Prime Time for Prime Slime is the second of my "reinventing the past" deck lists. It is actually my first commander precon deck - Mimeoplasm - just spiced up to 11. It kinda is funny how I stuck with the theme of the deck, transitioning it from the precon to Ooze tribal and later reanimator, then turned it into Muldrotha combo and again turned it back to Mimeoplasm, when the Prime Slime secret lair came out (I love the art style), going full on Necrotic Ooze combo this time. It is a ton of fun to play, which is why some of the old stuff from my collection made it's way into that deck. #EDH #MtG #MagicTheGathering
magicthegathering
Kaalia of the Blast is one of my "lets recreate original commander" decks. The idea is to keep close to the original structure - one commander with the focus of the deck, a supporting commander that could become the main with some changes, and a big dragon in the same colors. And have the game plan of one of the originals, too. So in a way an updated Kaalia with a bit more focus and dedication, but still Angel/Dragon/Demon beatdown. #EDH #MtG
Abdel, Agent of the Iron Throne ist meine neueste high-power, near-competetive Kreation. Das Deck hat einen sehr linearen Combo Plan mit viel Redundanz in den Teilen, und vor allem sowohl Combo-Element als auch Combo-Payoff in der Command Zone. Was an Interaktion aufgrund der Farben fehlt, wird durch Resilienz ersetzt. Ich mag ja lineare Combo, weil das dem Spiel einen klaren Plan vorgibt und es zum Beispiel Mulligan-Entscheidungen deutlich einfacher macht.
Tin Elves - Blechelfen. Mein letztes Artefakt-Combo Deck fĂŒr Magic the Gathering. Hat sich beim letzten Spiel super solide angefĂŒhlt. Das Deck geht hart auf Artefakte-Combos, benutzt dafĂŒr aber eine Reihe von Elementen, die auch super gut fĂŒr eine Aggro-Strategie funktionieren. Wenn mir meine Combo-Teile weggeschossen werden, greife ich einfach mit einer Horder Thoptern an. Und Emry als Commander hilft mir um den Commander-Tax herum zu kommen, weil ihre Affinity-to-Artifacts FĂ€higkeit in diesem Deck Gold wert ist - und da sie zusĂ€tzlich auch noch ein Combo-Element ist, hat das Deck sehr gute Chancen auf Comebacks aus dem Hintertreffen. Ich werde die Liste vermutlich noch etwas stabilisieren, aber die Zusammenstellung scheint ein echter Treffer zu sein. Geht vermutlich mit nach Bologna.
Golos is on a pilgrimage to find the most efficient combos to run in his deck - and I am helping him to achieve his goal. Meine letzte Deckliste, an der ich arbeite. Wird ziemlich hart in Richtung cEDH laufen. Bei den ersten Spielen fĂŒhlte sich das schon richtig gut an, auch wenn ein bischen das explosive Combo-Feeling fehlte. Aber das ist in meiner Meta vielleicht auch gar nicht schlecht, wir spielen eher lĂ€ngere Spiele. Daher ist die Liste mehr auf Antworten und weniger auf T2 Combo-Win ausgelegt. Aber von dem, was die Liste macht, geht das voll in meine prĂ€ferierte Richtung - nicht Suicide-Combo, sondern erstmal schauen was geht, dann zuschlagen, wenn keiner genug antworten haben kann.
Wow, Pauper Comes to Paper - mit vereinheitlichter LegalitĂ€t. Leider werden gleich zwei meiner Lieblings-Commons gebannt: Hymn to Tourach und High Tide. Schade. Aber trotzdem schön, endlich eine einheitliche LegalitĂ€t fĂŒr Karten zu haben.
Der London Mulligan wird der offizielle Mulligan in Magic ab Core Set 2020. Klasse. Wir haben den in Commander ausprobiert und er war völlig ok. Und in Pauper wars auch gut. Klar, es gibt sicherlich ein paar Decks, die ĂŒbermĂ€Ăig profitieren, aber das kann man anderweitig regeln. Der neue Mulligan hilft einfach "Nicht-Spiele" aufgrund von mehrfachen schlechten StarthĂ€nden zu vermeiden. Es gibt nix nervigeres als ein Spiel im Mulligan zu verlieren, weil einfach jede Hand ohne LĂ€nder oder nur LĂ€nder war.
A Force to be Reckoned With - die neue Karte "Force of Vigor" hat mal eben zwei meiner Decks deutlich getroffen. Jhoira als Artefakt-Storm-Deck und Paradox Arcum als Artefakt-Kombo sind beide ziemlich abhĂ€ngig von ihren Artefakten und Enchantments, so eine Karte kann die mal eben abschalten. Instant-speed. FĂŒr lau. Autsch. Wenn andere Liste stĂ€rker auf Mana-Dorks statt Mana-Rocks gehen, haben sie genug grĂŒne Karten um den FoV aktiv zu bekommen. Und dann bin ich raus. Jhoira kann sich vielleicht noch knapp halten, Storm hat in der Regel mehrere Vektoren, aber da Artefakte nur mit Shimmer Myr instant-speed werden (und der als Artefakt angreifbar bleibt), ist Arcum wirklich hart betroffen.
May 20, 2019 Banned and Restricted Announcement - da hat mir Wizards of the Coast mal eben zwei meiner Decks komplett neutralisiert - Izzet Blitz braucht die kostenlosen Spells um seine Kreaturen zu pumpen oder Direktschaden zu aktivieren und Skred Delver brauchte sie um die Hand zu fĂŒllen im Mittelspiel. Autsch. Ok, in letzter Zeit hab ich meistens Tron gespielt (oder mal GB Tortex, wenn mir nach wilden Boardstates war), aber trotzdem, Skred Delver war immer noch mein Lieblingsdeck wegen seiner explosiven Comebacks.
Ich mag die neue Variante des MTG Mulligan, die in London getestet werden soll. Definitiv muss geschaut werden, ob dadurch Combo nicht zu sehr bevorzugt wird, aber das derzeitige Mana-System und die Struktur des derzeitigen Mulligan fĂŒhrt einfach viel zu hĂ€ufig zu non-Games, besonders in meinem Lieblingsformat EDH. Und es fĂŒhlt sich einfach dĂ€mlich an, wenn du auf 4 runter gehen musst und immer noch nur eine mistige Kartenhand hast, oder dann einfach scoopst - und die anderen ihre guten StarthĂ€nde wegschieben können, weil sie sonst ein Spiel mit N-1 Spielern hĂ€tten, bei dem einer zuguckt. Klar, gerade Multiplayer kann man dem anderen direkt einfach einen weiteren 7er Mulligan anbieten, aber die neue Variante wĂŒrde das nicht nötig machen - ich kann mir halt immer die besten N Karten aus 7 aussuchen, da ist auch ein 4er Mulligan schon verschmerzbar.
Immer wenn ich EDH Decks angucke, will ich eigentlich irgendwas verrĂŒcktes bauen, das ein massives Combo-Potential hat und relativ hohe StabilitĂ€t gegen verschiedene andere Decks. Slobad - Self-Mill/Eggs (Competitive) (Commander / EDH MTG Deck) macht genau das, wenn ich die Liste richtig interpretiere. Erstaunlich, wie ein doch eher "gemĂŒtlicher" General zu einem Combo-Monster hochgezĂŒchtet werden kann.
Ich spiel ja eigentlich kein MTG mehr (auĂer online), aber EDH ist da immer noch mein favorisiertes Format und ich guck immer mal wieder auf interessante Decks. Reinventing The Commander 2015 âSeize Controlâ Pre-Con, Part 2: It Seemed So Innocent⊠liefert eine interessante Sicht auf ein Izzet-Deck mit Focus auf non-Creatures. Sieht wirklich spaĂig aus und ist mal nicht der typische Mizzix oder Melek Wahl. Und liefert ein interessantes Thema fĂŒr die Farbkombination, das nicht zwingend in Ravnika basiert ist.
January 19, 2015, Banned and Restricted Announcement | MAGIC: THE GATHERING. Autsch. Pod-Player tun mir jetzt echt leid - die Investitionen in deren Modern-Decks sind damit komplett fĂŒrn Arsch. Und Treasure Cruise macht einen Banning-Durchmarsch bis runter in Vintage - wann ist zuletzt eine Karte in Vintage restricted worden? Heftig.
magefree/mage. Mal im Auge behalten - Client und Server in Java und cross-plattform ausgelegt, AI im Server integriert und Regelkontrolle bei den Karten (allerdings noch nicht alle Karten, also potentiell bei EDH ein Problem). Oh, geht um Magic the Gathering.
Deckmaster: A MTG Variant Format by Jim Bowie. Interessante Variante von Magic, mit der die Karten zu einem Deckbuilder umfunktioniert werden analog Star Realms, aber weiterhin der sehr interessante Magic Kartenpool benutzt werden kann. Build your own Deckbuilder. HĂ€tte ich auch selber drauf kommen können, bei meiner Vorliebe fĂŒr Deckbuilder und Magic.
Getting started in legacy- Legacy on a Budget - Legacy Type 1.5. Mal geblogmarkt, weil vielleicht irgendwann Legacy interessant wird. Vor allem Affinity reizt mich.
Coole Idee: Decks fĂŒr jede Ravnica Gilde. Und jedes Deck vom Gildenchef gefĂŒhrt. Vermutlich nicht die besten Decks fĂŒr die jeweilige Gilde, aber dafĂŒr viele on-flavor Karten.
Will You Fight the Hand that Feeds? : Daily MTG : Magic: The Gathering. Hmm, God of Ramp. Das klingt doch so, als wÀre es eine nette Karte in einem Blinking Rhino (Roon) Deck. Speziell weil man durch Blinken von Kreaturen mal eben die Göttin wieder zur Verzauberung degradieren kann, wenn jemand mit Kreaturenremoval daher kommt. Und da sie legendÀr ist, könnte sie auch wunderbar in Captain Sisay passen - ich hab da noch so einen Full-Art-Alter davon, der auch nach einem eigenen Deck ruft ...
Mogis, God of Slaughter by Jarvis Yu. Also ich scher mich nicht um Standard - ich will den als endlich brauchbaren BR General in EDH. So böse. T4 unzerstörbares Enchantment dass die Gegner ihre Kreaturen wegopfern lĂ€sst. Oh so böse. Könnte definitiv Purphoros als meinen Lieblingsgott fĂŒr EDH ablösen.
Magic for Fun
Ich selbst spiele recht gerne Magic the Gathering - hauptsĂ€chlich EDH, weil es in der Regel als nettes Spiel in netter Runde gestalten lĂ€sst, und nicht so sehr auf Turnier und Gewinn ausgerichtet ist. Jedenfalls in der passenden Runde. Da kommt dann aber schon das Problem - spielen kann ich eigentlich nur auf MTGO (also Online), da ich in den seltensten FĂ€llen rechtzeitig zum lokalen Spieletreff komme. Man kann natĂŒrlich einfach mit ein paar Kumpels spielen, aber dann brauchts Decks. Dann gibt es aber das Problem, dass da mehrere mit fremden, unbekannten Decks spielen - und EDH Decks haben ja nunmal eine thematische oder mechanische Ausrichtung die man kennen muss um es sinnvoll und gut einzusetzen. Was dann denjenigen bevorteilt, der die Decks gebaut hat und kennt.
Daher habe ich mich in letzter Zeit mal mit ein paar Mehrspieler-Varianten von Magic beschÀftigt, die man gut so als spontane Spielrunde aufbauen kann, die aber meiner zweiten Leidenschaft - dem Deckbau - Befriedigung verschaffen.
Da ist natĂŒrlich das bekannteste und wohl verbreitetste - der Cube. Dabei baut jemand einen groĂen Stapel an Karten zu einem Cube zusammen, aus dem dann Drafts gezogen werden. Da sind dann allerdings mehrere Probleme dabei. Das erste Problem: der Cube muss sehr gut balanciert werden, da man eben einen Draft macht - also Karten zufĂ€llig zu Booster Packs zusammenstellt aus denen dann die Spieler ihre Decks bauen. Im Prinzip steckt man in den Cube das an Design rein, was man auch in einen Magic-Set stecken mĂŒsste. Das kann viel SpaĂ machen, erfordert aber schon einiges an Aufwand. Man kann da natĂŒrlich Netz-Listen von Cubes holen und die Karten besorgen - aber in der Regel will man ja seinen eigenen Cube haben. Das zweite, fĂŒr mich schwerwiegendere Problem: man macht eben eines der Limited Formate, Draft oder Sealed. Also den ganzen Cube mischen (Problem 3 - wie mischt man 500 Karten?), dabei auf Seltenheit (nicht zwingend identisch mit der originalen Seltenheit. sondern eher eine Gewichtung in A/B/C Karten), dann daraus "Booster" zusammenstellen und vorbereiten, dann kann man loslegen mit dem Spiel. Sorry, nein, erst kommt der Draft. Und dann der Deckbau. Ooops - da hat man dann die Einsteiger schnell verloren, denn Gelegenheitsspieler können vielleicht schnell lernen wie man spielt, aber wie man draftet oder ein Deck baut, das ist schon etwas aufwĂ€ndiger. Cube selber fĂ€llt fĂŒr mich also aus.
Dann bin ich ĂŒber das Stack-Format gestolpert und war sofort begeistert. Ich will ja gar nicht wirklich einen eigenen Set designen - ich will einfach nur mit coolen Karten spielen und das ganze so, dass man auch Gelegenheitsspieler nach spĂ€testens einer offenen Runde (also eine Runde bei der alle Decks offen sind, damit man Sachen erklĂ€ren kann und sich gegenseitig helfen kan) mit reinnehmen kann. Der Design-Aspekt ist also da - ich kann mir Gedanken ĂŒber die Karten machen die rein sollen, so viel oder so wenig ich will - und der Setup wenn man mal spielen will ist auch niedrig. Und durch das automatische Mana-Fixing in dem Format haben auch Einsteiger ihren SpaĂ, weil sie in der Regel irgendwas gespielt bekommen das auch Impact bringt. Bleibt eigentlich nur zwei Probleme: zum Einen muss man wieder 500 Karten mischen und dann daraus Extrakte ziehen von denen man dann halt nicht weiss wie sich das Spiel mit dem Gemeinschaftsdeck darstellt und zum Anderen gibts trotz Manafixing Probleme ein konsistentes Spiel zu gestalten - es ist eben sehr viel zufĂ€lliger. Die Deckgestaltung existiert nahezu gar nicht, es gibt nicht mal eine Vorauswahl an Farben.
Ein weiteres Casual-Format aus der Stack-Familie ist Big Box Magic (oder Commie Box Magic wie es jetzt heisst). Da gibt es auch eine gemeinsame Bibliothek, aber eben nach Farben geteilt. Und der Spieler baut sich vorher eine FarbidentitĂ€t durch die Auswahl seiner 12 LĂ€nder zusammen. Was mir daran gut gefĂ€llt: ich kann damit zumindestens eine grobe Ausrichtung geben, weil sich ja die Farben doch recht unterschiedlich spielen. Und durch die Landauswahl stelle ich schon mal eine grobe Idee auf, wie ich spielen will - leider kann das sehr schnell mit der RealitĂ€t der gezogenen Karten in Konflikt kommen. Ich hab auf blau-weiĂ mit grĂŒn-sprenkel gesetzt, aber kriege bei GrĂŒn immer nur 3-grĂŒn fette Jungs, da wirds schnell traurig.
Ausserdem haben beide Formate auch noch ein Problem: es ist eben nicht mal ansatzweise sowas wie Commander. Ja, es sind Singleton-Formate (jedenfalls wenn der Stack/Cube-Designer das will), aber es sind eben keine Commander da. Und das hat mich dann dazu bewogen meine eigene Variante zu entwerfern, eine Mischung aus Commander und den beiden Stack-Formaten. Mein Versuch aus den Ideen eine gemeinsame Basis zu bauen mit der man Magic eher als Gesellschaftsspiel spontan spielen kann, ohne groĂen Setup, mit Gestaltungsmöglichkeit fĂŒr die Spieler und mit Deckbau-Möglichkeit fĂŒr mich. Und ohne 500 Karten mischen zu mĂŒssen (jedenfalls auf einmal).
Grundidee ist eine gemeinsame Bibliothek wie in Commie Box Magic (also die 5 Farben als eigene Stapel - und in meinem Fall auch wirklich nur reinfarbige Karten) und ein gemeinsamer Friedhof. Der Friedhof wird genauso wie die Bibliothek auf Farben geteilt und es gibt einen 6. Stapel mit Artefakten und nicht-Standard-LĂ€ndern und einem dazu gehörigen Friedhof. Alle Bibliotheken und Friedhöfe sind gemeinsames Eigentum - aber immer gefiltert nach der FarbidentitĂ€t des betroffenen Spielers. Ich habe mich dafĂŒr entschieden pro Farbe 70 Karten auszuwĂ€hlen und fĂŒr jede Farbe 30 StandardlĂ€nder auszulegen. Bei vielen Spielern sollte man den LĂ€nderstapel wohl gröĂer auslegen, sonst ist der zu schnell leer.
FarbidentitĂ€t ergibt sich aus der Auswahl des Commanders durch die Spieler. Ich habe einen Satz von Drachen - die Shard- und Feindesfarben-Drachen, davon sind immer die zwei mit gleicher PrimĂ€rfarbe gebĂŒndelt. Das reicht fĂŒr bis zu 5 Spielern - jeder kann eine PrimĂ€rfarbe wĂ€hlen und dann darin seinen Kommandodrachen. Will man mehr als 5 Spieler, habe ich einen Satz von Gildenkommandanten, zwei pro Gilde. Das geht also bis 10 Spieler, sollte fĂŒr meine Zwecke völlig reichen. Die Gildenkommandanten bieten sich auch an, wenn mehrere Spieler gleiche PrimĂ€rfarben wollen und es keine Einigung auf die Verteilung der Drachen gibt. Oder wenn man halt nicht mit drei sondern nur mit zwei Farben spielen will - das schrĂ€nkt zwar etwas ein, hat aber den Vorteil, dass Spieler schneller ein GefĂŒhl fĂŒr die zwei Farben im Fokus entwickeln können, einfach weil die Menge an Karten geringer sind. Die Drachenvariante ist auch ideal fĂŒr 2HG Spielvarianten - die beiden Spieler eines Teams nehmen die Drachen mit gleicher PrimĂ€rfarbe, das Team deckt damit alle 5 Farben ab, hat aber trotzdem Synergien. Damit lassen sich bis zu 5 2er Teams aufstellen.
Das Spiel gestaltet sich also erstmal aus der Auswahl und Verteilung der Kommandanten. Danach zieht jeder Spieler seine Hand aus der Bibliothek - natĂŒrlich nur aus den farblich passenden Stapeln. Dazu kann jeder Spieler 3 oder 4 Karten aus den eigentlichen Kartenstapeln ziehen und dann seine Hand auf 7 aus den LĂ€ndern auffĂŒllen. Gezogen wird reihum, da ja Bibliothekenstapel gemeinsam genutz wird - also Spieler eins zieht die erste Karten, Spieler zwei die erste, bis alle die erste haben - dann die Runde fĂŒr die zweite Karte und so weiter. Dadurch kann jeder Spieler nachsteuern welche Farbe (oder ob er Artefakte brauch) er ziehen will und auch ab wann und wie viel LĂ€nder und welche LĂ€nder er will. Das sollte jedem eine spielbare Starthand geben, ohne groĂe Mulligan-Regeln.
Das Spiel selber gestaltet sich genauso wie normales EDH - man startet mit 40 Leben, es gibt Kommandantenschaden von 21, GiftzÀhler von 10 und so weiter. Alles wie gehabt. Besonderheiten gibt es nur beim Ziehen von Karten, bei allen Karten die die Bibliothek referenzieren und bei allen Karten die den Friedhof referenzieren. Eine Besonderheit gibt es noch mit dem Kommandanten - es gibt keinen Tuck. Der Kommandant geht immer in die Kommandozone, nie in die Bibliothek - sonst könnte jemand anderes meinen Kommandanten ziehen und mangels passendem Mana nicht spielen können.
Karten ziehen gibt es in zwei Varianten: das Standardziehen von Karten und das durch Karten oder FĂ€higkeiten ausgelöste Ziehen von Karten. Bei normalen Ziehen in der Kartenzieh-Phase kann der Spieler wĂ€hlen, aus welchem Teil der Bibliothek er ziehen will. Hier stehen alle Farben seiner FarbidentitĂ€t und der Artefaktestapel zur VerfĂŒgung. Ein Spieler kann also entweder eine Karte in seiner FarbidentitĂ€t ziehen, ein Land in seiner IdentitĂ€t oder eine farblose Karte. ZusĂ€tzliches Ziehen von Karten geschieht genauso, nur dass der Artefaktestapel nicht verfĂŒgbar ist. Der Grund ist einfach: alle Spieler teilen sich den Artefaktestapel und der wĂ€re schlicht zu schnell leer wenn man davon immer ziehen könnte, Artefakte sind nunmal oft die "Joker" in Magic. Wenn ein Stapel leer ist, kann man davon eben nicht mehr ziehen - da jeder Spieler durch seine Farben mindestens 300 Karten zum Ziehen hat (zwei Farbstapel, zwei Standardlandstapel und der Artefaktestapel bei der Gildenvariante, 400 Karten bei der Drachenvariante), sollte man immer irgendwas ziehen können. Wer als erster nichts mehr ziehen kann hat wie im normalen EDH auch verloren.
Was ist mit Karten, die sich auf die Bibliothek beziehen? Also zum Beispiel mit Tutoren (ich selber vermeide die in meinem Stapel) oder die auf die obersten Karten der Bibliothek gehen? Diese verhalten sich genauso wie zusĂ€tzliches Ziehen von Karten, aber ohne LĂ€nder - also gehen direkt auf die farbigen Stapel der eigenen FarbidentitĂ€t. ZusĂ€tzlich muss der Spieler eine Farbe der FarbidentitĂ€t wĂ€hlen bevor er die Aktion auslöst - Scry 3 guckt also nur in den Stapel einer Farbe (dadurch, dass nur Nicht-LĂ€nder in dem fraglichen Stapel sind, wĂ€re ein Verteilen ĂŒber mehrere Stapel dann doch zu mĂ€chtig). Der Stapeldesigner sollte tunlichst Karten vermeiden, die zum Beispiel sich auf LĂ€nder oder NichtlĂ€nder beziehen - in einem gewĂ€hlten Stapel sind ja immer nur Nicht-LĂ€nder. Einige Karten sind also schlicht nicht kompatibel mit diesem Format. Was ist mit der Bibliothek des Gegners? Genauso - nur wird halt eine Farbe der FarbidentitĂ€t des Gegners gewĂ€hlt. Und ja, die eigene Bibliothek und die Bibliothek eines Gegners können sich ĂŒberlappen. Top-Manipulation hat also oft eher den Charakter von "einem Gegner was wegnehmen" als den Charakter "etwas fĂŒr den nĂ€chsten Zug bereitlegen" - Hellsicht ist also eher ein offensives Werkzeug. Denn schlieĂlich kommt jeder Gegner mit ĂŒberlappender FarbidentitĂ€t in den potentiellen "Genuss" meiner bereitgelegten Karte. Das öffnet gleich ganz neue politische Strategien!
Und der Friedhof? Da ist ja auch alles zusammen drin. Simple Lösung: der Friedhof ist genauso nach Farben sortiert wie die Bibliothek. Karten die auf den Friedhof gehen werden auf den Stapel ihrer Farbe gelegt. Mein Friedhof sind dann alle Friedhofsstapel aus meiner FarbidentitĂ€t - und zusĂ€tzlich der Artefaktefriedhof. Der Friedhof eines Gegners sind alle Stapel in seiner FarbidentitĂ€t - und zusĂ€tzlich der Artefaktefriedhof. Reanimation kann also ohne weiteres Karten zurĂŒckbringen die eigentlich ursprĂŒnglich mal jemand anderem gehörten! Auch wenn nach der Anzahl von Kreaturen in den Friedhöfen deiner Gegner gefragt wird - einfach die gemeinsame FarbidentitĂ€t der Gegner nehmen und dann die Kreaturen in den dazu passenden Friedhofstapeln und im Artefaktestapel zĂ€hlen. Ja, der Starrer vom 6. Revier kann dadurch ziemlich monströs ausfallen!
Der Designer des Stapels sollte natĂŒrlich entsprechend des Formates designen - zum Beispiel machen MĂŒhlsprĂŒche wie die Archivfalle absolut keinen Sinn, da durch die geteilten Bibliotheken gar nicht klar ist, wessen Karten man wegmĂŒhlt. Kleine MĂŒhleffekte sind ok, aber Sinn machen sie eigentlich auch nicht - da ist das eher nur so, dass man sie akzeptiert weil man die Karte aus anderen GrĂŒnden drin haben will. In der Regel sollte man sie vermeiden. Genauso Karten die in Friedhöfen oder Bibliotheken oder Exilen (das auch geteilt wird, aber da man darauf nicht oft zugreift ist der Part eher Wurscht) von EigentĂŒmer reden - "bringe alle Kreaturen in Friedhöfen unter der Kontrolle ihrere Besitzer ins Spiel" ist hier ziemlich blöd, weil wer ist der Besitzer von gemeinsam genutzten Friedhofsstapeln? Also beim Design immer drauf achten, dass die Karten hier auch wirklich ohne Konflikte oder groĂes Kopfkratzen gespielt werden können.
Generell habe ich mir als Basis fĂŒr jeden Farbstapel das Kredo "Good-Stuff-Deck mit Theros-Gott als Idee" gesetzt. Dadurch bekommen die Farbstapel ein bischen Charakter und die Spieler können durch die Farbwahl entscheiden in welche Richtung ihr Spiel gehen soll. FĂŒr die Artefakte habe ich den Fokus auf die farblosen HilfslĂ€nder gelegt und ansonsten natĂŒrlich viel auf AusrĂŒstungen und Hilfsartefakten mit niedrigen Kosten. Auch deshalb die obige Regelung mit Zugriff auf die Artefaktebibliothek nur zum Zeipunkt des primĂ€ren Kartenziehens - sonst greift sich ein Nin-Spieler schnell die ganzen Waffen ...
Ein Manko des Fomates ist die schlechte UnterstĂŒtzung fĂŒr Goldkarten - bisher nur als Kommandanten, ansonsten nur rein-farbige Karten. Eine Idee wĂ€re den Kommandanten - zumindestens in der Gildenversion - eine private Bibliothek von Goldkarten mitzugeben, die dann nur dieser eine Spieler kontrolliert. Das macht es zwar etwas komplizierter, bietet aber auch die Möglichkeit sich darĂŒber eine echte GildenidentitĂ€t zu entwerfen und damit der Kommandantenwahl noch mehr Bedeutung zu geben. Allerdings kommt man da recht schnell in die Situation von oben, dass Gelegenheitsspieler mit der Bewertung der Privatbibliotheken ĂŒberfordert sind und geĂŒbtere Spieler deutlich bevorteilt werden. Da muss ich wohl erstmal ein bischen Spieltesten, bevor ich darĂŒber entscheide - am besten auch erstmal ohne diese Gildenbibliothek. Spart auch Zeit und Karten, wenn ich das erstmal ohne mache.
Das schöne an dem Format: der Setup ist Àhnlich einfach/komplex wie bei einem der komplizierteren Gesellschaftsspiele wie zum Beispiel den Siedlern - 5 Kisten mit 70 Karten und 30 LÀndern, je Farbe eine Kiste. LÀnder abtrennen und hinlegen, 70 Karten mischen und hinlegen. Dann die 100er-Kiste mit den Artefakten und farblosen LÀndern mischen und hinlegen. Kommandanten auf den Tisch zur Auswahl, und dann kann es losgehen.
Magic spielt hier voll seinen Vorteil aus, dass Karten oft recht gut verstanden werden können wenn man einfach nur den Text liest - ich hab aus dem Grund auch darauf geachtet nur deutsche Karten zu benutzen. Eventuell werde ich auch noch mal die Auswahl durchgehen und allzu komplizierte Karten (oder Karten mit SchlĂŒsselworteigenschaften ohne ErklĂ€rungstext) rauszusortieren und durch einfachere Karten zu ersetzen. Auch wenn ich dann einige liebgewonnene Karten opfern werde. Ich habe auch so schon nur einen Planeswalker pro Farbe drin zum Beispiel.
Ob das Format funktioniert werden natĂŒrlich nur Spieletests ergeben. Ich werde berichtet, ob Top oder Flop.
Commie Box Magic ist eine weitere Variante mit zentraler Library. Die Regeln sind weiter ausgebaut und IMO komplexer als beim Stack, ich wĂŒrde den wahrscheinlich vorziehen. Vor allem weil das einfachere Manafixing im Stack Goldkarten gut spielbar macht - man hat halt das passende Mana in wenigen Runden parat, selbst wenn man derzeit keine der Farben der Goldkarte hat.
The Stack and Back : Daily MTG : Magic: The Gathering - hmm, das Format klingt sehr interessant um mit der groĂen Kartensammlung was sinnvolles zu machen. Könnte auch als Pauper-Variante sehr spaĂig werden, oder halt in einer Version mit einer entsprechend gewogenen Mischung nach Rarity. Es fĂ€llt halt das Deckbuilding weg, was es leichter macht Leute reinzunehmen, die mit MTG erst anfangen - man kann einfach nach dem spielen was auf den Karten steht. Manascrew gibts nicht, weil man sich einfach im Draw eine passende Land-Karte nehmen kann. Das Spiel sollte dadurch wesentlich reaktiver werden - wenige Möglichkeiten vorzuplanen, da selbst wenn man den Stack kennt ja nicht weiss, welche Karte vielleicht jemand anderes bekommt. Und der Vorteil: Deckungleichgewicht ist eine reine Funktion des Zufalls. Magic wird dadurch noch Ă€hnlicher zu einem Boardgame. Ich glaub, das ist mal ein Projekt fĂŒr meine Sammlung.
Fishing in Modern: Top 64 at Grand Prix Antwerp by Raphael Levy. Sehr netter Bericht ĂŒber ein gutes (und vor allem bezahlbares) Modern Fish Deck. Ăberlege mir das zuzulegen - einige der Karten hab ich eh schon, viele sind nicht so teuer, und mit Modern als eternal Format kann man das problemlos auch lĂ€nger als ein Jahr spielen. Ausserdem liegt Merfolk voll auf meiner Linie - auf MTGO spiele ich ein Heroic Deck, das mit Buffs arbeitet, manchmal auch mit einem Sliver Deck (das Ă€hnlich funktioniert wie Merfolk). Und in Papier ist mein Standard-Deck ein Nivix Cyclops Deck - das auch mit Buffs arbeitet, wenn auch mit eher temporĂ€ren.
Drawing Attention : Daily MTG : Magic: The Gathering. Sehr guter Artikel darĂŒber, was Card-Draw in Magic the Gathering eigentlich genau ist und wie damit umgegangen wird. Warum ist das Spiel so aufgebaut wie es ist, was fĂŒr Einflussmöglichkeiten haben die verschiedenen Farben auf Kartendraw und wie wichtig sind Karten im Vergleich zu anderen Ressourcen wie zum Beispiel Lebenspunkte?
Tokens zum Ausdrucken ist die Alternative zum selber machen mit dem Designer - einfach die passenden Tokens auswÀhlen und drucken. Kann man sogar mehrere zusammensammeln und reinwerfen und damit dann gesammelt ausdrucken. Vorteil: sind vom Design die originalen Tokens. Nachteil: sind vom Design die originalen Tokens (manchmal will man ja etwas individueller sein). Und eben nur Tokens, nicht irgendwelche Kartenproxies oder Eigenkreationen.
Welcome | Magic Set Editor. Magic Karten selber machen - zum Einen ideal um sich Tokens zu bauen, oder auch fĂŒr Proxies (sofern sie in der Spielrunde akzeptiert werden), oder natĂŒrlich auch fĂŒr ganz eigene Kreationen mit denen man spielen will (auch das klappt natĂŒrlich nur, wenn die eigene Spielrunde mitmacht). Etwas steifere, federnde Pappe nehmen (oder auch originale Karten - z.B. BasislĂ€nder) und die Ausdrucke ausschneiden und aufkleben und dann in die Sleeves und es kann losgehen.
Magic Plugin for LackeyCCG. Drin was drauf steht - ein Plugin, welches MTG unter LackeyCCG erlaubt.
LackeyCCG - Play any CCG Online, or make your own. Mac or PC.. Schaut interessant azs, Alternative zu Cockatrice und erlaubt beliebige CCGs ĂŒber das Internet zu spielen, nicht nur MTG. Genau wie bei Cockatrice wird aber nur der Spieltisch und die Pappe simuliert - auf Regeleinhaltung mĂŒssen die Spirler selber achten. Von daher keine echte Konjurrenz zum Magic Online Client - aber natĂŒrlich viel billiger, da man Karten rinfach benutzt und nicht kauft. Und lĂ€uft unter Win, OSX und Linux.
Forge - Slightly Magic. FĂŒr Magic-Einsteiger wie mich echt praktische Software. Man kann Decks zusammenstellen, fertige Decks benutzen, randomisierte Decks bekommen - und diese dann gegen eine AI spielen. Die AI soll nicht die stĂ€rkste sein, aber hey, ich bin da auch weit von entfernt. Das ganze ist Java und lĂ€uft tatsĂ€chlich auf Windows, OSX und Linux gleichermaĂen. Nett um auch mal sein eigenes Deck einem Testflug zu unterziehen, besonders wenn man keine Magic-Spieler in der NĂ€he hat (oder die keine Lust haben die eigene kranke Kreation zu testen). Oh, und Open Source ist es auch.