Digital Lumber, Inc. - Ein kompletter Nameserver in Python
Autsch. Ein paar Mitarbeiter des Microsoft Visual Basic Teams haben scheinbar ein Patent auf den IsNot Operator - ja, sowas ähnliches wie ein ungleich, nur bezogen auf Objektreferenzen statt Werte - beantragt. Was für eine Moppelkotze. Und frecherweise behaupten die auch noch in ihrem Antrag das Borland Delphi ein Basic-Abkömmling wäre - dabei ignorierend, das Delphi Pascal ist, was ja nun doch eine ziemlich andere Historie hat ...
Das ganze hat was von einem Witz, ist aber leider wohl wahr.
Hier gibts den Originalartikel.
Python IAQ: Infrequently Answered Questions - Teilweise witzige, teilweise ernste Antworten auf nicht ganz so offensichtliche Fragen zu Python
Interessanter ist dann schon eher Slate. Zum Einen ist die Implementation frei verfügbar zum Rumspielen, zum Anderen ist die Sprache wenigstens mit einem Konzept auf die Welt gekommen - Smalltalk mit Multimethod-Dispatch ala CLOS und prototyp-basiertem Objektsystem ala Self. Alles aber in klassischer Smalltalk-Syntax. Das ist wenigstens mal eine Vision - machen wir das was Common Lisp schon lange kann mal in Smalltalk.
Wobei ich mich dann aber trotzdem frage, warum nimmt man nicht einfach Common Lisp, bei dem man dann eben nur das prototyp-basierte Objektsystem als Paket dazu bauen muss, aber Makros, Multimethod Dispatch und andere Späße sind schon längst fertig? Programmiersprachendesigner sind Masochisten
Hier gibts den Originalartikel.
Und weil wir gerade dabei sind auf blöde Programmiersprachen zu prügeln: das MIT war auch nicht wirklich besser. Die haben die runden Klammern gegen geschweifte ausgetauscht. Toll. Viel besser als spitze Klammern ist das auch nicht, und die kommerzielle Ausbeutung dieser grandiosen Idee hat dann auch gleich eine Firma übernommen.
Da es sich um das MIT handelt, ist man aber natürlich gleich zwei Schritte weiter gegangen und will das im Prinzip als ein neues Markup-System verstehen. Also sozusagen als Alternative zu HTML.
Und weil man nur als richtig Verrückter beim MIT Aufsehen erregen kann, ist das ganze dann im Endergebnis nicht nur ein objektorientiertes Scheme, bei dem man die runden Klammern durch geschweifte Klammern ersetzt hat - nein, man hat noch ein Box-Modell von TeX fürs Layouten mit reingeworfen.
Hurrah. Das brauchten wir. Not.
Hier gibts den Originalartikel.
Mal wieder eine Programmiersprache wie sie keiner wirklich braucht. Im Prinzip steckt dahinter ein Lisp, bei dem statt mit S-Exprs (diese wilden Klammerausdrücke die Lisper so lieben und alle anderen so hassen) mit XML Syntax gearbeitet wird. Spitze Klammern statt runder - was für eine gewaltige Verbesserung.
Und zu allem Überfluss ist es auch noch ein proprietäres Projekt. Und in Java geschrieben. Herrjeh muss Java krank sein, wenn man sich so kranke Lösungen einfallen lässt
Das gleiche lässt sich mit diversen freien Lisp-Projekten besser und eleganter hinkriegen - und man kann auch noch gleich bei den runden Klammern bleiben
Hier gibts den Originalartikel.
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