5 can load the full Raw image in less than a second. On my PowerBook, that same image may take three to four seconds to load fully.
For heavier duty image processing, faster GPUs and multiple processors are of huge benefit. Aperture does make extensive use of dual processors, but you do not need a Quad [a new model from Apple that has two dual-core processors].
Das klingt dann schon eher brauchbar - wenn ein 15" PowerBook tatsächlich als bedienbar anzusehen ist.
Schade, aber Agfa ist dann wohl Geschichte: AgfaPhoto nicht zu retten. Selbst wenn jetzt noch jemand den Namen kauft, Agfa ist das dann nicht mehr. Kein APX mehr. Irgendwie ein komisches Gefühl.
War ja schon angekündigt, jetzt ist es da - Aperture. Von Apple. Das Video dazu ist nett, sieht sehr brauchbar aus, was die gemacht haben. Und ich würde mir sogar die fast 500 Euronen gefallen lassen - ok, Photoshop-Updates wären für mich billiger, aber Aperture ist nunmal RAW-zentrisch aufgebaut und Photoshop hat nur einen RAW Importer. Aber was mir garnicht passt: die Hardwareanforderungen. Die Programmierer haben einen an der Waffel.
Ja, Fotobearbeitung braucht Speicher - sind schliesslich viele Daten. Und man braucht auch anständig leistungsfähige Hardware für den Einsatz von Filtern. Und ja, auch ne schnelle Grafikkarte ist brauchbar. Aber die Minimalanforderungen für Aperture liegen schon teilweise jenseits von Gut und Böse - zumal man ja weiss, wie diese Minimalanforderungen dann funktionieren werden - warscheinlich ähnlich gut wie Mac OS X mit 256 MB Speicher ...
Sorry, aber Bildbearbeitung ist nicht Raketenwissenschaft und auch nicht Wettersimulation - was soll diese völlig überzogene Resourcenforderung der Software? Haben heutige Programmierere komplett das Optimieren verlernt?
Mensch, ich hab vor noch nicht allzulanger Zeit mit Photoshop 5 auf einem 128 MB RAM Applem it 275 Mhz 603e CPU einen ganzen Film eingescanned und dann abgearbeitet. Natürlich sind RAW-Bilder grösser - aber wozu soll eine Bildbearbeitung einen Dual-G5 erforderlich machen? Bescheuert. Größenwahnsinnig.
Also werd ich wohl doch einfach weiter mit PHotoshop 7 arbeiten, auch wenn mir da immer noch der Open-Dialog abstürzt unter Tiger. Das tuts wenigstens brauchbar auf meinem netten, alten 12" Powerbook (ja, das mit 867 Mhz und nur 640 MB Speicher). Für meine Zwecke reichts, ich will nicht erst mehrere Tausend Euronen über den Tisch schieben, nur um das Bildbearbeitungsprogramm starten zu können ...

Die Tuckesburg war der Altersruhesitz von Professor Landois. Im Mittelalter war sie die Arbeitsstätte des Henkers, in der unter anderem reiche Bürger und Adelige hingerichtet wurden.
Leica hat eine Nachfolgerin für die D-LUX in Petto: die D-LUX 2. Der Name ist zwar langweilig, aber die Spezifikation klingt nett - 16:9 Format, Weitwinkeleinstellung des Objektives entspricht 28mm bei Kleinbild, 8 Megapixel, Bildstabilisator, Blende und Zeit manuell einstellbar, RAW Format.
Das ist auch noch nicht so spannend, aber sie hat wieder das, was die alte Digilux 1 hatte, aber die Digilux 2 nicht: einen Adapter für die Leica Spective. Womit sie für Jutta wieder interessant wird.
Allerdings dürfte sie auch einen Leica-typischen Preis bekommen ...
Tja, die Gerüchte waren also spot on bezüglich der Canon EOS 5D - leider auch beim Preis. Ein paar Hunderter runter wären doch schon schöner. Die technischen Daten klingen jedenfalls auch beim zweiten Mal noch klasse. Jetzt müsste ich nur irgendwie mein Konto überreden das richtige Vorzeichen anzunehmen und mal die Farbe zu wechseln
Also die Gerüchte zur Canon EOS 5D klingen ja schon recht interessant - eine Vollformatsensorkamera für 3500 könnte mich jedenfalls reizen. Die bisherigen Kontrahenten im Vollformatsektor waren ja utopisch teuer (jaja, ist die 5D eigentlich auch, aber die Utopie ist etwas näher gerückt )

Heute Mittag hab ich meine Pause mit der Kamera und Makroobjektiv im Botanischen Garten gemacht. Ein paar mehr Fotos gibts bei hugoesk.de zu sehen. Und den gloreichen Rest auf viele-bunte-bilder.de (nicht mehr online). (Und ja, meine Mittagspausen finden zu seltsamen Zeiten und in seltsamen Formen statt - jedenfalls wenn ich zu Hause arbeite)
Eine nette Zusammenstellung gibt es bei Digital Outback Photo - einige der Objektive habe ich schon (das 50/2.5 Makro und das 100/2.8 Makro), ein paar plane ich mir auf Dauer zuzulegen.
Photon ist ein sehr nettes iPhoto Plugin mit dem man sehr einfach Bilder von iPhoto in ein MetaWeblogAPI-taugliches Blog (z.B. WordPress) posten kann. Die Bilder die gerade hochgeladen wurden stammen daraus. Photon benutzt dazu die Bilderdaten in iPhoto, man hat also endlich mal was davon seinen Bildern Titel zu geben (bei Schneckig ... hab ich das noch falsch gemacht - deshalb ist der Link so kryptisch). Gefällt mir, das Plugin ... Was natürlich jetzt wieder nicht so richtig klappt ist die Nutzung zusammen mit meinem eigenen Bilderblog auf hugoesk.de - da benutze ich ja für die Fotos ein eigenes WordPress-Plugin das die ganzen Metadaten verwaltet. Mal gucken ob ich mir dafür was hacke das automatisch von MetaWeblogAPI-Posts per Photon dann die fehlenden Metadaten (z.B. EXIF-Daten und Fotozuordnung) ergänzt, oder ob ich da weiter ganz klassisch mit Dateiexport aus iPhoto und anschliessendem Upload arbeite. Übrigens waren die beiden hochgeladenen Fotos vorher RAW-Bilder - iPhoto kommt super mit den RAWs der 10D klar. Und das neue Bearbeitungsfenster in iPhoto ist auch ganz brauchbar. Allerdings hat iPhoto dabei einen blöden Bug: es schreibt nur reduzierte EXIF-Daten in das JPG beim Export auf Platte. Die Blende, Zeit und Brennweite sind drin - aber das originale Datum fehlt. Ziemlich blöd, wenn die Zielsoftware daraus ein Eintragsdatum erzeugt (so wie es hugoesk macht). Ausserdem importiert iPhoto nur die .CRW-Files, nicht aber die .THM-Files (in denen weitere Einstellungsdaten gespeichert sind). Zum Einen fehlen dadurch diese Daten in iPhoto und zum Anderen laufen so Speicherkarten nach und nach voll, da die .THM-Files stehen bleiben und Platz belegen. Jedenfalls wenn man in iPhoto die Originale löschen Option benutzt. Ich hab eindeutig zu viele Bilderverwaltungen im Einsatz
Ich hab meine 10D mit einem 100er Canon Makro beglückt - wirklich ein feines Objektiv. Ein paar Ergebnisse meiner ersten Spielereien damit hab ich bei hugoesk.de hochgeladen. Ich bin schon ganz zufrieden damit - vor allem wenn man bedenkt das die alle aus der freien Hand gemacht sind. Das 100er hat an der 10D einen Bildwinkel vom 160er und ist damit für mich eine nette mittlere Telebrennweite - vergleichbar zum 180/2.8 an meiner Contax. Von daher sehr flexibel einsetzbar und meiner Meinung nach sein Geld wert. Mein bisheriges 50er Makro wird aber nicht arbeitslos, auch wenn es nur bis 1:2 geht: es ist einfach deutlich kleiner und damit klasse als Allround-Objektiv geeignet.
Kodak confirm SLR/n and SLR/c discontinued - nachdem Kodak einer der ersten war der digitale SLRs gebaut hat, und zwar nicht mal so schlechte, ist es jetzt wohl erstmal damit aus. Ok, die SLR/n und SLR/c machen auch eher schlechte Eindrücke, im Vergleich zu aktuellen SLR-Bodies von Canon oder Nikon. Dabei waren frühere Kodaks wie die 6xxer und 7xxer richtig klasse Geräte.

Mehr Bilder aus dem Stadthafen Münster gibts auf einer meiner vielen (zu vielen?) Gallerieseiten.
Agfa-Photo GmbH geht in Insolvenz - och menno
Die versprochenen Bilder hab ich auf meine Bildergalerie (mitlerweile - 2007 - aus) gestellt. Jedenfalls einen kleinen Ausschnitt der Bilder - die ganzen 208 wollte ich euch nicht antun
Update: Ich hab mal eine Auswahl der Bilder (nicht die ganzen 200 - aber immerhin über Hundert) auf viele-bunte-bilder.de (auch seit 2007 aus) gestellt. Da kann man sich dann auch eine Diashow im Browser angucken.
Da beides aus, kann man also nix mehr sehen. Möglicherweise werd ich das mal irgendwann woanders hin packen. Oder auch nicht.
Leica hat ein nagelneues Objektiv. Ein 75/2 APO Asph. - sieht wirklich sehr schnuckelig aus. Schön kompakt, eingebaute Streulichtblende (die man endlich arretieren kann, so das sie sich nicht reinschiebt) und natürlich Leica-übliche Verarbeitung. Leider ist der Anschaffungswiderstand mit leicht über 2000 Euros dann doch etwas gross. Aber gerade für Besitzer der klassischen 0.72er Suchervergrösserung ist das natürlich ein interessantes Objektiv: es bietet die 75er Brennweite mit einer noch fokussierbaren Offenblende und ist deutlich leichter und kleiner als das 75/1.4. Wozu sich das 75/1.4-Trumm einstecken, wenn man an der Kamera sowieso die 1.4er Blende eh nicht benutzen kann, weil die Fokussiergenauigkeit des Messsuchers nicht ausreicht ...
Das verrückte: weder habe ich vorher Gerüchte über das Gerät gehört (ok, ich lese die Leica Users Group nur noch selten - aber auch keine der Photosites hatte was) noch hat Leica da was auf den Webseiten stehen. Aber im Laden liegt das Teil schon (nein, ich habs nicht gekauft - der Anschaffungswiderstand ...).
Scheinbar will Leica wohl einige der alten Schätzchen renovieren - erst das 90/4 Makro, dann das 50/1.4 und jetzt ein 75/2. Schon beeindruckend - klar, wegen Cosina und den Voigtländer-Objektiven ist natürlich wichtig das Leica mal Aktivität zeigt, aber trotzdem, neue Objektivrechnungen schüttelt man nicht mal eben aus dem Ärmel - da steckt schon einiges an Arbeit drin.
Zum Glück ist meine Leica-Ausrüstung verdammt nah am perfekten Zustand (50/2.8 und 90/4 collapsibles - es fehlt nur noch die Makrobrille für das 90er und ganz eventuell mal auf Dauer ein 35/2) und ich bin deshalb nicht so richtig Leica-gefährdet im Moment
OpenRAW - Digital Image Preservation Through Open Documentation will sich der offenen Dokumentation (und der Förderung dieser bei den Herstellern) widmen. Gerade unter dem Eindruck der saublöden Nikon-Entscheidung Teile des RAW-Formates zu verschlüsseln (und damit letztendlich die Nutzung in freier Software - wegen der Notwendigkeit den Kopierschutz zu knacken - legal problematisch zu machen) ein wichtiges Thema. Ich habs schon mal geschrieben: die digitalen Negative gehören dem Fotografen, nicht dem Kamerahersteller. Es muss alles gemacht werden um dem Fotografen alle enthaltenen Informationen zur Verfügung zu stellen - ohne irgendwelchen Verschlüsselungshumbug und ohne den Zwang durch irgendwelche albernen Herstellerprogramme zu gehen (die im Zweifelsfall eh nicht für das verwendete Betriebssystem verfügbar sind).
Eine interessante Parallele wird auf der Website gezogen: kann sich jemand vorstellen das die Filmhersteller die Daten zur Filmentwicklung geheim gehalten hätten? Das Agfa oder Kodak oder wer sonst noch nicht zu ihren Filmen auch Entwicklungsunterlagen geliefert hätten, mit denen eine eigene Entwicklung des Filmes durch den Fotografen erfolgen kann?
Nikons Versuch die RAW-Software zu kontrollieren und zu reglementieren mit was ein Fotograf an seine Bilddaten dran gehen darf ist einer solchen dummen Vorgehensweise recht ähnlich. Und hoffentlich - notfalls über den Weg des Marktes - zum Scheitern verurteilt. Denn wenn sich diese Denke durchsetzen würde, haben wir irgendwann digitale Negative bei denen uns die Kamerahersteller vorschreiben wie viele Abzüge wir von unserem selbst gemachten Bild machen dürfen ...
Nikon reagiert auf die Diskussion um die verschlüsselten RAW WB Daten - und beweist nur das sie nichts kapiert haben. Sorry, aber das ganze strotzt nur so vor arroganz und Selbstbeweihräucherung, sagt aber nichts anderes aus als das Kunden die sich eine professionelle Kamera gekauft haben bei der Wahl der Software von Nikon gegängelt werden.
Wenn das ganze wirklich alles so professionell und toll und gut ist: wieso hat dann selbst Adobe Probleme? Weil vielleicht Nikon hinter ihren albernen Versprechungen nicht nachkommt?
Und was ist mit Open Source Software - sollen Fotografen die sich eine Nikon Kamera gekauft haben von Open Source ausgeschlossen sein, wegen absurder vorstellungen von Professionalität bei Nikon? Das Ergebnis stattdessen ist die Bestätigung aller Vorurteile gegen RAW-Formate (proprietär, nicht zukunftssicher).
Wirklich professionell wäre die komplette Dokumentation des NEF-Formates, damit das RAW-Format für den Fotografen kein Dead End ist.
Contax – RIP or Resurrection - Überlegungen was mit Contax nach der Kyocera-Absage passieren könnte. Speziell das 645er System wird hier angesprochen, da es nach Gerüchten von Zeiss entwickelt wurde und Kyocera nur der Produzent war - wenn dem so ist, könnte Zeiss sich da einen anderen Partner zur Produktion suchen. Leider ist das 645er System jenseits von Gut und Böse für die meisten finanziellen Möglichkeiten ...
Nikon Encrypts D2X and D2Hs White Balance Data - die haben wirklich einen an der Waffel. Was für einen Sinn macht es die Bilddaten zu verschlüsseln, so das der Benutzer zum Auslesen gezwungen ist die Software des Kameraherstellers zu benutzen? Es ist ja nicht so als ob Nikon mit dem Softwareverkauf sein Geld machen würde - die verdienen (und zwar nicht schlecht) an den Kameras. Und gerade bei Profi-Kameras ist eine solche Bevormundung des Nutzers einfach hirnverbrannter Blödsinn. Die Bilddaten gehören dem Fotografen - und zwar alle Bilddaten, nicht nur die die Nikon freundlicherweise unverschlüsselt lässt ...
Eröffnung des Hauses der Photographie in Hamburg - dann wird wohl mal wieder ein HH-Besuch fällig ...
Jetzt ist es offiziell: Contax brand comes to an end. Kein Verkauf an einen anderen, keine Weiterführung - der Name Contax als Kameramarke ist erstmal wieder vom Markt fort. Vielleicht wird Zeiss (die ja wohl den Namen Contax selber besitzen und nur lizensiert haben) ja jemand anderen dafür holen - die Contax Sucherkamera (nicht die G-Serie, sondern die neue auf dem Voigtländer-Gerät aufbauende) hat ja auch schon einen anderen Partner. Aber das Contax das wir seit den späteren 70ern kennen ist damit Geschichte.
Im Netzbuch gefunden: Cameropedia - ein Wiki mit Kamerainformationen.
Neues vom Gott der Kamera-Objektiv-Querbeet-Adapter: ein Adapter von SLR-Bajonett auf Leica M mit Messsucherkoppelung. Krank: man fokussiert mit dem Adapter und liest am Adapter die Entfernung ab und überträgt diese Entfernungseinstellung identisch auf das SLR-Objektiv. Also nur eine halbe Koppelung, aber besser als garnix.
Ok, ich würde damit kein 100/2.0 von Zeiss an meiner M fokussieren wollen bei Offenblende, aber für die üblichen Verdächtigen könnte das ganze durchaus praktikabel sein. Man spart unter Umständen halt die Anschaffung eines recht teuren Leica-Objektivs.
Andererseits kostet der Adapter mit $325 dann doch ein bischen viel nur um solche Exotenkombinationen zu benutzen. Und unter Umständen ist es einfach besser sich die günstigeren Voigtländer-Objektive zuzulegen.
Die Idee ist aber einfach so verrückt, das sie schon wieder gut ist.
Epson R-D1 Review - ich glaube ich sagte es schon, aber hat mal jemand 3000 Dollar für mich über?
Der Review vom HP Photosmart 8750 Photo Printer klingt ja schon ganz gut - ok, die Geschwindigkeit weniger (13 Minuten für einen A3+ Druck ist schon heftig), aber Zeit ist mein geringstes Problem beim Drucken. Und eingebautes Netzwerk ist schon sehr nett - wir haben ja gleich mehrere Rechner anzuschliessen.
The SimCam: Film and Digital Camera Simulator ist eine Kamerasimulation für Fotografie-Anfänger: man kann mit Blende und Zeit rumspielen und virtuelle Fotos schiessen und dann sehen wie das Ergebnis wirkt. Zusammenhänge wie Schärfentiefe, Verwackelung, korrekte Belichtung, Filmgeschwindigkeit etc. werden so direkt erfahrbar, auch ohne Kamera. Witzige Idee.

Den ersten Marienkäfer dieses Jahr. Ein paar weitere Bilder gibts in meinem neuen Fotoblog (seit 2007 nicht mehr). Das übrigens auch mit WordPress arbeitet, aber mit ein paar selbstgestrickten Plugins für die Fotoverwaltung und den Streifenkalender (irgendwann pack ich das mal zusammen und machs downloadbar). Ich bin schon ganz zufrieden mit dem Stand da drüben. Auf Dauer werde ich wohl einen Mechanismus basteln mit dem die Fotos als Thumbs in diese Site hier reinwandern und hier dann eher selten Bilder posten (allenfalls die üblichen Snapshots).
Warum ich mir überhaupt was eigenes gebastelt habe? Naja, ich finde zwar eine Reihe von Features von Flickr sehr nett, aber ich habe eine massive Abneigung dagegen meine Inhalte fremden Servern anzuvertrauen bei denen ich weder über den Betrieb noch bei der Softwaregestaltung mitreden kann. Von daher habe ich mir einige der Ideen von Flickr geklaut und auch mich fleissig bei anderen Projekten bedient (die Idee für den Streifenkalender hab ich mir bei PixelPost abgeguckt zum Beispiel) und das ganze in WordPress integriert. Das Layout war mal früher Kubrick, aber ich hoffe es ist auch für die Kubrick-Allergiker genügend abweichend davon geworden
Ich hatte mir vorher auch eine ganze Reihe von Content-Management-Systemen angeguckt daraufhin wie geeignet die für sowas gewesen wären (den FallOut dazu konnte man ja teilweise hier lesen). Und sogar eine Weile mit der Idee gespielt das ganze mit PixelPost direkt zu machen. Aber die deutlich überlegenen Kommentarfeatures bei WordPress (speziell die ganzen Anti-Spam-Techniken) haben mich dann dazu gebracht bei WordPress zu bleiben.
Ein paar Sachen stehen noch auf der ToDo, aber im Prinzip ist es schon so ganz brauchbar und wird daher hiermit offiziös angeläutet.
Nur mal so für die Münsteraner: bei Köster am Bahnhof wird Contax N1 Equipment (Bodies, Objektive) verkauft. Zu ziemlich guten Preisen. Restposten aus der Auflösung von Contax Deutschland wohl. Da Kyocera ja aus der Fotografie aussteigt und damit Contax erstmal am Ende ist, könnte das die letzte Gelegenheit zum Neuerwerb des einen oder anderen Objektives sein. Die Objektive werden ja von Zeiss gefertigt und auch bei Zeiss gewartet ...

Am Dienstag hab ich mich mal einen Tag in Köln rumgetrieben und Fotos gemacht. Ein paar davon sind jetzt online - aber da ich 2007 die entsprechende Site abgeschaltet habe, nicht mehr.

Ein ganz krummer Hund, der Turm. Irgendwie kann man den fotografieren wie man will, der sieht immer Schräg aus. Kommt daher, das die Grundfläche des Turms ein Oval ist und auf den Ebenen die Fenster nicht immer gleich angelegt sind. Irgenwie sieht der immer aus als wäre er eine Spirale, sind aber nur normale Ebenen. Viele Stellwände dürften die Büros aber nicht haben ...
Iridient Digital - RAW Developer - wow. Ich bin begeistert. Ich hab mir ja schon viele RAW-Photoediting Software angeguckt. Aber der RAW Developer ist absolut genial. Eine recht schlanke Oberfläche, sinnvolle Features und rattenschnell.
Bisher bin ich bei nahezu jeder Software ausser der Canon-Software über ein bestimmtes Bild meiner Sammlung gestolpert - das wurde von allen falsch dargestellt, völlig verschobene Grüntöne (eher alles Gelb statt Grün). Mit dem RAW Developer klappts - und die Ergebnisse sehen ähnlich gut aus wie mit der Standardsoftware von Canon. Aber die Bedienung ist wesentlich flotter.
Ausserdem sehr nett: im Gegensatz zur Canon-Software kann man per AppleEvent dem Programm eine Reihe von markierten Bildern übergeben - der RAW Developer integriert sich also absolut komfortabel in iView Media Pro. Sehr viel besser als die Canon-Software, die dann immer nur den paassenden Ordner anzeigte, aber nicht direkt nur die gewählten Bilder.
Zusätzlich hat es den Vorteil, das es die einzige Software bisher ist die ich gefunden habe die mit den alten Kodak DCS RAW Bildern klarkommt - alle anderen konnten zwar die neueren RAW-Formate von Kodak lesen, aber nicht die alten - und die hab ich ja nunmal von meinem recht kurzen Intermezzo mit der DCS 520 noch auf der Platte liegen.
65 Euro ist nicht wenig Geld (zumal für ein reines Hilfsmittel), aber wenn man viel mit RAW Bildern macht und womöglich mit verschiedenen Kameras, dann lohnt sich die Investition meiner Meinung nach. Denn man braucht nicht ständig mit verschiedenen Programmen rumspielen und die Geschwindigkeit ist einfach klasse - und auch wenn es bei mir nur Hobby ist, langsame Software nervt doch schon.

Der Skaters Palace ist mit Graffiti besprüht und ein wunderschöner Farbkleks in einer ansonsten öden Gegend. Geht man von dort weiter zur Agravis, geht man entlang einer Mauer voller Graffitis.

Auch hier sind die Farben herrlicher Kontrast zu der doch recht öden Industriegegend. Selbst die Pflanzen in der Gegend wirken eher deprimiert - nur die Farben der Mauer stechen heraus. Geht man dann noch weiter zum Kanal und guckt auf das Agravis Silo, kriegt man dann die Kunst präsentiert.

Irgendwie habe ich den Eindruck das die Firma lieber das Geld für ein anständiges sicheres Gerüst und Farben für die Sprayer hätte ausgegeben - das Ergebnis würde mich weitaus mehr interessieren als die bunten Fetzen die ans Silo genagelt wurden ...