programmierung - 11.5.2011 - 15.6.2011

josevalim/elixir ist eine Programmiersprache für die Erlang Umgebung und dessen virtuelle Maschine, die sich in das Erlang Umfeld integriert und eine ähnliche Ausrichtung wie Erlang hat. Allerdings liefert Elixir eine Ruby-ähnliche Syntax und einige interessante Erweiterungen sowie natürlich Interoperabilität mit Erlang-Code (sonst wärs ja auch sinnlos, denn Erlang ist ja nicht nur die recht seltsame Sprache, sondern vor allem die Serverstruktur und die Bibliotheken).

Tumult Hype. Interessant - hatte ich schon eigentlich viel eher erwartet, ein Tool zur Erzeugung von Animierten Präsentationen nur mit HTML5 und JavaScript Mitteln. Im Prinzip das was früher Macromedia Director oder Asymmetrix Toolbox waren.

ccons - Interactive Console for the C Programming Language - Google Project Hosting. Klingt interessant, wenn man mal mit Low-Level-APIs rumspielen will und auch mal interaktiv sein System schrotten möchte.

Asciiflow - ASCII Flow Diagram Tool. Diagramme. In Ascii-Art. Mit einer interaktiven Umgebung in JavaScript. Im Webbrowser.

Florian (Autor) meint, ich könnte an burrahobbit interessiert sein und er hat Recht: persistente Datenstrukturen (also funktionale Persistenz) in Python, mit zu den normalen Datenstrukturen vergleichbarem Zeitverhalten. Bisher hat er Dictionaries und Sets.

Cloud9 meets Bitbucket - Cloud9 IDEs Posterous. Das ist nett, denn Mercurial ist mein bevorzugtes Versionierungstool und Cloud9 kann es jetzt direkt unterstützen - und damit dann auch auf Bitbucket-Projekte zugreifen. Wird immer interessanter.

Why arent you using git-flow? - Jeff Kreeftmeijer. Klingt wie ein paar sinnvolle Tools die git etwas simpler zu benutzen machen für die Standardfälle. Klar, kann man alles auch alleine managen, aber wozu hat man sich dann einen Computer gekauft ...

Comparison to Python | Cobra - nur der Vollständigkeit halber geblogmarkt, da die Sprache einige interessante Ideen hat. Speziell die Kontrakte fände ich als explizite Syntax gut, Python erlaubt ähnliches nur auf Umwegen. Allerdings ist die Sprache ansonsten halt eine der vielen Nischensprachen. Und ehrlich gesagt ist Python mehr als nur die Einrückung - was ist zum Beispiel mit dem sehr ausgereiften Metaprotokoll von Python in den diversen Nischensprachen? PyPy in Kombination mit Rpython und dem neuen ctypes für pypy da deutlich interessanter.

Clack - Web Application Environment for Common Lisp. Das sieht endlich mal richtig nett und schlank aus - die meisten Common Lisp Webframeworks sind mir einfach zu groß, zu kopfig. Das hier sieht sehr viel pragmatischer aus, ein simples Routing, ein schlanker Request und eine Funktion die drauf reagiert. Da könnte man mal mit rumspielen, Installation ist dank Quicklisp trivial (was bin ich froh, dass es jetzt Quicklisp gibt, das asdf-install Gehampel war wirklich nervig). Vom Ansatz erinnert es etwas an Turbogear für Python - es werden diverse vorhandene Libs mit Clack gebündelt, sozusagen ein schlankes Web-best-practices. Ein Applikationsframework das in dem minimalen Environment auch läuft, gibt es mit Caveman auch schon.

Polycode. Sieht aus wie sowas wie Processing für C++ und Lua - also eigentlich ist es eine C++ Library für kreative Projekte (2D/3D), aber gleichzeitig gibt es einen Lua-basierten Scripting-Aufsatz, mit dem man mit gleichen APIs auch direkt programmieren kann. Klingt ein bischen ähnlich zu Cinder, nur dass dort keine Scripting-Lösung mit dabei ist, sondern nur eine C++ Library.

CouchDB: The Definitive Guide. Und weil es so gut passt, hier der Link auf ein Buch zu CouchDB zum Online lesen. Gibts dort auch Online in Deutsch (und natürlich Englisch. Und auch Französisch). Die deutsche Version scheint aber nur unvollständig zu sein - man stößt immer wieder auf Englische Seiten.

Simple JavaScript Applications with CouchDB - CouchApp.org. Interessanter Ansatz: ganze Anwendungen werden in HTML+CSS+JavaScript realisiert und direkt in der CouchDB gespeichert, persistieren ihre Daten ebenfalls in der CouchDB. Erinnert mich ein bischen an Frontier, nur dass eben hier CouchDB und JavaScript anstelle der Frontier Roots und UserScript eingesetzt werden. Der große Vorteil: wenn die Anwendung tatsächlich mit den eingesetzten Elementen auskommt, erhält man die leichte Skalierbarkeit sozusagen kostenlos dazu - denn CouchDB lässt sich leicht durch Starten mehrerer Instanzen skalieren. Klarer was es bedeutet wird es vielleich in diesem Tutorial.

Its About The Hashbangs. Gebloggmarkt, weil das eine recht gute Beschreibung ist was an diesen #! in Adressen falsch ist. Der Teil hinter dem # ist nur Clientseitig, der Server sieht den nie - jede Form von serverseitiger Umleitung und serverseitigem Routing fällt damit komplett aus. Auch serverseitige Zugriffskontrollen fallen weitestgehend aus, der Server sieht nur die Hauptseite. Für Single-Page-Anwendungen wie TiddlyWiki ist das alles ok - da ist alles in einem File schon drin und es ist der erklärte Sinn dieser Anwendungen so aufgebaut zu sein. Für Webseiten wie Twitter oder gar Newssites wie die von Gawker Media ist es einfach nur absurd. Twitter kann vielleicht wegen seiner banalen Struktur noch garantieren, dass die URLs auf Tweets auch mit #! auf Dauer funktionieren, in dem ein entsprechender JavaScript-Anteil auf Dauer in der Homepage drin bleibt (was aber schon ziemlich albern ist), aber Newssites werden früher oder später schlicht und einfach die alten #! URLs fallen lassen - und damit massiven Linkrot produzieren.

Shedding Bikes: Github's Favorite Joke. Warum social networks in Kombination mit Code und Geeks schnell zu asocial networks werden. Ein Punkt warum ich mich auch von Github weitestgehend fern halte - ich hab da einen account um Favorites zu setzen und Bugreports zu machen, aber meine Projekte lege ich lieber bei Bitbucket ab. Und selbst dabei bin ich sehr froh, dass Mercurial (wie natürlich auch Git) als verteiltes Versionssystem mir den Wechsel zu anderen Systemen oder den Wechsel auf selbstgehostete Seiten ermöglicht (Rhodecode wäre auf Dauer mal sinnvoll dafür zu installieren). Update: Github reagiert und baut endlich Blocking ein.

cloud9 ist die Software hinter Cloud9ide.com - einer IDE, die komplett im Browser läuft und in JavaScript auf Basis von Node.js programmiert ist. Ein interessantes Projekt, in der aktuellen Version wird auch ein Offline-Modus angeboten, man kann also problemlos Projekte über den Browser auf seinem Server bearbeiten und im Offline-Fall (im Zug oder in WLAN-spartanischen Hotels im Schwabenland) dann lokal weiterarbeiten und später wieder resynchronisieren. Ich selbst bin ja IDE-inkompatibel, aber Programmierung im Browser fasziniert mich schon seit vielen Jahren, einfach weil man darüber von überall an seine Projekte rankommt, auch ohne seinen eigenen Rechner dabei zu haben. Falls ich es mir mal näher angucken will, jemand hat für Ubuntu eine Installationsanleitung geschrieben. Unterstützung für iOS Geräte ist auch schon in der Mache - also könnte das auch ein netter Weg sein an seine eigenen Projekte per iPad dranzukommen von unterwegs.

Spring cleaning for some of our APIs - The official Google Code blog. Guter Beleg dafür, warum Cloud-Dienste schlichtweg eine dumme Idee sind als Basis für Projekte die irgendeine höhere Bedeutung als "rumspielen" haben. Der Anbieter dieser Cloud-Dienste und APIs kann diese nämlich einfach jederzeit einstampfen - und Google zeigt mal wieder wie man einer größeren Menge von Developern mit sowas ans Bein pinkeln kann. Ich kann da nur aus einem der Kommentare zitieren: Warum sollen wir überhaupt jemals wieder irgendein API von Google benutzen?

clj-android. Und wenn ich schon dabei bin, auch gleich ein Framework für Clojure und Android. Ist allerdings alles scheinbar noch etwas roh (braucht zum Beispiel einen Fork von Clojure um ein paar Probleme mit Dalvik zu umgehen). Und nur zum Rumspielen mit Clojure für unterwegs ist vielleicht die Clojure REPL interessant.

scalaforandroid - Scala for Android. Und der Vollständigkeit halber auch ein Projekt zur Erstellung von Android-Anwendungen mit Scala. Scala braucht zwar auch eine große eigene Runtime-Library, aber in scalaforandroid wird ein Treeshaker (Proguard) eingesetzt, der bei der Paketerstellung nur die benutzten Klassen der Library überträgt und so das Volumen klein hält.

mirah/pindah - GitHub. Mirah ist eine Sprache, die von Ruby inspiriert ist, aber weiterhin mit statischen Typen arbeitet und daher näher am Java-Level von der Performance her liegt. Type-Inference nimmt den Typen aber die Schmerzen, weil man sich die Deklarationen oft sparen kann. Codemakros bieten darüber hinaus auch noch interessante Ansätze für interne DSLs. Pindah ist ein Framework und Toolset um mit Mirah Android-Applikationen zu schreiben. Mirah bietet gegenüber JRuby den Vorteil, dass keine eigene Runtime und keine dynamische Interpretation hinzukommt - die Anwendungen dürften also wesentlich näher an Java-Anwendungen von der Performance liegen.

Ruboto: Ruby on Android. Ein kleiner Artikel beim IBM Developernetwork mit einer kleinen Beispielanwendung in Ruby für Android. Ruboto hat im Moment noch das Problem von recht hohen Startzeiten für die Anwendungen und recht großer Applikationsgröße, da das ganze JRuby mit ausgeliefert wird.

Ruboto ist ein Framework und eine App für Android-Geräte. Mit dem Framework kann man Android-Apps in Ruby schreiben (auf Basis von JRuby, das allerdings im Gegensatz zu JPython tatsächlich mit dem normalen Ruby nicht nur mithalten kann, sondern bei der Performance durchaus auch mal vorne liegt) und mit der App kann man direkt in Ruby interaktiv auf dem Android-Gerät scripten. Vielleicht mal ein Grund mein Ruby-Foo zu entstauben ...

Zotonic - Hmm, ob ich mir das mal angucken sollte? Ein CMS in Erlang, welches einige interessante Features auf der Liste hat - und so ein bischen in die Richtung zielt, die auch Drupal hat, also eher ein CMS Baukasten zu sein, als eine reine vorgefertigte Blogging-Lösung. Das Admin-Interface sieht auch recht aufgeräumt aus.

hij1nx/SugarSkull - GitHub. Weil ich letztens schon mal single-page JavaScript apps (ein Beispiel für diesen Typ Anwendung wäre TiddlyWiki) hatte: das hier ist eine einfache Library, die keine Voraussetzungen hat, mit der man einfaches Parsing und automatischen Funktionsstart für hash-routes bauen kann. Also im Prinzip sowas wie der Django URL Handler, nur eben in JavaScript und rein auf dem Client.

Seesaw - GitHub. Da mich GUI-Programmierung fast immer nervt, ist das hier ganz interessant: eine Clojure-Library die Swing in eine sehr viel kompaktere Form bringt. So dass man sich für einfache GUIs nicht mehr die Finger wund schreiben muss. Und da MCL-IDE ja jetzt auch Clojure unterstützt, wird es vielleicht ja doch mal Zeit sich das ganze näher anzugucken.

Single Page Apps with Node.js. - blog.nodejitsu.com - scaling node.js applications one callback at a time.. ein paar interessante Projekte gelinkt von dem Artikel, die für Webanwendungen die in einer einzigen HTML-Seite leben interessant sind. Mal für später weggeblogmarkt.

Roundabout for jQuery by Fred LeBlanc. Netter Effekt, auch wenn ich im Moment nicht so genau wüsste, wofür ich ihn bräuchte (ok, man könnte es zur Anzeige von Bildern nutzen, aber ich persönlich ziehe da dann doch Lightbox oder ähnliches vor). Vermutlich ist es einfach nur ein Gimmick, aber manchmal ist sowas ja auch ganz brauchbar.

Cloud Foundry - Make it Yours!. Interessantes Projekt zum Aufbau einer auf Ruby aufbauenden Cloud-Plattform. Der Source ist frei auf Github zu finden. CloudFoundry ist wohl das, was unter ActiveState Stackato läuft (bei denen dann Perl und Python unterstützt werden). So eine private Cloud kann auch für eigene Projekte ganz interessant sein, weil man dann zu Hause oder unterwegs lokal entwickelt und der Deploy auf den eigenen Rootserver simpel und einfach ist. Irgendwann will ich mir sowas glaub ich mal einrichten (zur Zeit wird bei mir jeder Service wieder individuell eingerichtet, das ist auf Dauer durchaus nervig).

Introducing JetBrains dotPeek - dotPeek - Confluence. Für Neugierige, die in .NET Assemblies reingucken wollen (und für Mono Assemblies wohl auch, aber da ist ja oft der Source sowieso verfügbar).

QuickSilver Network. Hmm, hatte ich das schon? Egal, ist cool. Und zwar ist es eine Smalltalk-ähnliche Entwicklungsumgebung, aber mit JavaScript als Sprache und im Webbrowser anstatt in einer Anwendung. Allerdings alles noch sehr roh und einige der Sachen tun nicht so richtig (zumindestens im Safari), aber irgendwie trotzdem nett. Irgendwie könnte ich mir jetzt vorstellen, dass jemand das mit TiddlyWiki verheiratet (für die Persistenz) und dann daraus ein JavaScript Imagesystem ala alten Smalltalk-Systemen machen könnte, nur halt im Web. Wäre irgendwie witzig. Sinnlos, aber witzig.

On TermKit. Ein ziemlich cooles Projekt zur Neu-Erfindung von Terminals. In diesem Fall wird der Output als HTML gemacht und das Terminal wird nicht als einfache Konsole sondern als Browserfenster gerendert. Dadurch kann man zum Beispiel Verzeichnislisten grafisch machen oder Bilder direkt ausgeben. Das ganze geht auch auf Sachen wie Pipes ein und auf die Idee wie man Daten zwischen Werkzeugen transportiert, so das sie alle damit universell arbeiten können - hier kommt JSON zum Einsatz. Das ganze macht durchaus einen durchdachten Eindruck.

AI art | painting robot | art | expert systems. Mal was anderes - ein richtiger Roboter der mit Lisp (also zumindestens das Prototyping) gesteuert mal. Also nicht so ein virtueller Roboter ala Turtlegrafik, sondern richtige Hardware die sich bewegt.

xmlisp - eXtreme Media Lisp: Rich media cross-platform programming for 3D (OpenGL) and 2D applications. Hatte ich glaube ich schon mal, bin mir aber nicht sicher. Egal, Wiederholungen sind ja nix ungewöhnliches, und das hier ist wirklich interessant - eine Lisp-Umgebung mit besonders guter Unterstützung für 2D und 3D Daten. Hat noch eine ganze Menge mehr auf der TODO - das Ziel ist eine Lisp-Umgebung speziell für Spieleprogrammierung und andere grafische, interaktive Programme. So ein bischen wie Processing.

MilkPack - Edgar Gonçalves. Interessantes Projekt das eine Taskliste implementiert, die mit Remember-the-Milk im Internet kommuniziert. Das interessante daran: es ist in Common Lisp geschrieben und nutzt intensiv die Objective-C Bridge für OpenMCL.

michaelmacinnis/oh. Eine Shell in Go. Die Shell hat einige interessante Features, zum Beispiel Prototyp-basierte Objektorientierung, first-class Funktionen und explizite Kanäle (was andere Shells implizit hinter Pipes liegen haben). Sieht auf den ersten Blick ganz interessant aus.

Javascript PC Emulator - Technical Notes. Ja, ein PC Emulator. Basiert auf QEmu, also durchaus ausgereifter Code. Bootet Linux im Browser. Weils geht.

Lightroom Developer Center. Weil ich mir das demnächst mal wieder genauer angucken will, vielleicht mache ich mir ja doch noch mal ein eigenes Plugin zum einfachen Sync nach Wordpress. Und Lua ist ja nicht so eine schreckliche Sprache.

Microsoft Small Basic. Auf seltsame Weise nostalgisch. Ein Basic im Stile von QBasic, nur für Silverlight und den Browser mit Libraries für Grafikausgaben und ähnliches. Im Prinzip sowas wie Processing, nur eben .NET statt JVM und Basic statt Java.

Writing Plugins for gedit 3 with Python. Schaut so aus als ob Gnome 3 tatsächlich eine recht generische Schnittstelle für Python-Scripting bekommt. PyGTK war zwar auch schon da, aber das ist einfach nur eine GUI Lib. Jetzt wird aber über GObject und Friends gearbeitet und damit sind weitaus mehr Elemente ansprechbar. Gedit ist übrigens ein recht netter grafischer Editor, der unter Linux durchaus als Alternative zum unter OSX gerne genutzten BBEdit oder TextWrangler genommen werden kann.

Python Interpreter by Noam Gat -- Unity Asset Store. Und das hier ist eher was für meine privaten Spielereien: ein Plugin, welches in Unity3D eine interaktive Python Shell einbindet. Irgendwie reizt mich Unity3D immer wieder wenn ich es auftauchen sehe. Zumal mitlerweile der Einstieg frei ist (leider ist der Sprung zu Pro - das einige essentielle Tools wie einen Profiler oder Unterstützung für externe Versionierung anbietet - doch ziemlich heftig)

micromongo — micromongo v0.1 documentation. Auch mal angucken, micromongo liefert einen minimalen ORM für MongoDB Server. Wobei ich da allerdings mal gucken müsste, ob es nicht mitlerweile bei django-nosql auch schon Unterstützung für MongoDB gibt, dann müsste ich nicht eine andere ORM Syntax benutzen - allerdings ist micromongo wirklich ziemlich schlank und basiert nur auf pymongo, also z.B. nett für kleine Webservices, weil man nicht einen Haufen Module installieren muss.

execnet v1.0.9 documentation. Müsste ich mir auch mal angucken, es ist im Prinzip eine Library zur Verteilung von Funktionen über ein Netzwerk von Instanzen - kein volles map/reduce oder ähnliches, mehr sowas wie ein besseres RPC. Speziell interessant um zum Beispiel eine normale cpython Front mit einem Compute-Backend auf Basis von PyPy zu benutzen (oder umgekehrt dem PyPy-Server ein numpy+scipy Backend in CPython für Datenanalyse zu verpassen).

Read the Docs. Kannte ich noch garnicht - ein Webdienst wo man verschiedenste Dokumentationen über eine einheitliche Oberfläche lesen kann. Und seine Dokumentationen für Projekte hosten kann. Und auch gleich verschiedene Versionen von Dokumentationen zu Projekten.

"When you choose an eventually consistent data store you're prioritizing availability and partition tolerance over consistency, but this doesn't mean your application has to be inconsistent. What it does mean is that you have to move your conflict resolution from writes to reads." via Mochi Labs - statebox, an eventually consistent data model for Erlang (and Riak). Auch ausserhalb Erlang interessant, denn das Problem ist genereller Natur - Datenmodelle für Datenbanken mit Transaktionen können nicht einfach auf eine eventually-consistent Datenbank wie Riak (oder Cassandra) transportiert werden. Der Grund liegt eben darin, dass Konflikte erst beim späteren Lesen auffallen, da sie vorher ja sozusagen noch "unterwegs" sind.

pmundkur/odisco. Eine Implementierung für Map/Reduce nach dem Disco Worker Modell in Objective Caml. Sowas gibts auch schon für Python. Falls ich mal wieder mit OCaml rumspielen will.

Reinteract könnte für alle Zahlenfresser und Grafikspieler interessant sein, sofern sie von Python keine Pickel kriegen: eine Implementierung von Worksheets wie man sie von Mathematika und Sage kennt, nur als direkte Python-Anwendung auf Basis von PyGTK. Man kann Python-Source reinhacken und ausführen, älteren Source nachträglich editieren und sein Output im Worksheet wird automatisch aktualisiert. Downloads auch für OSX verfügbar. Leider ist PyGTK kein 1st-class citizen der Mac Umgebung - es sieht einfach nur grausig aus mit den halb-defekten Controls und die Useability ist leider auch nicht wirklich OSX-like. Irgendjemand könnte das mal nach Cocoa portieren.

A successful Git branching model » nvie.com. Nicht ganz uninteressanter Artikel über verteilte Versionsverwaltung und Branching/Merging. Ok, geht speziell auf git und dessen Kommandos ein, aber die Übersichten und Überlegungen treffen in vielen Punkten genauso auf Mercurial zu und in den Abweichungen sind sich die Probleme ähnlich genug, dass der Artikel trotzdem lesenswert bleibt.

counterclockwise - Counterclockwise is an Eclipse plugin helping developers write Clojure code. Und wenn man sich eh Eclipse auf die Platte kippt, ist vielleicht ein Clojure Plugin auch nicht uninteressant, damit man seine tägliche Ration Klammern bekommt.

Typesafe Stack ist eine Distribution von Scala (2.9.0) und Akka (1.1, ein Actor-Framework für Scala mit diversen Tools zur Programmierung von verteilten Lösungen in Scala) zur einfachen Installation. Zusätzlich wird da noch auf sbt und Scala IDE for Eclipse (Beta der Version 2 nehmen, da diese komplett neu ist und die 1er nicht mit Scala 2.9.0 tut und auch nicht besonders gut ist) als Ergänzung hingewiesen. Installer gibts für Windows, OSX und Linux (man kann natürlich auf allen auch irgendwie selber installieren, aber mancher mag ja lieber normale Installationswege). Und wer will kann dort Support kaufen - und der Laden gehört Odersky, dem Scala-Erfinder und JVM-Sprachen-Guru. Eigentlich könnte Odersky auch gleich noch sein Buch über Scala-Programmierung als PDF mit reinwerfen (in der ersten Auflage ist das auch frei).

LLVM Project Blog: What Every C Programmer Should Know About Undefined Behavior #1/3. Und nicht nur was undefiniertes Verhalten in Sprachstandards ist, sondern auch was die Motivation dahinter ist und was es für Kompilerhersteller bedeutet.

RaptorDB kling ganz interessant, ein klassischer Key/Value-Store für .NET der auf MurMurHash aufbaut und vor allem auf Performance und Storage-Stabilität ausgelegt ist. Könnte für den einen oder anderen Zweck ganz sinnvoll sein, speziell da es auch sauber mit Threading zusammenarbeitet.