mac-os-x - 23.10.2004 - 7.6.2005

WebObjects Bestandteil von XCode 2.1

In den WebObjects 5.3 Release Notes gesehen und gleich mal nachgeguckt: WebObjects ist jetzt Bestandteil der XCode 2.1 (für ADC-Member verfügbar) Distribution. Ich hab mir die über 700 MB mal gezogen und nachgeguckt: ja, da ist ein WebObjects.mpkg drin. Schon seltsam, denn bisher war WebObjects ein nicht ganz billiges Paket - ist jetzt der ganze Einsatz frei, oder braucht man für die generierten Anwendungen noch eine irgendwie geartete Runtime, die dann wieder Geld kostet?

Mac mit Intel

Muahahahaha, es ist wahr. Ich fass es nicht. Die stampfen wirklich auf Dauer den PPC ein und wechseln zu dem Intel-Murks. Watt für ein Mist. Klar, Intel oder AMD bedeutet nicht gleich automatisch schlechte Rechner - SUN hat da ein paar schicke Kisten gebaut und SGI hatte da auch schon das eine oder andere feine Kistchen. Und wenn Apple bei der sonstigen Hardware weiterhin so stringent bleibt, gibts auch keine grossen Probleme mit der Stabilität und dem System. Und das es damit wieder die Chance für Clones gibt, ist sicherlich auch nicht so schlecht. Aber wer will denn auf seinem Apple einen Intel-Inside-Aufkleber sehen? Ekelhaft.

Das entscheidende bleibt natürlich weiterhin das Betriebssystem - und OS X auf Intel ist immer noch kein Windows, nur weil das Herz falschrum schlägt und der Prozessor nicht von Motorola mitdesigned wurde.

Oh, und wir kriegen natürlich dann auf Dauer auch das beschissene DRM-Zeug von Intel aufgedrückt ...

Ansonsten: es wird einen Emulator geben der bei Intel-Macs dann die PPC-Programme ausführen kann, wenn in dem Applikations-Bundle nicht schon ein Intel-Binary drin steckt. Von daher ist der Wechsel für User wohl wieder relativ problemlos - allerdings laufen die PPC-Anwendungen dann natürlich nur gebremst. Und nervig für User wirds wohl werden das dann diverse Programmierer irgendwann - einfach mangels Hardware - keine PPC-Binaries mehr erzeugen werden und damit neue Versionen und neue Programme auf den alten Macs nicht mehr laufen. Ausser jemand strickt einen X86-Emulator für den PPC-Mac in ähnlich transparenter Ausführung (und mit ähnlichen Performanceproblemen).

Update: woah, der Switch hats sogar ins Heute Journal gebracht

Mail.app unter 10.4 und self-signed certificates

Mail.app unter 10.4 verlangt immer eine Bestätigung beim ersten Öffnen einer Verbindung zu einem Server mit einem selbstsignierten Zertifikat - obwohl ich das Zertifikat in meiner x509Ancestors KeyChain drin habe und dort immer vertrauen eingestellt habe will er es ums verrecken nicht direkt annehmen. Hat irgendjemand eine Idee wie man Mail.app diese Albernheit austreiben kann? Das ist zwar nur beim Start von Mail.app, später beim Verbindung lösen und neu verbinden passierts nicht, aber nervig ist es trotzdem ... Als Meldung kommt immer "Dieses Zertifikat hat kein Root-Zertifikat" - was ja auch logisch ist, es signiert sich ja nur selbst. Irgendwie ist das mal wieder ziemlich dämlich - statt einfach dem "Immer Vertrauen" zu glauben meint Apple es besser wissen zu müssen. Ich hasse besserwisserische Software.

Anacron for Mac OS v10.4 (Tiger)

Anacron for Mac OS v10.4 (Tiger) - System/Disk Utilities ist eine Portierung von Anacron auf OS X mit Unterstützung für den neuen launchd von Tiger. Anacron sorgt dafür das regelmäßige Aufräumjobs auch bei Rechnern die nicht ständig laufen angestossen werden - ansonsten laufen irgendwann die Logfiles über.

Fragt mich nicht warum Apple das nicht schon lange als Systembestandteil mit ausliefert und installiert, denn die Desktop-Rechner von Apple-Usern werden in den seltensten Fälle nonstop durchlaufen - und es gibt nix ekligeres als Systeme denen die Logfiles explodieren. Sei es weil sie über 2 GB gross werden oder weil die Platte voll läuft oder weil der Backup wegen der grossen Logfiles unnötig lange braucht.

SuperDuper! and FileVault

Der Diskussion Shirt Pocket Discussions - SuperDuper! and FileVault(eine noch etwas klarer Erklärung ist in dieser Diskussion) kann man entnehmen das es ein paar Probleme mit SuperDuper! Backups gibt wenn man FileVault benutzt um sein Homeverzeichnis zu verschlüsseln: wenn der angemeldete Benutzer ein FileVault-Benutzer ist, wird sein sparse image (das File wo das eigentliche Homeverzeichnis liegt) nicht korrekt gesichert und bei einem Start von dem Backup kann es nicht korrekt gemounted werden.

Der Hersteller schlägt in der Diskussion vor sich einen zweiten Benutzer einzurichten der kein FileVault benutzt und sich aus den FileVault-Accounts abzumelden um einen Backup dann unter diesem Benutzer zu starten.

Alternativ kann man natürlich auch für sein Homeverzeichnis einen getrennten Backup anlegen - das FileVault-Image ist ja ganz normal gemounted wenn man angemeldet ist. Allerdings geht dabei die Verschlüsselung flöten. Das wiederum kann man natürlich wieder mit einem verschlüsselten SparseImage auf einem Backupmedium lösen.

Alles in allem natürlich nicht die ultraeinfache Mac-User-kompatible Bedienung die man sich wünschen würde. Gerade das Homeverzeichnis ist es ja das die ganzen wichtigen Sachen enthält und dessen Inhalt man tunlichst regelmäßig sichern sollte - aber gerade das wird hakelig zu sichern sobald FileVault im Spiel ist.

Man kann natürlich auch auf FileVault verzichten - aber irgendwie will ich meine privaten Daten auf dem Notebook nicht als einziger Sicherheit einem OpenFirmware Startpasswort anvertrauen ...

Wie funktioniert FileVault

Als Nachtrag zum vorigen Eintrag über die Probleme mit dem Backup von FileVaults aus einem aktiven FileVault-Account heraus hab ich mir mal genauer angeguckt was Apple da eigentlich für FileVault treibt. So richtig Begeisterung kommt bei mir ob der Vorgehensweise nicht auf.

Zu allererst mal ist ein FileVault nichts weiter als ein sogenanntes Sparse Image - ein Plattenimage bei dem nur die tatsächlich belegten Blöcke gespeichert werden. Wenn es also leer ist ist es wurscht wie gross es dimensioniert war - es belegt nur wenig Plattenplatz. Mit den gespeicherten Daten wächst dieses Image und man kann es aufräumen lassen - dabei werden die Datenblöcke die freigeworden sind (z.B. durch Löschungen) wieder auch im Sparse Image freigegeben, das Image schrumpft dann also. Zusätzlich ist für die FileVault-Images die Verschlüsselung aktiviert. Das Schrumpfen passiert halbautomatisch beim Logout: das System fragt den Benutzer ob es darf. Wenn er zustimmt, wird bereinigt. Das ist aber nur der Mechanismus wie die Files gespeichert werden - eben als HFS+ Volume in einem speziellen File. Wie aber wird es beim Login automatisch geöffnet und wie wird sichergestellt, das Programme die Daten an den richtigen Stellen finden wo sie sie suchen? Dazu muss das FileVault-Image ja gemounted werden. Im Prinzip ist der Vorgang der gleiche wie beim Doppelklick auf ein Image-File - das File wird als Laufwerk gemounted und steht in der Liste der Laufwerke im Finder und auf dem Desktop zur Verfügung. Bei FileVault-Images wird allerdings das Desktop-Icon unterdrückt. Statt des Desktop-Icons und dem Mounten nach /Volumens/ wie es normalerweise der Fall ist, ist das Mounten eines FileVault-Images allerdings etwas modifziert. Und zwar liegt ein FileVault-Image normalerweise im User-Verzeichnis eines Benutzers als einzige Datei. Also bei abgemeldetem Benutzer hugo liegt in /Users/hugo/ ein hugo.sparseimage. Sobald sich der Benutzer hugo anmeldet, geschehen eine ganze Reihe von Dingen. Zuerst mal wird das Sparse-Image von /Users/hugo/ nach /Users/.hugo/ verschoben. Und heisst dort nicht mehr hugo.sparseimage sondern .hugo.sparseimage. Dann wird es direkt nach /Users/hugo/ (das ja jetzt leer ist) gemounted (deshalb muss es auch aus dem Benutzer-Verzeichnis rausgeschoben werden, da es ja sonst nicht erreichbar wäre, wenn ein anderes Filesystem drübergemounted würde).

Jetzt ist also das Volume erreichbar als Homeverzeichnis des Benutzers. Zusätzlich sehen alle Programme die Daten ganz am gewohnten Ort, da es ja direkt nach /Users/hugo gemounted wurde und damit z.B. /Users/hugo/Preferences/ ein gültiges Verzeichnis im Image ist. Beim Logout geht das ganze umgekehrt: unmounten des Images und dann rückverschieben und Entfernen des /Users/.hugo/ Verzeichnisses. Zusätzlich - optional - das komprimieren des Images.

Jetzt wird auch klar welches Problem Backup-Programme haben: wenn der Backup läuft, ist das Homeverzeichnis leer und das Image in das Punktverzeichnis verschoben. Ein Boot in das so erstellte Backup würde das Homeverzeichnis des Benutzers nicht finden und dem Benutzer ein leeres Home präsentieren - es erscheint als hätte er alle Files verloren. Das ist auch eines der grossen Probleme von FileVault: wenn der Rechner crashed wärend man angemeldet ist, sind die Verzeichnisse und Dateien verschoben und umbenannt. Wer also FileVault benutzt und nach einem Crash nicht an seine Files kommt: eventuell hilft es sich mit einem anderen FileVault-freien Benutzer (den man zwecks Backups auch haben sollten!) anzumelden und das Homeverzeichnis zu reparieren . Keine Ahnung ob das Plattenreparaturprogramm von Apple das auch machen würde - bisher ist noch keine meiner FileVault-Installationen gecrashed. Für den Notfall sollte man sich aber das hier vielleicht merken. Insgesamt macht das ganze einen recht gehackten Eindruck auf mich - Lieber wäre es mir wenn das ganze System ohne Umbenennungen und Verschiebereien auskäme. Zum Beispiel könnte das FileVault einfach als /Users/.hugo.sparseimage friedlich neben /Users/hugo liegen und nur gemounted werden - dann hätten Backups keine Probleme, da die Struktur zwischen angemeldet und abgemeldet identisch wäre. Keine Ahnung warum Apple diese eher komplizierte Form genommen hat, warscheinlich wegen der Rechte an dem Sparse-Image und dem daraus folgenden Ablageort im Homeverzeichnis des Benutzers.

Photon iPhoto Plugin

Photon ist ein sehr nettes iPhoto Plugin mit dem man sehr einfach Bilder von iPhoto in ein MetaWeblogAPI-taugliches Blog (z.B. WordPress) posten kann. Die Bilder die gerade hochgeladen wurden stammen daraus. Photon benutzt dazu die Bilderdaten in iPhoto, man hat also endlich mal was davon seinen Bildern Titel zu geben (bei Schneckig ... hab ich das noch falsch gemacht - deshalb ist der Link so kryptisch). Gefällt mir, das Plugin ... Was natürlich jetzt wieder nicht so richtig klappt ist die Nutzung zusammen mit meinem eigenen Bilderblog auf hugoesk.de - da benutze ich ja für die Fotos ein eigenes WordPress-Plugin das die ganzen Metadaten verwaltet. Mal gucken ob ich mir dafür was hacke das automatisch von MetaWeblogAPI-Posts per Photon dann die fehlenden Metadaten (z.B. EXIF-Daten und Fotozuordnung) ergänzt, oder ob ich da weiter ganz klassisch mit Dateiexport aus iPhoto und anschliessendem Upload arbeite. Übrigens waren die beiden hochgeladenen Fotos vorher RAW-Bilder - iPhoto kommt super mit den RAWs der 10D klar. Und das neue Bearbeitungsfenster in iPhoto ist auch ganz brauchbar. Allerdings hat iPhoto dabei einen blöden Bug: es schreibt nur reduzierte EXIF-Daten in das JPG beim Export auf Platte. Die Blende, Zeit und Brennweite sind drin - aber das originale Datum fehlt. Ziemlich blöd, wenn die Zielsoftware daraus ein Eintragsdatum erzeugt (so wie es hugoesk macht). Ausserdem importiert iPhoto nur die .CRW-Files, nicht aber die .THM-Files (in denen weitere Einstellungsdaten gespeichert sind). Zum Einen fehlen dadurch diese Daten in iPhoto und zum Anderen laufen so Speicherkarten nach und nach voll, da die .THM-Files stehen bleiben und Platz belegen. Jedenfalls wenn man in iPhoto die Originale löschen Option benutzt. Ich hab eindeutig zu viele Bilderverwaltungen im Einsatz

Beim Schockwellenreiter gesehen: QTAmateur, ein einfacher QuickTime-Player der auch exportieren kann - könnte tatsächlich das ständige QTPro-kaufen beenden, denn eigentlich brauche ich nur sehr wenige der Exportfunktionen von QT.

PC-Systeme auf dem Mac

Wer keinen Bock hat Microsoft für Virtual PC zu bezahlen und mit den anderen bekannten Alternativen auch nicht in Begeisterungsstürme ausbricht, kann sich ja mal eine unbekanntere angucken: iEmulator PC Emulator for MAC OS X ist ein auf QEmu aufbauender Emulator für den Mac. Das besondere: nicht nur die normalen 32bittigen Intel-Chips können emuliert werden, auch die 64bittigen und Sparc, ARM und PPC. Ziemlich klasse, das Teil. Und wem selbst die 25 Dollar für den iEmulator noch zu viel sind (oder wer Hardcore-OSS-Nutzer ist), kann sich QEmuX holen - eine freie grafische Oberfläche für QEmu auf dem Mac.

Um da mal einen Testflug zu machen kann man sich passende präparierte Images von FreeOSZoo holen.

Bei ersten Tests hab ich das übliche Problem: die Tastaturbelegung passt vorne und hinten nicht. Man kriegt nur sowas ähnliches wie eine deutsche Tastaturbelegung hin, exakt passen tuts nicht - die Umlaute haken, die Sonderzeichen sind zum Teil falsch, das ganze ist irgendwie in dem Punkt ziemlich unrund. Nicht das Virtual PC da besser wäre: die spitzen Klammern und das Pipe-Symbol hab ich unter Virtual PC auch nie richtig eingeben können (was für Programmierer ziemlich bescheuert ist).

Typisch Mac-User ist ...

... sich Desktop Manager zu installieren, als Transition Cube einzustellen und dann aus lauter Spaß am optischen Effekt ständig zwischen zwei Desktops hin- und herzuschalten

PithHelmet ist ein Ad-Blocker für Safari. Sehr ähnlich in der Funktion zu dem AdBlocker für FireFox. Sehr praktisch, macht Safari damit wieder durchaus zu einem interessanten Browser. Zusätzlich liefert PithHelmet für Safari selektive JavaScript-Unterdrückung und ähnliche Mechanismen - so wie es auch OmniWeb bietet. Allerdings ist die eine oder andere Regel (vor allem die BadSense-Regel ist mir da aufgefallen) ein bischen aggressiv, aber das kann man ja gut konfigurieren.

Safari WebDevAdditions ist eine Developer Toolbar für den Safari - also Anzeige von Blocklevel-Elementen, Links etc. Macht einen recht praktischen Eindruck auf mich.

saft ist eine Kitchen-Sink-Erweiterung für den Safari. Haufenweise Features drin. Allerdings Shareware, ich habs auch noch nicht ausprobiert.

Prozessorlüfter beim Powerbook 12"

Tja, eine Geschichte die mich jetzt natürlich erwischt, ist die Änderung von Apple an der Ansprechschwelle des Prozessorlüfters - mit 10.3.3 wurde da was geändert und seit dem ist im Prinzip bei einem 12" PowerBook (zumindestens bei den alten - meines ist noch eines mit 867Mhz) immer der Lüfter an. Nervig, das. Vorher war es ein schön ruhiges Gerät, jetzt rauscht es - vor allem beim Betrieb am Netz. Und das selbst dann wenn auf der Kiste absolut keine Aktivität ist (MenuMeters zeigt absoluten Lowlevel an Aktivität an).

Früher gabs da ne Software namens Silent Night, die hat zwei Kernel Extensions (AppleADM103x.kext und AppleADT746x.kext) gegen alte Versionen ausgetauscht und damit diese Steuerung wieder auf alte Werte gesetzt (die ja schliesslich durchaus funktioniert haben). Da gibts auch noch ne Beschreibung zu zu finden. Aber irgendwie findet man da nix mehr - die Links laufen ins Leere. Irgendwer ne brauchbare Idee, was man tun könnte? Das 12" Powerbook hat ja leider die Prozessoreinstellung "automatisch" nicht (warum auch immer), sondern nur "maximal" und "minimal" - und ein kastrierter Prozessor wäre auch nicht besser als ein rauschender Lüfter. Würde das automatisch geregelt wäre es ja in Ordnung, aber so ...

Irgendwie find ich es arm das Apple da keine brauchbare Lösung bietet. Einfach dem User das Lüfterrauschen aufzudrücken ist schon ziemlich stragen - zumal ich bei Apple nix an Dokument dazu finden konnte. Normalerweise würde man wenigstens einen Knowledgebase-Artikel dazu erwarten ...

Apple ist auch manchmal strange ...

... denn das man den Standardwebbrowser nicht mehr in den Systemeinstellungen ändert, sondern in den Einstellungen vom Safari, das finde ich doch schon etwas wild.

Delicious Library - yep, klappt! Geil.

Kranke Software ...

... ist das was Epson für die Scanner unter OS X schreibt. Wenn man die Software startet, kommt irgendwann - nachdem die Software erfolgreich geladen ist - eine Meldung das sie nicht gestartet werden könne. Natürlich funktioniert sie tadellos. Und wenn man die Software so da stehen hat und nichts macht, ist die CPU-Auslastung gigantisch - immer so um 80% der CPU wird von der wartenden Software verbraten. Wenn man aber dann einen Scan anwirft, die Software also wirklich was tut, geht die Auslastung auf 10% runter.

Was für Knallköpfe beschäftigt Epson eigentlich in der Programmierung?

Noch ein Tiger-Verlust?

Mein Photoshop 7 will nicht mehr den Datei-Open-Dialog öffnen - es stürzt dann lieber ab. Der Dateibrowser tuts, direktes Öffnen von Files tuts auch, aber Datei Öffnen tuts nicht - crash. Strange - hat das noch jemand beobachten können? Drüberinstalliert hab ich das Photoshop schon, hat aber auch nix gebracht.

Noch was zu Spotlight

Ich muss mich da mal dringend mit der Indizierungsgeschichte beschäftigen, ob man da auch entfernte Indizes einbinden kann oder einen Indexer der übers Internet eine Datenbank indiziert. Ich hätte nämlich gerne meine gesammelten Postings aus meinem WordPress-Blog in meinem Spotlight-Index. Das wäre viel praktischer als extra einen Browser zu öffnen und hier zu suchen. Und da ich das hier sowieso als Linkdump und Notizblog benutze, würde ich so endlich mal die Sachen wiederfinden die ich mir merken wollte

Performance vom Tiger

Da ich gestern gefragt wurde, ob ich was von der Performance merke: jein. Ja, denn die ganzen Anzeigegeschichten sind deutlich schneller - vor allem die Browser kriegen ihren Kram wesentlich fixer angezeigt. Da ist ein drastischer Gewinn zu sehen.

Nein, denn durch die netten - durchaus brauchbaren - Features wie Spotlight und FileVault (gabs ja unter Jaguar noch nicht) wird einiges der Systemperformance auch wieder aufgefressen. Gerade heftigere Speicheraktionen in meinem Homeverzeichnis schlagen so natürlich zu. Andererseits sind die Features wirklich brauchbar, also zahle ich den Performancepreis gerne.

Also alles in allem ist die Anzeige flotter und der Rest nicht langsamer. Dafür das ich gerade zwei major Releases weiter bin auf der gleichen Hardware wie vorher (867 Mhz 12" PowerBook mit 640 MB Speicher) ist das ein gutes Fazit. Der Sprung über zwei Windows-Versionen erfordert jedenfalls häufiger Hardwareupgrades um noch Spaß zu machen.

Shoebox sieht ganz nett aus - eine recht pfiffige Fotoverwaltung mit ähnlichen Organisationsmöglichkeiten über Kategorisierungen wie iView sie bietet. Mir gefiel beim Rumspielen die recht hohe Geschwindigkeit. Allerdings hab ich mitlerweile eh schon viel mehr Fotoverwaltungen gekauft als ich benutzen kann, ich übe mich daher hier mal in Selbstbeschränkung

Spotlight support in VoodooPad

Gerade in der Bugdatenbank von VoodooPad gefunden: die 2.1 wird Unterstützung für Spotlight haben. Sehr gut - ich stopf nämlich mitlerweile einiges an Krams in mein VooDooPad. Und dann könnte ich es glatt mal wieder finden

DRM ist und bleibt Scheisse

Ich hab ja nun meinen Rechner mal neu installiert - ich wollte ganz frisch anfangen mit der Installation, damit auch wirklich alle Sachen glatt funktionieren und nicht irgendwelche Leichenteile aus dem Jaguar Ärger machen (Panther hab ich ja übersprungen). Also Backups gemacht und Kiste neu formatiert und eingerichtet. Geht auch alles gut. Musik per Drag-and-Drop in den iTunes-Ordner gezogen, geht auch gut. Erstes gekauftes Stück angeworfen - ich muss meinen Rechner authentifizieren. Hallo? Bitte was? Ich benutze das auf exakt dem gleichen Rechner auf dem ich es gekauft habe, aber ich muss mich selber authentifizieren?

DRM ist schlicht und einfach eine Beleidigung für mündige Kunden.

Tigerattacke

Hier wird derzeit der Tiger installiert. Im Moment funktioniert das meiste noch, aber ich hab ja auch noch lange nicht alles installiert das funktionieren sollte. Immerhin, das Netz tuts schon mal

Der Safari von OS X hat einen doofen Bug: man kann normalerweise bei Checkboxen auch auf ein definiertes Label klicken um die Checkbox umzustellen. Nur nicht mit Safari. Blöd, das.

Erster Trojaner für Mac OS X gesichtet - wenns keine gibt, schreibt man sich welche? Nur so eine Vermutung - die Informationen bei Sophos über den angeblichen Trojaner sind ja ausgesprochen dünn. Keine Angaben über die Verbreitung und keine konkreten Angaben über Entfernung des Trojaners, keine Detailangaben zum Erkennen des Trojaners (Port oder ähnliches) und keine Angaben über die installierten Files. Sorry, aber das klingt alles nicht sehr glaubhaft ...

AquaMacs ist eine Emacs-Zusammenstellung für OS X (leider erst ab 10.3) die sich stärker an den Mac OS X Human Interface Guidelines ausrichtet. Wer die hohe Konfigurierbarkeit von Emacs schätzt, aber die doch für Mac-User recht kranke Oberfläche und Tastenbelegung nicht so sehr, der kann sich das mal angucken.

SPE-OSX kommt aus der gleichen Schmiede wie AquaMacs und ist eine Zusammenstellung von Stanis Python Editor - einer sehr vollständigen IDE für Python. Auch erst ab 10.3.

Seashore ist ein Bildeditor der auf Gimp-Sachen aufbaut und das gleiche Format benutzt - aber für OS X ist. Muss man mal beobachten, könnte für manche einfache Zwecke ganz nett sein.

BBEdit 8.1 brings Subversion support - vielleicht sollte ich jetzt doch mal upgraden, Subversion-Integration ist ganz praktisch.

Mac Mini auf der Arbeit angekommen

Nette Butterbrotdose

Jetzt kommt natürlich wieder das lästige Einrichten und draufschaufeln von den ganzen Daten. Den wichtigsten Teil hab ich aber schon durch. Ein paar Perversionen stehen noch aus (mein altes Ergo-PS2-Keyboard an den Mac per Adapter anschliessen und den uralten Logitech Trackman dranstöpseln) und natürlich das Installieren all der vielen kleinen Helfer an die man sich gewöhnt hat in der letzten Zeit (aber ich werd wohl mal wieder die Gelegenheit nutzen um da mit der Axt die Auswahl zu treffen).

Leider durfte ich mir kein Apple-Display dazu leisten und hab jetzt ein schweinehelles BenQ das auch noch dreisterweise den Helligkeitsregler einfach ignoriert

verwirrtes Gesicht

TidBITS: What You Get Is What You CSS, With Style Master 4.0 - klingt sehr interessant, ein Programm, mit dem man CSS-Files editiert und direkt in Verbindung mit verschiedenen Webseiten anzeigen lassen kann. Muss ich mir mal angucken, denn CSS-Files von Hand dengeln und damit rumprobieren ist manchmal dann doch recht nervig, sowas offline vorbereiten zu können wäre ganz nett. Update: sorry, aber nach einem ersten Test ist das Teil wieder von der Platte geflogen. Gute Idee, lahme und unintuitive Umsetzung.

In den Firefox Help: Tips & Tricks hab ich den Hinweis gefunden wie man mit einem User-CSS Werbebilder und Filmchen blocken kann. Sicherlich für die meisten ein alter Hut, für mich wars neu. Nett, weil z.B. Camino keinen richtigen Adblocker wie FireFox hat (ja, ich bin mal wieder bei Camino ...).

cyrusharmon.org: More GCC-XML (new and improved -- now with pr0n!) - bekloppter Titel, aber geniale Sache: SBCL kriegt native Bindings zum Carbon API. Und stellt damit das zweite Open Source Lisp-System mit Integration in die OS X Welt dar (wobei Cocoa-Bindings natürlich noch cooler wären - aber das bietet bis jetzt im Open Source Bereich nur OpenMCL).

Backup mit halben Daten?

Beim Schockwellenreiter gefunden, angeguckt und gleich wieder als Unfug abgelegt: Substance Softwares Phew. Grund? Dieser:

NOTE: Phew currently doesn't backup the resource portion of files. In short you may find incomplete files on your backups (text clippings for example). This probably won't effect 99% of most peoples data but please check critical files after a backup to make sure.

Das sind nicht nur seltene Dateien, die davon betroffen sind. Alle Applikationen die das Carbon API benutzen und nicht in Bundles daher kommen oder in Bundles speichern brauchen den Resource Fork. Mit der Backup-Software kann man also nicht mal eine ganze Reihe von Carbon Applikationen sichern, da deren Resource Fork flöten geht - und in dem steht der ganze Code des Programms.

Sorry, Leute, aber ohne das dieses Problem behoben wird macht es keinen Sinn das zu benutzen. Da bleib ich lieber bei psync und psyncX, das ist zwar eine recht primitive Oberfläche, aber dafür ist eine Sicherung auf eine externe Platte nicht nur vollständig, sondern sogar komplett und direkt bootfähig. Und die sind nicht nur kostenlos, sondern auch noch Open Source.

Eine Reihe kleiner netter Freewaretools für OS X. Besonders gefallen mir die WordServices und den CalcService ) ein einfacher Formelevaluator als Service)

fjf's (Cocoa) AbiWord for Mac (MacOSX) - komisch, scheine ich bisher noch nicht gelinkt zu haben. Dabei ist Abiword wirklich eine nette Textverarbeitung. Sicherlich für Gelegenheitsschreiber durchaus eine Alternative zu grösseren Paketen.

Using the .Mac SDK - Objective C (und über PyObjC dann wohl auch Python) Schnittstelle zu .Mac.

QuickSilver: Act Without Doing

Brian Mastbrook beschreibt sehr schön wie Quicksilver das beste aus den Welten der tastaturgesteuerten Interfaces und der grafischen Interfaces verbindet. Leider läuft QuickSilver erst ab 10.3, weshalb ich immer noch mit LaunchPad festhänge - das allerdings in den neuesten Versionen (bis auf den wirklich extrem lahmen Start) schon ganz gut mithalten kann.

Allgemein finde ich diese sich langsam entwickelnde Idee der Kombination von grafischen und tastaturgesteuerten Interfaces sehr angenehm. Grafische Oberflächen sind zwar gut in der Präsentation von komplexeren Strukturen (eine Verzeichnisstruktur erschliesst sich mir grafisch schneller als von der Shell), aber oftmals doch recht umständlich zu bedienen. Tools wie QuickSilver und LaunchPad helfen da ungemein. Vermutlich würde auch Apples Universal Key Access mir helfen - hätte ich 10.3 ...

Working with Automator

Working with Automator beschreibt wie das neue Automationswerkzeug von Mac OS X 10.4 arbeitet. Macht neugierig ... (Gefunden beim Schockwellenreiter)

Entwicklung der Aqua-Variante von OpenOffice für Macintosh eingestellt - schade. Ok, NeoOffice/J ist eine brauchbare Alternative aber trotzdem, eine voll native OpenOffice Version hätte was gehabt.

Longhand

Longhand ist ein netter kleiner Formelevaluator. Man könnte es auch Taschenrechner nennen, aber es ist ja ein Programm für den Desktoprechner. Sowas wie eine grafische Variante von bc - unterstützt auch beliebig grosse Zahlen. Nett und simpel für die kleine Berechnung zwischendurch.

TextWrangler jetzt frei wie Freibier

Wenn ich mir den Featurevergleich vom jetzt kostenlos verfügbaren TextWrangler und BBEdit ansehe, dann gibt es eigentlich nur ein Feature, das mir fehlen würde: Shell Sheets. Diese Shell Sheets sind absolut genial - jedenfalls wenn man wie ich auf alten Macs mit MPW gearbeitet hat und sich an die Arbeitsweise gewöhnt hat. Im Prinzip wie ein Shell-Fenster im Emacs, nur das der Editor drumherum bedienbar ist

Ansonsten ist allenfalls noch die Einschränkung keine TextFactories mit TextWrangler bauen zu können (ausführen kann man sie aber) zu nennen, all den anderen Kram halte ich persönlich für absolut verzichtbar - besonders diese ganzen HTML Werkzeuge habe ich eigentlich nie benutzt.

Schön das BareBones endlich wieder eine nennenswerte freie Version ihres Editors zur Verfügung stellen.

Renaissance - GNUStep GUI Beschreibungssprache und Bibliothek auch für OS X Cocoa

Infinity-to-the-Power-of-Infinity - Kleine Anwendung zur Erstellung von Icons aus anderen Icons

Crystal VST Instrument - Softwaresynthesizer für OS X und Windows

MidiKeys - Software-Keyboard für OS X

Holocore / Mac OS X Software / OnDeck - Upload-Plugin für iView Media zum Bildupload in kommerzielle Bilderdienste

iDrum - The Drum Machine for Mac OS X - Drumkit für Garageband (und auch standalone)

iDive 1.1 - Videoschnipselverwaltung ähnlich wie iView Media Pro, aber speziell für Video

iMovie FAQ - Home - FAQ zu iMovie - nicht viel, aber wenigstens etwas