programmierung - 19.6.2003 - 6.10.2003

Gute Frage

Die Frage danach, was mit Java passiert wenn SUN pleite geht, ist doch ganz einfach zu beantworten: wir löschen es und benutzen alle Python!

Teufelsgrinsen

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Multithreaded Python für DOS

Ein Python 2.2.1 für DOS, das alle wesentlichen Eigenschaften unterstützt. Hmm. Wenn jetzt noch jemand die ganzen Zusatzmodule portiert, müsste man da sogar den Python Desktop Server drauf laufen lassen können Oder wie wäre es mit einer AS/400 oder mit VMS? Hier gibts den Originalartikel.

PyDS 0.6.0 ist raus

Mal etwas Eigenwerbung: ich habe gerade die Version 0.6.0 vom Python Desktop Server zusammengestellt. Da sich die schon seit über 3 Monaten in der Entwicklung befindet, gibts dementsprechend viele Änderungen. Updates lohnen sich definitiv. Neu-Installationen natürlich auch

Hier gibts den Originalartikel.

Replikation für PostgreSQL

Hab ich garnicht mitbekommen: die kommerzielle Replikationslösung eRServer ist seit Ende August Open Source! Zwar scheint es so zu sein, das nur eine Einwegereplikation (vom Master zu den Slaves) implementiert ist, aber immerhin, sowas hilft schon mal.

Hier gibts den Originalartikel.

Abteilung seltsame Versionsnummern

This is the first stable release. - steht als Eintrag an Data Mine 0.0

Hier gibts den Originalartikel.

SSH2 Implementation in Python

Eine komplette SSH2 Client-Implementation, die komplett in Python geschrieben ist. Interessant um sich die inneren Strukturen des Protokolls anzuschauen, aber auch für rein praktische Zwecke (zum Beispiel Administrationsscripte, die auf mehrere Maschinen zugreifen sollen). Allerdings ist Python 2.3 die Minimalvoraussetzung, ausserdem wird pycrypto benötigt (die Verschlüsselungen sind also nicht in reinem Python geschrieben, nur das SSH2 Protokoll selber).

Hier gibts den Originalartikel.

DrawBot: Python, PyObjC, and Cocoa based 2D drawing environment

Eine komplette 2D-Grafikapplikations-IDE in Python für OS X (benötigt PyObjC). Und das ganze ohne Project-Builder, sondern alles Python - selbst die Applikationserstellung wird per Python-Script erledigt.

Bei bbums rants, code & references gibts den Originalartikel.

quiz-zeit

Hmm. Ich bin laut Test sowohl linguistic thinker als auch "naturalistic thinker". Weird. Ok, beim linguistic thinker steht dabei das diese oft in Wörtern denken und Sprachen einsetzen um Probleme zu spezifizieren und zu lösen. Passt exakt auf mich. Allerdings fehlt in den Berufsrichtungen die Angabe des Programmierers - dabei ist meiner Meinung nach gerade in der Programmierung die Sprache ein essentielles Werkzeug. Und Programmiersprachen sind eben genau das - nichts weiter als Sprachen für Computer, auch wenn sie etwas formaler sind als die Sprachen der Menschen. Leider wird halt immer noch in den Köpfen der Menschen zu stark zwischen dem ästhetischen Bereich und dem logischen Bereich getrennt - als ob diese beiden Bereiche unvereinbar wären. Das Ergebnis ist Softare-Engineering, wo die Programmierung rein auf das Formale heruntergebrochen wird, als wäre die Intuition und Kreativität des Programmierers irgendwas ekliges, das man lieber verschweigen oder gar ausmerzen sollte ...

Bei sec.digigeek.net gibts den Originalartikel.

Freiheit der Software wird von der UNO als schuetzenswert anerkannt

Ok, wer hat ne Sektflasche parat? Bitte den Korken knallen lassen!

Bei Markus Kniebes Journal gibts den Originalartikel.

Imaginary Python books that I would like to read

Witzige Vorschläge für Python-Bücher, die man vielleicht lesen würde, wenn es sie gäbe. Besonders die 12-Bändige Zope-Reihe wäre definitiv etwas das ich manchmal brauchen könnte

Bei Python owns us gibts den Originalartikel.

Sophos kauft ActiveState

Ob Sophos wirklich das gleiche Engagement im Open Source Umfeld haben wird wie ActiveState? Das müssen die erst mal beweisen, das sie das wirklich so tun. Ich bin da ja eher skeptisch.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Rainer Joswig's Home

Cool, Rainer hat ein Weblog (sort of). Ok, kein RSS Feed, aber immerhin wieder eine Lisp-Website. Früher hatte er da auch mal einen grossen Linkdump, aber irgendwie war der verschwunden und ich hab seine Webseiten ein bischen aus den Augen verloren. Rainer ist derjenige der mich vor Jahren endgültig auf den Lisp-Trip geschickt hat - und mich mit dem Wunsch infiziert hat, mir eine Symbolics Lispmaschine zu besorgen (die ich mitlerweile habe). Ausserdem hat er mir meine ersten Lisp-Maschinen - Kisten von Xerox - vermittelt. Und war so nebenbei mein erster Netz-Dealer - auch wenn ich die FTP-Downloads dann auf Disketten mitnehmen musste ...

Mist, jetzt fühl ich mich wieder schuldig weil ich viel zu wenig mit Lisp arbeite

Hier gibts den Originalartikel.

AppleScript Studio Tutorial

Nettes kleines Tutorial für AppleScript Studio. Zumindestens um mal ein Startprojekt anzulegen und einen ersten Einstieg zu kriegen.

Hier gibts den Originalartikel.

Dosenfleisch ///

Nur eine Warnung: ich benutze noch eine veraltete POPFile Version. Jutta benutzt eine neuere, aber nicht Mailsmith, sondern Mail.app - egal, man kann die beiden Scripte leicht verheiraten Der Hauptunterschied ist, das mein Script nach einem Doppelpunkt und Blank sucht und das dahinter als Link verwendet, wärend die Version von Jutta den Text zwischen einem < und einem > als Link benutzt. Wenn mir jetzt noch jemand verrät wie man vernünftig Stringbearbeitung in AppleScript macht, könnte ich den etwas umständlichen Source ein bischen aufräumen - denn im Moment zerlege ich den String komplett in Einzelzeichen und ratter auf denen rum. Irgendwie unschön.

Schön hingegen war, das die Portierung von MailSmith auf Mail.app nur minimale Änderungen erforderte. Diese Standard-Dictionaries von Mac-Programmen sind schon eine feine Sache ...

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Turn Your Radio On

Tja - ich hoffe, das das nicht so implementiert ist, wie Jake Savin das auf der radio-dev Liste angekündigt hatte: http://groups.yahoo.com/group/radio-dev/message/7946

Das Problem: man kann bei Weblogs, die noch keine Kommentarbenachrichtigung haben, recht einfach die Kommentarbenachrichtigung hijacken, auch wenn die Option 2 aus der Mail benutzt wird (Option 1 steht wegen der nicht-Änderbarkeit sowieso nicht zur Debatte).

Das Szenario ist recht einfach: da bei der setPrefs Funktion nicht nur das Passwort mitgeschickt wird (bzw. dessen MD5 Hash), sondern auch alle Daten um einen anderen Server nach der Gültigkeit zu fragen, kann man einfach einen kleinen XMLRPC-Server aufsetzen, der generell "ist ok, Passwort stimmt" zurückliefert. Diesen gibt man dann in den setPrefs Aufrufen mit an als Server, den es zu fragen gilt. Und schon kann man mit einer Schleife mal eben alle numerischen Benutzer auf Userland die Kommentarnachrichten klauen. Klassischer Fall von zu kurz gedacht. Es ist schon erstaunlich wie wenig Leute wirklich bei Security nachdenken, was das letzten Endes bedeutet. Viel zu oft stösst man auf so halbe Lösungen. Klar, Kommentarbenachrichtigungen sind nicht wirklich kritisch. Aber die Funktion, die hier abgesichert werden sollte, heisst ja setPrefs. es ist abzusehen, wann die Programmierer da zusätzliche Einstellungen speichern werden, und wie diese dann auch fremdgesetzt werden können.Wo liegt der Fehler hier jetzt wirklich? In der Kommunikation mit dem Server, das ist klar. Aber der eigentliche Fehler liegt darin, das ein sicherheitsrelevanter Bereich in der Authorisierung mittels eines gekoppelten Systems realisiert wird, bei dem die Koppelung der Systeme durch den Endbenutzer bestimmt wird. Und dieser letzte kleine Teil - durch den Endbenutzer - ist das Problem. Systemkoppelungen in sicherheitsrelevanten Bereichen müssen vom Administrator vorkonfiguriert werden, Benutzer dürfen allenfalls aus Optionen wählen können. Denn nur der Administrator kann festlegen welche Quellen für Authorisierungen vertrauenswürdig sind. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Updated Medusa Release

Ah, die 0.5.4 ist raus. Das muss ich mir mal für den Python Desktop Server merken, damit ich den umstelle in der Dokumentation. Denn da sind wichtige Fixes drin (vor allem der mit der URL-Analyse).

Hier gibts den Originalartikel.

Open Firmware: Password Not Recognized When It Contains the Letter "U"

Es gibt schon seltsame Fehler. Man darf bei Apple-Maschinen kein Passwort mit einem grossen U benutzen. Ich mein, was zum Geier ist an einem grossen U so besonders, das ausgerechnet dieser banale Buchstabe die Passwörter unbrauchbar macht? Ich kann mir jedenfalls keinen Fehler vorstellen, der so ein Verhalten provoziert. Weird.

Hier gibts den Originalartikel.

FaceSpan 4.0 Public Beta

Hmm. Macht Facespan in Zeiten des (kostenlosen) AppleScript Studio eigentlich überhaupt noch Sinn? AppleScript Studio kann ja auch komplett auf AppleScript basierende Software erstellen, mit Hilfe des Interface Builders gibt es auch eine sehr gute GUI-Gestaltungssoftware und die Integration ist auch sehr hoch. Und vor allem können Erweiterungen und Performancekritische Bereiche recht einfach in Objective-C realisiert werden. Ich weiss nicht, ob FaceSpan da wirklich noch Sinn macht.

Bei welcome to macscripter.net | applescript and script resource gibts den Originalartikel.

AppleScript to open POPFile links from Entourage X

Ein kleines AppleScript das den Link nach Popfile anspringt, der in Messages drin ist, die von Popfile gefiltert wurden. Leider für Entourage, ich glaub ich muss das mal auf Mailsmith umschreiben. Dafür müsste ich nur wohl etwas mehr über AppleScript wissen ... Hier gibts den Originalartikel.

Postscript mit Python produzieren

Wer Postscript-Files (auch mehrseitige Publikationen) mit Python produzieren will, kann das mit PyScript machen. Der Ansatz ist ganz interessant: im Prinzip eine Grafikbibliothek, die nach Postscript umsetzt. Man kann also alles in Python entwickeln, alle Grafiken dort verändern, kombinieren, layouten etc. und das Ergebnis dann als Postscript-File verwenden (z.B. in PDF wandeln).

Hier gibts den Originalartikel.

mySTEP 1.1

Was es so alles gibt: eine Portierung eines OpenStep Subsets auf den Zaurus, damit man mit Mac-Tools und Mac-Sourcen Programme für den Zaurus bauen kann. Wild.

Bei VersionTracker.com - Mac OS X fand ich den den Originalartikel.

RSS - wo steht der Link auf einen Artikel?

Die sollen einfach die GUID nehmen statt des Inhaltes des Link-Tags. Denn die GUID ist bei Radio blog postings immer der Link auf den Artikel selber (so ist es übrigens auch definiert - nur wenn das GUID Element mit isPermalink="false" gekennzeichnet ist, ist es nicht so). Der Python Desktop Server macht das übrigens ganz genauso, im link element ist der Link des Postings drin, der Link auf das Posting steht in der GUID. Von daher eher ein Problem von NetNewswire, das es nicht den Benutzer fragt welchen Link es als Link an das Blogposting übergeben soll ...

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

WyPy - Wiki in Python

Das wohl kürzeste Wiki in Python, nur 23 Zeilen von hochgradig unleserlichem und kryptischen Sourcecode. Und damit der Beweis das die zwangsweise Einrückung in Python in keinster Weise bei der Erzeugung von bescheuertem Code hinderlich ist. Hier gibts den Originalartikel.

10 Python pitfalls

Ein interessanter Artikel über potentielle Fallen für Python-Newbies.

Bei Tao of the Machine fand ich den den Originalartikel.

blogg.de: XML-RPC Interface

Na dann will ich das doch gleich mal ausprobieren ...

Bei Nochn Blogg. gibts den Originalartikel.

FaceSpan 4.0

Interessantes Teil - im Prinzip sowas wie Visual Basic, nur mit AppleScript als Sprache. Klar, man kann sowas zum Teil auch mit AppleScript Studio machen, aber FaceSpan war damals unter OS Classic eine recht übersichtliche Software und wenn die das Konzept nach OS X übertragen, könnte es sehr interesssant sein. Vor allem durch die Unterstützung der Scriptingsysteme (Apple Events wie auch Cocoa Scripting) kann man nämlich klasse andere Anwendungen integrieren - FaceSpan wäre damit ideal zur Erstellung grafischer Automationstools. Im Prinzip das was TCL/TK unter Unix ist.

Bei welcome to macscripter.net | applescript and script resource gibts den Originalartikel.

SBCL for OS X

Das nächste freie Common Lisp für OS X. Nett - SBCL ist ja ein nicht ganz unbekannter im Bereich der Common Lisp Implementierungen. Allerdings eher etwas schwerfällig, also eine dicke Maschine für Tests benutzen ...

Bei lemonodor gibts den Originalartikel.

What's New in Python 2.3

Fein! Viele schöne neue Features, die man alle gut gebrauchen kann. Generatoren zum Beispiel sind etwas von Icon, das ich bisher immer vermisst habe. Und der Set-Datentyp ist oft ebenfalls sehr praktisch. Und die Optimierungen in der Laufzeit nimmt man natürlich auch gerne an. Berge von kleineren Syntaxschmankerln sind auch dabei, nicht wirklich wichtiges Zeug, aber angenehm wenn man Programme schreibt, einfach weil es schöner im Source aussieht.

Ganz besonders cool ist natürlich die bessere OS X Unterstützung, mit der direkten Einbindung von Cocoa!

Hier gibts den Originalartikel.

ActiveDeveloper 2.14

Klingt ja ganz interessant - eine interaktiver C/Objective-C IDE. Dynamisches, interaktives compilieren, aber eben mit den klassischen Compilersprachen. Zumindestens um mit Objective-C und Cocoa rumzuspielen wäre das doch ganz interessant ...

Bei VersionTracker.com - Mac OS X fand ich den den Originalartikel.

Cog 0.5

Das sollte ich mir mal angucken. Könnte einfacher als Shelve sein und flexibler als Metakit. Transaktionen brauche ich für viele Zwecke nicht wirklich, da kann ich ohne weiteres mit der Checkpoint-Technik leben.

Bei PyPI recent updates gibts den Originalartikel.

Übersicht über Pings für den Ping-Cacher

So, nachdem der Schockwellenreiter darüber geschrieben hat, ist jetzt auch die Übersichtsseite da. Und oh Wunder der Technik, es ist die gleiche wie die für den Ping. So viel Funktion, und alles mit nur einer Adresse!

Und seine Vermutung, das da Python im Spiel ist, stimmt auch. Der XML-RPC Server ist zwar in PHP (fast original der von Reinvented Technologies, nur auf PostgreSQL portiert), aber der cronjob (das Teil das alle 5 Minuten losrappelt) ist in Python geschrieben.

Die Übersichtsseite hilft vor allem beim ersten Ausprobieren - man sieht, wann der Ping durch ist und ob er durch ist. Achja, man sollte nur entweder weblogs.com oder simon pingen, denn sonst kommen komische Fehlermeldungen von weblogs.com zurück

Im Moment natürlich alles noch Beta, wer es also ausprobiert und Probleme feststellt, bitte Nachricht an mich, dann guck ich mir das an.

Hier gibts den Originalartikel.

Neotonic ClearSilver

Hmm. Klingt interessant - eine High-Performance Template Maschine in C, mit Bindings für verschiedene Scriptsprachen unter anderem auch Python. Damit könnte man ja mal rumspielen - Cheetah ist zwar klasse, aber schon manchmal etwas träge. Eine effiziente Template-Sprache könnte es erlauben den Usern auch im Community Server Templates zur Verfügung zu stellen. Mal anschauen.

Hier gibts den Originalartikel.

To Ping Or Not To Ping?

Also die Pings auf Zentralverzeichnisse laufen beim Python Desktop Server schon so ziemlich von Anfang an in einem eigenen Thread im Hintergrund. Ist bei http://weblogs.com und http://blo.gs definitiv zu empfehlen.Ich werde da auch weiter hinpingen, nicht weil ich glaube das weblogs.com selber wichtig ist - aber die changes.xml von dort wird von diversen Diensten als Steuerdatei benutzt, um z.B. bei http://feedster.com/ den RSS-Feed in die Datenbank zu ziehen. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Ehemaliger FreeBSD-Entwickler startet eigenes Betriebssystem

Hachja, wie sehr mich das doch an die Geschichten mit Theo de Raadt im NetBSD-Projekt erinnert. Vor allem die Begründung kommt mir sehr bekannt vor

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

The Home Page of Squeak for SL Series Zaurus (ZauChu) and Qtopia/iPAQ

Nett. Die Squeak-VM für den Zaurus. Wenn ich mal Zeit habe, probiere ich das aus. Der Zaurus mit einem Smalltalk drauf wäre noch genau das richtige zum Spielen für unterwegs.

Hier gibts den Originalartikel.

Affen können Programmieren

Cool. Ich wusste ja schon immer das Visual Basic ziemlich affig ist, und das Java Stress verursacht

Hier gibts den Originalartikel.

Saturday 5 July Pg : also works with SBCL, OpenMCL and Lispworks

Cool, eine komplette Lisp-Implementation des PostgreSQL Interfaces. Sehr interessant, und läuft in OpenMCL, das heisst das ich damit rumspielen kann

Bei CLiki Recent Changes fand ich den den Originalartikel.

Lispworks 4.3 for OS X

Wow! Leider teurer als Macintosh Common Lisp (das mir schon zu teuer ist), aber trotzdem beeindruckend. Leider wird nicht verraten, ob CLIM Bestandteil des OS X Common Lisp ist. OS X kriegt immer mehr interessante Programmierumgebungen. Aber ich warte im Moment immer noch auf das OS X Native GUI Smalltalk, das wäre für mich der Hammer

Uninteressant finde ich übrigens das Allegro Common Lisp für OS X - kein GUI und ein Preis, der eine echte Unverschämtheit darstellt.

Bei lemonodor gibts den Originalartikel.

Freeware verletzt Apples geistiges Eigentum

Jaja, Apple wie wir es kennen und verabscheuen: als Rüpel im Dschungel von Geschmacksmustern, Warenzeichen und geistigem Eigentum. Eventuell fällt aber mal jemandem bei Apple auf, das ihr tolles geistiges Eigentum am Dock ja nicht so fürchterlich weit her ist, da es auch bloss von ihnen eingekauft wurde.

Wann betrachtet Apple das Nachbilden der eigenen Oberflächen auf anderen Systemen endlich als das was es ist: ein Kompliment? Ohne die notwendigen Unterbauten sind die Nachbildungen eh nur genau das: Nachbauten. Bessere Mimikry. Mehr nicht.

Aber was will man von einem Unternehmen erwarten, das mal geglaubt hat den Papierkorb erfunden zu haben

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

if SCO isn't right, someone else will be

Mal wieder eine der leidigen Diskussionen darüber, das Open-Source-Projekte notorisch schlecht wären bei der Kontrolle von Lizenzbestimmungen an Code. Bitte was? So langsam wirds nervig. Warum meine eigentlich immer wieder Leute die Klappe aufmachen zu müssen, ohne das Gehirn einzuschalten?

Also erstmal vorweg, es gibt wohl kaum einen Softwarebereich, der stärker auf Lizenzen achtet als der Open-Source-Bereich. Allein schon wegen der diversen nicht kompatiblen Open-Source Lizenzen (jeder Entwickler wird früher oder später über Lizenzkompatibilitätsprobleme mit der GPL stossen - die Diskussionen darüber sind immer wieder zu finden). Auch wird gerade im Open-Source-Bereich in vielen Projekten immer wieder explizit aufgepasst, das keine proprietären Inhalte in den Source wandern - siehe z.B. das Samba Projekt oder Wine. Beide schaffen es, neben Microsoft zu existieren (und die Rechtsabteilung von Microsoft ist nicht gerade schlecht). Und was mich noch viel mehr nervt an der ganzen Geschichte: wieso glauben diese Leute eigentlich immer, das in proprietärer, geschlossener Softwareentwicklung nicht fremder Source geklaut wird? Diese Vermutung ist doch absurd. Im Bereich von Open-Source-Projekten kann jeder den Source lesen - auch die Firmen. Jeder kann es kontrollieren, ob fremder Source verwendet wird. Im proprietären Bereich hingegen geht das nicht. Hier sind aufwändige Gerichtsverfahren nötig, um Sourceprüfungen zu erreichen und der Nachweis ist nicht gerade einfach. Also bitte nicht einfach den FUD von Firmen wie SCO nachplappern, bitte mal erst den Kopf einschalten und nachdenken. Und mal die Faktenlage prüfen.

Bei Cincom Smalltalk Blog - Smalltalk with Rants gibts den Originalartikel.

COW - Programming for Bovines

Muh!

Hier gibts den Originalartikel.

Syndication

Ich spar mir jetzt mal das übliche Gerede von Stop-Energie, weil jemand eine Neuerung blogged (sorry, blockt ) und sag mal, warum ich der Meinung bin, das das Unternehmen Sinn macht.

RSS ist ein Format das von vielen verschiedenen Leuten in verschiedene Richtungen entwickelt wurde. Es gibt zwei Hauptströmungen. Die RDF-basierten Formate mit dem Gipfel in RSS 1.0, mit design-by-company und teilweise sogar by-commitee. Und die keep-it-far-too-simple Strömung von Dave Winer mit dem Gipfel in RSS 2.0, welches zwar versucht RSS und RDF zu verheiraten, aber eigentlich auch nicht so wirklich rund ist (zum Beispiel wird neuerdings von Dave alles was Namespaces benutzt als "funky RSS" tituliert - ich hasse Funk!).

Was kann also ein neues Format bringen? Unter Umständen garnix. Macht dann auch nix, dann weiss man wenigstens (und hat es nachlesbar dokumentiert), das RSS in den vorhandenen Ausprägungen gut genug ist.

Oder man erkennt das es Schwächen und Fehler im vorhandenen Pool an Formaten gibt. Wenn das der Fall ist, gibt es wieder zwei Möglichkeiten:

Die Schwächen lassen sich beheben (zum Beispiel eben durch RSS 1.0 mit voller RDF-Basis oder mit RSS 2.0 und ein paar zusätzlichen Namespaces). Mit Sicherheit wird das gemacht werden - denn nicht jeder will auf ein neues Format aufspringen.

Die Alternative - das neue Format - hat aber auch was für sich: es wird in Community-Technik entwickelt. Ein Wiki, auf dem jeder seinen Senf dazugeben kann. Es kann also ein durchaus interessantes Format werden mit vielen guten Ideen. Warum sollte man es dann nicht implementieren? Wär doch schade, wenn die ganzen Ideen umsonst wären ...

Mindestens ist es aber ein wunderbares netzpsychologisches Experiment. Ein Haufen von ziemlich abgedrehten Freaks unterschiedlichster Färbung, die in einem Wiki (man erinnere sich: jeder kann alles editieren und ändern!) versuchen zusammen zu arbeiten. Hey, das schreit gerade zu nach Chips und Cola und gemütlichem Zurücklehnen und mitlesen

Teufelsgrinsen

.

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Charming Python: Using combinatorial functions in the itertools module

Ein recht interessanter Artikel Über die neuen funktionalen Funktionen in itertools in Python 2.3. Mit itertools kann man eine Programmiertechnik anwenden, die aus Common Lisp schon länger als Series bekannt ist und am besten als lazy sequences beschrieben werden kann: Sequenzen von Objekten, die erst bei Bedarf soweit erstellt werden, wie nötig. Das eröffnet eine ganze Reihe sehr interessanter Techniken, die Programme sehr viel lesbarer machen können.

Hier gibts den Originalartikel.

MacOSX Packages for Mozart 1.2.5

Hey, Mozart und Oz gibt es auch für OS X. Ok, nicht direkt für OS X, sondern nur als normale Unix-Portierungen für OS X - das GUI baut weiter auf GTK auf und damit auf X11. Aber immerhin, man kann es auf dem Mac laufen lassen. Es gibt jetzt auch ein interessantes Buch über die Konzepte der Programmierung, welches diese anhand von Mozart und Oz beschreibt. Hier gibts den Originalartikel.

Vim 6: A Great Linux Outliner

Wer einen Outliner für Linux sucht, und VI mag, sollte sich mal den VIM Outliner angucken. Das ist ein Makropaket für VIM 6, mit dessen Hilfe dieser zu einem Outliner mutiert. Leider hat er noch ein paar heftige Defizite, wie zum Beispiel das er nicht speichert, welche Textbereiche collapsed sind und welche nicht. Aber grundsätzlich ist der schon ganz gut zu benutzen. Zumindestens immer noch besser als die Alternativen, die ich bisher gefunden habe. Ausserdem braucht man VIM nicht zu booten, wie Emacs

Hier gibts den Originalartikel.

Swindle - CLOS und mehr für DrScheme

Das hier ist aber wirklich klasse: eine auf Tiny-CLOS aufbauende OO-Erweiterung für DrScheme (wobei Objektorientiert hier der typische Objekt+Funktional-Mischmasch aus CLOS ist - also nicht diese Minimal-OO-Systeme von typischen klassenbasierten Sprachen). Sehr schön. Und noch einen grossen Stapel zusätzlicher Tools und Utilities. Im Prinzip könnte man meinen das der Programmierer versucht hat weite Teile von Common Lisp in DrScheme zu implementieren. Nett, da ich als alter CL-Fan und Scheme-Fan hier das beste aus beiden Bereichen kriege

Leider ist das System nicht auf das GUI-System ausgeweitet worden, das ist noch in der mehr klassischen OO-Form aus DrScheme vorhanden. Ein CLOS-Wrapper darüber (oder womöglich sowas wie ein Tiny-CLIM? Jaja, bin ja schon still, aber man wird ja noch träumen dürfen) wäre ja auch nicht schlecht.

Irgendwie erinnert mich DrScheme fatal an meine netten Xerox 1186-kompatiblen Lispmaschinen mit ihrem Mischmasch aus Interlisp-D und Common Lisp im Betriebssystem. Auch dort ist der Basiskram in Interlisp-D (in DrScheme halt in Scheme) implementiert und dann darüber ein Common Lisp (in DrScheme dann eben Swindle) gelegt. Sehr schöner Ansatz.

Und noch ganz witzig: ein kleines grafisches Werkzeug, das den Lambda-Calculus visualisiert. Programmieren mit farbigen Klötzchen zur Verdeutlichung.

Ich glaub ich mag DrScheme

Hier gibts den Originalartikel.

XchemeRPC

Soll mit DrScheme 200 und neuer funktionieren. Funktioniert natürlich nicht mit 204, die ich laufen habe. Also wieder mal ab in den Softwarekeller und mit der Rohrzange die Probleme beheben

Hier gibts den Originalartikel.

DrScheme

Eine sehr schöne Scheme-Programmierumgebung, deren Ziel vor allem das Erlernen von Programmierung an sich ist - aufbauend auf verschieden komplexen Scheme-Sprachumfängen. Das ganze gut daran orientiert was im jeweiligen Level notwendig ist. Dazu dann einen grossen Berg von Bibliotheken an nützlichen Funktionsdefinitionen, eine grafische Programmierumgebung und eine entsprechende Bibliothek für eigene Programme, viele sinnvolle Entwicklertools (und einige optinal zusätzlich installierbare Entwicklertools die man anderswo nicht bekommen kann) und das schönste: jetzt auch unter OS X lauffähig. Nett.

Hier gibts den Originalartikel.

Looking to do web stuff with Python?

Notizgeblogged, im Web-Framework-Shootout gehts um den Vergleich verschiedenster Web-Frameworks für Python. Recht interessant, und vielleicht kann ich ja die eine oder andere Idee für den Python Desktop Server oder den Python Community Server klauen. Bei Richard's stuff : /python gibts den Originalartikel.