rechteabzocker

Freenet und AOL mahnen Tauschbörsen-Nutzer ab

Hmm. Also wenn weder AOL noch Freenet selber Traffic überwachen (was ich im Übrigen durchaus glaube), dann heisst das also, das alleine die Anschuldigung durch einen Dritten (irgendwelche Vertreter der Musikindustrie) mit von denen erstellten Belegen (denn ob deren Logfileauszügen irgendwie mit der Realität zusammenhängen, kann ja somit niemand prüfen) ausreichen, um einem User anzudrohen seinen Vertrag zu kündigen? Das die Musikindustrie ein sehr seltsames Verhältnis zu ihren Rechten hat, ist ja bekannt - die legen ja gerne ein " erst Schiessen, dann Fragen " Verhalten an den Tag. Aber das die Provider jetzt im vorauseilenden Gehorsam mitziehen, ist schon bedenklich. Wo bleiben dabei die Rechte des Verbrauchers? Damit wird doch einfach nur Willkür Tür und Tor geöffnet. Und das die selbsternannten Internetexperten der Musikindustrie Skrupel hätten, einfach pauschal Tauschbörsenbenutzer zu beschuldigen, wird ja wohl niemand glauben, oder? Auch stellt sich die Frage, wie sie eigentlich irgendwie etwas belegen können wollen. Die meisten Tauschbörsen arbeiten so, das sie die eigentlichen Transfers (und erst die sind ja unter Umständen Rechteverletzungen) zwischen den Tauschbörsennutzern selber ablaufen - also von Host zu Host. Andere Rechner im System bekommen davon normalerweise nichts mit. Also muss schon jemand Daten in das Netz stellen, die fremden Copyright unterliegen, und warten bis der Transfer stattfindet. Sowas fällt in Deutschland aber glaube ich unter " Anstiftung zur Straftat " - und ob ein Provider auf so einer Basis dann dem Nutzer seinen Vertrag kündigen sollte, halte ich dann doch für fraglich. Nicht das mich die Tauschbörsen sonderlich interessieren würden - aber die ganze Vorgehensweise stinkt doch zum Himmel. Das ist doch die gleiche Moppelkotze wie die Anstiftungen zu Raubkopien, die ein Münchner Freiherr mal vor Jahren abgezogen hat.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Staatsministerin: Illegales Kopieren ist wie eine böse Krankheit

Na toll: Frau Weiss macht sich genauso zur Erfüllungsgehilfin der grossen, etablierten Film- und Musikindustrie und bringt die gleichen dummen und hirnlosen Argumente wie die entsprechenden Vertreter der US-Regierung. Natürlich auch hier keinerlei Einsicht in die Rechte der Bürger auf den Schutz ihrer eigenen Interessen (z.B. Verfügbarkeit von Filmen auch über Hardwaregenerationen hinweg). Natürlich auch hier gleich die generelle Kriminalisierung aller Privatpersonen die urheberrechtlich geschütztes Material - aus welchen Gründen auch immer - mal kopiert haben.

Passt ja gut ins Konzept der Regierung, der Wirtschaft zu buckeln und den Bürger zu treten

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

SPD-Arbeitskreis: "Filmindustrie zeigt menschenverachtendes Weltbild"

Tja, das die ein menschenverachtendes Weltbild haben, müsste doch jeder schon anhand ihres vorherigen Verhaltens erkannt haben. Die Werbeaktion ist nur die letzte Eskalation des ganzen Drecks.

Wenn Wirtschaftsvereinigungen sich und ihre angeblichen Rechte höher bewerten als das Recht und die Gesellschaft, dann braucht man sich nicht über solche Aktionen wundern - das sind dann keine Ausrutscher, keine Entgleisungen, das sind klare Meinungsäußerungen. Die Bosse der Filmindustrie sind tatsächlich so menschenverachtend.

Das war genauso wenig eine Entgleisung wie Hohmanns Rede ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Music industry raids Kazaa

Anscheinend hat ein Gericht in Australien der Musikindustrie eine Erlaubnis gegeben, das diese mehrere Unternehmungen aus der ISP-Branche (Akaai, NTT Australia, Telstra Corp und NTT Australia IP, ausserdem noch den Kazaa Betreiber und drei Uninversitäten) zu durchsuchen und Unterlagen zu beschlagnahmen. Was für eine absurde Situation: einer Branche Polizeirechte zu gewähren (wenn auch wohl nur beschränkt auf diese eine Situation).

Bei algorhythm gibts den Originalartikel.

Musikindustrie klagt Tauschbörsen-User an

Das einzige Konzept der Musikindustrie: Klagewellen.

Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.

EU-Rat nickt neue Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums ab

Toll, jetzt wird der dreisten Abzocke der Musik- und Filmindustrie auch in Europa Tür und Tor geöffnet. Die Lobbyisten haben sich durchgesetzt und der Wille der Bevölkerung wird mit Füssen getreten. Der Wähler hat eben immer noch die schlechteste Lobby in Europa

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Save the iPod

In den USA gibts mal wieder eine hirnverbrannte Gesetzesvorlage zur Reglementierung von Musiknutzern. In diesem Fall würden - sollte die Vorlage ein Gesetz werden - alle Geräte illegal sein, die Musik ohne explizite Erlaubnis der Musikindustrie spielen können. Also auch der iPod - denn der spielt ja auch alle Musikstücke ohne DRM ab. Oder iTunes, das CDs rippt und kein DRM für diese so erzeugten Dateien verwendet.

Hier gibts den Originalartikel.

Justizministerium will Online-Kopierern weitere Steine in den Weg legen

Nein, Herr Hucko, bei so einer absurden Vorlage ist arme Schweine die falsche Bezeichnung. Dumme Schweine ist eher das passende, wenn man vorschlägt die Auskunftsrechte der Strafverfolgungsbehörden gegenüber Internetprovidern auch auf private Schnüffeleinrichtungen der Filmindustrie auszuweiten. So eine Moppelkotze. Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Musikindustrie gegen Radiomitschnitt

Und noch mehr Moppelkotze der Rechteverweser und Kundenerpresser. Ja klar, private Radiomitschnitte sind dafür verantwortlich das diese geballte Inkompetenz in den Chefetagen der Musikkonzerne nicht mehr jedes Jahr den neuesten Benz fahren können. Mangelnde Kompetenz und völlig am Markt vorbei geführte Firmenaktivitäten sind natürlich niemals daran schuld, das es ihnen schlechter geht. Auch nicht, das sie einfach so blöd waren und das Internet lange Zeit als Plattform ignoriert haben - selbst heute liefern die eigentlichen Musikkonzerne nichts oder nur wenig eigenes, sondern schaffen es gerade mal sich an andere anzuhängen (und selbst dann maulen sie noch rum).

Diese Pfeifen sind warscheinlich erst dann zufrieden, wenn man ihnen noch den Arsch abwischt und dafür bezahlt. Und selbst dann muss man wohl noch das Klopapier selber mitbringen ...

Bei netbib weblog gibts den Originalartikel.

US-Filmindustrie will gegen BitTorrent vorgehen

Irgendwann verklagt die Filmindustrie dann noch die Plastiktütenindustrie, weil man darin ja heimlich illegale DVDs schmuggeln kann ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Kein Ende bei Kopierschutz-Abmahnwelle in Sicht

Weiterer Humbug der Kanzlei Waldorf und Statler (oder so ähnlich - die Muppets sind wesentlich unterhaltsamer als die Abzockanwälte der Musikindustrie).

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab

hMusikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab - ich wünsche den Anwälten von Heise viel Vergnügen wenn sie die Musikindustrie (hoffentlch!) vor Gericht zerlegen. Ich traue den Heise-Anwälten jedenfalls deutlich mehr zu als Waldorf und Stettler ...

US-Musikindustrie hat Verstorbene des Dateitauschs bezichtigt

US-Musikindustrie hat Verstorbene des Dateitauschs bezichtigt - die haben sich bestimmt von Kanther beraten lassen Aber sehr nett finde ich es von der Musikindustrie das sie die Klage jetzt vielleicht fallen lassen wollen. Man muss hartnäckig sein - auch toten Frauen oberhalb der 70 kann man Musiktauscherei ohne Computer nicht durchgehen lassen ...

Spreeblick: Sweety Records

Spreeblick erklärt uns die Musikindustrie: Sweety Records

Teufelsgrinsen

Die arme Filmindustrie und die Bagetellgrenze

Filmindustrie macht gegen "Raubkopierer-Klausel" mobil - wenn ich mir das geheule so ansehe, dann vergeht mir sowieso schon mal wieder die Lust auf Filme. Ins Kino geh ich eh kaum noch seit es nur noch die Monsterkinos gibt, in denen man sich ungefähr so gemütlich fühlt wie in der Bahnhofsvorhalle. Und auf DVD - sorry, aber was soll ich mit Filmen, die mich im Heimkino dann mit 15 Minuten Werbung für anderen Filme-Schrott den ich nicht will - und wollte ich ihn, dann hätte ich ihn wohl schon längst - malträtieren?

Statt sich mal Gedanken zu machen wie man sinnvoll auf moderne Techniken reagiert macht sich die Filmindustrie lieber Gedanken darüber, wie sie ein überholtes Denkmodell weiter zementieren kann. Und schreit nach Hilfe durch den Staat. Was für eine Moppelkotze.

Filter soll Internet-Filmtausch stoppen

Filter soll Internet-Filmtausch stoppen - weitere Moppelkotze der Rechteverwerter. In diesem Fall frag ich mich allerdings, was sie dem Journalisten für diesen Artikel bezahlt haben, selten sowas tendenziöses gelesen in der Netzzeitung. Egal, Mumpitz ist es allemal - wer Files schieben will, wird es machen. Ohne das irgendwelche Filter oder Signaturen an den Dateien dabei irgendetwas verhindern. Dieses ganze Filtergelaber und die ganzen Verfahren der Filmindustrie und Musikindustrie ist doch nix weiter als vorpubertäres Rumstolzieren im Sandkasten. Guck mal meine Muskeln, boah watt bin ich cool. Dahinter steckt dann nur ein kleines Bürschen das von nix Ahnung hat.

Eine Lösung? Hab ich nicht. Ist auch nicht mein Job. Ich sitz nur am Rand und lach mich über diese ganzen tollen Lösungsansätze schlapp, deren kindlicher Optimismus maximal noch vom Glauben an Weihnachtsmann und Osterhase übertroffen wird. Zu Zeiten von Techniken wie Onion Routing und Peer-2-Peer-Netzen wie Freenet ist es jedenfalls albern zu glauben man könne mit Filtern und Überwachungen was erreichen. Das einzige was man erreicht: die angesprochenen Techniken werden immer besser. Letzten Endes sogar ein positiver Effekt - wenn auch nicht der, den sich die Rechteverwerter vorstellen.

Ärgerlich an der ganzen Sache ist nur, das auch die guten Filetransfertools wie Bittorrent Ärger kriegen, weil ein paar Geldsäcke nicht kapieren wollen das der Zug für sie abgefahren ist und sie einfach zu blöd waren einzusteigen. Und das sich immer wieder Politiker nicht entblöden sich vor diese Industrie mit ihren absurd aufgepumpten Gewinnmargen spannen zu lassen.

Die Künstler? Sorry, Kinners, aber irgendwann müsst ihr der Realität mal ins Auge sehen: die Verlage zocken euch ab und sind einen Dreck an euch und euren Gewinnen interessiert. Also setzt euch lieber zusammen und baut gemeinsam was auf - das an den bisherigen Verwertern vorbei geht. Nutzt die Chancen des Internet direkt an eure Zuhörer und Zuschauer zu kommen. Ja, das heisst das sich das System Kunstverwertung ändern muss - muss es aber sowieso.

Aber vermutlich müssen wir erstmal noch ein paar Jahren menschenverachtende Werbebotschaften (Privatkopierer = Kinderschänder) und menschenverachtende Gesetzgebung (Verbot der Privatkopie, generelle Kriminalisierung von Internetbenutzern) über uns ergehen lassen, bis die Rechteverwerter an ihrer Arroganz und Unfähigkeit eingegangen sind. Dann gibts vielleicht eine Chance auf Neuanfang.

Bill Gates versucht Dänemark zu erpressen

Bill Gates versucht Dänemark mit Navision zu erpressen. Nachdem Microsoft Navision gekauft hat werden die 800 Arbeitsplätze jetzt als Druckmittel gegen die dänische Regierung eingesetzt um diese bezüglich der Softwarepatentrichtlinie in Europa an die Wünsche Microsofts zu binden.

Wenn man sich anschaut welche Unternehmen für die Softwarepatentrichtlinie sind und welche Methoden angewendet werden (Erpressung, Bestechung, Lobbyismus, FUD) um sie durchzudrücken wird einem echt übel. Das sind schon fast Mafia-Methoden. Und vermutlich ist die Motivation hinter der ganzen Sache genauso ehrlich wie die Mafia.

Es gibt schon das erste Microsoft Dementi - es muss also was dran sein an der Erpressungsstory. In dem Artikel über das Dementi sind auch Angaben über andere Firmen die Polen unter Druck gesetzt haben. Und scheinbar hat es bei Polen - zumindestens zum Teil - gewirkt.

Schon wirklich widerlich welches Gebahren die Firmen an den Tag legen - Siemens erpresst den deutschen Arbeitsmarkt mit der Drohung die Handysparte z.B. nach Polen zu verlegen und erpresst mit den gleichen Arbeitsplätzen die polnische Regierung bei den Softwarepatenten. Die ganze Moppelkotze funktioniert nur weil die Politiker nicht in der Lage sind miteinaner zu sprechen und tatsächlich mal gemeinsame europäische Ziele zu verfolgen - und damit diesen Spielchen der Branchenriesen einen Riegel vorzuschieben. Weil jeder Politiker nur sein eigenes Scherflein ins Trockene bringen will und maximal auf seine eigenen Vorteile im eigenen Land guckt, können die Firmen die Länder fleissig gegeneinander ausspielen.

Musikindustrie und ihr angebliches Interesse für Musikerrechte

Musikindustrie will Schutzfrist von 95 Jahren für Tonträger und begründet das damit, das Musiker ihr Leben lang an den Rechten an ihrer Musik verdienen sollen. Ziemlich kackendreist, wenn genau die Musikindustrie es ist die am meisten an den Rechten abzockt und die Musiker - wenn überhaupt - nur kleine Beiträge erhalten. Es geht der Musikindustrie doch überhaupt nicht um die Musiker, die sind denen völlig egal. Es geht denen einzig um ihre eigenen Einnahmen die sie vergrössern wollen ohne dafür auch nur einen Furz an Leistung zu erbringen.

Was dahinter steckt kann man sich denken wenn man anguckt wann die alten Kamellen produziert wurden von denen die Musikindustrie immer noch massiv lebt, weil sie unfähig ist etwas zu produzieren das auch nur minimal über Eintagsfliegen hinaus geht. Denn die Urheberrechte an Musik mancher 60er- und 70er-Jahre-Band laufen in absehbarer Zeit aus - und da müssten die Herren in den Chefetagen ja glatt mal Risiken eingehen und neue Bands unterstützen um auch in Zukunft noch Geschäft zu haben das nennenswert ist.

Man kann eben nicht ewig von den Songs der Beatles oder der Stones leben ...

SCO Uses Legal Documents from Groklaw and Tuxrocks - jau, klasse, die Verfechter der eigenen intellectual Property klauen für ihre Webseiten die IP von anderen Autoren ohne die Quelle anzugeben. Wie peinlich ist denn sowas ...

Der Horror von Sony DRM

Wer wissen will was das digital Rights Management von Sony wirklich für einen Windows-User bedeutet: Michael Amor Righi beschreibt die Freuden die er mit einer CD und der DRM-Software, speziell der Entfernung derselben hatte ...

Gefunden bei zenzizenzizenzic

Musikindustrie will Allofmp3.com tabuisieren

Eigentlich ist es schon eher Zensur positiver Berichte über allofmp3 was die Musikindustrie da anstrebt. Wer also mal was gutes über allofmp3 gesagt hat, oder die verlinkt hat oder gar empfohlen: Waldorf und Stettler werden euch sicherlich Post schicken. Und so wird der Abmahnwahnsinn weiter gehen und die Musikindustrie wird weiter Anwälte finanzieren aber nichts gegen ihren Abstieg tun und deshalb irgendwann ganz bedeutungslos sein. Aber Schuld sind ja immer die anderen ...

Linkhaftung nach dem Heise-Urteil

Nach diesem Interview beim WDR gilt: "Jeder, der so einen Link setzt, ist dran":

Man muss eben sehr gut aufpassen. Aufgrund dieser neuen Urteile muss man sich überlegen: Auf wen setze ich einen Link? Früher hat man als Privatperson gesagt: 'Komm, ich hau da hundert Links hintereinander' und war ganz stolz. Heute muss man sich wirklich überlegen, ob der, auf den man einen Link setzt, wirklich vertrauenswürdig ist. Man muss diese Links dann auch in regelmäßigen Abständen gegenchecken und prüfen, was sich auf der gelinkten Seite tut.

Womit - wenn es denn tatsächlich so wäre - faktisch das privat betriebene Infoangebot tot wäre auf kurz oder lang, denn niemand kann seine ganzen Links durchprüfen. Ich hab hier fast 5000 Artikel im Blog, die werd ich garantiert nie alle durchgucken können ob da irgendwo irgendwas ist das irgendwem quer aufstösst.

Und so hat dieses Urteil wieder einen weiteren Nagel in den Sarg des Internet getrieben, nur weil Richter immer wieder diese Scheinrechte von Rechteabzockern höher als die freie Meinungsäusserung und die freie Berichterstattung einstufen

EU-Hirnriss zu Urheberrechtsverletzungen

Was für ein Unfug. Kommt der Vorschlag durch, wird Open-Source-Einsatz riskant:

Ein neuer Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission soll beim Verdacht auf Urheberrechtsverletzung bei Software auch Klagen gegen die Anwender erlauben. Neben dem Verursacher würden damit Unternehmen, die sich anhand ihrer Lizenzen in Sicherheit wiegen, ins Schussfeld geraten. Das berichtete das britische Branchenmagazin 'ZDNet UK'.

Gerade unter dem aktuellen Eindruck des SCO-Verfahrens müsste eigentlich jedem klar sein das so eine Idee vollkommener Hinriss ist - denn genau das war es ja was SCO machen wollte, alle Linux-Benutzer zu erpressen. Es gibt wirklich kaum eine Idee die dumm genug ist das sie nicht einem Politiker ins Hirn kommen könnte ...

GEMA und das Internet

Und wieder erwischt es eine privat betriebene Site die diesmal Spieletrailer online gestellt hat und dafür jetzt für die Hintergrundmusik GEMA-Gebühren zahlen soll.

Und die GEMA und die Musikindustrie? Die machen weiter ihren Job und gehen dabei auch über virtuelle Leichen. Macht nix, ist ja nur Internet. Sind ja auch nur virtuell schon vor dem Einstieg ins Berufsleben verurteilte und verschuldete Jugendliche. Und überhaupt, wo kämen wir denn hin, wenn einfach jeder einfach so zum Spaß irgendwelche Filmchen ins Netz stellt…

Wobei es nicht nur das ist - es geht meines Erachtens weit darüber hinaus. Es werden nicht nur aus absurden Anlässen Menschen kriminalisiert für wirkliche Bagatellgeschichten, sondern letztendlich verdienen GEMA und Musikindustrie (und komm mir bitte jetzt keiner mit den Künstlern - die stecken in der Verwurstungskette ganz hinten und von den 5 Euro die die für die Spieletrailersite bekommen würden können die sicher ganz doll einen drauf machen) doppelt und dreifach an Verwertungsrechten - selbst wenn diese nur verstümmelt berührt werden, wie z.B. bei Spieletrailern (für deren Hintergrundmusik ja in der Regel schon - sofern es originale Spielmusik ist - der Spielehersteller abgedrückt hat).

Wo bleibt eigentlich das Recht auf Zitate in angemessenem Rahmen? Bei Schriftwerk gibt es das - warum gibt es sowas nicht bei Musik?

Sony BMGs Kopierschutz mit Rootkit-Funktionen

Bei Heise ist ein Bericht über die Probleme mit Sony BMGs Kopierschutz:

Damit bildet diese Software Rootkit-Funktionen nach – Rootkits verstecken ihre (illegalen) Aktivitäten ebenfalls vor dem Computernutzer. Der Kopierschutz installiert unter anderem auch Filtertreiber für CD-ROM-Laufwerke sowie für die IDE-Treiber, durch die er Zugriffe auf Medien kontrolliert.

Letzten Endes wieder ein Einbruch in die Datenintegrität der Benutzer. Und nimmt man die bescheuerten Kopierschutz-Gesetze in Deutschland dazu, dann darf man theoretisch nicht mal was dagegen unternehmen. Und so wird das Recht des Einzelnen auf sein Eigentum (hier gehts schliesslich nicht nur allein um die alberne CD von Sony, es wird der ganze Rechner beeinträchtigt!) weiter auf dem Altar der Arroganz der Musikindustrie geopfert.

Übrigens enthält dieser Kopierschutz auch Überwachungsfunktionen für andere Medien als das eigene, geschützte - und verstößt damit meines Erachtens massiv gegen Datenschutzbestimmungen, denn egal was Sony schützen will, was sonst auf dem Rechner los ist geht die garnichts an.

Ein Grund mehr keine CDs von Sony BMG mehr zu kaufen.

Boykottiert Sony-BMG!

Denn deren Rootkit-Mist greift jetzt auch auf Macs über:

Sony BMG hat mit dem XCP-Kopierschutz von First 4 Internet das Windows-Universum gegen sich aufgewiegelt. Nun taucht auch ein Kopierschutzverfahren auf, das im Mac-Kosmos ähnliche Aufgaben wie die XCP-Software erfüllen soll. Für Mac-Systeme waren bislang so gut wie keine Trojaner und Rootkits bekannt.

Na klasse. So gut wie keine Rootkits und Trojaner - bis jetzt uns die Musikindustrie so einen Mist aufs Auge drückt. Was rauchen die bei Sony-BMG eigentlich? Eins ist klar: eine CD von denen kommt mir nicht mehr in den Player. Verbraucher als Verbrecher abstempeln und rumheulen wie dreckig es ihnen geht, und dann mit CDs eine Attacke auf meinen Rechner veranstalten? Vergesst es.

zorniges Gesicht

Google Groups : microsoft.public.windowsmedia.drm - der Programmierer des Sony Rootkits fragt in einer Newsgroup nach freiem Code für seine Arbeit. Schon strange ...

Kampagne gegen freie Software in Frankreich - der Wahnsinn aus den USA bezüglich Aktivitäten gegen freie P2P Software greift jetzt auch auf Europa über. Frankreich ist sicherlich nur der Anfang, mehr ist zu erwarten ...

Kriegt Sony jetzt Ärger mit Apple?

Geheimfunktion in Sony BMG-Kopierschutz

Wie der Computerwissenschaftler Alex Halderman entdeckte, steckt in «XCP» die freie Software «DRMS», mit der es möglich ist, den Kopierschutz «FairPlay», den der Onlinemusik-Marktführer Apple verwendet, auszuhebeln. Allerdings nutze «XCP» «DRMS» nicht zum Knacken von Musik: «Der Code des Programmes wird stattdessen dazu verwendet wird, Apples Kopierschutz zu ergänzen.» Die Routine sei derzeit jedoch inaktiv.

Wär doch nett, wenn jetzt Apple denen mal ein bischen Zoff machen würde - nachdem Sony BMG ja wohl auch eines der Labels war, das Apple wegen der Preise Ärger gemacht hat. Könnte putzig anzuschauen werden. Auch die sich langsam aufbauenden Klagen gegen Sony könnten interessant werden. Und nie vergessen: BMG steht für Bertelsmann Music Group.

Frankreich will Urheberrecht verschärfen

Frankreich dreht jetzt völlig ab:

Hintergrund ist eine EU-Urheberrechtsrichtlinie von 2001. Der französische Gesetzentwurf geht jedoch deutlich über deren Ansatz hinaus. So soll zum Beispiel der Einsatz freier Software zum Abspielen von Multimedia-Dateien verboten werden, da diese auch kopiergeschützte DVDs lesen können. Selbst die Verbreitung von Informationen über solche Werkzeuge soll künftig strafbar sein.

Das ist ja wohl der absolute Hammer. Jetzt prescht Frankreich vor und sicherlich werden - sofern der Unfug durchkommt - andere nachziehen. Und damit wird ja wohl endgültig deutlich, wogegen das ganze geht. Gegen den Verbraucher - der nur noch von der jeweiligen Branche abgesegnete Software benutzen darf - und ganz besonders gegen Open Source, die eh allen ein Dorn im Auge ist.

Ebenfalls verboten werden soll Dateitausch-Software, die Rechtsverletzungen nicht von vornherein verhindert.

Zeigt eindeutig, wie wenig technische Ahnung die Zuständigen haben - oder von wem sie geschmiert werden.

zorniges Gesicht

Sony fällt schon wieder auf

Sony caught in another DRM snafu

Stop me if you've heard this one before. A record label uses DRM to sort of keep its customers from copying the music. It turns out that the software poses a threat to the user's PC. So the label issues a patch... which opens up another security hole. If you guessed that the label in question is Sony, you'd be correct. If you guessed that I'm recapping last month's rootkit debacle, you'd be wrong.

Tja. Selten dämlich bei Sony. Ob die es irgendwann überhaupt noch mal lernen?

Oh, und das ich jetzt vermutlich keinen Aibo angeboten bekomme, ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht

Grössenwahnsinnige Musikverlage

Konzertierte Aktion gegen frei zugängliche Noten und Songtexte

MPA-Präsident Lauren Keiser zeigte sich gegenüber der BBC äußerst verärgert über die seiner Ansicht nach illegalen Seiten mit Gitarren-Licks und Notenvorlagen und sähe deren Betreiber vorzugsweise hinter Gittern. Grundsätzlich unterliegt Musik nicht nur als konkrete Aufführung, sondern auch in jedweder gedruckter Notation dem Urheberrecht.

Demnächst landeste im Knast, wenn du versehentlich im Takt von Alle-Meine-Entchen furzt ...

Super-DRM-Architektur der Zukunft

Und weiter gehts mit DRM-Schwachsinn

EFF-Mitglied Cory Doctorow warnt davor, dass der flächendeckende Einsatz von CPCM das Ende von freier Software sei. Die Anforderung, das System gegen jegliche Veränderung robust zu machen, seien mit FOSS-Konzepten nicht vereinbar. Überdies könne nationale Politik zum Urheberrecht durch CPCM einfach ausgehebelt werden, indem US-Kulturexporteure die politischen Spielregeln diktierten. Die EFF will den Standard auf jeden Fall verhindern. "Das ist," so Doctorows Meinung, "keine Spezifikation, die zu guten Zwecken eingesetzt werden kann, Punkt."

Liest man sich die Beschreibung des ganzen so durch, fordert da letztendlich jemand die totale Kontrolle über jegliche Form von Computer oder Mediengerät - letztendlich über jedes Gerät, das auch nur ansatzweise in die Nähe von medialen Inhalten kommen könnte. Kompletter Wahnsinn, das ganze. Das Erschreckende daran: bei den hirnlosen Prolethikern wie wir sie in Berlin und in Europa allgemein rumrennen haben, ist fast zu befürchten das so ein Unfug sich durchsetzt und die Freiheiten einfach an sterbende Industriezweige mit aufgeblähten und nicht mehr zeitgemäßen Geschäftsmodellen verschachert werden, um deren Managementfehler zu kaschieren.

Und wird sich jemand drüber aufregen? Ach watt. Man kann doch weiter auf der Autobahn schneller als 130 fahren, wir sind doch frei ...

Wie man sich vor Verantwortung drückt

Zeigt die Empfehlung an die Staatsanwaltschaften zur Bagatellregelung bei Massenstrafanzeigen wegen Urheberrechtsverletzungen:

In allen heise online vorliegenden Fällen ging es bei den Strafanzeigen bisher um das Angebot einer einzigen Datei. Diesen Beschuldigten dürften der neuen Regelung zufolge also in den meisten Fällen keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr drohen. Da den Staatsanwaltschaften aber empfohlen wird, in jedem Fall die Personalien des Beschuldigten zu ermitteln, erhält die Karlsruher Kanzlei auch weiterhin bei Akteneinsicht die gewünschten Informationen, um zivilrechtlich vorgehen zu können.

Heisst auf Deutsch: die Staatsanwaltschaft macht nix weiter als beim Provider eine Feststellung des Nutzers anzufordern - vermutlich ein Brief mit Vordruck, in den nur die konkreten Daten eingetragen werden. Die Provider müssen weiter die Daten raussuchen - auch wenns nur um ein popeliges File geht. Die Benutzer werden weiter ermittelt und in die Akte eingetragen - und haben dann mit der Kanzlei den Ärger wegen der Abmahnung. Die Kanzlei verdient sich weiter dumm und dämlich.

Ganz tolle Lösung.

Wenn ein Verfahren direkt geschlossen werden soll, gibt es auch keine Veranlassung Personalien festzustellen und der Kanzlei in die Hände zu spielen. Aber hier ging es ja nicht um die Bürger, es ging ja nur um die Arbeitsvermeidung bei den Staatsanwaltschaften.

FDP spannt sich vor die Musikindustrie

Auch wenn die FDP in der Opposition ist - bei den Urheberrechten spannt sie sich genauso vor die Musikindustrie wie die derzeitige Regierung:

Hans-Joachim Otto, Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion, sieht in einer Kulturflatrate eine "Missachtung des Urheberrechts". "Wer die massenhafte Herstellung rechtswidriger Kopien im Internet durch eine Pauschalzahlung faktisch legalisieren will, hat die Grundsätze des europäischen Urheberrechts nicht verstanden und missachtet die Notwendigkeit eines wirksamen Schutzes kreativer Leistungen", heißt es in einer Mitteilung der FDP-Bundestagsfraktion. Die FDP unterstütze alle Bemühungen, die einer weiteren Stärkung des Urheberrechts im digitalen Kontext und einer Förderung des Respekts vor dem geistigen Eigentum dienen.

Die Haltung der FDP als angebliche Freiheitspartei ist ja auch ganz logisch: lieber alle Benutzer kriminalisiere, bevormunden und gängeln, als eine kaputtgemanagte Industrie mal dazu zwingen, sich mit Realitäten auseinanderzusetzen. Freiheit ist bei der FDP eben nur die Freiheit der Unternehmen, nicht der Bürger.

HD? Nix da, sagt Hollywood

HD Output muss vom Player runtergesampeled werden - wenn das Studio dieses Feature verlangt. Das Ergebnis: tolle HD-DVD, aber das Ergebnis auf dem Monitor ist weitaus näher an der Standard-DVD-Qualität als an der möglichen HD-Qualität.

Sorry, aber wozu sollte ich mir dann HD-Hardware anschaffen, wenn es eh nicht so viel bringt? Soll das ganze eine Kamikazestrategie für die HD-Hardware-Hersteller werden?

GVU soll Raubkopierer gesponsert haben

Bei so viel Dreistigkeit der Rechteabzocker fällt einem glatt kein weiterer Kommentar mehr ein:

Nach gemeinsamen Recherchen des Computermagazins c't und des News-Portals onlinekosten.de weisen Indizien darauf hin, dass die GVU bei ihren Ermittlungen gegen Raubkopierer die Grenzen des Erlaubten überschritten hat. Die Redaktionen erhielten bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten, die mittlerweile von einer zweiten Quelle bestätigt wurden. Danach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene regelmäßig bezahlt haben. Auf diese Weise sei sie an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen. Zudem soll sie Hardware zur Ausrüstung der Plattform beigesteuert haben.

Musikindustrie verblödet immer mehr

Jetzt wollen sie "Intelligente Aufnahmesoftware" verbieten - ohne zu verraten, was das denn sein soll. Aber sie wollen natürlich die Privatkopie beschränken, Mitschneiden aus dem Radio einschränken, die Sendefreiheit für den Hörfunk einschränken und auch sonst alles unternehmen um sich selber zur Bedeutungslosigkeit zu degradieren - denn wenn keiner mehr freien Zugang zur Musik hat, werden die Menschen sich auf Dauer den freien Zugang anderweitig besorgen. Letztendlich fördern die hirnrissigen Forderungen der Musikindustrie auf lange Sicht nur die illegale Verbreitung von Musik als das sie diese eindämmen.

Das Problem dabei ist allerdings, das sich die Prolethiker in Berlin eh schon die ganze Zeit von der Musikindustrie vorführen lässt und immer mehr von dem geforderten Schwachsinn umsetzt. Und so können wir uns vermutlich auf noch mehr irrwitzige und hirnlose Gesetze freuen, so lange bis vielleicht doch mal dem Verfassungsgericht der Kragen platzt und sie dem Unsinn einen Riegel vorschieben. Den dann aber vermutlich die Prolethiker genauso ignorieren wie andere Entscheidungen aus Karlsruhe ...

Wow.

Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so.

Stell Dir vor, all die grauen Herren in ihren Anzügen in ihren Lofts hätten keine Macht über den Klang in unseren Ohren, über die Flächen unserer Städte, über die Dinge, die wir lesen. Marktanalysen würden nichts zählen, weil der Markt, genau wie wir, ein Schwarm Schmeißfliegen ist, der sich nicht vorhersagen lässt. Die Straße wäre voller arbeitsloser Juristen. Die zögen dahin, wo sie bluten für ihre Sicht auf alles, zusammen mit ihren Kumpels, den Betriebswirtschaftlern, den Marketingheinis, den Bänkerspacken, den Versicherungsheinzes. Weil sie nicht begreifen, was es bedeutet, wenn wir uns zusammentun und vernetzen, miteinander reden. Der Mensch ist die kleinste wirtschaftliche Einheit? Fuck you, der Mensch ist alles, was wir haben. Und das ist wirklich viel, wenn man nur einmal wagt, darüber nachzudenken.

Die Frösche machen einen schwindelig

Erst wollten sie die Privatkopien und P2P-Software etc. verbieten, dann die Privatkopien legalisieren, dann wieder verbieten und jetzt wollen sie dann auch wieder die Verbreitung von P2P-Software verbieten:

Ihm zufolge soll mit bis zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu 300.000 Euro belegt werden, wer "wissentlich" und öffentlich Software verbreitet, die "offensichtlich darauf ausgerichtet ist", den unautorisierten Zugang zu geschützten Werken oder anderen Objekten zu gestatten. Selbst die Verbreitung von Hinweisen zu solchen Programme kann demnach genauso streng geahndet werden. Der klar gegen P2P-Software gerichtete Artikel soll laut dem für das Gesetz zuständigen Parlamentsberichterstatter, Christian Vanneste, aber nicht Programme betreffen, die Telekooperation, Forschung oder den Austausch nicht vergütungspflichtiger Werke ermöglichen.

Bei dem Hin und Her von denen wird einem ganz schwummerig. Und scheinbar bleibt der gesunde Menschenverstand dabei auf der Strecke ...

Bundesjustizministerin ohne Durchblick

Diese Bundes-Dummschwätzerin geht mir mittlerweile einfach nur noch auf die Nerven. Ist es mittlerweile Voraussetzung für einen Ministerposten komplett verblödet zu sein und nun wirklich garnichts zu kapieren? Die Auswirkungen auf die Privatpersonen sind nicht die Klagen der Staatsanwaltschaft - sondern die mit der Anzeige verbundene Erhebung der Personendaten durch die Staatsanwaltschaft (was sie ja auch dann noch tun muss, wenn sie nicht selber Klage erhebt). Nur darauf haben es die Massenkläger abgesehen - damit sie danach dann auf dem Privatweg klagen können. Wo die Privatpersonen dann alleingelassen werden, weil Urheberrechtsfragen von vielen Rechtsschutzversicherungen nicht abgedeckt sind.

Ganz grosses Kino, wie da in Berlin mal wieder das Interesse der Bürger an eine marode und geldgeile Industrie und ihre Anwaltsapparatschniks verschachert wird ...

zorniges Gesicht

Rechteinhaber wollen Auskunft von Providern ohne Richterbeschluss

Bei der derzeitigen Entwicklung beim Urheberrecht war die Forderung nach Selbstjustiz der Musikindustrie schlichtweg nur logisch. Und bei der derzeitig kranken Denke in Berlin würde es nicht weiter wundern, wenn dem dann auch stattgegeben würde ...

SPD besteht auf Bagatellklausel für Kopien - "Die SPD" umfasst aber wohl nicht die Bundes-Justiz-Inkompetenz. Vielleicht sollte die ihr Parteibuch abgeben?

Konsternation nach französischem Grundsatzurteil zum Urheberrecht - erschreckend, wenn man sich anschaut, was die Franzosen da ins Nest gelegt bekommen haben ...

Frankreich: iTunes-Gesetz verstößt gegen Menschenrechte - ist es nicht putzig, wie das Menschenrecht auf Eigentumsschutz missbraucht wird, um Firmen (was haben die mit den Menschenrechten am Hut?) einen dicken Hebel gegen Privatpersonen (die ja eigentlich die Menschenrechte haben) in die Hand zu geben?

Unverschlüsseltes WLAN und Störerhaftung: LG Hamburg öffnet die Büchse der Pandora - weil wir schon lange kein seltsames Urteil mehr hatten ... dürfte der Todesstoß für freies WLAN im Cafe sein, wenn sich das durchsetzt ...

Popkomm: Musikwirtschaft will Zugangsanbieter zur Kasse bitten - Hirnschiss in Reinstkultur. Was bei dem Gesülze rauskommt wäre bestenfalls eine weitere GEZ-ähnliche Struktur. Und ja, das bedeutet auch eine Absage an die Kulturflatrate meinerseits. Leute, guckt euch an was in anderen Bereichen mit ähnlichen Strukturen heute passiert und seht ein, das ihr das genausowenig wollt wie die absurde Kriminalisierung zahlender Kunden durch die Musikindustrie. Die Lösung liegt in Creative Commons und ähnlichen Ansätzebn - und in einer Ausschaltung der Musik industrie als Rechteabzocker. Direktvermarktung von Werken durch Künstler über das Internet ist keine Utopie mehr.

Die Electronic Forntier Foundation stellt sich auf die Hinterbeine gegen die WIPO - denn die WIPO will Übertragungsanstalten Rechte einräumen, auch an Inhalten, an denen diese gar keine exklusiven Rechte haben (z.B. CC-lizensiertes Material).

Statistiken über Copyright-Verstöße sind übertrieben - traue halt keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.

Musikindustrie: Regierung will Urheberrecht zum "zahnlosen Tiger" machen - das dumme Geheule der Musikindustrie - speziell ihr dummes Geseier sie würden die Interessen der Künstler vertreten, diese verlogenen Abzocker - geht mir ganz gehörig auf den Senkel. Und hat dazu geführt, das ich mitlerweile ein Schliessen von iTMS (wie in Norwegen möglicherweise anstehend) bei mir nur noch Schulterzucken hervorruft. Jamendo.com, Magnatune.com, Garageband.com und anderer Netlabels sei Dank ...