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Mal wieder auf Linux ...

... und natürlich tuts Surround-Sound meines Notebooks nicht mehr, aus Gründen. Und Fingerprint-Login macht weitaus weniger Sinn, wenn man nach Login dann doch das Passwort für den Keyring eingeben muss. Wenn der wenigstens erst beim ersten Bedarf nach einem Passwort käme, dann wärs ja ok, aber der geht direkt nach Login auf. Bah.

Ansonsten bin ich allerdings angenehm überrascht davon, wie gut die Linux-Unterstützung für das Lenovo T480 ist. Alles andere funktioniert bisher tadellos.

Was ich so im Laufe der Woche als lesenswert betrachtet habe und nicht extra verlinken wollte, hier gesammelt und unkommentiert.

LiveCode Community Edition Overview | RunRev. Yep, es ist raus. GPL3 Version von LiveCode. Und ja, es sind alle Zielsysteme enthalten - OSX, Windows, Linux, Android und iOS. Und entschlackt haben sie es auch, das DMG ist deutlich kleiner als das aus dem letzten Release (ok, vieles was fehlt sind Sachen die zu den kommerziellen Teilen gehören, aber trotzdem). Und schaut wirklich nett aus, klar, die Sprache ist wild, aber hey, es ist ein deutlich besserer GUI Builder als alles was derzeit mit Android-Tools geliefert wird.

abique/tmfs. Mal geblogmarkt, könnte hilfreich werden irgendwann - ein user-space Filesystem für Time Machine Backups unter Linux.

blueMarine ist noch ein mir bisher unbekanntes Projekt, das Lightroom und Aperture als Inspiration nimmt. Allerdings hat es bisher keinerlei RAW-Edit-Funktionen (während Darktable non-destruktives Editieren hat), sondern konzentriert sich rein auf das Image Management. Was mir aber unter Umständen für Linux sogar entgegen käme, da ich dort meistens nur reingucken will, das Bearbeiten passiert doch meistens auf dem Mac.

darktable ist scheinbar komplett an mir unbemerkt vorbeigerauscht - eine OpenSource Alternative zu Adobe Lightroom für Linux. Sollte ich mir wirklich mal angucken. Lightroom gefällt mir zwar sehr gut, aber macht absolut nichts da eine Alternative für zu kennen, denn ob mir Adobe in späteren Versionen immer noch gefallen wird ist ja nicht gerade garantiert ... (und für Linux werde ich sowieso immer eine Alternative brauche solange Adobe kein Linux unterstützt)

Anscheinend ist die Sony Alpha NEX-Open-Source-Firmware Linux-basiert. Kann noch nicht genau sagen was dahinter wirklich steckt, aber Sony hat Linux Kernel Downloads (und die üblichen embedded Tools) für die NEX auf dem Server. Wenn da wirklich ein Linux drauf läuft, könnte das auf Dauer ein Hackerparadies werden!

Shotwell - drüber gestolpert, ein Fotomanager für Linux der recht ähnlich zu iPhoto auf dem Mac aufgebaut ist. Wird in der kommenden Ubuntu wohl f-spot ersetzen (was meiner Meinung nach gut ist, denn f-spot ist viel zu primitiv, selbst für Gelegenheitsuser). Schaut ganz nett aus.

Back In Time - schaut ganz gut aus, es bietet in etwa das, was auch TimeMachine macht. Ok, Linux-typisch sind ein Haufen Optionen und Auswahlen zugekommen und einfach / als Quelle für die Sicherung eintragen ergibt nix, aber nunja, wenn man die relevanten Verzeichnisse manuell aufnimmt (und dran denkt die Auswahl gelegentlich bei Änderungen mal zu aktualisieren), kann man damit durchaus wohl was anfangen. Die Basis ist jedenfalls rsync mit Hardlinks, also im Ergebnis echt brauchbare Backups, weil man da zur Not auch manuell rücksichern kann. Was ich noch nicht ausprobiert habe ist was passiert, wenn man auf removeable media sichert und die nicht drin sind. Aber da hats ja auch bei faubackup gehakt. UPDATE: tut ganz brauchbar mit Wechselmedien, macht zwar eine stündliche Meldung wenn das Laufwerk nicht dran ist, aber erkennt es sauber und überspringt den Backup-Lauf dann. Schön wäre noch ein "automatisch sichern wenn Laufwerk auftaucht".

Ceph: A Linux petabyte-scale distributed file system - schade, dass wir in der Firma durch die fette NetApp eigentlich keinen Bedarf an einem verteilten Clusterfilesystem mehr haben - das hier klingt nämlich richtig interessant und sieht so aus, als ob es tatsächlich mal die Schwachpunkte der bisherigen Lösungen anpackt.

Bug #387308 in Ubuntu One Client: “[Wishlist] Proxy Support” - Ubuntu One wird seit dem karmischen Koala standardmäßig ausgeliefert mit Ubuntu. Und benutzt die Proxy-Settings nicht. Bastelstube!

TuxMobil: Fingerprint Readers on Linux Laptops and Notebooks - weil mein Firmennotebook sowas hat. Und erstaunlich: es funktioniert! Die neuen S-Series Kisten von Fujitsu sind sehr Linux-freundlich.

Bug #317781 - Comment #45 - sehr interessante Analyse des Problems der Datenverluste mit ext4. Kurzfassung: schrottige Applikationen und Libraries. Leider trifft es auch so Teile wie sqlite (da allerdings nur Performance) und dummerweise wohl grössere Teile von Gnome und KDE, weshalb da in ext4 jetzt Kludges reinkommen, um da drumherum zu kommen.

eeebuntu - gibts mit Nebook Remix und mit klassischem Gnome. Soll auch recht vollständige Treiber für die Hardware haben.

Ubuntu Eee - eine der vielen Ubuntu-basierten EEE-PC Distributionen. Die hier klingt sehr vollständig und benutzt das neue Netbook Remix Interface. Laut Forenkommentaren läuft es auch problemlos mit allen Versionen und hat vollständige Treiber installiert.

UMTS USB Sticks: mit Xandros (Linux) ÜBERSICHT - und wie ich hier sehen kann, siehts für meinen UMTS-Stick derzeit noch ziemlich böse unter Linux aus (ich hab nämlich das schwatte Teil von TMO), von daher werd ich mir wohl vorerst weiterhin Windows antun müssen.

It's L-i-n-u-x, that is an Operating System - ouch. Sowas kann man sich nicht ausdenken, sowas kann nur die Realität bringen.

Sic Transit Gloria Laptopi - "Nicholas' new OLPC is dropping those pesky education goals from the mission and turning itself into a 50-person nonprofit laptop manufacturer, competing with Lenovo, Dell, Apple, Asus, HP and Intel on their home turf, and by using the one strategy we know doesn't work. But hey, I guess they'll sell more laptops that way." - über den vermutlichen Untergang des OLPC. Eine gute Idee, aber anscheinend eine bescheuerte Umsetzung in den wesentlichen Bereichen wie Deployment und tatsächlichem Einsatz als Lehrmittel.

Consequences of the SSH/SSL weakness - klare Worte über die Auswirkungen des Bugs. Es wurden nur 32767 verschiedene Keys generiert für die Maschinen in der Zeit, in der die defekte OpenSSL Version im Einsatz war (mindestens seit Frühjahr 2007, wenn man auf stable war). Autsch.

Debian OpenSSL Predictable PRNG Toys - und hier die passenden Toys zum Spielen mit dem Loch. Generieren der 32767 Keys für verschiedene Key-Architekturen.

Debian and OpenSSL: The Aftermath - falls jemand Zweifel hat, ober seine Keys neu erstellen muss: "However, rather than fix the calls to RAND_add(), the Debian maintainer instead removed the code that added the buffer handed to ssleay rand add() to the pool. This meant that the pool ended up with essentially no entropy. Clearly this was a very bad idea." - ja, "essentially no entropy" bei der Generierung von Schlüsseln ist eine wirklich schlechte Idee. Autsch.

Vendors Are Bad For Security - über den "Bugfix" in Debian, der seit 2006 alle generierten OpenSSL-Keys mehr oder weniger unbrauchbar gemacht hat. Danke für die Mehrarbeit, ihr Pappnasen. Witzig auch die Kommentare, in denen der OpenSSL-Dev seinen eigenen Rant in den Rachen zurückgestopft bekommt, weil die OpenSSL-Pappnasen es nicht für nötig hielten, sich mit dem von den Debian-Devs vorgeschlagenen Fix auseinanderzusetzen (ausser einem, der tatsächlich Daumen-hoch signalisiert hat). Tja. All Software sucks.

Der neue Geschäftsplan von SCO stösst schon im Vorfeld auf Ablehnung - "Ein Konkursverwalter wird nur dann bestallt, wenn die Firmeninhaber durch Betrug, Alter oder durch erwiesene Geschäftsuntüchtigkeit nicht in der Lage sind, die Reorganisation oder den endgültigen Konkurs durchzuführen." - passt doch auf SCO. Ok, so alt sind die noch nicht, aber der Rest ...

Das ist das Ende, mein Freund: Negroponte sagt, XP auf XO in 60 Tagen - "Mit der Sugar-Benutzeroberfläche kann OLPC behaupten, eine konstruktivistische Lernmethodik zu haben, es kann behaupten, die Erforschung und das Lernen zu fördern, es kann sogar hoffen, die 'Quelltext anzeigen'-Taste zu aktivieren. Aber sobald man XP installiert, egal wie sehr es angepasst wird, um die XO-Hardware zu nutzen, werden die Kinder nicht lernen, wie Negroponte es versprach, "Lernen zu lernen". Sie werden "ICT-Fähigkeiten" beigebracht bekommen, ein Begriff, gegen den sich Negroponte selbst aussprach."

Cooperative Linux - crazy, der Linux-Kernel recompiliert als Windows-Executable. Booten von Linux geschieht durch Ausführen des Linux-Kernels und alle Treiber werden auf Win32-APIs umgeleitet.

SCO vs. Linux: Klagen bis zum Ende, doch ohne Darl McBride - "Weitere 95 Millionen Dollar sollen als Kredit über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt werden, der gegen die Forderungen aus den Prozessen mit Novell, IBM, Red Hat, Autozone und anderen Firmen verrechnet wird. Die Zinsen für diesen Millionen-Kredit sollen 17 Prozent über der jeweils gültigen Interbank-Kreditrate liegen. Gegenwärtig würden die Zinsen etwa 21 Prozent betragen." - Und bei Nichtzahlen kommen die grossen Männer mit den Knüppeln und zerschlagen ein paar Kniescheiben? Das klingt dann doch eher nach Kredithaien. Von daher wohl verschmerzbar, wenn die zusammen mit dem Blödsinn von SCO baden gehen.

In-Depth TimeVault Review: Backing up in Ubuntu is Finally Made Simple!! - wenn ich mir sowas angucke, schönes Beispiel für ein Problem der Open Source Gemeinde: sie verstehen zwar die Features und Techniken, aber von User-Interface-Design haben die keinen blassen Schimmer.

Unshaking and refocusing your photos - ein paar interessante Tools gelinkt, mal angucken.

SCO beantragt Gläubigerschutz - da müssen sich die IBM-Anwälte aber beeilen, wenn die noch vor der Pleite von SCO eine Klärung wollen. Oder findet sich wieder ein dummer Esel, der Gold in SCOs Kasse scheisst?

Gerichtsurteile: Novell besitzt die UNIX- und UnixWare-Urheberrechte! Novell hat das Recht, darauf zu verzichten! - "Das war's, Leute! Das Gericht entschied auch, dass "SCO verpflichtet ist, Novells Verzicht auf SCOs Ansprüche gegen IBM und Sequent anzuerkennen". Das war's dann. Es gibt noch ein paar lose Enden, aber das große Bild ist, SCO hat verloren. Oh, und es schuldet Novell eine Menge Geld aus den Microsoft- und Sun-Lizenzen."

ext3cow - versioinierendes Filesystem. Interessanter Ansatz für revisionssichere Datenablage.

Debian 4.0 finally arrives! - mist. Ich will keine Server updaten.

Debian Administration :: Migrating To RAID1 Mirror on Sarge - nachträgliches aktivieren eines Raid-Systems, wenn das Hauptsystem schon eingerichtet ist.

RAID-1, Part 2 | Linux Journal - noch was über RAD1 nachträglich einrichten - geht auch auf LILO ein.

GeeXboX uShare UPnP A/V Media Server HomePage - einfacher, kleiner uPNP Server für Linux. Könnte für mich interessant sein um meine gesammelten MP3s zu Hause über das Nokia Tablet abzurufen (ne Firewall hab ich ja eh laufen, die kann auch Mediaserver sein).

Nokia N800 is now public & available! - Wow! Jetzt mit eingebauter Kamera für Videotelephonie über Internet. Und natürlich weiterhin Open Source und Linux basiert, schneller, schicker ...

cutmp3 - netter kleiner MP3 editor für die Konsole - ideal, um auf einem Streaming Server mal eben Pausen aus Songs rauszuschneiden und ähnliche Arbeiten.

VIA schließt Treiberquellen - am besten wärs, Via schlicht und einfach zu boykottieren. Irgendwie ist der Laden einfach zu arrogant.

Oracle Linux uncovered - zeigt auf, womit Oracle den Marktführer Red Hat angreifen will: mit Red Hat Linux, bei dem einfach alle roten Hüte entfernt wurden ...

AMD talks about ATI - mögliches Open-Sourcing der Treiber?

PS3 kommt mit Linux

PS3 to ship with Linux, Sony confirms:

Sony President Ken Kutaragi confirmed that the Playstation 3 (PS3) has been delayed, at a press conference in Tokyo earlier this week. Kutaragi additionally confirmed that the gaming console will ship with an upgradable 60GB hard drive pre-installed with Linux, according to in-depth coverage at 1up.com.

Wow. Das ist schon eine erstaunliche Sache, wenn das tatsächlich so kommen wird - bei Sony weiss man ja erst was sie tun, wenn sie es getan haben. Wäre nicht der erste Plan, der stillschweigend wieder fallen gelassen wird. Aber eine Gameconsole mit einem "offiziellen" Linux wäre schon interessant.

SharedAppVNC - interessante VNC-Variante, die nur Anwendungsfenster repliziert, nicht den ganzen Desktop. Auch mit spezieller OS X Unterstützung.

Wasabi Systems hat eine recht brauchbare Betrachtung was die GPL eigentlich wirklich für Firmen bedeutet. Desweiteren ist dort auch ein Kapitel, das sich mit binären Kernelmodulen beschäftigt - und wieso diese eine GPL-Verletzung darstellen.

Jetzt kommt IBM in Fahrt

Erinnert sich noch jemand an diesen Dauergerichtstermin zwischen SCO und IBM? GROKLAW bringt eine Reihe von Dokumenten mit Anforderungen von IBM an diverse Firmen. Microsoft, Sun, HP, Baystar - mit sehr vielen, sehr interessanten Fragen. Hey, das Verfahren könnte so langsam wieder etwas interessanter werden

The Linux Kernel Driver Interface - warum der Linux Kernel seine internen Kernel Interfaces nicht als "stable binary interface" (oder überhaupt als "stable interface") ausgelegt hat.

ZNC - RottenBoy - interessanter IRC Bouncer (Proxy) für mehrere User. Deutlich leistungsfähiger als der von mir bisher verwendete Muh.

Druck auf Hardware-Hersteller

Suse Linux in Zukunft ohne proprietäre Treiber - gute Sache, wie ich finde. Je mehr Druck auf die Hardware-Hersteller ausgeübt wird, desto eher kommt da wirklich mal bessere OpenSource-Treiber oder Schnittstellen-Offenlegungen.

Powerful Remote X Displays with FreeNX - interessant für Remote-Server, da es deutlich bessere Responses und niedrigere Bandbreitenforderungen hat als X oder VNC.

AVM könnte ja einfach Treiber unter GPL schreiben

AVM warnt vor Einschränkungen für proprietäre Kernel-Module:

Die Konsequenz wäre für AVM, die Unterstützung für Linux einzustellen. Eine Reaktion auf die Email liegt noch nicht vor. Die Kernel-Entwickler dürfte die Drohung von AVM wenig stören, denn aufgrund der gemischten Erfahrungen mit proprietären Treibern scheint für sie das Ziel, den Kernel und sein ganzes Umfeld frei zu halten, Vorrang zu haben. Alternativen zu AVM existieren und GPL-Treiber für die AVM-Hardware sind nicht ausgeschlossen, selbst wenn sie nicht von AVM kommen.

Genau das: Alternativen existieren. Wird Zeit, das sich für die Alternativen die bessere Linux-Unterstützung auszahlt - dann wird vielleicht auch AVM mal vernünftig. Die binären Module ohne Source machen eh mehr Ärger als Freude.